[go: up one dir, main page]

DE2006748C3 - Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem Schmutzkasten - Google Patents

Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem Schmutzkasten

Info

Publication number
DE2006748C3
DE2006748C3 DE19702006748 DE2006748A DE2006748C3 DE 2006748 C3 DE2006748 C3 DE 2006748C3 DE 19702006748 DE19702006748 DE 19702006748 DE 2006748 A DE2006748 A DE 2006748A DE 2006748 C3 DE2006748 C3 DE 2006748C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dirt box
pivot
dirt
pivot bearing
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702006748
Other languages
English (en)
Other versions
DE2006748A1 (de
DE2006748B2 (de
Inventor
Rainer De 2000 Hamburg Boer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jungheinrich AG
Original Assignee
H Jungheinrich and Co Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Jungheinrich and Co Maschinenfabrik filed Critical H Jungheinrich and Co Maschinenfabrik
Priority to DE19702006748 priority Critical patent/DE2006748C3/de
Priority to FR7104735A priority patent/FR2078516A5/fr
Priority to GB2011071A priority patent/GB1351866A/en
Publication of DE2006748A1 publication Critical patent/DE2006748A1/de
Publication of DE2006748B2 publication Critical patent/DE2006748B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2006748C3 publication Critical patent/DE2006748C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H1/00Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
    • E01H1/08Pneumatically dislodging or taking-up undesirable matter or small objects; Drying by heat only or by streams of gas; Cleaning by projecting abrasive particles
    • E01H1/0827Dislodging by suction; Mechanical dislodging-cleaning apparatus with independent or dependent exhaust, e.g. dislodging-sweeping machines with independent suction nozzles ; Mechanical loosening devices working under vacuum
    • E01H1/0854Apparatus in which the mechanically dislodged dirt is partially sucked-off, e.g. dislodging- sweeping apparatus with dirt collector in brush housing or dirt container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning Of Streets, Tracks, Or Beaches (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine fahrbare Kehrmaschine mit Antriebsaggregaten, Sauggebläse, Kehrvorrichtung und einem Schmutzkasten, der über zwei Schwenkträ ger an zwei vom Fahrgestellaufbau fort gerichteter Tragarmen aufgehängt und über die Kehrmaschine hochschwenkbar isi: wobei zwischen Sauggebläse unc Schmutzkasten eine Filteranordnung vorgesehen ist.
Bei einer solchen bekannten Ausführung nach dei GB-PS 808 026 ist die Filteranordnung fest am Schmutzkasten angeordnet und wird jeweils mit dem Schmutzkasten bewegt. Das hat den Nachteil, daß zwischen Sauggebläse und Filteranordnung eine flexible Verbindung angeordnet sein muß, die auf Grund ihrer Beanspruchung durch die Bewegung der Filteranordnung brüchig werden kann. Weiterhin findet beim Verschwenken des Schmutzkastens eine Aufwirbelung des Kehrichts statt, der sich dabei auch vermehrt an der Filteranordnung niederschlägt.
Im übrigen ist der Schmutzkasten nur um Querzapfen mittels eines Spindelantriebs verschwenkbar, wobei die öffnung auch am Ende der Verschwenkung zum Fahrzeug hin gerichtet bleibt und wenigstens teilweise über den Rädern verbleibt, wenn der Kehricht in Richtung zur Filteranordnung hin umgewälzt wird. Nach dem Auswurf des Kehrichts muß das Fahrzeug von der gebildeten Anhäufung fortgefahren werden. Der Kehricht vird dann in konventioneller Weise durch Handarbeit verladen.
Bei einer solchen mit einem Sauggebläse ausgeführten Kehrmaschine war es wegen der notwendigen Verbindung der Filteranordnung mit dem Sauggebläse nicht möglich, den Schmutzkasten über das Fahrzeug zu heben und durch eine andere als die Verbindungsöffnung zum Kehrwalzengehäuse zu entleeren.
In der Betriebsstellung des Schmutzkastens muß er bei der bekannten Ausführung durch von Hand zu betätigende Klemmverschlüsse festgelegt werden.
