DE2010034A1 - Erdöldestillationsverfahren - Google Patents
ErdöldestillationsverfahrenInfo
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- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10G—CRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
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Description
(US 806 0^ - 11.3,69-6816)
BMo Research and
Engineering Company
Linden, NoJoA0St0A0 Hamburg, j5o März I97O
Die Erfindung betrifft ein Verfahren ζ «ja Destillieren
von Erdöl nnä insbesondere, eine Methode zuia "Erzielen
der Produ-tetapesifikatiopen für das "bei einen', solchen
Destillat ions "/erfahren anfallenae Ruckst
Beim "Destillieren tob Rοteerdöl wird daa Rohöl im all
gemeinen in ei nein begrenzten .itro·© auf eine Temperatur
won etwa ,Ϊ?Ο° bis 3Ö5>°C erhitzt» Anschließend wird e©
in die Yerdampfungaaone einess Praktionierturmea eingeführt»
wo öureh- Plashdeatillatiori die niedrigersiedenden
Fraktionen %ro"i-den höharaIe<3enden .Fraktionen
de» Rohöls iib^etrennt werößBo Me leichteren,, niedrig"
siedenden Fraktionen steigen durch, den ?uit/i nach- ofeens
wo sie in eine Anzahl w>n Raffifsationsprodukten
fraktioniert werden» und fixe schwereren» hochsiedenden Fraktionen werden im unteren Teil des Turßies ala
flüssiger RohUlrückstand
Die Produktapezifikatlonen for Eaffinationeprodukte
setzen eine obeije Grenze für die Danrpfmenge^ die wan
00 9838/1941 BAD ORIGINAL
einem Produlct unter spezifizierten Bedingungen entwickelt werden darf ο T1IIr schwere Produkte wie beispieleweise
die bei der fraktionierten Destillation
von Rohöl anfallende Rticlrstandsflüssigkeit fordern die
Produktspezifikationen, daß nur ein sehr geringsr
Anteil, im allgemeinen um etwa 25 ppmv an flüchtigen
Kohlenwasserstoffen oder leichtsiedenden Komponenten im Ktickstandaendprodukt enthalten sein darf»
Obwohl ein großer Anteil dieser leichtsiederiden
Komponenten durch die Flashdestillation im Fraktionier-"
turm entfernt wird, ist die Rückstandsflüssigkeit niemals vollkommen frei von allen leichtsiedenden
Komponenten und muß anschließend zur Erzielung der Produlct Spezifikationen einer abstreifenden Behandlung
mit Wasserdampf unterworfen werden. Zum Abstreifen oder Strippen wird die heiße Rückstandsflüssigkeit
gewöhnlich von oben nach unten im Gegenatrom zu einem
aufsteigenden Wasserdampfstrom durch eine Abstreifer«
säule geschickt.
