DE2005519A1 - Hypodermic syringe needle - Google Patents
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Description
- Spritzenkanüle sowie Verfahren und Vorrichtung zu deren Herstellung Die Erfindung betrifft eine Spritzenkanüle, bestehend aus einem Kanülenrohr mit einer den gesamten Rohrquerschnitt schräg zur Rohrachse schneidenden Spitzenschlifffläche.
- Die den gesamten Rohrqurellerschnitt derzeit von der Industrie gefertiger Spritzenkanülen schneidenden Spitzenschlifffläche liegen jeweils auf einer das Kanülenrohr schräg zur Rohrachse schneidenden Ebene. Diese Spitzenschlifffläche bildet daher eine elliptische Ringfläche, von deren Hauptscheiteln einer das spitzwenseitige Kanülenende bildet. Die Anordnung der Spitzenschliffläche bedingt, daß sich der Rohrquerschnitt ausgehend von der Kanülenspitze sehr rasch vergrößert, wofurch der Einstich in die Haut- oder Muskelgewebe bzw. in Blutgefäßwandungen erschwert wird.
- In der Praxis wird daher die Spitzenschliffläche in Richtung zu dem sich bis an das spitzenseitige Ende der Kanüle erstreckenden Wandungsbereich des Kanülenrohrs während eines zweiten Arbeitsganges meistens konkav nachgeschliffen. Dadurch wird im eigentlichen Spitzenbereich ein sehr kleiner und erst anschließend ein ständig steiler werdender Anstiegwinkel der Spitzenschliffläche erzielt.
- Trotz dieses Mehraufwands für den konkaven Nachschliff der Spitzenschliffläche bildet deren am spitzendeitigen Rohrende angeordnete Hauptscheitel keine eigentliche Spitze, sondern eine, wenn auch mit einem sehr kleinen Radius, gekrümmte Wandungskante. Dies kann bei Injektionen in Blutgetäße dazu führen, daß die Kanülenspitze von der Gefäßwendung abgleitet. Es ist daher in vielen Fällen erforderlich, die Kanülenspitze während zwei weiteren Arbeitsgängen mit zwei Hilfsschieffen zu versehen, die jeweils auf einer zu der den gesamten Rohrquerschnitt schräg schneidenden Spitzenschliffläche etwa rechtwinklägen und sich im Spitzenbereich schneidenden Ebenen liegen. Dadurch wird jedoch die Kanülenspitze in Richtung zum spritzenseitigen Rohrende in einen stärkeren Wandungsbereich verlagert, so daß eine zur Rohrachse radiale Spitzenkante entsteht. Diese kann nicht nur den Einstich der Kanülenspitze erschweren bzw.
- für den Patienten schmerzvoller gestalten, sondern außerdem bei der Injektion in ein Blutgefäß die Gefahr bedingen, daß dessen der Einstichstelle etwa gegenüberliegende Innenwand durch das untere Kantenende aufgeritzt und durchstoßen wird. Es ist daher meistens erforderlich, die Kanülenspitze während eines fünften Arbeitsganges von unten her derart schräg nachzuschleifen, daß eine zumindest annährend punktförmige Kanülenspitze ensteht, die etwas innerhalb der benachbarten äußeren Mantellinie des Kanülenrohrs liegt.
- Den obigen Ausführungen läßt sich entnehmen, daß eine leicht zu handhabene Spritzenkanüle mit gutem Stichvermögen derzeit einen erheblichen Fertigungsaufwand erfordort, der insbesondere dann unwirtschaftlich ist, wenn jede Spritzenkanüle nur benutzt werden soll.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leicht zu handhabende Spritzebnkanüle mit optimalem Stichvermögen zu schaffen, die in großen Stückzahlen wirtschaftlicher als bisher herzustellen ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Spitzenschliffläche einen reellen Bereich eines zumindest den Spitzenabschnitt des Kanülenrohrs umhüllenden ideellen Kegelmantels mit einer etwa in Richtung der Rohrachse von dieser im Abstand verlaufenden ideellen Kegelachse bildet.
- Aufgrund dieser Ausbildung der Spitzebnschliffläche verläuft diese zwischen Kegelschnittlinien, die dann entstehen, wenn ein Kegelmantel von einem Rohr eines gegenüber dem Durchmesser der Kegelbasis kleineren Außendurchmessers mit etwa in Richtung der Kegelachse von dieser im Abstand verlaufenden Rohrachss durchdrungen wird.
