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DE2003573B - Vorrichtung zum Falten von Pappschachtelzuschnitten - Google Patents

Vorrichtung zum Falten von Pappschachtelzuschnitten

Info

Publication number
DE2003573B
DE2003573B DE2003573B DE 2003573 B DE2003573 B DE 2003573B DE 2003573 B DE2003573 B DE 2003573B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
folding
blank
blanks
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Theodore Mount Laure N.J. Baum (V.StA.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harris Corp
Original Assignee
Harris Intertype Corp

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Description

waase
waagerechten Ebene liegen, ist ein Falteorgan 28 mit dem Kontaktelement 24 gekuppelt. In dem gleichen Bereich ist ein Falteorgan 30 mit dem KontaKteiement 26 gekuppelt. Die Falteorgane 28 und 30 sma einander identisch. Es wird daher nachfolgend nur das Falteorgan 28 näher beschrieben.
Aus Fig.2 und 3 ergibt sich, daß das Falteorgan 28 Gehäuseteile 47 und 48 aufweist, die miteinander durch Schrauben 50 und 52 verbunden sind. Die
in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 A eine Seitenansicht des vorderen Endteils der Vorrichtung zum Falten von Pappschachtelzuschnitten,
F i g. 1 B eine Seitenansicht des hinteren Endes der Vorrichtung,
Fig.2 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie
2-2nach Fig. 1 A, „ _.
Fig.3 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie io Schraube 52 sichert die Gehäuseteile an einer Halte' 3-3 nach F i g. 2, rung 54. Die Halterung 54 ist mit der Seitenplatte 14
Fig.4 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie verbunden.
4-4 nach F i g. 1 B, Das Falteorgan 28 ist waagerecht angeordnet. Em
F i g. 5 eine schematische Ansicht, welche die An- Falteorgan 32 ist an dem Kontaktelement 24 befe-
ordnung zeigt, die im Querschnitt an der Stelle der in 15 stigt und mit einem Winkel von etwa 45 zu einer
F i g. 2 dargestellten Falteeinrichtung besteht, waagerechten Ebene angeordnet. Ein ähnliches JFaI-
F ig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche An licht, welche jedoch die Anordnung zeigt, die benachbart der Fa!-
teeinrichtung am linken Ende der F i g. 1 A besteht, ^^._. .-.,
Fig. 7 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, welche 20 bunden, und vertikal angeordnet, wie sich aus Fig. 4 jedoch die Anordnung zeigt, die am rechten Ende ergibt. Ein Falteorgan, das dem Falteorgan 36 änn-' Hch ist. ist mit dem Kontaktelement 26 auf der entge
gengesetzten Seite verbunden.
Ein Falteorgan 38 ist mit dem Kontaktelement 24 verbunden und mit einem Winkel von etwa 135° von einer waagerechten Ebene geneigt. Ein ähnliches Falteorgan ist mit dem Kontaktelement 26 verbunden. Die verschiedenen mit dem Kontaktelement 24 gekuppelten Falteorgane sind mit einer Einrichtung für ihre gleichzeitige Betätigung, nämlich mit einer Welle
·« ,.._.■__ tt:__ ki i:»U„ Λϊ/αΐΐα All' Jet ·7ΐΐΓ Rptä-
waagerechten Ebene angeordnet. Ein ähnlich teorgan 34 ist mit dem Kontaktelement 26. verbunden. Ein weiteres Faiteorgan, das allgemein mit 36 bezeichnet ist, ist mit dem Kontaktelement 24 ver-
d i ih F i g 4
40, verbunden, Eine ähnliche Welle 40' ist zur Betätigung des mit dem Kontaktelement 26 verbundenen Falteorgans vorgesehen. Wenn gewünscht, kann eine größere Anzahl Falteorgane vorgesehen werden.
Die Welle 40 ist durch Kettenräder und eine Kette 46 mit einem Motor 44 gekuppelt. Der Motor 44 ist an der Seitenplatte 14 angebracht. Ein gesonderter Motor (nicht gezeigt), ist zur Betätigung der Welle 40' vorgesehen. Der Motor 44 und der Motor
der F i g. 1 B besteht,
F i g. 8 eine der F i g. 5 ähnliche Ansicht, welche jedoch die Anordnung zeigt, wie sie am linken Ende der F i g. 1 B besteht,
F i g. 9 eine Schnittansicht eines gefalteten verklebten Schachtelzuschnitts,
Fig. 10 tine Ansicht im Schnitt nach der Linie 10-10 in Fig.4,
Fig. H eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung des in Fig.9 gezeigten Schachtelzuschnitts,
Fig. 12 eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung einer anderen Ausführungsform der Kontaktelemente.
