DE2006880A1 - Konische Rolle für Rollenbahnkurven - Google Patents
Konische Rolle für RollenbahnkurvenInfo
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G39/02—Adaptations of individual rollers and supports therefor
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Description
In Förderanlagen - insbesondere in Rollenbahnanlagen sind zur Umlenkung des Fördergutes aus einer Förderrichtung
in eine andere Förderrichtung Rollenbahnkurven vorgesehen» die entweder aus einstückigen konischen
Rollen oder aus zwei oder mehreren Reihen zylindrischer Rollen bestehen, die drehbar zwischen gebogenen Seitenwangen
radial gelagert sind· Konische Rollen sind aus Blech gerollt, die Böden sind eingeschweißt oder eingepreßt.
Nach einer anderen Fertigungsart werden diese Rollen gegossen* Bei beiden Ausführungsarten varviieren
die Rollenabmessungen sehr stark· Diese sind vom mittleren f
Krümmungsradius der Rollenbahnkurve, der Bahnbreite und dem Rollendurchmesser abhängig· Daraus ergeben sich
konische Rollen mit den unterschiedlichsten Abmessungen· Die Fertigung ist deshalb teuer und die Lagerhaltungskosten sind hoch·
Rollenbahnkurven mit zwei oder mehreren Reihen zylindrischer Rollen sind wegen der Möglichkeit, gleiche
Rollen für alle Krümmungsradien zu verwenden, billiger· Sie haben jedoch den Nachteil, daß bei angetriebenen
Rollenbahnkurven jede Rollenreihe im Vergleich zu
ihrer Nebenreihe mit einer anderen Drehzahl rotieren i
muß, um den in der Kurve vom inneren zum äußeren
Bogen zunehmenden Laufgeechwindigkeiten zu entsprechen.
Durch die vorliegende Erfindung werden die Nachteile
der beschriebenen Aueführungeformen vermieden·
Erfindungsgemäe besteht die konische Rolle aus zwei
oder Mehreren einstückigen oder längegeteilten Abschnitten, die auf einer Drehwelle oder einer drehbar
gelagerten zylindrischen Rolle aufgereiht und eo «it diesen verbunden sind, daß eie sich mit ihnen
drehen· Die Abschnitte haben am kleineren Ende Böden
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mit Löchern, deren Querschnitt dem Querschnitt einer
kantigen Welle entspricht. Flit Vorteil werden Vieroder Sachekantwallen verwendet, Bai einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform sind zwischen die Abschnitte Scheiben mit Löchern zur Aufnahme der kantigen UeHe
geschaltet. Sie hat den Vorteil, daß für die Fertigung ihrer Einzelteile einfache Formen oder Kokillen verwendet
werden können. Die offenen Enden der äußeren Abschnitte sind durch auf die Welle aufgesteckte Deckel abgeschlossen. Die
Lage der Abschnitte auf der Welle wird durch Schraubenmuttern auf Gewindeteilen der Uellenenden fixiert, deren
Durck beim Anziehen auf die Deckel und Abschnitte wirkt.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken weisen die Abschnitte innen Längsrippen auf, mit welchen sie sich auf der Drehwelle
oder einer zylindrischen Rolle abstützen. Sie sind auf die Drehwelle oder die Rolle aufgeklebt oder mittels
Schrauben, PaQstiften oder dgl. auf ihnen befestigt.
Die Verwendung einer zylindrischen Rolle als Träger der konischen Abschnitte hat den Vorteil, daß wegen des großen
Rollendurchmesser die Längsrippen in den Abschnitten niedrig sind, der Materialaufwand infolgedessen gering
ist, und daß für den Zusammenbau von konischen Rollen jederzeit fertige zylindrische Rollen verwendet werden
können, was die Arbeit wesentlich erleichtert.
Sind die konischen Rollen lose drehbar auf einer feststehenden Achse, dann laufen sie auf ihr mit Lagern um,
die in Auaaparungen der verstärkten Böden der Abschnitte
oder der Scheiben zwischen den Abschnitten und den Deckeln eingesetzt 4sind. Es ist von Vorteil, für
die beiden äußeren Lagerungan Kugellager zu verwanden
und in die Aussparungen dar innen liegenden Bäder oder Scheiben Ring· aus gleitfreudigen Material, beispielsweise
Kunststoff oder Sintermetallring· einzusetzen und zwischen ihnen und der Achse einen geringen Luftspalt
zu lassen, wodurch ein leichter Lauf der Rollen auf der
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Welle erzielt wird und breite Rollen bei größeren Belastungen über ihre ganze Breite auf der feststehenden Achse abgestützt
sind.
