DE2007121A1 - Patentwesen, Ost-Berlin WPl4oo45 Fahrgestell für selbstfahrende Erntemaschinen, insbesondere für einen Feldhäcksler - Google Patents
Patentwesen, Ost-Berlin WPl4oo45 Fahrgestell für selbstfahrende Erntemaschinen, insbesondere für einen FeldhäckslerInfo
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- DE2007121A1 DE2007121A1 DE19702007121 DE2007121A DE2007121A1 DE 2007121 A1 DE2007121 A1 DE 2007121A1 DE 19702007121 DE19702007121 DE 19702007121 DE 2007121 A DE2007121 A DE 2007121A DE 2007121 A1 DE2007121 A1 DE 2007121A1
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D67/00—Undercarriages or frames specially adapted for harvesters or mowers; Mechanisms for adjusting the frame; Platforms
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
VEB Kombinat Fortschritt, Landmaschinen, ■ g
8355 Neustadt in Sachsen, Schillers br. 1
Fahrgestell für selbntfahrende Erntemaschinen, inabesondere
für einen Feldhäcksler ,
Die Erfindung betrifft ein Fahrgestell für selbstfahrende
Erntemaschinen, insbesondere für einen Feldhäcksler.
Das Fahrgestell einer selbstfahrenden Erntemaschine trägt die
wichtigsten Funktions- und Antriebselemente, wie den Aufnehmer, das Häckselaggregat mit der Zuführeinrichtung und den
Antriebsmotor mit dem Fahrgetriebe als Bauteile der größten Abmessung und Masse. Damit die Auflagekräfte der genannten
Elemente in das Fahrgestell einmünden können, ist eine entsprechende konstruktive Durchbildung des Fahrgestelles erforderlich,
wobei gleichzeitig die Radkräfte und die von der Anhängekupplung in das Fahrgestell eingeleiteten Kräfte zu beachten sind.
Es sind Fahrgestelle mit aus Profilstahl gebildeten kastenförmigen
Rahmen bekannt, hier sind jedoch für jedes Antriebselement einzelne kastenförmige Rahmen oder auf den Rahmen angeordnete
Konaole oder Verstrebungen zur Versteifung des Rahmens vorgesehen.
Diese Fahrgestelle sind in der Herstellung kompliziert und materialaufwendig, was sich nachteilig auf die Fertigung
und deren Kosten auswirkt,
"Andere Fahrgestelle bestehen aus Längsträgern, die in ihrer Steg
höhe dem Beigemomentverlauf angepaßt sind und die durfh Verbindung
mit einer entsprechenden Anzahl von Querträgern zu einem kastenförmigen Rahmen montiert bzw. verschweißt sind. Hier ist
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der gleiche Nachteil der aufwendigen Bauweise zu verzeichnen,
wobei zur Erhöhung des Widerstandsmomentes noch zusätzliche Verstärkungsteile
und Trägerplatten benötigt werden« Desweiteren sind Fahrgestelle für selbstfehrende Erntemaschinen
bekannt, die einen in Rohrkonstruktion hergestellten Fahrgestellrahmen besitzen. Von einer Fortalachse sind Längsrohre abgezwei£
die entweder in Dreiockform nach hinten zusammengeführt mit einem Nachlaufrad oder in Rechteckform hinten mit einem Querrohr
verbunden und mit zwei Nachlaufrädern abschließen· Die Antriebs-
und Funktionselemente 3owie der Fahrerstand sind an Konsolen
oder Querverstrebungen zwischen den Längsrohren bzw. an der Fortalachse angeordnet. Diese Fahrgestelle sind für Erntemaschinen
leichter Bauart die vorzugsweise für Pflegearbeiten ein·
gesetzt werden bestimmt, für einen selbstfahrenden Feldhäcksler oder Schwadmäher, wo ein robustes, widerstandsfähiges Fahrgestell
Grundbedingung ist, sind sie nicht geeignet.
