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DE20100811U1 - Einrichtung zur lösbaren Fixierung eines Laufes einer Lang- und/oder Handfeuerwaffe - Google Patents

Einrichtung zur lösbaren Fixierung eines Laufes einer Lang- und/oder Handfeuerwaffe

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DE20100811U1
DE20100811U1 DE20100811U DE20100811U DE20100811U1 DE 20100811 U1 DE20100811 U1 DE 20100811U1 DE 20100811 U DE20100811 U DE 20100811U DE 20100811 U DE20100811 U DE 20100811U DE 20100811 U1 DE20100811 U1 DE 20100811U1
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locking
barrel
slide
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DE20100811U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/48Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels
    • F41A21/484Barrel mounting means, e.g. releasable mountings for replaceable barrels using interlocking means, e.g. by sliding pins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

Karl-Heinz Ritterbusch G 101
Auf der Schuchen 9 15.01.01
82418 Seehausen
Einrichtung zur lösbaren Fixierung eines Laufes einer Lang- und/oder Handfeuerwaffe
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur lösbaren Fixierung eines Laufes einer Lang- und/oder Handfeuerwaffe am hinteren Teil der Waffe.
Die Erfindung ist grundsätzlich auf alle bekannten Langwaffen, wie Repetiergewehre, Kipplaufwaffen, Waffen mit festmontiertem Lauf oder Doppelläufen oder Drillingslaufanordnungen, halbautomatischen und voll automatischen Waffen sowie auf alle Handfeuerwaffen anwendbar. Sie findet bevorzugt dann Anwendung, wenn die Waffe als Wechsellaufwaffe ausgebildet ist, d.h. dass ein Einlegelauf des Gewehres durch einen Einlegelauf mit einem anderen Kaliber ausgetauscht werden kann, der ebenfalls z.B. zu Jagdzwecken bestimmt ist. Es ist dabei bekannt, die Läufe bei Büchsflinten als Wechselläufe auszubilden, so dass diese gegen Kugel- und Schrotlaufpaare ausgetauscht werden können. Bei Kipplaufwaffen ist der Wechsellaufssatz als gesonderter einhängbarer vorderer Teil ausgebildet, bei Repetiergewehren werden die Läufe, die als Wechselläufe ausgebildet sind, mit dem hinteren Ende des Laufes, das das Patronenlager aufweist, in eine Aufnahmevorrichtung des Schlosslagersystems mittels Feingewinde eingeschraubt oder eingesteckt. Bei einer anderen Ausführung von Repetierbüchsen nach dem Mausersystem M66 ist es bekannt, den Lauf in eine Verlängerung der Schloss führung von oben einzusetzen und durch den unteren Schaft mittels Schrauben, die in Schraubenansätze am Lauf eingeschraubt werden, zu fixieren. Diese Art der Montage ist zeitraubend und aufwendig, insbesondere müssen die Gewindebohrungen
genau kongruent zu den Durchgangslöchern in dem Schaft verlaufen, um die Schrauben einsetzen zu können.
Wechselläufe sind auch bei Handfeuerwaffen üblich, um mit ein und derselben Grundeinheit, nämlich dem hinteren Teil der Waffe, Patronen verschiedener Kaliber verschießen zu können. Auch diese Läufe werden angeschraubt oder mittels Schrauben fixiert.
