DE2007865C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Polieren einer Siliciumoberfläche - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Polieren einer SiliciumoberflächeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Polieren von Siliciumoberflächcn, bei welchem dem mechanischen
Pollervorgang ein unter Beteiligung von Fluorionen ablaufender chemischer Poltervorgang überlagert
wird. Eine Weilerbildung der Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen
Verfahrens.
Ein Verfahren der genannten Art ist aus der DE-AS 52 183 bekannt. Integrierte monolithische Halbleiterschaltungen,
Transistoren, Dioden und andere, z, B, passive Halbleiterbauelemente, werden durch verschiedene
aufeinanderfolgende Verfahrensschntte, wie Diffusion und Epitaxie auf planaren Siliciumoberfläctien
hergestellt. Die Perfektion dieser planaren Siliciumdberflachen
in bezug auf die OberfläclTenrauhigkcit, welche so gut sein muß, daß die Abweichungen von der
Idealoberfläche größenordnungsmäßig höchstens einige zehntel nm betragen, die Oberflächenebenheit, die
Einheitlichkeit und die Freiheit von chemischen Schädigungen ist eine Grundforderung für die Herstellung
von Halbleiterbauelementen. Die Bedeutung ist aus dem Umstand zu ersehen, daß heutzutage mehr als
20 000 aktive und passive Halbleiterbauelemente auf einem Siliciumplättchen von etwa 3 cm Durchmesser
gebildet werden. Die Oberflächenebenheit des Siliciumplättchens ist für die Maskierung bei den phntolithographischen
Verfahren wegen der Forderung von kleinsten Abmessungen der Halbleiterbauelemente sehr kritisch.
Eine Vergrößerung des Abstandes zwischen der Oberfläche der Maske und der Oberfläche des
Siüciumplättchens, hervorgerufen durch stärkere Abweichungen
der Siliciumoberfläche von einer idealen planaren Oberfläche, beeinflußt die Nebeneinanderanordnung
von Halbleiterbauelementen mit feinen Strukturen auf der Oberfläche des Siliciumplättchens. Diese
Unebenheit wird zur Kante des Siliciumplättchens hin stärker. Daraus ergeben sich an der Peripherie des
Siliciumplättchens fehlerhafte Halbleiterbauelemente. Wie groß der Bereich mit den fehlerhaften Halbleiterbauelementen
ist, hängt von dem Ausmaß der Unebenheit des Siliciumplättchens ab. Mechanische
oder physikalische Defekte und Unregelmäßigkeiten in der planaren Silicumoberfläche erzeugen außerdem auf
der gesamten Oberfläche gerade noch oder nicht mehr brauchbare Halbleiterbauelemente, was die Ausbeute
stark verringern kann.
Zur Lösung dieser Probleme wurden bisher schon mehrere Verfahren bekannt Zu ihnen gehören das
chemische Ätzen, das Elektropolieren, das mechanische Läppen und Polieren sowie die Anwendung mehrerer
dieser Polierschritte nacheinander. Mit dem mechanisehen Polieren, das im allgemeinen aus einem
Abschleifen und Polieren mit Poliermitteln von zunehmender Feinheit besteht, lassen sich die meisten
Kratzer und Grübchen in einer Siliciumoberfläche entfernen. Die Poliermittel selbst beschädigen jedoch
die Siliciumoberfläche in AWiringigkeit von der
Partikelgröße des Poliermittels und den Umgebungsbedingungen, wie Druck und Temperatur. Daher schließt
das mechanische Polieren im allgemeinen mit einem chemischen Ätzen zur Entfernung dieser Schäden im
Siliciumplättchen ab. Während sich mit diesen Verfahren zwar die Oberflächenbeschaffenheit von Siliciumoberflächen
wesentlich verbessern läßt, sind sie doch zeitaufwendig und erzeugen keine vollkommene planere
und kristallographisch perfekte Siliciumoberflächen.
Die erstrebte plane und perfekte Siliciumoberfläche kann auch durch das aus der DE-AS 12 52 183 bekannte
Verfahren noch nicht erreicht werden, bei dem als chemisch wirksame, Fluoranionen enthaltende Lösung
ein Gemisch von Salpetersäure und Flußsäure verwendetwird.
