DE2007712A1 - Bogenschweievorrichtung - Google Patents
BogenschweievorrichtungInfo
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Description
Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha, Tokio / Japan
Die Erfindiang betrifft eine Bogensohweißvorrichtung,
welche mit einer Schweißelektrode und einem dieser gegenüber- i
liegenden Werkstück verbunden ist.
Beim Bogenschweißen wird eine elektrische Energiequelle
zum Schweißen zuerst über ein Schweißkabel mit einem Werkstück und der zugehörigen Schweißelektrode verbunden und hierauf
die Schweißelektrode in leichten Kontakt mit dem Werkstück gebracht, um einen elektrischen Bogen zwischen Schweißstück
und Elektrode zu zünden. Der elektrische Begen entsteht deshalb,
well in dem Augenblick, in dem die Schweißelektrode in
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Kontakt mit dem Werkstück gebracht wird, ein von der Quelle zugeführter
Strom den Kontaktteil der Elektrode wegschmilzt, während gleichzeitig die Luft durchschlägt und ein Strom über den
Spalt zwischen Elektrode und Werkstück zu fließen beginnt.
Wenn eine elektrische Energiequelle mit fallender Charakteristik bei dem manuellen oder automatischen Schweißprozeß verwendet
wird, kann häufig die Zündtng des genannten Bogens nicht auftreten. Dies ist das Ergebnis der Erscheinung, daß, solange
ein Strom durch das Werkstück und die Schweißelektrode bei direktem Kontakt der beiden fließt, welcher unter der für das Wegschmelzen
des Kontaktteils der Elektrode erforderlichen Größe liegt, die Elektrode auf dem Oberflächenteil des Werkstückes,
mit welchem sie in Kontakt steht, geschmolzen wird, ohne daß ein Bogen zwischen beiden gezündet wird. In diesem Pail kann kein
Bogen gezündet werden, ehe der entsprechende Kurzschlußstrem genügend
Wärme in dem zugehörigen Widerstand erzeugt hat, um die Schweißelektrode v*m Werkstück wegzuschmelzen. Das hierfür erforderliche
Zeitintervall, ehe ein Bogen gezündet wird, hängt ab vom Durchmesser der verwendeten Schweißelektrode und von der
Höhe des Kurzschlußstromes. Je geringer der Kurzschlußstrom in Bezug auf den Durchmesser der Elektrode ist, desto länger wird
das Zeitintervall sein. Es kann in einem Bereich von einigen bis zu Io Sekunden liegen.
Die oben beschriebene Erscheinung kann auftreten nicht
nur während des Beginns eines Schweißvorgangs, sendern auch dann, wenn das Werkstück während des entsprechenden Schweißvorganges
aus irgend einem Grunde mit der zugehörigen Schweißelektrode berührt wird.
Wenn daher ein Bogensohweißvorgang mit einer elektrischen
Energiequelle mit fallender Charakteristik durchgeführt wird,
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kann bei bekannten Schweißverrichtungen ein glattes Zünden des
elektrischen Bogens möglicherweise nicht miftreten^ was zu einer
beträchtlichen Wartezeit bis zum AuFbrerten des elektrischen Bogens
führt. Andererseits kann ein während des Schweißens zwischen Werkstück und der zugehörigen Schweißelektrode auftretender Kurzschluß
den Bogen löschen. So traten bisher beim Bogensohwelßen
Hindernisse bezüglich des glatten Beginns eines Schweißvorgangs
und ebenso weitgehend Hindernisse während des eigentlichen Schweißvorgangs
auf. Weiter werden die unter diesen Umständen mit einer
Bogenschweißung hergestellten Schweißnähte leicht schadhaft. Dies macht eine spätere Ausbesserung nötig, welche zusätzlich die Bearbeitbarkeit
vermindert.
