DE2009317C - Kappe für Brennkraftmaschinen Zundver teiler - Google Patents
Kappe für Brennkraftmaschinen Zundver teilerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kappe für Brennkraftmuschinen-Zündverteiler mit einer Hochspannungs-Eingangsklemme,
die mit einem mit dem Verteilerläufer zusammenarbeitenden Mittelkontakt verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau der Kappe zu vereinfachen und dadurch die
Kosten für die Herstellung der Verteilerkappe zu senken, wobei die üblichen, teures Silberpulver enthaltenden
Kitte vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemüß dadurch gelöst, daß die im oberen Teil der Kappe vorgesehene
Hochspannungs-Eingangsklemme mit ihrem inneren Ende mit dem in die Kappe ragenden Mittelkoniakt
durch einen zwischen ihnen liegenden leitenden Kitt' miteinander verbunden sind, der aus einer Mischung
von Kunstharz und Eisenpulver besteht.
Der leitende Kitt wird in eine gegebenenfalls winklig ausgebildete Bohrung in der Kappe eingespritzt,
wobei die Hochspannungs-Eingangsklemme in das eine Ende der Bohrung um! der Mittelkontakt
in das andere Ende dieser Bohrung eingedrückt wird, mit 1 Gewichtsteil Härter gebildet ist, wobei 1 Gewichtsteil
dieser Mischung 7 Gewichtsteile elektrolytischen EisenpuNers zugesetzt sind.
Vorzugsweise besteht der leitende Kitt aus einer Mischung aus I Gewichtsunteil uunstharz und 5 bis
10 Gewichtsteilen Eisenpulver.
Nach einem weiteren Ausgestai.ungsmerkmal der
Erfindung ist vorgesehen, daß der leitende Kitt aus einer Mischung von 10 Gewichtsteilen Epoxyharz
mit 1 Gewichtsteil Härter gebildet ist, wobei einem Gewichtsteil dieser Mischung 7 Gewichtsteile elektrolytischen
Eisenpulvers zugesetzt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Zeichnung ist
F i g. 1 eine Unteransicht der Kappe eines Brennkraftmaschinen-Zündverteilers
und
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1.
Die Zündverteilerkappe 1 kann aus einem wärmehärtbaren Kunststoff bestehen, wird jedoch zweckmäßig
aus einem thermoplastischen Kunststoff gebildet, der verstärkt, beispielsweise glasfaserverstärkt,
sein kann.
Die Verteilerkappe 1 enthält vier in der Waagerechten liegende Stutzen 2 mit einer Öffnung 3, die in
Jas Innere der Verteilerkappe führen und Anschlußklemmen 4 für die zu den Zündkerzen führenden
Leiter aufnehmen. Die öffnungen 3 weisen zweckmäßig etwas Untermaß auf, so daß die Anschlußklemmen
4 unmittelbar nach dem Heißpressen der Verteilerkappe in die Öffnungen 3 eingepreßt werden
und festgelegt sind. Werden die Anschlußklemmen 4 nachträglich eingebracht, so ist ein Erwärmen der
Verteilerkappe vorzunehmen, wenn diese aus einem wärmehärtbaren Kunststoff besteht.
Die inneren Enden der Anschlußklemmen 4 arheilen in bekannter Weise mit einem nicht dargestelltcn
Verteilerläufer zusammen, der in dem Gehüusc des Zündverteilers gelagert ist und die Anschlußklemmen
4 nacheinander elektrisch verbindet, wenn der Verteilerläufer von der zugeordneten
Brennkraftmaschine angetrieben wird.
Die Verteilerkappe 1 hat ferner im oberen Teil !■.inen weiteren querliegenden Stutzen 6 für die Hoch-Sf
annungs-Eingangsklemmc 8. Hierzu enthält der obere Teil der Verteilerkappe 1 eine abgewinkelte
7. deren inneres Ende koaxial in der Verteilerkappe zu dem Kreis angeordnet ist, auf dem
die Enden 5 der Anschlußklemmen 4 liegen. Die Hochspannungs-Eingangsklemme 8 ist in dem waagerechten
Teil der .lohrung 7 eingedrückt und wird durch einen leitenden Kitt 9 mit einem MitUikontakt
10 elektrisch verbunden. Der Mittelkontakt 10 kann
aus Graphit bestehen und liegt an der Innenwand der Verteilerkappe 1 koaxial zu dem Kreis durch die
Enden S der Anschlußklemmen 4. Der leitende Kitt 9 verbindet den Mittelkontakt mit der Anschlußklemme
8, wobei er durch das Einsetzen dieser beiden Teile in die Bohrung 7 zusammengepreßt wird.