- Diese Kegelschnittlinien weisen bei vorderlicher, etwa rechtwinklig zur Kegelachse erfolgender Betrachtung jeweils die Form eines Tropfens auf, dessen der Segelspitse zugewandtes Ende immer spitzer wird, je näher die am letzteren endende Rohrmantellinie mit diesem Ende an die Kegelspitze herangeführt wird. Bei der erfindungsgemäßen Spritzenkanüle sind daher mannigfaltige und dem Jeweiligen Verwendungszweck entsprechende Spitzenschlifflächen, gegebenenfalls mit einer tatsächlichen Spitze, herstellbar, indem lediglich der abstdndliche Verlauf der Rohrachse von der Kegelachse entsprechend, vorzugsweise achsparallel, gewählt wird. Seitlich an die Kanülenspitze herangeführte Hilfsschlifflächen sind daher nicht mehr erforderlich, sodaß bereits dadurch eine gegenüber bislang wesentlich wirtschaftlichere Fertigung der Spritzenkanüle gewährleistet ist. Außerdem weisen die bereits vorher beschriebenen Kegelschnittlinien in Tropfenform zumindest im Bereich des breiten Tropfenendes in der Seitenprojektion einen zur Kegelachse konkaven Verlauf auf, so daß sich auch der bislang in den meisten Fällen erforderliche, konkave Nachschliff der Spitzenschliffläche erübrigt.
- Wird, wie bei einer bevorzugten Ausführungsform der Spritzenkanüle vorgesehen, die Achse des ideelen Kegelmantels längs einer Mantellinie der inneren Rohrwandung des Kanülenrohrs oder vorzugsweise im Bereich dessen Wanddicke angeordnet, so bildet das spitz zulaufende Tropfenende der inneren ICegelschnittlinie eine tatsächliche Spitze, m der, von oben gesehen, ein Bereich der Spitzenschliffläche in später noch näher beschriebener Weise von unten her schräg ansteigt. Während des einzigen Arbeitsvorgangs zum Fertigen dieser den Rohrquerschnitt zur Gänze schneidenden Spitzenschliffläche entsteht daher ohne das Erfordernis weiterer Nach- bzw. Hilfsschliffe am Kanülenrohr nicht nur eine tatsächliche Spitze, sondern außerdem in der Seitenprojektion ein zumindest bereichsweise konkaver Spitzenabschnitt und, falls gewünscht, auch eine von unten her zur Spitze schräg ansteigenden Spitzenfläche, wodurch die erfindungsgemäße Spritzenkanüle ein leichtes Handhaben sowie ein optimales Stichvermögen gewährleistet und wesentlich wirtschaftlichor als bislang in großen Stückzahlen herstellbar ist.
- Die Erfindung schließt auch ein zur Herstellung der vorher beschriebenen Spritzenkanüle geeignetes Verfahren ein, demzufolge wie bislang das Kanülenrohr und ein in Umlauf versetzbarer Schleifkörper bzw. ein im Umlauf versetzbares Schleifband einander derart genähert werden, daß eine am letzteren dem Kanülenrohr zugewandte Schleiffläche schräg zur Rohrachse bis zur Fertigstellung der den gesamten Rohrqueschnitt schneidenden Spitzenschlifffläche an der Rohrwandung angreift. Um die Spitzenschlifffläche hierbai als reellen Bereich eines zumindest den Spitzenabschnitt des Kanülenrohrs umhüllenden ideellen Kegelmantels mit einer etwa in Richtung der Rohrachse von dieser im Abstand verlaufenden ideellen Kegelachse auszubilden, ist vorgesehen, dar, das Kanülenrohr und die Schleiffläche zumindest während deren Angriffs an der Rohrwandung relativ zueinander um die ideelle Kegelachse bewegt werden.
- Lediglich die Relativverdrehung zwischen dem Kanülenrohr und der Schleiffläche während daren Angriffs an der Rohrwandung bewirkt, daß die Spritzenkanüle bei der vorher beschriebenen, bevorzugten Anordnung der ideellen Rohrachse im Bereich der Wandungsdicke des Kanülenrohrs eine Spitzenschliffläche mit einer tatsächlichen Spitze, einer zumindest bereichsweisen konkaven Wölbung in Richtung zur Rohrachse und einer von unten her nur Spitze ansteigenden Schrägfläche erhält.
