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DE2004510A1 - Hydropneumaüsche Federung, insbeson dere fur Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydropneumaüsche Federung, insbeson dere fur Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE2004510A1
DE2004510A1 DE19702004510 DE2004510A DE2004510A1 DE 2004510 A1 DE2004510 A1 DE 2004510A1 DE 19702004510 DE19702004510 DE 19702004510 DE 2004510 A DE2004510 A DE 2004510A DE 2004510 A1 DE2004510 A1 DE 2004510A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure chamber
low
pressure
spring element
suspension according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702004510
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ing 5208 Eitorf Tuczek Franz
Original Assignee
Böge GmbH, 5208 Eitorf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Böge GmbH, 5208 Eitorf filed Critical Böge GmbH, 5208 Eitorf
Priority to DE19702004510 priority Critical patent/DE2004510A1/de
Publication of DE2004510A1 publication Critical patent/DE2004510A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G15/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type
    • B60G15/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having mechanical spring
    • B60G15/06Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having mechanical spring and fluid damper
    • B60G15/062Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having mechanical spring and fluid damper the spring being arranged around the damper
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/044Self-pumping fluid springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Hydropneumatische Federung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Dis Erfindung bezieht sich auf eine hydropneumatische Federung, insbesondere für Kraftfahrzeugs, bei der mindestens ein selbst pumpandes und niveauregelndes hydropneumatisches Federelement eine Hochdruckkammer und eine als Vorratsraum dienende Niederdruckkammer aufweist, wobei eine veränderliche Traglast des Federelementes von dem geregelten Druck der Hochdruckkammer abhängig ist, wobei im abgeregelten Zustand in der Hochdruckkammer und der Niederdruckkammer gleicher Druck herrscht und im abgeregelten Zustand ein. dem Leerzustand des Fahrzeuges zugeordnete Traglast des Federelementes, die sogenannte "Grundlast" durch den Druck der Niederdruckkammer bestimmt ist.
  • Wird eine derartige Federung mit Federelementen nach den deutschen Patentschriften 1 135 779 oder 1 254 031 realisiert, wobei diese meist in teiltragender Weise mit mechanischen Federn kombiniert sind, so lassen sich die Federungseigenschaften eines Kraftfahrzeuges hinsichtlich eines unabhängig von der Belastung gleichen Niveaus und hinsichtlich einer Anpassung der Federrate der Federung an die Belastung optimal gestalten. Zugleich tritt die Pumparbeit des oder der Federelemente, die im abgeregulten Zustand klein, im aufgeregelten Zustand groß ist, als echte lastabhängige Dämpfung in Erscheinung, wenn im Nivssubereich Pumparbeit geleistet und durch Abströmen von Ö1 durch Rugslörrnungsn wieder vernichtet wird.
  • In Bezug auf diese lastabhängige Dämpfung sind Federungen mit derartigen selbstpumpenden, niveeuregelndsn Federelementen anderen geregelten, z.8. fremdgespeisten hydropneumatischen Federungen nach der schweizerischen Zeitschrift ,,Automobil Revue" Nr. 30 vom 9. Juli 1958, weite 19, wo die hydropneumatische Federung der französischen Firma Citroen beschrieben ist, überlegen, die keine lastabhängige Dämpfung aufweisen. Eine lastabhängige Dämpfung ist jedoch einmal mit zunehmender Last an sich und außerdem mit zunehmender Federrate erforderlich, die bei zunehmender Last wUnschenswert ist.
  • Die selbstpumpenden niveauregelnden Federelemente sind mit dem Nachteil behaftet, daß zum Hochregeln eines durch volle Zuladung abgesunkenen Fahrzeugaufbaus erst eine gewisse Regelstrecke von 300 bis 000 m zurückgelegt werden muß, innerhalb der die entsprechende Ölmenge aus der Niederdruckkammer in die Hochdruckkammer der Federelemente gepumpt und der Fahrzeugaufbau auf Niveau gehoben wird.
  • Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, eine hydropneumatische Federung mit selbstpumpenden, niveauregelnden Federelementen wegen deren guten Eigenschaften, insbesondere der lastabhängigen Dämpfung auch für die Fälle anwenden zu können, in denen der aufgezeigte Mangel einer Regelstrecke nicht zumutbar ist. Die Lösung der Aufgabe besteht derin, daß die Grundlast des Federelementes durch Erhöhung des'Druckes in der Niederdruckkammer gesteigert wird. Zur Steigerung der Grundlast kann das Volumen des Druckmittels - des Öles oder des Gases - in der Niederdruckkammer vergrößert und zur Senkung der Grundlast wieder verringert werden. Bei Vergrößerung des Druckmittelvolumens in der Niederdruckkammer strömt Druckmittel durch zwischen Niederdruckkammer und Hochdruckkammer vorgesehene und als Ein- und Auslaßventile der Pumpe des Federelementes wirksame Rückschlagventile aus der Niederdruckkammer in die hochdruckkammer, bis der Druck in der Hochdruckkammer gleich dem erhöhten Druck der Niederdruckkammer ist.
  • Die Steigerung der Grundlast kann auch bei Stillstand des Fahrzeugs erfolgen, eo daß der Nachteil einer Regelstrecke vorteilhafterweise entfällt, wenn die gesteigerte Grundlast den Aufbau auf Niveau hebt.
  • Die VergröBerung des Druckmittelvolumens kann durch Zufuhr von Wärme und damit verbundene Ausdehnung des Druckmittels selbst oder eines Speichervolumens oder durch Einführung von Druckmittel in die Niederdruckkammer erfolgen.
  • Zur Einführung von Druckmittel kann eine Pumpeinrichtung vorgesehen werden, die in Abhängigkeit von Schaltknöpfen oder Niveaugebern manuell oder motorisch betätigt wird und Druckmittel aus einem Behälter in die Niederdruckkammer fördert. Zweckmässig wird die eingeführte Druckmittelmenge in kurzem zeitlichen Abstand gesteuert oder ungesteuert bis auf den ursprUnglichen oder einem anderen Wert wieder abgelassen. Dabei besteht der Vorteil, daB die eingeführte Druckmittelmenge nicht genau dosiert werden muß. Ist nämlich der infolge Beladung abgesunkene Fahrzeugaufbau nach Beendigung der Grundlaststeigerung nicht voll auf Niveau gehoben, so wird das Niveau bei nachfolgendem Fahren in von den Insassen kaum wahrgenommener Weise mit Sicherheit von den selbstpumpenden Federelementen hergestellt. Ist der Fahrzeugaufbau nach Beendigung der Grundlaststeigerung bereits über Niveau gehoben, so wird das Niveau durch die Abregelfunktion der Federelemente hergestellt, sobald die Grundlast wieder gesenkt ist.
  • Bei der aus der deutschen Auslegeschrift 1 205 846 bekannten hydropneumatischen Federung mit selbstpumpenden, niveauregelnden Federelementen ist vorgesehen, daß der Federarbeitsreum eines jeden Federelementes über einen Hahn abschaltbar mit einer durch den Fahrzeugmotor angetriebenen Zentralflüssigkeitspumpe verbunden ist. Die Federelemente weisen als Niederdruckkammer einen drucklosen nach außen offenen Vorratsbehälter auf, in dem keine Drucksteigerung durch Einführen von Druckmittel möglich ist. Die bekannte Federung konnte daher nicht Lehre für die Erfindung sein.
  • Die Federung nach der Erfindung läßt sich besonders einfach verwirklichen, wenn ein Zuschaltraum vorgesehen ist, mit dem die Niederdruckkammer in gedrosselter Verbindung steht und zur Steigerung der Grundlast durch Pumpeinrichtungen Druckmittel aus dem Zuschaltraum unter Absenkung des Druckes im Zuschaltraum in die Niederdruckkammer gefördertrird. Nachdem ein auf niedrigem Niveau stehender Fahrzeugaufbau auf diese Weise durch Steigerung der Grundlast unter Erhöhung des Druckes in der Hochdruckkammer gehoben und die Betätigung der Pumpeinrichtung beendet ist, kann der Druck in der Niederdruckkammer wieder bis zur Druckgleichheit mit dem Zuschaltraum sinken, wobei eine erhöhte Traglast des Federelementes erhalten bleibt, da der Abfluß von Öl aus der Hochdruckkammer in die Niederdruckkammer durch die erwähnten Rückschlayventile gesperrt ist und der erhöhte Druck in der Hochdruckkammer erhalten bleibt. Der Aufwand für eine Pumpeinrichtung kann sehr klein gehalten werden, wenn sie in einer elektromagnetischen Pumpe besteht, die in einer Verbindungsleitung von dem Zuschaltraum zur Niederdruckkammer angeordnet ist.