In den Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugsziffern gleiche Elemente bezeichnen, ist in F i g. 1 eine erfindungsgemäße Faltemaschine dargestellt, die allgemein mit 10 bezeichnet ist. Die Faltemaschine
10 besitzt einen Rahmen 12. Der Rahmen weist sich
in der Längsrichtung erstreckende Seitenplatten 14 40 für die Welle 40' sind vorzugsweise Getnebemoto- und 16 auf. Unterhalb der Platten 14 und 16 ist der ren, welche angetrieben werden können, um die WeI-Rahmen mit zusätzlichen, sich in der Längsrichtung len 40 und 40' mit einer Anzahl Umdrehungen zu erstreckenden Seitenplatten 18 versehen, von denen drehen, durch welche die Falteorgane zur optimaler nur eine gezeigt ist. Die Seitenplatten 18 lagern RoI- Stellung für den Faltevorgang betätigt werden konlen 20 an in Abstand voneinander befindlichen Stel- 45 nen.
len in der Längsrichtung der Platten zur Auflage des Wie sich aus Fig.2 und 3 ergibt, ist die Welle 4C
Schachtelzuschnitts zumindest während eines Teils mit einem Ritzel 60 gekuppelt, das mit Zahnrädern seines Weges durch die erfindungsgemäße Faltema- 58 im Eingriff steht. Die Zahnräder 58 stehen mn schine. einer Zahnstange 56 im Eingriff. Die Zahnstange 5i
Das untere Trum eines Bandes 22 ist zur Auflage 5° wird von sich nach innen erstreckenden Flanschen ar auf der Oberseite der Schachtelzuschnitte bestimmt " J~ --'--——'-- *" —Λ *« -"-— FW Rad« und dient dazu, diese durch die Faltemaschine zu bewegen. Ein Kontaktelement 24 erstreckt sich längs
der einen Seite der Maschine. Ein ähnliches Kontaktelement 26 erstreckt sich längs der entgegengesetzten 55
Seite der Maschine. Die Elemente 24 und 26 erstrek- '
ken sich im wesentlichen in der Bewegungsrichtung
der zu verarbeitenden Schachtelzuschnitte. Die Kontaktelemente sind vorzugsweise biegsame Elemente .- —
aus einem Kunststoff, beispielsweise Nylon. Für das 60 Das Falteorgan 36 ist so angeordnet, daß dei Kontaktelement, können, wenn gewünscht, auch an;: . Schachtelzuschnitt mit einem Gesamtwinkel von 90^ dere biegsame Materialien verwendet werden. an seiner Stelle gefaltet worden ist, wie in F1 g. 7 ge-
Mit jedem der Kontaktelemente 24 und 26 ist an zeigt. Das Falteorgan 38 ist so angeordnet, daß der in Abstand voneinander befindlichen Stellen längs Schachtelzuschnitt mit einem Winkel von etwa I.» derselben eine Anzahl Falteorgane gekuppelt. Jedes 65 an seiner Stelle nach unten gefaltet worden ist, wie in der Falteorgane ist identisch mit der nachfolgend an- F i g. 8 gezeigt. Es wird daher nur das Falteorgan ^o gegebenen Ausnahme. An einer Stelle, an welcher näher beschrieben. hpsitzt
die Schachtelzuschnitte flach sind, und in einer Das in F ig. 4 dargestellte Falteorgan M oesu
wird von sich nach innen erstreckenden F den Gehäuseteilen 47 und 48 getragen. Eine Backe 62, die das Kontaktelement 24 umgreift, erstreck! sich durch einen Schlitz im Gehäuse und ist mit dei Zahnstange 56 zur Bewegung mit dieser verschraubt Die Falteorgane 32, .36 und 38 sind mit Ausnahme ihrer winkeligen. Anordnung alle identisch Das Falteorgan 32 ist, winkelig so angeordnet, dal der Schachtelzuschnitt mit einem Winkel von etwi 45° ari dessen Stelle nach unten gefaltet worden ist
d dß d
ein Gehäuse, das von der Seitenplatte 14 durch eine einem gesamten Winkel von 90° gefaltet worden, so Halterung 64 getragen wird. Das Gehäuse wird daß er die in F i g. 7 dargestellte Stellung einnimmt, durch Gehäuseteile 72 und 74 gebildet, wie aus Wenn sich der Schachtelzuschnitt der Stelle des