Abstreifersäulen werden jedoch im allgemeinen mit einer
Temperatur von etwa 340° bis 40O0C betrieben, weiche
oberhalb des normalen Krackpunktes der meisten HohBle
liegt. In der Abetreifzone der Säule kann die heiße
009838/1841 BAD ORIGINAL
201003A
Rückstandsflüssigkeit daher thermisch gekrackt werden,
wodurch zusätzliche leichtsiedende Komponenten gebildet
werden» Die meisten dieser leichtsiedenden Komponenten
werden zwar beim Strippen entfernt, jedoch Kann auch unterhalb der Abstreifzone und insbesondere im Rtickstandssaramelteil
der Säule und in den zu den Kühlern für das Rückstandsendprodukt führenden Leitungen noch
ein weiteres Kracken stattfinden» Durch dieses thermische Kracken der heißen Ruckstandsflüssigkeit in der |
Abstreifersäule ist es daher außerordentlich schwer, ein Rtickstandsendprodukt zu erhalten, welches den
geforderten Produktspezifikationen entspricht«
Zur Beseitigung dieser Schwierigkeit wurden bereits Versuche unternommen, gekühltes Rückstandsprodukt als
Kühlmittel in die Abstreifersäule zurückzuführen und dadurch die Temperatur der heißen Rückstandsflüssigkeit
unter ihren Krackpunkt zu senken» Hierdurch wird die
Krackreaktion in der Abstreifzone zwar verhindert, jedoch führt die Rückführung von gekühltem Produkt, zu
einer Verminderung der Endproduktausbeute, einer Verringerung der Leistung der Abstreifersäule und der
Rücketandskühler, da das zurückgeführte Produkt wiederholt
gestrippt und gekühlt wird, und ferner zu einem Oberhitzeverlust aus der heißen RückstandsflUssigkeit·
- 4 009 838/1941
Ein solches System hat sich daher als nicht ganz befriedigend für die Anwendung in einem Destillationsverfahren
für Roherdöl erwiesene
Mit der vorliegenden Erfindung wurde nun gefunden, daß wan ein wesentlich verbessertes Verfahren zum
Destillieren von Roherdöl und insbesondere ein verbessertes Verfahren zur Erzielung der Spezifikationen
* für das Ruckstandsprodukt erhält, wenn man die heiße
Rückstandsflüssigkeit im unteren Teil äer Verdampfunga«
zone eines Fraktionierturmes sammelt und aus diesem
abzieht, die abgezogene heiße Rückstandsflüssigkeit in einer KUhlzone auf eine Temperatur unterhalb ihres
Krackpunktes abkühlt und die abgekühlte Flüssigkeit dann in eine Abstreifzone einführt, wo man gelbste
leichtsiedende Komponenten zur 13rzielung der geforderten Produktapezifikationen abstreift. Dadurch, daß
man die Temperatur der heißen Rückstandsflüssigkeit
™ in einer separaten KUhlzone vermindert, wird ein
weiteres Kracken der Flüssigkeit in der Abetreifzone und insbesondere in den unterhalb der Abstreifzone
liegenden Bereichen verhütet, so daß die Spezifikationen des Ruckstandsendproduktes auf einfache, wirksame
und wirtschaftliche Weise erreicht werden.
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Im allgemeinen hat die unten aus der Verdampfungszone
abgezogene heiße Rückstandsflüssigkeit eine Temperatur von etwa 37O0C; diese Temperatur wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Verhüten von weiterem
Kracken der Flüssigkeit vor deren Einführung in die Abstreifzone auf unter 3160C und im allgemeinen auf
etwa 2880C gesenkte Vorzugsweise wird der von der
heißen Rückstandsflüssigkeit abgezogene Wärmewert zum
Vorheizen des Rohöls vor dessen Erhitzen auf die Ver- *
dampfungstemperatur genutzt, wodurch die Wirtschaftlichkeit
des erfindungsgemäßen Pestillationsverfahrens weiter erhöht wird«
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden eine bevorzugte Ausführungsform derselben anhand der
beigefügten Zeichnung beschrieben, in welcher der Gesamtprozees einer Destillation unter Einschluß der
erfindungsgeroäßen Verbesserung schematiech dargestellt
ist.
Bei dem dargestellten Verfahren wird zunächst das Roherdöl in einem Röhrenerhitzer 10 auf eine zum
Verdampfen aller Komponenten ausschließlich der höhersiedenden Fraktionen ausreichende Temperatur erhitzt,
in allgemeinen auf eine Temperatur von etwa 3830C.
- 6 - ■
009838/1941
BAD
Dae erhitzte Rohöl wird dann in die Verdampfungszone
12 eines Fraktionierturmes 14 eingeführt» Die beim Nachlassen des Druckes unmittelbar verdampfenden
leichteren, niedrigaiedenden Fraktionen steigen durch den Turm nach oben, während sich die schwereren, hochsiedenden
Fraktionen als Flüssigkeit im unteren Teil des Turmes auf einem Abzugsboden 16 sammeln.
