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DE200943C - - Google Patents

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Publication number
DE200943C
DE200943C DENDAT200943D DE200943DA DE200943C DE 200943 C DE200943 C DE 200943C DE NDAT200943 D DENDAT200943 D DE NDAT200943D DE 200943D A DE200943D A DE 200943DA DE 200943 C DE200943 C DE 200943C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
running
clamping device
skin
clamping
tensioning
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT200943D
Other languages
English (en)
Publication of DE200943C publication Critical patent/DE200943C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/01Machines or devices for treating skins, hides or leather in general, e.g. fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Advancing Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 200943 KLASSE 28 b. GRUPPE
VICTOR MARTIN in PARIS.
20. März 1883
14. Dezember 1900
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Entfleischmaschine mit Kettenzug- und Einspannvorrichtung für Häute und Felle, bei der die Bearbeitung derselben durch . eine Messerwalze nicht über die ganze Breite, sondern bahnweise erfolgt. Zum Unterschiede von den bereits bekannt gewordenen Maschinen dieser Art kann jedoch bei der vorliegenden die Bearbeitung der Felle nicht nur bahnweise parallel zur Längsachse, sondern auch durch die drehbar und unter einem beliebigen Winkel zur Laufrichtung einstellbar atfcge-. bildete Einspannvorrichtung schräg zur Längsachse vorgenommen werden, wodurch die Beinlappenseiten ohne Umspannung der Haut gleichfalls bearbeitet werden können. Daneben wird durch die in die Bahn eines an sich ,bekannten endlosen Kettenzuges eingeschaltete Lauf- und Einspannvorrichtung und der besonderen Gestaltung der letzteren erreicht, daß während der verschiedenen Arbeitsvorgänge der Maschine das Öffnen und Schließen der Klemmvorrichtung zwecks Aufoder Umspannens der Felle nach Vor- und Rückgang der Lauf- und Einspannvorrichtung selbsttätig geschieht.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 3 der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der neuen Entfleischmaschine mit teilweisem Schnitt nach A-B der Fig. 2.
Fig. 2 gibt den zugehörigen Grundriß und
Fig. 3 die Vorderansicht im Schnitt nach C-D der Fig. 1 zu erkennen.
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, bilden zwei Ständer a, b, verbunden durch den Quersteg c, zwei Lagersäulen d, e, die durch die Führungsstangen f, g und den U-Eisen h, i mit den Ständern in Verbindung gebracht sind, das Gestell der Maschine. An geeigneter Stelle desselben, im vorliegenden Falle in den beiden Ständern a, b und einem Lagerbock k ruht die Antriebswelle /. Diese trägt rechts und links von den Ständern zwei gleiche Scheiben m, η (Fig. 3), von denen mittels, der Riemen ο, ρ die Drehung auf zwei weitere Riemenscheiben q, r, die auf der Welle 5 sitzen, übertragen wird. Von letzterer geschieht die Übermittlung der vor- oder rückläufigen Bewegung durch die über die Kettenräder t, u laufenden, in sich geschlossenen Gelenkketten ν auf die in die Bahn derselben eingeschaltete Klemmvorrichtung. In bekannter Weise wird gleichzeitig von der Antriebswelle / aus durch die Riemen- oder Kettenübertragung w, χ (Fig. 1) die Antriebs walze y, auf der die Tragwalze % für das zu bearbei-
tende Fell aufruht, in Umdrehung versetzt, was aber hier lediglich den Zweck hat, die Bewegung der Einspannvorrichtung mit der Haut zu erleichtern oder zu unterstützen.
' 5 Die Tragwalze \ wird in üblicher Weise beim Arbeitsgang der Maschine durch die auf der Welle ι sitzende Hebelverbindung 2, 3, die durch die Verbindungsstange 4 an einem Fuß- oder Tritthebel 5 angeschlossen ist, mit dem darauf ruhenden Fell an die Messerwalze 6 angedrückt. Letztere erhält ihre stets im gleichen Sinne verlaufende Drehung durch eine auf derselben Welle 7 sitzende Riemenscheibe 8, die durch den Riemen 9 von einer besonderen, nicht sichtbaren Welle angetrieben wird.