Der leitende Kitt 9 wird hierzu in die Bohrung 7 eingespritzt, und danach wurden in das äußere Ende
der Bohrung 7 die Hochspannungs-Eingangsklemme 8 und in das innere Ende der Bohrung der Mittelkontakt
10 eingedrückt, wodurch sich eine gute leitende Verbindung zwischen diesen beiden Teilen ergibt.
Der leitende Kitt 9 ist eine Mischung aus Kunstharz, beispielsweise Epoxyharz, und Eisenpulver.
Für die Zwecke der Erfindung ist eine Mischung folgender Zusammensetzung zweckmäßig:
Epoxyharz 10 Gewichtsteile
Härter 1 Gewichtsteil
1 Gewichtsteil dieser Mischung wird dann mit 7 Gewichtsteilen elektrolytischen Eisenpulvers vermischt.
Der in dieser Weise gebildete leitende Kitt wird dann bei 100° C für 30 Minuten ausgehärtet. Das
Aushärten kann auch in 10 Minuten bei einer Temperatur von 160° C erfolgen.
Das Verhältnis des Binders zum Füllstoff kann zwischen 1 : 5 und 1:10 Gewichtsteilen veränderlich
Sein.
Werden zwei saugfähige Elektroden, beispielsweise aus Graphit, durch den leitenden Kitt miteinander
verbunden, so hat diese Verbindung einen Widerstand von weniger als 1 Ohm. Bei einer Verbindung
von zwei Metallteilen ergibt sich ein wesentlich höherer Widerstand. Wird eine Verbindung der
letzteren Art jedoch mit 15 kV belastet, so fällt der Widerstand auf weniger als 1 Ohm ab. Es wird angenommen,
daß an den Verbindungsflächen zwischen
« dem Metall und dem Kitt eine kunstharzangereicherte
Isolierschicht entsteht, die von der Hochspannung durchschlagen wird.
Die Verteilerkappe 1 hat Verstärkungsrippen 11 und 12 an den Seitenwänden und der Bodenfläche.
Ferner sind diametral einander gegenüberliegend zwei Lappen 14 gebildet, die Löcher zur Aufnahme
von Schrauben 15 enthalten, mit denen die Verteilerkappe 1 mit dem nicht dargestellten Verteilergehäuse verschraubbar ist.
Obwohl der erfindungsgemäß verwendete Kitt aus Epoxyharz und Eisenpulver eine geringere elektrische
Leitfähigkeit hat als ein Silber enthaltender Kitt, ist keine nachteilige Wirkung auf die Arbeitsweise
ües Verteilers festzustellen, da über die Hochspannungszuleitung
eine sehr hohe Zündspannung zugeleitet wird.
Die Verteilerkappe 1 kann abgewannt werden,
indem ein Teil der Hochspannungs-Eingangsklemme 8 durch einen Körper aus Werkstoff hohen elektrischen
Widerstandes ersetzt wird, um Hochfrequenzschwingungen zu unterdrücken, die die üblichen Funkfrequenzen
beim Betrieb des Verteilers stören könnten.
Ein Verteiler mit vier Anschlußstutzen für Zünd-
lcerzeimileiiungen und einer Gruphit-Metall-Mittelverbindung
wurde einem Dauerlauf unterzogen. Beim Aiiseinanrlerbau ist nach Angabe der Erfinder
keine Karbonisierung an den Verbindungen festgestellt worden.
Die Zündspannung von 15 kV zur Überbrückung des Widerstandes, der bei Verwendung des erfindungsgemäßen
Kittes bei nichtsaugfähigen Elektroden erforderlich ist, kann von der Zündspule ohne
weiteres zur Verfügung gestellt werden.
Claims (3)
1. Kappe für Brennkraftmaschinen-Zündverteiler mit einer Hochspannungs-Eingangsklemme,
die mit einem mit dem Verteilerläufer zusammenarbeitenden
Mittelkontakt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die im oberen Teil der Kappe (1) vorgesehene Hochspannungs-Eingangsklemme
(8) mit ihrem inneren Ende mit dem in die Kappe ragenden Mittelkontakt(10)
durch einen zwischen ihnen liegenden leitenden Kitt (9) miteinander verbunden sind,
der aus einer Mischung von Kunstharz und Eisenpulver besteht.
2. Kappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der leitende Kitt (9) aus einer
Mischung von 1 Gewichtsteil Kunstharz und 5 bis 10 Gewichtsteilen Eisenpulver besteht.
3. Kappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der leitende Kitt (9) aus einer
Mischung von 10 Gewichtstenen Epoxyharz und 1 Gewichtsteil Härter gebildet ist, wobei I Gewichtsteil
dieser Mischu:·;·; 7 Gewichtsteile eiektrolytischen
Eisenpulvers zugesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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