Gegenstand des älteren deutschen Patents 16 21 473
ist ein Verfahren zum Polieren von Siliciumoberflächen, bei dem während des Polierens die zu polierende
Siliciumoberfläche ständig mit einer im Überschuß zugegebenen wäßrigen Kupfer- oder Silberkationen
und Fluoranionen enthaltenden Plattierlösung mit einem pn-Wert kleiner als 7 benetzt wird. Dieses
Verfahren liefert eine aufgezeichnete Politur der Siliciumoberfläche, wenn diese Fremdatonie in nicht zu
μ hoher Konzentration enthält. Wo das Siliciumplättchen
jedoch mit Fremdatomen stark dotiert ist. d. h. N f - oder
P' -leitend ist, und die Fremdatome in der zu polierenden Siliciumoberfläche einen nicht mehr uner-
heblichen Anteil der Oberflächenatome darstellen, läßt sich mit dem Verfahren nach dem älteren Patent die
Siliciumoberfläche nicht bis zur gewünschten Vollkommenheit polieren.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Polieren von Siliciumoberflächen
anzugeben, das es ermöglicht, ungeachtet der Konzentration von Fremdatomen in dem zu polierenden
Siliciumplättchen, Siliciumoberflächen zu erzeugen, weiche vollkommen eben und glatt sind und praktisch
frei von Kristalldefekten sind.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren der eingangs genannten Art durch dessen Ausbildung nach
dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst.
»Überschuß« bedeutet in diesem Zusammenhang, daß die Mengen an chemisch reaktionsfähigen Stoffen
in der Plattierlösung größer sind als die Mengen, welche mit dem Silicium reagieren, während die Lösung mit der
Siliciumoberfläche in Kontakt ist Die Quecksilberkationen enthaltende Plattierlösung ist eine Lösung, welche
unter Abscheidung von Quecksilber Silicium löst Durch das Befeuchten der Siliciumoberfläche mit der Lösung
ergibt sich also eine Austauschplattierung des Quecksilbers auf der Siliciumoberfläche. Das gleicbzeitige und
kontinuierliche Abwischen der Siliciumoberfläche entfernt das Quecksilber von den erhabenen Bereichen auf
dieser Oberfläche. Das Quecksilber ist ein weiches oder pastenförmiges Material und hat keine hohe Oberflächenhaftung
am Silicium oder an den darin befindlichen Partikeln aus Fremdatomen, d. h. es baut sich also keine
Quecksilberschicht um die hervorragenden Fremdatome auf der Siliciumoberfläche auf und die resultierende
polierte Oberfläche ist von überragender Qualität, und zwar — anders v/ie beim Gegenstand des deutschen
Patents 16 21 473 — ungeachtet der Dotierungskonzentration im Siliciumplättchen. Auf diese Weise erhält die
Siliciumoberfläche eine große Perfektion — auch bezüglich der Kristalldefekte, mit einer sehr guten
Feinstruktur und ohne jegliche Beschädigung. Wesentlich für dieses Ergenis ist, daß bei dem erfindungsgemäßen
Veriahren nicht — wie bei dem in der DE-AS 12 52 183 beschriebenen Verfahren — als mechanisch
wirkendes Poliermittel ein feinkörniges, hartes Material, wie z. B. S1O2, SiC und AI2O3 eingesetzt wird.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird das Verfahren nach der Erfindung vorteilhaft mit Hilfe der
im Anspruch 6 gekennzeichneten Vorrichtung durchgeführt.
Eine Vorrichtung, mit der die bei der Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung eingesetzte weitgehend
übereinstimmt, welche allerdings zum chemischmechanischen Polieren unter Verwendung eines feinkörnigen,
harten Poliermittels eingesetzt wird, ist aus der DE-AS 12 37 307 bekannt. Auch bei dieser
bekannten Poliervorrichtung ist eine sich drehende mit einer Polierschicht versehene Polierplatte vorhanden,
auf welcher eine weitere Platte zur Aufnahme der zu polierenden Halbleiterscheiben so angeordnet ist, daß
unter Drehung die Halbleiterscheiben mit der zu polierenden Oberfläche unter einem bestimmten Druck
gegen die Polierschicht der Polierplatte gedruckt werden, und über welcher mindestens ein Behälter
aufgehängt ist, um Polierflüssigkeit auf die Polierplatte zu bringen. Wie bei der bekannten Poliervorrichtung
werden auch bei der Poliervorrichtung nach der &5 Weiterbildung der Erfindung die Halbleiterscheiben auf
der weiteren Platte festgeklebt.
