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DE2005771A1 - Elektronisch arbeitender Temperatur regler - Google Patents

Elektronisch arbeitender Temperatur regler

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Publication number
DE2005771A1
DE2005771A1 DE19702005771 DE2005771A DE2005771A1 DE 2005771 A1 DE2005771 A1 DE 2005771A1 DE 19702005771 DE19702005771 DE 19702005771 DE 2005771 A DE2005771 A DE 2005771A DE 2005771 A1 DE2005771 A1 DE 2005771A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
circuit
heating
control
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702005771
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas 7808 Waldkirch Preuß Heinz 5210 Oberlar Trunz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOTHAR EBERT STEUER U REGELTEC
M Lehmacher and Sohn GmbH Maschinenfabrik
Original Assignee
LOTHAR EBERT STEUER U REGELTEC
M Lehmacher and Sohn GmbH Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOTHAR EBERT STEUER U REGELTEC, M Lehmacher and Sohn GmbH Maschinenfabrik filed Critical LOTHAR EBERT STEUER U REGELTEC
Priority to DE19702005771 priority Critical patent/DE2005771A1/de
Publication of DE2005771A1 publication Critical patent/DE2005771A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1906Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device
    • G05D23/1912Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device whose output amplitude can take more than two discrete values

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

  • 1. Firma Lothar Ebert, Thomas Trunz, Steuer- und Regeltechnik, 7808 Waldkirch i. Br., Am Kobach 9 2. Firma M. Lehmacher & Sohn GmbH, Maschinenfabrik, 5215 Mondorf Üb. Troisdorf "Elektronisch arbeitender Temperaturregler" Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronisch arbeitenden Temperaturregler, bestehend aus stellgrößenabhängig betätigbaren Heizelementen aines Heizkreises zur Beheizung eines die Neßstellen enthaltenden Raumes, insbes. einer Produktionsanlage, an den Meßstellen angeordneten Temperaturfühlern (Thermoelementen, temperaturabhängigen Widerständen o. dgl.) zur Umformung der Meßstellentemperatur in einen analogen elektrischen Temperatur-Istwert, einem Sollwert-Steller, einer die Soll-Istwert-Differenz bildenden Vergleichsschaltung sowie einem von der Regelabweichung angesteuerten Verstärker mit Rückführung und nachgeschalteter erster Leistungs-Schaltstufe zur stellgrößenabhängigen Ansteuerung der Heizelemente.
  • Derartige Temperaturregler haben sich als meßwerklose elektronische Temperaturregler schr bewährt. Im allgemeinen besteht der Meßkreis aus einem integrierten Schaltkreis in der Schaltung eines Differenzverstärkers.
  • der damit ein hohes MaB an Funktionssicherheit bietet.
  • Der Regler hat zumeist ein PID - Verhalten, so daß außer der Soll-Temperatur keine weitere Einstellung erforderlich ist. Das Regelverhalten wird durch die Soll-Istwert-Differenz und den Temperatur-Anstieg an der Meßstelle bestimmt. Perner bleten derartige Temperaturregler die Möglichkeiten und Vorteile, die gesamte Schaltung in g3-drucktor Technik aufzubauen, das Ausgangs-Relais steckbar und leicht auswechselbar anzuordnen und durch sehr hohen Eingangs-Widerstand des Reglers auf einen Leitungsabgleich zu verzichten.
  • Bei derartigen elektronischen Tem.peraturreglern besteht das Bedürfnis einer Grenzwertüberwachung und einer Überwachung der Temperaturfühler. An sich ist es bereits bei elektrischen Reglern für die chemische Industrie in Einschubbauweise bekannt (Siemens - Zeitschrift 1967, 3. 489 - 492), auf der Frontseite einstellbare Grenzwertmelder anzuordnen, welche die Regelabweichung überwachen und bei Überschreiten des eingestellten Wertes Signal geben. Hierbei gelangt der Regelabweichungszeiger, nach oben oder unten ändernd, mit einer Marke des Grenzwertmelders in Kontakt, wobei jeweils ein Leichtfeld zur Grenzwertanzeige der Regelabweichung aufleuchtet. Dieser bekannte Regler weist damit einen meßwerkbehafteten Grenzwertmelder auf, welcher durch die Erfindung vermieden werden soll.