Um die genannten Nachteile zu überwinden, wurden Versuche
gemacht, beim. Berühren des Werkstücks mit der entsprechenden Schweißelektrode eine getrennte elektrische Energiequelle einzuschalten,
welche einen genügend hohen Strom abgeben. :kann, um zusammen mit dem entsprechenden Kurzschlußstrom ein sofrrtiges Wegschmelzen
der Schweißelektrode vom Werkstück zu bewirken und hierdurch einen elektrischen Bogen glatt zu zünden, während Kurzschlüsse
während des Bogenschweißens zu vermeiden wären. Diese
Versuche brachten insoweit keinen Vorteil als die üblichen Bogenschweißvorrichtungen
eine eigene elektrische Energiequelle aufweisen oder eingebaut haben, und der Einbau einer getrennten
Quelle oder der Neukauf der eigenen Quelle teuer ist.
Entsprechend ist es ein Ziel der Erfindung, eine neue
und verbesserte Bogenschweißvorrichtung vorzusehen, die einfach mid billig Im Aufbau ist, und durch welche erreicht wird, daß
der elektrische Bogen nach dem Entfernen eines Kurzschlusses während des Schweißens mit hoher Geschwindigkeit und unabhängig
vom Bedieriungsmann zündet, wodurch das Auftreten der Nachtelle
infolge der Unterbrechung des elektrischen Bogens vermieden wird,
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was zu großen Verbesserungen in Bearbeitbarkeit führt.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Bogenschweißvorrichtung eine erste elektrische Energiequelle
für die Zufuhr eines Schweißstromes zu der Schweißelektrode
und dem Werkstück und eine zweite elektrische Energiequelle aufweist, welche zu der ersten elektrischen Energiequelle
parallel schaltbar ist, wobei eine Schalteinrichtung in dem parallelen Kreis der ersten und zweiten elektrischen Energiequelle
vorgesehen ist, um den Parallelkreis zu öffnen und zu schließen, und daß Steuereinrichtungen enthalten sind, die auf
einen Kurzschluß zwischen Schweißelektrode und Werkstück ansprechen und die Schalteinrichtung schließen, und die auf das
Auftreten eines elektrischen Bogens zwischen Schweißelektrode und Werkstück ansprechen und die Schalteinrichtungen öffnen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht
darin, daß die ersten und zweiten elektrischen Energiequellen im wesentlichen einander gleich fallende Charakteristiken aufweisen
und daß die Steuereinrichtungen ein erstes Relais aufweisen, welches auf die Leerlaufspannung über der ersten Energiequelle
anspricht und eingespeist wird, ein zweites Relais aufweisen, welches im Ansprechen auf die Einspeisung des ersten
Relais abgeschaltet und im Ansprechen auf eine Schweißspannung zwischen der Schweißelektrode und dem Werkstück zur Ergänzung
eines elektrischen Bogens zwischen diesen eingeschaltet wird, und daß sie ein elektromagnetisches Element enthält, welches
auf das Arbeiten des zweiten Relais anspricht und die Schalteinrichtung während der Erzeugung eines elektrischen Bogens
öffnet.
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Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung noch klarer. Es zeigen
Pig, 1 eine schematische Darstellung einer bekannten BogenschweißvouLchtung,
mit schematischem Schaltbild,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Bogenschweißvorrichtung mit schematischem Schaltbild, und
Pig. 3 eine grafische Darstellung der Spannungs-Stromcharakteristik
der elektrischen Energiequellen in Pig. I oder
Unter Bezugnahme auf Pig. 1 der Zeichnung ist zu ersehen, daß die dargestellte Anordnung eine elektrische Energiequelle
Io für die Zufuhr eines Schweißstromes zu einer Schweißelektrode
12 und einem Werkstück 14 enthält. Ein Schweißkabel 16 verbindet die Quelle Io mit der Elektrode 12 und ein Verbindungskabefc
18 verbindet die Quelle Io mit dem Werkstück 14, Wenn die
Schweißelektrode 12 während des SchweißVorgangs verbraucht wird, kann sie in bekannter Weise von eiier Vorratsrolle in Richtung
des Werkstückes 1Λ vorgeschoben werden. Mit einer fallenden Cha- "
rakteristlk der Quelle lo, wie sie in Fig. j5 gezeigt ist, weist
die Vorrichtung die oben beschriebenen Nachteile auf.
