DE20100534U1 - Reitplatzbodenbegrenzung - Google Patents
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Description
20,12.2000
Reitplatzbodenbearenzuna
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reitplatzbodenbegrenzung.
Reitplätze haben häufig eine Sandauflage. Diese Sandauflage dient insbesondere dazu, eine ebene Fläche zu schaffen. Auf einer solchen ebenen Fläche können sich die Pferde weniger leicht verletzen, denn es sind keine Hindernisse vorhanden und der Untergrund ist weich. An den Rändern des Reitplatzes ist jedoch ein Übergang zu einem natürlicherweise vorhandenen Boden vorhanden. In diesem Übergangsbereich wird die Sandauflage zertrampelt und es kommt im Laufe der Zeit zu einer Durchmischung mit dem natürlicherweise vorhandenen Boden. Außerdem ist dieser Bereich dann besonders anfällig für unerwünschten Bewuchs.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine saubere Abgrenzung des Reitplatzbodens gegen den natürlicherweise vorhandenen Boden zu erreichen.
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Die vorgenannte Aufgabe wird durch eine Reitplatzbodenbegrenzung gelöst, bei der balkenförmige Kunststoffhohlprofile auf den Boden gelegt und gegen Verrutschen mit an ihren Außenwänden angreifenden Bodenankern gesichert sind.
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Für die Erfindung ist von Bedeutung, daß zur Begrenzung des Reitplatzbodens Kunststoffhohlprofile eingesetzt werden. Diese sind dauerhaft und können auf dem Boden nicht verrotten. Die Balkenform der Profile kann den jeweils gegebenen Anforderungen an die Stabilität der Begrenzung und deren Optik gewählt werden. Mit glatter Außenfläche sind die Profile vorteilhaft durch Extrudieren herzustellen. Ein Verrutschen der auf dem Boden aufliegenden Kunststoffhohlprofile wird mit Bodenankern verhindert, die an den Außenwänden der Kunststof fhohlprof ile angreifen. Die Kunststoffhohlprofile sind stabil genug, um zum Beispiel Trittbeanspruchungen durch die Pferde zu widerstehen. Andererseits sind sie elastisch, so daß die Verletzungsgefahr für die Pferde verringert wird.
Zweckmäßigerweise wird die Begrenzung so ausgebildet, daß mehrere Kunststoffhohlprofile mit ihren Stirnflächen aneinanderstoßend ausgelegt sind. Bei gleicher Profilierung der Kunststoffhohlprofile ergibt sich so ein Fluchten aller Außenwände der aneinanderstoßenden Kunststoffhohlprofile gleich großen Querschnitts. Das erleichtert den konstruktiven Aufbau der Reitplatzbodenbegrenzung und trägt zu einer ansehnlichen Ausgestaltung bei.
Es ist zu bevorzugen, daß zwei Kunststoffhohlprofile an einer Stoßstelle zweier Stirnflächen mit einem Bodenanker gemeinsam gegen Verrutschen gesichert sind. Das verringert zum einen die Anzahl der notwendigen Bodenanker. Durchschnittlich wird nur ein einziger Bodenanker pro Kunststoffhohlprofil benötigt, falls dieses nicht zu lang ist. Außerdem sichert der Bodenanker an der Stoßstelle zweier Kunststoffhohlprofile deren Relativlage zueinander.
Es ist zu bevorzugen, daß die Kunststoffhohlprofile jeweils einen zu ihrem Inneren hin gewölbten Boden haben. Infolgedessen haben die Kunststoffhohlprofile im Bereich ihrer vertikalen Außenwände Auflagekufen, die formschlüssig in den
Boden, eingreifen, so daß das Kunststoffhohlprofil gegen Verschieben auf dem Boden gesichert ist. Das entlastet die Bodenanker .
Ferner ist zu bevorzugen, daß die Kunststoffhohlprofile jeweils eine von ihrem Inneren weg gewölbte Dachwand haben. Die Wölbung der Dachwand verhindert eine dauerhafte Verschmutzung des Kunststoffhohlprofils. Die durch die Wölbung gebildete Rundung verringert darüber hinaus die Verletzungsgefahr beim Überschreiten der Reitplatzbodenbegrenzung.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Begrenzung zeichnet sich dadurch aus, daß der Bodenanker ein L-förmiges oder U-förmiges Umfassungsstück hat, das mit einem vertikalen Schenkel an einer Außenwand eines Kunststoffhohlprofils angreift. Das Umfassungsstück ist an den Querschnitt des Kunststoffhohlprofils angepaßt und vermag es mit seinem vertikalen Schenkel gegen horizontale Beanspruchungen' abzustützen. Außerdem kann das Kunststoffhohlprofil an dem vertikalen Schenkel in einfacher Weise befestigt werden.
