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Gebäude aus Fertigbauteilen (Zusatz zu Patent . ... ... (Patentanmeldung
P 18 10 44.2) Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Gebäudes nach Patent
. ... ... (Patentanmeldung P 18 10 44.2). Dieses Gebäude besteht aus Fertigbauteilen
in Form von geschoßhohen Rahmenelementen und an diese angeschlossenen Aus kleidungseleinenten
in Form- von Wand-, Decken- und bzw.oder Bodenbauteilen, welche Rahmenelemente mit
ihren Rahmenschenkeln in mindestens zwei verschiedenen Dimensionen aneinanderstoßend
räumliche Fachwerkszellen bilden und mit den benachbarten Rahmenelementen unmittelbar
oder über Knotenstücke kraftschlüssig, aber lösbar verbunden bzw. verankert sind,
wobei mindestens eine Fachwerkszelle ununterstützt seitlich auskragend bzw. Spannweiten
überbrückend an das bzw. die benachbarten Fachwerkszellen angehängt ist. Dieses
Gebäude
kann ausschließlich aus Fertigbauteilen von nur wenigen verschiedenartigen Typen
mit geringem Montageaufwand in beliebiger Gestalt, beispielsweise in terrassierter,
gestaffelter oder brückenartiger Form hergestellt werden, wodurch bis zu 160 des
Baugruzides nutzbar gemacht werden können, ohne die Belichtung der einzelnen Baueinheiten
bzw.
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Gebäudeteile gegenüber den herkömmlichen Geschoßbauten, bei welchen
die Bauelemente ausschließlich übereinander angeordnet und montiert werden, zu beeinträchtigen.
Die Rahmenzellen können dabei zu Räumen oder Raurnkomplexen ausgebaut werden. Ein
weiterer Vorteil besteht darin, daß bei diesen Gebäude ein leichtes Auswechseln
sowie An- und Abbauen der Rahmenelemente bzw. der von diesen gebildeten Fachwerkszellen
möglich ist. Da die Rahmenelemente an die benachbarten Rahmenelemente frei auskragend
angehängt sind, kann der Aufwand für ein Außengerüst entfallen. Die Tragstruktur
karin mit den genannten Rahmenelementen im freien Vorbau erstellt werden und wirkt
dann selbst als Gerüst. Der Querschnitt der Säulen und Riegel dieser Tragstruktur
ist aus den jeweils parallel nebeneinanderliegenden Schenkeln der benachbarten Rahmenelemente
zusammengesetzt, wobei diese Schenkel in den hauptsächlichen Spannungsbereichen
des zusammengesetzten Querschnitts liegen, wärirend sich ihre Verbindung etwa 'n
der Spannungsnullzone dieses Querschnitts befindet.
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Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Weiterbildung dieses
Gebäudes gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Rahmenelemente der auskragenden
bzw. Spannweiten überbrückenden Fachwerkszellen mit den ihnen benachbarten Rahmenelementen
oder Knotenstücken mit hilfe von Verbindungslaschen verbunden sind, die an den Außenseiten
der Rahmenelemente und bzw. cder an den Knotenstücken angeordnet und von Verbindungsbolzen
durchsetzt sind. Da die Verbindungslaschen und die Bolzen dabei im wesentlichen
in der Spannungsnullzone liegen, sind sie nur relativ geringen Belastungen unterworfen.
Sie reichen daher
als Verbindungsmittel ohne weiteres aus. Die Rahmenelemente
sind zweckmäßig aus vier Eckteilen hergestellt, die an den einander zugewandten
Stirnenden starr miteinander verbunden sind. Hierdurch wird nicht nur die Transportfähigkeit
der Rahnienelemente erheblich gesteigert, sondern auch eine genaue Anpassung aller
Teile der Tragstruktur des Gebäudes an den in diesen Teilen gegebenen unterschiedlichen
Kraftverlauf durch Anwendung unterschiedlich dimensionierter relativ kleiner Elemente
erreicht. Eine Überdimensionierung von Teilen der Tragstruktur, wie sie bei großen
Bauelementen vielfach unvermeidlich ist, ist daher nicht erforderlich.
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Die Rahmenelemente können einen rahmenauswärts gerichteten Profilsteg
haben und die Verbindungslaschen können von Stegvorsprüngen des Rahmenprofils gebildet
sein. Die Verbindungslaschen können aber auch am Außenrand des Profilsteges angeordnet
sein und sich senkrecht zum Profilsteg erstrecken.