Die Erfindung bezweckt die Herstellung eines Fahrgestelles für selbstfahrende Erntemaschinen, das trotz seiner einfachen Gestaltung
und der Verringerung des Materialaufwandes, den robusten Bedingungen des Einsatzes in der Landwirtschaft gewachsen
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Fahrgestell für selbstfahrende Erntemaschinen zu schaffen, das sich durch eine
die Kräfte gut überleitende, sichere Konstruktion auszeichnet, bei der eine örtliche Uberbeanspruchung vermieden wird. Desweiteren
sollen die auf dem Fahrgestell zu montierenden Antriebs- und Funktionselemente leicht zugänglich anbringbar sein
und in montierten Zustand zur Torsionssteifigkeit des Fahrgestelles
beitragen.
Brfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Fahrgestell
aus drei selbständigen Montagegruppen einen Rahmen, einer Triebachse und einer Lenkachse, die mittels lösbarer Verbindungselemente
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zusammensetzbar sind, gebildet ist. Der Rahmen besteht aus zwei
Seitenlängεträgern und einem Mittellängsträger die an einem Ende
der Seitοηlängsträger fest mit einem Querrohr verbunden sind. Die
Triebachse dient zur Aufnahme der Triebräder, eines Fahrschaltgetriebes
und der Portalgetriebe, des weiteren sind zur Erreichung einer torsionssteii'en Verbindung mit den Seiten- und Mittellängsträgern
des Rahmens Konsole am Triebachsrohr befe&tigt. Zur Lagerung der Lenkachse ist der Kittellängsträger über das Querrohr
hinaus verlängert ausgebildet, in einem an den verlängerten Ende befestigten Versttirkungsteil ist neben den Mit te !längsträger die
Drehachse der pendelnd gelagerten Lenkachse angeordnet. Im gleichen Abstand zum Mittellängeträger ist an der hinteren Stirnseite
desselben ein Abschlußkonsol zur Aufnahme einer Anhängekupplung g
vorgesehen. Die Profile der Seiten- und Mitte!längsträger sind
nach den Außenseiten offen auegebildet und somit für die Montage der Aufbauten und der Antriebselemente der Erntemaschine leicht
zugungig. Die Lage des Mittellängsträgers zu den beiden Seitenlängsträgern
ist entsprechend der Breite des Häckselaggregatea festgelegt. Auf den einem Seitenlängsträger ist die eine Außenwand
und auf den Mitte!längsträger die andere Außenwand des
Häckne!aggregates montiert. Neben dem Häckselaggregat ist zwischen
dem MitteHängπträger und den anderen Seitenlängsträger
ein Recelcetriebe angeordnet. Die Breite des Fahrgestells ist
durch den quer zur Falirtrichtung irr. Bereich des hinteren Querrohres auf beiden Seitenlänjsträgern befestigten Antriebsmotor
bestimmt. i
Die erfindungsgemäße Lösung bringt den Vorteil, daß das Häckselaggregat
mit der Zuführeinrichtung und der Antriebsmotor ohne zusätzlichen konstruktiven Aufwand in einfacher Schraubverbindung
direkt auf den nach außen offenen Profilen der Seiten- und liittellängsträger
anbringbar cind. Die auf den Seiten- und Kittellüngsträgern
befestigten Antriebs- und Arbeitsorgane bewirken eine zusätzliche Torsionssteifigkeit des Fahrgestells, die bei bekannten
Fahrgestellen durch zusätzliche Querverstrebungen und durch Verstärkung der Längsträger erreicht wird.
