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DE2006839C3 - Federbelastete Lasttragvorrichtung - Google Patents

Federbelastete Lasttragvorrichtung

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Publication number
DE2006839C3
DE2006839C3 DE19702006839 DE2006839A DE2006839C3 DE 2006839 C3 DE2006839 C3 DE 2006839C3 DE 19702006839 DE19702006839 DE 19702006839 DE 2006839 A DE2006839 A DE 2006839A DE 2006839 C3 DE2006839 C3 DE 2006839C3
Authority
DE
Germany
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load
spring
bracket
rod
rope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702006839
Other languages
English (en)
Other versions
DE2006839B2 (de
DE2006839A1 (de
Inventor
Jacob Andrew Kirkwood Mo. Mehr (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dazor Manufacturing Corp
Original Assignee
Dazor Manufacturing Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dazor Manufacturing Corp filed Critical Dazor Manufacturing Corp
Priority to DE19702006839 priority Critical patent/DE2006839C3/de
Publication of DE2006839A1 publication Critical patent/DE2006839A1/de
Publication of DE2006839B2 publication Critical patent/DE2006839B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2006839C3 publication Critical patent/DE2006839C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/04Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
    • B66C13/08Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for depositing loads in desired attitudes or positions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/26Pivoted arms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

abgestützten Druckfeder, an der ein zweites Zugglied Reibungsstabilisator zwischen den langen Stäben befestigt ist, das mit einem Querbolzen in einen ra- vorzusehen. Dieser läßt sich sehr einfach bei der indialen Schlitz der drehbaren Seilscheibe und gleich- einander verschachtelten Konstruktion der U-förmig zeitig in einander gegenüberliegende, bogenförmige ausgebildeten Stäbe des Parallelogrammgeslänges an Schlitze in den feststehenden Seitenteilen eingreift, 5 bringen, und auch hier kann durch eine einfache wobei die Schlitze so zueinander angeordnet sind, Schraubendrehung die Elastizität der Gesamtanlage daß der bei einer durch das Seil infolge der Verschie- in der gewünschten Richtung verändern, bung der Last hervorgerufenen Drehung der Seil- Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung scheibe der Qüerbulzen durch die Relativbewegung eines Ausführungsbeispiels im Zusammenhang mit der Schlitze derart bewegt wird, daß sich sein Ab- io den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt stand von der Achse der Seilscheibe vergrößert, F i g. 1 eine Gesamtansicht der einstellbaren Lastwenn sich die Seilscheibe im Sinne einer Entlastung tragvorrichtung,
der Feder dreht, und verkleinert, wenn sich die Seil- Fig.2 eine Draufsicht auf die Lasttragvorrich-
scheibe im entgegengesetzten Sinne dreht. In vorteil- tung,
bafter Weise wird durch diese Maßnahmen ein ge- 15 Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt derselben
nauer und stabiler Gegenausgleich zur Last geschaf- entlang der Linie 3-3 der F i g. 1,
fen, d.h. beispielsweise zum Gewicht eines an den F i g. 4 einen vergrößerten Querschnitt des Lasttrag-
Lasttragarm angehängten Fernsehapparates. Erreicht armes entlang der Linie 4-4 der Fig. 1,
wird diese Funktion durch widerstandsfähige und na- F i g. 5 eine abgebrochene Querschnittsansicht ent-
hezu wartungsfreie Elemente, insbesondere die Füh- ao lang der Linie 5-5 der F i g. 2, welche die Kniever-
rung des Querbolzens durch den radialen und bogen- bindung zwischen dem Doppelarm und demLasttrag-
förmigen Schlitz, die eine Art Nockenführung dar- arm darstellt,
stellen. Auch wird die Tragfähigkeit der angehängten F i g. 6 eine vergrößerte, abgebrochene Quer-
Lasten durch die Möglichkeit entsprechender Ausle- schnittsansicht entlang der Linie 6-6 der Fig. 1, die
gung der Druckfeder einerseits und der Gelenke an- 25 den Stabilisator darstellt,
dererseits günstig erhöht. Während bekannte Vor- F i g. 7 einen Querschnitt entlang der Linie 7-7 der
richtungen der hier interessierenden Art entweder F i g. 5, der ebenfalls den Stabilisator darstellt,
nur kleine Lasten, wie z.B. Lampen, tragen künden Fig.8 eine vergrößerte, abgebrochene Endansicht
oder schwere Halterungskonstruktionen für größere des unteren Stabes des Doppelarmes an der Kniever-
Lasten erfordern, wird erfindungsgemäß bei hoher 3° bindung,
Tragfähigkeit eine gute Kompaktheit geschaffen. Fig.9, 10 und 11 eine vergrößerte, abgebrochene
Versuche haben bei einer besonderen Ausführungs- Ansicht von der Seite, von hinten bzw. von vorn von
form der Erfindung ergeben, daß mit der Lasttrag- der Halterung und der Federeinrichtung,
vorrichtung eine Last von fast 8,2 kg bei einer Lan- Fig. 12 eine Draufsicht entlang der Linie 12-12
genausdehnung von etwa 1,3 m getragen werden 35 der F ig. 9 und
kann. Dies ist eine Momententragkraft, die erheblich Fig. 13 eine schematische Darstellung des Gestän-
größer als die bei den bekannten Vorrichtungen ist. ges und der Nockenführung.
