DE2007989B2 - Zusammensetzbares Ladenmöbel - Google Patents
Zusammensetzbares LadenmöbelInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft ein aus ineinandersteckbaren Bauteilen zusammensetzbares Ladenmöbel mit
an den Kanten der Bauteile befindlichen, als profilierte Steckschienen ausgebildeten Steckvorrichtungen.
Ein derartiges Ladenmöbel ist beispielsweise durch die deutsche Offenlegungssrhrift 1 913 251 bekanntgeworden.
Dabei wird aus mehreren, verschieden profilierten und abgelängten Stra. sprofilteilen ein
Gerüst zusammengesetzt, in das während oder nach dem Zusammensetzen Seitenwände, Boden- und
Tischplatten und Schiebetüren einsetzbar sind.
Das Gerüst besteht im wesentlichen aus Eckpfosten, die schwalbenschwanzförmige Führungsnuten
aufweisen, sowie in diese einschiebbare Seitenstützen, obere und untere Randleisten, Füllstreifen und
Abschlußteile. Die Randleisten sind dabei mit Kopfstücken zu versehen, die die Führungen aufweisen
und die entweder mit den Randleisten verschraubt sind oder bei denen mittels einer Spannstangenanordnung
der Abstand zwischen den Eckpfosten aufrechterhallen wird. Ein solches Gerüst kann auch gemäß
der deutschen Gebrauchsmusterschrift 6 921 445 aus L-Profilen zusammengeschweißt sein,
wobei die Wände und Bodenplatten mittels zungenähnlicher Haken in Öffnungen des Gerüstes einhängbar
sind.
Ein derartiges Ladenmöbel hat aber erhebliche Nachteile. Es sind nämlich eine Vielzahl von verschiedenen
Bauteilen, insbesondere für die Errichtung eines zur Aufnahme der Wände und Bodenplatten
bestimmten Gerüstes notwendig, wodurch eine umständliche und umfangreiche Montage notwendig
wird. Insbesondere bei Reparaturarbeiten ist der komplizierte Aufbau sehr nachteilig, vor allem dann,
wenn die Ladenmöbel störanfällige bewegliche Einrichtungen aufweisen, wie z. B. Förderbandeinrichtungen
bei Kassen und Packtischen in Selbstbedienungsläden, da im Falle einer Störung ein umständliches
Freilegen der festmontierten, reparaturbedürftigen Teile erforderlich ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, derartige Ladenmöbel auf eine nur wenige Bauteile
erfordernde Weise einfach und schnell zusammenfügbar und auseinandernehmbar auszuführen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bauteile aus flächigen Seitenwänden
und einer Bodenplatte bestehen und daß ein Teil der Steckvorrichtungen als um einen Drehpunkt drehbare
Steckschienenprofile ausgebildet, sind.
Das Zusammenfügen der einzelnen Bauteile beim Aufstellen und entsprechend das Zerlegen des La-
denmöbels ist ohne den Arbeitsaufwand möglich, der bisher bei der Verwendung vieler verschiedener Bauteile
und vor allem auch durch das Anbringen oder Lösen von Schrauben mittels Werkzeugen bestand.
Die Verbindungen der Bauteile sind bei den erfin-
d-'ngsgemäßen Ladenmöbeln so ausgestaltet, daß im
gebrauchsfertigen Zustand keine Verschraubungen erforderlich sind. Die Bauteile sind in genormten
Ausführungsformen bereitstellbar, wodurch sie raumsparend gelagert und transportiert werden kön-
nen und sich ohne Werkzeug und in kürzester Zeit auch von ungelerntem Personal zu den gewünschten
Ladenmöbeln zusammensetzen lassen.
Ebenso ist ein rasches und unkompliziertes Umgestalten der Ladenmöbel möglich, z. B. durch Austausch
des Bauteiles Förderbandeinrichtung gegen ein Bauteil Auflagefläche für einen Umpacktisch.
Von besonderem Vorteil ist dabei, daC die Steckvorrichtungen in den Bauteilen integriert sind. Dies
kann bereits herslellerseitig geschehen, z.B. mittels Anschrauben der Steckvorrichtungen an Bauteilen
aus Holzplatten, durch geeignetes Umbiegen von Abschnitten von Bauteilen aus Blechtafeln oder durch
Angießen bei der Herstellung von Bauteilen aus Kunststoffteilen, wie stranggepreßten Hohlprofilen.