  • Ferner ist es bei Meßumformern ftir elektrische Bingangsgrößen, d.h. dem eigentlichen Regler vorzuschaltenden Vorstufen, bekannt (Siemens - Zeitschrift 1964 S. 424 - 426), zur Uberwachung des Thermoelementbruches dem Meßverstärker einen Kippverstärker nachzuschalten, durch welchen ein Signalrelais betätigbar ist. Eine Hilfsspannungsquelle liegt Uber einen hochohmigen Widerstand parallel zur Thermoelement-Schleife. Im normalen Betrieb ist die Hilfspannung durch das Thermoelementes praktisch kurzgeschlossen, während beim Bruch des Thermoelementes die Hllfaspannung wirksam wird und den magnetischen Meßverstärker soweit übersteuert, daß der xippverstärker aufgesteuert wird und das Signalrelais betätigt. Boi diesem bekannten Meßumformer ist damit eine gesonderte Hilfsspannungsquelle mit Verstärker lediglich zur Thermoelementbrauch-Überwachung vorgesehen, die - da sie Ja dem eigentlichen Regler vorgeschaltet ist - z1lr Grenzwertüberwachung nicht herangezogen werden kann.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen elektronisch arbeitenden Temperaturregler zu schaffen, der sowohl einen ießwerklosen Grenzwertmelder enthält als auch die Uberwachung des Temperaturfühler-Ausfalls ermöglicht, bei dem Jedoch für diese beiden Funktionen lediglich eine zusätzliche Schalteinheit erforderlich ist.
  • Gegenstand der Brfindung ist nuniohr ein elektronisch arbeitender Teiperaturregler der eingangs näher definierten Art itt Grenzwertmelder und Überwachung des Te.peraturfühlerbruches. Die Erfindung besteht darin, daß an die Vergleichsschaltung ein gesonderter Überwachungskanal zur Grenzwertüberwachung der ihm zugeführten Soll-Istwert-Differenz mit Verstärker und nachgeschalteter zweiter Leiatungs-Schaltsture angeschlossen ist, welcher bei Ausfall der Heizelemente oder der Temperaturfühler einen externen Sicherheits-Schaltkreis zur Abgabe von Warnsignalen und/oder Abschaltung der Produktionsanlage betätigt, Der Erfindung liegt demit die Uberlegung zugrunde, daß sowohl beim Ausfall (Versagen, Bruch oder Kurzschluß) der Temperaturfühler als duch bei eine. Ausfall der Heizelemente an der Vergleichsschaltung, die in der Regel als Brückenschaltung ausgeführt ist, ein einen einstellbaren Grenzwert überschreitendes Signal abgenommen werden kann, mit welches der Überwachungskanal und damit seine Leistungsschalstufe aussteuerbar sind. Die Leistungs-Schalstufe betätigt im Störungsfalle zweckmäßig ein oder mehrere flelais. Der Ausgangskontakt dieses Relais kann damit zur StLllsetzung der Produktlonsanlage oder maschine im Störungsfalle eine gesetzt werden. In vielen Fällen ist eine befriedigende überwachungsfunktions bereits dann zu erfUllen, wenn ein einstellbarer Wert der Untertemperatur vorgesehen wird, der s.B. von ca. - 1 bis - 15 % Untertemperatur eingestellt werden kann. Wird bei Erreichen der eingestellten Untertemperatur die Produktionsanlage durch den Überwachungskanal stillgesetzt, so kann umgekehrt durch den Überwachungskanal auch ein automatisches Einschalten der Maschine dadurch erreicht werden, daß erst bei Erreichen der eingestellten Solltemperatur die Anlage oder raschine zu Laur freigegeben wird. Der Sicherheitsschaltkreis des die Produktionsanlage an- bzw. abschaltenden Schaitrelais kann noch ergänzt werden durch eine Warnsignalanlage, die ein akustischea oder optisches Signal im Störungsfall gibt, wobei die Anlage dann wieder in Gang gesetzt werden kann, wenn der Fehler beseitigt int. Bei kleineren Anlagen kann u.U. auch alleine eine Warnsignalanlage im Sicherheitsschaltkreis genügen.
