DE2006748C3 - Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem Schmutzkasten - Google Patents
Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem SchmutzkastenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Kehrmaschine mit Antriebsaggregaten, Sauggebläse, Kehrvorrichtung
und einem Schmutzkasten, der über zwei Schwenkträ ger an zwei vom Fahrgestellaufbau fort gerichteter
Tragarmen aufgehängt und über die Kehrmaschine hochschwenkbar isi: wobei zwischen Sauggebläse unc
Schmutzkasten eine Filteranordnung vorgesehen ist.
Bei einer solchen bekannten Ausführung nach dei GB-PS 808 026 ist die Filteranordnung fest am
Schmutzkasten angeordnet und wird jeweils mit dem Schmutzkasten bewegt. Das hat den Nachteil, daß zwischen
Sauggebläse und Filteranordnung eine flexible Verbindung angeordnet sein muß, die auf Grund ihrer
Beanspruchung durch die Bewegung der Filteranordnung brüchig werden kann. Weiterhin findet beim Verschwenken
des Schmutzkastens eine Aufwirbelung des Kehrichts statt, der sich dabei auch vermehrt an der
Filteranordnung niederschlägt.
Im übrigen ist der Schmutzkasten nur um Querzapfen mittels eines Spindelantriebs verschwenkbar, wobei
die öffnung auch am Ende der Verschwenkung zum Fahrzeug hin gerichtet bleibt und wenigstens teilweise
über den Rädern verbleibt, wenn der Kehricht in Richtung zur Filteranordnung hin umgewälzt wird. Nach
dem Auswurf des Kehrichts muß das Fahrzeug von der gebildeten Anhäufung fortgefahren werden. Der Kehricht
vird dann in konventioneller Weise durch Handarbeit verladen.
Bei einer solchen mit einem Sauggebläse ausgeführten Kehrmaschine war es wegen der notwendigen Verbindung
der Filteranordnung mit dem Sauggebläse nicht möglich, den Schmutzkasten über das Fahrzeug
zu heben und durch eine andere als die Verbindungsöffnung zum Kehrwalzengehäuse zu entleeren.
In der Betriebsstellung des Schmutzkastens muß er
bei der bekannten Ausführung durch von Hand zu betätigende Klemmverschlüsse festgelegt werden.
Aus der DT-AS 1 297 640 ist eine Straßenkehrmaschine bekannt, deren Schmutzkasten in Betriebsstellung
eine hochgelegene Verbindungsöffnung hat, durch welche der Kehricht über einen besonderen Förderer
zugeführt wird. Dieser an Schwenklrägern angeordnete Schmutzkasten kann durch eine mit den Schwenkträgern
zusammenwirkende Zylinderkolbeneinrichtung in eine hohe Lage gebracht werden. Weiterhin ist zwischen
dem Schwenkträger und dem Schmutzkasten eine besondere Zylinderkolbeneinrichtung angeordnet,
um den Schmutzkasten zu verschwenken und auch in eine Lage zu bringen, daß eine neben seiner Verbindungsöffnung
als Wandansatz ausgeführte Bunkerschaufel in eine vordere Stellung gebracht wird, so daß
der Schmutzkasten als Ladeschaufel verwendbar ist. Dabei wird die Verbindungsöffnung aus einer zum
Fahrzeug gerichteten Lage nach oben verschwenkt. Zur Entleerung des Schmutzkastens ist dabei an einer
anderen Wand eine durch Scharniere angelenkte Klappe bekannt, die sich bei entsprechender Drehung des
Schmutzkastens nach unten öffnet. Diese bekannte Ausführung hat kein Sauggebläse.
