DE2003366B2 - Vorhangaufhängevorrichtung - Google Patents
VorhangaufhängevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vcrhangaufhängevorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs
vorausgesetzten Art.
Einige bekannte Formen einer Vorhangaufhängevorrichtung umfassen eine Schiene mit einer glatten
Vorderfläche, die flach oder dekoriert sein kann, jedoch keine besonderen funktionellen Vorsprünge aufweist.
Solche Aufhängeschienen sollen zur Verwendung ohne Kaschierung geeignet sein, da sie allgemein von
gefälliger Erscheinung sind und nicht außer Sicht gebracht werden müssen. Bei einer solchen Schiene ist
es üblich, ein Gleitstück an der Schiene entweder durch Eingriff des Gleitstücks in einer Nut an der hinteren
oder unteren Fläche der Schiene oder durch Übergriff des Gleitstücks über sowohl die obere als auch die
untere Kante der Schiene aufzuhängen. Im ersten Fall ist es praktisch nicht möglich, einen mit dem Gleitstück
zum Eingriff an und Gleiten längs der Schiene kombinierten Haken zum Halten des Vorhanges zu
verwenden. Dies kommt daher, daß dabei wesentliche Schwierigkeiten beim Einsetzen einer solchen kombinierten
Vorrichtung, die im folgenden als Gleithaken bezeichnet wird, in eine Nut an der Rück- oder
Unterseite der Schiene auftreten, nachdem der Gleithaken an einem Vorhang befestigt ist, und es ist schwierig,
den Vorhang am Gleithaken zu befestigen, nachdem der Gleithaken in Eingriff mit der Schiene gebracht ist
Wenn ein Gleitstück sowohl die Oberkante als auch die Unterkante der Schiene umgreift, muß es verhältnismäßig
groß, kompliziert und teuer sein, damit es eine Reichweite von der Oberseite zur Unterseite der
Schiene aufweist In beiden beschriebenen Fällen ist es praktisch nicht möglich, daß der Haken, an welchem der
Vorhang oder der herkömmliche obere Abschlußstrei-
is fen aufgehängt wird, wesentlich oberhalb des Niveaus
der Unterkante der Schiene angeordnet wird. Infolgedessen muß eine wesentliche Höhe des Vorhangs
oberhalb des Hakens sein, wenn der Vorhang eine genügend hohe Stellung einnehmen soll, daß er die
Schiene abdeckt, wenn er geschlossen ist. Um dieses Ergebnis zu erzielen, ist es normalerweise nötig, hohe
Abschlußstreifen und/oder Haken vorzusehen, die weit nach oben reichende Teile aufweisen, um die Oberkante
des Vorhangs zu halten.
Es ist eine Vorhangaufhängevorrichtung der eingangs vorausgesetzten Art bekannt (CH-PS 3 68 279), bei der
der Flansch der T-Schiene horizontal verläuft und die darauf aufgesetzten Gleithaken den Flansch beidseitig
umfassen, zur Schiene hin gewölbt sind und ihre Hakenteile im Anschluß an einen aufwärts gerichteten
Bereich auf der Oberseite nach rückwärts umgebogen sind. Der Fußteil der Schiene kann mit Hilfe von
Klammern auf einen Träger aufgesetzt sein.
Bei dieser Vorrichtung treten relativ hohe Reibungswiderstände zwischen Gleithaken und Schiene auf, die
Gieiihakeii sind vom Ende der Schiene her aufzusetzen,
und die Verwendbarkeit an Decken und Wänden längs gewünschter Linien bei von vorn kaum zu erkennenden
Befestigungsmitteln ist nicht ausreichend gewährleistet.
Andererseits ist eine Stützeinrichtung für eine Vorhangschiene bekannt (CH-PS 4 52 133), bei der ein
Stützkopf mit durch Hinterschneidung von oben und unten an der Kopfrückseite gebildeten Schultern zwei
von oben und unten an einem Schlitz gegeneinander vorstehende Flanschen eines Hohlprofilteils der Vorhangschiene
hintergreift und die Vorhangschiene dadurch federnd am Stützkopf aufrastbar ist. Über
Gleithaken finden sich keine Angaben.