  • Die mit der Ertindung erreiehbaren Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß es sich um eine normale Regelschaltung ilt Relais- oder Impulsausgang mit zusätzlicher Überwachung handelt, durch welche das Verhalten den Regel kanals nicht verändert wird. Es wird also streng getrennt zwischen der eigentlichen Regel funktion und der Überwachung. Der Überwachungskanal realisiert zwei Hauptfunktionen, nämlich die Heizungs- und Temperaturfühlerüberwachung, und gestattet, wie erwähnt, eine Automatisierung der Anlage.
  • In Übereinstimmung mit dem vorstehend Gesagten besteht eine bevorzugte AusfUhrungsform der Erfindung darin, daß bei Ausfall der Heizung und dementsprechenden Abfall der Meßstellentemperatur die in der Vergleichs schaltung gebildete Soll-Istwert-Spannungsditferenz einen im Überwachungskanal einstellbaren Minimalwert unterschreitet bzw. Maximalwert überschreitet und dadurch der externe Sicherheitsschaltkreis betätigbar ist. Fur den Einschaltvorgung ist vorteilhafterweise die Anordnung derart getroffen, daß beim Einschalten des Temperaturreglers die Produktionanlage durch den Überwachungskanal erst dann einschaltbar ist, wenn aufgrund der durch den Regelkreis in Gnn8 gesetzten Heizung der Temperatur-Istwert in den Regelbereich (Bereich oberhalb eines unteren und ggfs. unterhalb eines oberen Temperaturgrenzwertes) gelangt ist.
  • Bs kann Jedoch nicht nur ein Fehler in den Heizelementen auftreten, sondern auch die Temperaturfühler können defekt sein. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist deshalb vorgesehen, daß die Vergleichsschaltung so ausgelegt ist, daß bei Bruch der Temperaturfühler und dementsprechendem Wegfall der Fühlerspannung am Eingang des Regelverstärkers eine Übertemperatur vortäuschende regelabweichung ansteht, durch welche die Heizung abschaltbar ist, und am Eingang des Überwachungskanals eine Regellabweichung zur Betätigung des externen Sicherheitsschaltkreises ansteht.
  • Anhand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung wird lm folgenden die Erfindung noch näher beschrieben und die Wirkungsweise erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 in einem vereinfachten Blockschaltbild den Temperaturregler nach der Erfindung mit Uberwachungskanal; Fig. 2 ein detaiilierteres Schaltbild für den Temperaturregler, ous welchem die Vergleichsschaltung und die Zuordnung des Überwachungskanals zum eingentlichen Regler näher ersichtlich sind, wobei die Schaltverstärker lediglich symbolisch und durch ihre Anschlußklemmen dargestellt sind.
  • Der in Figur 1 dargestellte elektronisch arbeitende Temperaturregler, der als Zweipunktregler arbeitet, dient zur Betätigung der Heizolemente eines schematisch bei H angedeuteten Heiskreises, durch welchen ein die Temperaturmeßstellen enthaltender Raum einer nicht näher dargestellten Produktionsanlage beheizbar ist. An den Mestellen dieses Raumens sind ein oder mchrere durch TH symbolisierte Thera:oelementcala Temperaturfühler angeordnet, welche die Meßstellentemperatur in einen analogen elektrischen Temperatur-Istwert umformen. Statt der dargestellten Thermoelemente TH könnten naturgemäß auch temperaturabhängige Widerstände, wie Heiß- oder Kaltleiter, eingesetzt sein. Der Temperatur-Istwert der Temparaturfühler Th wird dem einen Eingang einer Vergleichsschaltung V - als Brückenschaltung symbolisiert - zuge fuhrt, und dem anderen Eingang dar Vergleichsschaltung wird der Temperatursollwert von einem Sollwertsteller So in Form eines Potentiometers zugeführt, wobei innerhalb der VergLeichsschaltung die Sollwert-Istwert-Differenz gebildet wird und diese Regelabweichung zur Ansteuerung eines der Vergleichsschaltung V nachgeschalteten Verstärkers Al dient. Durch die verzögernd einsetzende nach gebende Rückführung # vom Ausgang des Vorstärkers Al zu dessen Eingang wird dem Temperaturregler ein PID-Verhalten gegeben. Dem Verstärker Al ist eine Leistungsschaltungstufe S1 zur stellgrbflenabhUngigen Ansteuerung der Heizelemente des Heizkreises H nachgeschaltet, wobei durch die Schaltstufe S1 bei Untertemperatur Uber das Relais Rel die bei kl angedeuteten Kontakte des Heizkreises schließbar sind.
