DE2009345C3 - Leitsystem für Luftfahrzeuge - Google Patents
Leitsystem für LuftfahrzeugeInfo
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- DE2009345C3 DE2009345C3 DE19702009345 DE2009345A DE2009345C3 DE 2009345 C3 DE2009345 C3 DE 2009345C3 DE 19702009345 DE19702009345 DE 19702009345 DE 2009345 A DE2009345 A DE 2009345A DE 2009345 C3 DE2009345 C3 DE 2009345C3
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Leitsystem fü Luftfahrzeuge, bei dem Strahlenbündel einen Flug
korridor sowie Flug- und Rollbahnen festlegen, un ter Verwendung von nahe der Flug- und Rollbahnci
angeordneten Strahlungscrzeugungseinrichtungen, di
flache, zum Flugkorridor hin gerichtete Strahlenbün- jedoch, wenn man nicht eine relativ große Unge-
del in einem Muster erzeugen, welches beim Durch- nauigkeit in Kauf nehmen will, relativ hoch. Da im
fliegen von einem Luftfahrzeug ;iur Bestimmung von übrigen auch bei dem zuletzt betrachteten bekannten
dessen Flug betreffenden, die Fluggeschwindigkeit, System radioaktive Strahlungsquellen verwendet wer-
Flughöhe und Fluglage umfassenden Angaben in dem 5 den, treten auch hier die im Zusammenhang mit dem
Luftfahrzeug herangezogen werden. zuvor betrachteten bekannten System aufgezeigten
Es ist bereits ein Gleitweg-Anflugsystem für lan- Schwierigkeiten auf.
dende Luftfahrzeuge bekannt (US-PS 34 03 254), bei Es ist ferner ein Blindlandeverfahren für Luftfahrdem
hauptsächlich eine Einrichtung verwendet wird, zeuge mit stationären Befeuerungseinrichtungen entdic
durch Strahlungsqucllen einen Flugkorridor er- i° lang der Anflugschneise und der Landebahn bekannt
zeugt. Die Strahlungsquelle!! sind dabei in Abstand (DT-AS 12 09 440), gemäß dem die Befeuerungseinvoncinandcr
auf gegenüberliegenden Seiten eines richtungen als Lichtquellen Ultrarotstrahler bzw.
Landeanflugbcreichs vorgesehen, um einen Bereich Gamma- oder Röntgenstrahier verwenden. Dabei ist
sich schneidender Strahlen längs eines bestimmten in der Weise vorgegangen, daß bei schlechten Sicht-Gleitwegs
zu bilden. Dabei müssen an einem Flug- »5 Verhältnissen die Anflugschneise und die Landebahn
zeug Einrichtungen angebracht sein, um die Richtung durch abgeschirmte, transportable Gamma- oder
der auf gegenüberliegenden Seiten des betreffenden Röntgenstrahlenquellen befeuert werden, wobei die
Fluczeuges befindlichen Strahlungsquellen innerhalb Strahlung stetig oder impulsartig in einem in Landedes^Strahlungskorridors
in vertikaler und horizontaler richtung orientierten zentralsymmetrischen Strah'.en-Ebene
festzustellen. Der für diese Einrichtungen er- 2° bündel mit seitlichem Intensitätsgradienten verläuft,
forderliche schallungstechnische Aufwand ist dabei Dabei werden die Strahlung und der Intensitätsrclativ
hoch. gradient im Luftfahrzeug durch Strahlungsnachweis-
Es ist ferner ein Navigationssyslem bekannt (US- geräte aufgenommen und ausgewertet. Diesem be-PS
34 03 255), welches Kcrnstrahlungs-Glcitwege bc- kannten Verfahren haften jedoch auf Grund der im
nutzt. Dabei werden zwei verschiedene Arten von 25 Bedarfsfall erst an Ort und Stelle zu transportieren-Strahlungsqucllrn
verwendet, die jeweils ein einziges den Strahlungsquellen Mangel hinsichtlich der erziel-Strahlcnbündel
mit unterschiedlicher Slrahlungsener- hären Genauigkeiten für die einzelnen zu messenden
gic abgeben. Die beiden Strahlungsquellcn sind eben- Größen an. Überdies erlaubt dieses bekannte Verfalls
für die Lieferung einer Glcitweganzeige crforder- fahren nicht ohne weiteres eine genaue Lagebestimlich.
Auch bei diesem bekannten Navigationssystem 3° mung des jeweiligen Luftfahrzeugs, z. B. bezogen auf
wird eine Gleitweganzeige dadurch gewonnen, daß eine Lande- und Startbahn, innerhalb einer Flugbahn
ein Detcktorsystem benutzt wird, welches die Rieh- vorzunehmen, in der die von den vorgesehenen Strahtung
zu den auf dem Erdboden befindlichen Strah- lungsquellen abgegebenen Strahlenbündel feststellbar
lungsqucllcn hin zu ermitteln gestattet. Demgemäß sind.
muß auch in diesem Fall ein das betreffende Detek- 35 Es ist schließlich auch schon ein Blindlandesystem
torsystcm enthaltende Luftfahrzeug die Strahlung von bekannt (»VDI Nachrichten«, Nr. 43, Oktober 1967,
beiden Strahlungsquellen her aufnehmen. In diesem S. 4), bei dem auf dem Erdboden einzelne Detektoren
Zusammenhang ist noch zu berücksichtigen, daß der angeordnet sind, die jeweils nur ein schmales Luftradioaktive
Zerfall der als Strahlungsquellen verwen- raumsegmcnt von nur einigen Zoll Breite bei Höhen
dcten radioaktiven Stoffe bei dem betreffenden be- 40 bis zu mehreren hundert Metern überwachen. Dabei
kannten System gewisse Schwierigkeiten mit sich besitzt das jeweils überwachte Luftraumsegment die
bringt. Wenn auf Grund von Strahlungsintensitäts- Form eines Fächers. Die betreffenden Detektoren
messungen, die bei dem betreffenden bekannten sprechen entweder auf sichtbares Licht oder auf
System vorgenommen werden, eine Positionsbeslim- Infrarotstrahlung an. Sie geben jeweils dann einen
mung erfolgt, müssen nämlich Korrekturen bezüglich 45 Ausgangsimpuls ab, wenn das von ihnen überwachte
des radioaktiven Zerfalls der radioaktiven Stoffe zum Luftraumsegment von einem Flugkörper durchflogen
Zeitpunkt des Durchfliegcns des entsprechenden wird. Die auf diese Weise gewonnenen Impulse wer·
Gleitweges berücksichtigt werden, und zwar auf Grund den einer Bodenstation zugeführt, die aus den betref·
der unterschiedlichen Typen von Strahlungsquellen fenden Impulsen die Fluggeschwindigkeit, die Flugmit
unterschiedlichen Zerfallsgcschwindigkeiten. Es 50 höhe und den Flugkurs des Flugkörpers zu bestimist
zwar möglich, die Strahlungsintensität dadurch men gestattet. Damit handelt es sich bei dem betref·
konstant zu halten, daß man die Dicke von Behälter- fenden bekannten Blindlandesystem aber um eil
abschirmungcn in bezug auf die Strahlungsintensität lediglich von Bodenstationen benutzbares System,
entsprechend einstellt. Dies bedeutet jedoch einen Werden in dem Flugobjekt selbst Informations
zusätzlichen Aufwand. 55 bezüglich der Fluggeschwindigkeit, Flughöhe um
Es ist ferner ein Positions-Anzeigcsystcm für Luft- bezüglich des Flugkurses erwünscht, so geht dies be
fahrzeuge bekannt (US-PS 29 92 330), bei dem eine dem betreffenden bekannten Blindlandesystem ledig
Positionsinformation in bezug auf irgendeine be- Hch über den Umweg über die jeweilige Bodenstatior
stimmte Flugbahn abhängig ist von der Breite und die diese Informationen zu ermitteln vermag. Dam·
Form der verwendeten Strahlenbündel. Jede Strah- 6o haftet aber diesem bekannten Blindlandesystem de
lungsquellc gibt dabei ein einziges Strahlenbündel ab, Nachteil an, daß es relativ umständlich arbeite
wobei die Besonderheit besteht, daß die ersten beiden Außerdem ist bei dem betreffenden bekannten Blijic
Strahlungsqucllcn dieselbe Information liefern. Um landesystem von Nachteil, daß die Abstände zwische
irgendeine Information von den Strahlenbündel zu den einzelnen auf dem Boden angeordneten Detel
erhalten, ist es erforderlich, exakt die Breite des je- 65 toren einen entscheidenden Einfluß haben auf d:
wciligcn Strahlenbündel zu messen, das von irgend- jeweils bestimmte Fluggeschwindigkeit, Flughöhe un
einer vorgegebenen Flugbahn geschnitten wird. Der den jeweils bestimmten Flugkurs. Dies bedeutet, da
erforderliche schaltungstcchnischc Aufwand ist bcreiis relativ geringfügige Änderungen der gegei
seitigen Abstände der Detektoren zu Meßfehlern Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestalführen
können. Schließlich ist bei dem betreffenden tung der Erfindung sind die Strahluimserzcugungsbekannten
Blindlandesyslcm noch von Nachteil, daß einrichtungen auf einer oder beiden Seilen des"~Fiugdurch
Abdeckung eines einzelnen Detektors dessen korridors, der Start- und Landebahn und der RoIl-Funktion
gegebenenfalls von einem anderen Detck- 5 bahn jeweils in einer Linie liegend angeordnet. Hiertor
übernommen wird, wodurch ganz erhebliche durch ergibt sich der Vorteil einer besonders einFehlinformationen
erhalten werden können. Letztlich fachen Ermittlung von den Flug des jeweiligen Luftist
bei dem betreffenden bekannten Blindlandesystcm fahrzeugs betreffenden Angaben.
noch von Nachteil, daß es lediglich für die Vcrarbci Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgetung von Strahlen im sichtbaren Bereich und im In- io sialtung der Erfindung sind die Strahluncscrzcucungsfrarotbere.ch geeignet ist, wodurch die Anwcnd- einrichtungen in Richtung auf die Start- und Landcbarkeit des betreffenden Systems relativ stark einge- bahn hin in kürzer werdenden oeccnseiticcn Abschrankt ist; be, Nebel, Rauch oder schlechtem WeIU, ständen angeordnet. Hierdurch ereibi sich der Vorkann es ohne weiteres vorkommen, daß das betref- teil, daß auf relativ einfache Weise eine Information fende bekannte Bhndlandesystem völlig versagt. iS bezüglich der Entfernung des jeweiligen Luftfahr-
noch von Nachteil, daß es lediglich für die Vcrarbci Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgetung von Strahlen im sichtbaren Bereich und im In- io sialtung der Erfindung sind die Strahluncscrzcucungsfrarotbere.ch geeignet ist, wodurch die Anwcnd- einrichtungen in Richtung auf die Start- und Landcbarkeit des betreffenden Systems relativ stark einge- bahn hin in kürzer werdenden oeccnseiticcn Abschrankt ist; be, Nebel, Rauch oder schlechtem WeIU, ständen angeordnet. Hierdurch ereibi sich der Vorkann es ohne weiteres vorkommen, daß das betref- teil, daß auf relativ einfache Weise eine Information fende bekannte Bhndlandesystem völlig versagt. iS bezüglich der Entfernung des jeweiligen Luftfahr-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen zeugs von bzw. zu der Start- und Landebahn hin
Weg zu zeigen, wie mit relativ geringem schaltungs- ermittelt werden kann
technischem und konstruktivem Aufwand in einem Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen AusLuftfahrzeug
dessen Flug betreffende Angaben selbst gestaltung der Erfindung sind Einrichtungen vorgeht relativ hoher Genauigkeit ermittelt werden 20 sehen, die von zwei Strahlungserzeugungseinrichtunkonnen
gen ein Paar nicht divergierender paralleler flacher
Gelost wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe Strahlenbündel erzeugen welche in Richtung der
be, einem Leitsystem der eingangs genannten Ar, er- Flugbahn hintereinander anwordne sind und aW
findungsgemaß dadurch, daß jede Strahlungserzcu- dem ist der relative Abstand zwischen den diven-ie-
gungseinnchtung eine Gruppe von unter bestimmten ,5 render, Sirahlenbündeln und einem bestimmten Paar
gegenseitigen W.nkeln verlaufenden Strahlenbündel der divergierenden kollimierten flachen St ahlenbün-
abgibt, daß die von unterschiedlichen Strahlungs- del längs irgendeiner bestimmten FIu"bahn in dem
erzeugungseinnchtungen abgegebenen Gruppen von Flugkorridor als Anzeigegrößc der Höhe der betref-
Strahlenbundeln jeweils durch eine bestimmte Korn- fenden Flugbahn heran/icHbar Hierdurch ergibt sich
bination aus schmalen und breiten Strahlenbündel,! 30 der Vorteil, daß auf relativ ein ade Weise die
gebildet s,nd, daß von den jeweiligen Strahlungs- Höhe des jeweiligen Luf.fahzcuibthnmt werden
erzeugungseinnchtungen zwischen den zu jeweils kann. »'»«"n^uy, neumrm
einer Gruppe von Strahlenbündel gehörenden fipn-r-iR o;„„ 1 ■ .