Fig. 10 ersichtlich ist. Die mit 68 bezeichnete Zahn- Falteorgans 38 annähert, hat der ständige Kontakt stange wird von den sich nach innen erstreckenden 5 mit dem Element 24 bewirkt, daß das Feld 80 die in Flanschen 70 und 71 getragen und steht im Eingriff F i g. 8 dargestellte Stellung einnimmt, in welcher es mit einem Ritzel 66 auf der Welle 40. Eine Backe 76 um einen Winkel von etwa 135° nach unten bewegt umgreift mit ihrem einen Ende das Kontaktelement worden ist. Die weitere Bewegung des Feldes 80 bis 24, während ihr anderes Ende mit der Zahnstange 68 unter das Feld 82 geschieht mit Hilfe eines Bandes verschraubt ist. Die Flansche 71 befinden sich von- io 96. Hierauf tritt der in F i g. 9 gezeigte zusammengeeinander im Abstand, so daß sie zwischen sich einen faltete Schachtelzuschnitt zwischen nicht gezeigten Kanal begrenzen, innerhalb welchem der Teil von Rollen oder Walzen hindurch, welche sicherstellen, verringertem Durchmesser der Backe 76 hin- und daß der auf die Lasche 94 aufgebrachte Klebstoff geherbeweglich ist. gen die gegenüberliegende Fläche des Feldes 90 ge-
In F i g. 5 ist ein flacher Zuschnitt 78 dargestellt, 15 preßt wird.
der gerillt und geschlitzt worden ist, so daß er Feider Die Verstellung der Falteorgane kann sowohl bei
80 und 82 aufweist, die miteinander durch eine FaI- in Betrieb als auch im Ruhezustand befindlicher Faltelinie 84 verbunden sind. Das Feld 82 ist mit einem temaschine 10 durchgeführt werden. Diese Verstel-FeId 86 durch eine Faltelinie 88 verbunden. Das lung geschieht mit Hilfe des Motors 44. Da die BeFeld 86 ist mit einem Feld 90 durch eine Faltelinie 20 rührungslinie zwischen dem Element 24 und der FaI-92 verbunden. Die Felder 80 und 90 können durch telinie 84 parallel ist, wird eine verbesserte Faltequaeine mit 94 bezeichnete Klebelasche (s. Fig. 11) mit- lität erzielt, wobei eine Verwindung vermieden wird, einander verbunden werden. so daß das Feld 80 senkrecht mit Bezug auf das Feld
Die Arbeitsweise ist wie folgt: Die Schachtelzu- 90 gefaltet wird. Wenn gewünscht, können die Konschnitte, die durch eine Schlitz- und Rillmaschine ge- »5 taktelemente 24 und 26 hohl sein, wie in Fig. 12 gerillt und geschlitzt worden sind, werden der Faltema- zeigt, und mit Perforationen 27 versehen sein, so daß schine mit einer hohen Geschwindigkeit von bei- durch die letzteren austretende Druckluft einen Luftspielsweise 200 bis 300 je Minute je nach der film zwischen dem Schachtelzuschnitt und den Kon-Schachtelzuschnittgröße zugeführt. Der in der Zeich- taktelementen bildet, um die Reibung zu verringern, nung beispielsweise dargestellte Schachtelzuschnitt 30 Die Welle 40' und die Falteorgane, die von dieser ist, wie ersichtlich, symmetrisch und alle Felder sind betätigt werden und denen das Kontaktelement 26 von der gleichen Größe. Da die Felder durch die FaI- zugeordnet ist, werden vorzugsweise unabhängig temaschine unter dem Einfluß des Bandes 22 bewegt durch einen gesonderten Motor betätigt. Auf diese werden und auf den Rollen 20 aufgelagert sind, be- Weise können ungleichmäßige Zuschnitte verarbeitet wegen sich die Felder 80 und 90 unter den Kontakt- 35 werden. Unter ungleichmäßigen Zuschnitten ist zu elementen 24 und 26. Da der Faltevorgang identisch verstehen, daß das Feld 80 nicht von der gleichen ist, wird nur der durch das Kontaktelement 24 be- Größe wie das Feld 90 ist. Unter diesen Umständen wirkte Faltevorgang näher beschrieben. ist es wünschenswert, die Möglichkeit zu haben, das
Der Motor 44 wird in Gang gesetzt, um die Welle Element 24 in einem Abstand von beispielsweise 40 zu drehen und dadurch eine Voreinstellung der 40 30 cm von der Faltelinie 84 anzuordnen und das EIe-Falteorgane 28, 32, 36 und 38 in eine bestimmte ment 26 von der Faltelinie 92 in einem Abstand von Lage herbeizuführen, in welcher das Element 24 beispielsweise 20 cm.