Das Verfa :ren nacli der Erfindung und die Vorrichtung
zu seiner Durchführung werden im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und den F i g. 1 bis 3
der Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt einer Poliervorrichtung zur Durchführung des Polierverfahrens
nach der Erfindung;
Fig,2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Poliervorrichtung und
Fig.3A, 3B, 3C und 3D Teile von Siliciumplättchen
im Schnitt, bei denen an der Oberfläche an den Stellen, an denen Fremdatome an der Oberfläche liegen,
größere Erhebungen bei der Austauschpolitur auftreten — das Problem bei bekannten Verfahren.
Die planare Siliciumoberfläche, die im allgemeinen als
Ausgangsfläche bei den Verfahren zur Herstellung von Halbleiterbauelementen benutzt wird, befindet sich an
der Oberfläche eines dünnen monokristallinen Siliciumplättchens. Diese Siliciumplättchen werden aus monokristallinen
Siliciumzylindern erzeugt und auf einer Läppmaschine mit einem feinen Schleifmittel geläppt
Die Oberfläche des Siliciums '»vst eine einigermaßen
gleichbleibende Rauhheit, ist jeüörh mechanisch beschädigt
An diesem Punkt des Herstellungsverfahrens setzt das Polierverfahren nach der Erfindung ein. Es
kann mit der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Poliervorrichtung durchgeführt werden. Die Poliervorrichtung
umfaßt eine Schale 10 mit einem Flüssigkeitsauslaß 12 und einer angetriebenen Polie.-platte 14. Auf
der Polierplatte 14 ist eine weiche feste Polierschic'ht 16 befestigt, die aus porösem Papier oder aus genoppten
Textilien besteht Die Polierplatte 14 wird durch einen nicht dargestellten Antrieb angetrieben, der an die
Welle 18 gekuppelt ist Die zu polierenden Siliciumplättchen 25 werden an der kleineren Platte 20 angeklebt
oder anderweitig befestigt. Diese Platte 20 mit den darauf befestigteil Siliciumplättchen 25 wird durch den
Arm 22 mit seinen Lagerflächen 26 unter einem mittels der Welle 28 übertragenen Druck P gegen die
Polierschicht 16 gedrückt. Der Arm 22 ragt vom Rand der Schale 10, wo er befestigt ist, in die Mitte und liegt
neben der Platte 20 in der Bahn der Platte 20, die diese infolge der Drehung der Polierplatte 14 durchläuft. Die
Oberfläche des Siliciumplättchens wird kontinuierlich mit einer Überschußmenge einer Austausch-Plattierungslösung
befeuchtet, und diese Plattierlösung fließt von einem Behälter 30 durch eine Drosselöffnung 32 auf
die Polierschicht 16 der sich drehenden Polierplatte 14. Die überschüssige Plattierlösung wird vom Rand der
Polierplatte 14 weggespült und fließt durch die Auslauföffnung 12 ab.
In den F i g. 3A, 3B, 3C und 3D ist — zur Erläuterung des Verfahrens nach dem älteren deutschen Patent
16 21 473 — schemetisch in starker Vergrößerung ein st'ifl; dotiertes Siliciumplättchen 40 dargestellt, welches
N + - oder P+-Ieitend ist und nicht aus Siliciumatomen
bestehende homogen über das Siliciumpisttchen verteilte Erhebungen 42 aufweist. Das Siliciumplättchen 40, in
dem die nicht aus Silicium bestehenden Partikel 42 verteilt sind, wird bei dem Verfahren nach dem älteren
Patent schrittweise und dabei an seiner Oberfläche abgetragen, bis gemäß der Darstellung in F i g, 3B einer
der Partikel 42 an der polierten Oberfläche erscheint. Die Siliciumoberfläche wird durch das gleichzeitige
Austausehplattieren und das Abwischen weiter abgetragen.