Strahlenbündeln wenigstens ein zusätzlicher Leitstrahl sf,Hu ZIr Fr "! T f'eckmaßli?cn ^"
als Bezugsstrahl für die betreffenden Strahlenbunde 35 einKumÄT '*J " ί "."? "T^"^
abgegeben wird und daß unter Berücksichtigung de SÄ ladt S^hfT* ^^f" ^fS?
beim Durchfliegen des Zwischenraumes zwischen einridun, ™ J"jStrahlenbündel eine Abdcckblcnd-
zwei Strahlenbündeln jeweils einer Gruppe von Strah- RugÄcS unl' π R Ύ ™ Ύ CCWUnSChtCn
Ienbündeln mit Hilfe eines in dem Luftfahrzeug Gruppen on 'rahSenS *Γ
angeordneten Detektors gemessenen Zeitspanne, de? 40 Strahfenbündel ΐϊΐ -^
zwischen den betreffenden Strahlenbündeln vornan- Flunbahr^ erlaufen · T-"
denen Winkels, der die jeweilige Gruppe von Strah- Strahlenbündel Hn ^" ,
!^bündeln bildenden Kombination 'von schmalen bSoS^ auf 5a's ers,? V™™ ^^T^ Ά t
und breiten Strahlenbündeln und der mit Hilfe von in HeXref?/J« cf U"d fWC r'tC St™hlcnbimdcl in
Die Erfindung brinet den Vorteil mi, sich dah At^T ^f"' ^ ^ WinkcIlapC
auf relativ einfache Weise in dem jeweilig Ί uft 50 cinHchÄ
fahrzeug dessen Flug betreffende Angaben! wie die Saß ΐ f relSS Ä ^ ^ ^l^t
Flhidikit Flhöh d Fll
g g fende Angaben! wie die Saß ΐ f relSS Ä ^-
Fluggeschwindigkeit. Flughöhe und Fluglaee. bei und abso u c Z , ■ Ύ ώ° au^
lt hh Gikit il dt ^^^^^^^ '"
lt hh Gikit il dt ^^^^^^^ '"
ggg. ge und Fluglaee. bei und
relativ hoher Genauigkeit ermittelt werdet können. drei
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgcstaltunc der r,fm^ „ ,
Erfindung sind zusätzliche sLhlungstrzeu^ngsein- 55 ΜώΪΓΑΓ1? -eckmäßiecn Auspe-
richtungen an der Seite oder in einer imaginären gungsefnrthtun ' 'ΐ ηπ^ιηΓη' ^"'f^S
Ebene längs einer gewünschten Flugbahn angeordnet eines Paares nirht ,. ,n.ncnu'nSen ™r , ,V "·
und bilden Leitstrahlcnmuster. die weitgehend den tcr flacher Str h d£-crfiercnd" paralleler kollimicr-
Leitstrahlenmustern entsprechen, die dufch die Ge fen dics F „Äun ' ^0^ icmel ^T'
nannten Strahlungserzcugungscinrichtunscn «ebildct 60 F1LbZ «ήΤΪ,ϊ h" ^'^7" d" ecwun5ichtcn
sind, und femer smd die rusätzlichcn^Strahlunes- halb der ein η äZt™ι* ΐ T'ÄT ΤΓ
erzcugungseinrichtungcn so angeordnet, daß sie flache fahrzeug die Ee den η ff T ·
divergierende Strahlenbündel abgeben, die quer zu bunde" durchaue« "1 m?^a d^]^
der gewünschten Flugbahn und unter bestimmten d ekei des bctrcfLri If ". ('
Winkeln in bezug auf den Erdboden verlaufen. Hier- 65 uferd ,ren eSibi s?ch "d V T^ 5f,?.,
durch ergibt sich der Vorteil einer besonders sicheren einfache: Weife dir Γ η"" ^vf "f '
Möglichkeit der Ermittlung von den Flug des jewei- li^cn 1 uftfaWcuS £Τ ?? ΓΊ '^"
ligen Flugzeugs betreffenden Angaben. Gemäß ei£r buStimmt wcrdcn kaim
fc b ».>i.maii einer noch weiteren zweckmäßiecn Aus
11 12
gestaltung der Erfindung enthalten die Strahlenbün- gungscinrichtung eine Gruppe von drei divcrgierendel
eine durch ihre absolute und relative Breite längs den Strahlenbündel!! ab, die in einer bestimmten
einer Flugbahn festgelegte codierte Information über Ebene längs einer vorgegebenen Flugbahn parallel zuihren
gegenseitigen absoluten und relativen Abstand, einander verlaufen, ferner ist bei konstanter Grund-
und ferner ist ein durch die Strahlenbündel sich hin- 5 geschwindigkeit und Flugrichtung eines Luftfahrzeugs
durchbewegendcs Luftfahrzeug mit Hilfe eines Slrah- beim Durchfliegen der Strahlenbündel längs einer
lungsdetcktors und eines Decoders imstande, die be- vorgegebenen Flugbahn der Quotient aus dem Abtreffende
Information festzustellen bzw. zu decodie- stand zwischen dem ersten und zweiten Strahlenbünren
und eine Information durch Zeitelcmenle zu ge- del und dem Abstand zwischen dem zweiten und
winnen, die den Abständen und Breiten der Strah- io dritten Strahlenbündel weitgehend der gleiche und
lenbündel sowohl bei Lande- als auch bei Startvor- als Information über die gegebenenfalls einen mittgängcn
entsprechen, und zwar in einem Flugkorridor leren Bczugspegel darstellende Höhe des betreffenden
und längs einer Start- und Landebahn sowie einer Luftfahrzeugs hcranziehbar, außerdem ist durch Än-Rollbahn.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß dem des Quotienten der entsprechenden Strahlenbündurch
die absolute und relative Breite der Leitstrah- 15 del in der nächsten Gruppe von Strahlenbündeln eine
!en besondere Informationen dem jeweiligen Luft- neue Höhe für den betreffenden Bezugspegel entsprefahrzeug
übermittelt werden können. chend einer gewünschten Änderung des Flugkorridor-Gemäß
einer noch weiteren zweckmäßigen Aus- Bezugspegcls längs des Flugkorridors erzielbar, und
gestaltung der Erfindung enthalten die Gruppen kolli- schließlich ist die Beziehung zwischen den genannten
miertcr divergierender Strahlenbündel zwei flache 20 Quotienten und den Bezugspegeln für ein Luftfahrkollimicrte
divergierende Strahlenbündel, die in einer zeug sowie für einen bestimmten Flug im Hinblick
horizontalen Ebene und quer zu einer vorgegebenen auf Lande- und Startvorgänge individuell festlegbar,
Flugbahn parallel zueinander vorlaufen, wobei der und zwar durch eine solche bestimmte Einstellung
Abstand zwischen den Strahlenbündeln in der Flug- eines in dem jeweiligen Luftfahrzeug enthaltenen
richtung proportional der Höhe in bezug auf die 25 elektronischen Decoders, daß die Bezugspegel die
Höhe der jeweiligen Strahlungserzeugungscinrichtung erwünschten Flugbahnpegel bei dem jeweiligen Flug
ist, und außerdem ist nach Feststellen der von einem darstellen. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß auf
Luftfahrzeug für das Durchqueren des durch die bei- besonders einfache Weise Leitinformationen für
den Strahlenbündel gegebenen Bereichs benötigten Lande- und Startvorgänge dem jeweiligen Luftfahr-Zcitspannc
die Höhe bei einem Lande- oder Start- 30 zeug bereitgestellt werden.
Vorgang durch Multiplikation der betreffenden Zeit- Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgespanne
mit der Grundgeschwindigkeit und einem von staltung der Erfindung verlaufen die zu jeweils einer
dem Winkel zwischen den beiden genannten Strahlen- Gruppe von Strahlenbündel!! gehörenden drei Strahbündeln
abhängigen konstanten Faktor bestimmbar. lenbündel in einer horizontalen Ebene parallel. Hier-Hierdurch
ergibt sich der Vorteil, daß auf relativ 35 durch ist es in, vorteilhafter Weise möglich, auf becinfachc
Weise die Höhe des jeweiligen Luftfahrzeugs sonders einfache Weise die zu einer Gruppe von
bei einem Lande- oder Startvorgang bestimmt wer- Strahlenbündeln gehörenden Strahlenbündel zu erden
kann. zeugen.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Aus- Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgegestallung
der Erfindung weist zusätzlich jede Gruppe 4° staltung der Erfindung bezeichnen die genannten
von Strahlenbündeln ein drittes Strahlenbündel auf. Quotienten die Pegel oberhalb und unterhalb desweiches
in einer horizontalen Ebene unter einem be- jenigen Pegels, auf dem das Luftfahrzeug vorzugsstimmten
Winkel zu den beiden genannten Strahlen- weise fliegen sollte. Hierdurch ergibt sich der Vorteil
bündeln verläuft, ferner ist der relative Abstand einer besonders einfachen Möglichkeit des Leitens
zwischen den beiden genannten Strahlenbündel so- 45 eines Luftfahrzeugs auf einer bestimmten Flugwie
zwischen dem zusätzlichen Strahlenbündel und bahn.
