[go: up one dir, main page]

DE2009930B2 - Verstaerker- und demodulatorschaltung fuer fernsehempfaenger - Google Patents

Verstaerker- und demodulatorschaltung fuer fernsehempfaenger

Info

Publication number
DE2009930B2
DE2009930B2 DE19702009930 DE2009930A DE2009930B2 DE 2009930 B2 DE2009930 B2 DE 2009930B2 DE 19702009930 DE19702009930 DE 19702009930 DE 2009930 A DE2009930 A DE 2009930A DE 2009930 B2 DE2009930 B2 DE 2009930B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
transistor
arrangement
output
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19702009930
Other languages
English (en)
Other versions
DE2009930A1 (de
Inventor
Jack Princeton N J Avins (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE2009930A1 publication Critical patent/DE2009930A1/de
Publication of DE2009930B2 publication Critical patent/DE2009930B2/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/4446IF amplifier circuits specially adapted for B&W TV
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/08Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
    • H03F1/083Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements in transistor amplifiers
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/189High-frequency amplifiers, e.g. radio frequency amplifiers
    • H03F3/19High-frequency amplifiers, e.g. radio frequency amplifiers with semiconductor devices only
    • H03F3/195High-frequency amplifiers, e.g. radio frequency amplifiers with semiconductor devices only in integrated circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/34DC amplifiers in which all stages are DC-coupled
    • H03F3/343DC amplifiers in which all stages are DC-coupled with semiconductor devices only
    • H03F3/347DC amplifiers in which all stages are DC-coupled with semiconductor devices only in integrated circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Receiver Circuits (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verstärker- und Demodulatorschaltung für Fernsehempfänger, die in integrierter Form ausgeführt ist.
Der normale Superhet-Fernsehempfänger ist mit einem Eingangsteil, dem sogenannten Tuner, in welchem die Abstimmung auf den gewünschten Emfangskannl erfolgt und das empfangene HF-Signal in ein ZF-Signa! innerhalb eines vcbentimmten Frequenzbandes umgewandelt wird, Avie mit einem mehrstufigen ZF-Verstärker, der die ZF-Ausgangsspannung des Tuners auf einen für die Verarbeitung im nachgeschalteten Videodemodulator geeigneten Wert verstärkt, ausgerüstet. Für die einzelnen ZF-Verstärkerstufen müssen frequcnzselektive Netzwerke zur Bandbegrenzung des ZF-Verstärkers und zur entsprechenden Formung des Frequenzganges vorgesehen sein. Bei den bisher üblichen Fernsehempfängeranordnungen (bei welchen die einzelnen ZF-Verstärkerstufen aus diskreten Verstärkerelemen-Ien aufgebaut sind) wird die Aufgabe der Herstellung
entsprechend gutes Verhältnis von Bildträger zu modulatoranordnung gemäß einer Ausführungsform
Tonträger ergibt und wobei zwischen den Ton- der Erfindung,
abnahmepunkt und den Videodemodulator eine den F i g. 2 das Blockschaltschema eines Teils eines
Tonträger im wesentlichen vollständig unterdrük- Farbfernsehempfängers mit eine-» Verstärker- und
kende Sperre eingeschaltet ist, um die Entstehung 5 Demodulatoranordnung gemäß einer Ausführungs-
der 920-kJiz-Schwebung zu verhindern. form der Erfindung,
Erfindungsgemäß wird im Koppelzweig zwischen F i g. 3 das Blockschaltschema einer abgewandel-
ZF-Verstärkerausgang und Videodemodulator keine ten Ausführungsform der Anordnung nach F i g. 2,
solche Frequtnzansprechungsänderung zugelassen. F i g. 4 das teilweise in Blockform dargestellte
Vielmehr dient das den hochpegeligen Verstärker- io Schaltschema eines Teils eines Farbfernsehempfän-
stufen vorgeschaltete Selektivitätsnetzwerk zugleich gcrs gemäß einer abgewandelten Ausführungsform
als Tonsperre, und im Selektivitätsneilzwerk vor der der Anordnung nach Fig. 3,
Tonsperre ist ein Abnahmepunkt für einem getrenn- Fig. 5 ein die Fig. 4 ergänzendes, teilweise in
ten Tondemodulator zuzuleitende Information vor- Blockform dargestelltes Schaltschema weiterer Teile
gesehen. Zweckmäßigerweise kann auf demselben 15 des Farbfernsehempfängers,
integrierten Schaltungsplättchen, das die hochpegeli- Fig. 6 eine vergrößerte Grundrißdarstellung eines gen ZF-Verstärkerstufen und den Videodemodulator integrierten Schaltungsplättchens mit einem Teil der enthält, außerdem eine ZF-Hilfsvcrstärkcrkeltc vor dazugehörigen Halterungsanordnung mit Verangesehen sein, die Signalenergie von dem erwähnten schaulichung der Anschlußkontakte und äußeren Abnahmepunkt empfängt und einen auf demselben 20 Anschlüsse für den integrierten Schaltungsbaustein Schaltungsplättchen vorgesehenen Tondemodulator der Anordnung nach F i g. 4 und
mit einem Eingangssignal von geeignetem Pegel be- F i g. 7, 8 und 9 Schaltschemala von Teilen eines liefert. Wie im obenerwähnten Fall beim Video- für die Verwendung in der Anordnung nach Fig. 4 demodulator erfolgt die Kopplung der hochpegeligen geeigneten integrierten Schaltungsbausteins.
ZF-Signale auf den Tondemodulator im Schal'ungs- 25 Der in Fig. I in Blockform dargestellte Femsehplättchen selbst,' d. h. ohne Verwendung von An- empfängerteil enthält den üblichen Tuner 18 zur schlußkontakten und äußeren Anschlüssen. Die Ton- Wahl des gewünschten Fernsehempfangskanals und information verläßt das SchaltungspläUchen in Form zum Umwandeln des empfangenen Signals in ein eines 4,5-MHz-Differenzträgerton-ZF-Signals. Auch ZF-Signal. Der Ausgang des Tuners ist über ein hier bestellt keine die Stabilität gefährdende Rück- 30 Seleklivitätsnctzwerk 20 an einen Eingang 75 eines kopplung. integrierten Schaltungsplättchens 30 angekoppelt.
Es hat sich als praktikabel erwiesen, auch die Auf dem Schaltungsplättchen 30 befindet sich ein automatische Verstärkungsregelanordnung (AVR- ZF-Vorverstärker 31, der die am Anschluß 75 emp-Schaltung) auf demselben Plättchen wie den ZF- fangenen Signale verstärkt und an einen Ausgangs-Verstärker anzuordnen. Dies wird dadurch erleich- 35 anschluß78 des Plättchens weilerleitet, von wo sie tert, daß der Videodemodulator auf dem ZF-Ver- über ein zweites Selektivitätsnetzwerk 40 auf einen siärkerschaltungsplättchen angeordnet ist und folg- zweiten Eingangsanschluß 710 des integrierten lieh im Schaltungsplättchen Videosignale auftreten. Schaltungsplättchens 30 gekoppelt werden.
Gemäß einer bevorzugten, für die Anwendung in Die dem Anschluß 710 zugeleiteten Signale wer-Farbfernsehempfängern geeigneten Ausführungsform 40 den in einem ZF-Endverstärkerteil 32 der integrierder Erfindung sind auf einem einzigen Schaltungs- ten Schaltung weiter verstärkt. Das hochpegelige ZF-plättchen mit einer Anordnung von äußeren passiven Ausgangssignal des Verstärkers 32 gelangt über eine Schaltungselementen die Schaltungsanordnungen für unabgestimmte Koppelanordnung auf dem Plättchen die ZF-Verstärkung, die Videodemodulator die 30 selbst zum Videodemodulator 33, der ebenfalls Videoverstärkung, die automatische Verstärkungs- 45 auf dem integrierten SchaltungspläUchen 30 angeordregelung, die Tondemodulation und die Ton-ZF- net ist. Der Ausgang des Videodemodulators 33 ist Verstärkung und außerdem Anordnungen für zusatz- über einen Videoverstärkerteil 34 der integrierten liehe Funktionen wie die verzögerte AVR für den Schaltungsanordnung mit einem zweiten Ausgangs-HF-Teil, die Aussteuerung einer automatischen Fein- anschluß 716 des Plätlchens 30 gekoppelt. Die bei abstimmschaltung und die Bereitstellung einer Be- 50 716 erscheinenden Videoausgangssignale sind für zugsspannung für eine B +-Regelung vorgesehen. die Weiterbehandlung in den verschiedenen Video-Die Kopplungen der ZF-Ausgänge mit dem Vi- signal- und Synchronisiersignalkanälen des Empfändco- und dem Tondemodulator sind vorzugsweise gers (sowie in der DifTerenzträgertonschaltung im galvanisch, wodurch Platz auf dem Schaltungsplätt- Falle von Schwarzweißempfängern) geeignet,
dien gespart wird. 55 Im Gegensatz zur herkömmlichen Fernsehcmpfän-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine ger-Schaltungspraxis wird im vorliegenden Fall die
Verstärker- und Demodulatoranordnung für den ZF- Durchlnßcharakteristik oder der Frequenzgang des
Verstärkerteil eines Fernsehempfängers zu schaffen. ZF-Verstärkers nach F i g. I lediglich durch Selck-
ilie sich in wirtschaftlicher Weise als integrierte tivitätsnetzwerke (20 und 40) bestimmt, die dem ZF-
Schaltung ausbilden läßt. 60 F.ndverstärkerabsch.iitt 32, in weichem die hoch-
Vor/.ugswcise sollen dabei der ZF-Vcistärker, der pegeligen ZF-Signalc erzeugt werden, vorgeschaltet Videodemodulator und der Tondemodulalor auf sind Für die Kopplung der hochpegeligen ZF-Signale
einem gemeinsamen integrierten Schaltungsplättchen auf den Videodemodulator 33 wird kein Selektivi-
iuisb'fdbar sein. tätsnctzwcrk (abgestimmter Kreis), sondern eine un-
Naehstehcnd wird die Erfindung an Hand der 65 abgestimmte Koppelanordnung auf dem Schaltungs-
/eichnungen im ein/einen erläutert. F.s zeigt plättchen verwendet. Der Videodemodulator 33 und
Fig. I das Blockschaltschema eines Teils eines der Videoverstärker 34 befinden sich im selben inte-
Fernselicmpfängers mit einer Verstärker- und De- grierten Schaltungsplättchen wie der ZF-Vorverstär-
des gewünschten Frequenzganges auf mehrere abstimmbarc Netzwerke verteilt, welche die ZF-Eingangsstule mit dem Tuner, die einzelnen ZF-Stufcn mit der jeweils vorausgehenden Stufe und schließlich den Videodemodulator mit der ZF-Ausgangsstufc koppeln.
F.s wird nunmehr als in vielen Fällen vorteilhaft angesehen, die verschiedenen diskreten aktiven und passiven Schaltungselemente durch integrierte monolithische Schaltungen, d. h. Festkörper-Schaltbausteinc, bei welchen eine Vielzahl von aktiven und dazugehörigen passiven Schalungselementen auf oder in einem gemeinsamen Substrat ausgebildet sind, zu ersetzen. Derartige monolithische Schaltungsbausteine haben gegenüber den herkömmlichen Schaltungsanordnungen mit diskreten Schalungselementen eine Reihe von Vorteilen hinsichtlich Größe, Gewicht und Verläßlichkeit. Integrierte Schaltungen eignen sich besonders gut für die Verarbeitung von Signalen solcher Spannungswerte, wie sie in ZF-Vcrstärkern auftreten, so daß ihre Anwendung z. B. im ZF-Teil eines Fernsehempfängers äußerst wünschenswert wäre. Jedoch wurde bisher die Anwendung von integrierten Schaltungen in ZF-Verstärkern von Fernsehgeräten als technisch nicht praktikabel angesehen, und zwar hauptsächlich wegen der damit verbundenen Schwierigkeit, den ZF-Vcrstärker ausreichend zu stabilisieren.
Das Stabilitätsproblem bei ZF-Verstärkern beruht auf den folgenden Erfordernissen oder Voraussetzungen hinsichtlich Empfindlichkeit, Signalverstärkung, Signalfrequenz und Abmessungen des Schaltungsplättchens: Der ZF-Verstärker sollte so empfindlich sein, daß er auf Tuner-Ausgangssignale extrem niedriger Spannung, z.B. von 100 Mikrovolt, anspricht. Der ZF-Verstärkcr sollte so hoch verstärken, daß er den Demodulator mit Ausgangssignalen in der Größenordnung von 1 Volt beliefert, so daß er also einen Verstärkungsgrad in der Größenordnung von 80 bis 90 db haben muß. Die Abmessungen des integrierten Schaltungsplättchens sind so winzig (z. B. 1.52 -1,52 mm = 60-60MiI), daß die Abstände zwischen den Eingangs- und Ausgangsanschlüssen am Schaltungsplättchen und den dazugehörigen Anschlußleitungen nur einen kleinen Bruchteil eines Zentimeters betragen. Schließlich umfaßt der gewünschte ZF-Durchlaßbereich verhältnismäßig hohe Signalfrequenzen, z. B. von ungefähr 41 bis 46 MHz. Wegen der sehr kleinen Abstände zwischen Eingang und Ausgang ergibt sich zwischen dem Ausgangs- und dem Eingangsanschluß des Schaltungsplättchcns und den dazugehörigen Anschlußleitungen bei den ZF-Betriebsfrequenzen eine so starke elektrostatische und elektromagnetische Kopplung, daß auf Grund der sich ergebenden Rückkopplung vom Ausgang des Verstärkers, bei dem erforderlichen hohen Verstärkungsgrad, ein stabiler Betrieb nicht möglich ist; d. h., die Rückkopplung ist so stark, daß die Wahrscheinlichkeit besteht, daß der Verstärker bei irgendeiner Frequenz im ZF-Band ins Schwingen gerät. Aus diesem Grunde hat man sich bisher darauf beschränkt, den ZF-Vcrstärkerteil des Fernsehempfängers nur stückweise oder teilweise in integrierter Form auszuführen, d. h. die einzelnen diskreten Verstärkerstufen durch je ein getrenntes integriertes Schaltungsplätlchcn zu ersetzen oder nur den nicdcrpcgcfigcn Anfangstcil der ZF-Vcrsrlrkerkctlc in integrierter Form auszuführen. Eine solche stückweise oder teilweise Integrierung erscheint jedoch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus unvorteilhaft.
Erfindungsgemäß wird von der üblichen Auslegung des ZF-Vcrstärkerteils eines Fernsehempfängers in einer solchen Weise abgewichen, daß der gesamte ZF-Verstärkerteil in integrierter Form auf einem einzigen Schaltungsplätlchen ausgeführt werden kann und dabei trotz der obengenannten Voraussetzungen ίο hinsichtlich Empfindlichkeit, Verstärkung, Abmessungen und Frequenz ein stabiler Verstärkerbetrieb gewährleistet ist. Und zwar wird erfindungsgemäß die herkömmliche Verteilung der frequenzsclektiven Netzwerke so verändert, daß in den Koppelzweigen zwischen den die hochpegeligen ZF-Signale verarbeitenden Stufen keine abgestimmten Kreise verwendet werden. Der Videodemodulator ist auf dem gleichen integrierten Schaltungsplättchen angeordnet wie die hochpegeligen ZF-Verstärkerstufen, und die Kopplung der ZF-Verstärkerausgangssignale auf den Demodulator erfolgt auf dem Schaltungsplättchen selbst ohne Verwendung von Anschlußkontakten oder äußeren Anschlüssen. Das Bildinformationsausgangssignal des Schaltungsplättchens ist ein vidcofrequentes Signal. Durch geeignete Auslegung der Schaltungselemente auf dem Schaltungsplättchen läßt sich bei einer derartigen Anordnung erreichen, daß den kritischen Erfordernissen hinsichtlich des ZF-Verstärkerbetriebes ohne Auftreten einer die Stabilität beeinträchtigenden Rückkopplung genügt wird.