Aus der DT-AS 1 297 640 ist eine Straßenkehrmaschine bekannt, deren Schmutzkasten in Betriebsstellung eine hochgelegene Verbindungsöffnung hat, durch welche der Kehricht über einen besonderen Förderer zugeführt wird. Dieser an Schwenklrägern angeordnete Schmutzkasten kann durch eine mit den Schwenkträgern zusammenwirkende Zylinderkolbeneinrichtung in eine hohe Lage gebracht werden. Weiterhin ist zwischen dem Schwenkträger und dem Schmutzkasten eine besondere Zylinderkolbeneinrichtung angeordnet, um den Schmutzkasten zu verschwenken und auch in eine Lage zu bringen, daß eine neben seiner Verbindungsöffnung als Wandansatz ausgeführte Bunkerschaufel in eine vordere Stellung gebracht wird, so daß der Schmutzkasten als Ladeschaufel verwendbar ist. Dabei wird die Verbindungsöffnung aus einer zum Fahrzeug gerichteten Lage nach oben verschwenkt. Zur Entleerung des Schmutzkastens ist dabei an einer anderen Wand eine durch Scharniere angelenkte Klappe bekannt, die sich bei entsprechender Drehung des Schmutzkastens nach unten öffnet. Diese bekannte Ausführung hat kein Sauggebläse.
IO
De' Erfindung liegt dft Aufgabe zugrunde, eine eines angegebene fahrbare Kehrmaschine mit einem ψ«rebläse und einer Filteranordnung dahingehend rbessern, daß eine Entleerung des Schmutzkastens ^.v jner Höhe über dem Fahrzeugaufbau möglich ist, ?"s. · eme Aufwirbelung des Kehrichts im Schmuizkaweitgehend vermieden werden soll und der Keh- *!e" jn ejnen neben der Kehrmaschine stehenden Beirher oder ^in anderes Fahrzeug von oben entleert iefden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geßstdaßder Schmutzkasten von der fest mit dem Fahraufbau verbundenen Filteranordnung trennbar anordnet und von unterhalb der Filteranordnung über ?. ach oben verschwenkbar ist, wobei die Schwenk-5Ta er an beiden Enden Schwenklager aufweisen, die "Sander in der Art zugeordnet sind, daß bei Abtren-
ng des Schmutzkastens von der Filteranordnung zu- !ächst eine nach unten gerichtete Schwenkbewegung
jo|gt una daß eine den Schmutzkasten in der jeweils !rwünschten Lage fixierende Gestängeanordnung vorsehen ist Hierdurch kann eine bleibende Verbindung
wischen Sauggebläse und Filteranordnung angeordnet werden die nicht von Bewegungen des Schmutzkastens beeinträchtigt wird. Außerdem wird durch die vorgesehene Schwenkbewegung erreicht, daß die Verbin dungsöffnung in ihrer Lage bleiben kann, wobei die Gestäneeanordnung durch ihre Fixierung auch aromatisch eine abdichtende Anlage der Verbindungsöffnung
bewirkt .
Mit besonderem Vorteil sind zu diesem Zweck die Schwenkträger bei in unterer Stellung befindlichem Schmutzkasten im wesentlichen senkrecht nach unten gerichtet und so abgekrümmt, daß das an ihren verschwenkbaren Enden vorgesehene Schwenklager, an welchem der Schmutzkasten gelagert ist, aus der senkrechten Projektion eines oberen Schwenklagers, an welchem die anderen Enden der Schwenkträger mit den Tragarmen verbunden sind, zum Fahrzeugaufbau hin versetzt ist. Die Ausgabeöffnung verbleibt dabei immer in einer Ebene hinter dem Fahrzeug.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung steigt der obere Rand des Schmutzkastens schräg vom Fahrzeug weg gerichtet nach oben an und ist konform zum unteren Rand des nach unten offenen Gehäuseteils der Filteranordnung ausgeführt, wobei die Teile der Verbindungsöffnung zum Kehrwalzengehäuse beim Anheben des Schmutzkastens seitlich und nach unten abziehbar sind und beim Anheben schräg nach oben verschwenkt werden. Dadurch tritt aus der Verbindungs-Öffnung kein Schmu tz aus.