Die auf eine Drehwelle aufgereihten Abschnitte mit Böden
greifen mit konischen Passungen oder Falzen ineinander, ebenso die Abschnitte ohne Böden in die Zwischenscheiben.
Nach einem anderen Erfindungsgedanken sind die Rollenabschnitte längsgeteilt und die so entstehenden Hälften durch Querripppen
versteift. In der Mitte der Querrippen sind Aussparungen für die Aufnahme der Drehachse vorgesehen. Die auf die Drehwelle
aufgebrachten Abschnittshälften sind durch Schrauben in den Querrippen miteinander verbunden und gegen achsiales
Verschieben durch Stellringe auf der Welle an den beiden Enden der gebildeten konischen Rolle gesichert. Diese Ausführungsart
hat den Vorteil, daß schadhafte Rollenteile, ohne die Rolle ausbauen zu müssen, leicht ausgewechselt
werden können.
Durch Aneinanderreihen verschiedener Stückzahlen von Abschnitten werden beliebig lange konische Rollen für beliebig breite
Rollenbahnkurven gebildet. 3e nachdem, welche Abschnitte von
konischen Rollen für die Bildung von Rollen für eine Rollen» bahnkurve von bestimmter Breite verwendet werden, ergeben sich
größere oder kleinere Krümmungsradien.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von konischen Rollen gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Rolle, die aus vier Abschnitten auf einer zylindrischen Rolle gebildet «ist;
längsgeteilten Abschnitten auf einer Vierkantwelle gebildeten konischen Rolle;
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-. 4 —
Fig· 4 die Vorderansicht auf eine Rolle gemäß
Fig. 3j
Fig· 5 den Längsschnitt durch eine aus vier Abschnitten mit BSden gebildeten Rolle auf einer Vierkantwelle)
Fig. 7 den Längsschnitt durch eine konische Rolle aus vier Abschnitten, in deren BSden und Deckel
Kugellager und Stützringe eingesetzt sind|
Fig. θ den Längsschnitt durch eine Rolle aus vier
Abschnitten mit Scheiben zwischen ihnen auf einer Vierkantwelle)
Fig. 8 und
Fig.10 den Längsschnitt einer aus zwei Abschnitten
Fig.10 den Längsschnitt einer aus zwei Abschnitten
bestehenden XKNMM und auf einer feststehenden
In den Fig. 1 und 2 sind die Abschnitte 1 - 1ftl auf eine
zylindrische, mit KugelrSllchen 2 auf einer feststehenden
Achse 3 umlaufenden zylindrischen Rolle 4 aufgeschoben und durch Stifte oder Schrauben 5 mit ihr verbunden. Die Abschnitte
1 - 1''' stützen aich mit Längsrippen 6 auf der
Rolle 4 ab. Zwei der Längsrippen 6 sind längegespalten, so daQ ihre inneren Enden biegsam sind und beim Aufschieben
der Abschnitte 1 - 1"· auf die Rolle 4 eine feste Haftung ergeben.
Die in den Fig. 3 und 4 längegeteilten Abschnittehälften 7 und 7' sind durch Querrippen 8 versteift, mit Aussparungen
9 auf die vierkantige Drehwelle 10 eufgesetzt und miteinender
durch Schrauben 11 in den Querrippen 8 verbunden· Die Stellringe 12 fixieren die achsiale Lage der Abschnitte
7 und 7* auf der Vierkantwelle 10· In dan Fig. 5 und 6 sind die vier Rollenabschnitte 1 - 1'" mit den Vierkantlöchern
13 in ihren BSden 14 auf die vierkantige Drehwelle
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aufgeschoben und durch die konischen Passungen 15 gegenseitig zentriert. Das offene Ende des Abschnittes 1IIf
ist durch den auf die Welle 10 y aufgeschobenen Deckel 16 abgeschlossen. An den üJellenenden ist Gewinde für Schraubenmuttern
17, mit deren Hilfe die Abschnitte 1 - 1·" aneinandergepreßt und in ihrer Lage auf der Vierkantwelle 10
fixiert werden· Die Welle 10 und somit die Rolle ist mittels Zapfen 18 in Lagern 19 drehbar, die an den Seitenwangen 20
befestigt sind·
In der Fig· 7 greifen die Rollenabschnitte 1 - 1··· mittels
Falz 21 ineinander und sind durch die Paßstifte 22 miteinander verbunden· In die Aussparungen 23 der Böden 14 sind in f
den äußeren Abschnitt 1 und den Deckel 16 Kugellager 24 und in die Aussparungen 23 in den Abschnitten 1*- 1ftl
Stützringe 25 eingesetzt· Die feststehende Achse ist mit 26 bezeichnet»
Fig. 8 ist der Längsschnitt durch eine aus vier Abschnitten
1 - 1llf gebildeten konischen Rolle mit Scheiben 27 zwischen
den Abschnitten, die in Vierkantlöchern 13 die Vierkantwelle 10 aufnehmen, die an ihren Enden Gewinde mit Schraubenmuttern