Der Fraktionierturm 14 ist von üblicher Bauart und
enthält eine Mehrzahl von Gas-Flüssigkeitskontaktelementen wie perforierte Böden 18, welche für einen
innigen Kontakt zwischen aufsteigenden Dämpfen und kondensierter zurückfließender Flüssigkeit sorgen. Am
Kopf des Turmes 14 werden die leichtesten Dämpfe des Rohole durch eine Leitung 20 entfernt,von wo sie durch
einen Kondensator 22 strömen» Im allgemeinen wird ein Teil des hier erhaltenen Kondensats bei 24 als Rückfluß
in den Turm 14 zurückgeführt und ein Teil bei 26 als Leichtbenzin abgezogen.
Wie weiter aus der Zeichnung hervorgeht, können in verschiedenen Höhen des Turmes auoh Seitenströme abgezogen
werden. So kann beispielsweise bei 28 nahe am Kopf des Turmes Benzin, bei 30 Heizöl und bei 32
unmittelbar oberhalb der Verdampfungszone 12 Schmieröl
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abgezogen werden. Unterhalb der Verdampfungszone 12
können noch weitere Böden 18 vorgesehen werden, tun die
höheraiedende flüssige Fraktion in einer Hochtemperatur-Abatreifzone
34 abzustreifen, bevor sich die heiße Rtickstandsfltissigkeit auf- dem Abzügeboden 16 sammelt·
Bei 36 oberhalb des Abzugsbogens 16 kann ein Abstreifgas
eingeführt werden, falls dies in der Hochtemperatur-Abatreifzone
34 erforderlich istο
Hach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung wird die
heiße RUckstandsflüssigkeit» welche sich auf dem Abzugsboden 16 gesammelt hat und normalerweise eine Temperatur
von etwa 37O°C hat« durch eine Leitung 40 abgezogen und durch einen Wärmeaustauscher 42 geführt, wo die
Temperatur der Rückstandsfltiesigkeit unter ihre Kracktemperatur,
im allgemeinen unter 3160C und vorzugsweise
auf etwa 2880Cf gesenkt wird«
Die abgekühlte Rückstandeflüssigkeit wird dann durch I
eine Leitung 44 oben in eine Abstreifzone 46 eingeführt»
Die Abstreifzone 46 enthält ebenfalls eine Reihe von Gas-Flüesigkeitskontaktböden 18O Sie kann
aus einer separaten Kolonne bestehen, jedoch bildet sie vorzugsweise, wie bei dem dargestellten Verfahren,
einen Teil des unteren Abschnitts des Praktionier-
00Μ3 8/19Λ1
turmes 14» Dabei ist die Abstreifzone 46 von der
Verdarapfungszone 12 des Turmes durch den Abzugsboden 16 getrennt»
In der Abetreifzone 46 fällt die gekühlte Rückstandsfltissigkeit
über die Böden 18 nach unten, während ein von unten durch eine Leitung 48 in die Zone eingeführtes
Abstreifgas wie beispielsweise Wasserdampf im fc Gegenstrom zu der fallenden Flüssigkeit und in Konatkt
mit dieser nach oben steigt«> Beim Abwärtsströraen der
Rückstandsflüssigkeit durch die Abetreifzone 46 werden
die darin gelösten niedrigsiedenden Komponenten wieder verdampft und steigen mit dem Abstreifgas durch die
öffnungen 50 im Abzugeboden 16 nach oben in die Verdampf
ungs zone 12 des Turmes 14.
Die abgestreifte Rückstandsflüsaigkeit, welche vorwiegend
aus von praktisch allen leichtsiedenden
Komponenten befreitem schweren Schmieröl besteht, wird
in einem Rtickstandaauffangteil 52 am Fuß der Abstreifzone
46 gesammelt und dann durch eine Leitung 54 abgezogen und bei 55 in einen Kühler 56 gepumpt, wo
ihre Temperatur auf etwa 12O0C vermindert wird.