Schließlich ist eine Vorhanglaufschiene mit einer nach oben offenen Längsnut und einer als Aufhängergleitführung
dienenden Flanschleiste oder nach unten offenen Längsnut bekannt (DE-AS 10 40 760), die mit an der
Wand anzubringenden Schienenhaltern versehen ist, die mit einem Ansatz in die obere Längsnut der Laufschiene
■J5 eingreifen. Die gleitbaren Aufhänger umfassen einen
unteren Quersteg der Laufschiene und müssen vom Schienenende her aufgesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorhangaufhängevorrichtung der eingangs vorausgesetzten
Art so auszubilden, daß eine universelle Verwendbarkeit an Decken und Wänden längs gewünschter
Linien bei von vorn kaum zu erkennenden Befestigungsmitteln, ein leichtes Gleiten der Gleithaken
auf der Schiene innerhalb vorgegebener Strecken und ein Auswechseln einzelner Gleithaken ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Dank der Neigung des Flansches der Schiene nach hinten und unten und des von der Flanschvorderkante
frei nach unten hängenden Teils des Gleithakens s ergeben sich einerseits ein verringerter Reibungswiderstand
und ein leichteres Gleiten der Gleithaken und deren Einrastbarkeit auf der Schiene von oben, d.h.
auch die leichte Auswechselungsmöglichkeit einzelner Gleithaken, wobei gleichzeitig eine universelle Verwendbarkeit
an Decken und Wänden längs gewünschter Linien bei von vorn kaum zu erkennenden Befestigungsmitteln durch die Schienen- und Gleithakenanordnung
und durch den nach hinten vorspringenden Klemmteil der Schiene gewährleistet wird.
Es ist ein einfacher Vorgang, einen Vorhang an einer Schiene anzubringen, indem man z.unächst eine Anzahl
von Gleithaken am oberen Bereich des Vorhangs, z. B. eines herkömmlichen oberen Abschlußstrerfens befestigt
und dann den Schieneneingriffsteil des Gleithakens über die Oberkante der Schiene zum Eingriff bringt Das
Gewicht des Vorhanges wird in vielen Fällen ausreichend sein, um den Gleithaken in seine gewünschte
Stellung auf der Schiene einrasten zu lassen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert; darin zeigt
F i g. 1 eine Perspektivansicht eines Teils einer Vorhangschiene;
F i g. 2 einen Schnitt durch die Vorhangschiene nach F i g. 1 mit einem von der Schiene getragenen
Gleithaken und einer Montagekonsole zum Befestigen der Schiene;
Fig.3 eine Ansicht einer Schiene mit einem EndhaJter;und
F i g. 4 eine Rückansicht der Ansicht nach F i g. 3.
Die dargestellte Schiene ist ein längliches Bauelement, das durch Strangpressen von Kunststoffmaterial
erzeugt wird, das so beschaffen ist, daß sich die Schiene biegen läßt, wie im folgenden noch beschrieben wird.
Die Schiene weist einen allgemein aufrechtstehenden Teil 11, ein Gleithakenbefestigungsmittel, das aus einem
geneigten Flansch 12 besteht, und eine Montageeinrichtung auf, die aus einem Schwalbenschwanzteil 13 mit
einer Ausnehmung 14 besteht. Der Flansch 12 ist nach unten und hinten geneigt (F i g. 1 zeigt die Rückseite der
Schiene), so daß der etwas nach vorne vorragende Teil der Schiene sichtmäßig nicht vorspringt, wenn man die
Schiene von vorne betrachtet. Die sanfte Kurve bei 15 läßt diesen nach vorne vorragenden Teil weniger
vorspringend erscheinen. Die Montageeinrichtung 13, 14 ist auf der Rückseite des allgemein aufrechten Teils
11, so daß der Gesamteindruck der Schiene, wenn man sie von vorne betrachtet, allgemein flach oder glatt,
wenn auch mit einer etwas geneigten Vorwärtsausbuchtung an der Oberseite ist. Die Vorderseite 16 kann man, 5°;
wie dargestellt, glatt lassen oder alternativ in gewünschter Weise durch Farbe oder Relief dekorieren.
