DE2006038B2 - Kopfwaschvorrichtung - Google Patents
KopfwaschvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kopfwaschvorrichtung An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbei
mit einem Gehäuse, das aus einem Becken mit Ab- spiel darstellt, sei die Erfindung näher erläutert. E
fluß und einer beweglich angeordneten Haube be- zeigt
steht und das bei geschlossener Haube eine der 40 F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der neuen
Kopfform angepaßte, mit einer Abdichtungseinrich- Kopfwaschvorrichtung in Verbindung mit einem
tung versehene Öffnung aufweist, weiterhin eine Rückwärts-Waschstuhl mit geschlossenem Gehäuse,
Warm- und Kaltwasserzuleitung für eine Mischbatte- F i g. 2 die Ansicht gemäß F i g. 1, jedoch in geöff
rie aufweist, an die mehrere Leitungssysteme mit je netem Zustand des Gehäuses,
einer Vielzahl von Auslaßdüsen angeschlossen sind. 45 F i g. 3 eine Schnittansicht des Waschstuhles mi
Eine derartige Kopfwaschvorrichtung ist bekannt Darstellung der Wasserleitungssysteme,
(USA-PS 2 854970). Bei dieser bekannten Kopf- Fig.4 einen vergrößerten Ausschnitt, der in
waschvorrichtung ist innerhalb des Gehäuses eine F i g. 3 gestrichelt mit FV bezeichnet ist,
Kopfstütze vorgesehen, in welcher die Auslaßdüsen F i g. 5 eine schematische Ansicht des aus Haub
für die Leitungssysteme angeordnet sind. Wenn der 50 und Becken bestehenden Gehäuses mit Darstellung
Waschvorgang eingeleitet wird, werden über eine der Wasserleitungszweige,
Pumpe alle Leitungssysteme und damit sämtliche F i g. 6 eine Innenansicht des Beckens mit Darstel
Auslaßdüsen der Kopfstütze gleichzeitig mit Wasch- lung der beiden Leitungssysteme,
wasser beschickt. Die aus den einzelnen Auslaßdüsen F i g. 7 eine schematische Seitenansicht des Bek
austretenden Wasserstrahlen werden kontinuierlich 55 kens, ebenfalls mit Darstellung der beiden Leitungs
während des gesamten Waschvorganges aufrechter- systeme,
halten. Eine zusätzliche Massagewirkung soll da- F i g. 8 eine Innenansicht der Haube mit Darstel
durch erreicht werden, daß die Kopfstütze beweglich lung der Leitungssysteme, und
gelagert und mit einem Antrieb versehen ist, wobei F i g. 9 eine Seitenansicht der die beiden Leitungs
die mit weichen Erhöhungen versehene Innenfläche 60 systeme aufweisenden Haube,
der Kopfstütze an der Kopfhaut der Person mechani- Der allgemein mit 10 bezeichnete Waschstuhl ha
sehe Bewegungen ausführt. in seinem oberen Ende ein miteingeformtes Beckei
Aufgabe der Erfindung ist es, die Kopfwaschvor- 12 sowie eine Haube 14. Die Haube 14 ist in F i g.
richtung einfacher auszubilden und sowohl die in geöffneter Stellung dargestellt. In dem Waschstuh
Waschwirkung zu verbessern, als auch ohne einen 65 10 (F i g. 3) ist eine Wasserzuleitung 16 eingebaut
mechanischen Massagemechanismus eine besonders die aus einer Warmwasserleitung 18 und einer Kalt
gute Massagewirkung zu erreichen. wasserleitung 20 besteht. Beide Leitungen 18, 2i
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- führen zu einer thermostatisch gesteuerten Mischbat
ierie 22. Der Ausgang dieser Mischbatterie verzweigt
»ich in zwei Hauptleitungen 24, 26, die je ein Magnetventil 28 aufweisen. In jeder Hauptleitung 24, 26
ist stromab des Magnetventils 28 eine Kammer 30 gebildet, die in ihren baulichen Einzelheiten aus
Fig.4 hervorgeht. Stromab jeder dieser Kammern
30 verzweigt sich jede Hauptleitung 24, 26 in zwei Leitungssysteme, von denen das Leitungssystem 32
der Hauptleitung 24 dem Becken 12 und das Leitungssystem 34 der Hauptleitung 24 über eine
Schlauchverbindung 40 der Haube 14 zugeführt wird. In ähnlicher Weise verzweigt sich die Hauptleitung
26 in die beiden Leitungssysteme 36, 38, wobei das Leitungssystem 36 wiederum das Becken 12 und
das Leitungssystem 38 über eine Schlauchverbindung 40 die Haube 14 beschickt.
An der tiefsten Stelle des Beckens 12 ist eine Abflußleitung 42 angeschlossen, die in dem Stuhl 10
nach unten führt.
