DE2008902A1 - Amphtudenstabiler Sinus Oszillator - Google Patents
Amphtudenstabiler Sinus OszillatorInfo
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Description
R. 9588
11.12.1969 Cl/Kin
11.12.1969 Cl/Kin
Anlage-zur
Patentanmeldung
Patentanmeldung
Die Erfindung bezieht sich auf einen amplitudenstabilen
Oszillator der einen Reihenschwingkreis und einen die Schwingkreisdämpfung aufhebenden Verstärker enthält.
Bei den bekannten Oszillatoren ruft im allgemeinen eine Änderung der Schwingkreisgüte eine Amplitudenänderung des Schwingkreises
hervor. Weitere Änderungen der Schwingungsamplituden können durch eingestreute Störungen oder sich ändernde
parasitäre Kapazitäten entstehen. Insbesondere, wenn die Oszillatoren zur Speisung von induktiven Weggebern verwendet
werden, sind kleinere Güteänderungen als Folge von Rückwirkungen der induktiven V/eggebern auf die Oszillatorgrößen
unvermeidbar.
109837/1384 _
BAOOR)OiNM.
2UUH902
Robert Bosch GmbH n ocoo m /v
Stuttgart R· 9588 C1/Km
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Oszillator zu
schaffen, der besonders für induktive Y/eggeber geeignet ist und
dessen Ausgangsamplitude nicht von den erwähnten Störgrößen beeinflußt wird. Darüberhinaus soll der Oszillator so stabil
aufgebaut sein, daß er als Bauteil in der Kraftfahrzeugelektronik verwendet werden kann. Da die induktiven Weggeber
dort als Meßwertgeber verwendet sind, hängt die Meßgenauigkeit entscheidend von den Eigenschaften des Oszillators ab.
Die Lösung der Aufgabe besteht bei einer Anordnung der eingangs genannten A.t erfindungsgemäß darin, daß der Oszillator als
Clapp-Oszillator ausgebildet ist und einen Transistorverstärker
enthält, der aus der Reihenschaltung zweier komplementären Schwingtransistoren (10,11) besteht, an deren miteinander verbundene
Emitteranschlüsse die schwingkreisentdämpfende Energie
abnehmbar ist und daß eine Regelgröße von der Höhe der Schwingung; amplitude abgeleitet ist, mit deren Hilfe die Arbeitspunkte der
Schwingtransistoren (10,11) verschiebbar sind.
Die Verschiebung der Arbeitspunkte der Schwingtransistoren erfolgt
in einfacher Weise dadurch, daß deren Basisanschlüsse am Abgriffspunkt eines Basisspannungsteilers angeschlossen sind,
der einen als Regeltransistor ausgebildeten veränderbaren Widerstand enthält, wobei dem Basisanschluß des Regeltransistors
die Regelgröße zugeführt ist.
Eine sehr vorteiüiafte Anordnung ergibt sich dadurch, daß die
Schwingkreisinduktivität gleichzeitig als Induktivität der Weggeber arbeitet.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgeinäßen
Oszillators ergibt sich aus der Verwendung der beiden komplementären Schwingtransistoren anstelle eines einzigen
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Robert Bosch GmbH ^8 0 /Em
St\ittgart
Transistors. Bei einer nur einen Transistor aufweisenden Schaltung eines Gl.app-Oszillators wird der Kondensator, über
den die Schwingkreisenergie eingespeist wird, über einen
parallelgeschalteten Widerstand entladen. Dieser Widerstand wirkt als Emitterwiderstand. Bei der Aufladung des Kondensators
verzweigt sich der Ladestrom und der durch den Einitterwiderstand
fließende Teilstrom geht als Schwingkreiseinspeisung verloren.