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In diesem Falle haben sie zweckmäßig geringen gegenseitigen Abstand
bzw. Aussparungen zur Aufnahme von Spreizkeilen.
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Eine weitere zweckmäßige Weiterbildung des Gebäudes nach dem Hauptpatent
besteht erfindungsgemäß darin, daß die vertikalen Schenkel der Rahmenelemente von
ihren Rahmenecken aus bis etwa zur halben Rahmenhöhe sich verjüngenden Querschnitt
haben. Dabei können nur einzelne Teile des Rahmenprofils entsprechend abnehmenden
Querschnitt besitzen, während andere Teile dieses Profils gleichbleibenden Querschnitt
haben können.
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Weitere Einzelheiten un* Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele:
Fig.
1 veranschaulicht in teilweiser Schrägansicht eine Ausführungsform eines teilweise
errichteten Gebäudes gemäß der Erfindung.
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Fig. 2 veranschaulicht in Schrägansicht in größerem Maßstab die Ausbildung
einer Eckverbindung von in zwei verschiedenen Dimensionen aneinandergesetzten Rahmenelementen
gemäß der Erfindung.
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Fig. 3 zeigt die Verbindung von zwei übereinandergesetzten Rahmenelementen
verschiedener AusfUhrungsform in Schrägansicht.
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Fig. 4 veranschaulicht in Schrägansicht eine Eckverbindung von Rahmenelementen
einer anderen Ausführungsform.
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Fig. 5 zeigt ebenfalls eine Eckverbindung von Rahmenelementen einer
dritten Ausführungsform.
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Fig. 6 veranschaulicht in teilweiser Schrägansicht das aus Rahmenelementen
gebildete Tragwerk einer anderen Ausführungsform des Gebäudes gemäß der Erfindung.
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Fig. 7 veranschaulicht eine Eckverbindung dieses Tragwerks in größerem
Maßstab.
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Fig. 8 veranschaulicht im Vertikalschnitt nach Linie VIII-VIII in
Fig. 9 eine weitere AusfUhrungsform des Gebäudetragwerks gemäß der Erfindung mit
stufenwewse versetzter bzw.
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Spannweiten UberbrUckender Anordnung der Rahmenelemente.
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Fig. 9 veranschaulicht einen Horizontalschnitt durch das Tragwerk
nach Linie IX-IX in Fig.5.
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Bei dem in Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel besitzt
das erfindungsgemäße Gebäude ein Tragwerk (Tragstruktur), das von einem räumlichen
Fachwerk aus in zwei Dimensionen stehend aneinandergesetzten Rahmenelementen 1 gebildet
wird. Die Rahmenelemente haben rechteckige Form.
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Ihre lichte Höhe entspricht der Höhe eines Geschosses. Die vertikalen
Stützen der Tragstruktur werden jeweils von vier parallel nebeneinanderliegenden,
vertikalen Schenkeln aneinandergesetzter Rahmenelemente und die horizontalen Träger
bzw. Riegel von jeweils zwei übereinanderliegenden, horizontalen Rahmenschenkeln
gebildet.
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Die Rahmenelemente haben biegesteife Ecken und sind mit den an sie
anstoßenden benachbarten Rahmenelementen kraftschlüssig, jedoch lösbar verbunden
bzw. verankert. In die durch diese gegenseitige Verbindung von in zwei Dimensionen
stehend aneinandergesetzten Rahmenelementen 1 gebildeten kubischen Fachwerkzellen
sind Ausbauelemente in Form von Boden- bzw. Deckenplatten 2,3, auf diese aufgestellte
Wandplatten 4,5 und Deckenelemente 6 eingesetzt, die unter die Boden- bzw. Deckenplatte
2,3 angehängt sind.
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An den Seiten von Rahmenelementen, an welchen sich keine Nachbarzellen
anschließen, sind an die Rahmenschenkel besondere Randelemente in Form von Eck-
oder Seitenstücken 17,18 angesetzt, nur auch dort einen aus mehreren statisch tragfähigen
Teilen zusammengesetzten StUtzen- bzw. Trägerquerschnitt zu erhalten.
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Alle diese bisher beschriebenen Elemente sind vorgefertigt und an
der Baustelle leicht auswechselbar und so zusammenzusetzen, daß sie nachträglich
wieder voneinander lösbar sind.
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Es ist zweekmäßig, daß die Rahmenelemente bei höchster Tragkraft
leichtgewichtig ausgebildet sind. Zu diesem Zweck bestehen sie bei dem in Fig. 1
bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel aus Stahl und haben T-förmigen Profilquerschnitt.
