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DE2005627C - Pistenhobel zum Egalisieren von Skioder Skiliftpisten - Google Patents

Pistenhobel zum Egalisieren von Skioder Skiliftpisten

Info

Publication number
DE2005627C
DE2005627C DE2005627C DE 2005627 C DE2005627 C DE 2005627C DE 2005627 C DE2005627 C DE 2005627C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piste
planer
ski
slope
height
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Schmitten Böschung (Schweiz)
Original Assignee
Fa. Marcel Böschung, Schmitten, Freiburg (Schweiz)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft einen Pistenhobel zum durchgehende Kufen ausgebildet sind, so daß der Egalisieren von Ski- oder Skiliftpisten, welcher mit Pistenhobel eine Art Schlitten bildet,
mehreren, im Abstand voneinander etwa winkelrecht Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
zur Piste verlaufenden und höhenverstellbaren Auf- Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. Es reißern, mindestens einem höhenverstellbaren Hobel- 5 zeigt
messer und einem hinter diesem angeordneten, höhen- F i g. 1 einen Längsschnitt und
verstellbaren Planierschild sowie einer diesem nach- F i g. 2 ein Schaubild eines Pistenhobels gemäß der
geordneten Pistenwalze ausgestattet ist. Erfindung.
Bekannt ist ein achwerer, aufwendiger Pistenhobel Der in den Zeichnungen dargestellte Pistenhobel
zum präparieren von Skiabfahrten, bei dem am vor- io besitzt einen Hobelrahmen 1, der im weseni'ichen deren Ende eines Rahmens eine Reihe von Aufreiß- aus zwei vollen Seitenplatten 2 sowie in den Zeichzähnen höhenverstellbar gelagert ist. Hinter den nungen nicht näher dargestellten Querstreben besteht. Aufreißzähnen befindet sich ein höhenverstellbares Zwischen den auf ihrer Unter- und zum Teil auf Hobelmesser und hinter diesem ein Pflug zur seit- ihrer Vorderseite mit scharfen Kufen 3 versehenen liehen Abfuhr des abgehobelten Schnees. Hinter dem 15 Seitenplatten 2 ist ein über einen Betätigungshebel 4 Pflug sind im Rahmen zylindrische Pistenwalzen ge- und ein Gestänge 5 verschwenkbares Hobelmesser 6 lagert, die von einem Motor angetrieben werden und gelagert, wobei auf dessen Oberseite eine Reihe von auf denen der Pistenhobel fährt. Der bekannte Pisten- senkrecht abstehenden und als Aufreißer 7 dienenden hobel arbeitet bei der Talfahrt an einem Schleppseil Rippen aufgesetzt ist. In der Fahrtrichtung hinter hängend, das auf eine im Rahmen gelagerte, antreib- ao dem Hobelmesser 6 mit den Aufreißern 7 ist um seine bare und bremsbare Trommel aufwickelbar ist. Dem Oberkante zwischen den beiden Seitenplatten 2 ein Bedienungsmann wird bei der Steuerung des Pisten- als Streichplatte 8 ausgebildetes Planierschild hobeis ein hohes Maß an Geschicklichkeit abge- schwenkbar geL-gert, dessen unterer Rand 9 von fordert. Der vom Hobelmesser abgeschnittene Schnee einer nach unten abgewinkelten Schiene gebildet wird in gegebenenfalls vorhandene Vertiefungen der 25 wird. Die Streichplatte 8 ist auf ihrer Oberseite durch Piste hineingefegt. eine Feder 10 belastet, so daß sie gegen die Unterlage
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen angedrückt wird, wobei aber die Verschwenkung Pistenhobel zur Egalisierung von Ski- oder Skilift- nach unten durch einen Anschlag Il begrenzt wird, pisten zu schaffen, der als ieicht von Hand zu Auf jeder der Seitenplatten 2 ist eine Lagerplatte 12
habendes Gerät ausgebildet ist, ind zwar so, daß mit 30 mit zueinander koaxialen Drehbolzen 13 aufgeseiner Hilfe sowohl bei der Bergfahrt als auch bei schweißt, um welche zwei Arme 14 schwenkbar geder Talfahrt, gleichgültig welche Schneeverhältnisse lagert sind, deren freie Enden durch eine Achse 15 vorliegen, eine Piste gewalzt und im Bedarfsfalle für eine im Querschnitt polygonale Pistenwalze 16 auch egalisiert werden kann. miteinander verbunden sind. Dabei sind die Ab-