Die Oszillatorschaltung mit der Reihenschaltung der beiden komplementären Transistoren v/eist diesen Nachteil nicht
auf, da während der Aufladung des Kondensators der diesem Kondensator parallelgeschaltete Schwingtransistor gesperrt ist. Die
Stromaufnahme der Schaltung mit zwei Schwingtransistoren ist aus diesem Gr-und erheblich geringer, so daß auch die Rückwirkungen
der von einem Versorgungsnetz aufgenommenen Stromimpulse auf weitere daran angeschlossene Verbraucher geringer sind. Die
Maßnahmen zur Kompensation dieser Rückwirkungen sind demzufolge weniger aufwendig. Ein wesentlicher Vorteil eines Glapp-Oszillators
anderen Oszillatortypen gegenüber besteht darin, daß die Höhe der Ausgangsamplitude nicht durch die Höhe der Versorgungsspannung
begrenzt ist. Speist ein Clapp-Oszillator induktive Weggeber, so ergibt sich aufgrund der hohen Spannungsamplitude am Weggeber eine größere Heßgenauigkeit als bei der
Verwendung von Oszillatoren, deren Ausgangsspannung durch die
Höhe der Versorgungsspannung festliegt.
Da der erfindungsgemäße Oszillator eine echte Regelung der Amplitude, keine Kompensation von Störgrößen enthält, ist es
nicht erforderlich, die Zuleitungen zu den Schwingkreisinduktivitäten abzuschirmen, da auch eingestreute Störungen
ausgeregelt werden.
Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus dem nachstehend beschriebenen und in der
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ORIGINAL
Sofcert Bosch GmbH ß
Stuttgart e*
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel, Die Figur zeigt einen in der Art eines Clapp-Oszillators aufgebauten Oszillator»
Per Oszillator enthält die Schwingtransistoren 10 und 111 die
von komplementärem Leitungstyp sind. Der Kollektor des IiP|i~
Transistors 11 ist mit der Betriebsspannungsquelle <*-üb verbunden,
sein Emitter ist an den Emitter des P|iP~Transietors 10
angeschlossen, dessen Kollektor an Masse geführt ist» Der Baeisspannungsteiler der Schwingtransistoren wird aus der
Reihenschaltung eines Regeltransistors 12, eines Widerstandes IJ,
zweier Dioden 14 und 15 und eines Widerstandes 16 gebildet, wobei der Emitter des Regeltransistors mit der Betriebsspannung
squel Ie +Ub in Verbindung steht und der freie Anschluß
des Widerstands 16 mit der Masse verbunden ist. Die Basis des Transistors 11 ist an die Anode der Diode 14 angeschlossen, deren
Kathode an die Anode der Diode 15 angeschlossen ist; die Kathode der Diode 15 steht mit der Basis des Schwingtransistors
10 in Verbindung. Zwischen die Dioden 14 und 15 ist die Reihenschaltung aus Schwingkreiskapazität C0und Schwingkreisinduktivität
Lq angeschlossen. Die Induktivität LQ ist dabei als
»it einem Mittelabgriff 17 versehene Differentialdrossel ausgebildet und weist einen beweglichen Kern 18 auf, durch dessen
Bewegung sich das Verhältnis der induktiven Widerstände der
beiden Teilabschnitte der Schwingkreisinduktivität verändert»
Ebenfalls zwischen die Dioden 14 und 15 ist die Reihenschaltung zweier Kondensatoren 19 und 20 angeschlossen, die einen
kapazitiven Spannungsteiler bilden. Der Abgriff dieses kapazitiven Spannungsteilers ist über einen Widerstand 21 an
die gemeinsamen Emitteranschlüsse der Schwingtransistoren 10 lind 11 angeschlossen. Zwischen dem Schwingkreiskondensator
Oq und der Schwingkreisinduktivität Lq liegt ein aus den beiden
Widerständen 22 und 23 gebildeter zur Masse führender Spannungsteiler.