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| Pig. | 11 |
| Fig. | 2x |
| Pig. | 3« |
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
eine Seitenansicht der Erntemaschine, eine Draufsicht nach Fig. 1,
den Schnitt A-A nach Fig. 2, durch den Mittellängsträger im Bereich der Triebachse,
Fig. 4: den Schnitt B-B nach Fig. 2 mit Darstellung der Motorbefestigung·
Der Rahmen des Fahrgestells besteht als tragendes Element aus zwei Seitenlängsträgern 1t 1* und einem Mittellängsträger 2, die
in ihrem hinteren Bereich fest mit einem Querrohr 3 verschweißt sind. Im vorderen Bereich ist der Rahmen mittels lösbarer Verbindungselemente
4 mit einer Triebachse 5 verbunden. An der Triebachse 5 ist ein Fahrschaltgetriebe 6 angeordnet, eine beidseitig
aus dem Fahrschaltgetriebe 6 herausgeführte Welle 7t 7* treibt die Portalgetriebe 8t 81 und diese die Triebräder 9t 91 an. Das
Fahrschaltgetriebe 6 wird von einem Fahrantriebsvariator 10, über eine Zwischenwelle 11 vom Antriebsmotor 12 aus angetrieben. Zusätzlich
an der Triebachse 5 angeordnete Halterungen 13 dienen zur Befestigung einer Hubvorrichtung 14 des Aufnehmers 15. Das
Fahrgestell ist aus drei selbständigen Montageeinheiten , den bereits
beschriebenen Rahmen und der Triebachse 5 sowie aus einer an dem Mittellängsträger 2 vorgesehenen Lenkachse 16 gebildet.
Der Rahmen ist mit der Triebachse 5 mittels der Verbindungselemente
4, die durch Konsole 17 der Triebachse 5 und durch die Seiten- und Mittellängsträger 1t 1't 2 geführt sind, lösbar verbunden·
An dem über das Querrohr 3 hinaus' verlängerten Mittellängsträger ist an einem Verstärkungsteil 18 die Lenkachse 16 um ihre Drehachse
19 pendelnd aufgehangen. An den hinteren Stirnseiten des Mittellängsträgers 2 und des Verstärkungsteiles 18 ist ein Abschlußkonsol
20 zur Befestigung einer Anhängekupplung 21 angeordnet· Der Antriebsmotor 12 ist auf den beiden Seitenlängsträgern 1t 1* im
Bereich des hinteren Querrohres 3 lösbar befestigt· Auf dem Seitenlängsträger
1 und dem Mittellängsträger 2 sind je eine der Außenwände
22t 22* des Häckselaggregates mittels der VerbindungsAemente
4 befestigt. Neben dem Häokselaggregat ist über den Seitenlängsträger
V und dem Mittellängsträger 2 der Fahrerstand 23 vorgesehen.
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Claims (4)
- Patentansprüche; *η) Fahrgestell für selbstfahrende Erntemaschinen, insbe- ^ sondere für einen Feldhäcksler, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell aus drei selbständigen Uontagegruppen, einen aus zwei Seitenlängsträgern (1j 1') und einem Mittellängsträger (2) mit einem Querrohr (3) fest verbundenen Rahmen, einer mit Konsolen (17) versehenen Triebachse (5) und einer Lenkachse (16), die an dem über das Querrohr (3) hinaus verlängerten Mitte!längsträger (2) in einem Verstärkungsteil pendelnd angeordnet ist, besteht, wobei die Abstände der Seitenlängsträger (1j 1f) und des Mittellängsträgers (2) zueinander derart abgestimmt sind, daß die Außenwände (22| | 22') des Häokselaggregates auf dem Seitenlängsträger (1) und dem Mittellängsträger (2) und der Antriebsmotor (12) auf den beiden Seitenlängsträgern (1j 11) anbringbar sind.
- 2. Fahrgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten- und Mittellängsträger (1i 11; 2) aus nach außen offenen leicht zugängigen Profilen gebildet sind.
- 3. Fahrgestell nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels Verbindungselemente (4) die Seiten- und Mittellängsträger (1t 1'i 2) des Rahmens torsions- " steif an der Triebachse (5) in dafür vorgesehenen Konsolen (17) ambringbar sind.
- 4. Fahrgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite des Mittellängsträgers (2) und des Verstärkungsteiles (18) ein Abschlußkonsol (20) zur Befestigung einer Anhängekupplung (21) angebracht ist.009848/1077
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD14004569A DD75665A1 (de) | 1969-05-23 | 1969-05-23 | Fahrgestell für selbstfahrende Erntemaschinen, insbesondere für einen Feldhäcksler |
Publications (1)
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|---|---|
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