Es kann vorteilhaft sein, wenn der Bodenanker einen Bodennagel aufweist. Mit dem Bodennagel kann der Bodenanker am bzw. im Boden befestigt werden. Dazu wird der Bodennagel in den Boden eingeschlagen. Ein solches Einschlagen ist besonders vorteilhaft, wenn der natürlicherweise vorhandene Boden steinig ist oder gar eine Schotterauflage besitzt, wie es bei Reitplätzen zu deren Befestigung und/oder Drainage der Fall sein kann. Der Bpdennagel durchdringt derartige felsige oder steinige Bodenschichten durch Einschlagen in kurzer Zeit. Die Montage der Reitplatzbodenbegrenzung ist daher zeitlich wenig aufwendig.
Im vorbeschriebenen Sinne ist es desweiteren vorteil-5 haft, wenn der Bodenanker eine Bodenauflageplatte mit einem Loch hat, durch das ein Bodennagel in den Boden geschlagen
ist. Infolgedessen kann die Bodenauflageplatte auf den Boden gelegt werden und der Bodennagel wird durch das Loch der Bodenauflageplatte in den Boden eingeschlagen. Hierbei stört ein Kopf des Bodennagels zunächst nicht, und erst zum Schluß, wenn der Kopf in den Bereich der Schenkel der Bodenauflageplatte kommt, muß besonders gezielt oder mit einem Schlaghilfsmittel geschlagen werden, bis der Bodennagel fest im Boden sitzt.
Eine Weiterbildung der Begrenzung zeichnet sich dadurch aus, daß der Bodenanker in einen Wölbungshohlraum eines gewölbten Bodens des Kunststoffhohlprofils eingreift. Demgemäß kann der Wölbungshohlraum zu konstruktiven Zwecken ausgenutzt werden. Das Eingreifen des Bodenankers in den Wölbungshohlraum trägt dazu bei, daß der Bodenanker und das Kunststoffhohlprofil horizontal formschlüssig zusammenwirken. Auch wenn ein solches horizontal formschlüssiges Zusammenwirken nicht gegeben oder nicht erforderlich ist, kann der Wölbungshohlraum konstruktiv genutzt werden, zum Beispiel zur Aufnahme eines Kopfes eines Bodennagels.
Eine Reitplatzbodenbegrenzung kann dahingehend weiter ausgestaltet werden, daß der Bodenanker ein Hohlprofil ist, das eine ebene Flanschwand hat, die an die Außenwand eines Kunststoffhohlprofils anlegbar ist. Die ebene Flanschwand dient der horizontalen Abstützung eines Kunststoffhohlprofils oder mehrerer solcher Profile.
Eine Begrenzung mit einem als Hohlprofil ausgebildeten Bodenanker kann dadurch gekennzeichnet sein, daß das Hohlprofil zwei in entgegengesetzte Richtungen weisende Befestigungsfahnen aufweist. Die Befestigungsfahnen ermöglichen eine sichere Befestigung eines Kunststoffhohlprofils an einem Bodenanker mit voneinander entfernt angeordneten Befestigungspunkten. Sie ermöglichen auch eine sichere Befestigung zweier
fluchtender Kunststoffhohlprofile in der Nähe der Stirnenden dieser Profile.
Eine weitere Ausbildung der Begrenzung kann dahingehend vorgenommen werden, daß im Kunststoffhohlprofil ein Befestigungsklotz im Befestigungssbereich eines Bodenankers angeordnet ist, in den Befestigungsmittel eingreifen. Infolgedessen wird die Befestigung nicht nur in einer vergleichsweise dünnen Wand des Kunststoffhohlprofils vorgenommen. Der Befestigungsklotz versteift den Befestigungsbereich des Kunststoffhohlprofils.
Die Reitplatzbodenbegrenzung läßt sich unterschiedlichen Anforderungen insbesondere auch dadurch anpassen, daß mehrere Kunststoffhohlprofile aufeinander gestapelt sind und zumindest das oberste von ihnen an einem Bodenanker befestigt ist. Eine solche Ausbildung ist insbesondere für Reitplätze mit hoher Sandauflage geeignet. Die übereinander angeordneten Kunststoffhohlprofile signalisieren auch deutlicher die Begrenzung des Reitplatzes.