- Die Erfindung betrifft auch eine zum Durchführen des oben beschriebenen Verfahrens geeignete Vorrichtung, die, wie bekannte Vorrichtungen der gleichen Art, aus einer Einspannvorrichtung für das Kanülenrohr und einem Lagersowie Antriebssystem für den Schleifkörper bzw. das Schleifband besteht, wobei die Eispannvorrichtung des Kanülenrohres und wenigstens das Lagersystem des Schleifkörpers bzw. Schleifbande zumindest in einer zu dessen Schleiffläche winkeligen Richtung relativ zueinander verschiebbar gelagert sind. Die um die ideelle Kegelachse relative Verdrehung zwischen dem Kanülenrohr und der Schleiffläche wird dadurch erreicht, daß zumindest die Eimspannvorrichtung an wenigstens einem koaxial zur ideellen Kegelachse verdrehbaren Tragelement bezüglich dessen Drehachse exzentrisch, vorzugsweise außerdem bozüglich der Exzentrizität verstellbar, gelagert ist.
- Aufgrund dieser einfachen Konstruktionsmaßnahmen können entweder das Kanülenrohr und die Schleiffläche des Schleifkörpers bzw, Schleifbands relativ zueinander um die ideelle Kegelachse oder ledglich das Kanülenrohr bei ortsfest gelagerter Schleiffläche bzw. in kinematischer Umkehrung bei gegen Verdrehen gesicherter Einspannvorrichtung sowie um die iedeelle Kegelachse umlaufender Schleiffläche verdreht werden, Falls die Spitzschliffläche bei feststehender Einspannvorrichtung für das Kanülenrohr sowie um die iedeelle Kegelachse umlaufender Schleiffläche hergestellt werden soll, kann eine besonders einfache Ausführungsform der Vorrichtung Anwendung finden, bei der die Schleiffläche des Schleifkörpers eine sowohl tu dessen Umlaufachse als auch zur ideellen Kegelachse koaxiale Negativform zumindest des den Spitzenteil des Kanülenrohrs einhüllenden ideellen Kegelmantels bildet, wobei die Einspannvorrichtung bezüglich der ideellen Kegelachse exzentrisch, vorzugsweise bezüglich der Exzentrizität verstellbar, drehfest angeordnet ist.
- Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung mit einer vordrehbar gelagerten Einspannungvorrichtung ist darin zu sehen, daß die letztere beiderseits des Schleifkörpers das Einspannen eines wenigstens die doppelte Länge der Spritzenkanüle aufweisenden Kanülenrohre gestattende Spannelemente aufweist, und daß am Schleifkörper zwei jeweils zumindest bezüglich des Spitzenwinkels des ideellen Kegelmantels diesem entsprechende Kegelstumpf- bzw.
- Kegelkörper gemeinsamer Basis mit ihren Mantelflächen je eine Schleiffläche bilden sowie etwa achsparallel zur Rohrachse in Umdrehung versetzbar sind. Mittels einer derartig ausgebildeten Vorrichtung ist es möglich, etwa im mittleren Längenbereich eines zumindest die doppelte Länge des Spritzenkanüle aufweisenden Kanülenrohrs gleichzeitig zwei mit den Spitzen aneinander anschließende Spitzenschlifflächen zu fertigen, so daß in wirtschaftlicher Weise während eines einzigen Arbeitsganges zwei Spritzenkanülen gefertigt werden können.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigen: Fig. 1 eine in stark vergrößertem Maßstab schematisch dargestellte Seitenansicht eines Teils einer Spritzenkanüle im Bereich einer Kanülenspitze; Fig. 2 eine schematische dargestellte Draufsicht auf die Spritzenkanüle gemäß Fig. 1; Fig. 3 und 4 jeweils in stark vergrößertem Maßstab schematisch dargestellte Seitenansichten unterschiedlicher Ausführungsformen von Spritzenkanülen und Fig. 5 bis 7 jeweils schematisch dargestellte Ansichten unterschiedlicher Ausführungsformen und Vorrichtungen zum Herstellen der Spritzenkanülen gemäß Fig. 1 bis 4.