  • Für Fahrzouge, die nur selten voll beladen werden» so daß die Forderung einer Steigerung der Grundlast nur selten besteht, kann der Zuschaltraum in einer einfachen mit hohem Druck gefüllten Druckkapsel bestehen, die bei Bedarf mit der Niederdruckkammer in Verbindung gebracht wird. Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus den Ansprüchen hervor.
  • Auf der Zeichnung sind AusfGhrungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 eine Federung einer Fahrzeugachse mit zwei Federelementen, deren Niederdruckkammer mit einem Zuschaltraum in Verbindung steht» Fig. 2 ein Federelement, dessen Niederdruckkammer mit einer Druckkapsel verbindbar ist.
  • Nach Fig. 1 tragen unabhängig aufgehängte Räder 1 und 2 einer Fahrzeugachse die anteilige Last eines Fahrzeugaufbaus 3, der durch hydropneumatischs Federelemente 4 und 5 zusammen mit Schraubenfedern 6 und 7 gegenüber den Rädern 1 und 2 abgefedert ist. Das linke, geschnitten dargestellte Federelement 4 ist ein selbstpumpendes und niveauregelndes hydropneumatisches FedeXiement. Es weist eine Hochdruckkammer 8 und eine Niederdruckkammer 9 auf. Die Hochdruckkammer 8 ist durch eine elastische Membran 10 in einen mit gespanntem Gas gefüllten Gasraum 11 sowie einen Ölraum 12 unterteilt und mit einem digefüllten, durch einen Deckel 17 und einen Boden 18 abgeschlossenen Arbeitszylinder 13 über Öffnungen 14 und/oder 15 verbunden. In den Arbeitszylinder 13 taucht eine mittels eines Dichtringes 19 im Deckel 17 gedichtete Kolbenstange 16 ein und erzeugt Federkräfte gegen den Druck des Gasraumes 11. Das äuBere Ende 20 der Kolbenstange 16 ist mit einer Schwingachse 21 des Rades 1 verbunden. Der Boden 18 weist einen hohlen Befestigungsstift 30 auf und ist mit dem Fahrzeugaufbau 3 verbunden.
  • Ein mit dem inneren Ende der Kolbenstange 16 fest verbundener Arbeitskolben 22 ist mit Dämpfungsventilen 23 und 24 versehen und unterteilt den Arbeitszylinder 13 in einen unteren Arbeitsraum 25 und einen oberen Arbeitsraum 26. Der bei Hubbewegungen des Arbeitskolbens 22 dem Ölfluß zwischen den Arbeitsräumen 25 und 26 entgegengesetzte Widerstand erzeugt Dämpfungskräfte des Arbeitskolbens 22 mittels der Dämpfungsventile 23 und 24.
  • In einen Hohlraum 27 der Kolbenstange 16 taucht eine durch eine 27 Steuerhülse 28 gegenüber dem Hohlraulmgedichtste Pumpenstange 29, die gelenkig und dicht am Boden 18 befestigt ist. Die Pumpenstange 29 ist rohrförmig gestaltet und ihr Innenraum 32 steht am oberen Ende 31 durch den Befestigungsstift 30 hindurch mit der Niederdruckkammer 9 in Verbindung. Der Innenraum 32 steht außerdem mit dem Hohlraum 27 der Kolbenstange 16 durch ein Einlaßventil 33 und mit dem Arbeitsraum 26 durch eine Regelöffnung 34 in Verbindung, die bei Hubbewegungen im gezeichneten Nivsaubereich abwechselnd von einer Steuerkante 35 der Stsuerhülse 28 freigegeben oder geschlossen wird.