Bei vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist Aus den F i g. 1 und 2 ist deutlich zu ersehen, daß die Länge des zweiten Zuggliedes einstellbar. Durch die einstellbare Lasttragvorrichtung einen Doppeleinfache Drehung einer Schraube oder Mutter kann 40 arm 10, einen Lasttragarm 15 und eine Halterung somit die Ausgleichslast erhöht oder verringert wer- 35 aufweist. Der Doppelarm 10 weist ein Paar gegcnden und eine gute Anpassung der erfindungsgemäßen überliegender, ineinandergreifender Stäbe 11 und 12 Lasttragvorrichtung an die jeweiligen Bedingungen sowie ein Paar — aus den F i g. 5 und 9 ersichtlicher vorgenommen werden. — kurzer Stäbe 13 und 14 auf, die mit den entspre-
Erfindungsgemäß ist es besonders zweckmäßig, 45 chenden Enden der Stäbe 11 und 12 in Verbindung
wenn der bogenförmige Schlitz entlang einer hyper- stehen. Letztere sind im wesentlichen parallel, wobei
bolischen Kurve verlaufend ausgebildet ist. Es wird der untere Stab 12 in den oberen 11 eingeführt ist.
weiter unten noch beschrieben, daß theoretisch die In der bevorzugten Ausführungsform bilden die
Hyperbel die geeignete Idealkurve ist, daß jedoch vier Stäbe 11 bis 14 ein Parallelogrammgestänge,
aus praktischen Gründen häufig auch eine Annähe- so Der Lasttragarm 15 ist über den Stab 13 am äuße-
rung an eine kreisförmige Kurve genügt. ren Ende des Doppelarmes 10 angebracht und hat
Zweckmäßig ist es ferner, wenn das Seil über ein vorzugsweise etwa dieselbe Länge wie der Doppel-Spannband am oberen Drehpunkt des kurzen Stabes arm 10, und der Lasttragarm 15 ist ausführlich in und des langen Stabes drehbar angelenkt ist. Durch Fig.5 gezeigt. Der obere Stab 11 ist mit dem Stab diese Konstruktion ergibt sich eine weitgehende Ver- 55 13 durch einen sich zwischen den Seitenwänden 23 einfachung gegenüber den bekannten Vorrichtungen, erstreckenden Stift 22 drehbar verbunden, wie ir bei denen für die Anlenkung des Zuggliedes weitere F i g. 6 gezeigt. Der Stift 22 ist an jedem Ende mil Anlenkpunkte vorgesehen sind. Haltevorsprüngen 25 versehen.
