DE2007526C - Papierbohrer - Google Patents
PapierbohrerInfo
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Links
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen zylinderförmigen
Papierbohrer, auf dessen Schaft an seiner Schneidseite eine die Schneide bildende Hartmetallkrone
aufgelötet ist.
Bevor man zu einer solchen Konstruktion überging, wurden Papierbohrer aus einem Werkzeugstahl
hergestellt, der auf 56 bis 58 H Rc gehärtet war. Da die Schneide dieser Bohrer jedoch zu weich war,
wurden sie verhältnisi.iäßig schnell stumpf. Ging man mit der Härte höher, so wurdi .1 die Bohrer
bruchanfälliger. Versuche mit hcjtverchromten und flammpiatierten Bohrern brachten ebi lfalls keine
besseren Ergebnisse. Aus diesem Grunde ging man dann dazu über, Hartmetallkronen aufzulöten. Hierbei
ergibt sich jedoch der Nachteil, daß bei nicht genau rundlaufenden Bohrern die Hartmetallkroue
verhältnismäßig rasch wegbricht, da die Lötstelle zu stark seitlich beansprucht wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nunmehr, einen Papierbohrer mit aufgelöteter Hartmetallkrone
zu schaffen, der weitgehend bruchsicher ist und verhältnismäßig große Standzeiten aufweist.
Hierzu sind erfindungsgemäß an der Verbindungsstelle der Schaft und die Hartmetallkrone ineinanderpassend
konisch angefast.
Auf diese Weise wird einerseits die Lötfläche erheblich vergrößert und andererseits übernimmt der
Konus einen großen Teil der auftretenden Kräfte. Wenn nunmehr der Bohrer nicht genau rund läuft,
wird hierdurch die Lötstelle kaum beansprucht, da sich die Hartmetalikrone in den Konus des Schaftes
durch den Schnittdruck einpreßt, so daß die Bewegung der Hartmetallkrone auf den ganzen Schaft
übertragen wird und !:ein Bruch mehr befürchtet werden muß. Auf diese Weise erhält man einen verhältnismäßig
langlebigen und kaum abnutzbaren Papierbohrer.
At-s der USA.-Patentschrift 3 472 101 ist bereits
bekannt, den konischen Schaft eines Bohrers mittels einer Muffe mit der hohl ausgebildeten Antriebswelle
eines Motors zu verbinden. Es handelt sich hierbei jedoch nur um eine übliche Werkzeugbefestigungsvorrichtung
für elektromotorisch angetriebene Werkzeuge, nicht aber um die Verbindung eines Bohrerschaftes
mit einer Krone. Durch die Verwendung der Muffe wird auch kein glatter Übergang erreicht, der
für einen Bohrer zwangläufig erforderlich ist, damit er über die Länge der Bohrkrone hinaus in den
Werkstoff eingeführt werden kann.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß sich ein Konus, der in einem Winkel von etwa 60° verläuft, in der
Praxis am besten bewährt. Grundsätzlich gesehen, kann die Hartmetallkajne sowohl mit dem Innen- als
auch mit dem Außenkonus versehen sein. Als günstigste Lösung hat sich jedoch die Anordnung des Innenkonus
am Schaft und des Außenkonus an der Hartmetallkrone erwiesen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar den abgebrochenen Längsschnitt
eines zylinderförmigen Papierbohrers.
Der Schaft 1 des Bohrers ist an de Verbindungsstelle!
mit einem Innenkonus 3 versehen, der in einem Winkel von 60° verläuft. Am schneidseitigen
Ende des Schaftes 1 ist eine Hartmetallkrone 4 angesetzt, die mit einem dem Innenkonus 3 angepaßten
Außenkonus 5 versehen ist. Die Hartmetallkrone 4 ist in den Schaft 1 eingesteckt und die anliegenden
Fiächen beider Teile sind miteinander verlötet. Am unteren Ende weist die Hartmetallkrone 4 die
Schneide 6 auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zylinderförmiger Papierbohrer, auf dessen Schaft an seiner Schneidseite eine die Schneide
bildende Hartmetallkrone aufgelötet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungsstelle
"1 der Schaft (1) und die Hartmetal'.krone
(4) ineinanderpassend konisch angefast sind.
2. Bohrer nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß der Konus (3, 5) in einem Winkel
vpn etwa 60c verläuft.
3. Bohrer nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schaft (1) mit einem Innenkonus (3) und die Hartmetallkrone (4) mit einem Außenkonus
(5) versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007526 DE2007526C (de) | 1970-02-19 | Papierbohrer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702007526 DE2007526C (de) | 1970-02-19 | Papierbohrer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2007526A1 DE2007526A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE2007526C true DE2007526C (de) | 1973-05-17 |
Family
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