Es wurde gefunden, daß ein zufriedenstellender Frequenzgang des ZF-Verstärkers eines Fernsehempfängers sich mit Hilfe von Selektivitätsnetzwerken zwischen lediglich dem Tuner und dem ZF-Ve r-Stärkereingang einerseits und dem Ausgang eines Anfangstcils und dem restlichen Teil des ZF-Verstärkers erreichen läßt. Bei einer solchen Anordnung können die vom Schaltungsplättchen über Anschlußkontakte und äußere Anschlüsse abgenommenen ZF-Signale auf Spannungswerte in der Größenordnung von 10 Millivolt beschränkt werden, was bei geeignet ausgelegtem Schaltungsplättchen einen stabilen Betrieb gewährleistet. Es wurde ferner gefunden, daß eine Instabilität mit noch größerer Sicherheit vermi:- den wird, wenn man auf dem Schaltungsplättchen getrennte Masseanschlüsse für einerseits den hochpegeligen und andererseits den Anfangsteil des ZF-Verstärkers vorsieht
Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Maßnahmen auf den ZF-Teil eines Farbfernsehempfängers ergeben sich zusätzliche Abweichungen von der herkömmlichen Schaltungspraxis. Ein besonders kritisches Problem bei ZF-Verstärkern von Farbfernsehempfängern besteht darin, die Entstehung von Schwebungen zwischen dem Farbträger und der Diffcrenzträgertonfrequenz im Ausgangssignal des Vidcodemodulators ganz oder weitestgehend zu verhindern. Beispielsweise beträgt gemäß den USA-Normen die Farbträgerfrequenz ungefähr 3,58MHz und die Differenzträgerfrequenz 4,5 MHz, in welchem Falle die unerwünschte Schwebungsfrcquenz bei 92OkHz liegt. Bisher wurde dieses Problem dadurch gelöst, daß ein getrennter zweiter Demodulator für die Erzeugung der gewünschten Differcnzträgerton-ZF von 4.5 MHz vorgesehen wird, wobei die Eingangssignal für diesen Tondemodulator vom ZF-Vcrstärkcrausgang an einer Stelle abgenommen werden, wo auf Grund des Gesamtfrequenzganges sich ein
ker 31 und der ZF-Endverstärkerabschnilt 32. Da durch die Anordnung nach Fig. 1 gewährleistete für die Verkopplung der hochpegeligen ZF-Signale Stabilität verlorengeht. Bei der Anordnung nach keine Selektivitätsnetzwerke verwendet weiden, da F i g. 2 enthält das Selektivitätsnetzwerk 40 eine Tonferner die Videostufen auf demselben Schaltungs- sperre, die den begleitenden Tonträger im Ausgangsplättchen wie der ZF-Verstärker angeordnet sind 5 signal am Ausgang 42 ganz erheblich abschwächt, und da der ZF-Verstärkel ausgang auf dem Plättchen Bei angemessener Abschwächung dieser Komponente selbst mit dem Videodemodulator gekoppelt ist, ent- kann die Erzeugung der 920-kHz-Komponente (als halten die an den Ausgangsanschlüssen (ΖΊ8 und Resultat der Überlagerung des 3,58-MHz-Farbträ-T16) des Plättchens 30 erscheinenden Signale keine gers mit dem 4,5-MHz-Differenzträger) durch den hochpegeligen (hochverstärkten) ZF-Komponenten, io Videodemodulator 33 mit Sicherheit insoweit verhinsondern lediglich niederpegelige ZF-Komponenten dert werden, daß diese Schwebung kein störendes und Videokc'inponenten. Hochpegelige ZF-Signale Ausmaß annimmt.
treten lediglich im Inneren des integrierten Schal- Die Tonsperre ist so eingerichtet, daß sie keinen
tungsplättchens 30, nicht jedoch an Anschlußkontak- Einfluß auf die am anderen Ausgang 41 des Selektiten des Plättchens auf. Dadurch wird es, wie bereits 15 vitätsnetzwerks 40 erscheinenden Signale hat. An
erwähnt, möglich, den erforderlichen hohen Ver- diesem Ausgang 41 erscheint ein ZF-Signa! mit
Stärkungsgrad des ZF-Verstärkerteils des Plättchens einem für den einwandfreien Differenzträgertonbe-
ohne Beeinträchtigung der Stabilität des Verstärkers trieb angemessenen Verhältnis von Bildträger zu Be-
zu erhalten. Fig. 1 veranschaulicht ferner die die gleiltonträger. Dieses ZF-Signal wird dann im ZF-Stabilitäl verbessernde Anwendung getrennter Masse- 20 Hilfsverstärkerabschnitt 35 auf den für die Aussteue-
anschlüsse auf dem Plättchen für den ZF-Vorverstär- rung des Demodulators 36 erforderlichen Pegel ver-
ker- und den ZF-Endverstärkerabschnitt 31 bzw. 32. stärkt. Der Demodulator 36 liefert die Differenzträ-
In der Zeichnung ist dies durch getrennte Massever- gertoninformation.
bindungen vom Verstärkerabschnitt 31 und vom Es wird also ein einwandfreier Differenzträgerton-Verstärkerabschnitt 32 zu verschiedenen Masse- 25 betrieb mit Unterdrückung der 920-kHz-Schwebung
anschlüssen T 4 und Γ14 auf dem Plättchen 30 ver- im Videokanal erreicht, wobei die hochpegeligen ZF-
anschaulicht. Signale nach wie vor auf das Innere des Plättchens
Die in Fig. 2 gezeigte abgewandelte Ausführungs- 30/1 beschränkt sind; d.h., es müssen keine hoch-
form der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 eignet pegeligen ZF-Signale an irgendeinem äußeren Plättsich besonders für Farbfernsehempfänger. Gleiche 30 chenanschluß auftreten. Als Ausgangssignale des
oder einander entsprechende Teile in Fig. 2 und 1 Plättchens in Fig. 2 erscheinen lediglich niederpege-
sind jeweils mit den gleichen Bezugszeichen bezeich- lige ZF-Signale am Anschluß Γ8, Videosignale am
net. Wie in F i g. 1 beliefert der Tuner 18 einen Ein- Anschluß 716 und Differenzträgerton-ZF-Signale am
gangsanschluß T5 eines integrierten Schaltungs- Anschluß Tl. Wie in Fig. 1 sind auf dem Plättchen
plättchens 30/1 über das Selektivitätsnetzwerk 20 35 getrennte Masseanschlüsse für einerseits die die
mit einem ZF-Signal. Wie in F i g. 1 enthält das inte- hochpegeligen ZF-Signale verarbeitenden Stufen (in
grierte Schaltungsplättchen 3OA einen ZF-Vorver- diesem Fall sowohl den ZF-Endverstärkerabschnitt
stärkerabschnitt 31, der einen Ausgangsanschluß 7"8 32 als auch den ZF-Hilfsverstärkerabschnitt 35) und
des Plättchens 30/4 mit einer verstärkten Version andererseits den ZF-Vorverstärkerabschnitt 31 vor-
des ZF-Eingangssignals beliefert. Das dieses ver- 40 gesehen.
stärkte ZF-Signal vom Anschluß Γ8 empfangende Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform
Selektivitätsnetzwerk 40 hat in diesem Fall zwei ge- des Farbfernsehempfängers nach F i g. 2. Die meisten
trennte Ausgänge 41 und 42. Das am Ausgang 42 Empfängerelemente in Fig. 3 haben vergleichbare
erscheinende Signal ist dem Eingangsanschluß Γ10 Funktionen wie die entsprechenden Empfängerele-
des Plättchens 30/4 zugeführt und wird im ZF-End- 45 mente in Fig. 2 und sind daher mit den gleichen
verstärkerabschnitt 32, im Videodemodulator 33 und Bezugs/eichen bezeichnet. Das integrierte Schaltungs-
im Videoverstärker34 zu einem wie in Fig. 1 am plättchen 3OB bei der Ausführungsform nach Fig" 3
Ausgangsanschluß Γ16 des Plättchens erscheinenden hat gegenüber dem Schaltungsplättchen in Fig. 2 die
Videoausgangssignal weiterverarbeitet. zusätzliche Funktion, eine automatische Verstär-
Das am Ausgang 41 erscheinende zusätzliche Aus- 50 kungsregelspannung aus dem Ausgangssignal des Degangssignal des Selektivitätsnetzwerkes ist einem zu- modulators 33 zu erzeugen. Hierzu dient eine an den sätzlichen Eingangsanschluß T9 des Plättchens, der Ausgang des Videoverstärkers 34 angekoppelte an einen ZF-Hilfsverstärkerabschnitt 35 angeschlos- AVR-Schaltung 38 (automatische Verstärkungsregelsen ist. zugeführt. Das hochpegelige ZF-Ausgangs- schaltung). Der Einbau der AVR-Schaltung 38 in signal des Verstärkerteils 35 wird über eine unabge- 55 dasselbe integrierte Schaltungsplättchen, das den zu stimmte Koppelanordnung auf dem Plättchen einem regelnden ZF-Verstärker enthält, wird dadurch erebenfalls auf dem Plättchen 30/4 angeordneten Dif- leichtert, daß die Videoschaltung 33, 34 in demferenzträgertondemodulator 36 zugeführt. Das Aus- selben Schaltungsplättchen vorgesehen ist, d. h. eine gangssignal des Tondemodulators 36, dessen Mitten- Ankoppelung der von der AVR-Schaltung benötigfrequenz der 4,5-MHz-Differenzträgertonfrequenz 60 ten Videoinformation auf dem Plättchen ohne weientspricht, wird nach Verstärkung in einem Diffe- teres möglich ist. Die von der AVR-Schaltung 38 errenzträgerton-ZF-Verstärker 37 auf dem Plättchen zeugte Regelgleichspannung wird vom Plättchen- 30/4 am Anschluß Tl als Differenzträgerton-ZF- anschluß Γ3 abgenommen und über ein äußeres Ausgangssigna], abgenommen und dem FM-Demodu- AVR-Filternetzwerk 50 dem Eingangsanschluß TS latorteil des Empfängers zugeleitet. 65 zur Verstärkungsregelung des ZF-Vorverstärker-
Bei der Anordnung nach F i g. 2 wird die Ent- abschnitts 31 zugeleitet.
stehung der eingangs erwähnten unerwünschten Das Schaltungsplättchen 30 B liefert somit gegen-
920-kHz-Schwebung vermieden, ohne daß dabei die über der Ausfuhrungsform nach F i ε. 2 eine zusätz-
9 10
liehe Ausgangsgröße, die jedoch von solcher Be- Ausgangssignale des Tuners 18 dem Eingangs-
schaiienheit ist (eine Gleichspannung), daß dadurch anschluß 7'5 des ZF-Vorverstärkerabschnitts 31 über
die erfindungsgemäß erzielte Stabilisierwirkung nicht das Selektivitälsnetzwerk20 zugeführt, dessen Schalt-
beeinträchtigt wird; d. h., auch bei Hinzufügung der schema im einzelnen wiedergegeben ist. Das Selek-
AVR-Schaltung brauchen keine hochpegcligen ZF- 5 tivitätsnetzwerk 20 besteht in diesem Fall aus zwei
Signale an irgendeinem äußeren Plättchenanschluß kapazitiv gekoppelten Kreisen 20 A, 20 B mit zwci-
zu erscheinen. fächer Abstimmung. Der Eingangskreis H)A ist ein
F i g. 4 veranschaulicht eine spezielle Abwandlung sogenannter bifilarer T-Kreis von der in der USA.-
der Anordnung nach Fig. 3, die besonders gut für Patentschrift 3 114 889 beschriebenen Art. Bei einem
die Anwendung in Farbfernsehempfängern geeignet io solchen Kreis erfolgt die Unterdrückung einer un-
ist. Wiederum sind gleiche Elemente wie in Fig. 3 erwünschten Komponente des Tunerausgangssignals
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Das durch sogenannte Löschsperrang. Und zwar wird in
Schaltungsplättchen 30 C enthält den ZF-Vorverstär- diesem Fall mit Hilfe der Sperrwirkung im Selek-
kerabschnitt 31. den ZF-Endverslärkerabschnitt 32, tivitätsnetzwerk 20 der Tonträger des Nachbarkanals
den Videodemodulator 33, den Videoverstärker 34, 15 unterdrückt. Außer dem ZF-Ausgangssignal des Se-
den ZF-Hilfsverstärker 35, den Differenzträgerton- lektivitätsnetzwerks 20 ist dem Eingangsanschluß75
demodulator 36, den Differenzträgerton-ZF-Verstär- auch eine AVR-Spannung für die im einzelnen noch
ker 37 und die AVR-Schaltung 38. Ebenso sind ent- zu beschreibende automatische Verstärkungsregelung
sprechende Anschlußkontakte wie in F i g. 3 vorge- zugeführt.