Der freigelegte Partikel 42 und der unmittelbar umgebende Teil der Siliciumoberfläche wird mit einem
Ib-Metall, z. B. Kupfer, plattiert. Durch das Abwischen
wird die Politur der übrigen Siliciumoberfläche fortge-
setzt, kommt jedoch im Bereich des Partikels 42 nicht
zur Wirkung, der nicht im Austausch planiert wird und
daher auch nicht wegpoliert wird, wie es in Fig. 3C gezeigt ist. Wenn sich der Partikel 42 über die
Siliciumoberfläche erhebt, wird auch die Siliciumoberfläche in seiner Umgebung nicht von dem plattierten
Ib-Metall freigewischt und dadurch die Politur in diesem
zusätzlichen Bereich gestoppt. Somit wird ein »Hügel« aus Silicium gebildet, der den Partikel 42 umgibt, bis der
Partikel 42 durch die beim kontinuierlichen Abwischen wirkende Kraft abgeschert wird. Die resultierende
Oberflächenstruktur ist in Fig. 3D gezeigt. Durch weiteres Polieren wird natürlich auch dieser »Hügel«
entfernt: Wenn das Verfahren jedoch beendet ist. ist die Oberfläche des Siliciumplättchcns nicht perfekt.
Aus dieser Beschreibung gehl hervor, daß der F.ffekt eines großen nicht aus Silicium bestehenden Partikels.
der selbst auch in einem optischen Mikroskop nicht /u sehen ist (in Röntgenaufnahmen sind diese Pnrtikel als
schwarze Punkte zu sehen) darin besteht, daß ein vergrößerter Hügel neben dem Partikel entsteht. Solche
Hügel sind mit bloßem Auge zu sehen. Kleinere Partikel verursachen kleine Hügel, die durch das Austauschpl.ittieren
und das gleichzeitige Abwischen wegpoliert werden.
Fs wurden bei den der Erfindung zugrundeliegenden Untersuchungen festgestellt, daß durch Verwendung
von Quecksilber als Austausch-Plattierungsmetall die
oben erw ahnten Probleme gelöst werden. Die Quecksilberplattierung
nimmt auf dem Silicium eine weißgefärbte pastenartige Form an und bildet meinen festen
Metallfilm. Das Quecksilber laßt sich mit dem Poiierpapier oder -tuch leicht abwischen, da es eine
geringe Adhäsion an der Siliciumoberfläche aufweist und infolgedessen das im vorhergehenden Absatz
beschriebene Problem nicht vorliegt.
Besonders vorteilhaft ist die Queeksilherplatticrung
beim Polieren von monokristallinen Siliciummatcrialicn.
du- N-- und P--dotiert sind. Bei diesen Konzentrationen
von Frerridatomen befinden sich iin Siliciumpl.ittchen
Partikel aus Fremdatomen. Dk-si: bilden sich
aufgrund der engen Nachbarschaft der Konzentration zur maximalen Löslichkeit der Fremdatone un Silicium
oder bei der durch die zum Aufwachsen oder zur
Herstellung des Siliciumeir.kristaÜcs erforderlichen
Verarbeitung und führen zu Erhebungen an der Siliciumoberfia^he. Das Problem der Frh.'bungen
ändert sich abhängig von der jeweils vorliegenden Art
der Fremdatome. stellt sich jedoch bei allen P- und N ·-Dotierungen. Das Problem liegt /.B. vor bei
N- Leitung Lew irkenden Arsen- und \nt:rronkonzentrationen
ir derGroße \r-rt 1 '■' 10'" Atome cmJ.
/wischen der zu polierender. Siliciumoberfläche und
der f'olierithxKioberfläche muß eine realme Bewegung
stattfinden Der aufzubringende Drtck hat für die gewünschten Polierergebnisse besonder; Bedeutung.
Bei höheren Geschwindigkeiten der über die Polierplatte bewegten Siliciumplättchen kann der Druck verringert
werden. Die Platte 20 sollte außerdem relativ zur Polierplatte 14 noch gedreht werden. Die Drehung kann
durch die Polierplatte 14 oder durch einen externen
=, Antrieb erreicht werden. Die Drehung kann durch die
Drehung der Polierplatte 14 induziert werden, wobei ein passendes Gewicht oder ein entsprechender Druck P
auf die Platte 20 wirkt.
Beim letzten Schritt des Verfahrens wird die
η Polierplatte 14 von Resten der Plattierlösung befreit
und der größte Teil des Quecksilbers von der polierten Siliciumoberfläche entfernt. Dabei wird einfach die
zufließende Planierlösung durch eine nichtplattierende
Flüssigkeit, wie Wasser, ersetzt, so daß das Quecksilber
r, aber kein Silicium mehr entfernt wird. Um die
Quecksilberionen in die Plattierlösung zu bringen, wird Quecksilbernitrat bevorzugt, weil es keine unerwünschten
Verunreinigungen in die Lösung einbringt. Mit dem gleichen Frfolg läßt sich auch Sulfat verwenden. Die
;,, \ laloeenc. wie z. B. Chlorid, sind weniger erwünscht, da
sie durch ihre Tendenz zur Komplexbildung mit Quecksilbcrionen (und Ammoniumionen) dazu neigen.
das Ausmaß der Siliciumentfernung /u reduzieren.
Zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung
r> kann beispielsweise wie folgt verfahren werden:
Hin zylindrischer Körper aus monokristallinem (Zylinderachse in (I I !)-Richtung) mit Bor P dotiertem
(Stör.tellenkonzentration 1.7 χ ΙΟ15 Atome/cm!. spezifische
Widerstand 8 Ohm · cm) Silicium von 32 mm Durchmesser wurde in eine große Anzahl von Scheiben
von ungefähr 300 μm Dicke geschnitten. Die Obcrflä
chen der Siliciumscheiben wurden mit einem Schleifmittel mit 12Mm Korndurchmesser geläppt. Die Siliciumplättchen
wurden dann im I'llraschallverfahren mit
3=, Wasser und Seife gereinigt. Je eine Gruppe von 9 Siliciumplättchen wurde auf Platten 20 mit Glykolphthalatharz
aufgeklebt. Die Siliciumplättchen wurden koplanar auf einer Läppmaschine unter Verwendung
eines Schleifmittels mit 5 Mm Korndurchmesser geläppt.
Dann wurde die in den F ι g. 1 und 2 gezeigte Poliervorrichtung benutzt. Der Durchmesser der
Polierplatte 14 betrug 37.5 cm. der der Platte 20 13.5 cm. Für die Polierschicht 16 wurde das »Microcloth«
genannte Material verwendet. Die Polierplatte 14
J5 drehte sich mit 72 Umdrehungen pro Minute, die
Polierzeit betrug 120 Minuten. Die Konzentration von Ammoniumfluorid und Quecksilbernitrat in der Plattierlösung
war 6normal bzw. 0.3normal. der ρ,ι-Wert 6.5. Nach" 1 !9 Minuten Polieren wurde die Plattierlösung
ν, durch Wasser ersetzt, das eine Minute lang durch die
Öffnung 32 auf die Polierplatte 14 strömte. Dann wurde die Poliervorrichtung gestoppt, die Siliciump'"ttchen
mit Wasser gereinigt und dann von der Platte 20 genommen. Anschließend wurden die Siliciumplättchen
durch Eintauchen in Azeton von dem Glykolphthalatkleber
gereinigt. Das restliche Quecksilber wurde dann mit heißer konzentrierter Salpetersäure entfernt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Verfahren zum Polieren von Siliciumoberflächen, bei welchem dem mechanischen Poliervorgang
ein unter Beteiligung von Fluoranioneri ablaufender chemischer Poliervorgang über!igen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß während des Polierens die zu polierende Siliciumoberfläche
ständig mit einer im Überschuß zugegebenen, Fluoranionen und Quecksilberkationen enthaltenden
Plattierlösung benetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß die zu polierende Siliciumoberfläche, die relativ zur Oberfläche einer Polierplatte bewegt
wird, gegen diese mit einem Druck gedrückt wird, der bei höherer Geschwindigkeit der Relativbewegung
niedriger gewählt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn genügend poliert ist, die
Zugabe der Plattiei lösung gestoppt, an ihrer Stelle
eine nicht mit der Siliciumoberfläche reagierende Flüssigkeit zugeführt und die Hauptmenge des auf
der Siliciumoberfläche noch vorhandenen Quecksilbers abgesteift wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattierlösung aus
Quecksilbernitrat- oder Qupcksilbersulfatlösung und einer Fluorionen enthaltenden Lösung besteht
5. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattierlösung
einen ph-Wert kleiner als 7 hat
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet daü oberhalb einer sich drehenden, mit einer Polierschicht (16) versehenen Polierplatte
(14) eine die Siliciumscheiben (25) aufnehmende weitere Platte (20) angeordnet ist, die unter Drehung
und unter einem bestimmten Druck die Siliciumscheiben (25) gegen die Polierschicht (16) drückt und
daß oberhalb der beiden Platten (14 und 20) ein Behälter (30) für die Plattierlösung und unterhalb der
Polierplatte (14) eine Schale (10) zur Aufnahme der ablaufenden Plattierlösung angeordnet ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 5 unter Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Siliciumscheiben (25) an der Platte (20) festgeklebt werden.
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