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einem 35 messungen so gewählt, daß die Pistenwalze 16 von Pistenhobel der eingangs beschriebenen Art gemäß der in der Zeichnung in ausgezogenen Strichen dargeder Erfindung dadurch, daß die Aufreißer auf der stellten Stellung I hinter der Streichplatte 8 in die in nach oben weisenden Klingenfläche des Hobelmesser strichpunktierten Linien dargestellte Stellung'II vor angeordnet und mit diesem fest verbunden sind, das dem Hobelmesser 6 verschwenkt werden kann. Die Planierschild als eine Streichplatte ausgebildet und 40 beiden Seitenplatten 2 sind je mit einer Festellvorum eine waagerechte Achse im Hobelrahmen ver- richtung 17 versehen, welche dazu dient, die Arme schwenkbar gelagert ist und die diesem nachgeschal- 14 in der Stellung II in einem vorbestimmbaren tete, mit polygonaler Mantelfläche ausgebildete Pisten- Winkel zu arretieren. Am vorderen Ende der beiden walze im Hobelrahmen höhenverschwenkbar und Seitenplatten 2 ist je ein Holm 18 angelenkt, an deren darüber hinaus so verschwenkbar gelagert ist, daß 45 freien Enden eine an sich bekannte Einrichtung 21 sie im Bedarfsfalle vor das Hobelmesser hin in ver- zur Verbindung des Gerätes mit dem Schlepporgan schiedene Lagen verschwenkbar ist. ;ines Skiliftes angebracht ist.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist Abweichend vom dargestellten Ausführungsbei-
vorgesehen, daß bei mindestens zwei Hobelmessern spiel kann auch eine Mehrzahl von hintereinander diese hintereinander und in der Höhe gegeneinander 50 angeordneten Hobelmessern vorgesehen sein. Dabei versetzt angeordnet sind, so daß jedes der Hobel- liegen die jeweils hinteren Hobelmesser tiefer als das messer eine verhältnismäßig geringe Schnittiefe zu jeweils vordere. Solche mehrfache Hobelmesser bewältigen hat und dennoch insgesamt eine erheb- haben den Vorteil, daß entweder insgesamt gesehen liehe Schichtdicke abgehobelt werden kann. größere Schnitthöhen erreicht werden können, oder
Zum elastischen Anpressen des Randes der Streich- 55 daß — bei gleicher Schnitthöhe — ein ruhigeres, platte an die Skipiste kann wenigstens eine Feder d. h. weniger ruckweises Fahren ermöglicht wird, vorgesehen sein. Ferner ist es möglich, außen an den Seitenplatten
Ferner kann man einen Anschlag zur Begrenzung noch je eine zusätzliche Pistenwalze aufzustecken, des Schwenkwinkels der Streichplatte vorsehen, um und zwar sowohl in der Stellung I als auch in der beispielsweise im Scheitelpunkt des Profilwinkels 60 Stellung II.
einer Skipiste abgehobelten Schnee ablägern zu Bei Verwendung des dargestellten, als Schlitten
können, ohne daß dieser von der Streichplatte wieder ausgebildeten Pistenhobels zur Verbesserung einer weggekratzt wird. Ski- oder Skiliftpiste werden die Einrichtungen 21
Der Rand der Streichplatte ist zweckmäßig nach mit dem nicht dargestellten Schlepporgan des Skiunten abgewinkelt. 6j liftes verbunden, während die Bedienungsperson auf
Gemäß einer bevorzugten AusfUhrungsform der Skiern zwischen den Holmen 18 steht. Mit dem Erfindung ist vorgesehen, daß die Seitenplatten des Betätigungshebel 4 wird die gewünschte Schnittiefe Rahmens als über die ganze Länge des Pistenhobels des Hobelmessers 6 eingestellt. Das Hobelmesser
schneidet nun einen Teil der sich auf Skiliftpisten im allgemeinen bildenden Rippen ab, wobei die abgeschnittenen Schneestücke in den Bereich der Aufreißer? gelangen, wo sie zerkleinert werden, um anschließend in den seitlich durch die Seitenplatten 2 und hinten Jurch die Streichplatte 8 abgeschlossenen Auffangraum 22 zu gelangen. Die Streichplatte 8 bzw. deren abgewinkelter Rand 9 verteilt nun die anfallenden Schneestücke derart, daß sie die zwischen den beispielsweise auf halber Höhe abgeschnittenen Rippen verbleibenden Mulden ausfüllen. Dem abgewinkelten Rand 9 fällt noch die Aufgabe zu, abgesehen von der Wirkung der Feder 10 zu erreichen, daß die Streichplatte 8 dem aus dem Auffangraum 22 anfallenden Schnee einen größeren Widerstand entgegensetzt. Bei Fahrtunterbrechungen wirkt der Rand 9 weiter als Rückfahrsichsrung. Schließlich ermöglicht die beschriebene Anordnung auch eine Egalisierung in Fahrtrichtung, d. h. das Auffüllen von sich in Fahrtrichtung erstreckenden Mulden sowie eine Egalisierung von scharfen Winkeln im Längsprofil der Skiliftpiste. Im letzten Falle beispielsweise wird die Schwenkbewegung der Streichplatte 8 durch den Anschlag 11 begrenzt, so daß im Scheitelpunkt des Profilwinkels aus dem Auffangraum Schnee abgelagert werden kann, ohne daß dieser vom Rand 9 der Streichplatte 8 wieder weggekratzt würde.