sehen, und zwar der ZF-Eingangsanschluß 75, der 20 Das am Anschluß T8 erscheinende niederpegelige niederpegelige ZF-Ausgangsanschluß 78, der Ein- ZF-Ausgangssignal des ZF-Vorverstärkerabschnitts gangsanschluß 79 des ZF-HiIfsverstärkers, der Ein- 31 ist dem Eingang des Selektivitätsnetzwerks 40 zugangsanschluß Γ10 des ZF-Endverstärkers, der Vi- geführt. Das Selektivitätsnetzwerk 40 besteht in diedeoausgangsanschluß T16, der Differenzträgerton- sein Fall aus einem weiteren Paar von kapazitiv ge-ZF-Ausgangsanschluß 71, der AVR-Ausgangsan- 25 koppelten Kreisen 4OA, 40 B mit zweifacher Abschluß 73 und die entsprechenden Masseanschlüsse Stimmung. In diesem Fall ist die bifilare T-Anord-74 und 7"14. nung im Ausgangskreis 4OjB vorgesehen. Durch die
Zusätzlich ist auf dem Plättchen 3OC eine Bezugs- erwähnte Löschsperrwirkung wird im Selektivitätsspannungsquelle 39, die eine Bezugsspannung für netzwerk 40 der Begleittonträger unterdrückt, so daß einen Versorgungsspannungs-Serienregler mit einem 30 am Ausgang 42, an den der Eingangsanschluß Γ10 Transistor Q 80 außerhalb des Plättchens erzeugt, des ZF-Endverstärkerabschnitts 32 auf dem Plättvorgesehen. Der Transistor Q 80 empfängt an sei- chen30C angekoppelt ist, das Ton-ZF-Signal stark nem Kollektor über den Widerstand 86 eine deich- abgeschwächt erscheint. Das Netzwerk 40 hat am spannung von einer anderswo im Empfänger vorge- Eingang zum bifilaren T-Abschnitt einen zusätzlichen sehenen Spannungsversorgungseinrichtung (nicht ge- 35 Ausgang 41. Die an dieser Stelle erscheinenden 7.F-zeigt) und erzeugt an seinem Emitter eine dynamisch Signale werden durch die Löschsperrwirkung nichl geregelte Ausgangsspannung, die dem Plättchen- beeinflußt und können daher dem EingangsanschluG anschluß 712 als B +-Spannung für die Stufen des 79 des ZF-Hilfsverstärkerabschnitts 35^ auf dem Schaltungsplättchens zugeführt ist. Die Bezugsspan- Plättchen 3OC zugeleitet werden,
nung ist der Basis des Reglertransistors Q80 über +0 Die Verarbeitung des dem Anschluß 79 zugeführeinen Plättchenanschluß 715 und einen diesen mit ten Eingangssignals durch den ZF-Hilfsverstärker35. der ungeregelten Quelle koppelnden Widerstand 84 den Differenzträgertondemodulator 36 und den Difzugeführt. ferenzträgerton-ZF-Verstärker 37 erfolgt in der glei-
Das integrierte Schaltungsplättchen 3OC in Fig. 4 chen Weise wie bei den Ausführungsformen nachweist fünf zusätzliche Plättchenanschlüsse für be- 45 Fig. 2 und 3, so daß am Anschluß 71 ein Differenzstimmte zusätzliche Schaltungsfunktionen auf, und trägerton-ZF-Ausgangssignal erscheint. Die am Anzwar einen Tastimpulseingangsanschluß 72, einen Schluß 710 erscheinenden Signale werden wie be Ausgangsanschluß 711 für die automatische Fein- den zuvor beschriebenen Ausführungsformen im ZF abstimmung, einen Ausgangsanschluß 713 für die Endverstärkerabschnitt 32 verstärkt und über eine stabilisierende Gleichstromrückkopplung, einen Aus- 50 unabgestimmte Koppelanordnung auf dem Plättcher gangsanschluß 76 für die verzögerte Verstärkungs- dem Videodemodulator 33 zugeleitet, dessen Video regelung des HF-Teils und einen Eingangsanschluß ausgangssignal im Videoverstärker 34 verstärkt um 77 für die Verzögerungseinstellung. Die dazugehöri- dem Ausgangsanschluß 716 zugeleitet wird. Tm Ge gen Schaltungsfunktionen werden aus der nach- gensatz zu den zuvor beschriebenen Ausführungs stehenden Beschreibung der Arbeitsweise der An- 55 formen werden jedoch dem ZF-Endvcrstärker Ordnung nach F i g. 4 ersichtlich werden. Durch diese abschnitt 32 zusätzliche Ausgangsgrößen entnom zusätzlichen Anschlüsse sowie durch den Regler- men. Eine dieser Ausgangsgrößen besteht aus einei und den Bezugsanschluß 712 bzw. 715 wird jedoch Gleichspannung, die dem Gleichstrompegel am Ausdie erfindungsgemäß erzielte Stabilität in keiner gang des Abschnitts 32 entspricht und am Plättchen-Weise beeinträchtigt. Die an diesen zusätzlichen An- 60 anschluß 713 an einem äußeren Speicherkondcn Schlüssen auftretenden Signale sind Gleichstrom- sator 43 auftritt. Zwischen dem Anschluß 713 um signale, mit Ausnahme des am Anschluß 72 auftre- dem Eingangsanschluß 710 des ZF-Endverstärker tenden Tastimpulses und der am Anschluß 711 auf- abschnitts 32 ist ein gleichstromleitender Rückkopp tretenden niederpegeligen ZF-Signale. Es treten also lungszweig (über Schaltungselemente des Netzwerk auch bei der Ausführungsform nach Fig. 4 keinerlei 65 40) vorgesehen. Die dem Anschluß 713 zugeführt hochpegelige ZF-Signale an irgendeinem Anschluß Gleichspannung hat eine solche Polarität, daß ein des Schaltungsplättchens auf. arbeitspunktstabilisierende Gegenkopplung bewirk Bei der Empfängeranordnung nach Fig. 4 sind die wird, welche die Auswirkungen von Temperatur
11 12
und Netzspannungsschwankungen, Herslelkingstole- AVR-Eingangssignal am Anschluß 75 in der Weise
ranzen usw. aiii' die aktiven Bauelemente des Ab- anspricht, daß die Schwankungen dieses Regelsignals
Schnitts 32 Kompensiert. an einem Ausgangsanschluß 76 wiedergegeben wer-
Fcrnci" ist im ZF-Endverstärkerabschnitt 32 des den, jedoch nur für solche AVR-Eingangspegel, die
Plättchens 3OC ein Abnahmepunkt für niederpege- 5 einen vorbestimmten Sehwellwert oberhalb der Re-
lige ZF-Signale für eine äußere automatische Fein- gelschwelle lür den ZF-Vorverstärker übersteigt,
abstimmschaltung 60 vorgesehen, wobei dieser Ab- Zweckmäßigerweise ist für die HF-Regelverzögerung
nahmepunkt vom Selektivitätsnetzwerk 40 angemes- ein Gleichstrom-Ausgangsanschluß 77 auf dem
sen isoliert ist (damit dieses Netzwerk nicht in nach- Plättchen 30C vorgesehen, damit die Regdverzöge-
teiliger Weise belastet wird). Der ZF-Endverstärker- io längsschwelle -on außen festgelegt oder eingestellt
abschnitt 32 kann zweckmäßigerweise geeignete Iso- werden kann. Bei der hier gezeigten Empfänger-
lieranordnungen, beispielsweise eine Emitterfolger- anordnung ist für das Einsetzen der verzögerten Re-
stufe, zum Beliefern des Plättchenanschlusses Γ11 gelung ein fester Schwellwert vorgesehen, der durch
mit dem gewünschten niederpegeligen ZF-Ausgangs- den von der B + -Spannungsquelle des Plättchens
signal enthalten. 15 (Anschluß 712) über einen äußeren Widerstand 52
Wie bei der Anordnung nach Fig. 3 erfolgt die bestimmten Wertes zum Anschluß Γ7 fließenden
Erzeugung einer automatischen Verstärkungsregel- Gleichstrom bestimmt ist.
spannung in Abhängigkeit von den vom Demodula- Das vom Verstärkerabschnitt 31 am Plättchentor 33 erzeugten Videosignalen zweckmäßigerweise anschluß T6 abgenommene AVR-Signal für die vermittels einer AVR-Schaltung 38 auf demselben 20 zögerte HF-Regelung wird durch ein Widerstands-Plättchen 3OC. Aus bekannten Gründen (die mit der netzwerk 54, 55, das mit einer negativen Spannungs-Anwesenheit einer entsprechend dem Bildinhalt quelle (nicht gezeigt) anderswo im Empfänger geschwankenden Gleichstromkomponente im demodu- koppelt ist, auf einen für die HF-Verstärkerregelung lierten Videosignal zusammenhängen) wird die ge- geeigneten Spannungsbereich verschoben. Zwischen naue AVR-Spannung zweckmäßigerweisc durch 35 diesem Widerstandsnetzwerk und dem Tuner 18 ist Tastung erzeugt, wobei das Videoausgangssignal des eine galvanische Verbindung zum Zuleiten der Re-Demodulators im wesentlichen nur während be- gelspannung vorgesehen.
stimmter Bezugssignalintervalle, beispielsweise wäh- Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsforrend der Horizontalsynchronisierimpulse, die mit men hat der ZF-Vorverstärkerabschnitt 31 einen einer vom Bildinhalt unabhängigen Bezugsamplitude 30 eigenen, vom Masseanschluß 714 des ZF-Endverübertragen werden, getastet. Für den getasteten Be- Stärkerabschnitts 32 und der anderen hochpegeligen trieb der AVR-Schaltung 38 auf dem Plättchen 3OC ZF-Signalverarbeitungsstufen des integrierten Schalist auf diesem ein an die AVR-Schaltung 38 ange- tungsplättchens getrennten Masseanschluß Γ4.
koppelter Tastimpuls-Eingangsanschluß Γ2 vorge- Fig. 5 zeigt, zum Teil in Blockform, diejenigen sehen. Eine äußere Tastimpulsquelle 70 beliefert den 35 restlichen Farbfernsehempfängerteile in Verbindung, Plättchenanschluß 72 über einen Widerstand 72 mit mit denen die Anordnung nach Fig. 4 verwendet zeitlich geeignet eingestellten Tastimpulsen. Als werden kann. Der Bildwiedergabeeinrichlung 99, Tastimpulsquelle 70 kann eine geeignete Wicklung beispielsweise in Form einer Dreistrahl-Lochmaskendes Rücklauftransformators im Horizontalablenkteil Farbbildröhre, sind das vom Leuchtdichtekanal 93 des Empfängers verwendet werden. 40 gelieferte Leuchtdichtesignal sowie vom Farbart-
Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsfor- kanal 91 gelieferte Farbdifferenzsignale zugeführt,
men dient der Plättchenanschluß 73 als Ausgangs- Eingangsseitig sind der Leuchtdichtekanal 91 und
anschluß für die von der AVR-Schaltung 38 erzeugte der Farbartkanal 93 vom Videoausgangsanschluß
Regelspannung, die sich in Abhängigkeit von un- 716 des integrierten Schaltungsplätichens 30C ge-
envünschten Schwankungen der Empfangssignal- 45 speist. Im Koppelzweig am Anschluß 716 liegt ein
stärke ändert. Durch ein äußeres AVR-Filter 50 übliches Ton-ZF-Unterdrückungsfilter 92. Ferner ist
werden restliche Videofrequenzkomponenten aus der an den Anschluß Γ16 über das Filter 92 der Eingang
Regelspannung herausgesiebt. Die gesiebte Regel- der Synchronisiersignal-Trennschaltung 95 angekop-
spannung wird dann über Elemente des Selektivitäts- pelt, welche die Synchronisiersignale für den Ablenk-
netzwerks 20 dem Eingangsanschluß Γ5 zur Verstär- 50 teil 97 liefert, der die rasterförmige Strahlablenkung
kungsregelung des ZF-Vorverstärlcerteils 31 in einem der Bildröhre 99 besorgt. Eine für die Anwendung
die unerwünschten Empfangssignalstärkeschwankun- der Erfindung geeignete Farbfernsehempfinger-
gen kompensierenden Sinne zugeleitet. anordnung ist beispielsweise das RCA CTC 38-Chas-
Üblicherweise wird bei Fernsehempfängern auch sis, beschrieben im RCA Service Data Pamphlet,
der HF-Verstärkerteil des Tuners verstärkungsgere- 55 1968, Nr. T18.
gelt. Jedoch ist die HF-Verstärkungsregelung zweck- F i g. 6 veranschaulicht die Anordnung des inte-
mäßigerweise gegenüber der ZF-Verstärkerregelung grierten Schaltungsplättchens 30 C nach F i g. 4 ir
verzögert. Das heißt, bei Empfangssignalstärken in einem Behältnis in Form eines Paketes mit sechzehr
einem ersten Bereich oberhalb eines bestimmten einlagigen Leitungen, wobei die obere Hälfte de:
Nennpegels wird vorzugsweise nur der ZF-Verstär- 60 Paketes entfernt ist, um in Draufsicht Jas Plättcher
ker heruntergeregelt, während bei Signalstärken ober- 30 C, die darunterliegende leitende Grundschicht 90
halb dieses Bereiches eine Herunterregelung sowohl die isolierende Trägerplatte 94, die Enden der sech
des HF- als auch des ZF-Verstärkers erwünscht ist. zehn Leiter (Ll bis L16) eines umgebenden Leiter
Es wurde gefunden, daß eine derartige HF-Regel- rahmens sowie die Verbindungsdrähte (Wl bi
verzögerung aus dem Betrieb des ZF-Vorverstärker- 65 W16), welche die Anschlußkontakte (Plättchen
abschnitts 31 auf dem Plättchen 3OC abgeleitet wer- anschlüsse Tl bis T16) des Plättchens 3OC mit dei
den kann. Zu diesem Zweck ist im Verstärker- entsprechenden PakUkitern verbinden, zu zeigen,
abschnitt 31 eine Anordnung vorgesehen, die auf das Die Grundschicht 90 hat zwei lange Scitenvor
13 14
sprünge 904 und 905, die über den Verbindungs- hochpegeligen, die Stabilität gefährdenden ZF-Si-
draht W4 mit dem Plättchenanschluß 74 bzw. über gnale auftreten. ,1,1,,.W,*;^ »· ι
den Verbindungsdraht WU mit dem Plättchen- F i g. 7, 8 und 9 zeigen schaltschematisch e nzelne
anschluß714 verbunden sind. An ihren Enden Schaltungsteile des integrierten Schaltungsplattchens (nicht gezeigt) sind die Vorsprünge9OA und 905 5 3OC in der Anordnung nach Fig.4 Dabei sind
mit der leitenden Hülle des Paketes, welche die ein- nach Möglichkeit die einzelnen Schdtungselernente,
geschlossene Anordnung abschirmt/in Kontakt. Die allerdings nur ungefähr und au regionaler Basis, m
Grundschicht 90 hat außerdem oben und unten (in derjenigen räumlichen Anordnung und Auslegung
der Zeichnung) je einen kurzen Vorsprung 90 C bzw. gezeigt, in der sie bei einer erfolgreich praktisch er-
9OD in direktem Kontakt mit dem LeiterL4 bzw. » probten Ausführungsform auf dem Plättchen ausge-
L14. Beispielsweise ist der äußere Anschlußstift für legt sind. Beispielsweise zeigt Fi fr 7 die Schaltungs-
den Leiterin mit dem geerdeten Chassis des Emp- elemente im unteren rechten Ted des Plat chens30C
fängers verbunden, während der Leiter L14 den in der DarsteUung nach F ι g. 6 d h rm Plattchente,!
Masseanschluß für den 5+ -Siebkondensator 82 am bei den Anschlüssen 75 1 6, 1 7 l S und 1 4. Die
Ausgang des Reglertransistors Q80 in Fig. 4 her- .5 in Fig. 7 gezeigte Schaltung entspricht dem ZF-
steiu Vorverstärkerblock31 in Fig. 4. Fig. 8 zeigt den
Die Zuleitung der ZF-Eingangssignale vom Selek- Schaltungsteil in der oberen und linken Mittelregion tivitätsnetzwerk 20 in Fig. 4 zum Plättchenanschluß des Plättchens 30C in der Darstellung nach Fig. 6, 75 erfolgt über den LeiterL5 und den Verbindungs- d. Ii. die Schahungselemente in der Nahe der PhU-draht WS, während das niederpegelige ZF-Aus- 20 chenanschlüsse 710, 711, IIZ, I la, I li>, V 16 gangssignal vom Plättchenanschluß 78 dem Selek- und 714. Dieser Schaltungsteil entspricht dem ZF-tivitätsnetzwerk 40 über den Verbindungsdraht W 8 Endverstärkerblock 32, dem Videodemodulatorblock und den Leiter L8 zugeführt wird. Die Verbindung 33 und dem Videoverstärkerblock 34 in Fig. 4 und des Ausgangs 41 des Selektivitätsnetzwerks mit dem enthält außerdem die Diodenkette der Bezugsspan-ZF-Hilfsverstärker-Eingangsanschluß 79 erfolgt 25 nungsquelle 39 in Fig. 4. F1 g. 9 schließlich zeigt über den Leiter L9 und den Verbindungsdraht W9, den Schaltungsteil rm unteren linken Bereich des während der Ausgang 42 des Selektivitätsnetzwerks Plättchens 3OC in der Darstellung nach Fig. 6, mit dem ZF-Endverstärker-Eingangsanschluß 710 d. h. die Schaltungselemente in der Nahe der Plattüber den Leiter L10 und denVerbindungsdrahtWIO chenanschlüsse 71, 72, 73, sowie die Schaltungsverbunden ist. Die Differenzträgerton-ZF-Auseangs- 30 elemente im mittleren Bereich des Plattchens, d. h. signale werden vom Plättchen 3OC über den Verbin- zwischen den Plättchenanschlüssen 71 und 79. dungsdraht Wl und den Leiter Ll abgenommen. Diese Schaltungselemente umfassen den ZF-Hilfsver-Das Tonunterdrückungsfilter 92 (Fig. 5) empfängt stärkerblock 35, den Differenztondemodulatorblock vom Plättchenanschluß 716 das Videosignal über 36 und den Differenzton-ZF-Verstarkerblock 37 den Verbindungsdraht W16 und den Leiter L16. 35 (dargestellt im oberen Teil der Fig. 9) sowie den
Die Tastimpulse sind dem Eingangsanschluß 72 AVR-Schaltungsblock 38 (dargestellt im unteren
der AVR-Schaltung 38 (Fig. 4) von der Quelle 70 Teil von Fig. 9) aus Fig. 4.
