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Wand-Mischbatterie für Kalt- und -Warmwasser Die Erfindung bezieht
sich auf eine Wand-Mischbatterie für Kalt-und Warmwasser mit einer Verkleidung,
aus der nur die Bedienungsorgane und der Auslauf herausragen, und die durch auf
dem Batteriekörper schraubbare Teile gegen die Gebäudewand gehalten wird.
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Die Wände in Badezimmern, Küchen usw. an denen Mischbatterien oder
sonstige sanitäre Armaturen vorgesehen werden, haben meist einen Fliesenbelag. Es
wird angestrebt, die Stellen, an denen die Batterieteile aus der Wand heraustreten,
zur Erzielung eines gefälligen Aussehens mit der Fliesenteilung ein Einklang zu
bringen, beispielsweise die Durchdringungsstellen auf Fugenkreuz oder in die Fliesenmitte
zu legen. Das ist sowohl bei Unterputzanordnung als auch bei Überputzanordnung meist
nicht möglich,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Mischbatterien
harmonisch in den Fliesenbelag einzufügen. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung
auf einfache Weise dadurch gelöst, daß bei einer Mischbatterie der eingangs erwähnten
Art die Verkleidung eine oder mehrere Wand fliesen ersetzt. Dabei kann die Verkleidung
aus dem gleichen oder einem anderen Werkstoff wie die Wandfliesen bestehen. Beim
Verlegen der Fliesen an der Wand muß natürlich von der die Armatur verkleidenden
Vliese bzw. Mehrfachfliese ausgegangen werden.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
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Es zeigen Fig. 1 eine Teilansicht einer Fliesenwand im Bereich einer
Wasserentnahmestelle mit unter Putz liegendenAnschlüssen, Fig. 2 einen Schnitt nach
Linie II-II der Fig. 1 bei tiefer Unterputzlage der Anschlüsse, Fig. 3 die entsprechende
Darstellung bei weniger tiefer Unterputzlage der Anschlüsse.
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Als Beispiel für diese Erläutertung der Erfindung ist eine unter
Putz angeschlossene Eingriff^Mischbatterie gewählt. Der im wesentlichen zylindrische
Batteriekörper 1 hat in der Nähe seines in der Wandausnehmung A liegendenEndes an
zwei einander gegenüberliegenden Stellen Stutzen 2 für den Anschluß der von beiden
Seiten her in die Wandausnehmung hineinragenden Kalt- und Warm-
Wa-sberzuleitiJngen.
An der innerhalb der Wandausnehmung A liegenden Stirnseite des Batteriekörpers 1-
ist der Wasserauslauf 3 angeschlossen, der beim Ausführungsbeispiel mit der Auslaßöffnung
des Batteriekörpers durch ein gebogenes Rohrstück 4 verbunden ist und ein beispielsweise
als Strahlregler oder Luftsprudler ausgebildetes Auslaufmundstück 5 trägt. In dem
Batteriekörp-er ist in bekannt ter, nicht dargestellter Weise ein die Zuflußöffnungen
und die Auslaßöffnungen steuernder Kolbenschieber gelagert, der mit -einer den Bedienungsgriff
6 tragenden Gelegenkkugel 7 so verbunden ist, daß durch Ausschwenken des Bedienungsgriffes
in Pfeilrichtung 8 (Fig.2 und 3) die Durchflußmenge vergrößert und durch seitliches
Ausschwenken in Pfeilrichtung 9 (Fig. 1) das Mischungsverhältnis von Kalt- und Warmwasser,
also die Temperatur des auslaufenden Wasser verändert wird.
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Der in der beschriebenen Weise innerhalb der Wandausnehmung A an die
Kalt- und Warmwasserzuleitungen angeschlossene Batteriekörper 1 ragt mit seinem
Bedienungsende aus der Wand heraus. Er ist bis auf das Bedienungsende und den Auslauf
3, 5 durch eine Platte 10 mit einem aus ihrer Grundebene herausgezogenen hohlen
Mittelteil 11 verkleidet. Die Platte 10 ersetzt innerhalb des Fliesenbelages dessen
Fliesen mit 12 bezeichnet sind, im Beispielsfalle eine einzige Fliese, d.h.-sie
hat die gleichen äußeren Abmessungen und die gleiche Dicke wie die Fliesen 12 und
fügt sich,~ unmittelbar an-der Außenfläche F des Wandputze anliegend, inden Plattenbe-lag
ein. Die~
Platte 10 wird durch eine rosettenartige Spannscheibe
13, die auf einem Außengewinde 14 des Batteriekörpers 1 schraubbar ist, gegen die
Wandfläche F gespannt. Die Spannscheibe 13 übergreift die Aussparung 15, in welcher
der Batteriekörper 1 die Platte 10 durchsetzt. An der Unterseite des hohlen Mittelteils
11 der Platte 10 ist eine Schlitzöffnung 16 ausgespart, durch die hindurch das Auslaufmundstück
5 nach dem Festspannen der Platte 10 in den Wasserauslauf 3 eingeschraubt wird.
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Je nach Unterputztiefe't der an die Stutzen 2 anzuschließenden Wasserzuleitungen
muß die Spannscheibe 13 mehr oder weniger weit auf dem Außengewinde 14 des Batteriekörpers
gegen die Wand hin verschraubt werden (vgl. Fig. 2 und 3). Die axiale Länge l des
Außengewindes 14 auf dem Batteriekörper 1 und die axiale Länge 11 des Innengewindes
der Spannscheibe 13 sind so bemessen, daß auch bei der kleinsten Unterputztiefe
t (Fig. 3) das Außengewinde 14 nicht freigelegt wird.
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Die Erfindung kommt auch für Überputzanschluß in Betracht. In diesem
Fall muß der hohle Mittelteil 11 der Platte 10 entsprechend weiter aufladen, Auch
für Zweilochbatterien mit Unter- und Überputzanschluß kommt die Erfindung in Betracht.
Hierbei kommt man mit einer Platte 10 der einfachen Fliesengröße nicht aus und muß
zweifache, gegebenenfalls auch mehrfache Fliesengröße wählen.
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Die für Mischbatterien beschriebene Erfindung kann auch bei einfachen
Wasserventilen Anwendung finden, die unter oder über Putz an einer Wand an die Wasserleitung
angeschlossen sind.