Die Steckvorrichtungen sind dabei teilweise als ineinanderschiebbare
nicht kippbare und teilweise als ineinanderschiebbare kipp- oder drehbare Steckschienen
ausgebildet. Dadurch sind ein Teil der Bauteile derart aneinander reihbar, daß sie eine stabile, winkeltreue
Verbindung besitzen und daran andere Bauteile gerart befestigbar, daß sie gegebenenfalls geschwenkt
werden können. Dabei ist es vorteilhaft, wenn ein Teil der um einen Drehpunkt drehbaren
Steckschienenprofile scharnierähnlich als Einhängegelenke nur an kurzen Kantenbereichen der Bauteile
ausgebildet ist.
Bei etwa auftretenden Störungen an z.B. dem Bauteil der Förderbandeinrichtung wird durch Hochklappen
der an den Einhängegelenken schwenkbar
befestigten Förderbandeinrichtung in einfachster Weise der Zugang zu den reparaturbedürftigen Teilen
geschaffen; notfalls kann die gesamte Förderbandeinrichtung, da ihre Einhängegelenke wiederum
mit einem ihrer Steckschienenprofile in die Unterlage einsteckbar ausgebildet sind, in wenigen Minuten gegen
eine andere Förderbandeinrichtung ausgetauscht werden, wodurch sich nur eine kurze Unterbrechung
des Abfertigungsbetriebes ergibt.
Bei den Ladenmöbeln der erfindungsgemäßen Ausführung können auch zusätzlich Sicherungselemente an den Steckvorrichtungen der Bauteile vorgesehen sein. Solche Sicherungselemente können Rändelschrauben, Splinte, Bajonettbolzen od. dgl. sein, die sich sämtlich ohne Benutzung von Werkzeugen rasch ansetzen oder entfernen lassen.
Bei den Ladenmöbeln der erfindungsgemäßen Ausführung können auch zusätzlich Sicherungselemente an den Steckvorrichtungen der Bauteile vorgesehen sein. Solche Sicherungselemente können Rändelschrauben, Splinte, Bajonettbolzen od. dgl. sein, die sich sämtlich ohne Benutzung von Werkzeugen rasch ansetzen oder entfernen lassen.
Solche zusätzlich angebrachten Sicherungselemente werden immer dann sinnvoll sein, wenn die
Möglichkeit besteht, daß bestimmte Handgriffe am
gebrauchsfertigen Ladenmöbel, etwa das Greifen imter
eine Tischkante beim Hochheben des Ladenmöbels, der «leiche Handgriff wie derjenige zum Abmontieren
eines einzelnen Bauteiles ist. Sollte es aus Rationalisierungsgründen möglich sein, einige Bauteile
des Ladenmöbels bereits am Herstellungsort zusammenzusetzen, dann empfehlen sich solche zusatzliehen
Sicherungselemente der oben beschriebenen Art als Transportsicherungen, die dann am Aufstellungsort
wieder entfernt werden können.
Das Anbauen von weiteren Bauteilen des Ladenmöbels,
wie z.B. der Unterbau für eine Registrierkasse oder weiterer Unterbauten für Mehrfeldkassentische,
erfolgt ebenfalls unter Verwendung von Bauteilen mit Steckvorrichtungen.
Die Steckschienen können an geeigneten Stellen mit Löchern, Längsschlitzen od. dgl. versehen sein,
die die Möglichkeit bieten, an bzw. in den fertig montierten Ladenmöbeln zusätzliche Bauteile anzubringen,
wie z.B. Fachböden oder Behälter, indem diese mit Rasthaken in die Öffnungen eingehängt
werden. Auf diese Weise -vird dem enindungsgemäßen_Ladenmöbel
eine sehr vorteilhafte Vielseitigkeit 'CDTe Erfindung ist im folgenden an Hand einiger in
den Figuren schematisch wiedergegebener Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 a und 1 b verschiedene Stechvorrichtungen
· die
der Proflilanken abhängt, so Winkella«en der
richtung ^
Winkellage von.
daß andere ^}
Winkellage von.
daß andere ^}
Bauteile zucin»""" Steckschienenprofile mit Profil-Dagegen
Kum lfa MJ t sowoni durch Längsflanken
wie ar ι g. beliebiger Winkellage der
^ersch!eb"ng' "?°Λ "einander als auch durch eine
Bau't"e "i^ Pnkt M bei in gleicher Höhe
V^zts^usammens zweier Bautei.e,
F i I 3 das Beispiel des Zusammensetzens eines erfindunWmäßenLdenmöbels.
