DE20101770U1 - Mehrlade-Handfeuerwaffe mit zwei Fanghebeln - Google Patents
Mehrlade-Handfeuerwaffe mit zwei FanghebelnInfo
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Description
SAMSÖN & PAKTIER
PATENTANWÄLTE · EUROPEAN PATENT ATTORNEYS · EUROPEAN TRADE MARK ATTORNEYS
H0473-118-DEU00Sro vS/10/ro
1. Februar 2001
Anmelderin:
Heckler & Koch GmbH
Heckler & Koch GmbH
Alte Steige 7 78727 Oberndorf/Neckar
Mehrlade-Handfeuerwaffe mit zwei Fanghebeln
Die Erfindung betrifft eine eine Mehrlade-Handfeuerwaffe, besonders eine Selbstladepistole, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Erfindung betrifft besonders eine Waffe, wie sie in der deutschen Patentanmeldung 100 08 979.8-15 offenbart ist.
Im folgenden wird bei Lageangaben von einer Handfeuerwaffe ausgegangen, die im normalen Anschlag horizontal vom Schützen gehalten wird. Dabei weist "rechts" auf die Seite der Waffe, die nach rechts weist, "vorne" in Schußrichtung, "unten" ist dem Boden zugewandt.
Diese Waffe weist, wie üblich, einen ersten Schwenkhebel auf der linken Seite auf, der zum Betätigen der Verschlußsperre durch den Daumen eines Schützen dient, der Rechtshänder ist und die Waffe mit der rechten Hand hält. Zusätzlich weist die Waffe einen gegenüberliegenden, auf der rechten Seite der Waffe liegenden zweiten Schwenkhebel auf, der zur Bedienung durch den Daumen der linken Hand eingerichtet ist, etwa die linke Hand eines Schützen, der Linkshänder ist. Dieser zweite Schwenkhebel kann auch ausgebaut oder nicht eingebaut werden, wenn etwa die Waffe nur mit der rechten Hand betätigt werden soll.
Dieser zweite Schwenkhebel ist auf der Welle des ersten Schwenkhebels koaxial zu dieser angebracht. Bei der Montage wird zunächst der zweite Schwenkhebel in einer Winkellage, die er nur bei abgenommenem Verschluß oder Schlitten der Waffe einnehmen kann, in die rechte Seitenwand des Gehäuses eingebaut. Dort wird er durch einen Bajonettverschluß gehalten. Dann wird der erste Schwenkhebel so angebracht, wie üblich. Seine Welle durchsetzt dabei mit ihrem Ende unverdrehbar, aber axial verschieblich den zweiten Schwenkhebel, so daß nun beide Schwenkhebel nur gemeinsam verschwenkt werden können.
Bei den bekannten Selbstladepistolen nach dem Colt-Browning- System, etwa dem Hochleistungsbrowning, muß beim Zerlegen der Waffe zunächst der allein vorhandene, linksseitige Schwenkhebel (der erste Schwenkhebel) entfernt werden, bevor der Verschluß oder Schlitten mit dem Lauf nach vorne abgezogen werden können. Dazu wird zunächst der Verschluß oder Schlitten in eine spezielle Lage verbracht. Dann wird der erste Schwenkhebel in eine Aussparung links in der Unterseite des Verschlusses oder Schlittens geschwenkt. Nun kann der erste Schwenkhebel nach links aus dem Griffstück herausgezogen werden.
Bei der beschriebenen Waffe mit zwei Schenkhebeln kann das Zerlegen genauso ablaufen. Das Herausziehen der Welle aus dem zweiten Schwenkhebel erfordert keinen zusätzlichen Handgriff, sondern erfolgt dann, wenn die Welle ohnehin aus dem Griffstück herausgezogen wird.
Der zweite Schwenkhebel kann am Griffstück verbleiben. Da er aber in diesem nicht zuverlässig befestigt ist, kann er beim Hantieren mit dem Griffstück unbemerkt aus diesem herausfallen. Weil der Zusammenbau der Waffe auch ohne zweiten Schwenkhebel möglich ist, kann dieses Herausfallen sogar unbemerkt bleiben.
Es wäre möglich, diesen Nachteil dadurch zu verhindern, daß man statt der Bajonettverschluß-Befestigung des zweiten Schwenkhebels diesen auf eine andere Weise befestigt; etwa durch einen mit dem zweiten Schwenkhebel verschraubten Innenflansch. Hierzu wären aber aufwendige, zusätzliche Präzisionsteile erforderlich, die die Waffe nicht nur verteuern, sondern auch in der Zuverlässigkeit mindern würden.