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Der Steg 7 dieses Profilquerschnitts liegt in Rahmenebene und ist
rahmenauswärts gerichtet, während sich die senkrecht zur Rahmenebene erstreckenden
Flansche 8 des Profils an der Rahmeninnenseite befinden.
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Um die mit ihren rahmenauswärts gerichteten Stegen 7 aneinanderstoßenden
Rahmenelemente 1 aneinander befestigen bzw. verankern zu können, sind an den Außenkanten
der Stege Verbindungslaschen 9,10 befestigt, die sich parallel zu den rahmeninnenseitig
angeordneten Profilflanschen 8 erstrecken und in gegenseitigen Abständen angeordnet
sind.
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Diese Verbindungslaschen liegen etwa in der Spannungsnullzone der
von zwei mit ihren Schenkeln aneinandergesezten Rahmenelementen gebildeten horizontalen
Riegel bzw. Träger oder vertikalen Stützen, so daß es ausreichend ist, die aneinandergesetzten
Rahmenschenkel über die Verbindungtas chen mit Verbindungsbolzen aneinander zu befestigen,
die durch Bohrungen 11 der Laschen hindurchgreifen.
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Zwischen den Verbindungslaschen g ind die Profilstege 7 mit Aussparungen
12 zur Gewichtserleichterung und zur Hindurchführung von Installationsleitungeii
versehen. Um ferner die Transportmöglichkeit der Rahmenelemente weiter zu erleichtern
und eine möglichst genaue Anpassung des von den benachbarten Rahmenschenkeln gebildeten
zusammengesetzten Querschnitts an die unterschiedlichen Spannungen im Tragwerk zu
gewährleisten, ist jedes Rahmenelement aus vier Eckteilen 13 zusammengesetzt, die
in der statisch wenig belasteten Mitte der Rahmenhöhe bzw. Rahmenbreite über End-
und Verbindungsplatten 14,15 zusammenstoßen und aneinander befestigt sind, und zwar
durch die Verbindungsplatten durchsetzende terbindungsbolzen.
Die
Verbindung der einzelnen Rahmenteile an diesen Stellen ist unproblematisch, da in
Mitte der Spannweiten der Stützen bzw. Riegel oder Träger die geringsten Biegemomente
vorhanden sind.
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Aus diesem Grunde verjüngen sich die Querschnitte der vertikalen
Schenkelteile der Rahmenecken 13 bis zu deren in Mitte der Rahmenhöhe befindlichen
Stoßstelle, und zwar durch kontinuierliche Reduzierung der Steghöhe bei gleichbleibendem
Flanschquerschnitt, wodurch sich eine Redus rung des zusammengesetzten Querschnitts
ergibt. Dagegen ist aus ausbautechnischen Gründen die Steghöhe in den horizontalen
Schenkeln gleichbleibend gehalten. Hier kann zur Materialersparnis lediglich der
Flanschquerschnitt zur Schenkelmitte hin abnehmen.
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In Fig. 2 der Zeichnung ist die Verbindungsweise der Eckteile von
Rahmenelementen klarer ersichtlich. An den horizontalen Schenkelteilen der Rahmenecken
15 erstrecken sich die Verbindungslaschen 9 über beide Seiten des in Rahmenebene
sich erstreckenden Profilsteges 7 hinaus, wobei sie paarweise zwischen sich einen
Abstand haben, der zur Aufnahme von Klemmkeilen 19 dient, durch welche eine Justierung
und zusätzliche Schubverbindung der aneinandergefügten Rahmenelemente erfolgen kann.
An den vertikalen Schenkel teilen der Rahmenecken erstrecken sich die Verbindungslaschen
10 nur an einer Seite des Profilsteges 7. Die Verbindungslaschen sind dort ebenso
wie der Profilsteg 7 mit Aussparungen 16 verw sehen, die bei den zusammengesetzten
Rahmenelementen so zue inander zu liegen kommen, daß ein durch sämtliche zusammengesetzte
Rahmenecken 15 hindurchgehender Aufnahmeraum für kreuzförmig angeordnete Klemmkeile
19 gebildet wird> welche zur gegenseitigen Justierung und zusätzlichen Schubverbindung
der miteinander zu verbindenden Rahmenecken-dienen.