IO
De' Erfindung liegt dft Aufgabe zugrunde, eine eines
angegebene fahrbare Kehrmaschine mit einem ψ«rebläse und einer Filteranordnung dahingehend
rbessern, daß eine Entleerung des Schmutzkastens ^.v jner Höhe über dem Fahrzeugaufbau möglich ist,
?"s. · eme Aufwirbelung des Kehrichts im Schmuizkaweitgehend
vermieden werden soll und der Keh- *!e" jn ejnen neben der Kehrmaschine stehenden Beirher
oder ^in anderes Fahrzeug von oben entleert
iefden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geßstdaßder
Schmutzkasten von der fest mit dem Fahraufbau verbundenen Filteranordnung trennbar anordnet
und von unterhalb der Filteranordnung über ?. ach oben verschwenkbar ist, wobei die Schwenk-5Ta
er an beiden Enden Schwenklager aufweisen, die "Sander in der Art zugeordnet sind, daß bei Abtren-
ng des Schmutzkastens von der Filteranordnung zu-
!ächst eine nach unten gerichtete Schwenkbewegung
jo|gt una daß eine den Schmutzkasten in der jeweils
!rwünschten Lage fixierende Gestängeanordnung vorsehen
ist Hierdurch kann eine bleibende Verbindung
wischen Sauggebläse und Filteranordnung angeordnet werden die nicht von Bewegungen des Schmutzkastens
beeinträchtigt wird. Außerdem wird durch die vorgesehene
Schwenkbewegung erreicht, daß die Verbin dungsöffnung in ihrer Lage bleiben kann, wobei die Gestäneeanordnung
durch ihre Fixierung auch aromatisch eine abdichtende Anlage der Verbindungsöffnung
bewirkt .
Mit besonderem Vorteil sind zu diesem Zweck die
Schwenkträger bei in unterer Stellung befindlichem Schmutzkasten im wesentlichen senkrecht nach unten
gerichtet und so abgekrümmt, daß das an ihren verschwenkbaren Enden vorgesehene Schwenklager, an
welchem der Schmutzkasten gelagert ist, aus der senkrechten Projektion eines oberen Schwenklagers, an
welchem die anderen Enden der Schwenkträger mit den Tragarmen verbunden sind, zum Fahrzeugaufbau
hin versetzt ist. Die Ausgabeöffnung verbleibt dabei immer in einer Ebene hinter dem Fahrzeug.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung steigt der obere Rand des Schmutzkastens schräg vom Fahrzeug
weg gerichtet nach oben an und ist konform zum unteren Rand des nach unten offenen Gehäuseteils der
Filteranordnung ausgeführt, wobei die Teile der Verbindungsöffnung zum Kehrwalzengehäuse beim Anheben
des Schmutzkastens seitlich und nach unten abziehbar sind und beim Anheben schräg nach oben verschwenkt
werden. Dadurch tritt aus der Verbindungs-Öffnung kein Schmu tz aus.
Von der zur Verschwenkung des Schmutzkastens vorgesehenen Zylinderkolbeneinrichtung ist vorteilhaft
die Kolbenstange mit einem Ende eines Zuggliedes verbunden, welches mit den Schwenkträgern über eine
Kurvenscheibe im Schwenklager verbunden ist, und daß die Kolbenstange ein in der ausgefahrenen Stellung
mit einem Widerlager am Schwenklager in Eingriff kommendes Kopfstück aufweist, durch das Druckkräfte
aufbringbar sind. Dadurch kann ein Andruck der Verbindungsöffnung zur dichten Anlage erreicht werden
weil die Verbindungsöffnung - gleichgültig, ob der'schmutzkasten vorn oder hinten am Fahrzeug angeordnet
ist - jeweils zur Fahrzeugteile hin gerichtet ist wo das Kehrwalzengehäuse angeordnet ist.
Die Gestängeanordnung ist zweckmäßig als Gelenkgestänge ausgeführt, welches den Schmutzkasten bei
Verlagerung aus der unteren in die obere Stellung im
wesentlichen in der aufrechten Lage hält. Bevorzugt wird dabei, daß die Gestängeanordnung drei Hebel aufweist,
die durch ein gemeinsames Gelenk miteinander verbunden sind und von denen ein erster Hebel mit
seinem anderen Ende mit Abstand von dem Schwenklager der Schwenkträger am Fahrgestell, ein zweiter
Hebel im unteren Bereich des hinderen Randes des Schmutzkastens und ein dritter Hebel mit seinem anderen
Ende am Schwenkträger gelenkig befestigt ist, wobei der dritte Hebel beim Hochschwenken des
Schmutzkastens das gemeinsame Gelenk in eine Stellung führt, in der der erste und zweite Hebel im wesentlichen
in einer zueinander gestreckten Lage sind. Mit dieser Ausführung kann der Oberrand des Schmutzkastens
bei der Führung während des Anhebens in der höchsten Stellung des Schmutzkastens über der Filteranordnung