Ausgehend von dieser Problemlage ist es Aufgabe der Erfindung, eine einfache und zuverlässige Befestigung für den zweiten Schwenkhebel zu finden, die dessen Verlust bei zerlegter Waffe auch bei Unachtsamkeit des Benutzers verhindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die eingangs genannte Mehrlade-Handfeuerwaffe eine Sperre aufweist, die den Schwenkweg des zweiten Schwenkhebels im wesentlichen auf einen Bereich begrenzt, der außerhalb der Schwenklage liegt, die zum Ein- und Ausbau des zweiten Schwenkhebels erforderlich ist.
Diese Sperre läßt die freie Schwenkbewegung des zweiten Schwenkhebels nur in dessen Betriebs-Bewegungsbereich zu; zusätzlich höchstens bis zu der Schwenklage, in der die zum Ein- und Ausbau erforderliche Winkellage des zweiten Schwenkhebels noch nicht erreicht ist.
Die Sperre kann gerade auf der Grenze des Betriebs-Bewegungsbereich.es liegen und diesen somit begrenzen. Dessen Begrenzung durch etwa den Verschluß oder Schlitten ist daher nicht erforderlich. Dabei kann die Sperre etwa durch einen Stift gebildet werden, der in das Gehäuse oder Griffstück von außen her eingeschlagen oder eingeschraubt ist und vom Verschluß oder Schlitten daran gehindert wird, herauszufallen. Dieser Stift bzw. diese Schraube greift dann etwa in den Bajonettverschluß ein und begrenzt dessen Schwenkbereich.
Nachteilig ist jedoch der Umstand, daß der Stift oder die Sperre kräftig genug sein muß, um den Belastungen im Betrieb standzuhalten, denen er bzw. sie bei der Begrenzung des Betriebs-Bewegungsbereiches ausgesetzt ist. Deshalb wird gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Sperre so angebracht ist, daß sie innerhalb des Betriebs-Bewegungsbereiches nicht wirksam wird, sondern nur außerhalb dessen, und daher auch nicht im normalen Betrieb irgendwelchen Belastungen ausgesetzt ist. Natürlich muß aber die Sperre nach wie vor so angebracht sein, daß der zweite Schwenkhebel bei wirksamer Sperre nicht die Winkellage erreichen kann, die seinen Ausbau zuläßt.
Die Sperre kann als innenliegender Zapfen ausgebildet sein, der z.B. in den Bajonettverschluß des zweiten Schwenkhebels eingreift. Dabei sind jedoch die auftretenden Kräfte recht hoch, so daß es zu Verschleißerschei-0 nungen kommen kann.
Deshalb wird nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Sperre als Zapfen ausgebildet ist, der dem zweiten Schwenkhebel gegenüberliegend außen am Griffstück angeordnet ist.
Das freie Ende des zweiten Schwenkhebels stößt gegen den Verschluß oder Schlitten an, wenn der Schwenkhebel bei zusammengebauter Waffe verschwenkt wird. Der zweite Schwenkhebel stößt dabei aber bevorzugt nicht gegen den Zapfen an. Dieser befindet sich nämlich an einer Stelle ein wenig oberhalb des zweiten Schwenkhebels und dicht unterhalb der Unterkante des Verschlusses oder Schlittens und kann deshalb bei zusammengebauter Waffe vom zweiten Schwenkhebel nicht erreicht werden.
Der Zapfen kann in das Griffstück eingelötet oder eingeklebt sein, nachdem der zweite Schwenkhebel montiert wur-
de. Dies hat allerdings den Nachteil, daß dieser Zapfen zur Demontage aufwendig entfernt werden muß.
Um diesem Mißstand abzuhelfen, sieht die Erfindung nun nicht etwa einen leichter lösbar befestigten Zapfen vor; sondern umgekehrt einen als festen Vorsprung ausgebildeten Zapfen, der nur durch Zerstörung entfernt werden kann. Dieser Vorsprung ist an der Oberseite abgeschrägt, so daß der Schwenkhebel bei seiner Montage zunächst mit
&iacgr;&ogr; leichtem Spiel und/oder federnd verformt durch den Bajonettverschluß befestigt werden kann. Die Welle des ersten Schwenkhebels zentriert dann den zweiten Schwenkhebel und verhindert irgendeine Verformung. Zudem ist die dem Schwenkhebel in seiner Betriebslage zugewandte Kante des Vorsprungs bevorzugt senkrecht zu dessen Schwenkweg ausgebildet, so daß dieser bei zerlegter Waffe nicht oder nicht ohne weiteres über den Vorsprung hinweggelangen kann.