einem der genannten beiden Strahlenbündel längs Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgeciner
bestimmten Flugbahn zur Anzeige der seit- staltung der Erfindung sind die Quotienten aus den
liehen Winkellage der Flugbahn, bezogen auf die Abständen zwischen entsprechenden Strahlenbündel
jeweilige Strahlungscrzeugungscinrichtung, heranzieh- 5° aufeinanderfolgender Strahlungscrzeugungseinrichbar,
und schließlich ist auf eine Ermittlung der Zeit- tungen für jede beliebige Flugbahn innerhalb des
spannen des Durchqucrcns der Strecken zwischen Flugkorridors weitgehend gleich, und ferner sind sie
den Strahlenbündel mittels eines Detektors, der in zur Lieferung einer Information über den Abstand
einem längs einer bestimmten Flugbahn mit konstan- von einem senkrecht zu Flugbahnen verlaufender
ter Geschwindigkeit fliegenden Luftfahrzeug enthal- 55 vertikalen Strahlenbündel bzw. Leitstrahl oder zv
ten ist, die seitliche Winkellage des betreffenden De- einer Schwelle der Start- und Landebahn oder irgend
tektors in bezug auf die jeweilige Strahlungscrzeu- einem anderen Bezugspunkt in dem Flugkorridor, au
gungseinrichtung bestimmbar, wobei die Höhe der der Start- und Landebahn und der Rollbahn heranbetreffenden
Strahlungsquelle zusammen mit der zichbar. Hierdurch ist es auf relativ einfache Weis«
Höhe des Luftfahrzeugs für die Bestimmung der 60 möglich. Informationen über den Abstand von einen
absoluten Lage des Luftfahrzeugs heranziehbar ist. senkrecht zu Flugbahnen verlaufenden Strahlenbün
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß auf bcson- del oder zu einer Schwelle der Start- und Lande
dcrs einfache Weise die Winkellage der Flugbahn. bahnen oder zu irgendeinem anderen Bezugspunkt ii
bezogen auf die jeweilige Strahlungscrzcugungsein- dem Flugkorridor angeben zu können,
richtung und die Höhe des jeweiligen Luftfahrzeugs, 65 Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Aus bestimmt werden kann. gestaltung der Erfindung sind entsprechende Quo Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausge- ticntcn zur Abgabe einer Information in dem Luft staltung der Erfindung gibt jede Strahlungscrzeu- fahrzeuge über folgende Größen heranziehbar:
richtung und die Höhe des jeweiligen Luftfahrzeugs, 65 Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Aus bestimmt werden kann. gestaltung der Erfindung sind entsprechende Quo Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausge- ticntcn zur Abgabe einer Information in dem Luft staltung der Erfindung gibt jede Strahlungscrzeu- fahrzeuge über folgende Größen heranziehbar:
a) Die Höhe des AufstelluPüsones der jeweiligen
Strafalunsserzeusims^ru-ichiunE in bezug auf
dieHiihcderSiir«-~dndLar,d£bLhn. "
b) die seitliche Verschiebung de«. Aufstellungsortes
der jeweiligen SirahlunEserzeueunEseinrichiune S
in bezue auf den Mineipunki unterhalb der
Flugbahnen,
c) die Nummer des Flmrkorridors. der Stan- und
Landebahn und der Rollbahn.
d) den Krümmungsradius und die Richtung der ^
Kriimmune von Eekrümmten Annuebannen.
ε) Hindernisse ansehende Charakteristiken.
Hierdurch ergibt*sich der Vorteil, daß auf besenders
einfache Weise Informationen über die zuvor Genannten Größen in dem Luftfahrzeug ermittelt
werden können. *
Gemäß einer noch weiteren zweckmäiiiiren Aufgestahung
der ErfindunE wird in dem jeweiligen
Luftfahrzeug auf die Aufnahme einer Information über die Abstände zu einem Bezugspunkt von zwei
verschiedenen, rechrwinkiic verlaufenden \-ertikalen
Strahlenbündeln aus die *"Zeitspanne des Durchquerens
der Strecke zwischen diesen Strahicnbündtln gemessen und daraus die mittlere Grundseschwindigkeil
des betreffenden Luftfahrzeugs bestimmt. Hierdurch
ernibt sich der Voneil einer besonders einfachsn Möglichkeil der BestimmunE der Grundceschwindigkeit
des jeweilicen L ui:iahrzeuES.
Gemäß einer noch weüc-cn zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung weist jede Gruppe kolli- 3«
miener divercierender Strahlenbündel ein erstes und
zweites flaches kollimienes divergierendes Strahlenbündel auf. ferner sind die beiden d;verlierenden
Strahlenbündel der jeweiligen Gruppe von'Strahlenbündeln so gelegt, daß sie "parallel "in einer bestimmten
Ebene verlaufen, wobei bei bekannter Grundgeschwindigkeit des jeweüicen Luftfahrzeucs läncs
einer gewählten Flugbahn dfe Zeitspanne des Durchquerens
des ersten und zweiten Strahlenbündel!· proportional dem Abstand von einer durch die *D
Strahlungserzeugungseinrichtung und parallel zu der bestimmten Ebene verlauf enden Ebene zu der betreffenden
Stelle des Flugbahnelcrnents der Flugbahn zwischen den beiden divergierenden StrahJenbündeln
ist, und schließlich ist in dem Luftfahrzeug bei *s
Durchqueren und Feststellen der betreffenden StrLhlenbündel der genannte Abstand feststellbar. Hierdurch
ergibt sich der Voneil, daß auf relativ einfache Weise die Länge der von dem jeweiligen Luftfahrzeug
zurückgelegten Flugstrecke angegeben werden kann. " "" " "
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ändern die Abdeckblendeneinrichtungen
den Öffnungswinkel bestimmter Strahlenbündel in diskreten λλ'εηεη längs einer Flugbahr,
zur Identifizierung der betreffenden Strahlenbünde! und zur Informationscodierunc. Hierdurch kann in
vorteilhafter \^;eise besonders einfach dem jeweiligen
Luhfahrzeug eine Informütiori bezüglich de: Strahlenbündel
und damit in beztic aui irgendeinen Bezugs- <>
<·' punkt übermittelt werden.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung sind zusätzliche Strahlenbündel vorgesehen, die jeweils in einer Bezugsstellung
zu zumindest zwei bestimmten Strahlungsbündelr, deran gelegt sind, daß die relativen Abstände zwisehen
jedem diescT zusätzlichen Strahlenbündel und zwei der nenannten bestimmten Strahlenbünde! die
uleiche Grout längs sämtlicher Bahnen blitzt::. ■_.--_
außerdem ist uriicr hrhohungUci/.uven^g.-t:!. l:-
Cr.dierungsidentifi/.itrung una der Dc-eoüitrung ·„-.·:
Iniormaiian in dem jeweiligen Kunidn^ug υ^π
Fliegen auf einer Hugbunn inn.!!iu;o -r-v. '/-l-'-^";-dors
sowie au! der Start- una Lan^oihb ouc; κυ:,
bahn jede;, der zubat/lichen yrardenuunue, >λ >y.-zu«:,-
oder Hrkemmngbier.Mryh, in oezug au! c:,·
beiden genannten Strahi-nbundeJ der oes..^·-. Strahlenbündel
in den coe^rien (juip^n ><■!, v:-.-lenbündeln
heranziehbar. Hiciuurcn ibt au. r-es-.-_·.:■
einfache Weise die Zu-.erla^rx-it aer ..ou.er-r.tv-Identifizierung
und der inlunnauonväe. .-^runa ■-.:-
höht.
Gemäß einer noch weiteren /vecrnu^er Augestaltung
der Erfindung smd die penou^cn ι,::ν r,-anderfolgenden
Gruppen ^nr-uliirnertyn St^::.-:-:.-bündein
und dab SühliicübunociHUiilcr Ck^ j-.p-. ·;-.
von Strahlenbündeln :!ür eine besirnn- . .-,usll·-'.^
längs der Flugbahnen .111 e.ner bei,1: ιΜ'/λ: . l.:v ■_;-höhte
ZuverläbMgktit hi'iüchthc.': oer Ο_,-λ:■_-■_■-_-
information urvi hiiiiiciühdi üer L>ccoj:-.ru'L· C-.:
Information in einem I.ultlain/xcjj Ο':!·· s ./.:·:-
längs einer J-'iugbahn in den: J-Jugr;.orr;ü'jr v.·« : l_:
der"Start- und Landebahn und Hoüoahr: bv. i-i'·;·:-
und Startvorgängen nut s:ch bruigtncen J;·.■:=;·. i-i;-ordi.el.
Hicrdurd) ergibt bidi oti \orU;::. -i.'. i.:
relativ einfache Weise die /uverja;:!jJgKt'H üt; ■.-.:'::-
mationscodierung und -decodierung erhun! y>\.
Gemäß Liner noch v,tiieien /v.ccf^ic!:.'^.- V.vgestaltung
der liriindung werüen !ur c.·: v->-,.--bündel
und die LeiiMrahlcn von iadioai:i.-.tn --£-.-lungsqutllen
abgegebene (ianirr^irah;en \ ι -ν, tr;c^.
Hierdurch ist tine relativ <.;niaerie Seiet··.- '-;:
Strahlenbündel und LeilMraiilen von ancenr. s::ir.-len
ermöglicht.
Gemäß einer noch weiter«, η /ν, eck rna;;: ti: Ausgestaltung
det J-ri'mdung werden 1Ur c:t S'-tr,.:--
bündel und Lcitstrahlen \on Runigenvtrah urg-:·:--
richtungen abgegebene Ron'.gens'.ranier; vfrAc-rx;·;·..
Hierdurch ist eine weitere Moghchi.t;: jLescr.t.ni-:.
die Strahlenbündel und Leitstiahlcn \ov. ar,d;:e-Strahlen
auf einfache Weise selektieren zu können
Gemäß einer noch weiteren zweck maß: gen Ausgestaltung
der Erfindung werden für die Strhnier,-bündel
und die Leitsirahlen l/hravwlc-.tstrahieri -.erwendet.
Hierdurch ergibt sich ein besonder geri-ge:
konstruktiver Aufwand für die SijcihiungstrztUL-jrgseinrichtungen.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung werden für die Strahlenbündel
und die Leitstrahlen sichtbare Strahk-n \erwendet.
Hierdurch ergibt sich ebenfalls dtr Vorteil eines besonders geringen konstruktiven Aufwands ?üi
die Strahlungserzeugungseinrichtungen.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung werden iiir d>c Strah'ienbündel
und die Lcilstrahien inirarotstrahiiTi verwendet.
Hierdurch ist es in voncühnUer NHe;s-:· nögüch.
bei relativ geringem konstruktivem Aufwand die
Sirahlungscrzeugungseinnchtungtn auch bei relativ
schlechtem Wette insbesondere- bfi Ne'riii. ^ervenden
zu können.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung
der Erfindung werden für die Sirahienbündel
und die Leitstrahien vorzugsweise- im Mikroweliengcbiet
liegende Radiowellen verwendet. Hierdurch
lassen sich in vorteilhafter Weist re.'at^ e;r:-
/fo
fache Schaltungsanordnungen für die Strahlungserzeugungseinrichtungen
verwenden.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestallung der Erfindung we.den für die Strahlenbündel
und die Leitstiahlen in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Strahlungsarten verwendet,
die parallel und längs des jeweiligen Bereichs verlaufen, und ferner werden mit Hilfe eines Detektors,
der zwischen den verschiedenen Strahlungsarten zu unterscheiden und diese gesondert festzustellen vermag,
entsprechende Signale von den verschiedenen Strahlenbündeln gesondert ermittelt. Hierdurch ergibt
sich der Vorteil, daß auf einfache Weise den jeweiligen Bedürfnissen entsprechende, Strahlen
unterschiedlicher Arten aussendende Strahlungserzeugungseinrichlungcn
verwendet werden können.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung werden für die Strahlenbündel
und die Leitstrahlen unterschiedliche Strahlungen in verschiedenen Systembereichen verwendet,
wobei die betreffenden Strahlenbündel bzw. Leit-Strahlcn längs der betreffenden Bereiche parallel verlaufen,
und außerdem werden mil Hilfe von zumindest zwei Detektoren, deren jeder auf eine bestimmte
Strahlungsart anspricht, Signale von den verschiedenen Strahlenbündel bzw. Leitstrahlen ermittelt.
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß auf relativ einfache Weise in dem jeweiligen Luftfahrzeug die
Strahlen unterschiedlicher Strahlungsarten ermittelt lind ausgewertet werden können.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist ein erster Strahlungsdetektor
an der Vorderseite und ein zweiter Strahlungsdetektor an der Hinterseite des jeweiligen Luftfahrzeugs
angeordnet, und außerdem wird durch Messung der Zeitspanne, innerhalb der beide Strahlungsdetektoren
ein vertikales Strahlenbündel bzw. einen vertikalen Leitstrahl durchqueren, und Division
des Abstands zwischen den beiden Strahlungsdetektoren durch die betreffende Zeitspanne die Grundgeschwindigkeit
des betreffenden Luftfahrzeugs bestimmt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß auf
relativ einfache Weise die Grundgeschwindigkeit des jeweiligen Luftfahrzeugs bestimmt werden kann.