Die Vor- und Rückwärtsbewegung der Hautklemmvorrichtung mittels des endlosen Kettenzuges wird hierbei durch folgende, an sich bekannte Einrichtung bewirkt.
Bei der Bewegung des Fußhebels 5, der um den Bolzen 10 schwingt, wird, wie schon erwähnt, die Tragwalze mit dem darauf liegenden Fell in Berührung mit der Arbeitswalze 6 gebracht und gleichzeitig ein Winkelhebel 11 mit der Spannrolle 12, der unter der Einwirkung der Verlängerung 13 des Tritthebels mittels der Schlitzführung 14 steht, an den Riemen p, der sich in der Richtung des ungefiederten Pfeiles bewegt, angedrückt. Hierdurch werden die über die Kettenräder t, u laufenden Gelenkketten ν in der entsprechenden Richtung angezogen und die auf den Rollen 15 laufende und den Leitstangen f, g geführte Klemmvorrichtung vorwärts bewegt. Dabei wird das zwischen der Messerwalze und Tragwalze hindurchgehende Fell von anhaftenden Fleisch und sonstigen Gewebeteilen in gewünschter Weise gereinigt, worauf, wenn die Haut dann die Maschine durchlaufen hat, der Tritthebel außer Wirksamkeit gesetzt wird. Gegen Ende dieses Arbeitsabschnittes hat sich die Einspannvorrichtung mit den auf den Rollen 15 laufenden Seitenteilen 16 mit einer an dieser befestigten Nase 17 einem Anschlag 18 der Schaltstange 19 genähert (Fig. 1) und schiebt diese bei der Weiterbewegung so lange vor sich her, bis ein am anderen Ende der Schaltstange angreifender, nicht gezeichneter Hebel eine Ausrückvorrichtung für die Kraftmaschine in Tätigkeit setzt. Nunmehr wird durch die Umsteuerung eine rückläufige, durch gefiederten Pfeil angedeutete Bewegung der Riemen 0 und ρ eingeleitet. Gleichzeitig mit der Auslösung der Umsteuerung wird jedoch durch dieselbe Schaltstange 19 ein zweiter bei 20 gelagerter Winkelhebel 21 mit Gegengewicht 22 freigegeben. Letzteres drückt dann eine am anderen Ende des Winkelhebels 21 angebrachte Spannrolle an den nunmehr sich in rückläufiger Bewegung befindlichen Riemen o. Dadurch wird der Kettenzug und die in diesen eingeschaltete Einspannvorrichtung in entgegengesetzter Richtung (gefiederter Pfeil) bewegt. Bei dieser Rückwärtsbewegung nähert sich der eine Seitenteil 16 der Klemmvorrichtung mit einer Nase 24 einem zweiten Anschlag 25 der Schaltstange 19 und stößt diese wieder in die Anfangslage zurück. Dabei wird der Winkelhebel 21 gedreht, die Spannrolle 23 vom Riemen 0 abgehoben und gleichzeitig die Umsteuervorrichtung zur Maschine betätigt, so daß der eigentliche Arbeitsgang wieder beginnen kann.
Um nunmehr die bei den verschiedenen Arbeitsvorgängen hier vorgesehene selbsttätige öffnung und Schließung der Klemmbacken zwecks Umspannens bzw. Auf- oder Abspannens der Haut klarlegen zu können, bedarf es zunächst einer Erläuterung des Baues der gesamten Einspannvorrichtung.
