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DE2009317C - Kappe für Brennkraftmaschinen Zundver teiler - Google Patents

Kappe für Brennkraftmaschinen Zundver teiler

Info

Publication number
DE2009317C
DE2009317C DE2009317C DE 2009317 C DE2009317 C DE 2009317C DE 2009317 C DE2009317 C DE 2009317C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cap
weight
distributor
parts
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Arthur Ernest Dunstab le Bedford Lock Colin George James Bletchley Buckingham Robinson Rex Ha rold Redbourn Hertford Morgan, (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Motors Ltd
Original Assignee
General Motors Ltd
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kappe für Brennkraftmuschinen-Zündverteiler mit einer Hochspannungs-Eingangsklemme, die mit einem mit dem Verteilerläufer zusammenarbeitenden Mittelkontakt verbunden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau der Kappe zu vereinfachen und dadurch die Kosten für die Herstellung der Verteilerkappe zu senken, wobei die üblichen, teures Silberpulver enthaltenden Kitte vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemüß dadurch gelöst, daß die im oberen Teil der Kappe vorgesehene Hochspannungs-Eingangsklemme mit ihrem inneren Ende mit dem in die Kappe ragenden Mittelkoniakt durch einen zwischen ihnen liegenden leitenden Kitt' miteinander verbunden sind, der aus einer Mischung von Kunstharz und Eisenpulver besteht.
Der leitende Kitt wird in eine gegebenenfalls winklig ausgebildete Bohrung in der Kappe eingespritzt, wobei die Hochspannungs-Eingangsklemme in das eine Ende der Bohrung um! der Mittelkontakt in das andere Ende dieser Bohrung eingedrückt wird, mit 1 Gewichtsteil Härter gebildet ist, wobei 1 Gewichtsteil dieser Mischung 7 Gewichtsteile elektrolytischen EisenpuNers zugesetzt sind.
Vorzugsweise besteht der leitende Kitt aus einer Mischung aus I Gewichtsunteil uunstharz und 5 bis 10 Gewichtsteilen Eisenpulver.
Nach einem weiteren Ausgestai.ungsmerkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß der leitende Kitt aus einer Mischung von 10 Gewichtsteilen Epoxyharz mit 1 Gewichtsteil Härter gebildet ist, wobei einem Gewichtsteil dieser Mischung 7 Gewichtsteile elektrolytischen Eisenpulvers zugesetzt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Zeichnung ist
F i g. 1 eine Unteransicht der Kappe eines Brennkraftmaschinen-Zündverteilers und
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1.
Die Zündverteilerkappe 1 kann aus einem wärmehärtbaren Kunststoff bestehen, wird jedoch zweckmäßig aus einem thermoplastischen Kunststoff gebildet, der verstärkt, beispielsweise glasfaserverstärkt, sein kann.
Die Verteilerkappe 1 enthält vier in der Waagerechten liegende Stutzen 2 mit einer Öffnung 3, die in Jas Innere der Verteilerkappe führen und Anschlußklemmen 4 für die zu den Zündkerzen führenden Leiter aufnehmen. Die öffnungen 3 weisen zweckmäßig etwas Untermaß auf, so daß die Anschlußklemmen 4 unmittelbar nach dem Heißpressen der Verteilerkappe in die Öffnungen 3 eingepreßt werden und festgelegt sind. Werden die Anschlußklemmen 4 nachträglich eingebracht, so ist ein Erwärmen der Verteilerkappe vorzunehmen, wenn diese aus einem wärmehärtbaren Kunststoff besteht.
Die inneren Enden der Anschlußklemmen 4 arheilen in bekannter Weise mit einem nicht dargestelltcn Verteilerläufer zusammen, der in dem Gehüusc des Zündverteilers gelagert ist und die Anschlußklemmen 4 nacheinander elektrisch verbindet, wenn der Verteilerläufer von der zugeordneten Brennkraftmaschine angetrieben wird.