Von der zur Verschwenkung des Schmutzkastens vorgesehenen Zylinderkolbeneinrichtung ist vorteilhaft die Kolbenstange mit einem Ende eines Zuggliedes verbunden, welches mit den Schwenkträgern über eine Kurvenscheibe im Schwenklager verbunden ist, und daß die Kolbenstange ein in der ausgefahrenen Stellung mit einem Widerlager am Schwenklager in Eingriff kommendes Kopfstück aufweist, durch das Druckkräfte aufbringbar sind. Dadurch kann ein Andruck der Verbindungsöffnung zur dichten Anlage erreicht werden weil die Verbindungsöffnung - gleichgültig, ob der'schmutzkasten vorn oder hinten am Fahrzeug angeordnet ist - jeweils zur Fahrzeugteile hin gerichtet ist wo das Kehrwalzengehäuse angeordnet ist.
Die Gestängeanordnung ist zweckmäßig als Gelenkgestänge ausgeführt, welches den Schmutzkasten bei Verlagerung aus der unteren in die obere Stellung im wesentlichen in der aufrechten Lage hält. Bevorzugt wird dabei, daß die Gestängeanordnung drei Hebel aufweist, die durch ein gemeinsames Gelenk miteinander verbunden sind und von denen ein erster Hebel mit seinem anderen Ende mit Abstand von dem Schwenklager der Schwenkträger am Fahrgestell, ein zweiter Hebel im unteren Bereich des hinderen Randes des Schmutzkastens und ein dritter Hebel mit seinem anderen Ende am Schwenkträger gelenkig befestigt ist, wobei der dritte Hebel beim Hochschwenken des Schmutzkastens das gemeinsame Gelenk in eine Stellung führt, in der der erste und zweite Hebel im wesentlichen in einer zueinander gestreckten Lage sind. Mit dieser Ausführung kann der Oberrand des Schmutzkastens bei der Führung während des Anhebens in der höchsten Stellung des Schmutzkastens über der Filteranordnung im wesentlichen horizontal angeordnet sein. Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das in der Zeichnung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt
Fig.! eine schematische Seitenansicht einer Kehrmaschine,
Fig. 2 eine Seitenteüansicht der Maschine nach Fig. 1, wobei der Schmutzkasten in seiner unteren Stellung und gestrichelt in seiner oberen Entleerungsstdlung gezeigt ist,
F i g. 3 eine Ansicht auf den Schmutzkasten und seine Aufhängung von hinten in Teildarstellung und F i g. 4 eine Seitenansicht von F i g. 3. Die Kehrsaugmaschine nach F i g. 1 hat einen hanrzeugaufbau 1, an dessen vorderem Teil ein Fahrersitz 2 angeordnet ist, vor dem sich ein Pult 3 mit der Lenkung befindet. \m vorderen Ende ist ein Lenk- und Antriebsrad 4 vorgesehen. Am hinteren Ende des Fahrzeugs sind an den Seiten zwei Räder 5 angeordnet. Vor diesen ist im Inneren des Fahrzeugaufbaues das Kehrwalzengehäuse 6 mit der in Pfeilrichtung angetriebenen sich quer erstreckenden Kehrwalze 7 angeordnet, die in seitlichen, auf Piloträdern 8 abgestützten Armen gelagert sein kann. Das Kehrwalzengehäuse 6 endet mit einem Kanal 10 an einer Verbindungsöffnung 11 zum Schmutzkasten 12. Dabei können in die am Schmutzkasten vorgesehene Verbindungsoffnung Wandteile 13, 14, 15 hineinragen, die in Verlängerung des Kanals 10 angeordnet sind.
Im vorderen Teil befindet sich neben dem Lenk- und Antriebsrad 4 an einem Tröger !6 ein Seitenbesen 17.