Aus der DE 198 15 261 Al ist ein Gewehr bekannt, das in drei Hauptteile zerlegbar ist und einen geteilten Hülsenkopf aufweist, dessen äußere geschlossene Hülse mit .dem Hülsenschaft verbunden ist und dessen innere Hülse, die eine Verriegelungseinheit bildet, mit dem Lauf . verschraubt ist. Zur Verriegelung des eingesetzten Laufes am Vorderschaft ist am Lauf eine Stirnplatte und am Vorderschaft eine formschlüssige Verriegelung der Stirnplatte mittels eines Schnappers vorgesehen. Die Verriegelung am Vorderschaft hat sich infolge der unterschiedlichen Dehnungen des Materials (Holz, Metall bzw. Kunststoff) als nachteilig im Hinblick auf die Präzision des Gewehres erwiesen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine passgenaue Einrichtung zur lösbaren Fixierung eines Laufes einer Lang- und/oder Handfeuerwaffe am hinteren Teil der Waffe anzugeben, die einfach zu handhaben ist, nur zwei Teile umfasst und einen schnellen Wechsel des Laufes ermöglicht. Ein weiteres Ziel ist es, dass Lauf und hinterer Teil, insbesondere die Metallteile des Schlosskastensystems, mit dem Lauf eine Metall-Einheit bilden und dem Vorderschaft keine Verriegelungsfunktion zukommt und dieser sowie der Hinterschaft praktisch an den zugeordneten Metall-Teilen befestigt werden müssen bzw. auf den Vorderschaft gänzlich verzichtet werden kann. Es soll also eine Metall/Metallverriegelung des Laufes an dem hinteren Teil der Waffe vorgesehen sein.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Waffe durch eine Einrichtung . zur lösbaren Fixierung gelöst, wie sie in ihrer Ausgestaltung im Anspruch 1 angegeben ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 14 angegeben. Die bevorzugte Verwendung einer derartigen Einrichtung in einigen verschiedenen Gewehren ist im Anspruch 15 angegeben. Die Einrichtung ist aber nicht nur auf Jagdwaffen beschränkt, sondern kann auch Anwendung finden bei Kriegs- und Verteidigungswaffen, auf Kurz- (Handfeuerwaffen) oder Langwaffen. Die Erfindung ist auch konstruktionsunabhängig von sonstigen Auslegungen der entsprechenden Waffe, z.B. ob diese Halterungen für Zielfernrohre aufweist oder nicht. Durch das im Anspruch 1 angegebene Stecksystem ist auf einfachste Weise ein Lauf von dem hinteren Teil der Waffe abnehmbar und kann wieder angesteckt werden oder es kann aber auch ein Wechsellauf mit gleichen, passgenau angeordneten Einrichtungen anstelle des abgenommenen Laufes eingesteckt werden. Im Falle der Anwendung auf Kipplaufwaffen versteht sich von selbst, dass der Hülsenkopf mit dem Schiebergehäuse vor dem Kippgelenk angeordnet sein muss und nicht fester Bestandteil des hinteren Teils der Waffe sein kann. In diesem Fall wird der gesonderte Teil, der am hinteren Teil angelenkt ist, als Bestandteil des hinteren Teils angesehen.
Die erfinderische Lösung im Anspruch 1 gibt eine sehr einfache Verbindung zwischen dem Lauf und dem hinteren Teil einer Waffe mittels Metall/Metall-Verriegelung an. Sie besteht aus einer Passverbindung zwischen der Verriegelungseinheit und dem Hülsenkopf einerseits und einer Verriegelungsverbindung zwischen Lauf und hinterem Teil der Waffe durch den Verriegelungsbolzen andererseits, der z.B. durch eine Stoßplatte hindurch in ein Schiebergehäuse geführt und in diesem mittels eines Verriegelungsschiebers gesichert gehalten ist. Der Verriegelungsschieber greift dabei in eine Verriegelungsausnehmung eines
Verriegelungsbolzens ein. Dieser Verriegelungsbolzen braucht nicht passgenau in der Eintrittsöffnung des Schiebergehäuses bzw. in der Durchgangsöffnung in der Stoßplatte geführt zu sein, da die passgenaue Verbindung über die Verriegelungseinheit und den Hülsenkopf bereits hergestellt ist. Andererseits muss die Verriegelung durch den Verriegelungsschieber so positioniert und ausgebildet sein, dass kein Spiel in Längsrichtung des Laufes möglich ist. Dies kann einerseits durch einen keilförmigen Schieber erfolgen oder aber auch durch passgenaue Beabstandung der Verriegelungsausnehmung hinter der Stoßplatte in der Kammer des Scheibegehäuses. Der Riegel liegt dann entweder direkt an der Rückseite der Stoßplatte an und greift in die Ausnehmung hinein oder ist in der Kammer in gesonderten Führungsnuten geführt. Die Breite des Verriegelungsschiebers ist dabei der Breite der Verriegelungsausnehmung passgenau angepasst bzw. bei keilförmiger Ausbildung erfolgt eine Verklemmung. Es wird durch das System eine Metall/Metallverriegelung realisiert, so dass unterschiedliche Dehnungsfaktoren die Präzision der Waffe nicht zu beeinträchtigen vermögen.