über den LeiterL2 und den Verbindungsdraht W2 In Fig. 7 gelangen die vom Selektivitätsnetzwerk
zugeführt, während das Regelausgangssignal der 20 dem Plättchenanschluß 75 zugefühiten Signale
AVR-Schaltung 38 über den Plättchenanschluß 73, 40 direkt zur Basis eines als Emitterfolger geschalteten
den Verbindungsdraht W3 und den Leiter L 3 der Transistors QlOl. An Stelle eines Emitterwiderstan-
AVR-Schaltung 50 zugeführt ist. Die niederpegelige des dient die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transi-
ZF-Signalspannung am Plättchenanschluß 711 ist storsQ119 als Rückleitung vom Emitter von QlOl
der automatischen Feinabstimmschaltung 60 (Fig.4) zum Massenanschluß 74.
über den Verbindungsdraht WIl und den Leiter L11 45 Die am Emitter des Transistors QlOl erscheinenzugeführt. Über den Leiter L13 und den Verbin- den Signale sind einem Dämpfungsnetzwerk in Form dungsdraht W13 zum Plättchenanschluß 713 wird eines Widerstands R101 und der Emitter-Kollektordie Verbindung für die stabilisierende Gleichstrom- Strecke eines Transistors Q103 zugeführt. Der gegenkopplung über das Selektivitätsnetzwerk 40 Dämpfungs- oder Abschwächungsgrad des am Verzum Eingangsanschluß 710 des ZF-Endverstärkers 50 bindungspunkt zwischen dem Widerstand R101 und hergestellt. dem Transistor Q103 erscheinenden Signals hängt
Der durch den Widerstand 52 (F i g. 4) fließende von der Impedanz der Emitter-Kollektor-Strecke des
Strom für die Einstellung der HF-Regelverzögerungs- Transistors Q103 ab.
schwelle ist dem Plättchenanschluß 77 über den Lei- Das Ausgangssignal des Dämpfungsnetzwerks ge-
terL7 und den Verbindungsdraht W1 zugeführt, 55 langt über zwei in Kaskade geschaltete Emitterfol-
während das verzögerte HF-Regelausgangssignal des gcrstufcn (Transistoren Q105 und Q107) zur Basis
Plättchens 3OC dem Veischiebungsnetzwerk 54, 55 eines Transistors Q109, von dem das Ausgangssignal
vom Plättchenanschluß 76 über den Verbindungs- am Emitterwiderstand R107 abgenommen wird. Der
draht W 6 und den Leiter L 6 zugeführt ist. Der ßf- Transistor Q109 ist mit einem weiteren Transistor
Eingangsanschluß 712 zum Emitter des Reglcrtran- 60 QlIl in Kaskode geschaltet; die beiden Transistoren
sistors Q80 ist über den Verbindungsdraht W12 und Q109 und QlIl bilden eine hochverstärkende Ver-
den Leiter L12 mit B+ verbunden, während die Ba- stärkerstufe, die den niederpegeligen ZF-Ausgangs-
sis des Reglertransisiors über den Plättchenanschluß anschluß 78 mit einem Ausgangssignal beliefert. In
715. den Verbindungsdraht W15 und den Leiter dieser Kaskadenschaltung bildet Q.109 eine einilter-
L15 an die Bezugsquelle 39 angeschlossen ist. 65 geerdete Stufe mit Basiseingang, die mit ihrem KoI-
Wie man aus Fig. 6 sieht, ist die Anordnung so lektor direkt an die durch den Transistor QlIl geausgelegt, daß an keinem Plättchenanschlußkontakt, bildete basisgeerdetc Stufe mit Emitiereingang ange-Verbindungsdraht oder äußerem Leiter irgendwelche schallet ist.
15 16
Der Kaskodenverstärker erhält seine Betriebsspan- so daß das der Basis des Transistors β 109 angelie nung vom B+-Plättchenanschluß Γ12 über einen ferte ZF-Signal entsprechend immer stärker abgeäußeren Widerstand 56 und eine Spule im Eingangs- schwächt wird, teil des Selektivitätsnetzwerks 40 (F i g. 4). Der Ausgangsanschluß T6 für die verzögerte HF-
Wie erwähnt, ist zusätzlich zu den ZF-Eingangs- 5 Regelung wird von einem zusätzlichen Transistoi Signalen eine AVR-Spannung dem Eingangsanschluß β 117 gespeist, der mit seiner Basis direkt an den TS zugeführt. Auf Grund der Direktkopplung über Verbindungspunkt der Widerstände R 115 und Λ116 den Emitterfolger Q101, den Widerstand R101 und im Emitterkreis des Emitterfolger β 115 angeschlosdie Emitterfolger β 105 und β 107 beeinflußt diese sen ist, mit seinem Emitter über einen Emitterwider-Regelspannung direkt die Vorspannung an der Basis io stand R117 an Masse liegt und mit seinem Kollekdes Transistors β 109 des Kaskodenverstärkers. Die tor über den Plättchenanschluß T6 und den äußeren A VR-Spannungssch wankungen haben eine solche Widerstand 58 (Fig. 4) mit dem B + -Plättchen-Polarität, daß sich eine umgekehrte AVR-Wirkung anschlußT12 verbunden ist. Bei fehlendem und ergibt, d. h. bei ansteigender Signalstärke die Vor- schwachem Signal, wo der Transistor Q115 gesperrt spannung an der Basis von Q109 weniger positiv 15 ist, ist auch der Transistor β 117 gesperrt, wird, so daß der Vcstärkungsgrad des Kaskoden- Wenn dagegen die Signalstärke so groß ist, daß
Verstärkers in der gewünschten Weise erniedrigt der Emitterfolger β 115 ausreichend leitet, wird die wird. Basis des Transistors β 117 durchlaßgespaniit, so daß
Es hat sich als wünschenswert erwiesen, zusätzlich der Transistor β 117 zu leiten beginnt. Die Einstelzu dieser Verstärkungsregelung des Kaskodenver- 20 lung der HF-Regeleinsatzschwelle kann durch äußere stärkers eine weitere Verstärkungserniedrigung vor- Mittel, beispielsweise durch geeignete Bemessung des zusehen, und zwar insbesondere derart, daß bei gro- Widerstands 52 (F i g. 4), zwecks Einstellung des ßen Signalstärken die Signalspannungsamplitude an Sättigungsstromes des Transistors β 113 erfolgen, der Basis des Transistors Q109 begrenzt wird, wo- Bei Signalstärken oberhalb der eingestellten Re-
durch eine Verzerrung in dieser Stufe vermieden 25 gelschwelle, d. h. bei AVR-Pegeln, die höher sind werden kann. Diesem Zweck dient das Dämpfungs- als derjenige Pegel, bei welchem der Transistor β 113 netzwerk R 10l-ß 103. Einzelheiten derartiger Netz- aus dem Sältigungszustand herausgerät und die Tranwerke sowie deren Vorteile sind in der USA.-Patent- sistoren β 115 und β 117 leitend werden, ändert sich anmeldung 766 905 (eingereicht am 11. Oktober die Spannung am Anschluß T6 entsprechend der 1968) beschrieben. 30 AVR-Spannung an der Basis von β 107. Nach Ver-
Die Regelung des Dämpfungsnetzwerkes in Fig. 7 Schiebung auf einen niedrigeren Spannungsbereich geschieht in folgender Weise: Ein Transistor β 113, durch das Verschiebungsnetzwerk 54 (Fig. 4) ist der seine Kollektorspannung von einer äußeren diese sich ändernde Spannung als verzögerte AVR-Spannungsque'le im Empfänger über den äußeren Spannung für die HF-Verstärkerregelung geeignet. Widerstand 52 (F i g. 4) erhält, ist mit seiner Basis 35 Zweckmäßigerweise ist die Verzögerungsschwelle über den Widerstand Rl 13 an die Basis des Transi- des HF-Regeltransistors β 117 niedriger als die Verstors β 109 angeschlossen. Bei fehlendem oder zögerungsschwelle des Dämpfungstransistors β 103. schwachem Signal ist die Basis des Transistors β 113 Das heißt, die HF-Regelung setzt bei einer Signaiso weit in Durchlaßrichtung gespannt, daß der Tran- stärke (angezeigt durch die AVR-Spannung) ein, die sistor sich im Sättigungszustand befindet. Unter die- 40 niedriger ist als derjenige Wert, bei welchem die ser Voraussetzung wird ein Emitterfolgertransistor Dämpfungswirkung einsetzt. Vorzugsweise wird der β 115, der mit seiner Basis direkt an den Kollektor volle HF-Regelbereich durchlaufen, ehe die Dämpdes Transistors β 113 angeschlossen ist und mit sei- fungswirkung einsetzt. So erreicht im vorliegenden nem Emitter über die Reihenschaltung zweier Wider- Fall beispielsweise der HF-Regeltransistor β 117 den stände Ä115 und Ä116 an Masse liegt, im Sperr- 45 Sättigungszustand bei einer Spannung am Emitter zustand (nicht leitenden Zustand) gehalten. Der des Transistors β 115, die unterhalb desjenigen Wer-Transistor β 103 des Dämpfungsnetzwerks ist mit tes ist, bei dem der Dämpfungstransistor β 103 zu seiner Basis direkt an den Emitter des Emitterfolger- leiten beginnt.
transistors Q115 angeschlossen. Bei fehlendem oder Sobald bei leitendem Transistor β 103 die Dämp-
schwachem Signal ist somit der Transistor β 103 so fungswirkung einsetzt, wird eine relativ hochverstärebenfalls nichtleitend, so daß das Dämpfungsnetz- kende Gleichstromgegenkopplungsschleife geschloswerk /?101-ßl03 eine relativ geringe, konstante sen. Als Folge dieser Gegenkopplung wird die Vor-Dämpfungswirkung aufweist. spannung an der Basis des Transistors β 109 bei
Dagegen bei großer Signalstärke wird durch den weiterem Anstieg der dem Anschluß Γ5 zugeführteu AVR-Einfluß d«f Spannung an der Basis des Transi- 55 AVR-Spannung relativ konstant gehalten. Im Regelstors β 109 so weit heruntergedrückt, daß der Tran- ablauf treten somit mindestens drei getrennte Phasen sistor β 113 den Sättigungszustand verläßt, so daß auf: als erstes eine Phase relativ schwacher Signalseine Kollektorspannung ausreichend weit ansteigen stärke, in welcher die AVR-Wirkung auf den Kaskokann, um den Emitterfolgertransistor β 115 in der denverstärker β 109, ßlll beschränkt ist, sodann Durchlaßrichtung zu spannen. Dar Emitter des Tran- 60 eine Phase mittlerer Signalstärke, in welcher von der sistorsßlJ5 folgt danach der ansteigenden Basis- Regelwirkung außer dem Kaskodenverstärker auch spannung, und der Transistor β 103 beginnt zu lei- der HF-Verstärker betroffen ist, und schließlich eine ten, wenn die Emitte^pannung des Transistors β 115 Phase hoher Signalstärke, in welcher die AVR-Wireinen für die Überwindung der Sperrspannung am kung im wesentlichen auf das Dämpfungsnetzwerk Emitter des Transistors Q103 ausreichend positiven 65 /?101, ßl03 beschränkt ist.
Wert erreicht. Bei weiter ansteigenden Signalstärken Wie erwähnt, bildet die Kollektor-Emitter-Strecke
nimmt dann die Impedanz der Emitter-Kollektor- des Transistors β 119 eine Masserückleitung vom Strecke von β 103 mit zunehmender Signalstärke ab, Emittei des Eingangstransistors β 101. Die Einschal-
tung des Transistors Q119 an Stelle eines Emitterwiderstands hat den Zweck, die Emitter der Transistoren Q101 und β103 mit einem verhältnismäßig konstanten Strom zu speisen, der genügend groß ist, um zu verhindern, daß der AVR-Bereich dadurch beschränkt wird, daß der Transistor Q103 dem Transistor Q101 Strom wegnimmt. Das heißt, wenn bei großen Signalstärken der Transistor Q101 leitend wird und immer mehr Strom entnimmt, erniedrigt sich entsprechend der Strom im Transistor β 101. Damit in diesem Fall der Transistor Q101 nicht gesperrt wird, muß für die beiden Emitter eine Quelle angemessenen Stromes gegeben sein. Der Transistor β119 bildet eine solche Quelle, indem er bei geeigneter Vorspannung seiner Basis einen Konstantstrom der gewünschten Größe liefert. Der erforderliche Basisstrom für den Transistor β119 wird vom Emitter des Emitterfolgertransistors Q105 geliefert, und zwar über ein Vorspannetzwerk, bestehend aus der Reihenschaltung des Widerstands Ä104, des Widerstands R105 und einer durchlaßgespannten Stabilisierdiode DlOl, wobei die Basis des Transistors Q119 an den Verbindungspunkt der Widerstände R104 und R105 angeschlossen ist. Der Gesamtwiderstand der Reihenschaltung ist so gewählt, daß sich ein für die Einstellung des Konstantstromes im gewünschten Bereich erforderlicher Vorspannstrom ergibt. Der Widerstand Λ 104 ist ausreichend groß gegenüber dem Widerstand R105 bemessen, um zu verhindern, daß der Transistor β119 die AVR-Spannung (bei schwachen Signalstärken) nennenswert beeinträchtigt.