ständig am Feld 80 an einer Stelle anliegt, die gleich- Diese Abmessungen sind natürlich nur beispielsmäßigen Abstand von der Faltelinie 84 hat. Vorzugs- weise gegeben und verändern sich von Schachtelzuweise liegt das Kontaktelement 24 am Feld 80 an 45 schnitt zu Schachtelzuschnitt.
einer Stelle an, die näher der freien Kante des Feldes Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sich.
80 als die Faltelinie 84 liegt. daß die Schachtelzuschnitte in einer waagerechten
Wenn der Schachtelzuschnitt 78 sich benachbart Ebene längs einer bestimmten Bahn bewegt werden, dem Falteorgan 28 befindet, liegt der Zuschnitt in Die Kontaktelemente 24 und 26 erstrecken sich im einer waagerechten Ebene. Wenn der Schachtelzu- 50 wesentlichen parallel zum Bewegungsweg der schnitt 78 zur Stelle des Falteorgans 32 bewegt wird, Schachtelzuschnittfelder. Die Kontaktelemente 24 ist durch den ständigen Kontakt mit dem Element 24 und 26 falten Endfelder des Zuschnitts aus der das Feld 80 nach unten um einen Winkel von etwa Ebene der übrigen Felder heraus. Dieses Falten kann 45° aus der in Fig.5 gezeigten Stellung in die in nach oben oder nach unten geschehen. Nachfolgend Fig. 6 dargestellte Stellung bewegt worden. 55 können der Motor 44 und die Welle 40 als Einrich-
Wenn der Schachtelzuschnitt 78 an der Stelle des tang zur gleichzeitigen Betätigung der Falteorgane Falteorgans 36 eintrifft, ist das Feld infolge des stan- 28, 32, 36 und 38 bei in Betrieb befindlicher Faltedigen Kontakts mit dem Element 24 nach unten mit maschine 10 bezeichnet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

jede Größe der Zuschnitte ein anderes schienenförmiges Element mit komplizierter Form erforderlich Patentansprüche: jst Bei einer ebenfalls bekannten Vorrichtung nach
1. Vorrichtung zum Falten von Pappschachtel- 5 der USA.-Patentschrift 2 931 277, wird das Falten zuschnitten zu einem Schachtelrohling, während des Schachtelzuschnittes durch endlose Gurte oder diese hintereinander längs einer Bahn In einer im SeUe erzielt, die auf besonders ausgebildeten Rollen wesentlichen waagerechten Ebene bewegt wer- laufen. Diese Rollen sind nahe aneinander an einem den, wobei jeweils eine Falteinrichtung an jedem aufwärts geneigten Trager und anschließend an Seitenteil des jeweiligen Zuschnittes angreift und io einem abwärts geneigten Trager angeordnet. Die andiesen kontinuierlich längs Faltelinien umfaltet, einander angrenzenden Enden der geneigten Träger so daß die Seitenteile an den zur Mitte des Zu- werden von einem einstellbaren Mechanismus gehalschnittes hin angrenzenden Teilen derselben an- ten. Ein erster endloser Gurt auf den Rollen des erliegen und miteinander verbindbar sind, wobei sten Trägers biegt die Seitenklappen des Zuschnittes jede Falteinrichtung ein sich im wesentlichen 15 hoch, während ein zweiter Gurt diese endgültig umüber die gesamte Länge der Vorrichtung erstrek- faltet. Auf Grund dieser Anordnung der Gurte änkendes schienenartiges Element mit endlicher dert sich der Abstand des Gurtes von der Faltelmie Länge aufweist, dadurch ge kennzeich- des Zuschnittes während des Faltens. Dies ist nachn e t, daß an dem schienenartigen Element (24, teilig, wenn die Seitenklappen der Zuschnitt bedruckt 26) verteilt im Abstand voneinander eine Mehr- 20 sind, weil in diesem Fall die Gefahr des Verwischens zahl von Einstelleinrichtungen (28, 32, 36, 38 des Druckes besteht. Weiterhin ist es nachteilig, daß bzw. 30, 34) fest angeordnet ist, die zur Verlage- Unterschiede zwischen den Geschwindigkeiten der rung des schienenartigen Elementes gemeinsam vorhandenen Förderbänder und den Gurten auftrequer zur Bahnrichtung derart betätigbar sind, ten können, da die Geschwindigkeit dieser Gurte eindaß im wesentlichen gleiche Abstände des EIe- 25 stellbar ist. Derartige Geschwindigkeitsunterschiede mentes (24, 26) von der Faltelinie (84, 92) längs rufen die Gefahr eines Abschleifens oder Zerkratzens seiner Erstreckung erhalten bleiben. der Oberflächen der Zuschnitte hervor.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die kennzeichnet, daß das schienenartige Element Vorrichtung der eingangs genannten Art dahinge-(24, 26) eine flexible Stange ist. 30 hend zu verbessern, daß bei einfacher Konstruk-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- tion eine schnelle Umstellung auf unterschiedliche kennzeichnet, daß die Einstelleinrichtungen (28. Zuschnittgrößen möglich ist.