Erfindungsgemäß ist es ferner günstig, wenn die Der untere Stab 12 ist drehbar mit dem Stab 12
Tragzapfenbuchsen für die Drehverbindung des unte- 60 mittels eines Stiftes 26 verbunden, der sich zwischcr
ren langen Stabes mit der Halterung zwischen den den Seitenwänden 27 erstreckt, welche in die Seiten
Schnittpunkten der kurzen Stäbe mit dem unteren wände 23 eintauchen. Hierbei ist ausreichend Raun
langen Stab angeordnet sind. Es ergibt sich hinsieht- zwischen den Enden des Stiftes 26 für eine Bewe
lieh des Schwerpunktes eine günstigere Aufhän- gung des unteren Stabes 12 innerhalb des oberen Sta
gungslage als bei der bekannten Lasttragvorrichtung, 65 bes 11 vorgesehen. Aus F i g. 8 ist zu ersehen, da
und auch die Konstruktion läßt sich durch die erfin- der untere Stab 12 an seinem Ende 29 mit einer Aus
dungsgemäßen Maßnahmen kompakter gestalten. sparung versehen ist, um Raum für den Stift 22 ζ
Zweckmäßig ist es ferner noch, einen verstellbaren schaffen, wenn der Lasttragarm 15 um den Stift 2
5 6
schwenkt und eine Bewegung in den oberen Stab 11 und bilden Ansätze, die mit den parallelen Seiten-
hinein ausführt. platten 41 zusammenwirken. Eine Tragzapfenbuchse
Ein besonders aus Fig. 5 deutlich erkennbarer 45 als Dreheinrichtung ist z.B. durch Schweißen mit Abdeckgurt 30 aus Federmaterial ist am Lasttragarm den Seiten 43 verbunden. Ein Paar aus F i g. 11 er-15 angebracht und dient der Schaffung einer Abdek- 5 sichtlicher Schlitze 48 am oberen Ende der Schenkung, sobald sich die Knieverbindung 21 nach oben platten 41 sieht eine Lagerung für die drehbare Befcöffnet. Dies kann geschehen, wenn der Winkel zwi- stigung jeder Tragzapfenbuchse 45 vor.
sehen dem Stab 10 und dem Lasttragarm 15 spitzer Aus Fig. 9 kann man sehen, daß der einstellbare als der in Fig. 5 dargestellte Winkel wird. Zwecks Doppelarm 10 wirksam an einer Seilscheibe 50 ange-Klarheit ist der Abdeckgurt 30 in Fig. 6 fortgelas- io bracht ist, die drehbar zwischen den Scitenplatten 41 sen. durch einen Stift befestigt ist, welcher die zwischen
Um den relativen Bewegungsverlust zwischen dem den Seilenplatten 41 vorgesehene Drehachse 51 daroberen und dem unteren Stab 11 bzw. 12 zu steuern, stellt. Die Seilscheibe 50 ist mit dem Doppelarm 10 ist ein Stabilisator 31 vorgesehen, der eine Verände- durch ein Verbindungszugglied 58 (Fig. 13) verbunrung des Reibungseingriffes zwischen den ineinan- 15 den, das ein etwa U-förmiges Spannband 52 und ein dergeschachtelten Stäben 11 und 12 gestattet. Der elastisches Drahtseil 53 aufweist (Fi g. 9).
Stabilisator 31 ist am besten aus den Fi g. 5 und 7 zu Der den oberen Stab 11 und den kurzen Stab 14 ersehen. Er weist einen V-förmigen Spitzkeil 32 auf, verbindende Drehstift 36 erstreckt sich nach außen der über ein Gewinde mit einer Schraube 33 in Ver von den Seiten 23 des oberen Stabes 11 und schafft bindung steht. Durch Drehen der Schraube kann der 20 eine Drehverbindung des Spannbandes 52 mit dem Spitzkeil 32 zum unteren Stab 12 einwärts oder nach Doppelarm 10. Das Spannband 52 hat eine Ausnehaußen bewegt werden. In die Seitenwände des unte- mung 54, die sicherstellt, daß Raum für den den unren Stabes 12 sind gegenüberliegend Nylonklötze 34 teren Stab 12 mit dem kurzen Stab 14 verbindenden angebracht, von denen jeder eine nach innen geneigte Drehstift 37 vorhanden ist. Ebenso ist eine Einbuchbzw, keilförmige Fläche aufweist. Beim Drehen der 25 tung oder Aussparung 55 in der Hilfsplatte 42 ausgc-Schraube wird der Spitzkeil 32 nach innen in den spart, um Raum für das Spannband 52 zu geben.