Zwischen Haube 14 und Becken 12 ist an den einander benachbarten Rändern eine weiche Gummidichtung
44 vorgesehen, die im geschlossenen Zustand der Haube 14 nicht nur eine Abdichtung zwischen
Haube und Becken schafft, sondern sich auch am Kopf der Person anlegt und hier ein Heraustreten
von Flüssigkeit verhindert.
In Fig.4 ist eine der Kammern 30 in größerem
Maßstab dargestellt. Diese Kammer besteht aus einem Rohr 46, dessen eine Stirnseite mittels eines
Bajonettverschlusses 48 absperrbar ist. Das vordere Ende der Kammer 46 ist mit einer Leitung verbunden,
die noch zur Hauptleitung 24 gehört und die dann zur Verzweigung in die beiden Leitungssysteme
32, 34 führt. In den Mantel des Rohrstückes 46 mündet ein Wasserleitungsanschluß 50, an den die vom
Ventil 28 kommende Hauptleitung 24 angeschlossen ist. Im Inneren der Kammer 30, d. h. dem Rohrstück
46 befindet sich eine perforierte Tauchhülse 52, in welcher sich das Waschmittel, hier in Form eines sogenannten
Shampoon-Stabes 54 befindet.
Wird das Ventil 28 geöffnet, so strömt temperiertes Wasser durch die Kammer 30, zieht aus der perforierten
Hülse 52 Waschmittel mit und gelangt dann in die beiden Leitungssysteme 32, 34. Wenn das
Waschmittel in der Kammer 30 verbraucht ist, wird der Verschluß 48 geöffnet und in die Tauchhülse ein
neuer Shampoon-Stab eingesetzt.
Die Fig.5 bis 9 veranschaulichen die Leitungsführungen im Becken 12 und in der Haube 14. Die
in F i g. 5 nicht dargestellte Hauptleitung 26 speist die beiden Leitungssysteme 36, 38, die hier gestrichelt
dargestellt sind. Das Leitungssystem 36 hat mehrere Leitungszweige 56, 58, 60, 62, während das
Leitungssystem 38 über eine Schlauchverbindung 40 im Bereich des bei 41 dargestellten Gelenks mehrere
Zweigleitungen 64, 66, 68, 70 aufweist. Entsprechend verzweigt sich die in den F i g. 5 bis 9 nicht
dargestellte Hauptleitung 24 in die beiden Leitungssysteme 32, 34 (nicht schraffiert). Das Leitungssystem
32 hat wiederum mehrere Leitur.gszweige 72, 74, 76, 78 die im Becken 12 angeordnet sind und die
sich jeweils in Abständen von den Zweigleitungen 56 bis 62 des Leitungssystems 36 erstrecken. Das andere
ίο Leitungssystem 34 der Hauptleitung 24 führt über
eine Schlauchverbindung 40 zur Haube 14 und verzweigt sich dort in die Zweigleitungen 80, 82, 84 und
86. Diese Zweigleitungen sind ebenfalls in möglichst gleichen Abständen von den Zweigleitungen 64, 66,
68,70 des Leitungssystems 38 angeordnet.
Jede Zweigleitung hat eine Vielzahl von düsenartigen Öffnungen, die jeweils in das Innere des aus
Becken 12 und Haube 14 gebildeten Hohlraums gerichtet sind. Die Lage aller Zweigleitungen der vier
ao Leitungssysteme 32, 34, 36, 38 ist so gewählt, daß die Öffnungen dieser Zweigleitungen in demjenigen
Umfangsbereich des aus Becken 12 und Haube 14 bestehenden Gehäuses möglichst gleichmäßig verteilt
sind, der für die Waschwirkung verantwortlich ist.
as Die Funktion der beschriebenen Vorrichtung ist
folgende. Eine nicht weiter dargestellte programmierte Steuereinrichtung sorgt dafür, daß die Ventile
28 in den beiden Hauptleitungen 24, 26 alternierend geöffnet und geschlossen werden. Die Schaltperioden
sind äußerst gering und betragen etwa 1 bis 2 Sekunden.
Sämtliche Zweigleitungen der in den Figuren gestrichelt dargestellten Leitungssysteme 36, 38 werden
also kurzzeitig mit Wasser beschickt, so daß aus den entsprechenden öffnungen Wasserstrahlen austreten.
Danach schließt das Ventil 28 und die Wasserstöße dieser Leitungssysteme werden gestoppt,
während gleichzeitig durch Öffnen des Ventils 28 in der anderen Hauptleitung die beiden, in den Figuren
nicht schraffierten Leitungssysteme 32, 34 mit Wasser gespeist werden, so daß aus den entsprechenden
Öffnungen scharfe Strahlen auf die Kopfhaut der Person gerichtet werden, jedoch an örtlich von den
kurz vorher gerichteten Strahlen unterschiedlichen Stellen.
