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DE2007258A1 - Diopter - Google Patents

Diopter

Info

Publication number
DE2007258A1
DE2007258A1 DE19702007258 DE2007258A DE2007258A1 DE 2007258 A1 DE2007258 A1 DE 2007258A1 DE 19702007258 DE19702007258 DE 19702007258 DE 2007258 A DE2007258 A DE 2007258A DE 2007258 A1 DE2007258 A1 DE 2007258A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
filter
polarization
sight
rotary lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702007258
Other languages
English (en)
Other versions
DE2007258B2 (de
DE2007258C3 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Gehmann, Walter 7500 Karlsruhe
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gehmann, Walter 7500 Karlsruhe filed Critical Gehmann, Walter 7500 Karlsruhe
Priority to DE19702007258 priority Critical patent/DE2007258C3/de
Publication of DE2007258A1 publication Critical patent/DE2007258A1/de
Publication of DE2007258B2 publication Critical patent/DE2007258B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2007258C3 publication Critical patent/DE2007258C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/14Rearsights with lens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)
  • Blocking Light For Cameras (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Diopter Die Erfindung betrifft einen Diopter, dessen als Okular dienende Diopterscheibe in einem rohrförmigen Gehäuse untergebracht ist.
  • Diopter dienen insbesondere beim Sportschießen zum Anvisieren eines Zieles, wobei als Okular eine Metalls platte mit einem kleinen Loch und als Obåektiv das in einem bestimmten Abstand von der Diopterscheibe angebrachte Korn diente oblicherweise sind entweder die Diopterscheiben zur Änderung des Okulardurchmessers auswechselbar oder aber es werden Diopter mit verstellbarem Okular eingesetzt, bei denen also der Lochdurchmesser durch Justiermittel eingestellt werden kann. Die Einstellung des Okulardurchmessers dient nicht nur der Anpassung an die Jeweiligen Ziele, sondern auch der Anpassung an die jeweils herrschenden Lichtverhältnisse, Da die Schießscheiben jedoch in aller Regel aus weißem Papier hergestellt sind und bei greller Sonnenbeleuchtung sehr stark blenden, genügt selbst die kleinste mögliche Einstellung des Diopters nicht, um eine Blendgefahr des Schützen auszuschließen0 Da diese kleinste Öffnung auch noch durch die Form des Zieles bedingt ist und daher nicht beliebig unterschritten werden darf bleibt, um die Blendung zu vermeiden, nur der Weg in die Visier linie ein lichtabsorbierendes Filter einzufügen.
  • Von dieser Möglichkeit wird auch Gebrauch gemacht, jedoch hat dies den Nachteil, daß bei sich ändernden Lichtverhältnissen stets das eingefügte Filter ausgetauscht oder entfernt werden muß. Da dies, insbesondere beim wettkampfmäßigen Schießen, des öfteren unterlassen wird, können sich nie optimale Zielverhältnisse hinsichtlich der Beleuchtung einstellen.
  • Vorteilhaft ware, ebenso wie dies bei modernen Dioptern hinsichtlich der Okularöffnung der Fall ist eine kontinuierliche Einstellmöglichkeit hinsichtlich der Lichtabsorption zu ermöglichen, möglichst sogar, nach den meßbaren Mchtverhältnissen, im voraus einstellbar.
  • Ausgehend von einem Di opt er, dessen als Okular dienende Diopterscheibe in einem rohrförmigen Gehäuse untergebracht ist, wird dies in erfindungsgemäßer Veise da durch erreicht, daß das Okular durch ein erstes Polar sationsfilter abgedeckt ist und daß mittels eines von außen einstellbaren Schwenkhebels ein zweites Polar sationsfilter um bis zu 90° um die Polarisationsebene des ersten Filters schwenkbar im Gehäuse angeordnet ist.
  • Mit dieser Anordnung läßt sich also ebenso wie durch die Veränderung des Okulardurchmessers eine kontinur ierliche Veränderung der Lichtabsorption, je nachdem, wie weit das zweite Filter aus der Polarisationsebene des ersten Filters herausgeschwenkt wird, erreichen.
  • Damit kann sich der Schütze jederzeit an die gerade herrschenden Beleuchtungsverhältnisse anpassen, selbst noch im Anschlag, wenn sich dann noch, beispielsweise durch vorbeiziehende Wolken, die Beleuchtungsverhältnisse ändern sollten. Selbstverständlich ist es auch noch möglich, die Polarisationsfilter einzufärben, jedoch wird zweckmäßigerweise lediglich eine Veränderung zu einem mehr oder weniger starken Grauton vorgenommen um die Sichtverhältnisse gegenüber dem Zielen ohne diesen Filter nicht allzu sehr zu verändern.
  • Um auch bei ungünstigen Beleuchtungsverhältnissen diese erfindungsgemäße Diopter-Konstruktion einsetzen zu können wird nach der Erfindung weiterhin vorgeschlagen, daß der erste Polarisationsfilter an einem Drehhebel angebracht ist, der mit seinem Endpunkt an einem Bund des Gehäuses drehbar gelagert ist, daß der Drehhebel und der Schwenkhe4k1 über hohlzylindrische die Polarisationsfilter umfangene Passungen drehbar miteinander verbunden sind und daß das HevbeXpZar um die Endpunkt lagerung des Drehhebels aus der Visierlinie heraus schwenkbar ist.