Die Verteilerkappe 1 hat ferner im oberen Teil !■.inen weiteren querliegenden Stutzen 6 für die Hoch-Sf annungs-Eingangsklemmc 8. Hierzu enthält der obere Teil der Verteilerkappe 1 eine abgewinkelte 7. deren inneres Ende koaxial in der Verteilerkappe zu dem Kreis angeordnet ist, auf dem die Enden 5 der Anschlußklemmen 4 liegen. Die Hochspannungs-Eingangsklemme 8 ist in dem waagerechten Teil der .lohrung 7 eingedrückt und wird durch einen leitenden Kitt 9 mit einem MitUikontakt 10 elektrisch verbunden. Der Mittelkontakt 10 kann aus Graphit bestehen und liegt an der Innenwand der Verteilerkappe 1 koaxial zu dem Kreis durch die Enden S der Anschlußklemmen 4. Der leitende Kitt 9 verbindet den Mittelkontakt mit der Anschlußklemme 8, wobei er durch das Einsetzen dieser beiden Teile in die Bohrung 7 zusammengepreßt wird. Der leitende Kitt 9 wird hierzu in die Bohrung 7 eingespritzt, und danach wurden in das äußere Ende der Bohrung 7 die Hochspannungs-Eingangsklemme 8 und in das innere Ende der Bohrung der Mittelkontakt 10 eingedrückt, wodurch sich eine gute leitende Verbindung zwischen diesen beiden Teilen ergibt. Der leitende Kitt 9 ist eine Mischung aus Kunstharz, beispielsweise Epoxyharz, und Eisenpulver. Für die Zwecke der Erfindung ist eine Mischung folgender Zusammensetzung zweckmäßig:
Epoxyharz 10 Gewichtsteile
Härter 1 Gewichtsteil
1 Gewichtsteil dieser Mischung wird dann mit 7 Gewichtsteilen elektrolytischen Eisenpulvers vermischt.
Der in dieser Weise gebildete leitende Kitt wird dann bei 100° C für 30 Minuten ausgehärtet. Das Aushärten kann auch in 10 Minuten bei einer Temperatur von 160° C erfolgen.
Das Verhältnis des Binders zum Füllstoff kann zwischen 1 : 5 und 1:10 Gewichtsteilen veränderlich Sein.
Werden zwei saugfähige Elektroden, beispielsweise aus Graphit, durch den leitenden Kitt miteinander verbunden, so hat diese Verbindung einen Widerstand von weniger als 1 Ohm. Bei einer Verbindung
von zwei Metallteilen ergibt sich ein wesentlich höherer Widerstand. Wird eine Verbindung der letzteren Art jedoch mit 15 kV belastet, so fällt der Widerstand auf weniger als 1 Ohm ab. Es wird angenommen, daß an den Verbindungsflächen zwischen
« dem Metall und dem Kitt eine kunstharzangereicherte Isolierschicht entsteht, die von der Hochspannung durchschlagen wird.
Die Verteilerkappe 1 hat Verstärkungsrippen 11 und 12 an den Seitenwänden und der Bodenfläche.
Ferner sind diametral einander gegenüberliegend zwei Lappen 14 gebildet, die Löcher zur Aufnahme von Schrauben 15 enthalten, mit denen die Verteilerkappe 1 mit dem nicht dargestellten Verteilergehäuse verschraubbar ist.
Obwohl der erfindungsgemäß verwendete Kitt aus Epoxyharz und Eisenpulver eine geringere elektrische Leitfähigkeit hat als ein Silber enthaltender Kitt, ist keine nachteilige Wirkung auf die Arbeitsweise ües Verteilers festzustellen, da über die Hochspannungszuleitung eine sehr hohe Zündspannung zugeleitet wird.
Die Verteilerkappe 1 kann abgewannt werden, indem ein Teil der Hochspannungs-Eingangsklemme 8 durch einen Körper aus Werkstoff hohen elektrischen Widerstandes ersetzt wird, um Hochfrequenzschwingungen zu unterdrücken, die die üblichen Funkfrequenzen beim Betrieb des Verteilers stören könnten.
Ein Verteiler mit vier Anschlußstutzen für Zünd-
lcerzeimileiiungen und einer Gruphit-Metall-Mittelverbindung wurde einem Dauerlauf unterzogen. Beim Aiiseinanrlerbau ist nach Angabe der Erfinder keine Karbonisierung an den Verbindungen festgestellt worden.
Die Zündspannung von 15 kV zur Überbrückung des Widerstandes, der bei Verwendung des erfindungsgemäßen Kittes bei nichtsaugfähigen Elektroden erforderlich ist, kann von der Zündspule ohne weiteres zur Verfügung gestellt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kappe für Brennkraftmaschinen-Zündverteiler mit einer Hochspannungs-Eingangsklemme, die mit einem mit dem Verteilerläufer zusammenarbeitenden Mittelkontakt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die im oberen Teil der Kappe (1) vorgesehene Hochspannungs-Eingangsklemme (8) mit ihrem inneren Ende mit dem in die Kappe ragenden Mittelkontakt(10) durch einen zwischen ihnen liegenden leitenden Kitt (9) miteinander verbunden sind, der aus einer Mischung von Kunstharz und Eisenpulver besteht.
2. Kappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der leitende Kitt (9) aus einer Mischung von 1 Gewichtsteil Kunstharz und 5 bis 10 Gewichtsteilen Eisenpulver besteht.
3. Kappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der leitende Kitt (9) aus einer Mischung von 10 Gewichtstenen Epoxyharz und 1 Gewichtsteil Härter gebildet ist, wobei I Gewichtsteil dieser Mischu:·;·; 7 Gewichtsteile eiektrolytischen Eisenpulvers zugesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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