An dem Fahrgestellrahmen sind schräg nach hin.en oben gerichtete Tragarme 18 angeordnet. Von diesen Tragarmen ist an jeder Seite einer vorgesehen, und an diesen Tragarmen sind Schwenkträger 19 gelagert, die mit ihrem anderen Ende in Schwenklagern 20 mit dem Schmutzkasten 12 gelenkig verbunden sind, rerner ist eine Gestängeanordnung vorgesehen, die aus einem ersten Hebel 21, einem zweiten Hebel 22 und einem dritten Hebel 23 besteht. Alle drei Hebel sind mit einem Ende durch ein gemeinsames Gelenk 24 verbunden. Der erste Hebel 21, der bei in Betnebsstellung befindlichem Schmutzkasten im wesentlichen senkrecht gerichtet ist, ist mit seinem anderen Ende durch das Gelenk 25 am Fahrgestellrahmen bzw. am Tragarm 18 angelenkt. Der zweite Hebel 22 ist mit seinem freien,Ende durch das Gelenk 26 am unteren Te.l des ^hmutzkastcns 12 in der Nähe der hinteren Wand angelenkt. Der dritte Hebel 23 ist mit seinem anderen Ende durch das Gelenk 27 an dem Schwenkträger 19 befestigt Diese Anordnung ist auf beiden Seiten die gleiche.3iesche_ malisch angedeuteten Schwenklager 28 der ScnwenK
träger 19 stehen mit einem Antrieb in Verbindung, der in F i g. 2 als Seil- oder Kettenzug 34 ausgeführt ist. welcher auf eine Trommel des Gelenkes so gewickelt ist, daß beim Anziehen des Seilzugs 34 die Schwenkarme 19 vom Fahrgestell fort bewegt werden.
Das wird besonders deutlich aus F i g. 4 ersichtlich. Das Schwenklager 28 hat eine kreisförmige Kurvenscheibe 59, um welche eine Kette als Zugglied 60 bewegt ist, die mit einem Kopfstück 61 einer Kolbenstange 62 in Verbindung steht, deren Kolben in einem Betatigungszylinder 63 hin und her bewegbar ist. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß das Kopfstück 61 in der ausgefahrenen Stellung mit einem Widerlager an dem scheibenförmigen Schwenklager 28 in Eingriff kommt und dieses in seine untere Stellung drücken kann. Das ist wesentlich, weil in diesem Zusammenhang die Zylinderkolbeneinrichtung nicht nur Zugkräfte, sondern im Betrieb zur Sicherung der eingeschwenkten Lage auch Druckkräfte aufbringt. Es versteht sich, daß der Zylinder 63 in F i g. 4 mit dem Zylinder 29 in F i g. 1 übereinstimmt. Der Zylinder kann hydraulisch oder pneumatisch betätigt sein. Wichtig ist, daß die Kolbenstange 30 (F i g. 1) oder 62 (F i g. 4) ein Kopfstück aufweist, das mit einem Widerlager des Schwenkgelenkes in Eingriff kommen kann, um die Schwenkträger in der 2s in F i g. 1 gezeichneten Stellung zu verriegeln, in welcher die Verbindungsöffnung des Schmutzkastens 12 mit dem Kanal 10 in überlappender Anlage und Überdeckung steht. Es können auch andere Verriegelungsmittel, wie beispielsweise mechanische Schlösser od. dgl, vorgesehen sein, die an den Seitenwänden des Schmutzkastens zwischen diesen und dem Fahrgestellrahmen angeordnet sind.