Der nach hinten vorspringende Schwalbenschwanzteil 13 läßt sich als zwei nach hinten vorspringende,
divergierende, geneigte Rippen 131 und 132 ansehen, und im Gebrauch ist dieser Teil im Eingriff mit einer
Montagekonsole gemäß F i g. 2.
Die Montagekonsole umfaßt einen rechteckigen Montageblock 24, der durch zwei vertikale Arme 25 mit
einem Schieneneingriffsteil 26 verbunden ist. Der ^ Montageblock 24 weist ein senkrechtes Loch 27, das
sich zur Befestigung der Montagekonsole unterhalb einer horizontalen Oberfläche, wie z. B. Raumdecke.
mittels einer Schraube verwenden läßt, und ein horizontales Loch 28 auf, das alternativ zur Montage
der Konsole an einer senkrechten Oberfläche, wie z. B. Wand, mittels einer Schraube verwendet werden kann.
Die Tatsache, daß der Montageblock 24 merklich oberhalb des Schieneneingriffsteils 26 ist, macht es
einfach, eine Schraube im Loch 28 festzuziehen. In ähnlicher Weise ermöglicht der Abstand zwischen den
beiden Armen 25 und einen Zugang zu einer Schraube im Loch 27.
Der Schieneneingriffsteil 26 weist ein Paar von backenartigen Rippen 29 und 31 auf, und der Raum
zwischen diesen Rippen bildet eine Schwalbenschwanzausnehmung, die sich zur Aufnahme des Schwalbenschwanzteils
13 der Schiene eignet. Wegen der Anwesenheit eines von der Schwalbenschwanzausnehmung
rückwärts über den größten Teil des Schieneneingriffsteils 26 reichenden Schlitzes 32 und der Flexibilität
des Kunststoffmaterials, woraus die Konsole hergestellt ist, herrscht einige Flexibilität zwischen den Rippen 29
und 31, die sich daher über einen gewissen Bewegungsspielraum auseinanderbewegen oder zusammenbringen
lassen, der zu einem noch zu beschreibenden Zweck erforderlich ist. Eine Schraube 33 steckt in einem Loch,
das den Schlitz 32 überbrückt, und dient als Befestigungsmittel zum Zusammenziehen der Rippen 29 und
31, damit diese den Schwalbenschwanzteil 13 der Schiene erfassen.
Im Betrieb wird eine Anzahl von Konsolen der in der Zeichnung dargestellten Art längs der gewünschten
Linie einer Vorhangschiene fest angebracht. Dabei sind die Schrauben 33 lose in ihren Löchern, so daß die
Rippen 29 und 31 weiter auseinandergezogen sind, als dargestellt ist. Dann wird die Schiene in die Schwalbenschwanzausnehmungen
der Konsolen eingesetzt, indem man zunächst den oberen Teii 131 des Schwaibenschwanzteils
13 in einer Aufwärtsrichtung einführt und dann die Schiene etwas dreht, um den unteren Teil 132
des Schwalbenschwanzteils 53 einzuführen. Die Einführung des unteren Schwalbenschwanzteils 132 wird
durch eine abgerundete Kante der unteren Rippe 31 erleichtert. Alternativ kann ein ähnlicher Vorgang
angewendet werden, indem man mit dem Einführen des unteren Teils des Schwalbenschwanzteils beginnt. Der
Abstand zwischen den Rippen 29 und 31 bei loser Schraube 33 sollte derart sein, daß nur eine geringe oder
keine Kraftanstrengung erforderlich ist, um die Schiene einzuführen, daß jedoch die Schiene in ihrer Lage bleibt,
ohne daß man die Schraube anzieht. Nachdem einmal die Schiene in ihrer Stellung ist, werden die Schrauben
33 festgezogen, um die Schiene in ihrer Lage festzuklemmen, jedoch während des Befestigens ist es
nicht nötig, die Schiene noch anderweitig in ihrer Lage zu halten.