im wesentlichen horizontal angeordnet sein. Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels
beschrieben, das in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt
Fig.! eine schematische Seitenansicht einer Kehrmaschine,
Fig. 2 eine Seitenteüansicht der Maschine nach
Fig. 1, wobei der Schmutzkasten in seiner unteren Stellung und gestrichelt in seiner oberen Entleerungsstdlung
gezeigt ist,
F i g. 3 eine Ansicht auf den Schmutzkasten und seine Aufhängung von hinten in Teildarstellung und
F i g. 4 eine Seitenansicht von F i g. 3. Die Kehrsaugmaschine nach F i g. 1 hat einen hanrzeugaufbau
1, an dessen vorderem Teil ein Fahrersitz 2 angeordnet ist, vor dem sich ein Pult 3 mit der Lenkung
befindet. \m vorderen Ende ist ein Lenk- und Antriebsrad 4 vorgesehen. Am hinteren Ende des Fahrzeugs
sind an den Seiten zwei Räder 5 angeordnet. Vor diesen ist im Inneren des Fahrzeugaufbaues das Kehrwalzengehäuse
6 mit der in Pfeilrichtung angetriebenen sich quer erstreckenden Kehrwalze 7 angeordnet,
die in seitlichen, auf Piloträdern 8 abgestützten Armen gelagert sein kann. Das Kehrwalzengehäuse 6 endet
mit einem Kanal 10 an einer Verbindungsöffnung 11 zum Schmutzkasten 12. Dabei können in die am
Schmutzkasten vorgesehene Verbindungsoffnung Wandteile 13, 14, 15 hineinragen, die in Verlängerung
des Kanals 10 angeordnet sind.
Im vorderen Teil befindet sich neben dem Lenk- und
Antriebsrad 4 an einem Tröger !6 ein Seitenbesen 17.
An dem Fahrgestellrahmen sind schräg nach hin.en
oben gerichtete Tragarme 18 angeordnet. Von diesen Tragarmen ist an jeder Seite einer vorgesehen, und an
diesen Tragarmen sind Schwenkträger 19 gelagert, die
mit ihrem anderen Ende in Schwenklagern 20 mit dem Schmutzkasten 12 gelenkig verbunden sind, rerner ist
eine Gestängeanordnung vorgesehen, die aus einem ersten
Hebel 21, einem zweiten Hebel 22 und einem dritten Hebel 23 besteht. Alle drei Hebel sind mit einem
Ende durch ein gemeinsames Gelenk 24 verbunden. Der erste Hebel 21, der bei in Betnebsstellung befindlichem
Schmutzkasten im wesentlichen senkrecht gerichtet ist, ist mit seinem anderen Ende durch das Gelenk
25 am Fahrgestellrahmen bzw. am Tragarm 18 angelenkt. Der zweite Hebel 22 ist mit seinem freien,Ende
durch das Gelenk 26 am unteren Te.l des ^hmutzkastcns
12 in der Nähe der hinteren Wand angelenkt. Der dritte Hebel 23 ist mit seinem anderen Ende durch das
Gelenk 27 an dem Schwenkträger 19 befestigt Diese
Anordnung ist auf beiden Seiten die gleiche.3iesche_
malisch angedeuteten Schwenklager 28 der ScnwenK
träger 19 stehen mit einem Antrieb in Verbindung, der in F i g. 2 als Seil- oder Kettenzug 34 ausgeführt ist.
welcher auf eine Trommel des Gelenkes so gewickelt ist, daß beim Anziehen des Seilzugs 34 die Schwenkarme
19 vom Fahrgestell fort bewegt werden.
Das wird besonders deutlich aus F i g. 4 ersichtlich. Das Schwenklager 28 hat eine kreisförmige Kurvenscheibe
59, um welche eine Kette als Zugglied 60 bewegt ist, die mit einem Kopfstück 61 einer Kolbenstange
62 in Verbindung steht, deren Kolben in einem Betatigungszylinder 63 hin und her bewegbar ist. Diese Ausführung
hat den Vorteil, daß das Kopfstück 61 in der ausgefahrenen Stellung mit einem Widerlager an dem
scheibenförmigen Schwenklager 28 in Eingriff kommt und dieses in seine untere Stellung drücken kann. Das
ist wesentlich, weil in diesem Zusammenhang die Zylinderkolbeneinrichtung nicht nur Zugkräfte, sondern
im Betrieb zur Sicherung der eingeschwenkten Lage auch Druckkräfte aufbringt. Es versteht sich, daß der
Zylinder 63 in F i g. 4 mit dem Zylinder 29 in F i g. 1 übereinstimmt. Der Zylinder kann hydraulisch oder
pneumatisch betätigt sein. Wichtig ist, daß die Kolbenstange 30 (F i g. 1) oder 62 (F i g. 4) ein Kopfstück aufweist,
das mit einem Widerlager des Schwenkgelenkes in Eingriff kommen kann, um die Schwenkträger in der 2s
in F i g. 1 gezeichneten Stellung zu verriegeln, in welcher die Verbindungsöffnung des Schmutzkastens 12
mit dem Kanal 10 in überlappender Anlage und Überdeckung steht. Es können auch andere Verriegelungsmittel, wie beispielsweise mechanische Schlösser
od. dgl, vorgesehen sein, die an den Seitenwänden des Schmutzkastens zwischen diesen und dem Fahrgestellrahmen
angeordnet sind.