Wenn die Bodenanker ausschließlich an reitplatzabgewendeten Außenwänden angreifen, kann der Reitplatz vorteilhafter genutzt und gepflegt werden. Beispielsweise besteht nicht die Gefahr, daß das Pferd oder eine Pflegemaschine gegen einen reitplatzseitigen Bodenanker stößt. Denn reitplatzseitig sind lediglich glatte Außenwände der Kunststoffhohlprofile vorhanden.
Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig.l eine schematisch perspektivische Darstellung eines Randes eines Reitplatzes mit Reitplatzbodenbegren-5 zung,
Fig.2 einen Querschnitt durch eine konstruktiv variierte Begrenzung,
Fig.3 eine schematische Seitenansicht der Reitplatzbodenbegrenzung
der Fig.2, und
der Fig.2, und
Fig.4 eine schematisierte Querschnittsdarstellung einer Reitplatzbodenbegrenzung mit zwei übereinander angeordneten
Kunststoffhohlprofilen.
Kunststoffhohlprofilen.
Ein Reitplatzboden 11 wird gemäß Fig.l von einer Schicht gebildet, die einerseits aus mehr oder weniger grobkörnigen Bestandteilen besteht, beispielsweise aus Steinen II1 und die andererseits aber auch mehr oder weniger feinkörnige Bestandteile aufweist, wie beispielsweise Sand II"1. Häufig ist ein solcher Boden als Reitplatzboden ungeeignet, so daß er mit einer Sandauflage 25 versehen wird. Eine Sandauflage 25 auf einem Boden 11 ermöglicht ein Reiten auf dem Reitplatz mit einer geringeren Gefährdung des Pferdes, wobei die Sandauflage auch der Egalisierung des Bodens dienen kann. Damit der Sand insbesondere an den Rändern der Sandauflage 25 nicht zertreten wird und sich nicht mit dem Boden 11 vermischen kann, ist eine Reitplatzbodenbegrenzung vorhanden, die im wesentlichen aus balkenförmigen Kunststoffhohlprofilen 10 besteht. Fig.l zeigt, daß die Kunststoffhohlprofile 10 auf den Boden 11 gelegt sind, wobei die Sandauflage 25 gegen diese Kunststoffhohlprofile 10 angeschüttet ist und somit von ihnen begrenzt wird. Es ist nicht möglich, daß die Sandauflage 25 weiter nach außen getreten, geharkt oder gespült wird. Infolgedessen steht stets eine Sandauflage 25 zur Verfügung, die den Anforderungen für das Bereiten und für ihre Pflege gerecht werden kann. Die Kunststoffhohlprofile 10 sind auch witterungsbeständig. Darüber hinaus sind die Kunststoffhohlprof ile 10 mechanisch hoch belastbar. Beispielsweise durch Tritt. Derartige Trittstöße werden durch elastisches Nachgeben aufgefangen. Das hat den Vorteil, daß der Trittgeber weniger beansprucht wird. Ein Pferd kann sich nicht so schnell verletzen.
Damit die Kunststoffhohlprofile 10 auf dem Boden 11 nicht horizontal verrutschen, müssen sie abgestützt werden. Das erfolgt mit Bodenankern, die unterschiedlichen Anforderungen entsprechend ausgebildet sein können. Fig.2 zeigt eine erste Ausführungsform eines Bodenankers mit einem Umfassungsstück 17 für ein Kunststoffhohlprofil 10. Das Umfassungsstück 17 ist U-förmig ausgebildet und hat eine Bodenauflageplatte 19, die auf dem Boden aufliegt bzw. geringfügig in diesen hineingedrückt wird. Vertikal stehen Schenkel 17',17 '' ab, die gemeinsam mit der Bodenauflageplatte 19 die U-Form des Umfassungsstück 17 bilden. Der Schenkel 17' liegt an einer reitplatzabgewendeten Außenwand 12 an, während der Schenkel 17' ' an einer reitplatzzugewendeten Außenwand 12 des Kunststoffhohlprofils 10 anliegt. Die Schenkel 17 ' , 17' ' sind so weit voneinander entfernt, daß das Kunststoffhohlprofil 10 praktisch spaltfrei dazwischenpaßt. Trotzdem ist es erforderlich, das Kunststoffhohlprofil 10 an dem Umfassungsstück 17 zu befestigen. Die Schenkel 17', 17'' bilden einen Befestigungsbereich, in dem ihre Befestigung mit dem Kunststoffhohlprofil 10 möglich ist. Es sind Befestigungsstellen 26 strichpunktiert angedeutet. Als Befestigungsmittel dienen beispielsweise Befestigungsschrauben, die durch nicht dargestellte Löcher der Schenkel 17■,17'' in die Außenwände 12 hineingeschraubt werden. Um den Befestigungsbereich zwischen den voneinander beabstandeten Außenwänden 12 zu stabilisieren, ist hier ein Befestigungsklotz 24 gestrichelt eingezeichnet, in den die Befestigunsschrauben hineingedreht werden. Auf diese Weise werden die Schenkel 17',17'', die Außenwände 12 und der Befdstigungsklotz 24 miteinander verblockt. Eine solche Verblockung wird in jedem Kunststoffhohlprofil 10 vorgenommen, so weit dies als erforderlich erachtet wird. Es genügt unter Umständen, statt eines zwischen beiden Außenwänden 12 durchgehend vorhandenen Befestigungsklotzes 24, an jeder Stelle Widerlagerstücke vorzusehen, die die Wände 12 sta-
bilisieren. Eine Verblockung mittels Befestigungsklotzes 24 ist jedoch am einfachsten.