Mit der Erfindung sollen diese Nachteile Überwunden · werden, und eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 2
dargestellt, wobei die gleichen Bezugszeichen gleiche Teile wie in Fig. 1 bezeichnen. Die dargestellte Anordnung enthält
zusätzlich zu den in Fig. 1 gezeigten Teilen Io bis 18 eine zwei»
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te elektrische Energiequelle 2o, welche parallel zur ersten elektrischen
Energiequelle Io geschaltet werden kann, wann immer dies notwendig ist, wie im folgenden beschrieben werden wird. Beide
elektrischen Energiequollen Io und 2c sind mit ihren Eingängen mit
einer gemeinsamen Energiequelle wie einer nicht gezeigten Wechselstr^mquelle
verbunden. Die erste Quelle Io hat eine fallende Charakteristik, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, wobei längs der
Ordinatenachse eine Spannung V und längs der Abszissenachse ein Strom I aufgetragen ist. Beide Quellen Io und 2o haben vorzugsweise
die Form eines Transformaters und sind im wesentlichen identisch im Aufbau. Daher weist die zweite Quelle 2o eine im
wesentlichen identische fallende Charakteristik wie die erste Quelle Io auf. Unter diesen Umständen arbeiten die beiden Quellen
Io und 2o im wesentlichen synchron miteinander.
Das Werkstück 14 ist mit einer Wicklung eines Gleichstromrelais 22 verbunden, welche weiter über ein Paar in Reihe geschalteter
Widerstände 24 und 26 und einen Gleichrichter oder eine Halbleiterdiode 28 mit der Schweißelektrode 12 verbunden ist. Über die
Wicklung des Relais 22 ist ein Glättungskondensator J>o zum Glätten
der Wicklung zugeführten gleichgerichteten Spannung geschaltet, und der Widerstand 24 ist durch einen Satz normalerweise geschlossener
Kontakte 22a des Relais 22 überbrückt. Das Werkstück 14 ist weiter mit einer Wicklung eines zweiten Ololchrtramrelais
32 über einen weiteren Satz normalerweise geschlossener Kontakte
22b des ersten Relais 22 verbunden. Parallel zu der Wicklung ligt
ein Glättungskondensator j54, dessen Wirkungsweise gleich der des
Kondensators J5t ist, und die Wicklung ist über einen Widerstand
j56 weiter mit dem Gleichrichter 28 verbunden. Der Gleichrichter 28 dient dazu, eine Spannung zwischen Schweißelektrode 12 und
Werkstück 14 gleichzurichten. Die gleichgerichtete Spannung wird den Wicklungen der Relais 22 und 32 zugeführt.
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Das erste Relais 22 spricht auf die Leerlauf spannung VQ
(siehe Fig. 3) über der ersten Quelle Io so an, daß es über
den Gleichrichter 28 eingespeist wird oder anzieht, und spricht
auf ein Schweißspannung über der Elektrode 12 und dem Werkstück
14 bei einem Bogen zwischen diesen derart an, daß es über die Kombination der Widerstände 24 und 26 und dia Kontakte 22a abgeschaltet
wird «der abfällt.
Das zweite Relais 32 spricht auf das Abfallen des Relais
22 durch Anziehen mit der S chweiß spannung über dem Gleichrich ..oc..·
28 und dem Widerstand 36 an. *
Wie in Pig. 2 gezeigt, ist ein elektromagnetisches Schütz
38 über die Eingänge beider Quellen Ie und 2o über einen Satz
normalerweise geschlossener Kontakte 32b des Relais 32 geschaltet und weist einen Satz normalerweise offener Kontakte 38a auf,
welche zwischen dem Schweißkabel 16 und dem Ausgang der zweiten Quelle 2o angeordnet sind. Das Schütz 38 spricht auf das Abfallen
des zweiten Relais 32 durch Einspeisen derart an, daß seine Kon- ·
takte 38a geschlossen werden und hierdurch die zweite Quelle 2o
parallel zur ersten Quelle Io geschaltet wird.