Es ist ferner zweckmäßig, die Halteplatte an einer Laufhülse vorzusehen, die auf den hinteren Teil des Laufes, das das Patronenlager bildet, aufgeschoben und hierauf weich oder mit Silber angelötet wird, so dass eine Vorfertigung der Laufhülse mit der Verriegelungseinheit, die gewissermaßen einen passgenauen Fortsatz bildet, zusammen mit der Halteplatte und dem Verriegelungsbolzen möglich ist und erst zu einem späteren Zeitpunkt diese vorgefertigten Teile mit dem Lauf verbunden werden. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, die Laufhülse als Schraubhülse auszubilden, in die der Lauf eingeschraubt wird. Die Verriegelungseinheit ist in der Regel auf ein Außengewinde des Laufendes aufgeschraubt und stößt an die Laufhülse an. Eine Fixierung der Schraubverbindung mittels Kleber ist von Vorteil. Die Verriegelungseinheit kann aber auch angelötet sein. Die Halteplatte liegt in der
Endschiebeposition der Verriegelungseinheit in dem Hülsenkopf an der Stoßplatte des hinteren Teils an. Die Verriegelungseinheit, die im wesentlichen eine zylinderförmige Hülse ist oder aber auch eine Hülse mit zentrischer Bohrung und einem polygonen Außenquerschnitt, wird in einen entsprechenden Hülsenkopf im hinteren Teil der Waffe hineingeschoben und kommt mit der ringförmigen Stirnseite zur Auflage an den Hülsenboden, der ebenfalls ringförmig ausgebildet ist, um beispielsweise bei einem Repetiergewehr das Schloss hinter die Patrone schieben bzw. eine Patrone in das Patronenlager vorschieben zu können. Da alle übrigen Elemente des Schlosssystems nicht erfindungsrelevant sind, werden sie auch nicht näher beschrieben. Entscheidend für die Erfindung ist lediglich die lösbare Verbindungsart zwischen Lauf und hinterem Waffenteil. Im Falle der Anwendung auf Doppellauf- oder Bockbüchsengewehre muss die Verriegelungseinheit selbstverständlich beide Läufe umfassen.
Als besonders zweckmäßig hat sich eine Verriegelung erwiesen, bei der ein einfacher Verriegelungsbolzen durch einen Durchbruch in der Stoßplatte hindurch in eine Lagerungskammer des Schiebergehäuses eingreift, in der ein Schieber angeordnet ist. Die Stoßplatte ist angeschraubt.
Nach Abnahme sind der Schieber, die Führung desselben und eventuell vorgesehene Federn für die Reinigung und zum Ölen zugänglich. Dieser Schieber wird nach dem Einführen des Verriegelungsbolzens in eine Verriegelungsausnehmung an demselben eingeschoben und hintergreift dabei die Stoßplatte, so dass hierüber eine Rückzugssicherung gegeben ist. Eine gesonderte Führung in der Kammer ist dann nicht notwendig. Nur durch entgegengesetzte Verschiebung des Verriegelungsschiebers ist diese Verbindung wieder lösbar. Als einfach und auch gegen unbeabsichtigtes Trennen hat sich dabei eine Verbindung herausgestellt, in der ein Schieber in Form eines Flächenelementes in einer Lagerungskammer hinter der Stoßplatte angeordnet und senkrecht nach oben gegen die Kraft mindestens einer Feder
verschiebbar ist. Das Flächenelement weist eine Öffnung auf, die mindestens der Querschnittsform des Verriegelungsbolzens entspricht, aber auch etwas größer sein kann. In der Kammer ist der Verriegelungsschieber nach
5 oben, d.h. in Richtung der Laufachse, gegen die Kraft der Feder verschiebbar. Es muss also in der Kammer noch ein Spielraum sein, um eine gewünschte Hubbewegung vollziehen zu können, die mindestens der Tiefe der Verriegelungsausnehmung im Lagerzapfen entspricht ; Weist der Lagerzapfen eine Aufgleitschräge auf, so wird beim Einführen des Lagerzapfens automatisch der Schieber durch. Gleiten der vorderen Kante oder einer an der Verriegelungswand vorgesehenen winkelangepassten Gleitfläche an der Abgleitfäche nach oben gegen die Kraft der Feder verschoben und rastet nach Erreichen der Endposition des Verriegelungszapfens in der Kammer automatisch in die Verriegelungsausnehmung ein. Ein solcher Schieber sollte von unten durch den aufgesetzten Hinterschaft zugänglich sein, um beispielsweise mit einem Finger oder einem Hilfswerkzeug zur Lösung der Verbindung verschoben werden zu können.