Die Anordnung des Auffangraumes 22 erlaubt es beispielsweise auch, ausschließlich zum Zwecke der Füllung dieses Auffangraumes mit dem Pistenhobel durch den Neuschnee zu fahren, um diesen Neuschnee auf der zu verbessernden Piste insbesondere in Rillen und Profilknicken abzulagern. Beim Schleppen des Pistenhrbels durch das Schlepporgan eines Skiliftes wird die Pistenwalze 16 meistens mit Vorteil in der hinteren Stellung I belassen, wo sie an ihren beiden Armen 14 frei auf der bereits egalisierten Piste aufliegt und die aus dem Auffangraum 22 auf die Piste verteilten Schneemengen zusammendrückt. Nach einem ergiebigen Schneefall kann aber die Pistenwalze 16 in der Stellung II — also nach vorne geschwenkt und mitteb der Feststellvorrichtung 17 festgestellt — verwendet werden, um den Schnee bei hochgeschwenktem Hobelmesser 6 zu verdichten. Dabei hat die polygonale Querschnittsform der Pistenwalze gegenüber beispielsweise bekannten zylinderförmigen Walzen den Vorteil, daß die Walze nicht nur auf der Schneeoberfläche abrollt, sondern mit ihren Seitenflächen die Schneeoberfläche beklopft.
Während der Rückkehr des Pistenhobels zum Ausgangspunkt kann dieser zur Präparierung einer Abfahrtpiste verwendet werden. Zu diesem Zweck wird das Hobelmesser 6 mit dem Betätigungshebel 4 nach oben in die gestrichelt angedeutete Ruhelage verschwenkt und die Pistenwalze 16 in die Stellung H nach vorne geschwenkt, während die Bedienungsperson, ähnlich wie bei einem Rettungsschlitten, ihren Platz wischen den Holmen 18 beibehält. Die Pistenwalze befindet sich damit hinter der Bedienungsperson und wird in einer passenden Stellung mit der Feststellvorrichtung 17 arretiert. Dies hat zur Folge, daß, wenn die Bedienungsperson vorne auf die Holme 18 druckt, der Schlitten hinten enttastet, d.h. im wesentlichen um die Auflagefläche der Pistenwalze 16 verschwenkt wird. Diese Entlastung des Schlittenhinterteiles gestattet nun eine sehr ein- ?.h'c euerunß des Pistenhobels bei der Abfahrt und veSTEem eine bisher unerreichte, Wendiu-St Dabei verhindern die scharfen Kufen 3 em Ab-Sen des Schlittens bei Fahrten quer zum Hang. D?e Erfindung schafft also einen Pistenhobel zur EgSsierung von Ski- und Skiliftpisten als leicht von Hand zu habendes Gerät, mit dessen Hilfe sowohl bei der Berg- als auch bei der Talfahrt und unabha,g.g von den Schneeverhältnissen eine Piste gewalzt und im Bedarfsfall auch egalisiert werden kann.
Das beschriebene und dargestellte Ausfuhrungsbeispiel kann in verschiedener Hinsicht abgewannt werden. Sü könnten z.B. mehrere Hobelnder6 vorgesehen sein, und zwar hintereinander angeordnet und in der Höhe gegeneinander versetzt, damit ..:Jes emzelne eine geringere Schniitiefe zu bewältigen Uat.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Pistenhobel zum Egalisieren von Ski- oder Skiliftpisten, welcher mit mehreren, im Abstand voneinander etwa winkelrecht zur Piste verlausenden und höhenverstellbaren Aufreißern, mndestens einem höhenverstellbaren Hobelmesser und einem hinter diesem angeordneten, höhenveistellbaren Planierschild sowie einer diesem nacngeprdneten Pistenwalze ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufreißer(7) auf der nach oben weisenden Klingenflächc des Hobelmessers (6) angeordnet und mit diesem fest verbunden sind, das Planierschild als eine Str.ichplatte (8) ausgebildet und um eine waagerechte Achse im Hobelrahmen (1) verschwenkbar gelagert ist und die diesem nachgeschaltete, mit polygonaler Mantelfläche ausgebildete Pistenwalze (16) im Hobelrahmen (1) höhcnverschwenkbar und darüber hinaus so verschwenkbar gelagert ist, daß sie im Bedarfsfall vor das Hobelmesser hin in verschiedene Lagen verschwenkbar ist.
2. Pistenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mindestens zwei Hobelmessern (6) diese hintereinander und in der Höhe gegeneinander versetzt angeordnet sind.
3. Pistenhobel nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch wenigstens eine Feder (10) zum elastischen Anpressen des Randes (9) der Streichplattt (8) an die Skipiste.
4. Pistenhobel nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, gekennzeichnet durch einen Anschlag (11) zur Begrenzung des Schwenkwinkels der Streichplatte (8).
5. Pistenhobel nach einem der vorangehenden Ansprache, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (9) der Streichplatte (8) nach unten abgewinkelt ist.
6. Pistenhobel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenp'atten (2) des Rahmens (1) als über die ganze Länge des Pistenhobels durchgehende Kufen (3) ausgebildet sind.
7. Pistenhobel nach einem der Ansprüche bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außen* Seiten jeder Seitenplatte (2) zusätzlich eine nach Anspruch 1 ausgebildete Pistenwalze (16) in der Stellung I oder Stellung Π aufsteckbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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