— Q —
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Durch das Vermindern der Temperatur des flüssigen
Rohölrttekstandes in einer von der Verdampfungszone getrennten Kühlzone gemäß der vorliegenden Erfindung
und Rückführen der gekühlten Hückstandsflüssiglceit mit
verminderter Temperatur in die Abstreifzone wird ein
Kracken und die unerwünschte Bildung leichtsiedender Komponenten in der Abstreifzone verhütet» Alle nach
dem Verdampfen in der Rückatandsfltissigkeit des
Rohöls verbliebenen leichtsiedenden Komponenten können ^
demnach in der Abstreifzone vollkommen entfernt werden,
und unterhalb der Abatreifzone, insbesondere im Rtickstandsauffangteil
und in den Kühlern, bilden sich keine
leiohtsiedenäen Komponenten mehr» Hierdurch können die Bndproduktapezifikationen für den Rückstand
leichter erreicht werden. Barüberhinaus werden durch
das erfindungsgeiaäße Verfahren auch Verfärbungen des
flüchtigen Produktes aufgrund von Verkokung beim Auftreten von Kraokreaktionen in der Abstreifzone ver-
mindert, da in der Abs treif zone praktisch kein ■" "
Kracken mehr erfolgt.
Weiterhin kann dadurch, daß die heiße Rtieketanäsflüesigkeit
aus der Verdampfungszone in einer separaten KUhI-zone
abgekühlt wird, die Oberhitze aus der heißen Rückatandsflüsaigkeit gewonnen und zur weiteren
■. ■ ' ■ . ■■'■,. '■■■■■ ■- 10 - ■
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Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des Destillationsverf
ahrens genutzt werden.
Nach der bevorzugten Ausftihrungsform der Erfindung
und wie es in der Zeichnung dargestellt ist, führt man die unten aus dem Fraktionierturm 14 abgezogene Rtickstandsfltissigkeit
durch eine Wärmeaustauschvorrichtung 42 zum Wärmeaustausch mit dem dem Fraktionierturm 14
™ augeführten Rohöl, um gleichzeitig die heiße Rtickstandsflüssigkeit
abzukühlen und das Rohöl vor dem Erhitzen desselben im Röhrenerhitzer 10 vorzuheizen.
Mit der vorliegenden Erfindung wird demnach ein verbessertes Verfahren zum Destillieren von Roherdöl
geschaffen, bei welchem man die Produktspezifikationen für den Bndrücketand durch Verhütung von Krackreaktionen
und der Bildung leichtsiedender Komponenten |f in der Abetreifzone leicht auf eine einfache, wirtschaftliche
und wirksame Weise erreicht. Durch Anwendung des erfindungsgeraUßen verfahrene wird jedoch
nicht nur die Bildung von leichtsiedenden Komponenten in der Abstreifzone vermieden, sondern auch die
Wirtschaftlichkeit des Cresanitver fahrer^ durch Verminderung
der zum Aufheizen des Rohöls vor der Flashdestillatlon
erforderlichen Wärmemenge erhöht.
- 11 -
0 0 9 8 3 8/1941
BADORfQlNAL
• ■ -. - 11 -■
Zur weiteren Veranschaulichung der Erfindung wird im
folgenden ein Ausführungsheispiel gegeben.
._■■-.. ).
Beispiel
Beispiel
Aus einem Vorratsbehälter (nicht dargestellt) wird ein
Roherdöl mit Raumtemperatur abgezogen und durch einen
Wärmeaustauscher 42 gepumpt, wo es durch indirekten ,
Wärmeaustausch mit aus dem unteren Teil eines
Deatillationsturmes abgezogener heißer Rückstands- I
flüssigkeit auf eine Temperatur von etwa 660C erwärmt
wird» Aus dem Wärmeaustauscher 42 strömt das Rohöl in
einen Röhrenerhitzer 10„ wo es auf eine Temperatur von
etwa 385° erhitzt wird»
Das heiße Rohöl wird dann in die Verdampfungszone 12
des Fraktionierturmes geleitet, wo es einer Flashdestillation
unterworfen wird? die heißen Dämpfe
steigen durch den Turm nach oben, während sich die g
heiße Rückstandsflüssigkeit auf einem Abzugsboden im
unteren Teil des Turmes sammelt« Die heiße Rttekstandsflüssigkeit
wird dann mit einer Temperatur von etwa 37O0C aus dem Turm abgezogen und durch einen Wärmeaustauscher
geführt, wo sie auf eine Temperatur von etwa 2880C abgekühlt wirdο
- 12 ■ - .