Falls die Verriegelungseinheit zylinderförmig ausgebildet ist, ist es zweckdienlich, eine Nase zur Verdrehsicherung an dem Lauf teil vorzusehen, der dann in eine Verdrehsicherungsausnehmung am hinteren Teil der Waffe passgenau eingreift.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Figuren 1 und 2 ergänzend erläutert.
In Figur 1 sind in schematischer Darstellung die zur lösbaren Fixierung gemäß der Erfindung wichtigsten Teile der Waffe, die für diese Verbindung notwendig sind, eingezeichnet.
In Figur 2 ist eine Schnittzeichnung durch die Waffe gemäß Figur 1 längs der Schnittlinie A-A dargestellt, woraus die Verriegelungsanordnung ersichtlich ist.
Die schematische Darstellung in Figur 1 zeigt einen Lauf 1, z.B. den Lauf eines Repetiergewehres mit einem hinteren Laufende 2, in dem sich das Patronenlager befindet.
Auf dieses hintere Laufende 2 ist eine Laufhülse 12 aufgebracht und angelötet. Der Lauf 1 selber besteht aus Stahl und ist gezogen. In Verlängerung des Laufes 1 ist eine Verriegelungseinheit 3 in Form eines Passansatzes vorgesehen, die auf ein Gewinde des Laufendes 2 aufgeschraubt ist und an die Laufhülse stößt. Diese Verriegelungseinheit 3 wird passgenau in einen Hülsenkopf 4 im hinteren Teil 5 der Waffe eingeführt. An der Laufhülse 12 ist eine sich nach unten erstreckende Halteplatte 6 vorgesehen, an der ein Verriegelungsbolzen 7 nach hinten vorstehend befestigt ist, der eine querverlaufende Verriegelungsausnehmung 8 und stirnseitig an der Oberseite eine Aufgleitschräge 17 aufweist. An dem Lauf ist ferner eine Halterung 28 vorgesehen, an der ein Vorderschaft 27, der beispielsweise aus Holz gefertigt sein kann, anschraubbar ist. Der hintere Teil der Waffe weist außer dem Hülsenkopf 4 eine Stoßplatte 9 auf, die an der Stirnseite eines Schiebergehäuses 2 9 angeschraubt und unterhalb des Hülsenkopfes 4 angeordnet ist. Hinter der Stoßplatte befindet sich in dem Schiebergehäuse 29 eine Lagerkammer 13 (aus dem Schnitt in Figur 2 deutlich sichtbar) , in der gegen die Kraft zweier Federn 16 verschiebbar ein Verriegelungsschieber 10 gelagert ist. Der Verriegelungsschieber 10 ist f lächenförmig, in etwa quadratisch ausgeführt und weist eine dem Querschnitt des Verriegelungsbolzens 7 angepasste Öffnung 14 auf. Oberhalb der Öffnung 14 befindet sich eine Verriegelungsquerwand, die eine Auf gleitschräge aufweisen kann und zur Verriegelung in die Verriegelungsausnehmung 8 des Verriegelungsbolzens 7 nach dem Einsetzen in die Öffnung 14 eingreift. Der Verriegelungsschieber 10 weist ferner einen Betätigungsansatz 21 auf, der in einer Öffnung 22 des Schiebergehäuses 29 gelagert ist und in einer muldenförmigen Fingerausnehmung 23 endet, so dass er von Hand
7?