- Eine Spritzenkanüle gemäß der Zeichnung besteht aus einem Kanülenrohr 1 mit einer Wanddicke WD und einer den gesamten Rohrquerschnitt schräg zur Rohrachse RA schneidenden Spitzenschliffläche 1a, die in den Figuren schraffiert eingezeichnet ist.
- Die Spitzenschliffläche 1a bildet einen reellen Bereich eines ideellen Kegelmantels KM (punktiert eingezeichnet), der zumindest den Spitzenabschnitt des Kanülenrohrs 1 mit dessen Spitze benachbarter Kegelspitze einhüllt und eine etwa in Richtung der Rohrachse RA von dieser im Abstand verlaufende, ideelle Kegelachse KA aufweist.
- Aufgrund dieser Ausbildung der Spitzenschliffläche 1a ist diese durch zwei Kegelschnittlinien 1aa, 1ab begenzt, di. in der Draufsicht gemäß der Figur 2 Jeweils die Form eines Tropfens aufweisen.
- Bei der Ausführungsform der Spritzenkanüle gemäß Fig.1 und 2 ist die ideelle Kegel achse KA längs einer Mantellinie der inneren Wandung des Kanülenrohrs RA und demzufolge parallel zur Rohrachse RA zwischen dieser und dem Außenmantel des Kanülenrohrs 1 angeordnet.
- Aufgrund dieser Anordnung der ideellen Kegelachse KA bildet die innere Kegelschnittlinie 1aa am spitzenseitigen Ende des Kanülenrohrs 1 eine tatsächliche Spitze 1ac und weist in der Seitenansicht gemäß Fig. 1 eine in ihrer Längsrichtung zu dem bis an die Spitze 1ac verlaufenden Wandungsbereich des Kanülenrohrs 1 konkave Krümmung 1ad auf. Die äußere Kegelschnittlinie 1ab umschließt die Außenseite des bis zur Spitze 1ac verlaufenden Wandungsbereichs des Kanülenrohre 1 sowohl im Abstand von der Spitze ac als auch im Abstand von der ideellen Kegelachse KA, so daß eine von der Außenwand des Kanülenrohrs 1 von unten her zur Spitze 1ac schräg ansteigende Fläche 1ae entsteht.
- Bei der Ausführungsform der Spritzenkanüle gemäß Fig. 3 ist die ideelle Kegelachse KA des ideellen Kegelmantels KM parallel zur Achse RA des Kanülenrohrs 1 außerhalb dessen Außenwandung angeordnet. Dadurch entsteht eine Spitzenschliffläche 1a', die eine leicht abgerundete, jedoch sehr scharfkantige, Spitze 1ac' und in Längsrichtung eine von der Spitze 1ac' flach und dann immer steiler werdend ansteigende Konkavkrümmung 1ad' bildet. Bei dieser Ausführungsform der Spritzenkanüle bildet die Spitzenschliffläche 1a' keine zur Spitze 1ac' von unten her ansteigende Fläche.
- Beim Ausführungsbeispiel einer Spritzenkanüle gemäß Fig. 4 ist die ideelle Kegelachse KA des ideellen Kegelmantels KM im Bereich der Wandungsdicke WD des Kanülenrohrs 1 parallel zu dessen Rohrachse RA angeordnet. Dadurch entsteht eine der Spitzenschliffläche 1a gemäß Fig. 1 ähnliche Spitzenschliffläche 1a" mit einer sie innenseitig begrenzenden Kegelschnittlinie 1aa", die gleichfalls eine tatsächliche Spitze 1ac" bildet. Die Spitzenschliffläche 1a" ist außenseitig durch eine Kegleschnittlinie 1ab" begrenzt, die jedoch die Außenseite des bis zur Spitze 1ac" verlaufenden Wandungsbereichs des Kanülenrohrs 1 in einem verhältnismäßig kleinen Abstand von der Spitze 1ac" und der ideellen Kegelachse KA unterseitig umschließt. Dadurch entsteht eine zur Spitze 1ac" von unter her kurz ansteigende Fläche 1ac".
- Eine zum Herstellen der Kanülenrohrs gemäß Fig. 1 bis 4 geeignete Vorrichtung ist in das Fig. l5 dargestellt.