  • Mit dieser einen einzigen Dioptgrkons truktion ist es.
  • also möglich, sowohl ohne Licht absorbierende Filter zu zielen, als auch mit dem Einsatz eines schwach absorbierenden Filters, sich dann, wenn sich die beiden Polarisationsebenen decken, wie auch mit einem Filter das praktisoh nicht mehr lichtdurchlässig ist, nämlich dann, wenn die Polarisationsebenen der beiden Filter um 900 gegeneinander verdreht sind. Hierbei kann die Lichtabsorption von dem schwach absorbierenden Filter bis zum praktisch vollkommen absorbierenden Filter kontinuierlich auf einfachste Weise eingestellt werden.
  • Diese Einstellung geschieht vorteilhafterweise dadurch, daß drehbar auf dem rohrförmigen Gehäuse an dem Schwenkhebel anliegend eine mit dem Schwenkhebel verbundene Einstellscheibe gelagert ist, die mit einer logarithmischen Skala versehen sein kann. Die Einstellscheibe hat den Vorteil, daß ihre Bedienung die gleiche ist, wie die zur Veränderung des Okulardurchmessers, daß sie also dem Schützen geläufig ist und er die Einstellscheibe auch gut im Griffbereich hat. Die logarithmische Skala trägt den physiologischen Gegebenheiten des menschlichen Sehvermögens Rechnung.
  • Um auch mit der gleichen Einstellscheibe das Filter vollkommen aus der Visierlinie herausxuschwenken zu können, wird weiterhin vorgeschlagen1 daß die Einstellscheibe mit einem über das Hebelpaar reichenden Einstellkranz versehen ist und daß bei der Null stellung der Einstellt scheibe ein nach innen ragender Anschlag das Hebelpaar um das Drehlager des Drehhebels aus der Visierlinie verschwenkt. Die Einstellscheibe dient also sowohl dazu, das Filter in die Visierlinie einzuschwenken, wie auch zum kontinuierlichen Einstellen des Absorptionsgrades.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt und zwar zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Dioptervorderteil, Fig. 2 einen Drehhebel mit eingesetztem Polarisations filter, Fig. 3 einen Schwenkhebel mit eingesetztem Polarisationsfilter und die Fige 4, 5 und 6 verschiedene Stellungen des Hebelpaares Drehhebel / Schwenkhebel.
  • In einem rohrförmigen Gehäuse 1 ist eine Diopterscheibe (nicht eingezeichnet) untergebracht0 An einem Bund 2 dieses rohrförmigen Gehäuses 1 ist mittels eines Schraubenbolzens 3 ein Drehhebel 4 drehbar gelagert. Der Drehhebel 4 umfaßt endständig einen Polarisationsfilter 5a, der in der gezeigten Darstellung in die Visierlinie 6 eingeschwenkt ist0 Mit ihm über einen Klemmring 7 drehbar verbunden ist ein Schwenkhebel 8 der an der Verbindungsstelle ebenfalls ein Polarisationsfilter 5b umfaßt. Beide Polarisationsfilter weisen hinsichtlich der Hebellängsachse die gleiche Polarisationsebene auf. An dem Schwenk hebel 8 ist ein Zapfen 9 befestigt, der in einen Längsschlitz 10 einer Einstellscheibe 11 eingreift. Die Einstellscheibe 11 ist durch einen Sprengring 12 im rohrförmigen Gehäuse 1 gesichert.
  • Die Funktion der erfindungsgemäßen Einrichtung ist in den Figuren 4 bis 6 dargestellt. Figur 4 zeigt das Filter mit um 90° verschwenkten Hebeln, also mit maximaler Absorption, Figur 5 zeigt das Filter mit sich nahezu überdeckenden Polarisationsebenen der Polare~ sationsfilter 5a, 5b und Figur 6 zeigt das ausgeschwenkte Hebelpaar 4/8, jeweils in einem Schnitt nach der Schnittlinie IV-IV der Figur 1.
  • In der ersten Stellung ist durch Verdrehen der Einstellscheibe 11 der Schwenkhebel 8 mittels des durch die Längsbohrung 10 hindurchgreifenden Zapfens 9 bis an einen Endanschlag 13 der durch einen Querschlitz in dem rohrförmigen Gehäuse 1 gebildet ist, geführt. Der Drehhebel 4 ist hierbei in seiner Lage durch seine Befestigung an dem Bund 2 fixiert. In dieser Stellung kreuzen sich die Polarisationsebenen der beiden Polarisationsfilter 5a, 5b, so daß das Licht maximal absorbiert wird. In der Stellung nach Figur 5 ist der Schwenkhebel 8 nahezu in Deckung mit dem Drehhebel 4 gebracht, so daß sich entsprechend auch die Polarisationsebenen der beiden Polarisationsfilter 5a, 5b nahezu decken, also eine minimale Lichtabsorption erfolgt. Beim Weiterdrehen der Einstellscheibe 11 erfaßt ein Anschlagstift 14 das seitlich vorgezogene Hebelende des Drehhebels 4 wodurch nicht nur dieser Hebel, sondern auch der Schwenkhebel 8 um die Achse des Schraubenbolzens 3 herum aus der Visierlinie 6 heraus geschwenkt wird. Der Anschlagstift 14 durchquert einen Einstellkranz 15, der vor dem Anschlagstift 14 zur Aufnahme des Hebelendes 16 des Drehhebels 4 ausgespart (17) ist.