mittels eines Fingers gegen die Kraft der Federn 16 nach oben verschiebbar ist. Die überstehenden Seitenabschnitte 22, die eine Bogenform aufweisen können, begrenzen die Hubbewegung des Schiebers 10 nach unten und greifen gegen Anschlagskanten im Schiebergehäuse 29. In dem Schiebergehäuse 29 sind Bohrungen eingebracht, die zur Befestigung der Stoßplatte dienen. Der Hinterschaft 19, z.B. ein Holzschaft, ist an nicht dargestellten Ansätzen befestigt. Wird nun der Lauf 1 mit der Verriegelungseinheit 3 in dem Hülsenkopf 4 geschoben, so greift automatisch auch der Verriegelungsbolzen 7 durch die Durchtrittsöffnung 18 in der Stoßplatte 9 hindurch in die Öffnung 14 des Schiebers 10. Die Aufgleitschräge 17 kommt dabei zur Anlage an der unteren Kante bzw. an der Gleitschräge der Verriegelungsquerwand 15. Bei weiterem Verschieben wird automatisch der Schieber 10 in der Lagerkammer 13 nach oben verschoben und gibt somit den Schiebeweg des Verriegelungsbolzens 7 frei. Ist der Verriegelungsbolzen 7 vollständig eingeschoben, so rastet der Verriegelungs-Schieber 10 automatisch mit der Verriegelungsquerwand 15 in die Verrxegelungsausnehmung 8 des Bolzens 7 ein, so dass der Lauf 1 vollständig gesichert ist. Die Länge des Bolzens ist dabei so bemessen, dass die Halteplatte 6 an der Stoßplatte 9 anliegt und in Längsrichtung kein Spiel mehr gegeben ist. Entsprechend passgenau ist auch die Verriegelungseinheit 3 in ihrer Länge dimensioniert, so dass sie am Hülsenboden 11 anliegt, wodurch eine Verbindung ohne jegliches Spiel gegeben ist. Um beim Einführen eine Verdrehsicherung zu gewährleisten und auch bei Verriegelungsbolzen 7 mit kleinerem Querschnitt ein seitliches Verdrehen zu verhindern, ist ferner eine Nase 24 in Verlängerung zur Laufschiene 26 am Lauf 1 vorgesehen, die die Verriegelungseinheit über einen kleinen Abschnitt übersteht. Diese Nase 24 dient der Verdrehsicherung und greift in eine Verdrehsicherungsausnehmung 25 am hinteren Teil 5 der Waffe beim Zusammensetzen ein.
Das Ausführungsbeispiel zeigt, dass auf einfache Weise hier zwei völlig getrennte Waffeneinheiten herstellbar sind, ja sogar unabhängig voneinander herstellbar sind, und dass der hintere Teil 5 der Waffe mit Läufen unterschiedlichen Kalibers auf einfache Weise bei entsprechender Ausbildung der Einrichtung zur Fixierung verbindbar ist.
10 Bezugszeichenliste
1 Lauf 16
2 Laufende 17
3 Verriegelungseinheit 18
4 Hülsenkopf 19
5 hinterer Teil 20
6 Halteplatte 21
7 Verriegelungsbolzen 22
CX) Verriegelungsausnehmung 23
9 Stoßplatte 24
10 Verriegelungsschieber 25
11 Hülsenboden
12 Laufhülse 26
13 Lagerklammer 27
14 Öffnung 28
15 Verrxegelungscpierwand
Feder
Aufgleitfläche Durchtrittsöffnung Hinterschaft Öffnung
Betätigungsansatz Seitenabschnitte Fingerausnehmung Nase
Verdrehsicherungsausnehmung Laufschiene Vorderschaft Halterung für Vorderschaft Schiebergehäuse
• CA · · ··

Claims (15)

1. Einrichtung zur lösbaren Fixierung eines Laufes einer Lang- und/oder Handfeuerwaffe am hinteren Teil der Waffe, dadurch gekennzeichnet,
- dass das hintere Laufende (2) eine Verriegelungseinheit (3) in Form eines zylinderförmigen oder eines einen polygonen Außenquerschnitt aufweisenden Passansatzes aufweist, die in einen Konturen angepassten Hülsenkopf (4) bestimmter Tiefe am hinteren Teil (5) der Waffe einsteckbar ist,
- dass an dem Lauf (1) eine nach unten sich erstreckende Halteplatte (6) mit einem nach hinten parallel zur Lauflängsachse verlaufenden Verriegelungsbolzen (7) mit mindestens einer quer verlaufenden Verriegelungsausnehmung (8) vorgesehen ist,
- dass an dem Hülsenkopf (4) oder an einem Hülsenkopfträger ein Schiebergehäuse (29) mit einer stirnseitigen Eintrittsöffnung für den Verriegelungsbolzen (7) und für einen Verriegelungsschieber (10) vorgesehen ist, der in die Verriegelungsausnehmung (8) in den Verriegelungsbolzen (7) nach Herstellung der Steckverbindung schiebbar und aus diesem wieder herausschiebbar ist,