  • wogegen bei Erreichen der Solltemperatur das Relais R1 im Sinne einer Öffnung der Kontakte kl ansteuerbar ist.
  • Es ist nun erwtinscht, daß bei Ausfall der Heizelemente die Produktionsanlage, z.B. ein durch einen Ofen laufendes Fließband, abgeschaltet wird, ferner, daß die Produktionsanlage nach Beendigung der Vorhetzzeit bzw. Erreichen den Temperatur-Sollwertes eingeschaltet wird. Außerdem müssen aus Sicherheitsgründen Maßnahmen getroffen sein, die bei einea Versagen der TemoeraturfUhler Th den Heizkreis H und die Produktionsanlage abschalten. Erfindungsgemäß ist nun hierzu an die Vergleichsschaltung Y ein gesonderter Überwachungskanal Ü zur Grenzwertüberwachung der ihm über Leitungen 11 zugeführten Soll-Istwert-Differenz mit Verstärker A2 und nachgeschalteter zweiter Ieistungsschaltstufe 52 angeschlossen. Dieser Überwachungskanal U betätigt bei Ausfall der Heizelemente oder der Temperaturfühler Th einen externen Sicherheitsschaltkreis SS zur Abgabe von Warnsignalen und/oder Ab-chaltung der nicht dargestellten Produktionsanlage. Hierzu ist von der zweiten Leistungsschaltstufe 82 ein Relais Re2 mit Kontakten k2 betätigbar, wobei ebenso wie bei den Kontakten kl Jeweils nur 1 Kontakt dargestellt tat, Jedoch auch mehrere Kontakte vorhanden sein können. Mit N ist ein Natzteil bezeichnet, welches über Leitungen 12 und weitere nicht nöher dargestellte Stromversorgungsleitungen zur Stromversorgung der einzelnen Bausteine des Uberwachungskreises V und der Ubrigen Bausteine des Reglers R dient.
  • Im Schaltbild nach Fig. 2 sind gleiche Bausteine bzw.
  • Baueinheiten zur Fig. 1 mit den gleichen Bezugzeichen versehen, so der Temperaturregler R, der Überwachungskanal Ü mit Netzteil N, der Heizkreis H und der Sicherheitsschaltkreis SS einschließlich der einzelnen Bauelemente dieser Baueinheiten. Der Netzteil N weist einen Netztrafo Tr auf, an dessen Sekundärwicklung W2 ein Zweiweggleichrichter G1 in Grätzschaltung angeschlossen ist. Die Mittelanzapfung m des Trafes Tr dient als Masse-Potential. An den Ausgängen der Gleichstromdiagonalen des Oleichrichtcrs G1 entsteht eine geglattete, stabilisierte Gleichspannung, wozu zwischen der Plusleitung 1+ und der Minusleitung 1- einerseits sowie der Masse leitung m andererseits Jeweils Glättungakondenaatoren C1, C2 und Widerstands-Zenerdioden-Kombinationen Z1-R18 und Z2-R19 angeschaltet sind. Innerhalb des Reglers R stellen die Widerstände Rl, P1, R4, R5 und R6 eine Brücken- bzw. Spannungsteilerschaltung dar, mittels welcher eine Referenzspannung bzw. eine Sollwertspannung erzeugt wird, welch letztere durch das Potentiometer Pl einstellbar ist. Der Shunt R3 zum Potentiometer P1 gestattet eine Einstellung das Temperaturmeßbereiches, u.Z. mit Shunt von 0 bis 300 °C und ohne Shurit von 50 bis 450 °C. Der Sollwert des Sollwertstellers bzw.