12 und Lagerzapfen hat. Die offenen Enden der Abschnitte 1 und 1'" sind durch die Deckel 16 abgeschlossen·
In den Fig. 9 und 10 ist in die Scheibe 27 der Stützring 25 eingelassen, während die Aussparungen der Deckel 16 mn4 Kugellager
24 aufnehmen, mit deren Hilfe die Rolle leicht auf der feststehenden Achse 26 umläuft·
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Claims (12)
- PatentansprücheKonische Rolle für Rollenbahnkurven, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle aus zwei oder mehreren einstückigen oder längsgeteilten Abschnitten (1 - 1tM) besteht, die auf einer Drehwelle (1O) oder einer drehbar gelagerten zylindrischen Rolle (4) aufgereiht und so mit diesen verbunden sind, daß sie sich mit ihnen drehen oder daß die Abschnitte (1 - 1"') miteinander verbunden sind und auf einer feststehenden Achse (26) umlaufen·
- 2.- Konische Rolle teilweise nach Ansppach 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (1 - 1'") am kleineren Ende Böden (14) mit Lächern (13) haben, d.i.3 dem Querschnitt der Drehwelle (10) entsprechen (Fig. 5).
- 3.- Konische Rolle teilweise nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die einzelnen Abschnitte (1 - 1"') Scheiben (27) mit Löchern (13) geschaltet sind, die dem Querschnitt der Drehwelle (10) entsprechen (Fig· I)·
- 4·- Konische Rolle nach den Ansprüchen 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß das offene Ende der äußeren Abschnitte (1, 1'") durch auf dia U/elle (10) aufgesteckte Dackel (16) abgeschlossen 1st·
- 5·- Konische Rolle nach den Ansprüchen 2-4 dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Abschnitte (1 - 1'") auf dar üfelle (10) durch Schraubenmuttern (12) auf Gewinden an den Enden der Welle (10) fixiert ist. (Fig. 5 und 8).109846/0582
- 6.- Konische Rolle teilweise nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (1 - 1'") innen Längsrippen (6) aufweisen, mit welchen sie sich auf der Drehwelle (10) oder der zylindrischen Rolle (4) abstützen. (Fig. 1 und 2).
- 7.- Konische Rolle teilweise nach den Ansprüchen 1,2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Böden (14) der Abschnitte (1 _ 1MI) oder die Scheiben (27) zwischen den Abschnitten (1 - 1ftl) Aussparungen (23) zur Aufnahme von Lagern (24) und (oder) Stützringen (25) haben. (Fig. 7 und 10).
- 8·- Konische Rolle nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (16) Aussparungen (23) zur Aufnahme von Lagern (24) aufweisen.
- 9.- Konische Rolle teilweise nach Anspruch 1 und den Ansprüchen 2-7 dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (1 - 1IM) und die Deckel (16) mit konischen Passungen (15) oder Falzen (21) ineinandergreifen und durch Verbindungselenente, beispielsweise Schrauben, Spannstifte oder dgl. (22) miteinander verbunden sind. (Fig. 5 - 10).
- 10·- Konische Rolle teilweise nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften der längsgeteilten Abschnitte (7 und 7') durch Querrippen (8) versteift sind, die in ihrer Mitte Aussparungen (9) zur Aufnahne der Drehwelle (10) haben (Fig. 3 und 4).
- 11·- Konische Rolle nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnittshälften (7, 7') durch quer zur Längsachse angeordnete Schrauben (11) oder dgl. in den Querrippen (8) miteinander verbunden sind.12·- Konische Rolle nach den Ansprüchen 10 und 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Abschnitte auf der Drehwelle (10) durch Stellringe (12) auf den Wellenenden fixiert · ist.109846/0 5 822UQ688013·- Konische Rolle nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (1 - 1'**) mittels Gewinde an ihren Enden miteinander verechraubt sind·14·- Konische Rolle nach den Ansprüchen 1-13 dadurch gekennzeichnet, daß die Abschnitte (1 - 1llf) aus Kunststoff sind·Düsseldorf, den
- 12. Februar 1970109846/0582
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| JPS4919395B1 (de) | 1974-05-17 |
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| FR2079427B1 (de) | 1976-02-06 |
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