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DE2006085A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Binden von Büchern - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Binden von Büchern

Info

Publication number
DE2006085A1
DE2006085A1 DE19702006085 DE2006085A DE2006085A1 DE 2006085 A1 DE2006085 A1 DE 2006085A1 DE 19702006085 DE19702006085 DE 19702006085 DE 2006085 A DE2006085 A DE 2006085A DE 2006085 A1 DE2006085 A1 DE 2006085A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
holes
strips
sheets
tenons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19702006085
Other languages
English (en)
Inventor
William H Abildgaard
Charles T Groswith Iii
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Abildgaard Laboratories Inc
Original Assignee
Abildgaard Laboratories Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Abildgaard Laboratories Inc filed Critical Abildgaard Laboratories Inc
Publication of DE2006085A1 publication Critical patent/DE2006085A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B5/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching
    • B42B5/08Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching by finger, claw or ring-like elements passing through the sheets, quires or signatures
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B5/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures otherwise than by stitching
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D1/00Books or other bound products
    • B42D1/02Books or other bound products in which the fillings and covers are connected by end papers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D1/00Books or other bound products
    • B42D1/06Books or other bound products in which the fillings and covers are united by other means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

PATINTANWXLTE DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN 20 05 08 5 DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MÖNCHEN HAMBURG ""
•Ä 2, TB
TELEFON: 395314 2000 H AMBU RG 50,
TELEGRAMME: KARPATENT KÖNIGSTRASSE 28
W 24 085/70 12/B
Abildgaard Laboratories, Inc., Mountain View, Kalifornien (V.St.A«)
Vorrichtung und Verfahren zum .Binden von .büchern.
Die Erfindung bezient sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum .Binden von .Büchern.
Bisher sind zum Binden von Büchern verschiedene Mittel verwendet worden, Eine üblicherweise angewendete Arbeitsweise besteht darin, unter Verwendung von Nämnaschi- nen verschiedener Arten die blätter zusammenzunähen. Eine solche Arbeitsweise ist von sich aus langsam und teuer. Eine andere Arbeitsweise besteht darin, die Kückenenden der Blätter oder .Bögen zusammenzukleben und vorzugsweise an ein Band zu kleben. Ein Nachteil eines solchen Verfahrens besteht darin, dass Zeit benötigt wird für das härten des Klebstoffes und dass die bindung schwach ist. Ein noch weiteres "Verfahren besteht darin, die Blätter mit Metallklammern zusammenzuheften. Kachteile dieses Verfahrens •bestehen darin, dass die Heftklammern nur durch Blätter begrenzter Dicke hindurchgeführt werden und nur begrenzte i'lächen oder Bereiche der Rückenkanten der Blätter überdecken und dass die beiten bzw. Blätter das Bestreben haben, zu reissen. Starre Metallstützen sind bei solchen Büchern wie BuchhaltungBbüchern oder Kechnungsbüchern od. dgl. verwendet worden, jedoch sind solche bücher für Loseblattzwecke sehr schwere und teure Bücher. Die Erfindung schafft
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ein -Binden, bei dem alle Nachteile der bekannten Verfahren beseitigt sind, üiner der Vorteile der Erfindung liegt in der Tatsache, dass das -ßinden verwendet werden kann, um beträchtliche Änderungen in der Dicke von -blättern und Werkstücken wirksam aufzunehmen, unabhängig davon, ob die Buchbindung oder das gebundene Buch dünn oder dick ist. .
-bin anderer Vorteil der Erfindung liegt in der Tatsache, dass der Bindevorgang mit sehr einfacher Ausrüstung und mit verhältnismässig unerfahrenen oder nicht fachmännischen Arbeitskräften ausgeführt werden kann. Vorgelochte Blätter oder -bögen od. dgl. nehmen Zapfen auf, die durch die Löcher in den blättern und durch Löcher in Streifen eingesetzt werden, die entlang der KücKenkanten der Blätter liegen. Die Ausrüstung, die verwendet wird, schert lediglich die überschüssige Länge der Zapfen ab in Abhängigkeit von der Dicke des Buches und sie bildet dann einen Kopf an dem abgescherten Ende des Zapfens, der aas zusammengefügte -buch in -seiner Stellung hält.
Die Erfindung ist zur Verwendung mit einem einfachen pultartigen oder tischartigen Teil von hut οausrüstung angepasst. Die Verwendung solcher Ausrüstung ist verhältnismässig schnell und sie nimmt grosse rlexibilität in der Gestaltung des behandelten Ruches auf in Abhängigkeit von der Wahl des Benutzers. -Uemgemäss Können warben, dekoration von Deckblättern und Gestaltung des Überzugs des Kückens des Buches in Abhängigkeit von dem Geschmack des Käufers oder Benutzers geändert werden.
iiin noch weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der Tatsache, dass die Zapfen, die aus verschiedenen Arten von Kunststoff hergestellt sind, genügend biegsam sein können, , um ein Biegen der Bindung derart zu ermöglichen, wie es bei den besten genähten Buchbindungen der Fall ist, und dies erleichtert das Freilegen derjenigen Teile der -Blätter, die dem Hucken nahe liegen.