Die Schaltung nach F i g. 7 enthält außerdem ein Entkopplungsnetzwerk, das eine Anzahl der oben beschriebenen Transistoren mit Betriebsspannung speist. Die am Plättchenanschluß Γ12 anliegende 0+ -Spannung (z.B. UVoIt) ist der Reihenschaltung eines Widerstands Al 19 und einer Zenerdiode ZlOl zugeführt. Dieses einfache Entkopplungsnetzwerk sorgt zwar für eine angemessene Entkopplung; jedoch kann durch den Zenerdiodcnbetrieb ein unerwünschter Stör-oder Rauschpegel in die anliegende Nutzspannung eingeführt werden. Die Spannung an der Zenerdiode ZlOl wird daher über einen Emitterfolgertransistor Q 121 einem dynamischen Störfilter, bestehend aus einem Transistor Q123, einem Widerstand/? 121 und einem Kondensator ClOl, zugeführt. Der Kollektor des Transistors Q123 ist direkt mit dem Emitter des Transistors P121 verbunden. Der Widerstand R121 koppelt die Basis des Transi- so stors Q123 mit dem Emitter des Transistors Q121, während der Kondensator C101 zwischen die Basis des Transistors β123 und den Masseanschluß Γ4 gekoppelt ist. Am Emitter des Filtertransistors β123 steht somit eine relativ störfreie D (--Spannung zur Verfügung, die von den anderen an den Anschluß Γ12 angeschlossenen Schaltungselementen ausreichend entkoppelt ist. Ferner hat es sich als ratsam erwiesen, die Kollektoren der Transistoren Q101 und β103 von den Kollektoren der nachgeschalteten Stufen in F i g. 7 zu entkoppeln. Zu diesem Zweck ist der Transistor Q123 mit Doppelemitter ausgerüstet, wobei der erste Emitter die 0 +-Spannung an die Kollektoren der Transistoren QlOl und Q103 liefert und der zweite Emitter eine isolierte BV-Spannungsquelle für die Kollektoren der Transistoren Q105, Q107, Q109 und ρ 115 bildet. Die Basis des emittereingängigen Transistors QlIl des Kaskodenverstärkers ist ebenfalls an die letztgenannte B + Spannungsquelle angeschlossen.
In F i g. 8 ist der an den Ausgang des Selektivitätsnetzwerks 40 in Fig. 4 angeschlossene ZF-Eingangsanschluß Γ10 direkt mit der Basis eines Transistors Q 201 mit Doppelemitter verbunden. Der Transistor Q 201 kann somit zwei gegenseitig isolierte Emitterfolgerausgangssignale liefern. Das eine am Emitterwiderstand Λ 201 erscheinende Ausgangssignal ist dem Plättchenanschluß Γ U zwecks Aussteuerung der automatischen Feinabstimmschaltung 60 in Fig. 4 zugeführt. Der Transistor β 201 erfüllt somit als erstes den Zweck, den Anschluß Γ11 vom Selektivitätsnetzwerk 40 zu isolieren, so daß die automatische Feinabstimmschaltung mit ihrem Eingang das Selektivitätsnetzwerk nicht belasten kann. Außerdem beliefert der Transistor β 201 mit seinem zweiten Emitter die Basis eines Verstärkertransistors P 203 mit Kollektorausgang, der effektiv die zweite ZF-Verstärkerstufe bildet, mit Signalen. Die Kollektorlast des Verstärkertransistors β 203 besteht aus einem Widerstand R 203 in Reihe mit der Emitter-Kollektor-Strecke eines Rückkopplungstransistors β 209.
Ein Emitterfolgertransistor β 205 mit Emitterwiderstand R 205 leitet die am Kollektor des Transistors Q 203 erscheinenden Signale an die Basis eines zweiten Verstärkertransistors β207 mit Kollektorausgang, der die ZF-Endverstärkerstufe bildet, weiter. Die Kollektorlast des Verstärkertransistors Q 207 besteht aus der Reihenschaltung zweier Widerstände R 206 und R 207. Die Basis des Rückkopplungstransistors β 209 ist direkt an den Verbindungspunkt der Widerstände «206 und R 207 angeschaltet. Der Rückkopplungstransistor β 209 liegt als Emitterfolger in einer Gegenkopplungsschleife über die ZF-Verstärkerstufe β 207. Diese Gegenkopplungsschleife stabilisiert den Arbeitspunkt des Transistors Q207 gegen z.B. Temperatur- und Netzspannungsschwankungen und dient außerdem dazu, die Ausgangsimpedanz der ZF-Endverstärkerstufe dynamisch zu verringern. Die Stabilisierwtrkung der Gegenkopplung ergänzt die Arbeitspunktstabilisierung des Verstärkertransistors β 207 durch dessen Emitterwiderstand RlOS. Eine korrigierende Phasenverschiebung mittels eines Kondensators C 208 (parallel zum Widerstand R 208) sorgt für die richtige Phaseneinstellung der Gegenkopplung.
Das am Kollektor des Transistors β 207 erscheinende ZF-Ausgangssignal ist der Basis eines Transistors β 211 zugeführt, der als Emitterfolgerdemodulator für das ZF-Signal arbeitet. Die Demodulatorlast oder -arbeitsimpedanz besteht aus einem durch einen Widerstand Λ 211 überbrückten Kondensator C211 in Reihe mit der Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors β227. Ein ZF-Filter, bestehend aus einem Längswiderstand Λ 212 and einem Querkondensator C212, ist zwischen die Demodulatorlast und die Basis eines Emitterfolgertransistors β 213 geschaltet.
Die am Emitter des Emitterfolgertransistors Q 213 auftretenden demodulierten Videosignale erscheinen an der Reihenschaltung eines Widerstands R 213 und einer durchlaßgespannten Diode D 201, die direkt über die Basis-Emitter-Streckc eines Videoverstärkertransistors Q215 geschaltet ist. Zum Zwecke der Videoentzerrung ist der Widerstand RlIi durch ein flC-Reihenglied mit dem Widerstand R 214 und dem
Kondensator C214 überbrückt. Zwischen den Verbindungspunkt des Widerstands R 214 und des Kondensators C 214 einerseits und den Masseanschluß T14 andererseits ist eine Zenerdiode Z 201 geschaltet, welche die Aufladung des Kondensators C 214 begrenzt, um bei Impulsstörungen einen Ladungsaufbau im Filterkondensator C 212 zu verhindern. Ein zwischen den Emitter des Demodulatortransistors Q 211 und den Emitter des Emitterfolgertransistors 0213 geschalteter Kondensator C213 bewirkt eine zusätzliche Entzerrung. Die hochfrequenten Videosignale werden effektiv um das ZF-Filter nebengc- ^chlossen, um das durch das Filter bewirkte Abrollen der Hochfrequenzkomponenten ζ j verringern.
Die Videoverstärkerstufe mit dem Transistor Q 215 ist in der in der USA.-Patentanmeldung Serial Nr. 772 245 (eingereicht am 31. Oktober 1968) beschriebenen Weise ausgebildet. Bei einer deraitigun Anordnung, bei welcher die Signale zusammen mit einem Vorspanngleichstrom über einen Widerstand einer wie die Basis-Emitter-Diode eines Transistors und hiermit direkt parallelgeschalteten Diode zugeführt sind, ist ein linearer Verstärker mit großem dynamischem Ausgangsbereich vorgesehen. Der Ausgang kann zweckmäßigerweise auf ein gewünschtes Gleichstrompotential referenziert sein, und der Ver-•uärkungsgrad der Stufe wird im wesentlichen durch ein ohmsches Widerstandsverhältnis, unabhängig von Schwankungen der Transistoreigenschaften, bestimmt.
Bei einer derartigen Anordnung kann die Ausnutzung des vollen dynamischen Bereichs und folglich der verfügbaren Verstärkung Beschränkungen unterworfen sein, wenn der die Nutzsignale begleitende Gleichstrom im Basiseingangskreis den für die Herstellung des optimalen Arbeitspunktes hei dem gewünschten Signalverstärkungsbetrieb erforderlichen Wert übersteigt. Bei der speziellen Anwendung des Videoverstärkers in Fig. 8 ist es erwünscht, daß im wesentlichen der volle dynamische Bereich der Ausgangsschwingungsamplitude (d. h. von B '- bis herunter zu mehreren Vl)e) ausgenutzt wird, wobei das Verhältnis des Kollektorwiderstands A? 215 zum Eingangswiderstand R 213 so gewählt ist, daß sich die optimale Verstärkung bei dem zu erwartenden Demodulatorausgangspegel ergibt. Hierzu wäre es wünschenswert, daß der Vorspannstrom bei fehlender Signalspannung einen solchen Wert hat, daß die Basis-Emitter-Diode von 0215 auf den Punkt kurz vor Einsetzen der leitung gespannt wird, so daß der Kollektorarbeitspunkt im signalfreien Zustand an der BV -Grenze liegt und dem Ausgangssignal im wesentlichen der volle dynamische Arbeitsbereich zur Verfugung steht. Praktisch ist es unmöglich, eine derartig genaue Einstellung des Vorspannstroms im Widerstand R 213 unter sämtlichen Belriehsverhältnissen und in reproduzierbarer Weise herstelhmgsmiißig zu erreichen. Jedoch läßt sich trotz dieser Unsicherheit hinsichtlich des Stroms in /·? 213 der gewünschte Vorspannzustand mittels einer Vorspannungslöschanordnung herstellen.
Zu diesem Zweck enthält die Schaltung nach Fig. 8 einen Transistor Q225, der mit seiner Kollektoi-Emitter-Strecke direkt mit der Diode I)201 parallel geschaltet ist. Mit der Rasis-Emitter-Diode des Transistors 0225 ist eine weitere Diode A) 202 parallel geschaltet. Es läßt sich zeigen, <t;iß, wenn die Diode D202 als 1 tansislcr in der gleichen Auslegune wie 0225, ;i doch ■ ! Kollektor -Basi Kurzschluß, ausgeführt und durch einen gegebenen Vorspannstrom durchlaßgespannt ist, der Kollektorstrom des Transistors β 225 auf einen entsprechenden Wert begrenzt ist, wobei dieser Grenzwert yo:i Temperaturschwankungen nicht beeinflußt wird. Wenn durch die Diode D 202 der gleiche Vorspannstrom fließt, wie er im Widerstand A? 213 verfügbar ist, fließt im wesentlichen der gesamte A?213-Strom durch die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors
ίο 0225, wodurch ein übermäßiger, bereichsbeschränkender Vorspannstromfluß in der Diode D 201 und der Basis-Emitter-Diode des Videoverstärkertransistors Q 215 verhindert wird.
Zum Zwecke einer derartigen Regelung des Stroms
der Diode D202 ist in der Schaltung nach Fig. 8 eine Anordnung mit zwei Emitterfolgertransistoren 0221 und 0223 vorgesehen. Die Basis des Transistois 0221 ist über einen Wideustand A?220 an den Kollektor des ZF-Endverstärkertransistors O207 an"
ao geschlossen. Der Widerstand R 220 bildet zusammen mit einem zwischen die Basis des Transistors 0221 und den Masseanschluß Γ14 geschalteten Kondensator C220 ein ZF-Filter, das die Signaldemodulation durch den Transistor 0221 verhindert. Wenn man den geringfügigen Spannungsabfall am Widerstand Ai 220 vernachlässigt, sollte die Vorspannung am Emitter des Transistors 0221 im signalfreien Zustand der Vorspannung am Emitter des Demodulatortransistors Q 211 im signalfrcien Zustand dicht angepaßt sein und hiermit auch bei z. B. Temperatur- und B -} -Spannungsschwankungen glcichlaufen. Der Emitter des Transistors 0221 ist über eine gleichstromleitende Verbindung, bestehend aus der Reihenschaltung eines Widerstands R 221, der Basis-Emitter-Strecke des Emitterfolgertransistors Q 223 und eines Widerstands A? 223, mit der Diode D 202 gekoppelt. Wenn die Widerstände A? 221 und Λ223 ungefähr gleich bemessen sind wie die Widerstände R 212 und A? 213 im Demodulaiorausgangskreis, kann der Strom in der Diode D 202 dem Strom im Widerstand A? 213 im signalfreicn Zusland weitgehend gleichgemacht werden. Diese Stromglcichheit kann ohne weiteres auch bei Temperatur- und B ! -Spannungsschwankungen aufrechterhalten werden, wenn die Transistoren 0221 und Q 223 in ihren Eigenschaften den Transistoren O2H und 0213 so genau angepaßt sind, wie es herstellungstechnisch bei integrierten Schaltungen möglich ist.
Im Hinblick auf den Demodulatorwirkungsgrad ist
5« es zwar erwünscht, daß der Demedulatortransistor 0211 mit einem durchlaßspannenden Vorstrom beaufschlagt wird, der jedoch im Hinblick auf optimale Dcinodulatorleistung den für die Vorspannung der Demodulatordiode auf den Knick ihrer Kennlinie er-
s< lorderlichen Wert nicht übersteigen sollte, l/m diesem Erfordernis zu genügen, ist /wischen den Emitter des Demodulatortransistors 02U und den Emitter des Emitterfolgertransistors 0221 ein Widerstand R 211 geschaltet. Wie bereits erwähnt, weichen die
entsprechenden Emitterspannungen nur geringfügig voneinander ab. Der Widerstand RlM ist so bemessen, daß für den zu erwartenden Bereich dieser Spannungsabweichung der resultierende Vorspannstrom im signalfreien Zustand innerhalb der »Knickgrenze«
liegt (z. B. im Bereich von ungefähr 5 bis 50 Mikroampere).