Auf Grund der kurzzeitigen Umschaltung zwischen den vier Leitungssystemen (jeweils zwei Systeme
in Becken und Haube) in Verbindung mit dem schlagartigen Einsetzen und Aufhören scharfgerichteter
Wasserstrahlen ergibt sich eine bisher unerreichte kombinierte Wasch- und Massagewirkung.
Die neue Waschvorrichtung ist mit einer Programmsteuerung versehen, so daß Waschvorgang.
Spülvorgang und Trocknungsvorgang in herkömm licher Weise automatisch hintereinander ablaufen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Kopfwaschvorrichtuag mit einem Gehäuse, Im Unterschied zur bekannten Waschvorrichtun
das aus einem Becken mit Abfluß und einer be- 5 werden erfindungsgemäß mindestens zwei Leitungs
weglich angeordneten Haube besteht und das bei systeme abwechselnd mit Wasser beschickt. Die Um
geschlossener Haube eine der Kopfform auge- schaltung erfolgt kurzzeitig, und zwar betragen die
paßte, mit einer Abdichtungseinrichtung verse- Öffnungszeiten der einzelnen Ventile je 1 bis 2 Se
hene öffnung aufweist, weiterhin eine Warm- künden. Durch dieses alternierende Abschalten unc
und Kaltwasserzuleitung für eine Mischbatterie io Einschalten werden gewisse Haar- und Kopfhautparaufweist,
an die mehrere Leitungssysteme mit je tien kurzzeitig vom Wasserdruck beaufschlagt unc
einer Vielzahl von Auslaßdiisen angeschlossen sofort wieder entlastet, wodurch sich ein pulsierende]
sind, dadurch gekennzeichnet, daß Effekt ergibt, der nicht nur eine besonders gut<
nach der Mischbatterie in jeder Hauptleitung (24, Waschwirkung zur Folge hat, sondern dank der au
26) von jedem Leitungssystem ein programmge- 15 den Düsen austretenden scharfen Strahlen auch
steuertes Magnetventil (28) angeordnet ist. gleichzeitig einen guten Massageeffekt ergibt. Man
2. Kopfwaschvorrichtung nach Anspruch 1, gels jeglicher beweglichen Teile ist die erfindungsge
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungszeiten mäße Kopfwaschvorrichtung besonders einfach un
der Ventile (28,) je etwa 1 bis 2 Sekunden betra- wenig störanfällig ausgebildet, wodurch bei geringen
gen. ao Wartungsarbeiten eine hohe Lebensdauer gewährlei
3. Kopfwaschvorrichtung nach Anspruch 1, stet ist.
dadurch gekennzeichnet, daß die in der aufklapp- Ein wichtiges Merkmal besteht weiterhin darin,
baren Haube (14) angeordneten Leitungssysteme daß die in der aufklappbaren Haube angeordneten
über Schlauchverbindungen (40) mit denen des Leitungssysteme über Schlauchverbindungen mit den
Beckens verbunden sind. 25 Leitungssystemen des Beckens verbunden sind.
4. Kopfwaschvorrichtung nach Anspruch 1, Schließlich besteht noch ein wichtiges Merkma
dadurch gekennzeichnet, daß in den, von den darin, daß in den, von den Magnetventilen kommen-Magnetventilen
kommenden Hauptleitungen (24, den Leitungen Shampoon-Tauchhülsen angeordnet 26) Shampoon-Tauchhülsen angeordnet sind. sind. Dank der Tatsache, daß die Tauchhülsen strom·
5. Kopfwaschvorrichtung nach Anspruch 4, 30 ab der Ventile vorgesehen sind, können etwaig(
dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchhülse (52) Ablagerungen auf Grund des Haarwaschmittels di
herausziehbar und zur Aufnahme von festen Funktion der Ventile nicht stören. Shampoon-Stäben perforiert ist. Die Tauchhülse ist vorzugsweise herausdrehba
und weiterhin zur Aufnahme von festen Shampoon-
35 Stäben perforiert. Dadurch wird die Handhabung
sehr erleichtert.
Priority Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994005179A1 (en) * | 1992-08-31 | 1994-03-17 | Toto Ltd. | Automatic hair-washing apparatus |
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|---|---|---|---|---|
| WO1995004484A1 (en) * | 1993-08-11 | 1995-02-16 | Killey, Andrew, John | Hair washing support |
-
1970
- 1970-02-11 DE DE19702006038 patent/DE2006038B2/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994005179A1 (en) * | 1992-08-31 | 1994-03-17 | Toto Ltd. | Automatic hair-washing apparatus |
Also Published As
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| DE2006038A1 (de) | 1971-08-19 |
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