Stab 12 gezogen, und die Nylonklötze 34 werden ge- Das Seil 53 weist an jedem Ende eine angeklamgen die Seiten des oberen Stabes 11 gedruckt, wo- merte, nicht schleifende Haltemutter 56, 57 auf. Am durch die Reibung zwischen den Stäben 11 und 12 einen Ende wirkt die Haltemuttcr 56 an der Einsteigt. 30 buchtung 54 auf das V-förmige Spannband 52 und
An seinem inneren Ende ist der Doppelarm 10 hält das Seil 53 in Stellung. Am anderen Ende des
drehbar mit der Halterung 35 verbunden, die durch Seiles wirkt die Haltemutter 57 mit einem entfernba-
ein Gehäuse 38 abgedeckt ist. Die innere Endverbin- ren Widerlagerteil 60 zusammen, das in eine Ausspa-
dung des Doppelarmes 10 mit der Halterung 35 ist rung der Seilscheibe 50 eingesetzt und durch eine
im Detail in F i g. 9 gezeigt. 35 Schraube 61 befestigt ist. Die Seilscheibe 50 weist
Dort ist die Schwenkanordnung zwischen dem auch eine Aussparung 62 auf, um Raum für die Mutoberen und dem unteren Stab 11 bzw. 12 gezeigt. ternverbindung 64 an der Unterseite der Einbuch-Diese sind an ihrem inneren Ende mittels des kurzen tung des Spannbandes 52 vorzusehen.
Stabes 14 verbunden, vergleichbar mit dem Stab 13 Die Seilscheibe 50 steht durch eine Befestigungsam äußeren Ende. Ein zwischen den Seiten des obe- 40 vorrichtung in Gestalt eines gegabelten Zuggliedes 65 ren Stabes 11 angeordneter Drehstift 36 verbindet mit einer Druckfeder 63 in Verbindung. Das Zugdrehbar ein Ende des kurzen Stabes 14 mit dem obe- glied 65 (Fi g. 12) weist einen über ein Gewinde einren Stab 11. Ein weiterer, zwischen den Seiten des stellbaren Bolzen 66 und ein U-förmiges zweites unteren Stabes 12 angeordneter Drehstift 37 verbin- Zugglied 67 auf. wobei der Kopf des Bolzens 66 mit det drehbar das andere Ende des Stabes 14 mit dem 45 der Innenseite der Einbuchtung des zweiten Zugglieunteren Stab 12. des 67 zusammenwirkt.
Der untere Stab 12 ist an seinem Ende 40 mit Eine Druckplatte 74 ist am oberen Ende der Feder
einer Aussparung versehen, um Raum für den Stift 63 vorgesehen, wobei die Platte 74 ein Senkloch zur
36 zu schaffen, wenn sich die oberen und unteren Aufnahme einer Mutter 69 aufweist. Hierdurch wird
Stäbe 11 und 12 zueinander bewegen. Das mit der 50 eine Schwenkbewegung des gegabelten Zuggliedes in-
Aussparung versehene Ende 40 ist derart geformt, nerhalb des offenen Mittelteils der Feder 63 möglich,
daß ein Anschlag geschaffen ist, der die Bewegung und es wird der Druck auf die Feder 63 eingestellt,
der Stäbe 11 und 12 zueinander und die Bewegung Die Seitenplatten 41 sind durch eine verschraubte
des Doppelarmes 10 insgesamt begrenzt. Abstandsstange 70 getrennt. Ein Schnittrand der je-
F i g. 13 zeigt für das bevorzugte Ausführungsbei- 55 weiligen Seitenplatte 41 schafft einen Sitz 72, der das spiel schematisch das Verhältnis zwischen den Stä- andere Ende der Druckfeder 63 halten. Jede Seitenben 11 und 12 und den kurzen Stäben 13 und 14. platte 41 weist ein kreisförmiges Auslcgertei! 73 auf.
Wie in den Fig. 9 und 12 gezeigt, wird der Dop- durch welches die Feder 63 gleitend geführt umfaßt
pelarm 10 schwenkbar vermittels einer Stütze 39 ge- wird. Ein kreisförmiges Teil 71 am unteren Ende der
halten, die ein Paar gegenüberliegender paralleler 60 Stange 70 sieht eine Drehbefestigung für die Halte-
Seitenplatten 41 aufweist. Die Stütze 39 bildet einen rung insgesamt vor.
Teil der Halterung 35. Die drehbare Halterung des Das erste Zugglied 65 und die Seilscheibe 50 sind
Doppelarms 10 wird durch eine weite, U-förmige durch einen Stift 75 verbunden, der sich zwischen
Hilfsplatte 42 gewährleistet, die an der Unterseite den Schenkeln des U-förmigen zweiten Zuggliedes 67
des unteren Stabes 12 mittels Schrauben 47 ange- 65 und über diese hinaus erstreckt. Das Drehzentrum
bracht ist. Die Hilfsplatte 42 weist gegenüberliegende des Stiftes 75 hält einen festen Abstand zum zweiten
parallele Scitcnwändc 43 auf, die seitlich außerhalb Zugglied 67.
der Seiten 27 des unteren Stabes 12 angeordnet sind. Dieses spreizt sich über die Seilscheibe 50. die
einen radialen Schlitz 76 aufweist, der den Stift 75 wahlweise aufnimmt. Die Seitenplatten 41 weisen gegenüberliegende bogenförmige Schlitze 77 zur wahlweisen Aufnahme der sich nach außen erstreckenden Teile des Stiftes 75 auf.