Obwohl das Binden, wie oben erwähnt, an die Verwendung
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einfacher ßüroausrüstung angepasst ist, ist es trotzdem auch zur Verwendung mit ausgeklügelter Ausrüstung angepasst, die wiederholte Arbeitsvorgänge und höhere Arbeitsgeschwindigkeiten umfasst. üemgemäss können die Streifen in Patronen oder Magazinen zusammengefügt und verpackt werden, um in eine Maschine zu passen ohne die Notwendigkeit, jeden einzelnen Streifen von Hand anzuordnen. Stattdessen können die Streifen in Spulen einer Lange gebildet werden, die ausreichend ist, um eine Anzahl von .büchern zu binden, und solche Spulen passen in die üii.demaschine und sie werden auf die geforderte Länge geschnitten. Vieiterhin ist festzustellen, dass, obwohl bei einer einxacnen -ausführungsforin der Erfindung einer der jaindestreifen mit Zapfen gebildet ist, die in die Löcher in den blättern und auch in entsprechende Löcher in dem gegenüberliegenden streifen eintreten, trotzdem beide streifen mit Löchern gebildet werden können und die Verbinaungateile von Stangen oder Dpulen aus Kunststoffmaterial geliefert werden <:ör:.nen* die von Hanu oder durch mechanische Mittel in die luasciiii... eingeführt werden. Demgemäss kann die Erfindung, obwohl c-ie si.r^n beträchtlichen Vorteil dadurcn aufweist, dass sie &.. ü ,sehr einfacher Ausrüstung verwendet werden kann, trotzden xu.c virtschaftliche oder industrielle Herstellung von büchern angepasst werden.
Andere Zwecke und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, in der die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert ist.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht zweier Streifen, die gemäse der Erfindung verwendet werden.
iig. 2 ist eine schematische Ansicht, in der die Stufen des ZusammendrüCKens aer Streifen, des Abscherens der überschüssigen Länge der Zapfen und des -oildens eines Kopfes an dem Lnde der Zapfen dargestellt ist.
Fig. ο ist eine schematische Draufsicht eines gemäss
der Erfindung gebildeten nach aussen geöffneten
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Buches» wobei die Einzelheiten des Buches in unterbrochenen Linien dargestellt sind. 3a ist eine in vergrößertem Massstab gehaltene Schnittansicht nach Linie 3a-3a der Fig. 3·
Pig. 4 ist eine Seitenansicht abgewandelter Streifen.
Fig. 5 1st eine Seitenansicht eines Paares mit Löchern versehener Streifen und von Teilen aus Stangenmaterial oder Drahtmaterial» welche die Zapfen bilden·
Fig. 6 ist eine Draufsicht eines Magazins» eines Vorrats oder einer Patrone von Streifen, die durch Verbindungematerial Seite an Seite miteinander verbunden sind.
Fig. 7 ist eine Draufsicht eines Magazins oder einer Patrone von Streifen, die dadurch gebildet ist, dass die Streifen zeitweilig veranlasst werden, an einem Band oder einer £>ahn od. dgl. anzuhaften.
tig. 8 ist eine Ansicht eines Vorrats von Streifen, die durch Verbindungsmaterial iände an Ende miteinander verbunden sind.
Fig. 9 ist eine Draufsicht eines Vorrats von Streifen, der dadurch gebildet ist, dass die Streifen zeitweilig veranlasst werden, an einer Materialbahn anzuhaften.
Fig. 10 ist eine schematische Ansicht, in der Streifen wiedergegeben sind, die von Spulen aus Streifenmaterial gebildet sind» die auf Länge abgeschnitten sind» wobei Stangen oder Drähte aus Zapfenmaterial durch miteinander in Ausrichtung befindliche Löcher in den Streifen eingeführt sind.
Fig. 1OA ist eine der Fig. 10 ähnliche Ansicht, in der die Zapfen dargestellt sind, die zuvor an einem der Streifen gebildet sind.
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Fig. 11 ist eine Teildraufsicht eines gemäss der Erfindung gebildeten Buches, wobei intermittierende Anordnung von Streifen und Anwendung eines .Buchrückendeckels kanalförmiger Cfestalt dargestellt sind.
Fig. 12 ' ist eine Stirnansicht der Ausführung gemäss
Hg. 11.
Fig. 13 ist eine Stirnansicht, in der die Verwendung eines Bandes zum Abschliessen der Rückenkanten der Blätter und Streifen dargestellt ist. Fig. 13Δ ist eine Abwandlung der Ausführung gemäss
Fig. 13.
Fig. 14 ist eine schaubildliche Ansicht ähnlich der
Fig. 1 einer abgewandelten Streifenausführung, die insbesondere bei dicken Büchern verwendet wird.
Fig. 15 ist eine teilweise gebrochene und teilweise im Schnitt dargestellte Stirnansicht eines Buches, das mit dem Streifenmaterial gemäss Fig. 14 gebildet ist, wobei die Verwendung von Schaumband zum Füllen des Raumes zwischen den Streifen dargestellt ist.