  • Bei einem Ausfederhub des Federelementes 4 erfolgt ein Saughub der Pumpenstange 29 mit Füllung des Hohlraumes 27 aus der Niederdruckkammer 9 durch das EinlaBventil 33, Bei einem Einfederhub des Federelementes 4 erfolgt ein Druckhub der Pumpenstange 29 mit Entleerung des Hohlraumes 27 in den Arbeitsraum 26 durch die sich als AuslaBventil von einem Sitz 37 hebende Steuerhülse 28, deren SchlieB-bewegung durch eine Feder 36 erfolgt. In dem Hubbereich, in dem die Regelöffnung 34 von der Steuerkante 35 freigegeben ist, erfolgt Abströmen von Öl aus dem Arbeitsraum 26 in die Niederdruckkammer 9, solange der Druck in der Hochdruckkammer 8 größer ist als der Druck in der Niederdruckkammer 9.
  • Die Arbeitsweise des Federelementes 4 hinsichtlich der Regelvorgänge bei Zunahme oder Abnahme der Belastung des Fahrzeugaufbaus 3 wird unter Hinweis auf die schon erwähnte Patentschrift 1 254 031 als bekannt vorausgesetzt.
  • Die Niederdruckkammer 9 ist durch eir elastische Membrane 40 in einen mit gespanntem Gas gefüllten Gasraum 41 und einen Ölraum 42 unterteilt, der in beschriebener Weise mit dem Innenraum 32 der Pumpenstange 29 in Verbindung steht. Im abgeregelten Zustand des Federelementes 4 bestimmt der Druck in der Niederdruckkammer die Höhe der eingangs definierten, vom Federelement 4 getragene Grundlast.
  • Die Niederdruckkammer 9 ist über eine Leitung 43 an einen Zuschaltraum 44 angeschlossen, wobei eine direkte Verbindung durch eine kleine Drosselöffnung 45 besteht, die sperrbar ausgebildet sein kann.
  • Eine bedarfsweise zugeschaltete Pumpeinrichtung 46 fördert Öl aus dem Zuschaltraum 44 in die Leitung 43 und weiter in den Ölraum 42 der Niederdruckkammer 9. Hierbei wird der Druck in der Niederdruckkammer 9 erhöht und der im Zuschaltreum 44 abgesenkt. Zugleich strömt 01 aus der Niederdruckkammer 9 durch das Einlaßventil 33 und die sich von ihrem Sitz 37 hebende Steuerhülse 28, gegebenenfalls auch durch eine freigegebene Regelöffnung 34 in den Arbeitsraum 26 und erhöht den Druck in der Hochdruckkammer 8, womit eine Steigerung der Grundlast des Federelementes 4 erzielt wird. Die höchstmögliche Grundlaststeigerung ist erreicht, wenn aus dem Zuschaltraum 44 alles zur Verfügung stehende 01 in die Niederdruckkammer 9 gepumpt ist.
  • Die Förderung von 01 mittels der Pumpeinrichtung 46 wird unter brochen, sobald die Grundlast auf eine gewollte Höhe gestiegen ist.
  • Bei stehender Pumpeinrichtung 46 stellt sich über die Drosselöffnung 45 Druckgleichheit in der Niederdruckkammer 9 und dem Zuschaltraum 44 ein, ohne das ein höherer Druck der Hochdruckkammer sich über das als Rückschlagventil sperrende Einlaßventil 33 abbauen kann.
  • Die Niederdruckkammer 49 des rechten Federelementes 5 ist über eine Leitung 47 mit der Niederdruckkammer 9 kurzgeschlossen. Im Zuschaltraum 44 sind Ölraum 48 und Gasraum 50 durch eine Membrane 51 getrennt.
  • In der Niederdruckkammer 49 ist zur Andeutung der Gleichwertigkeit eine freie Oberfläche 52 zwischen Ölraum 53 und Gasraum 54 gezeichnet.