- wobei die Länge der Verriegelungseinheit (3), die Tiefe des Hülsenkopfes (4), die Positionierung der Halteplatte (6) und die Länge des Verriegelungsbolzens (7) so aufeinander abgestimmt sind, dass die Verriegelungseinheit (3) beim Hineinstecken bis auf den ringförmigen Hülsenkopfboden (11) greift, die Halteplatte (6) an den Stirnflächen des Schiebergehäuses (29) oder an einer an diesem anliegenden oder das Schiebergehäuse (29) stirnseitig verschließenden Stoßplatte (9) anliegt und der Verriegelungsschieber (10) in die Verriegelungsausnehmung (8) des Verriegelungsbolzens (7) einschiebbar bzw. aus dieser herausschiebbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (3) auf einer Laufhülse (12), die an dem Lauf angelötet ist, aufgebracht ist oder auf ein Gewinde am Laufende angeschraubt ist und dass an der Laufhülse (12) die Halteplatte (6) befestigt, insbesondere angelötet oder angeschweißt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Lagerungskammer (13) des Schiebergehäuses (29) senkrecht zur Lauflängsachse von unten nach oben oder quer hierzu verlaufend der Verriegelungsschieber (10) vorgesehen ist, wobei der Schieber (10) aus einer Öffnung (20) mit einem Betätigungsansatz (21) hervorsteht und durch diese hindurch betätigbar ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsschieber (10) ein Flächenteil ist und eine Öffnung (14) aufweist, die der Außenkontur des Verriegelungsbolzens (7) im wesentlichen angepasst ist und eine obere Verriegelungsquerwand (15) aufweist und gegen die Kraft mindestens einer Feder (16) in der Lagerungskammer (13) nach oben verschiebbar angeordnet ist, und dass der Verriegelungsbolzen (7) eine oben liegende Verriegelungsausnehmung (8) aufweist, in die die Verriegelungsquerwand (15) des Verriegelungsschiebers (10) durch die Kraft der Feder einrastet.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (7) eine obenseitige Aufgleitschräge (17) aufweist, die beim Einführen des Verriegelungsbolzens (7) durch die Durchtrittsöffnung (18) in der Stoßplatte (9) bzw. durch die Eintrittsöffnung in dem Schiebergehäuse (29) in die Verriegelungsöffnung (14) des Verriegelungsschiebers (10) in Eingriff mit der Vorderkante oder mit einer schrägen Gleitfläche an der Verriegelungsquerwand (15) gelangt und den Verriegelungsschieber (10) automatisch anhebt und dieser mit der Verriegelungsquerwand (15) in die Verriegelungsausnehmung (8) im Verriegelungsbolzen (7) automatisch in die Schiebeendposition einrastet.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiebergehäuse (29) mit der Lagerungskammer (13) von einem Hinterschaft (19) der Waffe umgeben ist und dass in der Wand des Hinterschaftes (19) eine Öffnung vorgesehen ist, über die der Verriegelungsschieber (10) per Hand oder mittels Hilfswerkzeug betätigbar ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3, 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsschieber (10) den Betätigungsansatz (21) seitlich überstehende Seitenabschnitte (22) aufweist, die an dem Rand des Kammerbodens in der unteren Stellung des Schiebers anschlagen.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsansatz (21) in einer Fingerausnehmung (23) im Hinterschaft (19) zugänglich endet.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über einen kleinen Abschnitt der Verriegelungseinheit (3), vorzugsweise an der oberen Seite angebracht, eine Nase (24) als Verdrehsicherung vorgesehen ist, die in eine Verdrehsicherungsausnehmung (25) oberhalb des Hülsenkopfes (4) in dem hinteren Teil (5) der Waffe beim Zusammenstecken eingreift.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (24) für die Verdrehsicherung eine Verlängerung der Laufschiene (26) ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinheit (3) auf oder in eine Laufhülse (12) eingeschraubt ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lauf (1) als Wechsellauf ausgebildet ist und ein weiterer Lauf für Patronen anderen Kalibers passgenaue Einrichtungen aufweist und anstelle des vorhandenen Laufes einsteckbar ist.
13. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die durch Steckverbindung miteinander verbundenen Teile aus Metall bestehen und mit einem Schlosssystem eine Einheit bilden und dass an den beiden verriegelten Teilen der Vorderschaft (27) bzw. der Hinterschaft (19) angeschraubt oder angeklippt ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoßplatte (9) am Schiebergehäuse (29) angeschraubt ist und dass der Hinterschaft (19) die Stoßplatte (9) an der äußeren Kante einbettet oder an diese anstößt.
15. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung an einem Lauf (1) und hinterem Teil (5) eines Repetiergewehrs, an dem Kippverschluss einer Kipplaufwaffe und/oder an dem hinteren Teil einer Faustfeuerwaffe zur Verbindung des Laufes (1) mit dem hinteren Teil (5) der Waffe vorgesehen ist.
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