Es ist weiterhin erkennbar, daß der Schmutzkasten 12 eine schräg nach hinten oben ansteigende Randlinie
hat, die über der Verbindungsöffnung 11 beginnt. Der
über dem Schmutzkasten 12 befindliche Gehäuseteil zwischen den Schwenkträgern 19 und den Tragarmen
18 nimmt die Filteranordnung 31 auf. Das Gebläse kann im übrigen fest im Fahrzeugaufbau angeordnet
sein. Der Gehäuseteil mit den Filtern ist nach unten offen und der Schmutzkasten nach oben, so daß diese
Teile im Bereich der Ränder 32 miteinander verbunden werden. Dabei wird darauf hingewiesen, daß die Enden
der Schwenkträger 19 mit dem bei 20 vorgesehenen Schwenklager so abgekrümmt sind, daß die Schwenklager
20 in der gezeigten Betriebsstellung aus der senkrechten Projektion des Schwenklagers 28 zum Fahrzeugaufbau
1 hin versetzt sind. Dabei wird erreicht, daß der Schmutzkasten 12 bei seiner Bewegung nach oben
zunächst im Bereich der Ränder 32 etwas zur Seite und nach unten abgebogen und seitlich nach hinten abgezogen
wird, so daß hier sich überlappende Eingriffe vorgesehen sein können. Das wird für wichtig gehalten, um
mit einfachen Mitteln eine staubdichte Zusammenfügung zu erreichen.
In den weiteren Figuren sind gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet. Dabei ist der Schmutzkasten 12 zunächst in der unteren Stellung hinter einem
Fahrgestellrahmenteil 33 gezeigt Es wird bemerkt, daß 6ο
die Rückwand 35 als Klappe ausgeführt ist. Die Klappe hat an ihren beiden Seitenrändern oben flächige Ansatzstücke
64, in denen Gelenkzapfen 72, 73 angeordnet sind, die in den Seitenwänden des Schmutzkastens
12 gelagert sind. Diese Gelenkzapfen 72, 73 sind somit mit Abstand von dem oberen Rand 40 des Schmutzkastens
und dem hinteren Wandteil, der durch die Klappe 35 gebildet wird, angeordnet. Durch diese Anlenkung
wird eine besonders günstige Hebelwirkung erzielt, um die Klappe unter Eigengewicht in die jeweils günstigste
Stellung zu bewegen.
Ferner wird bemerkt, daß am unteren Teil der als Klappe ausgeführten Rückwand 35 Rasthaken 37 vorgesehen
sind, die in der geschlossenen Stellung über Zapfen greifen, und zwar vorteilhaft ein bei 26 vorgesehenes
Gelenk für den zweiten Hebel 22. Bei einer Verschwenkung der Schwenkträger 19 gemäß F i g. 2 im
Uhrzeigersinn bewirkt die Gestängeanordnung mit den Hebeln 21 bis 23, daß sich der Schmutzkasten in die bei
12' gezeigte Lage bewegt. Die Bodenfläche 38 ist dann schräg nach hinten unten gerichtet. Nach einer Öffnung
des Rasthakens 37, beispielsweise durch einen nicht näher gezeigten Bowdenzug oder einen an dem Haken
angeordneten Handgriff, hebt sich die als Klappe ausgeführte Rückwand 35 um die Lagerzapfen 36 vom
Schmutzkasten 12 ab, so daß der Schmutz ausgeworfen wird. Es ist erkennbar, daß der obere Rand 40 in der
oberen Stellung bei 40' im wesentlichen horizontal angeordnet ist.