Hierzu sind nun aber enge Toleranzen nötig, da der Schwenkhebel gerade nur im nötigen Maß ausweichen oder sich verformen darf. Daher wird nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß der Vorsprung an einem weitgehend aus Kunststoff gefertigten Griffstück oder Gehäuse ausgebildet ist, das nicht ganz so steif ist wie ein Metallgehäuse. Ferner ist der Vorsprung bevorzugt an der Oberkante des Gehäuses oder GriffStücks angeordnet, wo dieses leichter zur Innenseite des Gehäuses hin auszuweichen kann.
Bevorzugt ist der Vorsprung an einer Stelle angeordnet, an der das Gehäuse oder Griffstück eine leichte Verformung quer zur Schußrichtung und in horizontaler Richtung zuläßt.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Betriebs-Bewegungsweg des zweiten Schwenkhebels nach unten durch einen Anschlag begrenzt, also auf der bevorzugt unteren Seite des Betriebs-Bewegungsweges und dem
genannten Vorsprung gegenüberliegend. Wenn die Waffe zerlegt ist, ist der erste Schwenkhebel entnommen und der zweite Schwenkhebel ist verblieben. Beim erneuten Zusammenbau kann der zweite Schwenkhebel gegen den Anschlag angedrückt werden und damit eine Lage einnehmen, in der die Welle des ersten Schwenkhebels rasch, einfach und präzise in die Aufnahme im zweiten Schwenkhebels eingeführt werden kann. So ist der Zusammenbau wesentlich vereinfacht .
Beim Zusammenbau wird der zweite Schwenkhebel zunächst bei abgenommenem Verschluß oder Schlitten - in das Griffstück eingesetzt und dann kraftvoll in seine Gebrauchslage geschwenkt. Dabei läuft er gegen den abgeschrägten Vorsprung an und drückt diesen unter leichter Verformung des Kunststoff-GriffStücks nach innen. Hinter dem zweiten Schwenkhebel schnappt der Vorsprung wieder nach außen und der Schwenkhebel kann auch bei zerlegter Waffe nicht verlorengehen. Dabei weicht natürlich auch der Schwenkhebel im Rahmen seiner Toleranzen ein wenig aus. Soll der zweite Schwenkhebel aus irgendeinem Grund ausgebaut werden, dann wird das Griffstück leicht zusammengedrückt, der Schwenkhebel wird gegebenenfalls nach außen gedrückt und dann über den Vorsprung hinweggeführt, Kein zusätzliches Teil ist hierbei erforderlich.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird ein Ausführungsbeispiel dieser in der beigefügten Zeichnung dargestellt . In dieser zeigt:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer vergrößerten Schrägbildansicht, in der eine erfindungsgemäße Selbstladepistole von schräg vorne, unten und rechts gezeigt ist,
Fig. 2 eine vergrößerte Seiten-Teilansicht der Pistole der Fig. 1, von rechts gesehen, und
Fig. 3 den Schnitt längs Linie A-A in Fig. 2.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt einer Selbstladepistole mit: einem Griffstück 1 aus armiertem Kunststoff, einem auf dem Griffstück hin- und herbeweglich und abnehmbar angebrachten Schlitten 43, einem zweiten Schwenkhebel 17 und einem Abzug (kein Bezugszeichen). Der Schlitten 43 verläuft etwa waagerecht, der Handgriff (nur dessen oberes Stück ist angedeutet) erstreckt sich schräg nach unten, und die Schußrichtung erfolgt nach rechts. Der zweite Schwenkhebel 17 erstreckt sich in der gezeigten Ruhelage parallel zum Schlitten 43, ist mit seinem vorderen Ende auf einer Welle befestigt, die ihn starr mit dem nicht sichtbaren, auf der rechten Seite der Waffe liegenden Verschlußfanghebel verbindet, und weist an seinem hinteren Ende eine Handhabe auf.