Es ist weiterhin erkennbar, daß der Schmutzkasten 12 eine schräg nach hinten oben ansteigende Randlinie hat, die über der Verbindungsöffnung 11 beginnt. Der über dem Schmutzkasten 12 befindliche Gehäuseteil zwischen den Schwenkträgern 19 und den Tragarmen 18 nimmt die Filteranordnung 31 auf. Das Gebläse kann im übrigen fest im Fahrzeugaufbau angeordnet sein. Der Gehäuseteil mit den Filtern ist nach unten offen und der Schmutzkasten nach oben, so daß diese Teile im Bereich der Ränder 32 miteinander verbunden werden. Dabei wird darauf hingewiesen, daß die Enden der Schwenkträger 19 mit dem bei 20 vorgesehenen Schwenklager so abgekrümmt sind, daß die Schwenklager 20 in der gezeigten Betriebsstellung aus der senkrechten Projektion des Schwenklagers 28 zum Fahrzeugaufbau 1 hin versetzt sind. Dabei wird erreicht, daß der Schmutzkasten 12 bei seiner Bewegung nach oben zunächst im Bereich der Ränder 32 etwas zur Seite und nach unten abgebogen und seitlich nach hinten abgezogen wird, so daß hier sich überlappende Eingriffe vorgesehen sein können. Das wird für wichtig gehalten, um mit einfachen Mitteln eine staubdichte Zusammenfügung zu erreichen.
In den weiteren Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Dabei ist der Schmutzkasten 12 zunächst in der unteren Stellung hinter einem Fahrgestellrahmenteil 33 gezeigt Es wird bemerkt, daß 6ο die Rückwand 35 als Klappe ausgeführt ist. Die Klappe hat an ihren beiden Seitenrändern oben flächige Ansatzstücke 64, in denen Gelenkzapfen 72, 73 angeordnet sind, die in den Seitenwänden des Schmutzkastens 12 gelagert sind. Diese Gelenkzapfen 72, 73 sind somit mit Abstand von dem oberen Rand 40 des Schmutzkastens und dem hinteren Wandteil, der durch die Klappe 35 gebildet wird, angeordnet. Durch diese Anlenkung wird eine besonders günstige Hebelwirkung erzielt, um die Klappe unter Eigengewicht in die jeweils günstigste Stellung zu bewegen.
Ferner wird bemerkt, daß am unteren Teil der als Klappe ausgeführten Rückwand 35 Rasthaken 37 vorgesehen sind, die in der geschlossenen Stellung über Zapfen greifen, und zwar vorteilhaft ein bei 26 vorgesehenes Gelenk für den zweiten Hebel 22. Bei einer Verschwenkung der Schwenkträger 19 gemäß F i g. 2 im Uhrzeigersinn bewirkt die Gestängeanordnung mit den Hebeln 21 bis 23, daß sich der Schmutzkasten in die bei 12' gezeigte Lage bewegt. Die Bodenfläche 38 ist dann schräg nach hinten unten gerichtet. Nach einer Öffnung des Rasthakens 37, beispielsweise durch einen nicht näher gezeigten Bowdenzug oder einen an dem Haken angeordneten Handgriff, hebt sich die als Klappe ausgeführte Rückwand 35 um die Lagerzapfen 36 vom Schmutzkasten 12 ab, so daß der Schmutz ausgeworfen wird. Es ist erkennbar, daß der obere Rand 40 in der oberen Stellung bei 40' im wesentlichen horizontal angeordnet ist.