  • Die Niederdruckkammer 9 kann ganz mit Öl gefüllt sein, wobei die Niederdruckkammer durch den Druck d-s G6; tu<5t des Zirhaltraumes 44 belastet ist. Auch dann erfolgt ei ,ueiegeruny dmr n;undlast durch Förderung von Druckmittel aus dem Zuschaltraum 44 in die Niederdruckkammer, die hierbei zu einem Raum 55 innerhalb des Federelementes 4 zusammenschrumpfen kann. Die Regelvorgänge des Federelementes 4 selbst verlaufen in unveränderter Weise; wobei Volumenaustausch zwischen Niederdruckkammer und Zuschaltraum durch die Drosselöffnung 45 und/oder die Pumpeinrichtung 46 möglich ist.
  • Wenn im Zuschaltraum 44 Gas und Öl nicht voneinander getrennt werden, kann die Pumpeinrichtung 46 Öl und/oder Gas in die Niederdruckkammern 9 und 49 fördern, ohne daB der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
  • Unter entsprechender Verlegung der Leitung 43 kann auch Öl und/oder Gas aus einem Zuschaltraum in den Gasraum 41 einer Niederdruckkammer Y gefördert werden. Bei Gasförderung ist das höchstmögliche Druckverhältnis des Druckes vor einem Gaaverdichter anstelle der Pumpeinrichtung 46 zu dem Druck nach dem Gasverdichter in aus dem Verdichterbau bekannter Weise durch den schädlichen Raum des Verdichters bestimmt.
  • Durch entsprechende Wahl der Größe des schädlichen Raumes kann ein gewolltes höchstmögliches Druckverhältnis festgelegt werden.
  • Gemäß Fig. 2 weist die Niederdruckkammer 209 eines Federelementes 204, das in seinem Aufbau dem Federelement 4 der Fig. 1 entsprecheh möge, einen durch ein Rückschlagventil 260 nach außen abgedichteten Druckstutzen 261 auf, der durch eine Verschraubung 262 mit einer Druckkapsel 244 verbindbar ist. In die vorzugsweise kleine Druckkapsel 244 ist hochgespanntes Gas durch ein Rückschlagventil 263 in der Verschraubung 262 eingefüllt. Beim Aufschrauben der Druckkapsel 244 auf den Druckstutzen 261 wird das Rückschlagventil 263 aufgestoßen und eine nach außen dichte Verbindung der Druckkapsel 244 mit dem Gasraum 241 der Niedebrdruckkammer 209 hergestellt. Die beispielsweise mit 200 at gefüllte Druckkapsel 244 wird dabei in die einen Druck von beispielsweise 25 at aufweisende Niederdruckkammer 209 entleert und der Druck im Federelement 204 auf beispielsweise 60 at erhöht, wodurch die Grundlast auf den 2,4 fachen Wert gesteigert werden kann, wenn der Fahrzeugaufbau bei hoher Beladung abgesunken ist.
  • Der Gasrau-m 241 der Niederdruckkammer 209 weist einen weiteren Stutzen 264 mit einem durch eine Feder\ belasteten Druckhalteventil 265 auf, dessen Haltedruck auf dem der normalen Grundlast zugeordneten Druck von beispielsweise 25 at eingestellt ist. Die Feder 267 stützt sich andererseits an einem den Austritt von Gas sperrenden fQückschlagventil 266 ab, das mittels eines Stiftes 268 aufstoßbar ist. Durch Betätigung des Stiftes 268 kann aus dem Gasraum 241 Gas bis auf den Haltedruck abgelassen werden, um andere oder die ursprünglichen Grundlastverhältnisse hv?r7ustellen. Besteht ernout die Forderung, die Grundlast zu steigern, so wird di verbrauchte D'uckkapsel abgeschraubt und eine @@@@ Druckkapsel aufgeschrauraucht.