Bei Anwendung eines deiartiivn Vorspannschemas hf-vhi ίίκ· Möciichkeii. <!.-■!.! hi' Demodulation eines
21 " 22
starken Signals der Emitterfolgertransistor β 221 anschluß 714 ist ein Widerstand R 230 in Reihe mit
sperrgespannt wird. Um dies zu verhindern, ist der einer Zenerdiode Z 203 geschaltet, um an der Zener- 1S
bereits erwähnte Transistor β 227 mit seiner Kollek- diode eine erniedrigte, geregelte Speisespannung für
tor-Emitter-Strecke zwischen den Fußpunkt des die Kollektoren der Emitterfolgertransistoren β 201 ρ
Widerstands R 211 (d. h. den Emitter des Transistors 5 und ß205 bereitzustellen. Ferner liegt zwischen dem e
ß221) und den Masseanschluß 714 geschaltet. Die Plättchenanschluß Γ15 und dem Masseanschluß v2
Basis des Transistors β 227 ist direkt an die Basis des Γ14 eine Diodenkette, bestehend aus der Diode *,e
Videoverstärkertransistors β 215 angeschaltet. Die D 203 und dem Zenerdiodenpaar Z 204, Z 205. Wie
Impedanz der Kollektor-Emitter-Strecke von β227 in Fig. 4 gezeigt, ist der Plättchenanschluß 7Ί5 l
ändert sich im umgekehrten Verhältnis zum demodu- io direkt an die Basis des Reglertransistors β80 ange- '
iierten Signal, so daß die Demodulatorlast starke Si- schaltet, während der Plättchenanschluß Γ15 über
gnale verarbeiten kann, ohne daß der oben beschrie- einen Widerstand 84 mit einer positiven Speisespan- \
bene Vorspannstrom-Löschvorgang dadurch gestört nungsquelle im Empfänger verbunden ist. Die Zener-
wird. dioden Z 204 und Z 205 erhalten an der Basis des ^
Das am Kollektor des Videoverstärkertransistors 15 Reglers eine Bezugsspannung aufrecht (wobei die ^
β 215 erscheinende Videoausgangssignal wird über durchlaßgespannte Diode D 203 die positiven Tcm-
eine Emitterfolgerkaskade mit den beiden Transisto- peraturkoeffizienten der Zenerdioden kompensier') j
ren β217 und β219 auf den Videoausgangsanschluß Im Betrieb der Schaltung nach Fig. 8 in einem
7Ί6 gekoppelt. Die Kollektor-Ernitter-Strecke eines Empfänger mit der Anordnung nach Fig. 4 beträgt
Transistors β 229 liegt zwischen dem Emitter des die 10 die Signalamplitude am Videoausgangsanschluß Γ16
Ausgangsstufe der Emitterfolgerkaskade bildenden zwischen maximal Weiß und den schwärzer-als- t
Transistors β 219 und dem Masseanschluß T14. Der schwarzen Synchronisierimpulsspitzen ungefähr
Emitter des die Vorstufe der Emitterfolgerkaskade 7 Volt, d. h. zwischen ungefähr 8 Volt bei maximal
bildenden Transistors β 217 ist über einen Emitter- Weiß und ungefähr 0,7 Volt bei den Synchronisier- (
widerstand R 217 mit dem Kollektor des Transistors 15 impulsspitzen. Die Videoverstärkerschaltung liefert
β 229 verbunden. Der Transistor β 229 bildet effek- somit eine gute Störunterdrückung, da die Störsignal- '}
tiv eine Konstantstromquelle für die Emitter der spitzen die Ausgangsspannung nicht tiefer als auf
Transistoren β 217 und β 219. Der Vorspannstrom Massepotential herunterdrücken können, so daß die
für den Transistor β 229 wird von der Basis des Störsignale auf einem Pegel von 0,7 Volt jenseits der
Transistors β 225 über einen die Basen der Transi- 30 Synchronisierimpulsspitzen abgekappt werden. Diese
stören β 225 und β 229 verkoppelnden Vorspann- Störsignalabkappung erfolgt jedoch nur dann, wenn
widerstand R 229 entnommen. Zum Schutz des Tran- die AVR-Schaltung bei Anwesenheit von Impulssto-
sistors β 219 regen nachteilige Einflüsse am Aus- rungen einwandfrei arbeitet. Wenn die AVR-Sch;=.!-
gangsanschluß 7"16 ist der Strombegrenzungswider- tung bei Störimpulsspitzen außer Tritt geraten kanu,
stand R 219 zwischen den Kollektor des Transistors 35 kann es geschehen, daß der Videoausgangspegel u<v
ß219 und den B-I--Anschluß 7*12 geschaltet. angemessen erniedrigt wird, so daß die StörimpuNe
Wie im Zusammenhang mit Fig. 4 erwähnt, ist mehr als 0,7 Volt über die Synchronisierimpulsspzur Arbeitspunktstabilisierung der Bauelemente des zcn hinausreichen können. Um dies zu vermeiden, i-i ZF-Endverstärkerabschnitts 32 eine Gleichstrom- in der AVR-Schaltung auf dem Plättchen 30 C c'v ■:■ gegenkopplung erwünscht, zu welchem Zweck der 40 Störschutzanordnung vorgesehen, die nachstehend . ■■■ Anschluß Π3 am Plättchen 3OC vorgesehen ist. Hand der Fig. 9 erläutert wird. Durch die Transistorkette 0221. β223, β225, In der im unteren Teil von Fig. 9 gezeigten AVK-welche die oben beschriebene Vorspannstrom-Lösch- Schaltung ist der Videoausgangsanschluß 7 " t' funktion für den Videoverstärkertransistor β215 er- (Fig. 8) über die Reihenschaltung zweier Widi" ■ füllt, wird die Bereitstellung der gewünschten stabili- 45 stände Λ300 und Λ 301 gleichstrommäßig mit de? sierenden Gegenkopplung erleichtert. Wegen des Basis eines Schaltertransistors β301 gekoppelt. B:; Vorhandenseins des ZF-Filters R 220, C 220 herrscht Abwesenheit von Videosignalen wird über diese Veiam Emitter des Emitterfolgertransistors β 221 eine bindung die Basis-Emitter-Strecke von Q 301 in den signalfreie Gleichspannung entsprechend dem KoI- leitenden Zustand durchlaßgespannt Jedoch ist für lektorarbeitspunkt des ZF-Endverstärkertransistors 50 den Transistor β 301 keine statische Kollektorspan- Q 207. Ein Kondensator β 221 besorgt zusammen nung vorgesehen, sondern es steht diesem Transistor mit dem Längswiderstand Ä221 die Restsignalaus- eine Kollektorspannung nur auf zeitselektiver Basis siebung an der Basis des nachgeschalteten Transistors und in Form von positiv gerichteten Tastimpulsen Q 223. Mittels eines Kollektorarbeitswiderstands zur Verfügung, die von der äußeren Schaltung mit /7 224 für den Transistor β 223 wird am Kollektor 55 der Tastimpulsquelle 70 und dem Längswiderstand dieses Transistors eine gut gefilterte, phasenverkehrte 72 über den Plättchenanschluß T2 zugeführt sind. Version der Ausgangsgleichspannung des ZF-End- Die Tastimpulse am Anschluß Γ2 (die zweckverstärkers erhalten. Zwischen den Kollektor des mäßigerweise breiter sind als die Horizontalsynchro-Transistors β 223 und den Masseanschluß Γ14 ist nisierimpulse) gelangen über die Reihenschaltung die Reihenschaltung einer Zenerdiode Z202 und 60 einer Zenerdiode Z301 und zweier Widerstände eines Widerstands R 202 geschaltet, deren Verbin- Ä303 und R 302 zum Kollektor des Schaltertransidungspunkt an den Plättchenanschluß Γ13 ange- stors β301. Die Zenerdiode Z301 beseitigt durch schlossen ist. Das Glied Z 202, Λ 202 verschiebt die Abkappen weitgehend die Zwischenimpulswelligkeiphasenverkehrte Spannung auf einen für die Beauf- ten. Unter den angegebenen normalen Vorspannbeschlagung des ZF-Verstärkereingangs 10 (über die in 65 dingungen leitet der Transistor Q 301 jeweils bei Auf-F i g. 4 gezeigten äußeren Verbindungen) geeigneten treten eines Tastimpulses, wobei seine Kollektorspan-Gleichspannungsbereich, nung auf einen Wert (z. B. 0,2 Volt) dicht oberhalb Zwischen den ß-h-Anschluß Γ12 und den Masse- des Massepotentials am Masseanschluß T14, mit dem
m jB de fie 1!
er· Ies
die
mrt).
16
ils·
ahi
mi
ierfeit
islauf
die
da
ies
am
φ
,ist
eint
der Emitter des Transistors Γ) 301 direkt verbunden ist, absinkt.
Wenn am Videoausgangsansehluß 7 16 Videosignale anwesend sind, hängt die Fähigkeit des Schaltertransistors Q 301, während des Tastimpulsintervalls zu leiten, von der Größe des Videosignals während dieses Intervalls ab. Wenn die Tastimpulsc von der Quelle 70 jeweils die Horizontalsynchronisierintervalle der demodulierien Videosignale umfassen, kann bei einer gegebenen Größe des demodulierten Videosignals die Leitung des Transistors ζ? 301 während eines Teils des Tastimpulsintcrvalls unterbunden werden. Das heißt, wenn das Videosignal so groß ist, daß die Synchronisierimpulsspitzen unter den K,-Pegel (von ungefähr 0,7 Volt) absinken, wird die Basis des Transistors Q 301 während der Synchronisierimpulsspitze nicht mehr so weit durchlaßgespannt, daß die Kollektor-Emitter-Strecke des Schaltcrtransistors leiten kann. Wenn dagegen das Videosignal eine solche Größe hat, daß die Synchronisierimpulsspitzen nicht unter den !',„-Pegel absinken, kann die Kollcktor-Emitter-Strecke des Transistors Q 301 während des gesamten Tastimpulsintervalls leiten.
Um diesen Verhältnissen Rechnung zu tragen, sind ein weiterer Transistor ρ 303, der mit seiner Basis an den Verbindungspunkt der Widerstände /?302 und /?303 angekoppelt ist, sowie eine Diode D 301 vorgesehen, die mit der Kollektor-Emitter-Strccke des^Transislors 0301 parallel geschaltet und so gepolt ist, daß sie bei den Tastimpulsen in Durchlaß- 3" richtung leitet. Bei Signalzusländen, die den leitenden Zustand t'.cr Kol'okier-ErnUier-Strcckc des Transistors Q301 ermöglichen, ist die Diode D301 gesperrt, indem bei leitendem Transistor (J 301 der Spannungsunterschied zwischen Anode und Kathode der Diode D301 unter die Leitungsschwelle (d.h. den Fft(,-Pegel von 0,7 Volt) der Diode absinkt. Der den Kollektor des Transistors (9301 (und die Anode der Diode D 301) mit der Basis des Transistors 0 303 verbindende Widerstand /?302 ist so niedrig bemessen, daß der bei leitendem Transistor 0301 während eines Tastimpulsintervalls durch diesen Widerstand fließende Strom an ihm eine Spannung erzeugt, die (summiert mit dem 0.2-Volt-Spannungsabfall am leitenden Transistor Q 301) genügend groß ist, daß der Transistor Q 303 leiten kann. Bei Signalzuständen, bei denen der Transistor Q301 nicht leiten kann, hört dagegen die Anklammerungswirkung des Transistors Q 301 auf, so daß die Diode D 301 bei Auftreten des Tastimpulses leiten kann und der 0.7-Volt- 5" Spannungsabfall (Vhl.) an der leitenden Diode, summiert mit dem Spannungsabfall am Widerstand R 202. so eroß ist, daß die liasis-Emitter-Strecke des Transistors O303 durchlaßeespannt wird und folglich dieser Transistor leiten kann.
Die Auswirkung dieser Verhältnisse, denen zufolge der Transistor Q 303 entweder aufgetastet werden kann oder nicht, wird bei Betrachtung der mit dem AVR-Ausgangsanschluß 73 (an den der Kollektor des Transistors Q303 direkt angeschlossen ist) ver- 6n bundenen äußeren Schaltung in F i g. 4 deutlich. Wie in Fig. 4 gezeigt, ist der Plättchenanschluß T3 mit dem Verbindungspunkt zweier in Reihe zwischen einen Speisespannungspunkt C und Masse geschalteter Spannungsteilerwiderstände 74 und 75 verbunden. Der Speisespannungspunkt C, der durch den Kondensator 73 nach Masse überbrückt und über den Widerstand 56 mit dem ß-f-Plättchenanschluß 712 verbunden ist. kann im vorliegenden Fall als eine Quelle im wesentlichen fester Gleichspannung angesehen weiden. Zwischen die Verbindungsleitung zwischen dem Anschluß 7 3 und dem Verbindungspunkt der Widerstände 74 und 75 einerseits und Masse andererseits ist ein Speicherkondensator 70 gekoppelt.
Wenn der mit dem Anschluß Ti verbundene Transistor 0 303 nicht leitet, wird der Kondensator 76 über den Widerstand 74 verhältnismäßig langsam in Richtung auf das Potential am Punkt Γ aufgeladen. Wenn dagegen der Transistor 0303 aufgelastet wird, kann sich wegen der leitenden KoUcktor-Emilter-Streeke des Transistors 0303 der Kondensator 76 schneller entladen. Die Spannung am Kondensator 76 ist somit auf zweierlei Art veränderlich: Während der Hinlaufintervalle erfolgt ein langsamer Spannungsaufbau in positiver Richtung, der während der dazwischen befindlichen Taslintcrvalle andauert, wenn das Auftasten des Transistors 0303 verhindert wird; und die positive Spannung erniedrigt sich relativ rasch während derjenigen Tastinlcrvalle, wenn der Transistor 0303 leiten kann.
Die langfristige Wirkung des relativ häufigen oder relativ seltenen Auftretens getasteter Stromleitungsintervalle im Transistor 0303 spiegelt sich im Pegel einer Gleichspannung wider, die durch Filterung der Spannung am Kondensator 76 entsteht. Die Filterung erfolgt durch die über den Kondensator 76 geschaltete Reihenschaltung des Widerstands 77 und des Kondensators 78, an deren Verbindungspiinkt die gefilterte ZF-AVR-Spnnnimg abgenommen und über das Netzwerk 20 dem ZF-F.ingangsanschluß T5 zugelcitet wird.
Die Gesamtwirkung der AVR läuft darauf hinaus, daß die Synchronisierimpulsspitzen am Videoausgangsanschiuß 716 auf einer Spannung gehalten werden, die annähernd gleich dem K,,r-Potential. das die Schaltschwelle für den Schaltertransistor 0301 bildet, ist. Bei Ansteigen der Videosignalstärke, durch welche die Synchronisierimpulsspitzen unter das V1,,.-Potential heruntergedrückt werden, wird der Transistor 0301 während der Synchronisierimpulsspitzen gesperrt, so daß der Transislm 0303 durch Tastimpulse eingeschaltet werden kann. Durch die daraufhin erfolgende Entladung des Kondensators 76 wird die dem Anschluß 75 zugeleitete (positive) Spannung erniedrigt, wodurch wiederum (wie im Zusammenhang mit Fi g. 7 erläutert) die zu demodulierenden ZF-Signale im kompensierenden Sinne erniedrigt werden. Bei Verringerungen der Videosignalstärke, durch welche die Sperrung des Transistors 0301 während der Synchronisierimpulsspitzen unmöglich gemacht wird, kann der Transistor 0303 während der Tastintervalle nicht leiten. Durch die sich ergebende ununterbrochene Aufladung des Kondensators 76 wird die dem Anschluß 75 zugeführte positive Spannung angehoben, so daß die ZF-Verstärkung im kompensierenden Sinne entsprechend ansteigt.