Dieselbe besteht aus zwei auf Rollen 15 und U-Eisen h, i entlang laufenden Seitenteilen 16 (Fig. 2 und 3), die durch angegossene Lager 26 mittels der Stangen /, g geführt werden (Fig. 1 und 2). Die Seitenteile 16 sind durch ein Querstück 27 miteinander verbunden (Fig. 1 und 2). In der Mitte derselben sind zwei Ansätze 28 angegossen, zwischen die der eigentliche Klemmbackenträger 29 mit dem Auge 30 eingesetzt und durch den Bolzen 31 mit dem Lauf teil verbunden ist. In dem Träger 29 sind die Klemmbacken 32 untergebracht. Die eine sitzt in dem unteren Teile des Trägers fest, während die andere durch eine entsprechende Führung 33 im oberen Teil des Trägers auf und ab gleiten kann. Dies geschieht unter Einwirkung von Daumenscheiben 34, die auf einer durchgehenden Welle 35 aufgesetzt sind. Dabei ist, um die selbsttätige Einschaltung der Klemmbackenbewegung bei Vor- und Rückgang der gesamten Einspannvorrichtung zu erreichen, folgende Anordnung getroffen.
Zwischen zwei Lagerteilen des einen (linken) Seitenteils 16 (Fig. 2 und 3) ist ein Schalthebel 36 auf der Welle 37 befestigt, der mit seinem Ende 38 in einer Nut 39 der einen Führungsstange f läuft. Beim Vorwärtsgange der gesamten Einspannvorrichtung stößt der Schalthebel mit seinem Ende 38 an den vollen Teil 40 der Führungsstange f an (Fig. 1). Hierdurch wird beim weiteren Vorwärtsgang der Schalthebel bis zu einer gewissen Neigung umgelegt und die Schaltwelle 37 um ein entsprechendes Stück gedreht. Diese Bewegung wird vermittels eines auf dem anderen Ende der Welle 37 aiifgekeilten Zahnrades 41 von entsprechender Zahnform auf ein darunterliegendes, mit zwei-
fächern Zahnkranz versehenes Kreisringstück 42 übermittelt. Letzteres verschiebt sich dabei innerhalb einer an dem einen Seitenteil 16 und der Traverse 27 angegossenen Ansatz 43 befindlichen Schwalbenschwanznut 44, bei dem hier angenommenen Fall also nach rückwärts. Dabei greift der andere Zahnkranz des Kreisringstückes in ein Zahnrad 45 ein, das auf der Daumenscheibenwelle 35 aufgekeilt ist. Hierdurch werden die auf dieser Welle sitzenden Daumenscheiben 34 unter einem bestimmten Winkel gedreht, was ein Heben der oberen verschiebbaren Klemmbacke, d.h. ein öffnen der Spannvorrichtung, zur Folge hat.
Soll beim Rückgange der Klemmvorrichtung, d. h. bei ihrer Rückkehr in die Anfangsstellung, ein Schließen der Klemmbacken herbeigeführt werden, so muß die Schaltwelle 37 und die Daumenscheibenwelle 35 eine entsprechende Drehung im entgegengesetzten Sinne ausführen. Zu diesem Zwecke ist auf dem äußeren Ende der Welle 37 ein Gabelhebel 46 aufgekeilt, der sich beim Vorwärtsgange gemäß der durch den Schalthebel 36 eingetretenen Drehung der Welle 37 am Ende des Hinganges in eine senkrechte Lage stellt (Fig. 1 und 3). Beim Rückgange in die Anfangslage läuft dieser Gabelhebel mit der Gabel 47 der Kette ν entlang und stößt zur gegebenen Zeit gegen einen an der Kette angebrachten Anschlag 48, wodurch er bei der Weiterbewegung gezwungen wird, sich zu drehen. Dadurch wird eine annähernd halbe Umdrehung der Welle 37, somit auch unter Vermittelung des Kreisringstückes 42 der Daumenscheibenwelle 35 erzielt, wodurch eine Senkung der oberen verschiebbaren Klemmbacke eintritt und die gewünschte Schließung der Klemmvorrichtung erfolgt.