Fig. 16 ist eine Ansicht einer abgewandelten Zapfenausführung, bei der die Zapfen nicht rund sondern rechteckig sind.
In den Fig. 1 bis 3A ist bei einer Ausführungsform der Erfindung ein erster Streifen 21 aus Kunststoffmaterial vorgesehen, der in gleichen Abständen entlang einer Seite eine Mehrzahl von einheitlichen oder einstückigen Zapfen 22 aufweist, deren jeder mit einer Spitze 23 gebildet ist. üin dazu passender Kunststoffstreifen 24 hat etwa die gleiche Breite und Dicke wie der Streifen 21 und er ist in Abständen mit Löchern 26 versehen. Der Abstand zwischen den Löchern ist der gleiche wie der Abstand zwischen den Zapfen 22, und die U-rösse der Löcher 26 ist ausreichend, so dass sie die Zapfen 22 mit ttleitsitz aufnehmen können. Bei Verwendung
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der Streifen 21, 24 werden blätter, Bögen od. dgl. aus Papier od. dgl. entlang eines Standes und vorzugsweise einwärts dieses Randes mit Löchern versehen, die in einem gleichen Abstand wie die Zapfen 22 voneinander liegen. Mit öffnungen versehene Deckblätter (nicht dargestellt), die besondere Farbgebung und/oder Texturierung haben können, können am Oberende und am Unterende eines Blätterstapels angeordnet werden. Die .blätter werden so zusammengefügt, dass die in ihnen gebildeten Löcher ausgerichtet sind, und dann werden die Zapfen· 22 durch die Löcher eingesetzt, bis der Streifen 21 sich in enger -berührung mit dem äussersten Blatt oder Deckblatt befindet. Wie am linken Ünde der Pig. 2 dargestellt, dringt der Zapfen 22 in das Loch 26 im Streifen 24 ein und sein Ende ragt über den Streifen 24 hinaus vor. ^s wird Druck angelegt, um die Streifen 21 und 24 in Hichtung gegeneinander zu drücken und dadurch die Blätter zusammenzudrücken, durch die sich die Zapfen 22 erstrecken. Wie in der Mitte der Pig. 2 dargestellt, wird durch ein Heissmesser 27 oder eine Messerklinge die überflüssige Länge des Zapfens 22 abgeschnitten derart, dass der Zapfen 22 geringfügig über die Aussenflache des Streifens 24 vorragt. Wie am rechten ünde der Pig. 2 dargestellt, werden Druck und/oder Wärme an das j^nde des Zapfens 22 angelegt, um einen Kopf zu bilden, welcher die Streifen 21, 24 und die dazwischenliegenden Blätter in der zusammengefügten stellung sichert. In einer schwebenden USA-Patentanmeldung Serial-Nr. 799 ist eine die in Pig. 2 schematisch dargestellten Schritte ausführende Vorrichtung dargestellt, ^s ist jedoch zu verstehen, dass gegebenenfalls auch andere Mittel zur Durchführung dieser Verfahrensschritte verwendet werden können.
Bei der in unterbrochenen Linien gehaltenen Ausführung gemäss Pig. 3 bilden die Streifen 21, 24 und die Zapfen 22 einen leiterartigen Aufbau, bei dem die Sprossen oder Rungen oder Zapfen 22 in die Löcher in den Blättern eindringen. Die Bindung ist sicher und sie hat eine gewisse Flexibilität
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oder Biegsamkeit, wie'ee in ü'ig. 3A dargestellt ist. Wenn die Seiten des Buches aufgeschlagen werden, biegen sich die Zapfen 22 in einem Bogen und die Streifen 21, 24 divergieren aus gerader paralleler Lage nach aussen und nach oben, während die iiückenkanten der xslätter sich gleichfalls nach oben biegen. Demgemäss ermöglicht dieses Bindeverfahren Aufschlagen der Blätter oder Öffnen der Blätter in einer Weise ähnlich der Möglichkeit des Aufschlagens oder öffnens von genähten Bindungen hoher Qualität.
Js'ig. 4 zeigt eine Änderung der Ausführung gemäss i'ig. und es ist dort dargestellt, dass einige der Zapfen 22a an einem der Streifen 21a und andere Zapfen 22a an dem begleitenden Streifen 24a gebildet werden können und dass zusammenpassende Löcher 26a in Jedem dar Streifen 21a, 24a gebildet sein können.