Ein Außertrittfallen wird im vorliegenden Falle dadurch verhindert, daß das AVR-System bei verlorengegangener Synchronisation sehr rasch die erforderliche AVR-Wirkung aus dem Vertikalsynchronisierteil der Empfangssignale gewinnen kann. Das Problem des »Außcrtrittfallens« ergibt sich beispielsweise dann, wenn der Empfänger von einer schwachen auf eine sehr starke Empfangssignalquelle um-
25
geschaltet wird. In diesem Fall kann es geschehen, dem Transistor Q309 hat diese zusätzliche Last kei-
daß im Empfänger sehr stark Signale maximal ver- nen Einfluß auf den durch die Zenerdiode Z303 und
stärkt werden, was zur Folge hat, daß die Synchroni- den Widerstand R 303 zum Basiskreis des Transistors
sierimpulse in den Videostufen weggeschnitten wer- Q303 fließenden Strom. Wenn dagegen der Transi-
den, so daß die Synchronisation des Ablenkteils ver- s stör Q 309 in den leitenden Zustand gespannt wird,
lorengeht. Wird für einen solchen Eventualfall keine wird dadurch Strom aus der Tastimpulsquelle vom
Vorsorge getroffen, so kann es geschehen, daß ein Leitungsweg Z303, /?303 weggeleitet. Wenn genü-
gctastetes AVR-System nicht in der Lage ist, durch gend viel Strom weggeleitet wird, reicht die an der
AVR-Wirkung (wobei keine Synchronbeziehung zwi- Basis des Transistors Q 303 während eines Tast-
schen den empfangenen Synchronisierimpulsen und io impulsintervalls verfügbare Spannung nicht mehr
den im Ablenkteil erzeugten Tastimpulsen besteht) aus, um den Transistor 0303 selbst bei gesperrtem
die Verstärkung des Empfängers auf einen den Ver- Schaltertransistor 0301 leitend zu machen,
lust der Synchronisierimpulse verhindernden Pegel Der Transistor Q 309 übt somit eine Regelfunktion
herunterzuregeln. 1st dies der Fall, so fällt die Syn- aus, die für den gewünschten Störschutz ausgenutzt
chronisation des Empfängers außer Tritt. 15 werden kann. Zu diesem Zweck ist eine Anordnung
Bei dem oben beschriebenen AVR-System kann, zum Regeln der Basisvorspannung des Transistors wenn die Synchronisation außer Tritt gefallen ist, Q 309 vorgesehen, derart, daß bei Anwesenheit von wegen fehlender Koinzidenz zwischen Horizontalsyn- Störimpulsspitzen, die in unerwünschter Weise den chronisierintervallen und den Tastimpulsen von der Transistor Q 301 sperren können, die Stromleitung Quelle 70 die Sperrung des Transistors Q 301 wäh- 20 des Transistors Q 303 durch Belasten der Tastimpulsrend der Horizontalsynchronisierintervalle selbst bei quelle mit dem Transistor Q 309 ganz unterbunden hohem Pegel des demodulierten Videosignals verhin- oder auf erniedrigte Entladestrompegel eingeschränkt dert werden. Trotzdem wird der AVR-Vorgang wäh- werden kann. Ein durch einen zwischen den Verbindend des ersten auf den Verlust der Synchronisation dungspunkt der das Videosignal führenden Widerfolgenden Vertikalsynchronisierintervalls eingeleitet. 25 stände Ä300, R 301 und die Basis eines Transistors Wenn bei außer Tritt gefallener Synchronisation O305 gekoppelten Kondensators C304 sowie durch starke Videosignalpegel auftreten, halten die Signal- einen zwischen die Basis von Q 305 und den Massespitzen an der Basis des Transistors Q 301 während anschluß Γ14 geschalteten Widerstand R 304 gebilder langen Vertikalsynchronisierintervalle den Tran- detes Differenzierglied differenziert die steilflankigen sistor (2301 während des gesamten Tastimpulsinter- 30 (negativ gerichteten) Störimpulse, welche das Videovalls gesperrt. Dadurch ergibt sich für den Transistor signal gegebenenfalls begleiten, so daß ein negativ Q303 eine Folge von relativ lang dauernden Strom- gerichteter Impuls bei der Vorderflanke und ein posileitungsintervallen. Bei entsprechender Wahl der die tiv gerichteter Impuls bei der Hinterfianke der einzel-Größe des Entladungsstroms bestimmenden Para- ncn Störimpulse erzeugt werden. \ meter kann auf Grund dieses Entladevorgangs wäh- 35 - Der als Emitterfolger geschaltete Transistor Q 305 \ rend der Vertikalsynchronisierintervalle die dem An- dient als Detektor für den vom Differenziernetzwerk \ Schluß 7"5 zugeführte Gleichspannung sehr rasch erzeugten Hinlerflankenimpuls. Die Detektorlast be- } heruntergedrückt werden, so daß das oben erläuterte steht aus einem Speicherkondensator C305, der j Außertrittfallen verhindert wird. durch die durch die Basis-Emitter-Strecke eines \
Eine Folge dieser Maßnahme^ zur Verhinderung 40 Emitterfolgertransistors Q 307 (der den Emitter des £ des Außertrittfailens ist, daß das AVR-System in Transistors Q 305 mit der Basis des Transistors Q 309 j nachteiliger Weise auf Störimpulse ansprechen kann, verkoppelt), die Basis-Emitter-Strecke des Transi- | so daß durch demodulierte Störimpulse, welche die stors Q 309 und den Emitterwiderstand Λ 309 gebil- | Synchronisicrirnpulsc übersteigen, das AVR-System detc gleichstrornieitcndc Impedanz überbrückt ist. \ fälschlich veranlaßt werden kann, den ZF-Verstärker 45 Die Übcrbrückungs- oder Nebenschlußimpedanz ist ! unnötig herunterzuregeln, was zur Folge hat, daß bei so groß bemessen, daß die sich ergebende Entlade- | Anwesenheit von Störimpulsen die wiedergegebenen zeitkonstante des Kondensators C305 relativ lang ist, f Bilder verwaschen und kontrastarm sind. Wie bereits so daß die Hinterflankenimpulse effektiv gestreckt erwähnt, wird bei einem derartigen Arbeiten des werden. Durch die gestreckten Hinternankenimpulse AVR-Systems auch die normalerweise in den Video- 50 wird der Transistor Q 309 für einen begrenzten Zeitstufen erfolgende Störunterdrückung beeinträchtigt, raum nach jedem Störimpuls leitend gemacht. Wenn was möglicherweise eine Fehlsynchronisation der Ab- daher durch Störimpulse der Schaltertransistor Q 301 lenkstufen und noch andere nachteilige Wirkungen fälschlich gesperrt wird, werden durch die Hinterzur Folge hat. In der AVR-Schaltung nach F i g. 9 flanken dieser Störimpulse die Tastimpulse durch sind daher zusätzliche Maßnahmen getroffen, um eine 55 Regelung des Transistors Q 309 in der gewünschten Beeinträchtigung der AVR durch Impulsstörungen zu Weise abgeschwächt. Die Empfindlichkeit der Störverhindern. " schutzschaltung wird außerhalb des Plättchens durch
Die hierzu dienende Störschutzschaltung enthält Einstellen der effektiven Tastimpulsquellenimpedanz,
einen normalerweise nichtleitenden Transistor Q309, beispielsweise durch geeignete Wahl des Wertes des
der mit seinem Kollektor direkt an den Tastimpuls- 60 Koppelwidcrstands 72 (F i g. 4), bestimmt.
Eingangsanschluß Tl angeschaltet und mit seinem Auf Grund der Hochpaßfiltereigenschaften des
Emitter über einen Emitterwiderstand Λ 309 mit dem /?C-Gliedes Λ 304, C304 ist eine Betätigung des
Masseanschluß 714 verbunden ist. Die Reihenschal- Tastimpulsdämpfungssystems durch die den Haupt-
tung der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors teil der Videoenergie bildenden niederfrequenten
Q309 und des Widerstands Λ 309 bildet für die dem 65 Videosignale weitgehend ausgeschlossen. Wegen der
Anschluß Tl zugeführten Tastimpulse eine Last, die statistischen Seltenheit hochamplitudiger, steil an-
zu der oben beschriebenen getasteten Schaltung effek- steigender Komponenten im Videonutzsignal ist die
tiv parallel liegt. Im Normalzustand bei nichtleiten- Gewähr gegeben, daß das Tastimpulsdämpfungs-
'(ο
system praktisch nur bei unerwünschten Störimpulsen wirksam wird.
Der Kondenstor C 304 (von z. B. 10 pF) des DiI-lerenziergliedcs wird im integrierten Schaltungsplätlchen 3OC zweckmäßigerweise durch eine Diode in solcher Polung, daß sie sperrgespannt ist, realisiert. Bei abnormalen Belriebsverhältuissen kann ilie Sperrspannung so groß werden, daß die Diode im Zencrbetrieb arbeitet. In diesem Fall, in welchem der Detektortransisior 0305 effektiv mit der Videosignalquelle gleichstromgeko|jpe!t würde, ist das AVR-System gegen Außertrittfallen dadurch gesichert, daß die Störschulzschaltung auf Impulshinterflanken (die in Richtung Weiß gehen) anspricht.
Das Vidcoausgangssignal am Anschluß 716, auf das der Schaltertransistor Q 301 anspricht, enthält trotz der starken Bedämpfung der Ton-ZF im Sclektivitätsnetzwerk 40 einen gewissen Anteil des 4,5-MHz-Tondifferenzträgers. Um die Möglichkeit /u verringern, daß diese Komponente die Regelung des Schallertransistors Q 301, die wünschenswerterweise durch die niederfrequenten Videosignalkomponenten, welche die Synchronisierimpulshöhe bestimmen, erfolgen sollte, beeinträchtigt, ist zwischen den Kollektor und die Basis des Schaltertransistors (?301 ein Kondensator C301 geschaltet. Durch die dadurch sich ergebende Erhöhung der Eingangskapazität des Transistors (3301 wird die Tiefpaßfilterwirkung dieser Kapazität zusammen mit dem Widerstand /?301 verbessert.
Bei der Erläuterung der Aufladung und Entladung des Kondensators 76 für AVR-Zwecke ist unterstellt worden, daß die Speisespannung am Punkt C (F i g. 4) im wesentlichen konstant ist. Tatsächlich reflektiert jedoch die Spannung an diesem Punkt, d. h. an der Kollektorseite des Widerstands 56 im Ausgangskreis des ZF-KaskodenVerstärkers (glO9, ρ 111), die Verschiebungen des Arbeitspunktes dieses Verstärkers. Da bei zunehmender AVR-Wirkung dieser Arbeitspunkt in positiver Richtung verschoben wird, wird durch die Abnahme der Ladespannung für den Kondensator 76 an diesem Speisespannungspunkt die AVR-Wirkung etwas beeinträchtigt. Dies wird jedoch im vorliegenden Fall in Kauf genommen, um die Vorteile der Arbeitspunktstabilisierung des Kaskodenverstärkers und der diesen aussteuernden Emitterfoigerstufen durch Gegenkopplung zu erzielen. Das Spannungslcilerverhältnis der Widerstände 74 und 75 ist so bemessen, daß am Eingangsanschluß 75 eine Vorspannung herrscht, die größer ist als das Vierfache des !',,,,-Potentials, um die gewünschte Durchlaßvorspannung der hintereinandergeschalteten Basis-Emitter-Strecken der Transistoren QlOl, 0105, Q107 und (?109 (Fig. 7) zu gewinnen. Die Gegenkopplungsschleife zwischen dem Ausgangsanschluß 78 und dem Eingangsanschluß 75 mit den Widerständen 74 und 77 stabilisiert die gewählte Vorspannung gegen Temperaturschwankungen, Netzspannungsschwankungen usw.
Die oben beschriebene Arbeitspunktstabilisierung durch Gegenkopplung bietet sich besonders in Fällen an, wo es darauf ankommt, auf dem Schaltungsplättchen 30C Platz zu sparen. In Fällen, wo die Platzersparnis weniger wichtig ist, beispielsweise bei einfacheren SchwTarzweißempfängerausführungen (z. B. nach Fig. 1, wo der ZF-Hilfsverstärkerkanal nicht benötigt wird), ist unter Umständen eine andersartige Vorspannanordnung für die stabile Vorspannung der Verstärkerelemenle vorzuziehen, um die obenerwähnte AVR-Beeinträchtigung zu vermeiden. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise in der USA.-Patenlschriit 3 366 889 gezeigt, wo die Vorspannung für die ZF-Verslärkerelcmentc durch eine geeignete Anzahl von hintereinandergeschalteten, durchlaßgespannten Dioden auf dem Sehaltungsplättchen selbst gelielert wird.
Im oberen Teil der Fig. 9 ist die Schaltung des Tonkanals (Elemente 35, 36 und 37) der Anordnung nach F i g. 4 gezeigt. Der Plättchenanschluß T 9 empfängt ZF-Signale vom Ausgang 41 des Sclektivitätsnetzwerks 40 in Fig. 4, wobei zum Unterschied von den Signalen am Ausgang 42 die Signale am Ausgang 4L keine Tonunterdrückung erfahren haben. Ein Emitterfolger-Eingangstransistor Q 31J ist mit seiner Basis direkt an den Plättchenanschluß TSH angeschlossen. Der Kollektor des Transistors Q311 ist über einen Strombegrenzungswiderstand Λ311 und eine Zcnerdiodc Z302 mit dem B-'. -Anschluß 712 verbunden. Die Zenerdiode Z 302 erniedrigt die am Kollektor des Transistors Q 311 anstehende Spannung. Zwischen den Emitter des Transistors β 311 und den Masseanschluß 714 ist ein Emitterwiderstand /?312 geschaltet.
Der Emitter des Transistors Q 311 ist direkt an die Basis eines Verstärkertransistors Q313 mit Kollektorausgang angeschaltet. Die erniedrigte B !--Spannung am Verbindungspunkt der Zenerdiode Z 302 und des Widerstands /? 311 ist über einen Kollektorwiderstand /?313 dem Kollektor des Transistors 0313 zugeführt. Die verstärkten Signale werden vom Kollektor des Transistors (7313 der Basis eines als Emitterfolger geschalteten Transistors Q 315 zugeführt, der als DifTerenzträgertondemodulator arbeitet. Die Demodulatorlast besteht aus einem Speicherkondensator C315, mit dem die durch einen Widersland /?315 in Reihe mit der Basis-Emitter-Strecke eines Emitterfolger!ransistors Q 317 und einem Widerstand R 317 gebildete gleichstromleitende Impedanz geshunted ist. Ein zwischen die Basis des Transistors Q317 und den Masseanschluß 714 gekoppelter Kondensator C316 bildet zusammen mit dem Längswiderstand R 315 ein ZF-Filter für das Demodulatorausgangssignal.
Der Emitter des Transistors (5317 ist über einen Widerstand Λ'318 mit dem Emitter eines Verstärkertransistors (5 319 mit Kollektorausgang gekoppelt. Die Transistoren β 317 und (7 319 bilden einen Differenzverstärker, dessen erstes Eingangssignal in Form der Demodulatorausgangssignale der Basis des Transistors Q 317 und dessen zweites Eingangssignal in Form eines Rückkopplungssignals der Basis des Transistors Q 319 zugeführt sind. Das Ausgangssignal des Differenzverstärkers erscheint an einer Last mit einem Kollektorwiderstand /?319, der den Kollektor des Transistors (7319 mit dem B + -Anschluß 712 verbindet.
Zwei in Kaskade geschaltete Emitterfolgertransistoren O 321 und (5323 bilden eine Anpassungskopplung zwischen dem Kollektorausgangskreis von Q 319 und dem Differcnzträgerton-ZF-Ausgangsanschluß 71. Im Kollektorkreis des Ausgangstransistors Q 323 liegt ein Strombegrenzungswiderstand /?322. Zwischen den Emitter des Transistors Q 323 und den Masseanschluß 714 sind zwei Widerstände R 323 und /?324 geschaltet. Üb^r ein Tiefpaßfilter in Form zweier Längswiderstände R 325 und R 326 und zv.jier
Querkondensatoren C 325 und C 326 werden die Signale vom Verbindungspunkt der Widerstände R 323 und /?324 auf die Basis des Verstärkertransistors Q319 gekoppelt. Die Längswiderstände R325, R326 bilden einen arbeitspunktstabilisierenden Gleich-Stromgegenkopplungszweig um die Verstärkerstufe mit dem Transistor Q 319. Die Querkondensatoren C 325 und C 326 sind im Hinblick auf die ohmschen Werte der Längswiderstände R 325, R 326 so bemessen, daß das gegengekoppelte Signal in der Weise tiefpaßgefiltiert wird, daß der Frequenzgang des Verstärkers für die Differenzträger-Demodulationsprodukte (gegenüber den niederfrequenten Videosignal-Dcmodulationsprodukten) angehoben wird.
Die an den Ausgangsanschluß Tl angekoppelte äußere Schaltung (nicht gezeigt) kann den üblichen auf 4,5 MHz abgestimmten Kreis hoher Güte zum selektiven Übertragen des Differenzträgertonsignals unter weitgehendem Ausschluß der Videosignale enthalten. Beispiele einer derartigen Schaltung sowie geeigneter DifTcrenzträger-FM-Demodulatoranordnungen sind in der bereits erwähnten USA.-Patentschrift 3 366 889 sowie in der USA.-Patentschrift 3 355 669 gezeigt. In der letztgenannten USA.-Patentschrift sind auch geeignete Verfahrensweisen zur Herstellung monolithischer integrierter Schaltungen der hier beschriebenen Alt beschrieben.