Die Gestalt der Haut bedingt bei der hier eingeschlagenen bahnweisen, also an sich bekannten Bearbeitungsweise, daß die Haut zwecks Entfleischung der Beinlappenseiten die Maschine wiederholt durchlaufen muß.
Dies kann einerseits durch einfache Verschiebung des Felles bei der am Ende des Vorwärtsganges der Einspannvorrichtung selbsttätig eintretenden Entspannung des Felles geschehen. Andererseits wäre es aber nur nötig, entsprechend der ungefähr paralleltrapezförmigen Gestalt des Felles letzteres unter einem Winkel gegen die Laufrichtung durch die Maschine zu ziehen. Zu diesem Zweck ist der Klemmbackenträger 29 um den Augbolzen 31 drehbar angeordnet, so daß, wie aus Fig. 2 zu ersehen, die eigentliche Einspannvorrichtung um diesen Bolzen nach rechts oder links ausgeschwungen werden kann. Um dies zu ermöglichen, wird zunächst das Zahnrad 45 auf der Daumenscheibenwelle 35 so weit verschoben, bis es außer Eingriff mit dem Zahnkranz des Kreisringstückes 42 kommt. Dann wird der Klemmbackenträger um den Drehbolzen unter dem gewünschten Winkel gegen die Laufrichtung gedreht und auf irgendeine Weise in dieser Lage festgestellt. Hierauf wird das Zahnrad 45 an seine Lagerung zurückgeschoben und, wenn der eine Zahnkranz des Kreisringstückes nicht mit dem Zahnrad im Eingriff stehen sollte, das Kreisringstück 42 selbst in der Schwalbenschwanznut entsprechend verstellt. Nunmehr kann beim nächsten Arbeitsgang die Haut schräg durch die Maschine gezogen und so erst die eine, dann die andere Beinlappenseite ohne Umspannen des Felles der Bearbeitung unterworfen werden.
Der etwas verwickelte Arbeitsgang der Maschine ergibt sich aus dem Vorstehenden sonach wie folgt.
Ist das zu bearbeitende Fell zwischen die Klemmbacken eingespannt, so wird durch die Bewegung des Tritthebels in bekannter Weise die Tragwalze mit dem darauf liegenden Fell gegen die Messerwalze angedrückt. Gleichzeitig wird die durch einen Winkelhebel unter dem Einfluß der Tritthebelverlängerung stehende Spannrolle an den einen Treibriemen der Kettenzugvorrichtung angepreßt und so eine Vorwärtsbewegung der Lauf- und Einspannvorrichtung bewirkt. Dabei wird die Haut durch die Maschine gezogen und auf einer gewissen Breite von Fleisch- und sonstigen Gewebeteilen gereinigt. Am Ende des Hinganges tritt der in der Nut der einen Führungsstange laufende Schalthebel in Tätigkeit und verursacht unter Vermittelung einer Übertragungseinrichtung (Kreisringstück mit doppeltem Zahnkranz) eine solche Drehung der Daumenscheibenwelle, daß dadurch ein öffnen der Spannbacken eintritt, worauf die Haut zwecks Verschiebung, Umspannung o. dgl. leicht gehandhabt werden kann.
Während dieses Arbeitsabschnittes wird nach Loslassen des Tritthebels eine Schaltstange, die mit der Ausrückvorrichtung der Kraftmaschine durch einen Hebel o. dgl. in Verbindung steht, infolge eines an der Spannvorrichtung angebrachten Anschlags so weit verschoben, daß der am anderen Ende angelenkte Umsteuerhebel die Ausrückvorrichtung bewegt und somit die rückläufige Bewegung der Lauf- und Spannvorrichtung einleitet. In dem gleichen Augenblick wird eine an einem zweiten Winkelhebel angebrachte Spannrolle an den anderen Treibriemen der Kettenzugvorrichtung angepreßt, wodurch die Einspannvorrichtung in die Anfangslage zurückgezogen wird.