An seinem Abgriff zwischen den Widerständen 22 und 23
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2UÜ89Q2
- 5 Rotiert Bosch GmbH
Stuttgart R. 9588 Cl/Kk
An seinem Abgriff
zwischen den V/iderständen 22 und 23 ist eine Diode 24 mit ihrer
Anode angeschlossen. Ihre Kathode liegt an einer Parallelschaltung aus einem Widerstand 25 und einem Kondensator 26, die beide an
Masse geführt sind. An der Kathode der Diode 24 bzw. am Kondensator 26 entsteht die Regelspannung für den Regeltransistor 12;
sie liegt unmittelbar an der Bassis des Regeltransistors 12.
Die beschriebene Anordnung arbeitet folgendermaßen: Der Oszillator
ist aus den Schwingtransistoren 10 und 11, der Schwingkreiskapazität
Cq, den Kapatzitäten 19 und 20 und der Schwingkreisinduktivität
Lq aufgebaut. Die Ansteuerung der Schwingtransistoren
erfolgt über die am Kondensator 19 entstehende Spannung, die über die Dioden 14 und 15 je nach Polarität auf
die Basisanschlüsse der Schwingtrarisistoren 10 und11 übertragen
wird. Von dem aus den Widerständen 22 und 23 gebildeten Spannungsteiler
wird ein Teil der Schwingkreisamplitude abgegriffen, von der Diode 24 gleichgerichtet und durch die aus dem Widerstand
25 und dem Kondensator 26 gebildete RC-Schaltung geglätet. Mit der Wahl des Spannungsteilerverhältnisses kann dabei die
Höhe der Ausgangsamplitude eingestellt werden; diesesVerhältnis stellt ein Maß für den Sollwert der Ausgangsamplitude dar. Die
gleichgerichtete Amplituden-Spitzenspannung ergibt am Kondensator 26 eine gegenüber Masse positive Regelspannung, die mit
größer werdender Schwingungsamplitude den Querstrom des Basisspannungsteilers
für die beiden Schwingtransistören 10 und 11
verringert und demzufolge die Schwingungsamplitude über die Aussteuerung der im Gegentakt"arbeitenden Schwingtransistoren
in stabilisierendem Sinne verkleinert. Über den kleinen Gegenkopplungswiderstand
21, der die Kurvenform der Ausgangsspannung
des Oszillators verbessert, wird der Kondensator 20 aufgeladen und entladen und somit Energie in den Schwingkreis eingespeist.
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Robert Bosch GmbH τ,
Stuttgart R·
Der erfindungsgemäße Oszillator eignet sich selbstverständlich auf für andere Anwendungen als zur Speisung von induktiven
Weggebern.
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Claims (4)
1. Amplitudenstabiler Oszillator, der einen Reihenschwingkreis und einen die Schwingkreisdämpfung aufhebenden Verstärker
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator als Clapp-Oszillator ausgebildet ist und einen Transistorverstärker
enthält, der aus der Reihenschaltung zweier komplementären Schwingtransistören (10,11) besteht, an deren
miteinander verbundene Emitteranschlüsse die schwingkreisentdämpfende
Energie abnehmbar ist und daß eine Regelgröße von der Höhe der Schwingungsamplitude abgeleitet ist, mit
deren Hilfe die Arbeitspunkte der Schwingtransistoren (10,11) verschiebbar sind.
2. Oszillator nach Anspruch 1 zum Betreiben von induktiven Weggebern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingkreisinduktivität
(L ) von der Induktivität des Weggebers gebildet wird.
3. Oszillator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basisanschlüsse der Schwingtransistoren (10,11) an Abgriffspunkte eines Basisspannungsteilers angeschlossen
sind, der einen als Regeltransistor (12) ausgebildeten veränderbaren Widerstand enthält, wobei dem
Basisanschluß des Regeltransis1n?s (12) die Regelgröße zugeführt ist.
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Robert Bosch GmbH Stuttßart
4. Oszillator nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen die Basisanschlüsse der beiden Schwingtransistoren (10,11) die Reihenschaltung von mindestens
zwei in Durchlaßrichtung betriebenen Dioden (14,15) gelegt ist.
109837/1 384
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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