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DE200411C - - Google Patents

Info

Publication number
DE200411C
DE200411C DENDAT200411D DE200411DA DE200411C DE 200411 C DE200411 C DE 200411C DE NDAT200411 D DENDAT200411 D DE NDAT200411D DE 200411D A DE200411D A DE 200411DA DE 200411 C DE200411 C DE 200411C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
perforated
hole
core according
walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT200411D
Other languages
English (en)
Publication of DE200411C publication Critical patent/DE200411C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/20Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
    • B28B3/26Extrusion dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1907 ab.
Bei den auf der Strangpresse hergestellten Hohlziegeln und namentlich bei solchen, welche aus steinigem Preßgut hergestellt werden oder denen zur Erzielung von Porosität Kohlengrus u. dgl. zugesetzt wird, findet man oft, daß Steinchen, Kohlen- oder Holzstückchen u. dgl. sich in der Austrittsöffnung des Mundstückes festsetzen und den Austritt des vollen Tonstranges verhindern. Infolgedessen
ίο werden die Wandungen des Ziegels in der ganzen Länge aufgerissen und weisen breite Rinnen und Fugen auf, und die Kanäle an den Enden der Ziegel zeigen ausgebrochene Kanten. Die Ziegel erhalten hierdurch nicht nur ein unschönes Aussehen, sondern verlieren auch an Festigkeit und Widerstandsfähigkeit, namentlich wenn sie mit dünnen Wandungen und Stegen hergestellt werden. Außerdem wird die Leistungsfähigkeit der Presse wesentlich ungünstig dadurch beeinflußt, daß die Presse bei der Mundstückverstopfung langsamer treibt, daß der Ton öfter ausgestochen und das Mundstück selbst öfter gereinigt werden muß. Die Rinnen, Fugen und Strangrisse, welche also durch die in dem Ton befindlichen Körper, wie z. B. durch kleine Steine, Kohlen- oder Holzstückchen u. dgl. entstehen, würden nicht auftreten, wenn der volle Lochkern nachgeben könnte, da alsdann die kleinen Steinchen bei der Fortbewegung des Stranges nicht festgeklemmt, sondern mitgenommen würden und die erwähnten Rinnen und Risse nicht mehr erzeugen könnten.
Demgemäß finden gemäß der Erfindung zur Herstellung der Kanäle nicht starre Lochkerne Verwendung, sondern Lochkerne, deren Wandungen federn, so daß die Wandung des Kernes befähigt ist, nachzugeben, wenn sich Steine, Kohlen- oder Holzstückchen zwisehen Kern- und Kanalwandung befinden sollten. Die Federung kann in verschiedener Weise erfolgen, so z. B. dadurch, daß man die übereinandergreifenden Schuppenbleche a aus federndem Material macht (s. Fig. 1), oder indem man in das Innere des Kernes eine zu einem Ringe gebogene Schraubenfeder b oder Blattfedern c o. dgl. einlegt (s. Fig. 2 und 3). Statt der Schraubenfeder b kann auch eine Platte d aus elastischem Stoff, z. B. Gummi, Filz, Leder o. dgl., Verwendung finden (s. Fig. 4). Die Erfindung würde auch keine Abänderung erleiden, wenn der ganze Kern aus einem elastischen Stoff hergestellt werden würde. Dabei kann natürlieh die Querschnittsform des Kernes ganz den Verhältnissen angepaßt werden; sie kann kreisförmig, elliptisch, quadratisch, rechteckig oder beliebig anders gestaltet sein.
Die Ausbauchung der Lochkerne kann gemäß der Erfindung in einer Ebene verhindert werden, wie es z. B. bei elliptischen Lochkernen der Fall ist, und zwar dadurch, daß im Innern des Lochkernes an der Schraubenfeder oder der elastischen Blattfeder Drähte, Kettchen o. dgl. zum Zusammenhalten der betreffenden Kernwandungen befestigt sind, wie es in Fig. 5 dargestellt ist.
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Claims (5)

  1. Patent-Anspruch e:
    ι. Lochkern für Strangpressenmundstücke zur Herstellung von Hohlziegeln und anderen Hohlkörpern mit glatten Kanalwandungen und -rändern, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Lochkernes federt.
  2. 2. Lochkern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizität des Lochkernes durch federnde übereinandergreifende Schuppenbleche herbeigeführt wird.
  3. 3. Lochkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elastizität des Kernes durch im Kerninnern angebrachte Schrauben- oder Blattfedern herbeigeführt wird.
  4. 4. Lochkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernwandungen zum Teil durch Drähte oder Kettchen an der Ausdehnung verhindert werden.
  5. 5. Lochkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus einer elastischen Masse, wie Gummi, Filz, Leder o. dgl., besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200411D Active DE200411C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE200411C true DE200411C (de)

Family

ID=463045

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT200411D Active DE200411C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE200411C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923297C (de) * 1952-03-20 1955-02-10 Siemens Ag Strangpresse zur Herstellung von konischen Koerpern aus bildsamen, z. B. keramischen Massen

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923297C (de) * 1952-03-20 1955-02-10 Siemens Ag Strangpresse zur Herstellung von konischen Koerpern aus bildsamen, z. B. keramischen Massen

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