  • Potentiometers P1 wird über den Temperaturfühler Th und den Schutzwiderstand R7 dem einen Elngang 3 des Meßverstärkers A1 zugeführt, während vom Widerstand R6 über Widerstand R8 das andere Ende der Vergleichsschaltung V an den enderen Eingang 2 des Meßverstärkers Al liegt. Von dem an Masse M angeschlossenen Leitungsteil 122 fUhrt die normalerweise in Sperrichtung beanspruchte Parallelschaltung Diode D und Elko 3 zur Leitung 13. Der Meßverstärker A1 ist ein Operationsverstärker mit einem differenziellen Eingang und einem asymmetrischen Ausgang. Der Eingang 2 liegt Uber den schon erwähnten Schutzwiderstand R8 an Maae M und bildet somit das Bezugspotential. Über die Widerstände R10 und Ril wird eine Gegenkopplung vom Ausgang der Schaltstufe S1 zum Verstärkereingang 2 vorgenommen und ein PID-ähnliches Verhalten erreicht. Die Rückfallzeit wird im wesentlichen durch den Elko C6 bestimmt. Da der Operationsverstlrker nach einer linearen Funktion arbeitet, wird das Regelverhalten des Temperaturreglers R (Differenz zweischen Ein- und Ausechaltpunkt) durch den Spannungsansteig an dessen Ausgang und durch die Ladung des Kondensators C6 sowie Kondensator C7 bestimmt, welch letzterer zwischen der Basis des dem Meßverstärker A1 nachgeschalteten Schalttransistors T1 und Mases bzw. dem Kondensator C6 eingeschaltet ist. Der in intregierter Schaltkreistechnik aufbaubare Temperaturregler R hat einen sehr hohen Eingangswiderstand von ca.
  • 230 X Ohm, wodurch ein Abgleich der Fühlerleitungen nicht erforderlich ist. Dem Meßverstärker A1 ist die Schaltstufe 81 mit dem schon erwähnten Schalttransistor T1 und dem letzteren nachgeschalteten Schalttransistor T2 mit der zugehörigen Beschaltung zugeordnet. Al Ausgang des Schalttransistors T2 liegt das Kontakte kl aufweisende Kammrelais Rel, wobei durch den Kontakt kl eine an der Frontplatte des Gerätes angebrachte Signallampe L ein schaltbar ist, welche bei angezogenem Relais Rel aufleuchtet, was gleichbedeutend ist mit dem Betriebszustand "Heizung eingeschaltet" bzw. "Istwert kleiner als Sollwert". Auf die Beschaltungselemente der Schalttransistoren T11 T2 und des Schaitrelais Rel in Form der Widerstandskombinationen und Dioden wird vorliegend nicht näher ein gegangen, da diese Beschaltungselemente an sich bekannter Art und tUr du Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht von Belag sind. Erwähnt sei lediglich, daß Kondensator C4 mit Widerstand R10 zwischen den Klemmen 1 und 8 des Meßverstärkers A1 sowie Kondensator C5 zwischen den Kle-en 5 und 6 der Frequenzkompensation dienen, die verhindert, daß die Reglersohaltung in Schwingung gerät.
  • Durch den Kondensator C3 werden Störspannungen, die Uber das Thermoelement Th kommen können, nufgefangen, so daß Störspitzen von außen die Funktion des gesamten Oerltcs nicht beeinflussen. Beim Betrieb des Temperaturreglers R wird die durch du Thermoelement Th erzeugte aegenspannung mit der Sollspannung des Potentiometers P1 verglichen und entsprechend ausgewertet. Bei Erreichen einer bestimmten Soll-Istwert-Differenz bzw. bei Spannungsgleichheit schaltet der Temperaturregler R über die Schaltstufen T1 und T2 sowie das Kammrelais Rel die Heizung ab.
  • Der Überwachungskanal U ist Uber die leitungen 14 bis 19 an den Netzteil N bzw. den Temperaturregler R angeschlossen, wobei die leitungen 17 bis 19 der Signalübertragung dienen.
  • Der Überwachungskanal U arbeitet ähnlich wie der eigentliche Meßkreis. Die Sollwertspannung wird ebenfalls mit der Istwertspannung vergleichen und die Spannungsdifferenz entsprechend verarbeitet. Der Istwert gelangt Uber die Leitung 18, 19, das Potentiometer P2 und die Vorwiderstände R20, R21 an die Eingangsklemmen 2' bzw. 3' des Verstärkers A2. Der letztere weist eine Gegenkopplung über Widerstand R28 vom Ausgang 5', 6'. C9 zum Eingang 3' auf.