Gemäß einer noch weiteren zweckmäßigen Ausgestallung der Erfindung ist schließlich ein erster
Strahlungsdetektor an der Vorderseite und ein zweiter Strahlungsdetektor an der Hinterseite eines Luftfahrzeugs
angeordnet, ferner werden aus einer Information über die Lagen der Flugbahnen der Strahlungsdetektoren
die Fluglage der Hauptachse des Luftfahrzeugs in bezug auf den Flugkorridor und damit die Steigung und der Steuerkurs des Luftfahrzeugs
gewonnen, und außerdem sind mit Hilfe eines dritten Strahlungsdetektors, der an der Seite der
Achse der beiden genannten Strahlungsdetektoren angeordnet ist, der Rollwinkel und die vollständige
Fluglage des Luftfahrzeugs ableitbar. Hierdurch ist der Vorteil erzielt, daß auf besonders einfache Weise
in dem jeweiligen Luftfahrzeug eine Information über
die Hauptachse des betreffenden Luftfahrzeugs in bezug auf den Flugkorridor und damit über die Steigung
und den Steuerkurs des betreffenden Luftfahrzeugs sowie über dessen Rollwinkel und damit über
dessen vollständige Fluglage ermittelt werden kann. An Hand von Zeichnungen wird die Erfindung
nachstehend beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer Perspektivansicht eine Anzahl
von Strahlungsquelle^ die gemeinsam einen zu dem Landepunkt auf der Landebahn hinführenden
Flugkorridor bilden, und ein mit einer Detektoreinrichtung ausgerüstetes Luftfahrzeug;
Fig. 2 und 3 zeigen einen Kollimator im Längsschnitt bzw. von oben gesehen;
Fig. 2 und 3 zeigen einen Kollimator im Längsschnitt bzw. von oben gesehen;
Fig. 4 und 4A veranschaulichen die Erfindung an
Hand einer Reihe von einzelnen Strahlungsquellen;
Fig. 5 und 5A zeigen in perspektivischer Ansicht
ίο die Kollimation bzw. die Anwendung von Laserstrahlen
als Strahlungsquellen;
Fig. 6 zeigt schematisch in einer Seitenansicht das die Höhe eines Flugzeugs anzeigende Strahlungsfeld
oder Strahlungsmuster einer einzigen Strahlungsquelle;
F i g. 7 und 7A zeigen schematisch eine Perspektivansicht des Strahlungsmusters einer einzigen Strahlungsquelle
in einer senkrecht zu einer gewünschten Flugbahn verlaufenden Ebene, wobei die Strahlungsquelle
in der Mitte des Flugkorridors angeordnet ist, und eine horizontale Schnittansicht dieses Strahlungsmusters;
Fig. 8 und 8 A zeigen schematisch eine Perspektivansicht
des Strahlungsmusters einer einzigen Strahlungsquelle in einer senkrecht zu einer gewünschten
Flugbahn verlaufenden Ebene, wobei die Strahlungsquelle auf einer Seite des Flugkorridors angeordnet
ist, bzw. eine horizontale Schniüansicht dieses Strahlungsmusters;
Fig. 9 zeigt eine Modifikation des Strahlungsmusters der in F i g. 7 und 8 dargestellten einzigen
Strahlungsquelle;
Fig. 10 zeigt schematisch eine Perspektivansicht
des durch eine einzige Strahlungsquelle festgelegten Flugkorridors.
In F i g. 1 ist gezeigt, wie ein FlugKorridor durch auf seiner Unterseite angeordnete Strahlungserzeugungseinrichtungen
S — im folgenden auch nur kurz als Strahlungsquellen 5 bezeichnet — festgelegt ist.
Jede Strahlungserzeugungseinrichtung bzw. Strahlungsquelle S ist in einem Kollimator C angeordnet,
der nachstehend noch näher beschrieben werden wird. In Fig. 1 ist ein derartiger Kollimator lediglich
schematisch angedeutet. Durch derartige Kollimatoren, die Gammastrahlen-Strahlenbündelfächer
oder Leitstrahlfächer GR zu erzeugen imstande sind, vermag ein Luftfahrzeug einen Anflugkorridor zu
ermittein. Das Leitstrahlmuster des Leitsystems kann so ausgelegt sein, wie es für eine Bewegung in Richtung
auf die Flugplatzlandebahn und längs diesel Landebahn erforderlich ist, um eine Information bereitzustellen,
die für das Abfangen und das Aufsetzen erforderlich ist. Ferner gehört hierzu die Information,
die längs der Start- und Landebahn RW und läng: des Roüweges erforderlich ist. In Fig. I ist lediglich
eine willkürliche Flugbahn innerhalb des Anflugkorridors angedeutet. Da die Strahlungsquellen S
deren im folgenden auch als Strahlung^bündel bezeichnete Strahlenbündel zur Ermittlung von der
«■ο Flug eines Luftfahrzeugs betreffenden Angaben her
angezogen werden, in Richtung zu der Landebahr RW hin in allmählich geringer werdenden gegen
seitigen Abständen angeordnet sind, kann die Sende stärke der Strahlungsquellen zweckmäßigerweise ii
Richtung zu dem Landepunkt hin verringert werden während gleichzeitig nahe des Landepunktes höhen
Strahlungsintensitäten vorhanden sind als an weite weg liegenden Stellen in dem Anflugkorridor.
/t*
Die durch die Gammastrahlen-Leitstrahlen GR gegebene Information wird mit Hilfe von in dem
Luftfahrzeug Λο enthaltenen strahlungsempfindlicben
Instrumenten Dc ermittelt. Die betreffende Informlion
kann dann z. B. umgesetzt werden, um Sichtanzeigen für die Führung oder Leitung des Luftfaür-Kugpiloten
zu liefern.
Nähert sich das Luftfahrzeug innerhalb des Korndors einem Flugplatz, so wird der Abstand zwischen
den Leitstrahlen gemessen und ferner der Abstand zwischen den folgenden Leitstrahlpositionen und
damit die Frequenz der Leitstrahlsignale. Die Detekloreinrichtung De kann das Auftreten oder Nichtauftreten
von Strahlen längs des Flugkorridors oder längs der Flugbahn, entlang der sich d« Luftfahr- >5
teu* bewegt/feststellen und anzeigen. Dies kann
langes der Flugbahn wiederholt werden, und zwar bis zum Landepunkt bei der Landebahn.
Die Signale treten in kurzen Intervallen wiederholt auf. Die Größe dieser Intervalle hängt von der Ausführungsform
der Kollimatoren und von den relativen Positionen der Strahlungsquellen ab.
Zwischen Strahlungsquellen können Paare von Strahlungsquellen angeordnet sein, die mit Hilfe geeignetcr
Kollimatoren nicht divergierende parallele »5 Leitstrahl oder Strahlungsbündel abgeben, d. h.
Leitstrahlen oder Strahlungsbündel, deren entspreehende Seitenränder sich nicht in Bezug aufeinander
fächerartig ausbreiten. Es ist auch möglich, diese Strahlungsbündcl von den gleichen beiden Strahlungsquellen
zu erhalten, von denen die anderen Strahlungsbündel oder Leitstrahlen abgegeben werden,
und zwar jeweils einer von einer Strahlungsquelle. Ist »a« der Abstand zwischen den nicht divergierenden
Strahlungsbündelp in Flugrichtung gemessen, und ist M« die Zeitspanne für das Durchqueren
des durch das erste und zweite nicht divergierende Strahlungsbundel gegebenen Bereichs, so ist die
Relativgeschwindigkeit, bezogen auf den Erdboden (im folgenden Grundgeschwindigkeit genannt), durch
den Ausdruck alt gegeben.
Mit Hilfe von zwei derartigen nicht divergierenden Strahlungsbündeln ist es möglich, die absolute Grundgeschwindigkeit
zu ermitteln, und zwar als Grundlage für die Berechnung der Höhe des Luftfahrzeugs
innerhalb des Flugkorridors. Diese Information zeigt zusammen mit der weiter unten erwähnten Information
über die relative Position in dem Korridor (die Querabweichung und die Höhenabweichung von der
Mittellinie des Vluekorridors) unzweideutig die absolute
Position des betreffenden Luftfahrzeugs in dem Flugkorridor an, oder mit anderen Worten, die tatsächliche
Flugbahn. Die Höhe kann dadurch bcrechnet werden, daß die Zeitspanne für das Durchqueren
des durch die beiden nicht divergierenden Strahlungsbündel gegebenen Bereichs während des
Flugs, d. h. eine Bestimmung der absoluten Geschwindigkeit des Luftfahrzeugs, mit der Zeitspanne
des Durchquerens des durch die beiden divergierenden Strahlungsbündel gegebenen Bereichs verglichen 6(l
wird. Unter Zugrundelegung von Fig. 6 handelt es sich dabei zum messen um die Strahlungsbündel oder
Leitstrahlen A und B oder um zwei entsprechende Strahlungsbündel oder Leitstrahlen. Hierauf wird
weiter unten noch näher eingegangen werden. 6S
Wie dargestellt, durchquert ein Luftfahrzeug verschiedene Gruppen von Signalelementen, wenn es ein
Paar von Strahlungsquellen durchquert. Die Frequenz j u · · ar Kpctimmten Grundgeschwindiekeit emnder
be. «ner bestimmt™ ^ ^^, ^
fangenen Signale ist s ι d
Hohe Mit »deren Wortf. ^
penode V°g™™ ^j1 mit ücl Signal,,., imie
geschwindigkeit Kann sonA ff . m , ...
und einem tons« η ^f™^™ ^
Wep-Cn· KnlH^oranordnung, die eine Strahlunus-Eine
Kol]imalora"°™"l it it in F i » 2 i 3
g,
Eine K],l ist ist in F i » 2
quelle abzudecken -^abd eine Äc
darges ei In F-Γ^-™ Ko|limatoranuranun!, ee. ansicht durch e ηe derartig<-^ r.rundteil ">■>' ,W zeigt. Ein Kolhmalorgehau ^ C undte "-;^ an einem Trager befestigt '^^ a "2 Öffnung für die ^^l^^l^ "^ Strahlungsquelle 24 auf Die S«rahlungsquc 24 ,, in der Mitte e.ner Beschirmung 23 un.erg br. chi, die in dem,Gehäuse.71 angeordne ,st. ko hm Urelemente 27 mit Schlitzen 25 beschranken de Sirahlung auf ein bestimmtes Muster vor Strahlungsbundein oder Leitstrahlen Die darges dl An dnung erzeugt ein Muster flacher Strahlungsbund 1 oder Leitstrahlen, wie d.es in F ι g._ 1 dargestellt ,st. D.esc Leitstrahlen oder Strahlungsbundel werden vor, emer Strahlungsquelle abgegeben.
quelle abzudecken -^abd eine Äc
darges ei In F-Γ^-™ Ko|limatoranuranun!, ee. ansicht durch e ηe derartig<-^ r.rundteil ">■>' ,W zeigt. Ein Kolhmalorgehau ^ C undte "-;^ an einem Trager befestigt '^^ a "2 Öffnung für die ^^l^^l^ "^ Strahlungsquelle 24 auf Die S«rahlungsquc 24 ,, in der Mitte e.ner Beschirmung 23 un.erg br. chi, die in dem,Gehäuse.71 angeordne ,st. ko hm Urelemente 27 mit Schlitzen 25 beschranken de Sirahlung auf ein bestimmtes Muster vor Strahlungsbundein oder Leitstrahlen Die darges dl An dnung erzeugt ein Muster flacher Strahlungsbund 1 oder Leitstrahlen, wie d.es in F ι g._ 1 dargestellt ,st. D.esc Leitstrahlen oder Strahlungsbundel werden vor, emer Strahlungsquelle abgegeben.