Fig. 5 zeigt eine v/eitere Abwandlung der Erfindung. Zwei mit öffnungen versehene Streifen 24b sind jeweils mit im Abstand voneinander befindlicnen Löchern 26b gebildet. Das Zapfenmaterial 22b wird in ütangen oder Spulen genügender Länge zugefünrt, um die Herstellung von mehreren Büchern zu ermöglichen. Die Streifen 24b werden aui der Aussenseite des Blätterstapels zusammengefügt, wobei die Löcher 26b mit den Löchern in den blättern ausgerichtet werden. Janach wird Zapfenmaterial 22b durch die Löcher 2bb in dem zunächst liegenden Streifen 24b, dann durch die ausgebeuteten Löcher in den blättern und schliesslich durch die Löcher 26b in dem entfernt liegenden Streifen 24b hindurchgeführt, danach werden (nicht dargestellte) Köpfe ähnlich den Köpfen 28 gemäss iig. 2 an beiden ~nden des auf Länge geschnittenen Zapfenmaterials 22b gebildet, und zwar ein Kopf an der Oberseite des einen Streifens 24b und ein Kopf an der Unterseite des anderen Streifens 24b.
Fig. 6 zeigt eine Patronen- oder Uagazin - oder Vorratsausführung für Streifen 21c. Diese Streifen 21c können tatsächlich den Streifen 21 oder 24 gemäss Hg. 1, den Streifen
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21a oder 24a gemäss l'ig. 4 oder den Streifen 24b gemäsB !'ig. 5 ähnlich sein. Die Streifen 21c werden parallel zueinander angeordnet und sind durch Uberbrückungsmaterial 31 derjenigen Art miteinander verbunden, dass gewöhnlich bei Kunststofformvorgängen erzeugt wird. JJer Vorrat gemäss i'ig. 6 kann in dieser i'orm in einer Maschine angeordnet werden, um die in JiIg. 2 schematisch dargestellten Arbeitsvorgänge auszuführen, wobei zu verstehen ist, dass einer der Streifen 21c dazu verwendet wird, ein Buch zu binden, und dass aann der nächste Streifen dazu verwendet wird, das nächste .buch zu binden, und wobei das Uberbrückungsmaterial 31 weggeworfen wird, wenn jeder Streifen 21c benutzt wird.
l'ig. 7 zeigt ein Magazin oder einen Vorrat ähnlich l'ig. 6 mit der Ausnahme, dass eine Dann 32 aus Papier oder dergl., die klebrige überfläche hat, dazu verwendet wird, die Streifen 21d in zusammengesetztem Zustand oder in zusammengesetzter Stellung zu halten, bis sie zum binden eines besonderen Jsuches verwendet werden. i)ie Streifen 21d können von der gleichen Art wie streifen 21c gemäss J?ig. 6 sein. J^e ist zu verstehen, dass, obwohl in den i'ig. 6 und 7 jeweils sechs Streifen dargestellt sind, die Anzahl der Streifen sich in weitem /lusmass ändern kann.
iig. 8 zeigt dem Streifen 21c ähnliche Streifen 2le, die durch Überbrückungsmaterial 31e .wide an linde miteinander verbunden sind, .uiese Streifen 21e werden in Längsrichtung zugeführt und nicht in querrichtung, wie bei den beiden vorher beschriebenen Abwandlungen.
iig. 9 zeigt ein xsand 32f aus Papier ähnlich dem Papier des Landes gemäss J?ig. 7» und auf es ist eine heihe von Streifen 21f .bnde an .tinde aufgebracht. x>ie Streifen 21f sind den Streifen 21c ähnlich. Die Anzahl der Streifen 21e oder 21f, die üinde an ünde angeordnet werden können, kann sich gleichfalls in grossem Ausmass ändern*
lig. 10 zeigt eine weitere Abwandlung der Erfindung. Lange Spulen aus Kunststoffmaterial 33, 34» das jeweils mit
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im Abstand voneinander liegenden Löchern 36 gebildet ist, werden in Längsrichtung in eine Maschine geführt und so angeordnet, dass ihre Löcher 36 miteinander und mit den Löchern der zu bindenden Blätter ausgerichtet sind. Entsprechende Anzahlen von Zapfenmaterial 37 in l'orm von Stangen oder Spulen werden durch Mittel, die keinen i'eil der Erfindung bilden, durch die Löcher 36 in dem oberen Streifen 33, durch die Löcher in den Blättern, und dann durch die Löcher 36 in dem unteren Streifen 34 hindurchgeführt. Die Streifen 33, 34 werden durch Messer 38 oder durch andere Mittel so abgeschnitten, dass ihre Gesamtlänge der Länge der gebundenen Seiten entspricht. Köpfe können an dem Zapfenmaterial in der gleichen .weise gebildet werden,, wie es in Verbindung mit l)lig. 5 beschrieben worden ist.
(xemäss i'ig. 1OA ist der untere Streifen 34a dem Streifen 34 gemäss iig. 10 ähnlich und in Abständen mit Löchern 36a gebildet. Der dazu passende Streifen 41 ist in gleichen Abständen mit einheitlich gebildeten oder zuvor mit ihm zusammengefügten oder verbundenen Zapfen 42 ähnlich den Zapfen 22 gemäss ü'ig. 1 gebildet. Klingen 38a schneiden die Streifen 34a, 41 auf Länge, und die überschüssige Länge der Zapfen 42 wird wie bei der vorbeschriebenen Abwandlung gemäss ilig. 2 abgeschert und nicht dargestellte Köpfe werden an den Enden der Zapfen 42 gebildet, um die !'eile im zusammengefügten Zustand zu sichern.