Die obere Kante 80 des radialen Seilscheiben-Schlitzes 76 stellt einen Halterungsnocken dar, und die obere Kante 81 des bogenförmigen Schlitzes 77 stellt ebenfalls einen Nocken dar. Diese zwei Nocken 80 und Sl arbeiten zusammen, um den Abstand des Stiftes 75 von der Drehachse der Seilscheibe 50 einzustellen.
Wegen des mit dem einstellbaren Doppelarm 10 versehenen Parallelogrammgestänges bleibt die vertikale Komponente des Zuges in dem elastischen Sei' 53 für eine gegebene Last W konstant. Der Hebelarm der Zugkraft in dem Seil 53 bleibt in gleicher Weise im wesentlichen konstant, und folglich sind auch die Momentenkräfte auf der rechten Seite der Drehachse 51 im wesentlichen für eine gegebene Last W konstant.
Die Seilscheibe 50 sieht eine gewölbte, oder Sperrflächc vor, die sich um die horizontale Drehachse 51 dreht und den Hebelarm der Kraft des Zugbügels 58 (Fig. 13) bestimmt. Wenn diese gekrümmte Fläche mit einem konstanten Radius (Seilscheibe 50) versehen ist, variiert das Moment mit der Kraft im Zugbügel 68. Wenn diese Kraft im wesentlichen konstant ist (wenn z.B. der Zugbügel 59 relativ lang und die Kraft in dem Zugbügel 58 im wesentlichen gleich ihrer eigenen Vertikalkomponente ist), dann ist das Moment um das Drehzentrum 51 auch im wesentlichen konstant. Wenn sich die Seilscheibe im Uhr zeigersinn dreht, wenn die Position des Annes 10 gewechselt wird, wird die Vorkompression in der Feder 63 entspannt, und die Gesamtlast auf der Feder 63 wird kleiner. Sobald diese Last abgenommen hat, bewegt sich der Stift 75 nach oben und — infolge des Zusammenwirkens mit der Nockenanordnung — nach außen. Auf diese Weise wächst der Hebelarm der Widerstandslast der Feder 63, wenn die Last abnimmt, und hierdurch wird im wesentlichen ein Gegenausgleich zum Moment von der Last W geschaffen.
Die Enden des bogenförmigen Schlitzes 77 sind mit Halternitteln zur Begrenzung der Bewegung des Stiftes 75 versehen.
Das Gehäuse 38, das in F i g. 1 gezeigt ist, wurde rwecks Klarheit in den F i g. 8, 9 und 10 fortgelassen. Es verdeckt die Arbeitsteile der Halterung 35 und bietet für die Gesamteinheit ein ansprechendes und kompaktes Bild.
Die Tätigkeit der Lasttragvorrichtung insgesamt wird im Betrieb kurz beschrieben, wobei insbesondere auf die schematische Darstellung des in Fig. 13 gezeigten Parallelogrammgestänges Bezug genommen wird.
Der Einfachheit halber wird nun davon ausgegangen, daß das System eindimensional ist. Auf die verschiedenen Komponenten wird im Singular Bezug genommen, obwohl aus praktischen Gründen einige Komponenten, z. B die Seitenplatten 41, paarweise auftreten.
In Fig. 13 sind zwei Stellungen des einstellbaren Doppelarmes 10 gezeigt. Zur Vereinfachung der Erläuterung soll angenommen sein, daß die ausgezogenen Linien den Arm 10 bei einer unteren Grenze seiner Drehbewegung um den Zapfen 49 in seiner unteren Position darstellen und die gestrichelten Linien denselben bei einer oberen Grenze der Drehbewegung.