Weiterhin ist erkennbar, daß die als Klappe ausgeführte Rückwand 35 im oberen Teil an den Ansatzstükken 64 die nach außen gerichteten Lagerzapfen 36 mit Abstand von der Ebene der von der Klappe gebildeten Rückwand 35 und in der Nähe des oberen Randes 41 der Ansatzstücke 64 nach außen gerichtete Zapfen 36 hat (F i g. 3). Für diese Zapfen sind in den Seitenwänden 65, 66 des Schmutzkastens Ausnehmungen vorgesehen, von denen in den F i g. 2 und 4 die an einer Seite befindlichen mit 67 bezeichnet sind. Die Ausnehmung 67 ist. wie besonders aus F i g. 4 hervorgeht, bezüglich der von der geschlossenen Klappe gebildeten Rückwand 35 schräg nach oben vorn gerichtet, und sie nimmt den Zapfen 36 auf, wenn die Klappe geschlossen ist
Dadurch, daß die Zapfen 36 in die Ausnehmungen 67 eintreten, wird erreicht daß sich die als Klappe ausgeführte Rückwand 35 in der unteren Stellung des Schmutzkastens 12 an diesen mit einem gewissen Drehmoment anlegt Das genügt, um die Auflauffläche 42 der Haken 37 an dem Zapfen bei 26 nach oben zu bewegen, so daß eine automatische Einrastung erfolgt
An den Schwenkträgern 19, 58 sind ferner im wesentlichen Z-förmige Verriegelungsarme 56, 57 angeordnet Diese haben lediglich an ihrem oberen Teil Hebel 68, 69. Diese Hebel sind, wie aus F i g. 4 hervorgeht, so gerichtet daß sie den Zapfen 36 in der Ausnehmung 67 unter Andruck an den Boden der Ausnehmung verriegeln. Bei Verschwenkung des Schmutzkastens wird durch die Anfangsbewegung der Schwenkträger 19, 58 der Hebel 68. 69 bereits so verdreht daß die obere öffnung der Ausnehmung 67 freigegeben wird, so daß bei der Weiterbewegung der Zapfen 36 aus der Ausnehmung heraustreten kann. In umgekehrtem Sinne wird der Schmutzkasten beim Einschwenken durch die Wirkung der Hebel 68, 69 auf die Zapfen 36 in den Ausnehmungen 67 zwangsweise unter Andruck verriegelt.
Ferner wird festgestellt, daß der dritte Hebel 23 abgekrümmt ist um zu vermeiden, daß er bei der Schwenkbewegung über die Schwenklager 20 des Tragarms 19 gehen muß. Im übrigen ist der dritte Hebel 23 so bemessen, daß der erste und zweite Hebel 21. 22 in der oberen Stellung des Schmutzkastens im wesentlichen gestreckt sind. Wie noch gezeigt wird, ist der erste Hebel 21 seitlich ausgebogen oder abgekröpft, um am Schwenklager 28 vorbeigehen zu können.
Aus F i g. 4 geht hervor, daß entlang der beiden Hebel 21, 22, die natürlich immer gemeinsam eine gleiche Länge haben, der Bowdenzug 70 geführt ist, welcher an einem bei 26 angeordneten Gelenkzapfen mit einem Exzenter 7t in Verbindung steht, der unter den Haken 37 greifen kann. Eine Betätigung des Exzenters führt daher zum Ausheben des Hakens 37 aus dem Eingriff mit dem Zapfen bei 26, um eine willkürliche Verriegelung zu ermöglichen.
Die Fig.2 verdeutlicht, daß der Schmutzkasten 12 weit über das Fahrzeug angehoben werden kann und daß der Schmutz nach öffnung der als Klappe ausgeführten Rückwand 35 nach unten abgleiten kann.
Die F i g. 3 und 4 zeigen, daß die Schwenkträger 19 und die Gestängeanordnung aus den Hebeln 21, 22, 23 an beiden Seiten vorgesehen sind. An der in F i g. 3 linken Seite sind der Schwenkträger mit 58 und die Hebel mit 43, 44, 45 bezeichnet. Dem Schwenkgelenk 28 ist ein entsprechendes Schwenkgelenk 46 an der anderen Seite zugeordnet. Weiterhin sind die Tragarme 18, 47 erkennbar.
Die Schwenkarme 19, 58 sind drehfesl auf Buchsen 48 angeordnet, an denen eine Betätigungsscheibe 50, 51 vorgesehen ist, an der einerseits der Seilzug, eine Kette als Zugglied 60 und/oder auch die Verriegelungsanordnung in Form der Zylinderkolbencinrichtung angreifen.