üei der vorbeschriebenen Abwandlung wurde angenommen, dass die Streifen sich vom Oberende zum Unterende des gebildeten Buches kontinuierlich erstrecken. i)'ig. 11 zeigt jedoch, dass durch irgendwelche der zuvor beschriebenen Mittel intermittierende Streifenabschnitte 24g entlang der Länge eines Deckela oder Blattes 43 im Abstand voneinander angeordnet werden können. Wie dort dargestellt, sind drei Zapfenköpfe 28g in Verbindung mit jedem Streifen 24g gebildet, es ist jedooh zu verstehen, dass diese Zahl in weitem Ausmaße geändert werden kann, und dass die relativen Proportio-
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nen von Länge des Streifens 24g zu den Zwischenräumen 44 gleichfalls sich in weitem Ausmass ändern kann. Obwohl nicht dargestellt, ist ein entsprechender Streifen 21g von gleicher Länge wie der Streifen 24g an der Unterseite des in i'ig. 11 dargestellten Blätterstapels vorgesehen. Um der Ausführung gemäss I'ig. 11 ein Finish zu geben und sie sicherer und e.tarrer zu machen, ist ein kanalförmiger Kunststoffrückendeckel 46 in Längsrichtung über das zusammengefügte ±>uch geschoben. Wie in i'ig. 12 dargestellt, hat der Deckel 46 eine uasis 47» die den Abstand· zwischen den äusseren ilächen der Streifen 21g, 24g überspannt, nach innen gewandte Seiten 48 entsprechend der Breite der Streifen 21g, 24g und nach innen gebogene Lippen 49 entsprechend der Dicke der Streifen 21g, 24g. Verschiedene Mittel können verwendet werden, um den Deckel 46 in seiner Stellung zu halten, beispielsweise Klebstoff. Durch die breite des Abstandes 47 wird eine Änderung der Buchdicke aufgenommen oder zugelassen und wenn es gewünscht wird, kann nach dem Zusammenfügen eine Wärmeschrumpfung auf die entsprechende Urösse erfolgen.
üemäss -tig. 13 kann einem Buch aus Blättern 43» die durch Streifen 21 und 24 mit Zapfen 22 zusammengehalten sind, die durch Löcher in den Blättern 43 hindurchgehen, am Rücken ein Finish mittels eines Streifens 51 aus einem Band wie druckempfindlichen Band erteilt werden, welches an den freiliegenden Kanten der Blätter 43 und auch an den Kanten der Streifen 21 und 24 anhaftet, u-emäss iig. 13A liegt das Band 51a entlang des Rückens des Buches, jedoch hat es ausreichend grössere Breite, so dass seine Kanten 52 umgefaltet werden können, um die Streifen 21 und 24 zu überdecken. Die umgefalteten Teile 52 verdecken die Köpfe der Zapfen 22 und sie können aus zusätzlichen Gründen von einigen Käufern oder Benutzern bevorzugt werden. Der Deckel 46 und das Band 51 oder 51a können mit verschiedenen Ornamentierungen und Bezeichnungen wie Buchtitel usw. versehen werden, wenn es gewünscht wird.
Die Üg. 14 und 15 zeigen abgewandelte Streifenausfüh-
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rungen und Hückenfinisimittel, die insbesondere für dicke Bücher nützlich sind, beispielsweise bücher, deren Dicke grosser als etwa 2,5 cm ist. iiin Streifen 56 ist mit einem ebenen Außsenseitenflansch 57 und einem nach innen gerichteten Flansch 58 geformt, der sich im rechten Winkel dazu erstreckt. Zapfen 59» die den Zapfen gemäss -tig. I ähnlich, jedoch länger als diese sind, und weiterhin vorzugsweise biegsamer sind, ragen von dem Plansch 57 etwa in der Mitte zwischen dem Plansch 58 und der Innenkante des Streifens 56 vor. Die Zapfen 59 können mit Spitzen 61 gebildet sein, um das Eindringen in die löcher in den Blättern 60, die gebunden werden sollen, zu erleichtern. Der dazu passende oder zagehörige Streifen 62 hat einen Aussenseitenflansch 63, dessen Abmessungen dem Flansch 57 ähnlich sind, und einen nach innen vorragenden Flansch 64 im rechten Winkel aazu, der dem Plansch-58 ähnlich ist. Angesenkte Löcher 66 sind in dem Flanacn 6i ergänzend zu den Stellen, an denen die Zapfen 59 liegen, gebildet. Wenn das jouch zusammengefügt ist, wie es in Fig. Ib dargestillt iat, litzen axe Flansche 58 und 64 gegen die Rückenkanten der clutter to ui.d helfen, diese abzustützen. Die Zapfen 59 dringer: in die j-ceher in den Blättern 60 und auch in die Löcher 66 ein und ein Kop;" 67 wird am abgescherten Ende des Zapfens 59 gebildet, der das angesenkte loch im wesentlichen auf die gleicne Weise wie bei der vorbeschriebenen Abwandlung füllt. Jm der üückenkante ein Finish .zu erteilen, wird ein erster Streifen 68 aus schaumartigem druckempfindlichem r>and auf eine jereite geschnitten oder geschlitzt gleich dem Abstand zwischen den Innenkanten der Flansche 58 und 64, und er haftet an den freiliegenden Rückenkanten der Blätter 60 an. "Jm der itückenbindung weiteres Finish zu erteilen, wird ein zweites ^tück 69 aus Bandmaterial ähnlich dem Stück 68, jedoch mit einer breite gleich dem Abstand zwischen den Flanschen 57 und 63 so aufgebracht, wie es in Fig. 15 dargestellt ist. Geeignete Dekorationen und Aufschriften oder .Bezeichnungen können auf die freiliegende Fläche des Landes 69 aufgebracht werden, üs ist er-
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-β-
sichtlich, dass die Dicke des Bandes 68 gleich der Dicke der flansche 58 und 64 ist, während die Dicke des Bandes 69 gleich dem Abstand zwischen der Aussenkante des Flansches 58 und der Aussenkante des Streifens 57 ist. Gemäss der Darstellung sind diese beiden Dicken gleich, obwohl dies für die Erfindung nicht notwendig ist. Die Bänder und 69 können einheitlich bzw. einstückig gebildet sein.