Das Parallelogrammgestänge ist unter der Voiaussetzung, daß gewisse Bemessungsbedingungen erfüllt sind, derart ausgebildet, daß eine konstante vertikale Last W eine im wesentlichen konstante vertikale Komponente im Zugbügel 58 erzeugt. Die Bedingungen sind beispielsweise erfüllt, wenn die Drehpunkte
ίο 16 und 49 im gleichen Abstand vom Drehpunkt 26 liegen; wenn die Drehpunkte 36 und 49 im gleichen Abstand vom Drehpunkt 37 liegen und wenn die Drehpunkte 36, 37, 22 und 26 die Eckpunkte eines wirklichen Parallelogramms bilden. Man erkennt, daß in diesem Fall der Drehpunkt 36 in einem variablen Abstand vom Drehpunkt 49 liegt.
Die Bedingungen sind auch erfüllt, wenn die Abstände zwischen den Drehpunkten 26 und 16 und den Drehpunkten in einem proportionalen Verhältnis
»ο zum Abstand zwischen den Drehpunkten 49 und 26 und 49 und 37 liegen.
In beiden obengenannten Fällen erzeugen die Verhältnisse — wenn auch nicht notwendig — einen im wesentlichen ausgeglichenen Arm für alle Positio-
a5 nen einer konstanten Lastung W.
Freilich gestattet das Parallelogrammgestänge die Bewegung der Last W unabhängig von der Drehung des Armes 10, aber um die Beschreibung zu erleichtern, sei angenommen, daß der Drehpunkt 26 festliegt.
Wenn die Länge des Zugbügels 58 und des ersten Zuggliedes 65 relativ groß ist, wird der Momentenausgleich um das Drehzentrum, das durch die Drehachse 51 der Seilscheibe 50 vorgesehen ist, im Gro-Ben und Ganzen eine Sache des Ausgleichs gegenüberliegender Tangentialkräfte. Das heißt, der Ausgleich der auf die Seilscheibe 50 wirkenden Momente kann durch den Ausgleich der Vertikalkomponenten der Kraft im Zugbügel 58 und dem 1. Zugglied 65 im bevorzugten Ausführungsbeispiel erreicht werden.
In der Anfangsstellung, die durch die ausgezogenen Linien dargestellt ist, befindet sich eine Last W am Ende der Aufhängung 16, die durch Vorkompression der Feder 63 ausgeglichen werden kann;
von einer Anfangsstellung 100 über eine Verschiebung e. Wenn nun die Last zu einer anderen Stellung bewegt wird, wie durch die gestrichelten Linien gezeigt, wird sich der Drehpunkt 36 zum Drehpunkt 36' bewegen, und das elastische Teil des Bügels 58 wird auf der Seilscheibe 50 aufgenommen oder um diese gewickelt, wenn sich die Seilscheibe SO im Uhrzeigersinn dreht. Eine solche Drehung wird auf die Seilscheibe 50 dadurch übertragen, daß sich die Druckfeder 63 von 74 nach 74' ausdehnen will, wenn die Last W bewegt wird. Diese Ausdehnung vermindert die Verdichtung in der Feder 63, und wenn der Hebelarm der im 1. Zugglied 65 induzierten Kraft fest wäre, würden die Feder 63 und die Last einfach zur Oszillation neigen.
Da jedoch die Bewegung des Stiftes 75 durch die Nockenführungskante 81 und die Nockenführungskante 80 gesteuert ist, wird der Hebelarm der Kraft im 1. Zugglied 65 vergrößert, wenn die Kraft im Zugbügel 58 abnimmt. Durch die richtige Wahl der
Krümmung der Nockenkanten 80 und 81, die sozusagen den Stift 75 umfangen halten, kann die Vergrößerung des Hebelarms zum Ausgleich für die Abnahme der Verdichtungslast in der Feder 63 gemacht
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ίο
werden, wodurch ein im wesentlichen konstantes Moment vorgesehen wird, das einen Gcgenausgleich für das im wesentlichen konstante Moment für die Kraft im Zugbügel 58 schafft.
Im Idealfall wird ein gegebenes konstantes Moment, wie z. B. das rechte von der Seilscheibe 50, durch ein gleiches und gegenüberliegendes Widerstandsmoment ausgeglichen. Die zur Erzeugung des Widerstandsmoments erforderliche Tangentialkraft variiert in Abhängigkeit von ihrem Abstand vom Drehzentrum. Eine solche Kraft ist unendlich groß, wenn der Momentenarm 0 ist, und unendlich klein, wenn der Momentenarm unendlich groß ist.