Weiterhin ist erkennbar, daß die als Klappe ausgeführte Rückwand 35 im oberen Teil an den Ansatzstükken
64 die nach außen gerichteten Lagerzapfen 36 mit Abstand von der Ebene der von der Klappe gebildeten
Rückwand 35 und in der Nähe des oberen Randes 41 der Ansatzstücke 64 nach außen gerichtete Zapfen 36
hat (F i g. 3). Für diese Zapfen sind in den Seitenwänden 65, 66 des Schmutzkastens Ausnehmungen vorgesehen,
von denen in den F i g. 2 und 4 die an einer Seite befindlichen mit 67 bezeichnet sind. Die Ausnehmung
67 ist. wie besonders aus F i g. 4 hervorgeht, bezüglich der von der geschlossenen Klappe gebildeten Rückwand
35 schräg nach oben vorn gerichtet, und sie nimmt den Zapfen 36 auf, wenn die Klappe geschlossen
ist
Dadurch, daß die Zapfen 36 in die Ausnehmungen 67 eintreten, wird erreicht daß sich die als Klappe ausgeführte
Rückwand 35 in der unteren Stellung des Schmutzkastens 12 an diesen mit einem gewissen
Drehmoment anlegt Das genügt, um die Auflauffläche 42 der Haken 37 an dem Zapfen bei 26 nach oben zu
bewegen, so daß eine automatische Einrastung erfolgt
An den Schwenkträgern 19, 58 sind ferner im wesentlichen Z-förmige Verriegelungsarme 56, 57 angeordnet
Diese haben lediglich an ihrem oberen Teil Hebel 68, 69. Diese Hebel sind, wie aus F i g. 4 hervorgeht,
so gerichtet daß sie den Zapfen 36 in der Ausnehmung 67 unter Andruck an den Boden der Ausnehmung
verriegeln. Bei Verschwenkung des Schmutzkastens wird durch die Anfangsbewegung der Schwenkträger
19, 58 der Hebel 68. 69 bereits so verdreht daß die obere öffnung der Ausnehmung 67 freigegeben
wird, so daß bei der Weiterbewegung der Zapfen 36 aus der Ausnehmung heraustreten kann. In umgekehrtem
Sinne wird der Schmutzkasten beim Einschwenken durch die Wirkung der Hebel 68, 69 auf die Zapfen 36
in den Ausnehmungen 67 zwangsweise unter Andruck verriegelt.
Ferner wird festgestellt, daß der dritte Hebel 23 abgekrümmt
ist um zu vermeiden, daß er bei der Schwenkbewegung über die Schwenklager 20 des
Tragarms 19 gehen muß. Im übrigen ist der dritte Hebel 23 so bemessen, daß der erste und zweite Hebel 21.
22 in der oberen Stellung des Schmutzkastens im wesentlichen gestreckt sind. Wie noch gezeigt wird, ist der
erste Hebel 21 seitlich ausgebogen oder abgekröpft, um am Schwenklager 28 vorbeigehen zu können.
Aus F i g. 4 geht hervor, daß entlang der beiden Hebel
21, 22, die natürlich immer gemeinsam eine gleiche Länge haben, der Bowdenzug 70 geführt ist, welcher an
einem bei 26 angeordneten Gelenkzapfen mit einem Exzenter 7t in Verbindung steht, der unter den Haken
37 greifen kann. Eine Betätigung des Exzenters führt daher zum Ausheben des Hakens 37 aus dem Eingriff
mit dem Zapfen bei 26, um eine willkürliche Verriegelung zu ermöglichen.
Die Fig.2 verdeutlicht, daß der Schmutzkasten 12
weit über das Fahrzeug angehoben werden kann und daß der Schmutz nach öffnung der als Klappe ausgeführten
Rückwand 35 nach unten abgleiten kann.
Die F i g. 3 und 4 zeigen, daß die Schwenkträger 19 und die Gestängeanordnung aus den Hebeln 21, 22, 23
an beiden Seiten vorgesehen sind. An der in F i g. 3 linken Seite sind der Schwenkträger mit 58 und die Hebel
mit 43, 44, 45 bezeichnet. Dem Schwenkgelenk 28 ist ein entsprechendes Schwenkgelenk 46 an der anderen
Seite zugeordnet. Weiterhin sind die Tragarme 18, 47
erkennbar.