üs ist zu verstehen, dass die Ausführung von Zapfen und Löchern 66 an den Streifen 56 und 62 geändert werden kann, wie es aus einer Prüfung der i'ig. 4 bis 1OA einschlieselich verständlich ist. Die Zapfen 59 können anfänglich von dem i'lansch 57 getrennt vorhanden sein und so angeordnet werden, wie es in den i'ig. 5 und 10 dargestellt ist.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    (Ij Vorrichtung zum .Binden von Büchern, gekennzeichnet durch einen ersten Streifen (21), von dessen einer fläche eine Mehrzahl von im Abstand voneinander befindlichen Zapfen (22) vorragt, und durch einen zweiten Streifen (24) von im wesentlichen gleicher Länge wie der erste Streifen (21), der mit Löchern (26), die in gleichen Abständen wie die Zapfen (22) liegen, gebildet ist, die eine Abmessung haben, dass sie die Zapfen, wenn diese durch sie geschoben werden, aufnehmen können.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenenden der Zapfen (22) zugespitzt sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (26) an wenigstens einer fläche des zweiten Streifens (24) angesenkt gebildet sind.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass der erste Streifen (21a) mit zweiten Öffnungen (26a) gebildet ist, die im Abstand von den Zapfen (22a) liegen, und dass der zweite Streifen (24a) mit zweiten Zapfen (22a) gebildet ist, die in zu den zweiten Öffnungen (26a) ergänzenden Abständen liegen, welche die zweiten Zapfen (22a), wenn diese durch sie geschoben werden, aufnehmen können.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (22) mit dem ersten Streifen (21) einheitlich oder einstückig gebildet sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Streifen (z.ü. 21c) nebeneinander angeordnet und über zerbrechliche Teile (31) mit benachbarten Streifen verbunden ist, um einen Streifenvorrat zu bilden.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daaa die Streifen (21c oder 2Id) Seite an Seite miteinander verbunden sind.
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    θ. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen (21e oder 2If) .wide an .binde miteinander verbunden sind.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Streifen (21, 24) eine Länge etwa gleich der Höhe des zu bindenden xJuches hat.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Streifen (33, 34-, 41) eine Länge hat, die das Mehrfache der Länge eines zu bindenden uuches entspricht, und' dass der der Streifen in kürzere Längen, die jeweils etwa der Höhe eines zu bindenden Buches entsprechen, getrennt werden kann.
    11. Vorrichtung nacü einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder streifen (56 bzw. 62) nahe einer Längskante von ihm und rechtwinklig zu ihm mit einem l'lansch (58 bzw. 64) gebildet ist, von denen der Flansch (58) des ersten Streifens (56) parallel zu den Zapfen (59) verläuft und von denen beide flansche (58, 64) beträchtlich kürzer als die Zapfen (59) sind.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Streifen mit einem Flansch grösserer Länge nahe einer seiner Längskanten und rechtwinklig zu ihm gebildet ist, der zu den Zapfen parallel verläuft, und dass der gegenüberliegende Streifen so gebildet ist, dass er das i^nde des Flansches aufnimmt.
    13· Vorrichtung zum binden einer Mehrzahl von -blättern, deren jedes nahe eines Kandes im Abstand voneinander liegende Löcher aufweist, mit einem mit Kunststoffstreifen, der in Längsrichtung im Abstand voneinander liegende Löcher hat, die den in den .blättern gebildeten Löchern entsprechen, gekennzeichnet durch einen Kunststoffstreifen (21) grösserer Länge, entlang dessen Länge eine Mehrzahl von Zapfen (22) . kleinen Querschnitts im Abstand voneinander angeordnet sind und von ihm rechtwinklig vorragen und in einem Abstand voneinander liegen, der dem Abstand der Löcher (26) entspricht,
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    und die eine solche Abmessung haben, dass sie durch die Streifenlöcher (26) und die Blattlöcher hindurchgehen.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13ι dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen mit dem streifen einheitlich oder einstückig gebildet sind.