Das Umfassungsstück 17 bildet mit einem Bodennagel 18 einen Bodenanker. Der Bodennagel 18 ist durch ein Loch 20 der Bodenauflageplatte 19 gesteckt und in den Boden 11 eingeschlagen. Ein solches Einschlagen ist besonders dann von Vorteil, wenn der Boden 11 steinig ist oder gar eine Schotterlage aufweist, die z.B. benötigt wird, um den Reitplatz zu drainieren. Der Bodennagel 18 kann schnell eingeschlagen werden, so daß der Bodenanker entsprechend schnell gesetzt wird. Danach ist die vorbeschriebene Schraubbefestigung des Kunststoffhohlprofils leicht möglich, Eine solche Schraubbefestigung erfolgt besonders dann sehr schnell, wenn das Umfassungsstück 17 nicht U-förmig ausgebildet ist, sondern L-förmig. In diesem Fall entfällt der vertikale Schenkel 17" '. Die reitplatzseitige Außenwand 12 ist dann über mehrere Kunststof fhohlprof ile 10 hinweg durchgehend glatt.
Fig.3 zeigt ein Umfassungsstück 17, das eine Stoßstelle 14 zweier Hohlprofile 10 überlappt. Diese Hohlprofile 10 sind mit ihren Stirnseiten 13 aneinanderstoßend ausgelegt. Der Schenkel 17' überlappt die Stoßstelle 14 so, daß Befestigungsstellen 26 mit Abstand von den Stirnflächen 13 vorhanden sind und eine sichere Verankerung der Enden der Kunststoffhohlprofile &Igr;&Ogr; mit dem Bodenanker möglich ist.
Bezüglich des beschriebenen Bodenankers gemäß Fig.2 ist die Profilierung der Kunststoffhohlprofile 10 von Bedeutung.
Diese besitzen einen gewölbten Boden 15. Die Wölbung ist zum Inneren 10' des Kunststoffhohlprofils 10 ausgebildet, so daß ein Wölbungshohlraum 15' zwischen dem Boden 15 und der Bodenauflageplatte 19 entsteht. In diesem Wölbungshohlraum 15 ist gemäß Fig. 2 ein Kopf 27 des Bodennagels 18 angeordnet. Die Ausbildung des Bodenankers der Fig.2 mit einem Bodenangel 18
hat a:lso keine Auswirkung auf die vertikale Anordnung des Kunststoffhohlprofils 10.
Darüber hinaus bewirkt die Ausbildung des Kunststoffhohlprofils 10 mit einem Wölbungshohlraum 15' gemäß Fig.l, daß die infolgedessen ausgebildeten Kufen 10' ' des Kunststof fhohlprof ils 10 in den Boden 11 gedrückt werden, was ein horizontales Verrutschen des Kunststoffhohlprofils 10 auf dem Boden 11 erschwert.
In Fig.l ist ein Bodenanker dargestellt, der im wesentlichen aus einem Hohlprofil 21 besteht. Dieses Hohlprofil ist reitplatzabgewendet abgerundet ausgebildet und besitzt reitplatzzugewendet eine ebene Flanschwand 22 und damit fluchtende Befestigungsfahnen 23, die in einander entgegengesetzten Richtungen weisen. Die Flanschwand 22 und die Befestigungsfahnen 23 können flach an Außenwände 12 von Kunststoffhohlprofilen angelegt werden. Fig.l zeigt einen von einem Hohlprofil 11 überlappten Stoß 14 zweier Kunststoffhohlprofile
10. Dementsprechend ist das Kunststoffhohlprofil 10 in der Lage, vertikal nach außen wirkende Kräfte abzufangen. Hierzu ist es in den Boden eingebracht. Die Befestigungsfahnen 23 können mit Befestigungslöchern 28 ausgebildet sein, durch die Befestigungsschrauben in die Außenwände 12 der Kunststoffhohlprofile 10 hineingeschraubt werden.