Sobald die erstere die Endlage erreicht
hat, wird durch einen zweiten Anschlag die Schaltstange in entgegengesetzter Richtung verschoben, wodurch gleichzeitig der Winkelhebel mit der Spannrolle vom Treibriemen abgedreht und die Ausrückvorrichtung wiederum bewegt wird. Währenddessen hat der bei der beim Hingange der Klemmvorrichtung selbsttätig eingetretenen Öffnung der Einspannbacken entsprechend gedrehte Gabelhebel sich einem Anschlag an dem Kettenzug genähert und wird bei der Weiterbewegung bis zu einer bestimmten Stellung umgelegt. Dadurch tritt unter Vermittelung des besonders zu diesem Ubertragungszwecke ausgebildeten Kreisringstückes eine Drehung der Daumenscheibenwelle ein, die ein Schließen der Klemmbacken bewirkt, so daß die Bearbeitung der Haut von neuem beginnen kann. Soll zwecks Entfleischung der Beinlappenseiten die Haut schräg zur Längsachse die Maschine durchlaufen, so wird der Klemmbackenträger um ein entsprechendes Stück nach rechts oder links um den Drehbolzen gedreht, die eigentliche Spannvorrichtung in dieser Lage festgestellt und nunmehr die Maschine durch Bewegung des Tritthebels wieder in Gang gesetzt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Entfleischmaschine mit Kettenzug- und Einspannvorrichtung für Häute und Felle, bei der die Bearbeitung der Haut durch eine Messerwalze nicht über die ganze Breite, sondern bahnweise erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinlappenseiten des zu bearbeitenden Felles entweder nach Verschiebung des letzteren bei der zu Ende des vorausgegangenen Arbeitsganges erfolgenden Klemmbackenlösung normal zu der auf Laufrollen und Führungsstangen gleitenden Lauf- und Einspannvorrichtung oder ohne Umspannung des Felles infolge der Verstellbarkeit der Einspannvorrichtung gegen die Laufvorrichtung in schräger Richtung die Maschine durchlaufen können.
  2. 2. Entfleischmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Vor- und Rückgang der Lauf- und Einspannvorrichtung notwendige Klemmbackenbewegung zwecks etwaigen Aufoder Umspannens des Felles selbsttätig durch die in die Bahn eines endlosen Kettenzuges eingeschaltete Lauf- und Einspannvorrichtung eingeleitet wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Verstellung der Einspannvorrichtung an der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbackenträger (29) um einen in der Mitte des die Laufteile verbindenden Querstückes (27) angeordneten Augbolzen (31) drehbar gelagert ist, wodurch infolge der kreisbogenförmigen Abgrenzung die eigentliche Spannvorrichtung' zwischen den Seitenteilen der Lauf vorrichtung (16) je · nach der Seite der zu bearbeitenden Beinlappen geschwenkt und in dieser Lage auf beliebige Weise festgestellt werden kann.
  4. 4. Vorrichtung zur selbsttätigen Einschaltung der Klemmbackenbewegung an der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch an den Enden der Führungsstangen für die Laufteile angebrachte Anschläge (40,48) abwechselnd zwei Schalthebel (36, 46) bewegt werden, die je nach Stellung der Lauf- und Spannvorrichtung 'eine Welle (37) drehen, deren Drehung mittels eines an ihrem Ende lose aufgekeilten Zahnrades (41) auf ein dar- 8b unter verschiebbar angeordnetes Kreisringstück (42) mit zwei Zahnkränzen auf ein Zahnrad (45) und somit auf eine mit letzterem verbundene Daumenwelle (35) übermittelt wird, die die obere verschiebbare Klemmbacke durch entsprechende Drehung der Daumenscheiben (34) hebt oder senkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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