    15. Vorrichtung zum .binden einer Mehrzahl von blättern, deren jedes nahe einem Hand im Abstand voneinander liegende Löcher aufweist, gekennzeichnet durch einen Streifen, der in einem den .blattlöchern entsprechenden Abstand Zapfen aufweist, und durch einen Streifen mit grösserer Länge, der in Längsrichtung mit Löchern versehen ist, die in ihrem Abstand dem Abstand der Zapfen entsprechen und die Abmessungen haben, dass sie die Zapfen aufnehmen können.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der Löcher an einer i'läche des mit Löchern versehenen Streifens eine Ansenkung gebildet ist.
    17. Vorrichtung nacn einem der Ansprücue 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der mit Zapfen versehene Streifen ein langer schmaler Kunststof J. atreif en ist, von dem die Kunststoffzapfen rechtwinklig vorrager
    18. Vorricntung nach einem der Ansprücne 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der mit. Lochern versehene Streifen ein langer schmaler Kunststoffstreifen ist.
    19· Vorrichtung zum Binden von Büchern, gekennzeichnet, durch einen ersten Streifen (33), der in Abständen mit einer Mehrzahl von ersten Löchern (36) verseilen ist, einen zweiten Streifen (34), der mit einer Mehrzahl von zweiten Löchern (36), deren Abstand dem Abstand der ersten Löcher entspricht, gebildet ist, und durch eine Mehrzahl von Stangen oder Spulen aus Zapfenmaterial (37) mit einer Abmessung derart, dass die Zapfen durch beide Löcher hindurchgehen können, wobei das Zapfenmaterial in Längen schneidbar und verformbar ist, um Köpfe zu bilden, um mehrere Längen aus Zapfenmaterial an den Streifen festzulegen.
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    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Streifen (33, 34) in extrudierten Längen gebildet ist und dass die Streifen in Längen entsprechend der Höhen von zu bindenden Büchern trennbar sind.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Streifen (56, 62) nahe einer Längekante von ihm mit einem flansch (58 bzw. 64) rechtwinklig zu der breiten jc lache des Streifens gebildet ist.
    22. Verfahren zum .binden eines Ruches, dadurch gekennzeichnet, dass nahe eines Landes jedes einer Mehrzahl von .bögen oder blättern einer Mehrzahl von in Längsrichtung im Abstand voneinander liegenden Löchern gebildet wird, wenigstens durch eine der Löcher an einem ersten Streifen befestigte Zapfen eingesetzt werden, die Zapfen durch Löcher in einem zweiten Streifen eingesetzt werden, die Streifen mit den zwischen ihnen angeordneten blättern zusammengedrückt werden, die üinden der über den zweiten Streifen hinausragenden Zapfen abgeschnitten und verformt werden, um die Zapfen mit dem zweiten Streifen sicner zu verbinden, wobei die gebundenen .blätter zwischen den streifen angeordnet sind und die Zapfen sich aurch die Löcher erstrecken.
    23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Abscnneiaen der Zapfenenden durch Hindurchführen eines Heissmessers durch die Zapfen ausgeführt wird.
    24. Verfahren nach «.nepruch 22 oder 23» dadurch gekennzeichnet, dass an daa -buch ein Jttüc/:endeckel aufgebracht wird, der uie itandkanten der ulätter überspannt.
    25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass als Kückendeckel ein kanalförmif:er Kunststoffdeckel verwendet wird, dessen i-asis den Abetand zwischen den äueseren lläci.en der Streifen überspannt und dessen oeiten über den äueseren flächen der Streifen liegen und mit diesen in Eingriff treten (iig. 12).
    26. Verfahren nacn Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass als itückenui.-3Kel ein -and verwendet wird, welcnes die
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    Kanten der Blätter überdeckt und welches an den Streifen anhaftenden Klebstoff trägt (i'ig. 13).
    27. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Streifen mit einem nach innen gebogenen Flansch versehen wird, der entlang der Aussenkanten einiger der .Blätter liegt, und dass als Rückendeckel ein Band verwendet wird, das an den freiliegenden Kanten der von dem i'lansch nicht überdeckten Blätter anhaftet (Ji'ig. 13A) .