- Diese Vorrichtung besteht aus einer von Einspannen des Kanülenrohrs 1 geeigneten Vorrichtung, beispielsweise einem Zanhenfutter 2, sowie einem Lager- und Antriebssystem, beispielsweise einem Elektromotor 3, für einen das durch in Umlauf versetzbaren Schleifkörper 4, der beim Ausführungsbeispiel scheibenfürmig ausgebildet ist und eine dem Kanülenrohr 1 zugewandte Schleiffläche 4a aufweist. Die Einspannvorrichtung 2 und des Lager- sowie Antriebssystem 3 des Schleifkörpers 4 relativ zueinander wenigstens in einer zu dessen Schleiffläche 4a winkeligen Richtung verschiebbar, beispielsweise auf einem nicht eingezeichneten Drehbankbett, gelagert.
- Die Einspannvorrichtung 2 ist an einem, Trägerelement 5 angeordnet, das um eine mit der ideellen Kegelachse KA des ideellen Kegelmantels KM koaxiale Drehachse DA verdrehbar ist. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist das Trägerelement 5 der Einspannvorrichtung 2 in ein koaxial mit der ideellen Kegelachse KA des ideellen Kegelmantels KM koaxiales Dreibackenfutter 6 eingespannt, das in einem längs des bereits vorhererwähnten Drehbankbette verschiebbaren, nicht eingezeichneten Spindelstock gelagert ist.
- Die Einspannvorrichtung 2 ist am Trägerelement 5 exzentrisch zu dessen Drehachse DA angeordnet und bezüglich seiner Exzentrizität längs Führungsbahnen 5a des Trägerelements 5 durch Justierschrauben 5b verstellbar. Wird das Kanülenrohr 1 durch die Einspannvorrichtung 2 während der Annäherungsbewegung an die Schleiffläche 4a des umlaufenden Schleifkörpers 4, beispielsweise in Richtung des Pfeiles 7, durch einen nioht eingezeichneten Antrieb des Dreibackenfutters 6 in Umdrehung versetzt und weist hierbei die in der Fig. 1 dargestellte Exzentrizität E zur ideellen Kegelachse KA des ideellen Kegelmantels KM auf, so entsteht, vorausgesetzt, daß das Kanülenrohr 1 mit einer zur Umlaufgeschwindigkeit des Schleikörpers 4 gegensinnigen oder zumindest unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeit im Jeweiligen Angriffsbereich der Schleiffläche 4a ua die ideelle Kegelachse KA verdreht wird, die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Spitzenschliffläche 1a.
- Der gleiche Effekt könnte auch dadurch erzielt werden, daß die gegenüber der ideellen Kegelachse ICA des ideellen Kegelmantels KM die Exzentrizität E aufweisende Einspannvorrichtung des Kanülenrohrs 1 gegen Verdrehung gesichert wird, während zumindest das Lagersystem des umlaufenden Schleikörpers 4 an einem um die ideelle Kegelachse KA verdrehbaren Stützelement angeordnet und um die ideelle Kegelachse KA verdreht wird. Anstelle des Schleifkörpers 4 könnte auch ein Schleifband mit einer dem Kanülenrohr 1 zugewandten Schleiffläche verwendet werden.
- In der Fig. 6 ist eine Schleifvorrichtung dargestellt, die sich von der gemäß fig. 5 nur dadurch unterscheidet, daß sie einen walzenförmigen Schleikörper 4' aufweist, der beispielsweise in Richtung des Pfeils 8 durch einen Elektromotor 3' koaxial zur ideellen Kegelachse KA des ideellen Kegelmantels KM in Umlauf versetzbar ist. Der Schleikörper 4' weist eine Schleiffläche 4a' auf, die eine sowohl zur Umlaufachse des Schleifkörpers 4' ale auch zur ideellen Kegelachse KA koaxiale Negativform zumindest des den Spitzenteil des Kanülenrohrs 1 umhüllenden Bereiche des ideellen Kegelmantels KM bildet.
- Falls die Einspannvorrichtung 2 mit dem Kanülenrohr 1 der in Fig. 1 dargestellten Exzentrizität zur ideellen Kegelachse KA gegen Verdrehen gesichert und der umlaufenden Schleiffläche 4a' genähert wird, so entsteht während deren Angriffs an der Wandung des Kanülenrohrs 1 die in Fig. 1 dargestellte Spitzenschliffläche 1a. Auch hierbei könnte der gleiche Effekt dadurch erzielt werden, daß der Schleifkörper 4' gegen Verdrehen gesichert wird, während Dreibackenfutter 6 mit den Trägerelement 5 der Einspannvorrichtung 2 und deren Exzentrizität e sur ideellen Kegelachse KA un diese in Umlauf versetzt wird.