32, 36, 38) aufeinanderfolgend jeweils größere Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch geWinkel gegenüber der waagerechten Ebene auf- löst, daß an dem schienenartigen Element verteilt im weisen, so daß das schienenartige Element das 35 Abstand voneinander eine Mehrzahl von Einstellein-Seitenteil (80 bzw. 90) fortschreitend bis zu richtungen fest angeordnet ist, die zur Verlagerung einem Winkel von mindestens 135° faltet. des schienenartigen Elementes gemeinsam quei zur
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Bahnrichtung derart betätigbar sind, daß im wesentlikennzeichnet, daß das schienenartige Element chen gleiche Abstände des Elementes von der Falte-(24 bzw. 26) zumindest teilweise hohl, zu den 40 linie längs seiner Erstreckung erhalten bleiben.
Seitenteilen (80 bzw. 90) hin mit Lochreihen (27) Durch diese Ausbildung ergibt sich eine vereinversehen und mit einer Druckluftleitung verbun- fachte Konstruktion, die wenig störanfällig ist und den ist, so daß Luft durch die Löcher austreten qualitativ besonders hochwertige Kartonagen liefert, und einen Luftfilm zwischen dem Zuschnitt und Da sich die schienenartigen Elemente in Längsrichdem schienenartigen Element bilden kann. 45 tung nicht bewegen, ergibt sich keine Verzögerung
oder Beschleunigung der Zuschnitte beim Durchlauf, so daß deren Geschwindigkeit stets gleichmäßig von lediglich einer Variablen, nämlich den Transportein-
richtungen, abhängt.
50 Eine vorteilhafte Ausbildung der Vorrichtung ergibt sich dadurch, daß das schienenartige Element eine flexible Stange ist.
Die Erfindung geht aus von einer bekannten Vor- Dabei können die Einstelleinrichtungen aufeinan-
richtung zum Falten von Pappschachtelzuschnitten derfolgend jeweils größere Winkel gegenüber der zu einem Schachtelrohling, während diese hinierein- 55 waagerechten Ebene aufweisen, so daß das schienenander längs einer Bahn in einer im wesentlichen artige Element das Seitenteil fortschreitend bis zu waagerechten Ebene bewegt werden, wobei jeweils einem Winkel von mindestens 135° faltet,
eine Falteinrichtung an jedem Seitenteil des jeweili- Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der
gen Zuschnittes angreift und diesen kontinuierlich Vorrichtung ist vorgesehen, daß das schienenartige längs Faltelinien umfaltet, so daß die Seitenteile an 60 Element zumindest teilweise hohl, zu den Seitenteilen den zur Mitte des Zuschnittes hin angrenzenden Tei- hin mit Lochreihen versehen und mit einer Drucklen derselben anliegen und miteinander verbindbar luftleitung verbunden ist, so daß Luft durch die Lösind, wobei jede Falteinrichtung ein sich im wesentli- eher austreten und einen Luftfilm zwischen dem Zuchen über die gesamte Länge der Vorrichtung er- schnitt und dem schienenartigen Element bilden streckendes schienenartiges Element mit endlicher 65 kann. Hierdurch wird die Reibung zwischen den ZuLänge aufweist. schnitten und dem schienenartigen Element wesent-
Dieses schienenartige Element ist jedoch bei der lieh verringert,
bekannten Vorrichtung nicht einstellbar, so daß für Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines

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