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Wie bereits erwähnt, befinden sich diese Verbindungselemente etwa
in der Null zone des zusammengesetzten Querschnitts, so daß aus den durch Biegemomente
hervorgerufenen Kräften bzw. Spannungen lediglich gewisse Schubkrät'te zu übertragen
sind. Die Hauptbelastung der Rahmenelemente 1 erfolgt im Bereich ihrer Eckverbindungen.
Dort haben die zusammengesetzten Querschnitte inrolge der Ausrundung der Rahmenecken
zunehmende statisch wirksame Höhe und damit entsprechend zunehmende Tragkraft bzw.
Steifigkeit bei gleichzeitiger Materialersparnis dadurch, daß der im wesentlichen
spannungslose Kernbereich im Knoten material frei ist. Wenn an einem Knotenpunkt
vier oder sechs Rahmenelemente oder zumindest zwei Rahmenelemente mit andersartigen
Bauelementen schubfest miteinander verbunden sind, brauchen die Ecken der Rahmenelemente
nicht unbedingt biegesteif ausgebildet zu sein, um ein starres Tragsystem zu gewährleisten.
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Wie aus Fig. 5 der Zeichnung ersichtlich, können die Rahmenelemente
nicht nur aus vier Eckteilen 13, sondern auch einstückig oder aus zwei iialbstücken
zusammengesetzt sein.
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Es ist auch eine Kombination von einem Halbstück mit zwei anschließenden
Eckteilen möglich, wie es bei dem oberen in Fig. 3 gezeigten Rahmenelement der Fall
ist. Die Verbindung ist in diesem Falle ohne Keile ausgefQlrt.
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In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform einer Eckverbindung von
Rahmenelementen dargestellt. Bei diesem Beispiel sind die Rahmenelemente 20 ebenfalls
ein oder mehrstückig ausgebildet. Sie haben jedoch nicht T-förmigen, sondern U-förmigen
Querschnitt. Das Querschnittsprofil ist dabei so gelegt, daß sich die offene Seite
des U-Profils an dethahmenaußenseite befindet. Mit dieser offenen Außenseite sind
die Rahmenelemente aneinandergesetzt, und zwar so, daß sie einen gegenseitigen Abstand
haben, der etwas größer als die Rahmendicke ist, uii das Einschwenken der Rahmellelemente
in der Fachwerkzelle
zu ermöglichen. An den Knotenpunkten der
aneinandergesetzten Rahmenelemente sind Knotenstücke 21 eingesetzt, die aus sechs
sich kreuzförmig erstreckenden Armen 22 aus Stahl mit kastenförmigem Querschnitt
bestehen.
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-Die Verbindung der im Abstand -aneinandergesetzten Rahmenelemente
20 erfolgt zum Teil über die Knotenstücke 21 und zum anderen Teil über Zwischenstücke
25 in Form von kurzen Abschnitten von kastenförmigen Profilen. An den offenen Profilseiten
der Rahmenelemente sind in das U-Profil Verbindungslaschen 24 z.B. eingeschweißt.
Diese Verbindungs-Iaschen haben Bohrungen 25 zur Aufnahme von Verbindungsschrauben,
die mit Bohrungen 26 in den Armen 22 der Knotenstücke 21 bzw. in den Zwischenstücken
23 zur Deckung gelangen.
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Um die Montage bzw. das Aneinanderbefestigen der Teile zu erleichtern,
sind die Schenkelprofile der Rahmenelemente 20 im Bereich der Verbindungslaschen
24 mit Aussparungen 27 versehen.
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Zur Erhöhung der Schlupffestigkeit zwischen-Knotenstück 21 und daran
befestigten Rahmenelementen 20 sind die Arme der Knotenstücke-mit einer Profilierung
28 versehen, während die diesen zugewandten Außenseiten der Rahmenschenkel entsprechende
Gegenprofilierung haben, die in die Profilierung der Knotenstücke 21 eintNastetX
Auch bei dieser Aus£ührungsform der Rahmenelemente haben die vertikalen Rahmenschenkel
im Gegensatz zu den horizontalen Rahmenschenkeln eine sioh bis zu ihrer Höhenmitte
kontinuierlich abnehmende Breite, parallel zur Rahmenebene gemessen, während die
Sohenkeldieke gleichbleibend ist. Im horizontalen Rahmenschenkelteil kann ebenfalls
eine kontinuierliche Veränderung des Profilquerschnitts zweckmäßig sein und zwar
derart, daß sich dieser Profiiquerschnitt von den Rahmenecken bis zur Schenkelmitte
- verringert;
Im Gegensatz zum Tragwerk nach Fg, 1 und 2 sind bei
demjenigen nach Fig. 4 auch liegende Rahmenelemente 29 vorgesehen.