Deutlich ist aus F i g. 4 zu erkennen, daß die als Rückwand 35 ausgeführte Klappe am unteren Teil an eine Dichtungsanordnung 52 angepreßt wird, die am Boden 38 gehalten ist. Weiterhin zeigt F i g. 4 deutlich die Auflauffläche 42 des Hakens 37, der in einem Traglager 53 an der Außenseite der Seitenwand gehalten isi und mit dem Zapfen 26 in Eingriff kommt. Der Haker ist dabei im Bereich seines Gelenkzapfens 54 in bezuj zu einer Anlagefläche 55 so geformt, daß er sich nich in eine tiefere Stellung als die gezeigte bewegen kann.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Fahrbare Kehrmaschine mit Antriebsaggregaten, Sauggebläse, Kehrvorrichtung und einem Schmutzkasten, der über zwei Schwenkträger an zwei vom Fahrgestellaufbau fort gerichteten Tragarmen aufgehängt und über die Kehrmaschine hochschwenkbar ist, wobei zwischen Sauggebläse und Schmutzkasten eine Filteranordnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmutzkasten (12) von der fest mit dem Fahrzeugaufbau verbundenen Filteranordnung (31) trennbar angeordnet und von unterhalb der Füleranordnung über sie nach oben verschwenkbar ist, wobei die Schwenkträger (19, 58) an beiden Enden Schwenklager (20, 28) aufweisen, die einander in der Art zugeordnet sind, daß bei Abtrennung des Schmuizkastens (12) von der Filteranordnung (31) zunächst eine nach unten gerichtete Schwenkbewegung erfolgt und daß eine den Schmutzkasten (12) in der jeweils erwünschten Lage fixierende Gestängeanordnung vorgesehen ist.
    2. Kehrmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkträger (19, 58) bei in unterer Stellung befindlichem Schmutzkasten im wesentlichen senkrecht nach unten gerichtet und so abgekrümmt sind, daß das an ihren verschwenkbaren Enden vorgesehene Schwenklager (20), an welchem der Schmutzkasten (12) gelagert ist, aus der senkrechten Projektion eines oberen Schwenklagers (28), an welchem die anderen Enden der Schwenkträger (19, 58) mit den Tragarmen (18, 47) verbunden sind, zum Fahrzeugaufbau hin versetzt ist.
    3. Kehrmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Sand (32, 40) des Schmutzkastens (12) schräg vom Fahrzeug weg gerichtet nach oben ansteigt und konform zum unteren Rand des nach unten offenen Gehäuseteils der Filteranordnung (31) ausgeführt ist und daß die Teile der Verbindungsöffnung zum Kehrwalzengehäuse (6) beim Anheben des Schmutzkastens (12) seitlich und nach unten abziehbar sind und beim Anheben schräg nach oben verschwenkt werden.
    4. Kehrmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
    3, bei welcher zur Verschwenkung des Schmutzkattens eine Zylinderkolbeneinrichtung mit einer Kolbenstange vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (62) mit einem Ende eines Zuggliedes (60) verbunden ist, welches mit den Schwenkträgern (19, 58) über eine Kurvenscheibe (59) im Schwenklager (28) verbunden ist, und daß die Kolbenslange ein in der ausgefahrenen Stellung inn einem Widerlager am Schwenklager (28) in Eingriff kommendes Kopfstück (61) aufweist, durch das Druckkräfte aufbringbar sind.
    5. Kehrmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
    4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gestängeanordnung jeweils drei Hebel (21 bis 23; 43 bis 45) aufweist, die durch ein gemeinsames Gelenk (24) miteinander verbunden sind und von denen ein erster Hebel (21, 43) mit seinem anderen Ende mit Abstand von dem Schv/enklager (28) der Schwenkträger (19, 58) am Fahrgestell, ein zweiter Hebel (22, 44) im unteren Bereich des hinteren Randes des Schmutzkastens (12) und ein dritter Hebel (23, 45) mit seinem anderen Ende am Schwenkträger (19,
    58) gelenkig befestigt ist, wobei der dritte Hebe beim Hochschwenken des Schmutzkastens das ge meinsame Gelenk (24) in eine Stellung führt, in de der erste und zweite Hebel im wesentlichen in eine zueinander gestreckten Lage sind.