Im Fall der Fig.l erstreckt sich der durch das Hohlprofil 21 gebildete Bodenanker bis auf die Höhe einer Dachwand 16 eines Kunststoffhohlprofils 10 und kann hier mit einer Kappe abgeschlossen werden.
Fig. 4 zeigt zwei übereinander angeordnete Kunststoffhohlprofile 10, die die Reitplatzbodenbegrenzung entsprechend erhöhen. Eine Dachwand 16 des unteren Kunststoffhohlprofils 5 10 ist ebenso gewölbt ausgebildet, wie ein Boden 15 des oberen Kunststoffhohlprofils 10. Infolgedessen greifen beide ho-
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rizontal querformschlüssig ineinander. Das ist insbesondere für Längenabschnitte der Begrenzung von Bedeutung, in denen keine; Bodenanker vorhanden sind. Hier wird ein horizontaler Zusammenhalt quer zu den Kunststoffhohlprofilen 10 erreicht. Darüberhinaus hat die Wölbung der Dachwand 16 der Kunststoffhohlprofile 10 den Vorteil, daß eine Verschmutzung einer freiliegenden Dachwand 16 gering gehalten wird. Sie könnte auch leicht gesäubert werden. Außerdem verringert sie die Gefahr von Verletzungen beim Überschreiten.
Das in Fig. 4 vorgesehene Umfassungsstück 17 hat zwei Schenkel 17',17'', die genügend lang sind, um zumindest teilweise das obere Kunststoffhohlprofil zu umfassen. Infolgedessen können hier Befestigungsstellen 26 vorgesehen werden, so daß beide Kunststoffhohlprofile 10 von einem einzigen Umfassungsstück 17 zusammengehalten sind. Eine Verschraubung des unteren Kunststoffhohlprofils 10 mit dem Schenkel 17·,17'' ist bei der vorgesehenen beidseitigen Umfassung nicht notwendig. Der betreffende Bodenanker ist im übrigen beispielsweise mit einem in Fig.2 dargestellten Bodennagel am Boden 11 zu befestigen.
Claims (13)
1. Reitplatzbodenbegrenzung, bei der Kunststoffhohlprofile (10) auf den Erdboden (11) gelegt und gegen Verrutschen mit an ihren Außenwänden (12) angreifenden Bodenankern gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhohlprofile (10) balkenförmig sind und jeweils einen zu ihrem Inneren (10') hin gewölbten Boden (15) haben, wobei die infolgedessen ausgebildeten Kufen (10") der Kunststoffhohlprofile (10) in den Erdboden (11) gedrückt sind, und daß die Bodenanker an den Außenwänden (12) der balkenförmigen Kunststoffhohlprofile angreifen.
2. Begrenzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kunststoffhohlprofile (10) mit ihren Stirnflächen (13) aneinanderstoßend ausgelegt sind.
3. Begrenzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kunststoffhohlprofile (10) an einer Stoßstelle (14) zweier Stirnflächen (13) mit einem Bodenanker gemeinsam gegen Verrutschen gesichert sind.
4. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffhohlprofile (10) jeweils eine von ihrem Inneren (10') weg gewölbte Dachwand (16) haben.
5. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenanker ein L-förmiges oder U-förmiges Umfassungsstück (17) hat, das mit einem vertikalen Schenkel (17') an einer Außenwand (12) eines Kunststoffhohlprofils (10) angreift.
6. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenanker einen Bodennagel (18) aufweist.
7. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenanker eine Bodenauflageplatte (19) mit einem Loch (20) hat, durch das ein Bodennagel (18) in den Erdboden (11) geschlagen ist.
8. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenanker in einen Wölbungshohlraum (15') eines gewölbten Bodens (15) des Kunststoffhohlprofils eingreift.
9. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenanker ein Hohlprofil (21) ist, das eine ebene Flanschwand (22) hat, die an die Außenwand (12) eines Kunststoffhohlprofils anlegbar ist.
10. Begrenzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (21) zwei in entgegengesetzte. Richtungen weisende Befestigungsfahnen (23) aufweist.
11. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Kunststoffhohlprofil (10) ein Befestigungsklotz (24) im Befestigungssbereich eines Bodenankers angeordnet ist, in den Befestigungsmittel eingreifen.
12. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kunststoffhohlprofile (10) aufeinander gestapelt sind und zumindest das oberste von ihnen an einem Bodenanker befestigt ist.
13. Begrenzung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenanker ausschließlich an reitplatzabgewendeten Außenwänden (12) angreifen.
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