Bei dem gewählten Beispiel ist die Strahlungsquelle
24 ein radioaktives Element, das m einer Ausnehmung eines Stabes nahe dessen einen Endes untergbracht
ist. Der Stab 28 wird durch emc Bohrung in
der Abschirmung 23 eingeführt und mit Hilfe einer Halleinrichtung 26 in seiner Stellung gehalten, hme
Schraubenspindel 29 dient zur Emstellung des KoIhmalors,
und zwar zur genauen Ausrichtung der Stranlungsbündel. .
In F i g. 4 bis 10 ist die Erfindung an wc. tcrcn l-inzclheiten
veranschaulicht. Wie in Fig.4 sclieniaiiseh
dargestellt, sind die Strahlungsquellen Λ längs des
Flugkorridors ausgerichtet. Die Strahlungsquelle.! S
geben eine Reihe von Strahlungsbunde]η oder Leitstrahlen
ab, welche Strahlungsbundelmuster längs des Flugkorridors festlegen. Zum Zwecke einer leichteren
Erkennung des in F i g. 4 dargestellten Prinzips ist eine Landebahn RW mit einem von ihr wegführenden
Rollwcg TW dargestellt, wobei ein Luftfahrzeug VL auf der Flugbahn FP innerhalb des Flugkorridors
anfliegt.
Die einzelne verwendete Strahlungsquelle kann eine Kollimatoranordnung sein, wie sie in F1 g. 2
und 3 dargestellt ist. Dabei kann die Strahlung einer Strahlungsquelle verwendet werden, oder es können
Lichtstrahlen verwendet werden, wie sie von einem Laser abgegeben werden, wie dies in F i g. 5 und 5 A
veranschaulicht ist. In Fig. 5 ist eine Reihe von Dioden-Lascrn DL dargestellt, die in einer Reihe angeordnet
sind. Dabei stellt jeder Dioden-Laser die Strahlungsquelle für ein Strahlungsbündel oder für
einen Leitstrahl dar. Die Laser-Diode kann dann so angeordnet sein, daß sie das gleiche Strahlungsmuster
abgibt wie die Gammastrahlungsquelle, die in F i g. 2 und 3 dargestellt und mit Abschiimblenden versehen
ist. Da die von einer Laser-Diode abgegebene Strahlung im wesentlichen ein schmaler Strahl ist, kann
dieser Strahl in einer Ebene in divergierende Strahlen anderer Formen umgesetzt werden, und zwar cntsprechend
dem gewünschten Strahlungsmuster. Hierzu dienen zylindrisch geformte Linsen oder andere
optische Einrichtungen CL. Diese Einrichtungen sind generell als Strahlungsdirektoren bekannt. Die in
dem Luftfahrzeug enthaltenen Detektoren sind dabei
Stande die Laserstrahlen zu ermitteln und von
Tinteroa.nd strahlung zu unterscheiden.
-1Ss der Anwendung der Strahlen des Gamma-Zahlensystems
u^der Str^n^es Luserstrah^n-
H = kl genügt, so erhält ein J^?
Messung der Zeitintervalle /wiederhol bestimmung durch Ausfuhrung de Rechnung
Ras Röntgenstrahlensystem würde dem zuvor genannten
Gammastrahlensystem weitgehend entsprechen da jede Strahlungsquelle eine Einrichtung zur
Erzeugung von Röntgenstrahlen umfassen würde. Bei
λ*τ Anwendung von Mikrowellen könnte ein RiehtanenTnsystenf
herkömmlicher Ausführungsform ο gesehen sein, bei dem die Strahlen so geformt
lein könnten, daß sie in einer Ebene divergieren oder S andere Form entsprechend dem jeweils ge-
^S5?Äi wie
zXeinTÄ Richtungso wird derF^bahnabstand/;
zu einer Ebene durch die Achse^n
gleichen Weise an Hand eines entsprechenden au drucks ermittelt:
D = k' ve J1'
aUXnn der
Um eine Information über ^^5^^
Flugbahn ein^ah^g
korridor zu erhalten sei eine w llKur b f
Hugbahn emes Lf^^e£ Zeitintervall
tel^ffiSSi.ÄS Hache divergierende
Suah'lungsbfnde. oder Leitstrahl« quer zu
der Flugrichtung, so daß ihre Schnittlinie mit der Fuebahn horizontal verläuft (weshalb auch ihre
Schnittlinien mit irgendeiner horizontalen Ebene par-Jlel
verlaufen). In diesem Fall ist der Abstand zw,-sehen zwei derartigen Strahlungsbündeln oder Le.t-Wahlen
längs der Flugbahnen gemessen proportional der Höhe über der Strahlungsquelle.
Diese Beziehung kann für die beiden gegebenen Strahluncsbündel oder Leitstrahlen (einem Paar von
SlunisbündelnΛ und B oder C und D) wie folgt
ausgedrückt werden:
,en P und zeug .st gieren f,, und d« Ze'«pann
ao querens des durch de Le^7^r^eche^d den
nen Bereichs ist gleich r„ und zwar en P o(kr
Flugbahnelementen/ und β Die Le.m
Strahlbundel P und ^ «rhrn^ja ^%
honzontalen Ebene «nd «Γ Λ" winkel zu den
>5 Strah bündel R verlauft unter_ em Beziehung
Lcitstrahlen P ^*^»™^,^ tJh unter Vorzwischen
den be.den Ze tinle£^' «'h vindigkeit vV
-^ Luftfa rzeugs
? £ sje yon der strahlungsquelle S au
dem Erdboden aus gesehen wird. Der gleiche Winkel
523£
Sing der Flugbahn abhängt Unter der Annähme
einer konstanten Grundgeschwindigkeit ve in-„erh...lb
des kurzen Ze.tmtervalls,, zw.schen den
Strahlungsbündeln ist
und ferner ist in F i g. 6
/ = Z1 cos φ ,
worin φ der Gleitneigungswinkel und Z1 und /. die
Abstände zwischen einem so angeordneten Paar von Strahlungsbündeln sind. Sind die beiden Paare von
SSSSeSi
chen, dann gelangt man zu
und
H2 = kvet2.
gg des ^ ^^^
In t ι g^ u des p, korridors ange-
cj^rdtoden^ η der winkclabweichung d Flug-
*° °r(Jn^ 1^ vertikalen Ebene IV durch den mittfere"
Weg des Korridors ist dabei proport.onal
(i. - <*). Hierin ist ^ = \- der Quotient von Flug-45
bahnelementen für ein Luftfahrzeug, das längs der Ebene
I^fliegt· . ; von den Abmessungen
Da ^ζ™™^ abhä t, die der Höhe H proder
Hugbanneiemen β ^ AnnahmCi
—-'
55
2W 2 j
worin K0 eine Konstante ist.
Durch He,.™*«n *r
Durch He,.™*«n *r
nachlässigbar oder klein, etwa einige wenige Grad, und H. so gelangt man näherungsweise zu ^
/Y1 = k vg I1 gelangt man zu
für diese Gleitneigungen.
Sind weitere Paare von Strahlungsbundeln von
M42!S rUSä S^S
= K
M4S2!S mdergSä wS^
so daß der Abstand zwischen jeweils zwei dieser
Strahlunasbündel in Richtung der gleichen Vektornuebahn"
der gleichen Höhen-Abstands-Beziehung und bei konstant Gmndgeschwindigkeit vc zu
worin K3 = K1K2 für die bestimmte Auslegung des
Systems ist. Y ist dann ein absolutes Maß (in Fuß oder Meter) der seitlichen Verschiebung, und zwar
als positive oder negative Größe, entsprechend einer gewählten positiven Seitenrichtung.
In Fig. 8 und 8 A ist die Strahlungsquelle in einem horizontalen Abstand A von der Bodenprojektion
der Flugkorridor-Mittellinie aus angeordnet, unH zwar in einer Höhe H0. Die mittlere Flugbahn (bei
der a = Vs ist) befindet sich in der mittleren Ebene W.
Setzt man eine Ebene Z voraus, die parallel zur Flugrichtung durch die Strahlungsquelle verläuft, und
nimmt man an, daß die mittlere Flugbahn in der mittleren Ebene liegt, so ist y, der Abstand in der horizontalen
Ebene von der willkürlich gewählten Flugbahn F in der Höhe H1 zu der betreffenden Ebene Z hin.
Unter Heranziehung der gleichen geometrischen Beziehung, wie sie in F i g. 7 und 7 A oben aufgezeigt
worden ist, gelangt man zu
In der Höhe H1, in der das Luftfahrzeug fliegt, ist
die mittlere Entfernung von der genannten Ebene Z zu der mittleren Ebene W hin A1. Damit gelangt man
zu folgender Beziehung:
A1IA = (H0-H1)IH0.
Damit gelangt man zu
Damit gelangt man zu
A -
Hn
Hn
Um die seitliche Entfernung Y dieser Flugbahn F von der mittleren Ebene W zu erhalten, wird folgende
Zusammenfassung durchgeführt.
-Mt-I)
vf t,
Hn
Hierbei sind vr, H0 und A als bestimmte Information
beim Überfliegen der bestimmten Strahlungsquelle 5 gegeben. Die Größen .V1 und A haben positive
oder negative Werte, und zwar in Abhängigkeit von der gewählten positiven Seitenrichtung. Die Größen
/C3 und K1 können für eine bestimmte Auslegung des
Systems Konstanten sein. Durch Messen der Zeitintervalle ta und tt kann somit die absolute Seitenposition
berechnet werden.
Durch solche Auslegung des Systems, daß die Mittelebene W für die Strahlungsmuster sämtlicher Strahlungsquellen
die gleiche ist, weist das System eine feste Mittelebene als Bezugsebene auf. In diesem FaI!
kann die seitliche Entfernung oder Seitenentfernung zu irgendeiner Flugbahn hin von dieser Mittclebrne
berechnet werden. Durch genaue Messungen der Seitenentfernung und der Höhe kann somit die Position
des Strahlungsdetektors in einem Luftfahrzeug gewonnen werden.
Das in F i g. 9 veranschaulichte Strahlungsmuster ist den in Fig. 7 bis SA dargestellten Strahlungsmustern
ähnlich. Gemäß F i g. 9 sind zwei divergierende Leitstrahlen oder Strahlungsbündel Γ
und U vorgesehen, die parallel in einer bestimmten Ebene längs der Flugbahn verlaufen. Ein dritter
divergierender Leitstrahl oder ein drittes divergierendes Strahlungsbündel Q. der bzw. das die bestimmte
Ebene schneidet, erzeugt eine gekrümmte Strahlungsbahn, derzufolge das Flugbahnelement zwischen den
betreffenden drei Leitstrahlen oder Strahlungsbündeln eindeutig die Winkelposition der Flugbahn in bezug
auf die Strahlungsquelle festlegt. Sind die Position der Strahlungsquelle und die die gekrümmte Strahliingsbahn
beschreibende Funktion bekannt, so kann die absolute Seitenposition der Flugbahn durch entsprechende
mathematische Ausdrücke ermittelt wer-
den, wie sie oben aufgezeigt worden sind.
Es ist während des Landeanflugs und während des Abhcbens eines Luftfahrzeugs von einer Startbahn
von Vorteil, daß das Luftfahrzeug sämtliche notwendigen Intormationen längs des Flugkorridors sowie
auf der Start- und Landebahn oder auf der Rollbahn mit hoher Genauigkeit zur Verfügung hat. Derartige
Informationen, die bei einer bestimmten Position in dem Flugkorridor für sämtliche Flugbahnen oder
Wege von gleichem Wert sind, sollten durch Signale
gegeben sein, die für sämtliche Flugbahnen und Bodenwege oder -bahnen gleich sind. Diese Signale
werden durch die Leitstrahlen oder Strahlungsbündel abgegeben, die quer über die gesamte Breite des Flugkorndors
und der Start- und Landebahn und des
Rollweges verlaufen. Da die Abstände zwischen den Leitstrahlen mit dem Abstand von der Strahlungsquelle
proportional zunehmen, können die absoluten Entfernungen nicht für eine solche Information herangezogen
werden. Der Quotient der Emfernunsen
zwischen jeweils zwei Leitstrahlen oder zwischen zwei
Leitstrahlen m einer Gruppe von drei Leitstrahlen kann jedoch so gewählt werden, daß er für sämtliche
Bahnen oder Wege konstant bleibt, wenn die Leitstrahlen in einer Ebene längs der Fluerichtune par-
allei verlaufen (d.h. die Schnitte mit der Ebene verlaufen
parallel). Die Größe dieses Quotienten kann der Große der betreffenden Information entsprechen.