  • Bei der Ausbildung der Erfindung gemäß Fig. 1 mit einer zum Teil mit Gas und zum Teil mit Ö1 gefüllten Niederdruckkammer kann ein ganz mit 01 gefüllter Zuschaltraum 44 vorgesehen werden, wobei ein bei Betätigung der Pumpeinrichtung 46 entstehendes Vakuum im Zuschaltraum durch Freiwerden von im Öl gelöstem Gas aufgefüllt werden kann.
  • Der Zuschaltraum 44 gemäß Fig. 1 kann als Zylinder mit einem z.B.
  • mittels einer Schraubspindel vor- und zurückschiebbaren Kolben ausgebildet sein, wobei eine Pumpeinrichtung 46 entfallen kann.
  • Bei Verwendung eines Federelementes, bei dem, wie aus der schon genannten deutschen Patentschrift 1 135 779 bekannt, ein dichter Stufenkolben mit einer Hochdruckkammer und einer Niederdruckkammer in Verbindung steht und die Tragfähigkeit sich als Differenz der hydraulischen Kräfte auf die Ober- und die Unterseite des Stufenkolbens ergibt, tritt nach beendeter Grundlaststeigerung durch Erhöhung des Druckes in der Niederdruckkammer in besonders vorteilhafter Weise eine weitere Traglaststeigerung ein, sobald der Druck in der Niederdruckkammer wieder sinkt und damit auch die hydraulische Kraft auf die mit der Niederdruckkammer in Verbindung stehende Seite des Stufenkolbens sinkt.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    0 5 Hydropneumati8che Federung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der mindestens ein selbstpumpendes und niveauregelndes hydropneumatisches Federelement eine Hochdruckkammer und eine als Vorratsraum dienende Niederdruckkammer aufweist, wobei eine veränderliche Traglast des Federelementes von dem geregelten Druck der Hochdruckkammer abhängig ist, wobei im abgeregelten Zustand in der Hochdruckkammer und der Niederdruckkammer gleicher Druck herrscht und im abgeregelten Zustand eine dem Leerzustand des Fahrzeuges zugeordnete Traglast des Federelementes, die sogenannte "Grundlast" durch den Druck der Niederdruckkammer bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundlast des Federelementes durch Erhöhung des Druckes in der Niederdruckkammer gesteigert wird.
  2. 2. Federung nech Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen des Druckmittels in der Niederdruckkammer zur Steigerung der Grundlast vergrößert und zur Senkung der Grundlast verringert wird.
  3. 3. Federung nech einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerung des Druckmittelvolumens durch Einführung von Druckmittel in die Niederdruckkammer erfolgt.
  4. 4. Federung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpeinrichtung in Abhängigkeit von Schaltknöpfen oder Niveaugebern manuell oder motorisch betätigt wird und Druckmittel aus einem Behälter in die Niederdruckkammer fördert.
  5. 5. Federung nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die geförderte Druckmittelmenge in zeitlichem Abstand gesteuert oder ungesteuert wieder in den Behälter abgelassen wird.
  6. 6. Federung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zuschaltraum t44) vorgesehen ist, mit dem die Niederdruckkammer (9) in gedrosselter Verbindung ( Drosselöffnung 45) steht und zur Steigerung der Grundlast durch Pumpeinrichtungen (46) Druckmittel aus dem Zuschaltraum in die Niederdruckkammer gefördert wird.
  7. 7. Federung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Zuschaltraum und Niederdruckkammer sperrbar ist.
  8. 8. Federung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederdruckkammer ganz mit Öl gefüllt ist, wobei die Niederdruckkammer aus einem kleinen Raum (55) innerhalb des Federelementes (4) bestehen kann.
  9. 9. Federung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit hohem Druck gefüllte Druckkapsel (244) bei Bedarf mit der Niederdruckkammer (209) in Verbindung gebracht wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2843436A1 (de) * 1978-10-05 1980-04-10 Boge Gmbh Hydropneumatische federung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge mit einer ladepritsche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2843436A1 (de) * 1978-10-05 1980-04-10 Boge Gmbh Hydropneumatische federung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge mit einer ladepritsche
EP0009601A1 (de) * 1978-10-05 1980-04-16 Boge GmbH Hydropneumatische Federung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit einer Ladepritsche

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