In der in Fig. 2 gezeigten Anordnung befindet sich das ä
Relais 22 in seinem eingespeisten oder angezogenen Zustand über die Leerlaufspannung V an der. Quelle Io vor dem Beginn des
Schweißvergangs. Dies bewirkt, daß die normalerweise geschlossenen
Kontakte 22b offen sind, wodurch das Relais 32 in seinem abgeschalteten oder abgefallenen Zustand bleibt, das Schütz 38
jedoch eingespeist ist, um die normalerweise offenen Kontakte
38a zur Verbindung der zweiten Quelle 2o über die erste Quelle
zu schließen. . . · ■
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Unter diesen Umständen wird die Schweißelektrode 12 in Kontakt mit dem Werkstück 14 gebracht, worauf die über der Wicklung
des Relais 22 anliegende Spannung Null wird, was zum Abfallen
des Relais 22 führt. Die Kontakte 22b bleiben daher geschlos sen, das Relais 32 ist jedoch nicht eingespeist, weil die Spannung
zwischen Elektrode 12 und Werkstück Ik den Wert Null hat. So bleiben die Kontakte 32b in ihrer geschlossenen Lage und lassen
zu, daß dr-s Schütz 38 eingespeist wird, um dessen Kentakte
38a zu schließen und beide Quellen Io und 2<->
parallel zu schalten. Als Ergebnis arbeitet die zweite Quelle 2o mit der ersten Quelle 1? zusammen und führt der Schweißelektrode 12 und dom
Werkstück Ik genügend Strom zu, daß die Zwischenschicht, über
welche die Elektrode in Kontakt mit dem Werkstück stellt, schnell abgeschmolzcn wird, was zum Auftreten eines Rügens zwischen beiden
führt.
Wenn der Bogen gezündet ist, bewirkt die Bogenspannurii;
zwischen Elektrode und Werkstück, dai? das Relais 32 eingespeist
wird oder anzieht, se daß dessen Kontakte 32b geöffnet werden.
Die Öffnung der Kontakte 32b bewirkt, da;, das Schütz JAz abfällt
und seine Kontakte 38a geöffnet werden. Daher wird die zwei to
Quelle 2o von Cev traten Quelle l<->
gutrennt, wc rauf der Schwel·?-· Vorgang unter Zufuhr von Schweißstrom nur von der ersten Quelle
Io fortgesetzt wird.
Während des Sehwoißvorgangs kann die Schweißelektrode
das Werkstück 14 aus irgend eint--in Grunde kurzr^lilici.M"-η. In r'i·--
sen; Falle v/ivd din Spannung zwischen der Sehw^itfolektrcde 12 und
dein Werkstück 14 Mull, während ein Kurzsohlub'^trnm der nrötfe
Ig, wio in Fig. 3 ,-- zript, über Sohwciin loktrodf und Workr-ttiok
fließt. T'ici: Ν wirkt das Abfallen dos R- l.-vl.·; V., wcduiv.h dns
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BAD ORIGINAL
Schütz 38 eingespeist wird. Hierauf wird der Vorgang wie oben
im Zusammenhang mit dem Beginn des Schweißvorgangs beschrieben
wiederholt, bis die Schweißelektrode 12 vom Werkstück weggeschmolzen
ist, worauf die zweite Quelle 2o wiederholt von der ersten Quelle Io abgeschaltet wird.
In der Anordnung, wie sie in Pig. 2 gezeigt ist, wird durch Anziehen oder Abfallen des Relais 22 infolge einer Änderung
der Spannung über den Quellen Io oder 2« bestimmt, ob die Anordnung
in ihrem unbelasteten Zustand oder beim Schweißvorgang ist. Wenn die Quelle jedoch Einrichtungen zur Verhinderung eines olek
trischen Schlags enthält, tritt eine solche Änderung in der Spannung zwischen Schweißelektrode und Werkstück RiSht auf.