DE19702006748 1970-02-14 1970-02-14 Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem Schmutzkasten Expired DE2006748C3 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702006748 DE2006748C3 (de) 1970-02-14 1970-02-14 Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem Schmutzkasten
FR7104735A FR2078516A5 (de) 1970-02-14 1971-02-12
GB2011071A GB1351866A (en) 1970-02-14 1971-04-19 Mobile sweeping machines and vehicles

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702006748 DE2006748C3 (de) 1970-02-14 1970-02-14 Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem Schmutzkasten

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2006748A1 DE2006748A1 (de) 1971-09-02
DE2006748B2 DE2006748B2 (de) 1974-11-21
DE2006748C3 true DE2006748C3 (de) 1975-10-30

Family

ID=5762247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702006748 Expired DE2006748C3 (de) 1970-02-14 1970-02-14 Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem Schmutzkasten

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE2006748C3 (de)
FR (1) FR2078516A5 (de)
GB (1) GB1351866A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29613858U1 (de) * 1996-08-10 1996-10-24 ISEKI - Maschinen GmbH, 40670 Meerbusch Fahrzeug zum Sammeln von Naturstoffen o.dgl.
CN115478507B (zh) 2022-09-20 2023-08-29 武汉建工集团股份有限公司 一种多功能建筑工地清理机器人及其清理方法

Also Published As

Publication number Publication date
GB1351866A (en) 1974-05-01
FR2078516A5 (de) 1971-11-05
DE2006748A1 (de) 1971-09-02
DE2006748B2 (de) 1974-11-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2146653C3 (de) Einrichtung zum Entleeren von im wesentlichen einen quadratischen oder rechteckigen Grundriß aufweisenden GroOraum-Müllbehältern
DE2458811C3 (de) Vorrichtung an einem Lastkraftwagen
DE2407615A1 (de) Muell-sammelfahrzeug
DE2654542C3 (de) Hub-Kipp-Vorrichtung für Behälter, insbesondere zum Entleeren von Müllgefäßen in Müllsammelbehälter.
DE1220455B (de) Selbstaufnehmende Kehrmaschine, auswechselbar angebaut an einem Frontlader
DE3141769A1 (de) Ladehilfe fuer fahrzeuge
DE2255981B2 (de) Schaufel mit planierschild
DE2006748C3 (de) Fahrbare Kehrmaschine mit hochschwenkbarem Schmutzkasten
DE1456538A1 (de) Vorrichtung zur auswechselbaren Halterung von Arbeitsgeraeten an Lademaschinen
DE2700079C2 (de) Kippvorrichtung zum kippbaren Aufhängen von Transportbehältern an Hubbalken
DE102010003932A1 (de) Verdeckvorrichtung für einen Lastentransportbehälter
DE2412096A1 (de) Anordnung zum aufladen insbesondere von alt- bzw. abfallpapier, wie zeitungen bzw. zeitschriften u. dgl. auf fahrzeuge
CH612145A5 (en) Device for emptying containers provided with laterally projecting support elements, for example support pins
DE1556591A1 (de) Lademaschine mit nach beiden Seiten kippbarer Ladeschaufel
DE4318269C1 (de) Vorrichtung zum Verriegeln von nebeneinander angeordneten Hubwagen
DE2949898C2 (de) Mobile Kippvorrichtung zum Kippen von Förderwagen oder Transportbehältern
DE1755253C3 (de) Vorrichtung zum Festlegen fahrbarer Behälter auf einer Fahrzeugladefläche, insbesondere auf der Ladefläche eines Eisenbahnwagens
EP1044146B1 (de) Vorrichtung zum entleeren von müllbehältern
DE2524622A1 (de) Geraet zum entleeren oben offener behaelter, insbesondere von sinkschachteimern
DE3004231C2 (de) Siloentnahmegerät für landwirtschaftliche Betriebe
AT227615B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Kippen von Kästen zum Entleeren derselben in einen Sammelbehälter
DE2265355C3 (de) Straßenkehrfahrzeug
DE2442145C3 (de) Müllbehälter mit einer Vorrichtung zum Verdichten von Müll
DE2357467C3 (de) Kehrmaschine
DE1680200C3 (de) Landfahrzeug mit einem absetzbaren Nutzlastaufsatz

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EF Willingness to grant licences
8339 Ceased/non-payment of the annual fee