Wenn das Magazin (nicht gezeigt) der Waffe leer ist und der Verschluß zurückfährt, dann wird der Verschlußfanghebei vom Zubringer des Magazins hochgedrückt, greift in den Schlitten 43 ein und hält diesen in seiner hinteren Lage. In dieser Lage ist der zweite Schwenkhebel 17 ein wenig um die Welle nach oben verschwenkt, so daß sein die Handhabe tragendes, hinteres Ende dicht unter dem Schlitten 43 liegt. Nun kann der die Waffe mit der linken Hand haltende Linksschütze mit dem linken Daumen auf die Handhabe des zweiten Schwenkhebels 17 drücken und diesen nach unten schwenken. Dadurch wird auch der erste Schwenkhebel (nicht gezeigt) nach unten geschwenkt und gibt dann den Schlitten 43 frei, der nun nach vorne fahren kann.
Bei der Ansicht in Fig. 2 ist der zweite Schwenkhebel 17 weggelassen, so daß eine Aufnahmebohrung 13 und eine an diesem anschließende Aussparung 33 sichtbar werden, die gemeinsam einen Teil der Bajonetthalterung für den zweiten Schwenkhebel 17 bilden.
Hinter und über des Aussparung 33 ist an der Außenseite des GriffStücks 1 ein Vorsprung 41 ausgebildet. Dieser
sitzt an einer freien Oberkante des Griffstücks 1 und grenzt somit - bei zusammengebauter Pistole - an die Unterkante des Schlittens 43 an. Wie Fig. 3 zeigt, ist an dieser Stelle die Wandstärke des Griffstücks 1 besonders gering.
Des Vorsprung 41 ist als flacher, liegender Quader ausgebildet, dessen Oberseite jedoch abgeschrägt ist (Abschrägung 45). Diese Abschrägung 4 5 geht von der Oberkante des GriffStücks 1 aus.
An der Unterseite bildet der Vorsprung einer im wesentlichen horizontale Querkante 47, die dem zweiten Schwenkhebel 17 zugewandt ist.
Bevor der Schlitten 43 auf das Griffstück 1 aufgesetzt wird, kann der zweite Schwenkhebel 17 montiert werden. Hierzu wird der zweite Schwenkhebel 17 mit seinen Bajonettverschlußteilen in die Aufnahmebohrung 13 und die Aussparung 33 eingesetzt und dann entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt (wenn man, wie in Fig. 2, auf die rechte Seite der Waffe blickt). Dabei läuft der zweite Schwenkhebel 17 von oben her gegen die Abschrägung 4 5 an und drückt dann den Vorsprung 41 und damit die rechte Seitenwand des Griffstücks ein wenig nach innen, bis er über die Querkante 4 7 nach unten gelangt. Hat der zweite Schwenkhebel 17 die Querkante 47 passiert, dann schnappt der Vorsprung 41 wieder nach außen. Die Querkante 47 legt sich dabei neben die Oberkante des Schwenkhebels 17 und verhindert, daß diese wieder nach oben über den Vorsprung 41 hinaus schwenken kann.
Wird nun der Schlitten 43 wieder aufgesetzt, dann kann der zweite Schwenkhebel 17 innerhalb seines Betriebsbereiches schwenken. Dieser ist durch den Schlitten 43 begrenzt, gegen den das die Handhabe tragende, hinteres Ende von unten her anschlägt. Der zweite Schwenkhebel 17 stößt aber nicht gegen den Vorsprung 41 an. Der Vorsprung 41 stört somit nicht den Betrieb des zweiten Schwenkhe-
S·
bels 17 und wird auch nicht durch das Anstoßen des Schwenkhebels 17 beschädigt.
Beim üblichen Zerlegen der Waffe zum Zwecke des Reinigens und der Pflege verbleibt der zweite Schwenkhebel 17 stets an Ort und Stelle, weil er durch den Vorsprung 41 daran gehindert ist, sich vom Griffstück 1 zu lösen. Soll er aber ausgebaut werden, dann genügt es, den Vorsprung 41 kraftvoll nach innen zu drücken und dann den Schwenkhebel &iacgr;&ogr; 17 über diesen hinweg in diejenige Lage zu verschwenken, in der sich der Bajonettverschluß löst.