Daher kann die Information in dem Luftfahrzeug durch Messen der Zeitintervalle gewonnen werden,
die den genannten Entfernungen entsprechen, wenn
das Luftfahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit drei flache quer verlaufende divergierende Leitstrahlen
durchquert, die in einer bestimmten Ebene parallel verlaufen, welche parallel zur Flui>bahnrichtune
*5 verlauft Dabei sind konstante Fhigbahnrichtune und
relativ kleine Winkel zwischen den Leitstrahlen angenommen.
Die Größe des betreffenden Quotienten Kann von I.citstrahlgruppc zu Leitstrahlcrunpe geand-rt
werden. Auf diese Weise wird jeweils eine
andere Große der fraglichen Information bereitgestellt.
Bei einer einfachen Ausführuncsform kann
die Große der Information linear proportional dem Quotienten des Zeitclements sein. Allccmcincr ccsagt
kann die Größe der Information cindeulie von dem
Ouoticnten der Zcitclcmente durch bestimmte mathematische
Gleichungen abgeleitet werden
Hin bestimmter Informationstcil. der mit Hilfe der zuvor genannten drei Leitstrahlen oder Strahluncsbündel
erhalten werden kann, ist die Höhe eines
bestimmten mittleren Pegels in dem Fluckorndor. Dieser Pegel könnte als Bczupshöhc bezeichnet werden,
inder das Luftfahrzeug vorzucswcisc fliccen
sollte. Wenn das Luftfahrzeug laWdes Fluckorridors
anfliegt, sollte sich dieser PcScl ändern, und
zwar entsprechend dem tatsächlichen Fluebahnpcccl
in bezug auf die Fnlfcrnung des Luftfahrzeug von
der Landebahn. Die neue Bezugshöhe könnte von drei entsprechenden LcitstrriJilcn oder
bündeln in einer folgenden Gruppe von Strahlungsbündeln oder Lcitstrahlen erhalten werden, und zwar
durch derartige Anordnung der Winkel zwischen den drei Leilslrahlen oder Strahlungsbündeln, daß der
betreffende Quotient den richtigen Wert in bezug auf die neue Bezugshöhe besitzt. Wenn die Identifizierung
der Lcitslrahlcn erfolgt ist, kann die Information sowohl beim Landeanflug als auch beim Abflug des
Luftfahrzeugs in dem Flugkorridor gewonnen werden.
Verschiedene Typen von Luftfahrzeugen benutzen vorzugsweise unterschiedliche Anflugwege. Ferner
werden bei einem Luftfahrzeug in unterschiedlichen Flugsituationen verschiedene Flugbahnen gewählt
werden, und zwar wegen einer Änderung des Gewichts des Luftfahrzeugs, wegen einer Änderung des
Windes, usw. Ferner wird für ein Luftfahrzeug vorzugsweise eine von der Abhcbeslarlbahn abweichende
Landeanflugbahn gewählt. Diese Probleme können durch unterschiedliche Beziehungen zwischen
den gegebenen Quotienten und Höhen gelöst werden. Auf diese Weise erhält man die relevanten
Bezugshöhen für den jeweiligen Fall. Dies kann durch entsprechende Änderung der Parameter in den
mathematischen Gleichungen erfolgen.
Obere und untere Höhengrenzen, innerhalb welcher das jeweilige Luftfahrzeug fliegen sollte, können
ebenfalls durch einen Rechner geliefert werden, und zwar durch eine mathematische Beziehung zu der
Bezugshöhe oder gesondert durch Quotienten von entsprechenden drei Leitstrahlanordnungen.
Gemäß Fig. 10 weist z.B. der Quotient des
Flugbahnclcmcnts einen konstanten Wert für sämtliche
Flüge auf, und zwar unabhängig von derHöhen- und Seitenposition. Dieser Quotient kann dazu herangezogen
werden, eine bestimmte Information zu liefern, die eine mittlere Höhe H9 entsprechend folgender
Gleichung liefert:
und mit konstanter Grundgeschwindigkeit gelangt man zu
worin tr und tc die entsprechenden Zeitintervalle
sind. Der Ausdruck kann vereinfacht werden zu
H0 = K ! (Fuß oder Meter)
c
c
worin K eine Konstante ist.
Mit konstanter Grundgeschwindigkeit erhält man
In entsprechender Weise können weitere Informationen, die für sämtliche Flüge erforderlich sind, eingeführt
werden, wie z. B. die Entfernung zum Aufsetzen auf der Landebahn oder zu einer bestimmten
wichtigen Stelle oder Position im Flugbetrieb. Wird der Abstand oder die Entfernung zu dieser Stelle
mit L bezeichnet und wird in diesem Zusammenhang F i g. 10 betrachtet, so ergibt sich, daß der Quotien
C1Id1 der Flugbahnelemente C1 und dx für sämtlicht
Flugbahnen der gleiche ist. Es ist damit möglich, eini solche Anordnung zu schaffen, daß die Entfernung L
eine Funktion dieses Quotienten ist. Dabei gilt:
L = Z2(C1^1) (Fuß oder Meter).
In vereinfachter Form gelangt man zu L = X (c/d) (Fuß oder Meter),
wobei K eine Konstante ist.
Unter der gleichen Annahme einer konstanten Geschwindigkeit gelangt man zu
L = /2 (tc xltt t) (Fuß oder Meter)
und vereinfacht zu
L = K(tc ,/f,, t) (Fuß oder Meter).
Die Anordnung kann dabei so getroffen werden daß diese Entfernung von einem vertikalen Leit
strahl oder Strahlungsbündel gemessen wird, der bzw das senkrecht zur Flugrichtung verläuft.
An Hand dieser von zwei verschiedenen Positionen oder Stellen gewonnenen Information, wie z. B. von
zwei benachbarten Strahlungsquellen längs der Flugbahn, wird die Entfernung zwischen diesen Strah
lungsquellen als Differenz (L1 — L2) zwischen den
Entfernungen zu der bestimmten Stelle oder Position gewonnen. Ist die Zeitspanne bekannt, so kann di
mittlere Grundgeschwindigkeit wie folgt berechne werden:
L1-L1
Weitere bedeutende Informationen, die in entsprechender Weise ermittelt werden können, sind:
1) die Nummer des bestimmten Anflugkorridors zu der zu benutzenden Ladebahn,
2) die Höhe des bestimmten Strahlungsquellen-Kollimators in bezug auf die Höhe der Landebahn
3) die seitliche Abweichung oder Verschiebun, einer Strahlungsquelle von der Mittellinie unterhalb
des Flugkorridors,
4) im Falle gekrümmter Anflugbahnen der Kriim
mungsradius und die Krümmungsrichtung um 5) die Höhe von Hindernissen.
Bei den unter 2), 3), 4) und 5) aufgeführten Merk maten tritt neben der Information über die Höh
noch die Frage auf, ob positive oder negative Werti vorliegen. Bezogen auf die unter 2) genannten Merk
male heißt dies, ob die Höhe oberhalb (plus) ode unterhalb (minus) der Landebahnhöhe liegt, und be
zogen auf die unter 3), 4) und 5) aufgeführten Merk male bedeutet dies, welche Richtung als positiv
Richtung bezeichnet ist. Diese Information kam durch die Beziehung der Information zu bestimmte]
Quotienten von Bahn- oder Wegelementen festgeleg
sein. Zurückkommend auf Fig. 10 sei bemerkt, daJ
z. B. in dem Fall, daß die Bahn- oder Wegelemente und d für eine bestimmte Information sind und di
Information durch die Funktion / (c/d) erhalten win!
in der Ausführung der FunktiAnsbczichung so vorge
gangen werden kann, daß dann, wenn c/d größer is als ein gegebener Quotient q, der Wert der Funktio
positiv ist oder eine bestimmte Richtung in bezug a«
den Flugkorridor, die Start- und Landebahn oder de
Rollwcg festlegt. Ist der Wcrtr/ί/ kleiner als der bestimmte
Wert q, so ist die Funktion negativ oder eine Anzeige in entgegengesetzter Richtung liegt vor. 1st
der Wert c/ri gleich </, so liegt keine Abweichung vor.
Dies heißt im Falle des unter 2) aufgeführten Merkmals, daß sich der Slrahlungsquellenkollimator in
der gleichen Höhe befindet wie die Landebahn. Bezogen auf das unter 3) aufgeführte Merkmal bedeutet
dies, daß keine Verschiebung von der Strahlungsquelle vorliegt, bezogen auf das unter 4) aufgeführte Merkmal
bedeutet dies, daß keine Krümmung der Anflugwege oder -bahnen vorhanden ist, und bezogen auf
das unter 5) aufgeführte Merkmal bedeutet dies, daü keine Hindernisse vorhanden sind.
Eine Identifizierung an Hand der relativen Lcilstrahlbreite
kann dadurch erfolgen, daß die Winkelöffnung oder Winkelbrcite bestimmter Leitstralileii in
bezug auf die jeweils anderen Leitstrahlen längs irgendwelcher Bahnen oder Wege in diskreten Weiten
geändert wird. Dies kann erfolgen, da die relative Breite der Leitstrahlen längs einer Richtung mit zunehmender
Entfernung von der Siiv/iiiungsqucllc die
gleiche ist (da die absolute Breite im gleichen Verhältnis zunimmt). Da die Breite der Lcitstrahlen bei dem
vorliegenden System nicht für die Abgabe anderer Informationen herangezogen wird, kann die betreffende
Breite für eine Kodcidcntifizicrung ausgenutzt werden. In diesem Fall besteht keine Forderung nach
sehr genauen Messungen der Leitstrahlbreilcn. Die Lcitstrahlen können z. B. mit relativen Breiten von
1 : 2 : 4 im Verhältnis zueinander ausgeführt sein. Für Idcnlifizierungszwecke muß die Genauigkeit in der
Lcitstrahlbreitenmessung lediglich ausreichend sein,
um zuverlässig diese Breiten voneinander unterscheiden zu können. Da es vergleichsweise einfach ist.
diese Identifizierung vorzunehmen, ist es ferner möglich,
relativ schmale Lcitstrahlen oder Sirahhmgsbündel in Flugrichtung zu verwenden. Die Breite
kann, z. B. im Winkelmaß ein V/40, ';»" und 1 betragen,
wenn drei verschiedene diskrete Breiten verwendet werden.
Da jeder Leitstrahl oder jedes Strahlungsbündcl !ediglich einen kleinen Teil des Luftraums über der
Strahlungsquelle erfordert, ist es möglich, eine Vielzahl von Strahlungsbündcln oder Leitstrahlen von
jeder Strahlungsquelle abzugeben.
In die Leitstrahlgruppcn können zusätzliche Leitstrahlen
eingeführt werden, und zwar als Bczugslcitstrahlen.
Diese Bezugsleitstrahlen können dabei so in die Leitstrahlgruppen eingeführt werden, daß der
Quotient des Abstands zwischen irgendwelchen zwei Lcitstrahlen und des Abstands zwischen zwei anderen
Lcitstrahlen den gleichen Wert längs irgendeiner Flugbahn besitzt. Dies kann dadurch erzielt werden.
daß ein dritter Leitstrahl in eine geeignete Laue, bezogen auf die anderen beiden gegebenen Lcitstrahlen,
gelegt wird. Darüber hinaus können mehr als drei Leitstrahlcn in festen relativen Positionen längs
der Bahnen für den gleichen Zweck angeordnet werden. Eine Eigenschaft sollte dabei sein, daß alle diese
Lcitstrahlen parallel in einer Ebene verlaufen, die parallel zur Flugrichtung verläuft. Diese Bczugsleitstrahlen
bringen einc|zusätzliche Zuverlässigkeit bei der Erkennung der kodierten Leitstrahlgruppen mit
sich.