Für den Fall, daß die Tangentialkraft durch eine Kompressionsfeder mit einem konstanten Maß bzw. einer konstanten Arbeitsrate vorgesehen ist, wie in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel, erzeugen der reziproke Charakter der Tangentialkraft und ihres Abstandes vom Rotationszentrum eine hyperbolische Form des Verhältnisses.
Somit wird in Übereinstimmung mit einer ständig abnehmenden Kraft auf dem 1. Zugglied 65 der von dem Stift 75 beschriebene Weg der einer hyperbolischen Funktion sein. Wenn deshalb die gekrümmte Oberfläche der Nockenkante 81 der erforderlichen hyperbolischen Funktion entspricht, werden der Hebelarm und die Tangentialkraft umgekehrt variieren, um ein im wesentlichen konstantes Widerstandsmoment zu schaffen.
Über einen kurzen Bereich kann die gebogene hyperbolische Kurve aus praktischen Gründen einer kreisförmigen Kurve angenähert sein. Die in F i g. 9 gezeigte Nockenkante 81 hat daher einen konstanten
ίο Radius, ohne beachtlich an Genauigkeit zu verlieren. Offensichtlich erfordern praktische Erwägungen andere Abweichungen vom Ideal. Es ist beispielsweise nicht möglich, Zugbügel 58 und 1. Zugglied 65 unendlicher Länge zu schaffen. Innerhalb der oben dargelegten Führungslinien ist jedoch ein einstellbarer Arm ohne Schwierigkeit herzustellen.
Sekundäre Momentenkräfte und Kräfte infolge des Gesichtes der verschiedenen Teile der Anordnung selbst haben eine Wirkung auf den Ausgleich. Diese
ao Sekundäreffekte werden durch die Reibung, die zwischen den verschiedenen Verbindungen auftritt, noch komplizierter. Zusätzlich schafft der Stabilisator 31 zwischen den Armen 11 und 12 eine je nach Wunsch variierbare Steuerung der entstandenen Reibung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. ι 2
    Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein verstellbarer Reibungsstabilisator (31 bis 34) zwi-
    Patentansprüche: sehen den langen Stäben {11, 12) vorgesehen ist.
    1. Im Gleichgewicht bleibende, federbelastetc 5
    Lasttragvorrichtung für konstante Lasten, mit der
    die Last innerhalb bestimmter Grenzen in einer '
    gewünschten örtlichen Lage, in die sie gebracht
    wurde, gehalten werden kann, bestehend aus
    einem an einer ortsfesten Halterung angelenkten, io . . .
    in der vertikalen Ebene schwenkbaren! aus vier Die Erfindung betrifft eine im Gleichgewicht bleigelenkig miteinander verbundenen Stäben gebil- bende, federbelastete Lasttragvomchtung fur kündeten Parallelogrammgestänge sowie einem Last- stante Lasten, mit der die Last mnerhalb bestimmter tragarm, an dessen äußerem Ende die Last, ζ B. Grenzen in einer gewünschten örtlichen Lage, in die ein Fernsehapparat, aufgehängt ist und dessen in- 15 sie gebracht wurde, gehalten werden kann, bestehend neres Ende den oberen, von der Halterung ent- aus einem an einer ortsfesten Halterung angelenkten, fernt liegenden kurzen Schenkel des Parallele- in der vertikalen Ebene schwenkbaren, aus vier gegrammgestänges bildet, und einer an der Halte- lenkig miteinander verbundenen Stäben gebildeten rung befestigten Federeinrichtung mit einem Zug- Parallelogrammgestange sowie einem Lasttragarm, glied, das an dem der Halterung benachbarten 20 an dessen äußerem Ende die Last, 7. B. ein Fernseh-Ende des oberen langen Schenkels des Parallelo- apparat, aufgehängt ist und dessen inneres Ende den grammgestänges gelenkig befestigt ist und eine oberen, von der Halterung entfernt liegenden kurzen Kraft zum Ausgleich des Gewichtes der Last auf Schenkel des Parallelogrammgestanges bildet, und das Parallelogrammgestänge überträgt, d a - einer an der Halterung befestigten Federcnirichtung durch gekennzeichnet, daß die Feder- a5 mit einem Zugglied, das an dem der Halterung beeinrichtung (41, 50, 51, 53, 63, 67, 75, 76, 77) nachbarteil Ende des oberen langen Schenkels des aus einer zwischen Seitenpiatten (41) einer Stütze Parallelogrammgcstänges gelenkig befestigt ist und (39) der Halterung (35) um eine horizontale eine Kraft zum Ausgleich des Gewichts der Last auf Achse (51) drehbar angeordneten Seilscheibe das Parallelogrammgestänge überträgt.