Unterhalb des zweiten Schwenkhebels 17 ist bevorzugt ein Absatz 49 ausgebildet. Dieser begrenzt die Schwenkbewegung des zweiten Schwenkhebels 17 nach unten auf eine solche Weise, daß er in seiner Ruhelage nahezu auf dem Absatz 49 aufsitzt. Wie der Vorsprung 41, so behindert auch der Absatz 49 nicht die Schwenkbewegung des zweiten Schwenkhebel 17 beim normalen Gebrauch der Waffe, bildet aber einen Anschlag für den zweiten Schwenkhebel 17, wenn dieser nicht mit dem ersten Schwenkhebel verbunden ist.
Nach dem üblichen Zerlegen der Waffe verbleibt nämlich der zweite Schwenkhebel 17 an der Waffe. Der erste 5 Schwenkhebel mußte aber entnommen werden, da sonst ein Zerlegen nicht möglich gewesen wäre.
Wird die Waffe wieder zusammengebaut, dann wird zuletzt der erste Schwenkhebel seitlich von links mit seiner WeI-Ie in das Griffstück eingeschoben. Die Welle soll nun mit dem unrunden Querschnitt ihres freien Endes in die Aufnahme im zweiten Schwenkhebel 17 eingeschoben werden. Damit dies einfach und rasch vonstatten geht, wird der Schwenkhebel 17 veranlaßt, auf dem Absatz 49 aufzusitzen. Nun nehmen der erste und der zweite Schwenkhebel 17 beide eine übereinstimmende Position ein. In dieser kann die Welle des ersten Schwenkhebels rasch, mühelos und korrekt in die Aufnahme im zweiten Schwenkhebel 17 eingeschoben werden.
Abschließend wird darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht nur an einer Waffe der gezeigten Art verwirklicht werden kann, sondern auch an Waffen mit anderem Bauprinzip, etwa Langwaffen o. dgl. Die gezeigte Selbstladepistole zeigt aber eine besonders vorteilhafte Ausführung der Erfindung.
Claims (7)
1. Mehrlade-Handfeuerwaffe, besonders Selbstladepistole, mit: insbesondere nach der deutschen Patentanmeldung 10008979.8-15, gekennzeichnet durch eine Sperre (41), die den Schwenkweg des zweiten Schwenkhebels (17) im wesentlichen auf einen Bereich begrenzt, der außerhalb der zum Ein- und Ausbau des zweiten Schwenkhebels (17) erforderlichen Schwenklage liegt.
- einem ersten Schwenkhebel, der
- zum Betätigen der Verschlußsperre und bevorzugt auch zum Zerlegen der Waffe auf deren Außenseite vorgesehen ist, und
- einem zweiten Schwenkhebel (17), der
- auf der dem ersten Schwenkhebel gegenüberliegenden Seite der Waffe angeordnet,
- drehfest auf der Welle des ersten Schwenkhebels anbringbar und
- bevorzugt durch einen Bajonettverschluß so im Gehäuse oder Griffstück (1) der Waffe befestigbar ist, daß sein Ein- oder Ausbau in einer nur bei zerlegter Waffe erreichbaren Schwenklage möglich ist, er jedoch bei unzerlegter Waffe und innerhalb seines Betriebs-Bewegungsbereiches nicht ausbaubar ist,
2. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (41) außerhalb des Betriebs-Bewegungsbereiches des zweiten Schwenkhebels (17) liegt.
3. Waffe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (41) als außenliegender Zapfen am Gehäuse oder Griffstück (1) ausgebildet und dem zweiten Schwenkhebel (17) gegenüberliegend angeordnet ist.
4. Waffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen als fester Vorsprung (41) ausgebildet ist, der auf seiner vom zweiten Schwenkhebel (17) in dessen Betriebslage abgewandten Seite abgeschrägt (Abschrägung 45) und auf seiner dem zweiten Schwenkhebel (17) zugewandten Seite rechtwinklig (Querkante 47) zu dessen Bewegungsebene ausgebildet ist.
5. Waffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse oder Griffstück (1) aus Kunststoff gebildet ist.
6. Waffe nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (41) nahe der oberen Endkante des Gehäuses oder Griffstücks (1) und an einer quer zur Schußrichtung flexibel verformbaren Stelle gebildet ist.
7. Waffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß, an den Betriebs-Bewegungsbereich des zweiten Schwenkhebels (17) angrenzend und dem Vorsprung (41) gegenüberliegend ein Anschlag (49) an der Außenseite Waffe ausgebildet ist.
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
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| R071 | Expiry of right |