    28. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass zum Binden einer Keine von Büchern ähnliche Streifen nebeneinander in ersten und zweiten Magazinen angeordnet werden, wobei die Streifen von den Magazinen abtrennbar sind, die vorgenannten ersten und zweiten Streifen von ihren betreffenden Magazinen abgeschnitten werden, ein zweites Buch gebunden wird, nachdem das erste Buch gebunden ist, indem in jedem einer Mehrzahl von zweiten Blättern in Längsrichtung im Abstand voneinander befindliche Löcher gebildet werden und dann durch wenigstens einige der Löcher in den zweiten Blättern die Zapfen des nächsten ersten Streifens in dem Magazin und dann durch die Löcher in dem nächsten zweiten Streifen in dem zweiten Magazin hindurchgeührt werden, der erste und der zweite Streifen des zweiten Buches zusammen mit den zwischen ihnen befindlichen Blättern zusammengedrückt werden, die vorragenden Enden der Zapfen des nächsten ersten Streifens abgeschnitten und die iilnden der zuletzt genannten Zapfen verformt werden, um die zuletzt genannten Zapfen zum r>ilden eines zweiten Buches an d~em nächsten zweiten Streifen festzulegen.
    29. Verfahren zum binden eines Ruches, dadurch gekennzeichnet, dass nahe eines uandes jedes einer Mehrzahl von -blättern eine Mehrzahl von in Längsrichtung im Abstand voneinander befindlichen Öffnungen gebildet werden, zwei Streifen vorgesehen werden, deren jeder mit Löchern in einem Abstand entsprechend dem Abstand zwischen den islattlöchern gebildet wird, ein Streifen auf ieder Aussonflüche der Mehrzahl
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    von -blättern mit ausgerichteten Löchern angeordnet wird, durch jeden Satz von ausgerichteten Löchern eine Stange oder eine Spule aus schneidbarem und verformbarem Material nindurchgeführt wird, die Streifen in Kichtung gegeneinander mit den sich zwischen ihnen befindlichen Blättern zusammengedrückt werden, die Enden der Stangen und der Spulen, die sich über die freiliegenden i'lächen der Streifen hinauserstrecken, abgeschnitten werden und dass die frei-liegenden Enden der Stangen oder Spulen verformt werden, um Köpfe zum Pestlegen der Stangen oder Spulen an den Streifen zu bilden.
    30. Vorrichtung zum Binden von Blättern unter Verwendung eines ersten Streifens, von dem in Längsrichtung im Abstand voneinander befindliche Zapfen vorragen, und eines zweiten Streifens, der mit in Längsrichtung im Abstand voneinander liegenden Löchern gebildet ist, wobei der Abstand der Löcher dem Abstand der Zapfen des ersten Streifens entspricht, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die so gestaltet ist, dass sie einen der Streifen aufnehmen kann, einen dieser Einrichtung benachbarten Tisch zum Abstützen mit Löchern versehener Blätter, eine .Druckeinrichtung mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des anderen der Streifen, zusammenarbeitende Mittel an dem üestell und der Druckeinrichtung, um die Druckeinrichtung in Richtung gegen die zuerst genannte Einrichtung zu bewegen, um die Streifen zusammenzubringen, wobei die Zapfen durch die Löcher vorragen, und mit einer Einrichtung zum Abschneiden der durch den zweiten Streifen vorragenden Zapfenenden.
    31. Vorrichtung nach Anspruch 30, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Verformen der abgescherten Enden wenigstens einiger der Zapfen, um die Zapfen und den zweiten Streifen dauerhaft aneinander gebunden zu halten.
    32. Buchbindung mit einer Mehrzahl von Blättern, dadurch gekennzeichnet, dass jedes BIat mit einer Mehrzahl von im Abstand voneinander liegenden Löchern nahe eines itandes versehen ist, ein erster Streifen, der unter dem einen Hand auf
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    einer Seite des Buches liegt, ein zweiter Streifen, der mit im Abstand voneinander liegenden Löchern in Ausrichtung mit den Löchern in den Blättern gebildet ist, und eine Mehrzahl von Zapfen vorgesehen ist, die an dem ersten Streifen befestigt sind und sich vollständig durch die .blätter und die Löcher in dem zweiten Streifen erstrecken und etwa an der Oberfläche des zweiten Streifens abgeschnitten sind, die von den .diättern abgewandt ist, und dass die Zapfen dauerhaft. an dem zweiten Streifen befestigt sind.
    33· Bindung nach Anspruch 32, gekennzeichnet durch eine Kantenbindung, die die beiden Streifen und die abgeschnittenen Enden der Zapfen Überlappt und an diesen anhaftet und sich rund um die Kanten der Blätter in einem Rand benachbart erstreckt und diese überdeckt.
    34* Bindung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die abgeschnittenen Enden der Zapfen verformt sind, um zu bewirken, dass die Zapfen an den zweiten Streifen anhaften.
    35» Bindung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfenenden durch Hitze geschmolzen sind, um die trosse der Enden zu vergrössern·
    ■ 56* Bindung nach Anspruch 34» dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen des zweiten Streifens jeweils mit einer Ansenkung auf derjenigen Seite des zweiten Streifens gebildet eindt die zu den Blättern entgegengesetzt ist und dass die Zapfenenden verformt sind, um die Ansenkurigen auszufüllen.
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DE2216682A1 (de) * 1971-04-15 1972-10-26 Abildgaard Laboratories, Ine , Sunnyvale, Calif (V St A ) Vorrichtung zum Binden von mit Lo ehern versehenen Blattern oder Bogen

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