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Bei der in Fig. 4 gezeigten Aus führungs form können die zwischen
den im Abstand parallel nebeneinanderliegenden Rahmenchenkeln befindlichen Zwischenräume
70 zur Aufnahme von Installationen jeglicher Art, aber auch als Leitungen für Kühlwasser
in Brandfällen verwendet werden. Die Zwiæhenräume können aber auch zur Aufnahme
von Zug- oder Druckgliedern in Form von Spannsoilen bzw. Stangen, Druckstäben oder
dergleichen dienen, um beispielsweise erhöhte Querkräfte oder Schubkräfte aufnehmen
zu können.
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In statisch besonders kritischen Zonen eines aus Rahmenelementen
der in Fig. 4 dargestellten Ausbildung oder von Rahmenelementen mit kastenförm.igen
oder rechteckigem VollquerscLlitt L'ergestellten räumlichen Fachwerks kann ein Zusammenlegen
mehrerer Rahmenelemente bzw. Rahmenecken nebeneinander, so senkrecht zur Rahmenebene
erfolgen, wie dies in Fig; 4 links unten mit den Rahmenelementen 20 dargestellt
ist.
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Die in Fig 5 dargestellten, zu einem Kreuzungspunkt von Stütze mit
Riegel bzw. Träger zusammengesetzten Eckteile 51 bilden Viertelstücke von Rahmenelementen,
die an ihren Enden mit den entsprechenden Enden nicht dargestellter, anschliessender
Viertelstücke zu den Rahmenelementen zusammengesetzt sind. Diese Eckteile 31 haben
äl.mlichen T-förmigen Querschnitt wie die Eckteile 15 gemäß, Fig. 2 der Zeichnung,
wobei der Profilsteg 32 ebenfalls rahmenauswärts gerichtet, aber um die Hälfte ihrer
Stegdicke im Querschnitt seitlich versetzt ist, um im zusammengesetzten Querschnitt
versetzte Flansche zu vermeiden Im horizontalen Schenkel dieser Eckteile ist der
Profilsteg mic Stegvorsprüngen 33 und dazwischen befindlichen Stegausnehmungen 34
versehen, wobei die Stegvorsprünge Verbindungslaschen bilden, welche Bohrungen 35
für die Aufnahme
von Verbindungsbolzen besitzen. Diese Verbindungslaschen
liegen bei montierten Rahmenelementen seitlich neben den ihnen zugewandten, aus
Stegvorsprüngen gebildeten Verbindungslaschen der Eckteile 31 benachbarter Rahmenelemente,
wobei sich die einander zugewandten Verbindungslaschen nebeneinanderliegender Eckteile
derart überlappen, daß ihre jeweiligen Bohrungen 35 sich decken und Verbindungsbolzen
durch diese Bohrungen hindurchgreifen können.
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An den vertikalen Schenkeln der Eckteile 31 sind Verbindungslaschen
36 angeordnet, die sich in Form von Platten parallel zu dem Profilflansch 57der
Eckteile 31 erstrecken und bei montierten Eckteilen am Profilsteg 32 des Eckteils
des benachbarten Rahmenelements anliegen. Auch diese Verbindungslaschen enthalten
Bohrungen 35 für die Aufnahme von Verbindungsbolzen, welche Bohrungen mit den in
dem anliegenden Profilsteg des benachbarten Rahmenelements angeordneten gleichartigen
Bohrungen-38 in Deckung liegen.
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Ebenso wie beim Ausfuhrungsbeispiel gemäß Fig. 2 haben die Eckteile
einen Profilflansch 37 von gleichbleibendem Querschnitt, während der Steg 32 der
Eckteile in deren senkrechten Schenkeln eine bis zum Ende des Eckteils kontinuierlich
abnehmende Höhe hat.
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Die Verbindung der Eckteile 31 mit an deren Stirnenden anschließenden
weiteren Eckteilen zur Bildung eines vollständigen Rahmenelementes erfolgt über
Stegvorsprünge 39,41 an den Enden der Eckteile, die mit den gleichartigen. Steg
vorsprüngen des sich anschließenden Eckteils desselben Rahmenelements überlappen
und Bohrungen 40 haben, die die Laschen durchsetzende und verbindende Bolzen aufnehmen.