In diesem Fall kann Surch das Schweißkabel l6 oder das Verbindungskabel l8 fließende Strom durch geeignete Einrichtungen abgetastet
und für die Betätigung des Relais 22 verwendet werden. Wenn weiter die Frage der Lebensdauer der verschiedenen mechanischen
Kontakte auftritt, die mit den Relais 22 und^2 und mit
dem Schütz 38 verbunden sind, können alle oder einige von ihnen
iurch Transistoren usw. ersetzt werden, um eine kontaktlose Anordnung vorzusehen.
Es j£t vreiter selbstverständlich, daß bei der Verwendung
einfacher Mittel wie eines Übertragungsschalters zum Ausserbetriebsetzen der erfindungsgemäßen Anordnung die Quellen unabhängig
von einander in der üblichen Art betrieben werden können, um die entsprechenden Schweißströme zu erhalten.
Zusammengefaßt wird entsprechend der Erfindung bei Beginn eines Schweißvorgangs ein Relais betätigt, um zwei elektrische
Energiequellen über ein Schütz parallel zu schalten, wodurch die 3chweißelektr»de von dem Werkstück weggeschmolzen, wird und ein
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- Io -
Bogen zwischen beiden entsteht. Hierauf wird ein zweites Relais betätigt, um eine der Quellen abzuschalten, während der Schweißvorgang
mit der anderen Quelle weitergeführt wird. Bei einem Kurzschluß wird das Schütz eingeschaltet, um den obigen Vorgang
zu wiederholen.
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Claims (4)
1. J Bogenschweißvorrichtung, welche mit einer Scliweißelektrode
und einem dieser gegenüberliegenden Werkstück verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine erste elektrische
Energiequelle (lo) für die Zufuhr eines Schweißstromes zu der Schweißelektrode (12) und dem Werkstück (l4) und eine
zweite elektrische Energiequelle (2o) aufweist, welche zu der
ersten elektrischen Energiequelle (lo) parallel schaltbar ist, wobei eine Schalteinrichtung (38a) in dem parallelen Kreis der a
ersten und zweiten elektrischen Energiequelle (lo, 2o) vorgesehen ist, um den Parallelkreis zu öffnen und zu schließen, und
daß Steuereinrichtungen (22, 32) enthalten sind, die auf einen
Kurzschluß zwischen Schweißelektrode (12) und Werkstück (14) ansprechen und·die Schalteinrichtung (j8a) schließen, und die
auf das" Auftreten eines elektrischen Bogens zwischen Schweißelektrode
(12) und Werkstück (14) ansprechen und die Schalteinrichtung (38a) öffnen.
2. Bogenschweißvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungan^in Relais '
(32) enthalten, welches nur auf eine Schweißspannung zwischen ä
der Schweißelektrode (12) und dem Werkstück (l4) zur Erzeugung eines Bogens zwischen diesen anspricht, und daß sie weiter eine
Einrichtung (38) aufweisen, welche auf die Betätigung des Relais (32) anspricht und die Schalteinrichtung (38a) öffnet und
schließt. .
3. Bogenschweißvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die ersten und zweiten elektri-
BADORlGINAt.
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sehen Energiequellen (lo, 2o) im wesentlichen einander gleiche
fallende Charakteristiken aufweisen.
4. jiogenschweißvorrlchtung nach einem der vorherigenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen
ein erstes Relais (22) aufweisen, welches auf die Leerlaufspannung über der ersten Energiequelle (lo) anspricht
und eingespeist wird, ein zweites Relais (32) aufweisen, welches im Ansprechen auf die Einspeisung des ersten Relais (22)
abgeschaltet und im Ansprechen auf eine Schweißspannung zwischen
der Schweißelektrode (12) und dem Werkstück (l4) zur Erzeugung eines elektrischen Bogens zwischen diesen eingeschaltet wird,
und daß sie ein elektromagnetisches Element (j58) enthält, welches
auf das Arbeiten des zweiten Relais (j52) anspricht und die
Schalteinrichtung (38a) während der Erzeugung eines elektrischen
Bogens öffnet.
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Applications Claiming Priority (1)
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| JP1239269 | 1969-02-19 |
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