Claims (5)

  1. Patent ansrüche
    Diopter, dessen als Okular dienende Diopterscheibe in einem rohrförmigen Gehäuse untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Okular durch ein erstes Polarisationsfilter (5a) abgedeckt ist und daß mittels eines von außen einstellbaren Schwenkhebels (8) ein zweites Polarisationsfilter (5b) um bis zu 90° um die Polarisationsebene des ersten Filters (5a) schwenkbar im Gehäuse (1) angeordnet ist.
  2. 2. Diopter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Polarisationsfilter (5a) an einem Drehhebel (4) angebracht ist, der mit seinem Endpunkt an einem Bund (2) des Gehäuses (1) drehbar gelagert ist, daß der Drehhebel (4) über hohlzylindrische, die Polarisationsfilter umfangende Fassungen (7) drehbar miteinander verbunden sind und daß das Hebelpaar (4/8) um die Endpunktlagerung des Drehhebels (4) aus der Visierlinie (6) herausschwenkbar ist.
  3. 3. Diopter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß drehbar auf dem rohrförmigen Gehäuse (1) an dem Schwenkhebel (8) anliegend eine mit dem Schwenkhebel (8) verbundene Einstellscheibe (11) gelagert ist.
  4. 4. Diopter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellscheibe (11) mit einer logarithmischen Skala versehen ist.
  5. 5. Diopter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellscheibe (11) mit einem über das Hebelpaar reichenden Einstellkranz (15) versehen ist und daß bei der Nullstellung der Einstellscheibe (11) ein nach innen ragender Anschlag (14) das Hebelpaar (4/8) um das Drehlager des Drehhebels (4) aus der Visierlinie (6) verschwenkt0 Leerseite
DE19702007258 1970-02-18 1970-02-18 Dioptervisier Expired DE2007258C3 (de)

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DE2007258A1 true DE2007258A1 (de) 1971-09-02
DE2007258B2 DE2007258B2 (de) 1973-10-11
DE2007258C3 DE2007258C3 (de) 1974-05-16

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4856879A (en) * 1986-04-22 1989-08-15 Walter Gehmann Aiming device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3004635C2 (de) * 1980-02-08 1982-01-14 Walter 7500 Karlsruhe Gehmann Dioptervisier

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US4856879A (en) * 1986-04-22 1989-08-15 Walter Gehmann Aiming device

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Publication number Publication date
DE2007258B2 (de) 1973-10-11
DE2007258C3 (de) 1974-05-16

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