Die in F i g. 7, S und 9 gezeigte Schaltung des Schaltungsplättchens 3OC kann ebenso wie die in F i g. 4 gezeigte Schaltungsanordnung außerhalb des Schaltungsplättchens im einzelnen auch anders ausgestaltet werden. Beispielsweise kann in F i g. 4 eine andersartige Anordnung von abgestimmten Kreisen in den Selektivitätsnetzwerken 20 und 40 verwendet werden. Zum Beispiel können im Selektivitätsnetzwerk 20 ein dritter abgestimmter Kreis sowie ein Transistorverstärker mit niedriger Verstärkung zum Isolieren dieses Kreises von einem nachgeschalteten abgestimmten Paar vorgesehen sein.
Nachstehend sind Bemessungsbeispiele für verschiedene Schaltungselemente auf dem Plättchen gemäß F i g. 7, 8 und 9 sowie für Schaltungselemente außerhalb des Plättchens gemäß Fig. 4 angegeben.
Tabelle A: Plättchen 45
Schaltungselemente auf dem . 1 000 Ohm
Widerstand R 101 . 2 000 Ohm
Widerstand/? 104 360 Ohm 5o
Widerstand/? 105 700 Ohm
Widerstand /?107 . 1 000 Ohm
Widerstand 7? 113 . 1 600 Ohm
Widerstand/? 115 . 3 200 Ohm
Widerstand/? 116 800 Ohm SS
Widerstand/? 117 . 3 000 Ohm
Widerstand/? 121 . 1 400 Ohm
Widerstand/? 201 . 4 800 Ohm
Widerstand R 202 . 2 700 Ohm
Widerstand R 203 . 1 000 Ohm 6o
Widerstand R 205 400 Ohm
Widerstand R 206 . 1 000 Ohm
Widerstand R 207 90 Ohm
Widerstand R 208 .. 5 000 Ohm
Widersland/? 211 .. 4 000 Ohm 6-i
Widerstand/?212
Widerstand/?213 1980 0hm
Widerstand/?214 2 000 0hm
Widerstand/?215 8 000 0hm
Widerstand/?217 Ϊ 200 Ohm
Widerstand/?219 150 0hm
Widerstand/?220 6OGO Ohm
Widerstand/? 221 4 000 0hm
Widerstand/?223 20000hm
Widerstand/?224 3 000 0hm
Widerstand/? 229 1 000 Ohm
Widerstand/?230 1600 0hm
Widerstand/?300 500 0hm
Widerstand R 301 8 000 0hm
Widerstand/?302 150 Ohm
Widerstand/?303 3 000 0hm
Widerstand/?304 8 000 0hm
Widerstand/?309 500 0hm
Widerstand/? 311 200 0hm
Widerstand/? 312 700 Ohm
Widerstand/?313 1500 0hm
Widerstand/?315 4 000 0hm
Widerstand/?317 1800 0hm
Widerstand/?318 600 0hm
Widerstand R 319 10 000 Ohm
Widerstand/?322 400 0hm
Widerstand/?323 1800 0hm
Widerstand R 324 3 000 0hm
Widerstand/?325 3 500 0hm
Widerstand/?326 5 000 0hm
Kondensator C101 2OpF
Kondensator C 208 10 pF
Kondensator C 211 7 pF
Kondensator C 212 3 pF
Kondensator C213 6,5 pF
Kondensator C 214 12 pF
Kondensator C220 8 pF
Kondensator C 221 3 pF
Kondensator C 301 iOpF
Kondensator C 304 10 pF
Kondensator C305 10 pF
Kondensator C 315 10 pF
Kondensator C 316 5 pF
Kondensator C325 10 pF
Kondensator C 326 10 pF
Tabelle B:
Schaltungselemente außerhalb des Plättchens
Widerstand 52 100 000 Ohm
Widerstand 54 2 400 0hm
Widerstand 55 62 000 0hm
Widerstand 56 1 200 Ohm
Widerstand 58 6 800 Ohm
Widerstand 72 7 000 0hm
Widerstand 74 56 000 Ohm
Widerstand 75 43 000 Ohm
Widerstand 77 3 300 0hm
Widerstand 84 10 000 Ohm
Widerstand 86 330 Ohm
Kondensator 43 0,020 μ¥
Kondensator 53 0,001 tiF
Kondensator 57 0,100 jiF
Kondensator 73 0,001 μ¥
Kondensator 76 10 (iF
Kondensator 78 0,100 fiF
Kondensator 82 680 pF
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verstärker- und Demodulatorschaltung für Fernsehempfänger mit einer ersten hochverstärkenden Breitband-Verstärkeranordnung für ZF- S Signale und einem an den Ausgang dieses Verstärkers angekoppelten Videomodulator zum Demodulieren der ZF-Signale, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verstärkeranordnung (32) und der Videodemodulator (33) ίο in einem einzigen monolithischen Halbleiterkörper (ζ. B. 30C) ausgebildet sind, der erste Signaleingangsanschlüsse (710), an welche die erste Verstärkeranordnung mit ihrem Eingang angekoppelt ist und welchen die zu verstärkenden niederpegeligen ZF-Signale zugeführt sind, sowie erste Signalausgangsanschlüsse (716), an welche der Videodemodulator mit seinem Ausgang angekoppelt ist und an welchen das demodulierte Videosignal abgenommen wird, auf- ao weist, wobei der Ausgang der ersten Verstärkeranordnung mit dem Eingang des Videodemodulators über ein erstes unabgestimmtes, breitbandiges Koppelnetzwerk (Verbindung zwischen Q 207 und Q 211) innerhalb des monolithischen as Halbleiterkörpers gekoppelt ist, derart, daß die verstärkten, hochpegeligen ZF-Signale nur innerhalb des monolithischen Halbleiterkörpers auftreten.
2. Verstärker- und Demodulatorschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des gleichen monolithischen Halbleiterkörpers (z.B. 30C) eine Vorverstärkeranordnung (31) ausgebildet ist, die mit Hirem Eingang an zweite Eingangsanschlüsse (75) und mit ihrem Ausgang an zweite Ausgangsanschlüsse (78) des Halbleiterkörpers angekoppelt ist und die ZF-Signale vorverstärkt, und daß zwischen den zweiten Ausgangsanschlüssen (78) und den ersten Eingangsanschlüssen (710) eine erste ab- *o gestimmte Koppelanordnung (40) mit Bandpaßcharakteristik angeordnet ist, welche die vorverstärkten ZF-Signale selektiv auf den Eingang der ersten Verstärkeranordnung (32) koppelt.
3. Verstärker- und Demodulatorschaltung nach Anspruch 2, wobei die zu verstärkenden ZF-Signale einen modulierten Bildträger und einen modulierten Tonträger enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß am monolithischen Halbleiterkörper (30C) dritte Eingangsanschlüsse (79) und dritte Ausgangsanschlüsse (71) vorgesehen sind, daß die abgestimmte Koppelanordnung (40) eine Anordnung (41) enthält, die aus dem Ausgangssignal der Vorverstärkeranordnung (31) ein zweites niederpegeliges ZF-Signal ableitet, bei welchem das Verhältnis von Tonträger zu Bildträger erheblich größer ist als bei dem den ersten Eingangsanschlüssen (710) zugeführten niederpegeligen ZF-Signal und das den dritten Eingangsanschlüssen (79) zugeführt ist, an welche eine im gleichen Halbleiterkörper ausgebildete breitbandige Hilfsverstärkeranordnung (35) mit ihrem Eingang angekoppelt ist, die aus dem ihr zugeführten zweiten ZF-Signal zweite verstärkte ZF-Signal erzeugt und daß im gleichen Halbleiterkörper ein mit seinem Ausgang an die dritten Ausgangsanschlüsse (71) angekoppelter Differenzträgertondemodulator (36) ausgebildet ist, der mit seinem Eingang über eine im Halbleiterkörper vorgesehene zweite unabgestimmte Koppelanordnung (Verbindung zwischen β 313 und 0315) an den Ausgang der Hilfsverstärkeranordnung angekoppelt ist und aus den zweiten verstärkten ZF-Signalen den modulierten Tonträger erzeugt.
4. Verstärker- und Demodulatorschaltung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine im Halbleiterkörper (30C) ausgebildete Anordnung (38) zum Erzeugen einer AVR-Spannung, der über eine im Halbleiterkörper ausgebildete Anordnung (34) Videosignale vom Videodemodulator (33) zugeführt sind, wobei die Vorverstärkeranordnung (31) und/oder die erste Verstärkeranordnung (32) und/oder die Hilfsverstärkeranordnung (35) durch die erzeugte AVR-Spannung verslärkungsgeregelt werden.
5. Verstärker- und Demodulatorschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die im Vorverstärker zu verstärkenden ZF-Signale von einer Tunercnordnung geliefert werden, welche die empfangenen Fernsehsignale wählt und in Zwischenfrequenzen überführt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Tuneranordnung (18) und einen Eingang (75) der Vorverstärkeranordnung (31) ein außerhalb des Halbleiterkörpers (30C) befindliches zweites abgestimmtes Koppelnetzwerk (20) mit Bandpaßcharakteristik gekoppelt ist, daß eine automatische Feinabstimmschaltung (60) zum Beeinflussen des Betriebs der Tuneranordnung in Abhängigkeit von einem ZF-Eingangssignal vorgesehen ist und daß an den Ausgang (42) der ersten abgestimmten Koppelanordnung eine Anordnung (Q201, R201 in F i g. 8) angekoppelt ist, die aus dem ZF-Ausgangssignal der Vorverstärkeranordnung ein ZF-Eingangssignal für die automatische Feinabstimmschaltung erzeugt und eine in integrierter Form auf dem Halbleiterkörper angeordnete Isolieranordnung (Doppelemitter Q 201) enthält.
6. Verstärker- und Demodulatorschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede der unabgestimmten Koppel anordnungen eine Gleichstromkoppelanordnung ist.
DE19702009930 1969-03-03 1970-03-03 Verstaerker- und demodulatorschaltung fuer fernsehempfaenger Ceased DE2009930B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US80354469A 1969-03-03 1969-03-03

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2009930A1 DE2009930A1 (de) 1970-09-24
DE2009930B2 true DE2009930B2 (de) 1973-06-14

Family

ID=25186801

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702009930 Ceased DE2009930B2 (de) 1969-03-03 1970-03-03 Verstaerker- und demodulatorschaltung fuer fernsehempfaenger

Country Status (15)

Country Link
US (1) US3564125A (de)
JP (1) JPS4842363B1 (de)
AT (1) AT318723B (de)
BE (1) BE746804A (de)
BR (1) BR7016977D0 (de)
DE (1) DE2009930B2 (de)
DK (1) DK142828B (de)
ES (1) ES376856A1 (de)
FI (1) FI53528C (de)
FR (1) FR2034616A1 (de)
GB (1) GB1285493A (de)
IE (1) IE34033B1 (de)
MY (1) MY7300418A (de)
NL (1) NL170214C (de)
SE (1) SE363459B (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3673498A (en) * 1970-05-19 1972-06-27 Rca Corp Gain controlled cascode-connected transistor amplifier
US4199787A (en) * 1978-11-17 1980-04-22 Rca Corporation Intercarrier sound system
US4490743A (en) * 1982-05-17 1984-12-25 Zenith Electronics Corporation Intercarrier signal detection circuit for a television receiver
US4633316A (en) * 1984-11-14 1986-12-30 Zenith Electronics Corporation Stable low cost 4.5 MHz remodulator
US5365279A (en) * 1992-09-08 1994-11-15 Samsung Electronics Co., Ltd. Using D-C feedback with on-chip filtering to balance I-F drive to second detector in monolithic IC
US5337091A (en) * 1993-07-01 1994-08-09 Samsung Electronics Co., Ltd. Video IF amplifier with auxiliary IF amplifier for intercarrier sound & AFT
DE10106071C1 (de) * 2001-02-09 2002-07-11 Harman Becker Automotive Sys Fernsehempfänger
JP2006211530A (ja) * 2005-01-31 2006-08-10 Sharp Corp 衛星放送・地上波放送受信用一体型チューナ

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3009111A (en) * 1957-01-02 1961-11-14 Rca Corp Signal translating system

Also Published As

Publication number Publication date
NL170214B (nl) 1982-05-03
FI53528C (fi) 1978-05-10
IE34033B1 (en) 1975-01-08
MY7300418A (en) 1973-12-31
NL7002930A (de) 1970-09-07
IE34033L (en) 1970-09-03
DE2009930A1 (de) 1970-09-24
FR2034616A1 (de) 1970-12-11
GB1285493A (en) 1972-08-16
US3564125A (en) 1971-02-16
SE363459B (de) 1974-01-14
BR7016977D0 (pt) 1973-01-11
DK142828B (da) 1981-02-02
ES376856A1 (es) 1972-09-16
DK142828C (de) 1981-08-24
NL170214C (nl) 1982-10-01
FI53528B (de) 1978-01-31
JPS4842363B1 (de) 1973-12-12
BE746804A (fr) 1970-08-17
AT318723B (de) 1974-11-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69318694T2 (de) Verstärker mit einstellbarer verstärkung
DE68924034T2 (de) FM-Tuner, der eine FM-Demodulationsschaltung mit einer phasenverriegelten Schleife enthält.
DE3009905C2 (de) Regelbarer Verstärker
DE2142660B2 (de) Schaltung für die Abstimmanzeige und oder Anzeige der Empfangsfeldstärke eines Empfängers für winkelmodulierte elektrische Hochfrequenzschwingungen
DE2943375A1 (de) Nahstationsstoerungs-detektorvorrichtung
DE69322868T2 (de) Fernsehempfänger
DE69327721T2 (de) Verwendung einer gleichstromkomponentrückkopplung mit einer auf-chip-filterung zum abgleichen einer zwischen frequenzsteuerschaltung und einem zweiten detektor in einer monolithischen integrierten schaltung
DE69021427T2 (de) Tonsignalverarbeitungssystem.
DE1766563A1 (de) Schaltungsanordnung zur automatischen Verstaerkungsregelung
DE2009930B2 (de) Verstaerker- und demodulatorschaltung fuer fernsehempfaenger
DE3315663A1 (de) Dynamisches amplitudensieb
DE2920252A1 (de) Fernsehempfaenger
DE2933472A1 (de) Anordnung zur synchronimpulsgewinnung und verstaerkungsregelung in einem fernsehempfaenger
DE3855754T2 (de) Vorrichtung zur automatischen Verstärkungsregelung für einen Videosignalprozessor
DE4021912C2 (de) Phasenregelkreis
DE3818748A1 (de) Fm-empfangsteil
DE69734854T2 (de) Automatische Verstärkungsschaltung mit PIN Diode und bidirektioneller CATV-Empfänger mit einer solchen Schaltung
DE2802981A1 (de) Mit phasensynchronisierter schleife arbeitende abstimmeinrichtung
AT394288B (de) Schaltungsanordnung zur verhinderung eines blockierens eines automatischen scharfabstimmsystems
DE2949779A1 (de) Verstaerkersystem mit automatischer verstaerkungsregelung, beispielsweise fuer einen am-rundfunkempfaenger
DE2558990A1 (de) Am-empfaenger mit automatischer verstaerkungsregelung
DE2042171B2 (de) Fernsehempfaenger
DE3202953A1 (de) Fernsehtonempfaenger
DE2833053C2 (de)
DE2009947A1 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
BHV Refusal