.^1..
In F i g. 1 a ist der Querschnitt eines Steckschie-„cnprofilf
schematisch abgebild,t. Die zu verbindenden Bauteile i und 2 sind in diesem Fall an ihren
Kanten senkrecht aufeinanderstoßende Blechwände. Die aus den Profilflanken 3, 4, 5,6 bzw. 7 und 8 ge-
SAW« ä ä;
angesetzten οι n , lie gestrichelt eingezeichnete
^ηα^Λ °teS?l2 isfdiese Möglichkeit ver-Lage
12 des Bauteils i*
deutlicht. ,^,„«teilten Steckschienenprofile,
Die inFig. 11b darges n ^ ^
>5 we ehe " J f^j^Eher Weise wie bei dem ge-
^^"^^"/^i^^Drehschienenprofil geformt
maß F' S"1 a. geigten uren η
wird, weist ebene Profflflanken « /wie'aus
und gebogcno ?rof !flanken 14 ^^ ^
„ der F ig _1 b zuersehenmsi . neinander um
Drehen der Steckschienenp-aie g g
den DrehpunktM. erschieben von Bauteilen
^ 2 zeigt djs ^»^J^ SteckscWenen-
profile mit den in Fig. la gezeigten Profilflan xn
aufweisen. - 3 b und 3 c wird das Zu-
An Hand aer _r r o. ,, äß n Ladenmö-
--motzen ^y ^« W™ In diesem ße,
sptl » den Unterkanten 31, 32^ndMi mU
schienenprofilen gemäß Fi gj
Jie flächige d,e L^te b
42 und 43 sind, ^
der Bodenplatte 44 dur h
senk rechte Lage ve Kunden,
senk rechte Lage ve Kunden,
teile, die Querseite bildende'
von oben eingeschoben werden.
teile 1,2 möglich. Auf die Profilflanke 6 des in eine
drehbare
sat Bao"ils2 in Richt°°8 des pi" un"
SäSSJSSS Sä
Hierzu 1 Blatt Zeichnung-n
Claims (2)
1. Aus ineinandersteckbaren Bauteilen zusammensetzbares Ladenmöbel mit an den Kanten der
Bauteile befindlichen, als profilierte Steckschienen ausgebildeten Steckvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile
(1, 2) aus flächigen Seitenwänden (41, 42, 43, 45, 46) und einer Bodenplatte (44) bestehen und daß
ein Teil (11 bis 14, 18 bis 20, 49 a, 49 6) der
Steckvorrichtungen (3 bis 8, 11 bis 14, 18 bis 20, 49 a, 49 b) als um einen Drehpunkt (M) drehbare
Steckschienenprofile ausgebildet sind.
2. Ladenmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil der um einen Drehpunkt (M) drehbaren Steckvorrichtungen (49 a,
49Z)) scharnierähnlich als Einhängegelenke nur an kurzen Kantenbereichen weiterer Bauteile (47,
48) ausgebildet ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2007989A DE2007989C3 (de) | 1970-02-20 | 1970-02-20 | Zusammensetzbares Ladenmöbel |
| FR7045856A FR2080379A5 (de) | 1970-02-20 | 1970-12-18 | |
| ES1971194739U ES194739Y (es) | 1970-02-20 | 1971-01-20 | Muebles para tiendas. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2007989A DE2007989C3 (de) | 1970-02-20 | 1970-02-20 | Zusammensetzbares Ladenmöbel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2007989A1 DE2007989A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE2007989B2 true DE2007989B2 (de) | 1974-04-18 |
| DE2007989C3 DE2007989C3 (de) | 1974-12-19 |
Family
ID=5762908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2007989A Expired DE2007989C3 (de) | 1970-02-20 | 1970-02-20 | Zusammensetzbares Ladenmöbel |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| GB8610839D0 (en) * | 1986-05-02 | 1986-06-11 | Rydal Precision Eng Co Sales L | Cabinet |
-
1970
- 1970-02-20 DE DE2007989A patent/DE2007989C3/de not_active Expired
- 1970-12-18 FR FR7045856A patent/FR2080379A5/fr not_active Expired
-
1971
- 1971-01-20 ES ES1971194739U patent/ES194739Y/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES194739U (es) | 1975-01-01 |
| DE2007989A1 (de) | 1971-09-02 |
| ES194739Y (es) | 1975-06-01 |
| DE2007989C3 (de) | 1974-12-19 |
| FR2080379A5 (de) | 1971-11-12 |
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Legal Events
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