  • Sobald beim Ausfall der Heizung und dementsprechenden Abfall der Meßstellentemperatur die in der Vergleichsschaltung V gebildete Soll -Istwert-Spannungsdifferenz einen im Überwachungskanal mittels des Potentiometers P2 einstellbaren Minimalwert unterschreitet, steuert der Überwachungsverstärker A2 die Schaltstufe 82 an, die du Relais Re2 n- Anzug bringt. Dadurch wird Untertemperatur signalisiert. Bei Ist-Sollwertgleichheit bzw. Oberschreitung der Untertemperatur schaltet der Überwachungskanal U ab. Im besonderen ist mittels des Potentiometers P2 die Differenz der Untertemperatur zur Solltemperatur im Bereich von -1 bis -15% einstellbar. Zusätzlich wäre es auch möglich den Überwachungskanal Ü so auszulegen, daß beim Überschreiten eines vorgegebenen Temperatursollwertes durch den Temperaturiatwort der externe Sicherheitsschaltkreis SS zum Ansprechen gebracht wird. -Umgekehrt int beim Einechalten des Temperaturreglers Rhie Produktionsanlage durch den Überwachungskanal Ü erst dann einschaltbar, wenn aufgrund der durch den Regelkreis R in Gang gesetzten Heizung H der Temperatur-Istwert in den Rogelbereich , d.h. oberhalb der mit Hilfe des Potentioesters P2 einstellbaren Untertemperatur, gelangt. Auch hierbei könnte ein oberer Sollwert vorgesehen werden. Die Vergleichsschaltung V ist nun weiterhin so ausgelegt, daß bei Bruch des Temperaturfühlers Th bzw. mehrer entsprechender Temperaturfühler und dem daraus resultierenden Wegfallen der Fühlerspannung em Eingang des Regelverstärkers A1 eine Übertemperatur vortäuschende Regelabweichung entsteht, durch welche die Hoizung H abschaltbar ist. Bei Fühlerbruch fällt das Potential der Leitung 13 sowie ab, daß von Masse über Diode D1 Strom zur Leitung 13 und der Klemme 3 fließen kann, dessen Spannungsabfall die Übertemperatur vortäuscht. Zugleich hiermit kann am Eingang 3' des Überwachungsverstärkers A2 eine Regelabweichung anstehen, welche zur Betätigung des externen Sicherheitsschaltkreises 85 herangezogen wird. Bei -spielsweise dadurch, daß durch Spannungsabfall am Schutzwiderstand R7 am Eingang des Überwachungsverstärkers eine solche Untertemperatur vorgetäuscht wird, daß letzterer anspricht.
  • Erwähnt sei noch, daß mit dem Potentiometer P3 die Eingangsöffsetspannung der Verstärker Al und A2 bis auf Null einstellbar ist, so daß Spannungen ab 1 mV erfaßt werden können. Die zweite Leistungsschaltstufe S2 ist ein vierstufiger NF-Verstärker mit eingebauter Triggerstufe. Beim Überwachungskanal dienen die Kondensatoren c8 und Clo zur Frequenzkompensation. Anstelle des vierstufigen NF-Verstärkers für die Schaltstufe 2 könnte auch eine Kaskade aus zwei oder drei Schalttransistoren ähnlich wie bei der Schaltstufe 81 eingesetzt sein. Auf die übringen Beschaltungselemente (Widerstände und Diode) der Schaltstufe 82 sei, da rnr du Verständnis der vorliegenden Erfindung ohne Belang, nicht näher eingegangen. Durch Verwendung von intregierten Schaltkreisen in monolitischen Aufbau wird eine sehr hohe Funktionssicherheit des beschriebenen Gerätes gewährleistet, da nur eine geringe Drift und geringe Offsetwerte vorhanden sind. Die externe Frequenzskompensation garantiert einen stabilen Betrieb unter verschiedenen Last- und Rückkoppelbedingungen in einem weiten Frequenzbereich.