009838/1941
Nachdem die heiße Rückstandsfltissigkeit abgekühlt ist,
wird sie in die Abstreifzone des Turmes zurückgeführt,
wo sie zum Entfernen gelöster leichtsiedenäer Komponenten
mit Wasserdampf abgestreift v/irö. Anschließend
an das Abstreifen mit Wasserdampf wird das Rückstandsprodukt gesammelt und am Fuß der Abstreifsons abgezogen,
im allgemeinen mit» einer Temperatur von etwa 2770C, und dann auf eine Temperatur von etwa 12O0G
gekühlt.
Analysen von so erhaltenen, aus schwerem Schmieröl bestehenden Rückstandsprodukten zeigen, daß die
Produktspezifikationen, Vielehe die Menge an gelösten leichtsiedenden Komponenten im Produkt begrenzen,
erreicht werden.
- 13 -
009838/1941
Claims (1)
- P & t _β_*>t_ an a_p r_ü_ gh eVerfahren zum Destillieren von Roherdöl, bei welchem man das Rohölerhitzt und einer Flash-« deat illation in einer Verdampfungszone zum !trennen in eine niedrigersiedende Dampffraktion und eine höhersiedende Fltissigfraktion unterwirft und beiwelchem man die FlÜasigfraktion anschließend zum Entfernen gelöster niedrigereiedender Fraktionen aus derselben abstreift,daß man die höhersiedende Flüssigfraktion im unteren Teil der Verdampfungazone sammelt und aus dieser absieht, die abgezogene Fltissigfraktion auf eine Temperatur unterhalb ihrer Kracktemperatur abkühlt und die abgekühlte Flüssigfraktion dann in einer Abstreifzone abstreift0: · ■■.■ ■.■: : ■ :: ■ ; i Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mana) das Rohöl in einer Erhit zunge zone auf eine''zum mindestens teilweisen Verdampfen der niedrigersiedenden Fraktionen des Rohöle ausreichende Temperatur erhitzt,1Ia 4 -.009838/19 41b) daa erhitzte Rohöl zum Flashdestillieren der niedrigere!edenden Fraktionen in eine Verdarapfungszone einführt,o) die abdestillierten Dämpfe aus der Verdampfungszone durch eine Rektifizierzone führt,d) die heiße Rttckstandsflüeeigkeit im unteren Teil der Verdampfungszone sammelt und aus dieser abzieht,e) die heiße Rücketandsflüssigkeit in einer KUhI-zone auf eine Temperatur unterhalb ihrer Kracktemperatur abkühlt und dannf) die abgekühlte Rückstandsflüssigkeit zum Entfernen darin gelöster niedrigersiedender Fraktionen aus derselben in einer Abstreifzone abstreift«3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die heiße Rückstandsflüssigkeit abkühlt und ihren Wärmewert durch Wärmeaustausch mit dem Rohöl vor dessen Erhitzen in der Erhitzungezone zurückgewinnt·4* Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, daß man die heiße Rttckstandsflussigke.lt auf eine Temperatur unter 3160C abkühlt. - 15 -009838/19 415ο Verfahren imch den Ansprüchen . 1 bis 4, dadurch gekennzeichnetV daß man das Rohöl in der ISrhitzungszone aiuf etwa 3850C erhitzt und die heiße Rttck- * atandefltlssigkeit in der Kühl zone auf etwa 2880G abkühlt«6e_ Verfahren nach den Ansprüchen 1 Ms 9,- dadurch gekennzeichnet, daß man zum Abstreifen der gekühlten Rückst&nd@flÜ88igkeit Wasserdampfhlashb009838/1941Leerseite
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