Die von den Leitstrahlgruppen oder dem Lcitstrahlmustcr
gelieferte Informationsfolge kann entsprechend den Regeln normiert werden, die für das
betreffende System festgelegt sind. So können ζ. Β
die Leitstrahlgruppen oder das Strahllingsmuster bzw Lcitslrahlniuslcr so ausgelegt sein, daß in jedem bestimmten
Intervall lediglich ein bestimmter Leitstrahl auftritt. Wird von einem in dem betreffenden Intervall
befindlichen Luftfahrzeug kein Leitstrahl odei werden zwei Leilstrahlen CnIiUIeIt, so ist die betreffende
Ermittlung fehlerhaft. Eine entsprechend vorgesehene Fchlerdctcktorcinrichtung sollte in dieserr
ίο Fall ein Alarmsignal abgeben.
Die Kodeidentifizierung kann ferner dadurch erzielt werden, daß den einzelnen Leitstrahlen Strahlung
unterschiedlicher Eigenschaft zugeordnet wird Werden Gammastrahlen - Lcitstrahlen unterschiedlieber
Quantencncrgic verwendet, so können Gammastrahlendetckloren
so angeordnet werden, daß si< zwischen den verschiedenen Typen oder Arten vor
Leilstrahien zu unterscheiden imstande sind unc damit die betreffenden Lcitstrahlen unterscheidet
können. Das gleiche ist auch möglich, indem Lichtwellen oder Mikrowellen unterschiedlicher Wellenlänge
verwendet werden.
Es ist ferner möglich, kodierte Gruppen von unterschiedlichen
Leitstrahltypcn einander zu überlagern
wobei jede derartige Gruppe einer bestimmten Information zugeordnet ist. Die Kodegruppen oder kodierten
Gruppen können mit Hilfe von Detektoren unterschieden werden, die zwischen den verschiedener
1 ypen oder Arten von Strahlen zu unterscheider imstande sind.
Die Bedeutung der ersten drei Idenlifizierungsver· fahren dieser Kodeidcntifizierungsvcrlahrcn kann ar
Hand eines Beispiels verdeutlicht werden: In diesen Zusammenhang sei eine Gruppe von sechs Lcitstrah·
len angenommen, die von einer Strahlungsquelle abgegeben
werden. Die Leitstrahlen haben zwei verschiedene Breiten: der relative Breitenunterschiec
möge 1:2 betragen. Die Leilstrahlen sind in folgen
der Reihenfolge angeordnet, in der mit η schmal«
Lciistrnhlcn und mit IF breite Leitstrahlen bezeichne
sind: Η',/ι,η,Η',π.Η/.. Ferner liegt der Abstand 7.wi
schene W1 und H'4 in einem konstanten Verhältnis zi
dem Abstand zwischen H4 und Wn in Fhmbahnrich
lung gemessen. Ist eine bestimmte Information durcl
diese bestimmte Gruppe von Leitstrahlen darzusteh len so macht die betreffende Reihenfolge von brcitei
und schmalen Lcitstrahlen W bzw. „ die Erkcnminj
der betreffenden Gruppe möclich und damit die Dc Kodierung der bestimmten Information Die Erkcn
nung der Abstands- bzw. Entfcrmincshcziehune 7*\
sehen den breiten Leitstrahlen W.W, und W, dien
der Unterstützung der Identifizierung Der' Kod'
kann weiter dadurch identifizierter gemacht werden daß ζ. B. der Leitstrahl π, innerhalb "der ersten Hälft'
des Intervalls zwischen den Lcitstrahlen ΙΓ, und W
auftritt und daß der Leitstrahl /7, in der zweiten Halft' des betreffenden Intervalls auftritt. Werden /wc
Lcitstrahlen oder kein Leitstrahl innerhalb der crstci oder zweiten Hälfte ermittelt, so ist die Frmittluni
tchlerhafi. In diesem Fall sollte eine elektronisch'
i-chlcrdeicktorcinrichtung ein Alarmsignal abecbcn
Mit einem Detektor an der Vorderseite und einen
Detektor an der Hinterseite des Luftfahrzeugs um
durch Messung der Zeitspanne, innerhalb der di'
Detektoren einen vertikalen Lcitstrah] durchqueren der senkrecht zu den Flugbahnen verläuft, kann bc
bekanntem Abstand zwischen den Detektoren in den Luftfahrzeug die Grunc.gcschwindiukeii ermittelt wer
den, indem dieser Abstand durch das betreffende Zeitintervall dividiert wird. Wie weiter oben ausgeführt,
betrifft die in dem System erhaltene Positionsinformation die Position der Detektoren in dem Luftfahrzeug.
Bei Verwendung eines Detektors an der Vorderseite und eines Detektors an der Hinterseite
des Luftfahrzeugs geben die Positionen der beiden
Detektoren die Information über die Fluglage dei Hauptachse des Luftfahrzeugs in bezug auf die Flugbahn
und die sogenannte Steigung und den Steuerkurs des Luftfahrzeugs an. Mit Hilfe eines zusatzliehen
Detektors an der Seile dieser Detektoren wird der Rolhviiikel erhalten und damit die volle Fluglage
des Luftfahrzeugs.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (30)
1. Leitsystem für Luftfahrzeuge, bei dem Strahlenbündel
einen Flugkorridor sowie Flug- und Rollbahnen festlegen, -unter Verwendung von
nahe der Flug- und Rollbahnen angeordneten Strahlungserzeugungseinrichtungen, die flache,
turn Flugkorridor hin gerichtete Strahlenbündel in einem Muster erzeugen, welches beim Durchfliegen
von einem Luftfahrzeug zur Bestimmung von dessen Flug betreffenden, die Fluggeschwindigkeit,
Flughöhe und Fluglage umfassenden Angaben in dem Luftfahrzeug herangezogen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Strahlungserzeugungseinrichtung (5) eine Gruppe
von unter bestimmten gegenseitigen Winkeln verlaufenden Strahlenbündeln abgibt, daß die von
unterschiedlichen Strahlungserzeugungseinrichtungen (S) abgegebenen Gruppen von Strahlenbündeln
jeweils durch eine bestimmte Kombination aus schmalen und breiten Strahlenbündel!!
gebildet sind, daß von den jeweiligen Strahlungserzeugungseinrichtungen (S) zwischen den zu jeweils
einer Gruppe von Strahlenbündel gehörenden
Strahlenbündeln wenigstens ein zusätzlicher Leitstrahl als Bezugsstrahl für die betreffenden
Strahlenbündel abgegeben wird und daß unter Berücksichtigung der beim Durchfliegen des Zwischenraumes
zwischen zwei Strahlenbündeln jewcils einer Gruppe von Strahlenbündel mit Hilfe
eines in dem Luftfahrzeug angeordneten Detektors gemessenen Zeitspanne, des zwischen den betreffenden
Strahlenbündeln vorhandenen Winkels, der die jeweilige Gruppe von Strahlenbündeln bildenden
Kombination von schmalen und breiten Strahlenbündeln und der mit Hilfe von in dem
Luftfahrzeug in festem Abstand angeordneten Detektoren ermittelten Fluggeschwindigkeit die dessen
Flug zum jeweiligen Zeitpunkt betreffenden Angaben ermittelt werden.
2. Leitsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche Strahlungserzcugungseinrichtungen
(S) an der Seite oder in einer imaginären Ebene längs einer gewünschten Flugbahn
angeordnet sind und Lcitstrahlcnmuster bilden, die weitgehend den Leitstrahlenmustern entsprechen,
die durch die genannten Strahlungscrzeugungseinrichtungen gebildet sind, und daß die
zusätzlichen Strahlungserzeugungseinrichtungen (5) so angeordnet sind, daß sie flache divergierende
Strahlenbündel abgeben, die quer zu der gewünschten Flugbahn und unter bestimmten
Winkeln in bezug auf den Erdboden verlaufen.
3. Leitsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungserzeugungseinrichtungen
(S) auf einer oder beiden Seilen des Flugkorridors, der Start- und Landebahn (RW)
und der Rollbahn jeweils in einer Linie liegend angeordnet sind.
4. Leitsystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungscrzcugungseinrichtungen
(5) in Richtung auf die Start- und Landebahn (RW) hin in kürzer werdenden gegenseitigen
Abständen angeordnet sind.
5. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen
voreesehen sind, die von zwei Strahlungserzeujeae uiesci v,iu^.. —
divergierende Strahlenbünde), die parallel zul —
Ebene längs der Flugbahn verlaufen, und ein drittes divergierendes Strahlenbündel umfaßt, das
unter einem bestimmten Winkel bezogen auf das erste und zweite Strahlenbündel in der betreffenden
Ebene verläuft, wobei die Messung des relativen Abstands zwischen dem ersten und zweiten
Strahlenbündel und dem zweiten und dritten Strahlenbündel längs einer bestimmten Flugbahn
in dem Flugkorridor als Anzeige für die Winkellage der Flugbahn in bezug auf die Strahlungserzeugungseinrichtung
(S) dient.
7. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Strahlungserzeugungseinrichtungen
(S) Einrichtungen zur Erzeugung eines Paares nicht divergierender paralleler kollimiertcr flacher Strahlenbündel zugeordnet
sind, daß diese Einrichtungen quer zu der gewünschten Flugbahn verlaufen und daß die
Zeitspanne, innerhalb der ein in dem Flugkorridor befindliches Luftfahrzeug die beiden nicht
divergierenden Strahlenbündel durchquert, als Maß für die Grundgeschwindigkeit des betreffenden
Luftfahrzeugs heranziehbar ist.
8. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlenbündel
eine durch ihre absolute und relative Breite längs einer Flugbahn festgelegte codierte Information
über ihren gegenseitigen absoluten und relativen Abstand enthalten und daß ein durch die
Strahlenbündel sich hindurchbewegendes Luftfahrzeug mit Hilfe eines Strahlungsdetektors und
eines Decoders die betreffende Information festzustellen bzw. zu decodieren imstande ist und eine
Information durch Zcitclcmcnte gewinnt, die den Abständen und Breiten der Strahlenbündel sowohl
bei Lande- als auch bei Startvorgänjien entsprechen,
und zwar in einem Flugkorridor und längs einer Start- und Landebahn (RW) sowie
einer Rollbahn.
9. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichne'., daß die Gruppen
kollimierter divergierender Strahlenbündel ((). P)
zwei flache kollimicrte divergierende Strahlenbündel (U, P) enthalten, die in einer horizontalen
Ebene und quer zu einer vorgegebenen Flugbahn parallel zueinander verlaufen, wobei der Abstand
zwischen den Strahlenbündel in der Flugrichtung proportional der Höhe in bezug auf die Höhe der
jeweiligen Strahlungserzcugungseinrichtung (S) ist. und daß nach Feststellen der von einem Luft-
fahrzeug für das Durchqueren des durch die beiden Strahlenbündel gegebenen Bereichs benötigten
Zeitspanne die Höhe bei einem Lande- oder Startvorgang durch Multiplikation di;r betreffenden
Zeitspanne rnit der Grundgcschwindigkeit
und einem von dem WinKel zwischen den beiden
genannten Strahlenbündeln (U, P) abhängigen konstanten Faktor bestimmbar ist.
10. Leitsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich jede Gruppe von
Strahlenbündel (U, P) ein drittes Strahlenbündel (R) aufweist, welches in einer horizontalen
Ebene unter einem bestimmten Winkel zu den beiden genannten Strahlenbündeln (U, P) verläuft,
daß der relative Abstand zwischen den beiden genannten Sirahlenbündeln (I/, P) sowie zwischen
dem zusätzlichen Strahlenbündel (R) und einem der genannten beiden Strahlenbündel (U, P)
längs einer bestimmten Flugbahn zur Anzeige der seitlichen Winkellage der Flugbahn bezogen auf
die jeweilige Strahlungserzeugungseinrichtung (S)
heranziehbar ist und daß auf eine Ermitteking der Zeitspannen des Durchquerens der Strecken
zwischen den Strahlenbündeln mittels eines Detektors (DE), der in einem längs einer bestimmten
Flugbahn mit konstanter Geschwindigkeit fliegenden Luftfahrzeug (Ac) enthalten ist, die seitliche
Winkellage des betreifenden Detektors (De) in bezug auf die jeweilige Strahlungscrzeugungscinrichtung
(S) bestimmbar ist, wobei die Höhe der betreffenden Strahlungsquelle zusammen mit der
Höhe des Luftfahrzeugs für die Bestimmung der absoluten Lage des Luftfahrzeugs heranziehbar
ist.
11. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß jede Strahlungserzeugungseinrichtung
(S) eine Gruppe von drei divergierenden Strahlenbündeln (U, P, R)
abgibt, die in einer bestimmten Ebene längs einer vorgegebenen Flugbahn parallel zueinander verlaufen,
daß bei konstanter Grundgeschwindigkeit und Flugrichtung eines Luftfahrzeugs (Ac) beim
Durchfliegen der Strahlenbündel längs einer vorgegebenen Flugbahn der Quotient aus dem Abstand
zwischen dem ersten und zweiten Strahlenbündel (U, P) und dem Abstand zwischen dem
zweiten und dritten Strahlenbündel (P, R) weitgehend der gleiche ist und als Information über die
gegebenenfalls einen mittleren Bezugspegcl darstellende Höhe des betreffenden Luftfahrzeugs
(Ac) heranziehbar ist, daß durch Ändern des Quotienten der entsprechenden Strahlenbündel in
der nächsten Gruppe von Strahlenbündeln eine neue Höhe für den betreffenden Bezugspegel entsprechend
einer gewünschten Änderung des Flugkorridor-Bczugspegels längs des Flugkorridors
erzielbar ist, und daß die Beziehung zwischen den genannten Quotienten und den Bczugspegcln für
ein Luftfahrzeug (Ac) sowie für einen bestimmten Flug im Hinblick auf Lande- und Startvorgänge
individuell fcstlegbar ist. und zwar durch eine solche bestimmte Einstellung eines in dem jeweiligen
Luftfahrzeug (Ac) enthaltenen elektronischen Decoders, daß die Bezugspcgel die erwünschten
Flugbahnpcgel bei dem jeweiligen Flug darstellen.
12. Leitsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu jeweils einer Gruppe von Strahlenbündel gehörenden drei Strahlenbündel
(U, P, R) in einer horizontalen Ebene parallel verlaufen.
13. Leitsystem nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Quotienten
die Pegel oberhalb oder unterhalb desjenigen Pegels bezeichnen, auf dem das Luftfahrzeug
(Ac) vorzugsweise fliegen sollte.
14. Leitsystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Quotienten aus den Abständen zwischen entsprechenden Strahlenbündeln aufeinanderfolgender Strahlungserzeugungseiniichtungcn
(S) für jede beliebige Flugbahn innerhalb des Flugkorridors weitgehend gleich sind
und zur Lieferung einer Information über den Abstand von einem senkrecht zu Flugbahnen verlaufenden
vertikalen Strahlenbündel bzw. Leitstrahl oder zu einer Schwelle der Start- und Landebahn
(RW) oder irgendeinem anderen Bezugspunkt in dem Flugkorridor, auf der Start- und
Landebahn (RW) und der Rollbahn (TW) heranziehbar sind.
15. Leitsystem nach einem der Ansprüche 11
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechende Quotienten zur Abgabe einer Information in
dem Luftfahrzeug (Ac bzw. PL) über die Größe von
a) die Höhe des Aufstellungsortes der jeweiligen Strahlungserzeugungseinrichtung (5) in
bezuj» auf die Höhe der Start- und Landebahn^/?
W),
b) die seitliche Verschiebung des Aufstellungsortes der jeweiligen Slrahlungserzeugur.gscinrichtung
(S) in bezug auf den Mittelpunkt unterhalb der Flugbahnen,
c) die Nummer des Flugkorridors. der Start- und Landebahn (RW) und der Rollbahn
(TW),
d) den Krümmungsradius und die Richtung der Krümmung von gekrümmten Anflugbahnen,
c) Hindernisse
angebenden Charakteristiken heranziehbar sind.
angebenden Charakteristiken heranziehbar sind.
16. Leitsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das jeweilige Luftfahrzeug (Ac bzw PL) auf die Aufnahme einer Information
über die Abstände zu einem Bezugspunkt von zwei verschiedenen, rechtwinklig verlaufenden
vertikalen Strahlenbündeln aus die Zeitspanne de.; Durchquerens der Strecke zwischen diesen Strahlenbündeln
mißt und daraus die mittlere Grundgeschwindigkeit des betreffenden Luftfahrzeugs zu
bestimmen vermag.
17. Leitsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gruppe kollimierter divergierender
Strahlenbündel ein erstes und zweites flaches kollimiertes divergierendes Strahlenbündel
(U, P) aufweist, daß die beiden divergierenden Strahlenbündel (U, P) der jeweiligen Gruppe von
Strahlenbündel so gelegt sind, daß sie parallel in einer bestimmten Ebene verlaufen, wobei bei
bekannter Grundgeschwindmkeit des jeweiligen Luftfahrzeugs (Ac bzw. PL) längs einer gewählten
Flugbahn die Zeitspanne des Durchquerens des ersten und zweiten Strahlenbündel (U, P) proportional
dem Abstand von einer durch die Strahlungserzeugungscinrichtung (S) und parallel zu
der bestimmten Ebene verlaufenden Ebene zu der
betreffenden Stelle des Flugbahnelements der Flugbahn zwischen den beiden divergierenden
Strahlenbündeln (U, P) ist, und daß in dem Luftfahrzeug (Ac bzw. PL) bei Durchqueren und
Feststellen der betreffenden Strahlenbündel der genannte Abstand feststellbar ist.
18. Leitsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckblendeneinrichtungen
(27) den öffnungswinkel bestimmter Strahlenbündel in diskreten Werten längs einer Flugbahn
zur Identifizierung der betreffenden Strahlenbündel und zur Informationscodierung ändern.
19. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzliche
Strahlenbündel (R) vorgesehen sind, die jeweils in einer Bezugsstellung zu zumindest zwei bestimmten
Strahlungsbündeln derart gelegt sind, daß die relativen Abstände zwischen jedem dieser
zusätzlichen Strahlenbündel und zwei der genannten bestimmten Strahlenbündel die gleiche
Größe längs sämtlicher Bahnen besitzen, und daß unter Erhöhung der Zuverlässigkeit der Codierungsidentifizierung
und der Decodierung der Information in dem jeweiligen Luftfahrzeug (Ac bzw. PL) beim Fliegen auf einer Flugbahn innerhalb
des Flugkorridors sowie auf der Start- und Landebahn (RW) oder Rollbahn (TW) jedes der
zusätzlichen Strahlenbündel als Bezugs- oder Erkennungsleitstrahl in bezug auf die beiden genannten
Strahlenbündel der bestimmten Strahlenbündel in den codierten Gruppen von Strahlenbündeln
heranziehbar ist.
20. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die periodisch
aufeinanderfolgenden Gruppen von kollimierten Strahlenbündeln und das Strahlenbündelmuster
der Gruppen von Strahlenbündeln für eine bestimmte Auslegung längs der Flugbahnen in
einer bestimmten, eine erhöhte Zuverlässigkeit hinsichtlich der Codierungsinformation und hinsichtlich
der Decodierung der Information in einem Luftfahrzeug (Ac bzw. PR) beim Fliegen
längs einer Flugbahn in dem Flugkorridor sowie auf der Start- und Landebahn (RW) und Rollbahn
(TW) bei Lande- und Startvorgängen mit sich bringenden Folge angeordnet sind.
21. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für die Strahlenbündel
und die Leitstrahlen von radioaktiven Strahlungsquellen abgegebene Gammastrahlen
verwendet werden.
22. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für die Strahlenbündel
und Leitstrahlen von Röntgenstrahlungseinrichtungen abgegebene Röntgenstrahlen verwendet werden.
23. Leitsystem nach einem der Anspriiche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für die Strahlenbündel
und die Leitstrahlen Ultraviolettstrahlen verwendet werden.
24. Leitsystem nach einem der Anspriiche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für die Strahlenbündel
und die Leitstrahlen sichtbare Strahlen verwendet werden.
25. Leitsystem nach einem der Anspriiche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für die Strahlenbündel
und die Leitstrahlen Infrarotstrahlen verwendet werden.
26. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für die Strahlenbündel
und die Leitstrahlcn vorzugsweise im Mikrowellenbereich liegende Radiowellen verwendet
werden.
27. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für die Sirahlenbündel
und die Leitstrahlen in verschiedenen Bereichen unterschiedliche Strahlungsartcn verwendet
werden, die parallel und längs des jeweiligen Bereichs verlaufen, und daß mit Hilfe
eines Detektors, der zwischen den verschiedenen Strahlungsarten zu unterscheiden und diese gesondert
festzustellen vermag, entsprechende Signale von den verschiedenen Strahlenbündel gesondert
ermittelt werden.
28. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für die Strahlenbündel
und die Leitstrahlen unterschiedliche Strahlungen in verschiedenen Systembereichen
verwendet werden, daß die betreffenden Strahlenbündel bzw. Leitstrahlen längs der betreffenden
Bereiche parallel verlaufen und daß mit Hilfe von zumindest zwei Detektoren, deren jeder auf
eine bestimmte Strahlungsart anspricht, Signale von den verschiedenen Strahlenbündeln bzw. Leitslrahlen
ermittelt werden.
29. Leitsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster
Strahlungsdetektor an der Vorderseite und ein zweiter Strahlungsdetektor an der Hinterseite des
jeweiligen Luftfahrzeugs (Ac bzw. PL) angeordnet ist und daß durch Messung der Zeitspanne,
innerhalb der beide Strahlungsdetektoren ein vertikales Strahlenbündel bzw. einen vertikalen Leitstrahl
durchqueren, und Division des Abstands zwischen den beiden Strahlungsdetektoren durch
die betreffende Zeitspanne die Grundgeschwindigkeit des betreffenden Luftfahrzeugs (Ac bzw. PL)
bestimmt wird.
30. Leitsystem nach einem der Anspriiche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster
Strahlungsdetektor an der Vorderseite und ein zweiter Strahlungsdetektor an der Hinterseite
eines Luftfahrzeugs (Ac bzw. PL) angeordnet ist, daß aus einer Information über die Lagen dei
Flugbahnen der Strahlungsdetektoren die Fluglage der Hauptachse des Luftfahrzeugs (Ac bzw,
PL) in bezug auf den Flugkorridor und damit die Steigerung und der Steuerkurs des Luftfahrzeugs
(Ac bzw. PL) gewonnen werden und daß mil Hilfe eines dritten Strahlungsdetektors, der an dei
Seite der Achse der beiden genannten Strahlungsdetektoren angeordnet ist, der Rollwinkel und die
vollständige Fluglage des Luftfahrzeugs (Ac bzw PL) ableitbar sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US80510969A | 1969-02-28 | 1969-02-28 | |
| US80510969 | 1969-02-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2009345A1 DE2009345A1 (de) | 1970-10-15 |
| DE2009345B2 DE2009345B2 (de) | 1975-06-19 |
| DE2009345C3 true DE2009345C3 (de) | 1976-02-05 |
Family
ID=
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