  • - Durch Verändern der Widerstandswerte innerhalb der Brücke kann das Gerät 3uch Mlr andere Thermoelemente wie z.B. Ni-Cr-Ni-oder P1Rh-P1 sowie für die Widerstände PT 100 und NTC verwendet werden.
  • Ansprüche

Claims (5)

  1. Ansprüche 1. Elektronisch arbeitender Temperaturregler, bestehend aus stellgrößenabhängig betätigbaren Heizelementen eines Heizkreises zur Beheizung eines die Meßstellen enthaltenden Raumes, insbes. einer Produktionsanlage, an den Meßstellen ang ordneten Temperaturfühlern (Therfoelexenten temperaturabhängigen Widerständen o. dgl. ) zur Umformung der Meßstellentemperatur in einen ans losen elektrischen Temperatur-Istwert, einem Sollwert-Steller, einer die Soll-Istwert-Differenz bildenden Vergleichsschaltung sowie einem von der Regelabweichung angesteuerten Verstärker mit Rückführung und nachgeschalteter erster Leistungs-Schaltstufe zur stellgrößenabhängigen Ansteuerung der Heizelemente, mit Grenzwertmelder und Überfachung des Temperaturfühlerbruches, d a d u r c h g e k e n n s e 1 c h n e t, daß an die Vergleichsschaltung ein gesonderter Überwachungskanal zur Grenzwertüberwachung der ihr zugeführten Soll-Istwert-Differenz mit Verstärker und nachgeschalteter zweiter Leistung-Schaltstufe angeschlossen ist, welcher bei Ausfall der Heizelemente oder der Temperaturfühler einen externen Sicherheits-Schaltkreis zur Abgabe von Warnsignale und/oder Abschaltung der Produktionsanlage betätigt.
  2. 2. Temperaturregler nach Anspruch 1, d e d u r o h g h k k e n n 2 e i o h n e t, da bei Ausfall der Heizung und dementsprechenden Abfall der MEßstellentemperatur die in der Vergleichsschaltung gebildete Soll-Istwert-Spannungsdifferenz einen im Überwachungskanal einstellbaren Minimalwert unterschreitet bzw.
    Maximalwert überschreitet und dadurch der externe Sicherheitsschaltkreis betätigbar ist.
  3. 3. Temperaturregler nach Anspruch 1 oder 2, d s d u r o h g e k e n n 2 e 1 c h n e t, daß beim Einschalten des Texperaturreglers die Produktionsanlage durch den Uberwachungskanal erat dann einschaltbar ist, wenn aufgrund der durch den Regelkreis in Gang gesetzten Heizung der Temperatur-Istwert in den Regelbereich (Bereich oberhalb eines unteren und ggfs. unterhalb eines oberen Terperaturgrenzwertes) gelangt iat.
  4. 4. Temperaturregler nach eine der Ansprüche 1 bis 3.
    d s d u r c h g e k e n n s e i o h n e t, daß die Vergleichsschaltung so ausgelegt ist, daß bei Bruch der Temperaturfühler und dementsprechendem Wegfall der FUhlerspannung am Eingang des Regelverstärkers eine Übertemperatur vortäuschende Regelabweichung ansteht, durch welche die Iieizung abschaltbar ist, und am Eingang des Überwachungskanal eine Regelabweichung zur Betätigung des externen Sicherheitsschaltkreises ansteht.
  5. 5. Tenperaturregier nach Anspruch 4, d z d u r c h 6 e k e n n n z e i o h n e t, daß durch die bei Fühlerbruch dem Überwachungskanal zuführbare Regelabweichung aufgrund der Bildung eines Spannungsabfalls gegenüber der dem Regelverstärker zuführbaren Regelabweichung das Vorhandensein einer Untertemperatur an der MeBstelle vortäuschbar ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3337170A1 (de) * 1982-10-16 1984-04-19 Yamato Scientific Co., Ltd., Tokyo Temperaturregeleinrichtung
DE19740169A1 (de) * 1997-09-12 1999-04-01 Grandi Angelo Cucine Spa Verfahren und Vorrichtung zur Kontrolle der Temperaturregelung beheizbarer Vorrichtungen

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