- Die Fig. 7 zeigt eine Schleifvorrichtung, mittels der gleichzeitig zwei Spritenkanü1en hergestellt werden können. Diese Schleifvorrichtung ist mit einem Schleifkörper 4" ausgestattet, der beim Ausführungsbeispiel eine beiderseitige Lagerung 9,9 aufweist und durch einen Riemenantrieb 10 in Umlauf versetzbar ist. Diese Schleifvorrichtung ist mit einer um eine Drehachse DA", beispielsweise in Richtung des Pfeils 11 durch einen nicht eingezeichneten Antrieb, in Umdrehung versetzbaren Einspannvorrichtung 2" ausgestattet, die beiderseits des Schleikörpers 4" zwei das Einspannen eines zumindest die doppelte Länge der Spritzenkanüle aufweisenden Kanülenrohrs 1" gestattende koaxiale Spannelemente, beispielsweise gleichfalls Futterzangen 2, aufweist. Diese sind mit einstellbarer Exzentrizität zu ihrer Drehachse DA" angeordnet, die abstanisparallel zur Umlaufachse des Schleikörpers 4" verläuft. Am letzteren bilden zwei jeweils zumindest bezüglich des Spitzenwinkels des ideellen Kegelmantels KM diesem entsprechende Kegelstumpf- bzw.
- Kegelstumpfkörper gemeinsamer Basis mit ihren Mantelflächen je eine Schleiffläche 4a".
- Falls die Einspannvorrichtung 2" mit einer Exzentrizität E gemäß Fig. 1 bezüglich ihrer Drehachse DA" eingestellt it, entstehen beim Angriff der Schleifflächen 4a", 4a" des Schleikörpers 4" gleichzeitig zwei Spitzenschlifflächen 1a und demzufolge gleichzeitig zwei Spritzenkanülen.
Claims (13)
1. Spritzenkanüle, bestehend aus einem Kanülenrohr mit einer den gesamten
Rohrquerschnitt schräg zur Rohrachse schneidenden Spitzenschliffläche, dadurch g
e k e n n -z e i c h n e t, daß die Spitzenschliffläche (1a bzw.
1a' bzw. 1a") einen reelen Bereich eines zumindest den Spitzenabschnitt
des Kanülenrohrs (1 bzw. 1") umhüllenden ideellen Kegelmantels (KM) mit einer etwa
in Richtung der Rohrachse (RA) von dieser im Abstand verlaufenden ideellen Kegelachse
(KA) bildet.
2. Spritzenkanüle nach Anspruch 1, dadurch g e k e a n s'e i c h
n e t , daß die ideelle Achse (KA) des ideellen Kegelmantels (KM) parallel zur Rohrachse
(RA) verläuft.
3. Spritzenkanüle nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -s e i c h
a e t , daß die ideelle Achse (KA) dem ideellen Kegelmantels (KM) zwischen der Rohrachse
(RA) und dem Außenmantel des Kanülenrohrs (1 bzw. 1") verläuft.
4. Spritzenkanüle nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h
n t t daß die ideelle Achse (KA) des ideellen Kegelmantels (KM) im Bereich der Wandungsdicke
(WD) des Kanülenrohres (1 bzw. 1") verläuft.
5. Verfahren zum Herstellen einer Spritzenkanüle nach den Ansprüchen
1 bis 3, demzufolge das Kanülenrohr und ein in Umlauf versetzbarer Schleifkörper
bzw. ein in Umlauf versetzbares Schleifband einander derart genähert werden, daß
eine am letzteren dem Kanülenrohr zugewandte Schleiffläche schräg zur Rohrachse
bis zur Fertigstellung an der den gesamten Rohrquerschnitt schneindenden Spitzenschliffläche
an der Rohrwandung angreift, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Kanülenrohr
und die Schleiffläche zumindest während deren Angriffs an der Rohrwandung relativ
zuneinander um die ideelle Kegelachse bewegt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t,
daß das Kanülenrohr mit einer zur Umlaufgeschwindigkeit der Schleiffläche gegensinnigen
oder zumindest unterschiedlichen Umfangsgeschwindigkeit im jeweiligen Angriffsbereich
um die ideelle Kegelachse verdreht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t,
daß das Kanülenrohr gegen Verdrehen gesichert unf etwa längs der ideellen Kegelachse
mit zu dieser im Abstand verlaufenden Rohrachse in Richtung zur Schleiffläche bewegt
wird, während diese um die ideelle Kegelachse verdreht wird.
8. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen
5 und 6, bestehend aus einer Einspannvorrichtung für das Kanülenrohr und einem Lager-
sowie Antriebssystem des Schleikörpers bzw. Schleifbandes, wobei die Einspannvorrichtung
des Kanülenrohrs und wenigstens das Lagersystem des Schleikörpers bzw. Schleifbandes
in einer zu dessen Schleiffläche winkeligen Richtung relativ zueinander verschiebbar
gelagert sind, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß zumindest die Einspannvorrichtung
(2 bzw. 2") an wenigstens einem koaxial zur ideellen Kegelachse (KA) des ideellen
Kgelmantels (KM) verdrehbaren Tragelement (5) bezüglich dessen Drehachse (DA) exzentrisch
gelagert ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n -z e i c h n e
t, daß die Einspannvorrichtung (2 bzw.
2") besüglich ihrer Exzentrizität (E) zur Drehachse (DA) des Trägerkörpers
(5) an diesem verstellbar gelagert ist.
10. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen
5 und 7, bestehend aus einer Einspannvorrichtung für das Kanülenrohr und einem Lager-
sowie Antriebssystem des Schleifkörpers, wobei die Einspannvorrichtung des Kanülenrohrs
und wenigstens das Lagersystem des Schleifkörpers in einer zu dessen Schleiffläche
winkeligen Richtung relativ zueinander verschiebbar gelagert sind, dadurch g e k
e n n æ e i c h n e t daß zumindest das Lagersystem des in Umlauf versetzbaren Schleifkörpers
(4) an einem um die ideelle Kegelachse (KA) des ideellen Kegelmantels (KM) verdrehbaren
Stützelement angeordnet ist, und daß die Einspannvorrichtung (2) betüglich der ideellen
Kegelachse exzentrisch drehfest angeordnet ist.
11. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den Ansprüchen
5 und 7, bestehend auß einer Einspannvorrichtung für das Kanülenrohr und einem Lager-
sowie Antriebssystem des Schleifkörpers, wobei die Einspannvorrichtung des Kanülenrohrs
und wenigstens das Lagersystem des Schleifkörpers in einer zu dessen Schleiffläche
winkeligen Richtung relativ zueinander verschiebbar gelagert sind, dadurch g e k
e n n z e i c h n e t , daß die Schleiffläche (4a') des Schleifkörpers (4') eine
sowohl
zu dessen Umlaufachse als auch zur ideollen Kegelachse (KA)
des ideellen Kegelmantels (KM) Koaxiale Negativform zumindest des den Spitzenabschnitt
des Kanülenrohrs 1 umhüllenden Bereichs des ideellen Kegelmantels bildet, und daß
die Einspannvorrichtung (2) bezüglich der ideellen Kegelachse exzentrisch drehfest
angeordnet ist
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch g e k e n
n t e i c h n e t ? daß die Einspannvorrichtung (2 bzw. 2") bezüglich ihrer Exzentrizität
(E) zur ideellen Kegelachse (KA) des ideellen Kegelmantels (KM) verstellbar angeordnet
ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch g e k e n n z
e i c h n e t , daß die Einspannvorrichtung (2") beiderseits des Schleifkörpers
($") das Einspannen eines wenigstens die doppelte Länge der Spritzenkanüle aufweisenden
Kanülenrohrs (1") gestattende Spannelemente (2, 2) koaxialer Anordnung aufweist,
und daß am Schleifkörper zwei jeweils zumindest bezüglich des Spitzenwinkels des
ideellen Kegelmantels (KM) diesem entsprechende Kegelstumpf- bzw. Kegelkörper gemeinsamer
Basis mit ihren Mantelflächen je eine Schleiffläche (4a", 4a") bilden sowie etwa
achsparallel zur Rohrachse (RA) in Umlauf versetzbar sind.
L e e r s e i t e
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