    (50) besteht, an der das als Seil (53) ausgebildete 30 Eine solche Lasttragvorrichtung ist bereits aus der Zugglied abrollbar befestigt ist, sowie aus einer USA.-Patentschrift 2 200 518 bekannt, bei der jean der Halterung (35) abgestützten Druckfeder doch in nachteiliger Weise die Verbindung des Paral-(63). an der ein zweites Zugglied (67) befestigt lelogrammgestänges mit der Federeinrichtung über ist, das mit einem Querbolzen (75) in einem ra- zwei gelenkig miteinander verbundene Stabpaarc crdialen Schlitz (76) der drehbaren Seilscheibe (50) 35 folgt, wodurch sich nicht nur ein komplizierter Auf- und gleichzeitig in einander gegenüberliegende, bau ergibt, sondern auch hinsichtlich der Funktion bogenförmige Schlitze (77) in den feststehenden weitere Hebelmomerte geschaffen werden. Diese Seitenteilen (41) eingreift, wobei die Schlitze (76, werden unübersichtlich und nicht immer einwandfrei 77) so zueinander angeordnet sind, daß bei einer dadurch beherrschbar, daß das äußere Ende der Spidurch das Seil (53) infolge der Verschiebung der 40 ralfeder an den Gelenkpunkt zwischen den beiden Last (20) hervorgerufenen Drehung der Seil- Stabpaaren so angreift, daß der Gelenkpunkt nach scheibe (50) der Querbolzen (75) durch die ReIa- unten und innen zur Halterung hingezogen wird,
    tivbewcgung der Schlitze (76, 77) derart beweg1. Eine andere Lastlragvorrichtung ist ferner noch wird, daß sich sein Abstand von der Achse (51) aus der USA.-Patentschrift 2 665 102 bekannt, bei der Seilscheibe (50) vergrößert, wenn sich die 45 der an der Halterung ein Drehkörper angelenkt ist, Seilscheibe (50) im Sinne einer Entlastung der der mit Hilfe eines Bindegliedes am inneren Ende Feder (63) dreht, und verkleinert, wenn sich die des die Last tragenden Armes und mit Hilfe einer Seilscheibe im entgegengesetzten Sinne dreht. Befestigungsvorrichtung an einer federnden Lastaus-
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- glcichseinrichtung angebracht ist. Eine zuverlässige kennzeichnet, daß die Länge des zweiten Zugglie- 50 und störungsfreie Funktion dieser LasUragvorrichdes (67) einstellbar ist. tung ist in nachteiliger Weise nicht möglich, und
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- außerdem ist der Aufbau recht kompliziert.
    durch gekennzeichnet, daß der bogenförmige Schließlich ist aus der USA.-Patentschrift
    Schlitz (77) entlang einrr hyperbolischen Kurve 3 426 190 die ineinandergeschachtelte Anordnung
    verlaufend ausgebildet ist. 55 der U-förmig ausgebildeten Tragstäbe gezeigt.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (53) eine im Gleichgewicht bleibende, federbelastele Lastüber ein Spannband (52) am oberen Drehpunkt tragvorrichtung für konstante Lasten der eingangs (36) des kurzen Stabes (14) und des langen Sla- genannten Art dahingehend zu verbessern, daß mit bes (11) drehbar angelenkt ist. 60 einfachen Mitteln ein Gewichts- und Momentenaus-
    b. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 gleich zuverlässig und störunanfällig gewährleistet
    bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragzap- ist.
    fenbuchsen (45) für die Drehverbindung des un- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch
    teren langen Stabes (12) mit der Halterung (35) gelöst, daß die Federeinrichtung aus einer zwischen
    zwischen den Schnittpunkten der kurzen Stäbe 65 den Seitenpiatten einer Stütze der Halterung um eine
    (13, 14) mit dem unteren langen Stab (12) an- horizontale Achse drehbar angeordneten Seilscheibe
    geordnet ist. besteht, an der das als Seil ausgebildete Zugglied ab-
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden rollbar befestigt ist, sowie aus einer un der Halterung
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