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Das in Fig. 6 dargestellte Tragwerk eines Gebäudes ist mit Ralmenelementen
42 hergestellt1 die denjenigen gemäß Fig.5
weitgehend ähnlich sind.
Dieses Tragwerk unterscheidet sich von dem in Fig. 1 dargestellten jedoch neben
der anderen Ausbildung der Rahmenelemente besonders dadurch, daß die Rahmenelemente
nicht in zwei Dimensionen, sondern nur in einer Dimension verlegt sind, und zwar
in zwei zueinander parallelen Reihen. Die Rahrnenelemente der einen Reihe sind mit
denjenigen der anderen Reihe durch'Tragbalken 45 verbunden, die den Zwischenraum
zwischen den Reihen von Rahmenelementen Überbrücken und wie die horizontalen Schenkel
der Rahmenelemente zur Auflagerung der Deckenelemente des Gebäudes herangezogen
werden können Die Eckteile 42 unterscheiden sich - wie sich insbesondere aus Fig.
7 ergibt - von den Eckteilen 51 gemäß Fig. 5 lediglich dadurch, daß ihre an den
Außenseiten des Profilsteges ihres vertikalen Schenkels angeordneten Verbindungslaschen
43 ebenso wie die Verbindungslaschen )3 an den horizontalen Schenkeln aus Stegvorsprüngen
gebildet sind, die in Stegebene liegen und sich nicht senkrecht dazu erstrecken
wie die Verbindungslaschen 35 bei den Eckteilen 31. Lediglich am Außeneck der Eckteile
42 ist eine kleine sich rechtwinklig zum Steg erstreckende Verbindungslasche 44
vorgesehen, um einen sicheren Anschluß der Tragbalken 45 zu ermöglichen. Sämtliche
Teile bzw. Elemente der Rahmen für ein Tragwerk sind verbindungsmäßig und für den
Innenausbau des Gebäudes so ausgebildet, daß sie mit Elementen unterschiedlicher
Querschnittsdimension verbunden werden können. Hierdurch ist eine jeweils gleiche
Verbindungsweise der Elemente unabhängig von ihrer Profilstärke oder sonstigen Ausbildung
möglich.
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Fig. 8 und 9 zeigen, in welcher verschiedenartigen Weise die Rahmenelemente
seines Tragwerks seitlich ununterstützt auskragend oder Spannweiten UberbrUckend
nebeneinander- und übereinandergesetzt werden können. In dem in der Zeichnung dargestellten
Abschnitt besitzt das Gebäude zwei Pylone, von welchen
der eine
aus einem besonderen Tragmast 51 und der andere aus e iner aus Rahmenelementen gemäß
der Erfindung zusammengesetzten Fachwerkzelle 52 besteht. Die an dem Rand des Tragwerks
befindlichen Schenkel von Rahmenelementen 1 sind mit oben genannten besonderen Randelementen
17,18 kombiniert, die sich parallel zu den Randschenkeln der Rahmenelemente erstrecken
und mit diesen fest verbunden sind und so den notwendigen zusammengesetzten Querschnitt
ergeben. Sie können in ähnlicher Weise wie die Rahmenecken 13 mit den Rahmenelementen
verbunden werden. Durch die treppenartige übereinanderordnung der Rahmenelemente
bzw. der von jeweils vier - in zwei Dimensionen aneinandergesetzten Rahmenelemente
gebildeten Fachwerkzellen 53 ergibt sich ein Tragwerk für ein mit verschiedenen
Terrassen ausgest9tetes Gebäude bzw. Hochbauwerk. Ferner entstehen unter diesem
Tragwerk große stützenfreie Innenräume, die durch die frei auskragend bzw. Spannweiten
überbrckend aneinandergehängten Fachwerkzellen gebildet werden. In das dargestellte
Tragwerk sind einige zusätzliche Versteifungselemente in Form von stehenden oder
liegenden Scheiben 54, 55 bzw. Rahmen 56 eingesetzt.
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Zur zusätzlichen Versteifung des Tragwerks sind einige Diagonalglieder
57 in die Fachwerkzellen eingesetzt, die den Innenraum der Rahmenelemente durchsetzen.
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Aus Fig. 8 und 9 ergibt sich, welche Vielfalt von terrassierten bzw.
gestaffelten Gebäudeformen mit dem erfindungsgemäßen Fertlgbausystem möglich sind.
So können Flachbauten, Turmbauten, überbrückende Gebäude, terrassierte Hügelhäuser
und dergleichen erhalten werden.