Die Schwenkarme 19, 58 sind drehfesl auf Buchsen
48 angeordnet, an denen eine Betätigungsscheibe 50, 51 vorgesehen ist, an der einerseits der Seilzug, eine Kette
als Zugglied 60 und/oder auch die Verriegelungsanordnung in Form der Zylinderkolbencinrichtung angreifen.
Deutlich ist aus F i g. 4 zu erkennen, daß die als Rückwand 35 ausgeführte Klappe am unteren Teil an
eine Dichtungsanordnung 52 angepreßt wird, die am Boden 38 gehalten ist. Weiterhin zeigt F i g. 4 deutlich
die Auflauffläche 42 des Hakens 37, der in einem Traglager 53 an der Außenseite der Seitenwand gehalten isi
und mit dem Zapfen 26 in Eingriff kommt. Der Haker ist dabei im Bereich seines Gelenkzapfens 54 in bezuj
zu einer Anlagefläche 55 so geformt, daß er sich nich
in eine tiefere Stellung als die gezeigte bewegen kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Fahrbare Kehrmaschine mit Antriebsaggregaten, Sauggebläse, Kehrvorrichtung und einem Schmutzkasten, der über zwei Schwenkträger an zwei vom Fahrgestellaufbau fort gerichteten Tragarmen aufgehängt und über die Kehrmaschine hochschwenkbar ist, wobei zwischen Sauggebläse und Schmutzkasten eine Filteranordnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzkasten (12) von der fest mit dem Fahrzeugaufbau verbundenen Filteranordnung (31) trennbar angeordnet und von unterhalb der Füleranordnung über sie nach oben verschwenkbar ist, wobei die Schwenkträger (19, 58) an beiden Enden Schwenklager (20, 28) aufweisen, die einander in der Art zugeordnet sind, daß bei Abtrennung des Schmuizkastens (12) von der Filteranordnung (31) zunächst eine nach unten gerichtete Schwenkbewegung erfolgt und daß eine den Schmutzkasten (12) in der jeweils erwünschten Lage fixierende Gestängeanordnung vorgesehen ist.2. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkträger (19, 58) bei in unterer Stellung befindlichem Schmutzkasten im wesentlichen senkrecht nach unten gerichtet und so abgekrümmt sind, daß das an ihren verschwenkbaren Enden vorgesehene Schwenklager (20), an welchem der Schmutzkasten (12) gelagert ist, aus der senkrechten Projektion eines oberen Schwenklagers (28), an welchem die anderen Enden der Schwenkträger (19, 58) mit den Tragarmen (18, 47) verbunden sind, zum Fahrzeugaufbau hin versetzt ist.3. Kehrmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Sand (32, 40) des Schmutzkastens (12) schräg vom Fahrzeug weg gerichtet nach oben ansteigt und konform zum unteren Rand des nach unten offenen Gehäuseteils der Filteranordnung (31) ausgeführt ist und daß die Teile der Verbindungsöffnung zum Kehrwalzengehäuse (6) beim Anheben des Schmutzkastens (12) seitlich und nach unten abziehbar sind und beim Anheben schräg nach oben verschwenkt werden.4. Kehrmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis3, bei welcher zur Verschwenkung des Schmutzkattens eine Zylinderkolbeneinrichtung mit einer Kolbenstange vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (62) mit einem Ende eines Zuggliedes (60) verbunden ist, welches mit den Schwenkträgern (19, 58) über eine Kurvenscheibe (59) im Schwenklager (28) verbunden ist, und daß die Kolbenslange ein in der ausgefahrenen Stellung inn einem Widerlager am Schwenklager (28) in Eingriff kommendes Kopfstück (61) aufweist, durch das Druckkräfte aufbringbar sind.5. Kehrmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestängeanordnung jeweils drei Hebel (21 bis 23; 43 bis 45) aufweist, die durch ein gemeinsames Gelenk (24) miteinander verbunden sind und von denen ein erster Hebel (21, 43) mit seinem anderen Ende mit Abstand von dem Schv/enklager (28) der Schwenkträger (19, 58) am Fahrgestell, ein zweiter Hebel (22, 44) im unteren Bereich des hinteren Randes des Schmutzkastens (12) und ein dritter Hebel (23, 45) mit seinem anderen Ende am Schwenkträger (19,58) gelenkig befestigt ist, wobei der dritte Hebe beim Hochschwenken des Schmutzkastens das ge meinsame Gelenk (24) in eine Stellung führt, in de der erste und zweite Hebel im wesentlichen in eine zueinander gestreckten Lage sind.
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