Ein geeigneter Gleithaken zur Verwendung bei der Schiene nach F i g. 1 ist an dieser angebracht in F i g. 2
dargestellt. Dieser Gleithaken weist einen Schieneneingriffsteil auf, der aus einer offenen Schleife 21 besteht,
die über den Flansch 12 greift, um den Gleithaken an der Schiene zu befestigen. Der Gleithaken besteht aus
Kunststoffmaterial, das ausreichend federnd ist, so daß der Gleithaken von oben in Eingriff mit dem Flansch 12
der Schiene einrasten kann, wobei das Endteil 20 des Gleitnakens unter der Rückseite des Flansches 12
einschnappt. Die Schleife 21 muß natürlich genügend offen sein, um dieses Einrasten zu ermöglichen. Der
Gleithaken weist außerdem einen nach unten hängenden Teil 22 auf, der nach der Anbringung des
Gleithakens an der Schiene an der Vorderseite der Schiene hängt. Dieser nach unten hängende Teil 22 läuft
in einem nach oben gerichteten Hakenteil 23 aus, der bei 30 gezackt ist.
Im Gebrauch ist der gezackte Hakenteil 23 im Eingriff mit einem herkömmlichen oberen Vorhangabschlußstreifen, der mit der Oberkante eines Vorhangs
verbunden ist. In dieser Weise läßt sich eine Anzahl von Gleithaken entsprechend F i g. 2 in Abständen längs der
Oberkante eines Vorhangs zum Halten des Vorhangs an der in F i g. 1 gezeigte Schiene verwenden. Nylon ist ein
besonders geeignetes Material für den Gleithaken, da es auf einer Schiene aus Kunststoff besonders glatt läuft
und es ermöglicht daß Vorhänge glatt und ruhig ohne große Anstrengung geöffnet und geschlossen werden.
Der Gleithaken ist derart, daß sich der Hakenteil völlig oberhalb des Niveaus der Unterkante der Schiene
befindet. Gleichzeitig ist der untere Punkt 40 des Hakenteils, der die Hauptlast des Vorhanges aufnimmt,
unterhalb des Niveaus, in welchem der Gleithaken an der Schiene gehalten wird, so daß der Gleithaken glatt
auf der Schiene läuft, ohne daß er zum Kippen oder Klemmen neigt. Ein Grund, weswegen es wünschenswert
ist, daß man den Hakenteil auf einem so hohen Niveau anordnet, ist, daß dies die sonst mühselige
Aufgabe des Haltens des Vorhanges auf einem ausreichend hohen Niveau vereinfacht, das ausreicht,
die Schiene und Gleithaken außer Sicht zu bringen. Bei einer Anordnung, wie sie F i g. 2 zeigt, ist es möglich, die
Schiene und die Gleithaken, wenn die Vorhänge geschlossen sind, mittels eines herkömmlichen schmalen
oberen Abschlußstreifens an der Oberkante der an den Hakenteilen 23 angebrachten Vorhänge völlig zu
verbergen. Wenn die Vorhänge geöffnet werden, ist in der Zone zwischen den Vorhängen der einzige Teil, den
man sieht, die Vorderseite der Schiene.
Die in F i g. 1 gezeigte Schiene ist aus Kunststoff aufgebaut, der die Fähigkeit hat, ohne zu brechen
gebogen werden zu können. Wenn eine allmähliche Kurve in einer Vorhanglinie erforderlich ist, läßt sich
dies durch Anordnung einer Anzahl von Montagekonsolen längs der gewünschten Linie der Schiene und
einfaches Befestigen der Schiene an diesen Konsolen bewerkstelligen, so daß die Schiene die gewünschte
Kurvenform annimmt. Wenn alternativ ein scharfer Winkel erforderlich ist, sollte die Schiene an der
gewünschten Stelle einer Kurve stark gebogen werden, und das Schienenmaterial sollte derart sein, daß es nicht
in die gerade Lage zurückfedert Der Querschnitt der Schiene neigt an der Stelle einer scharfen Kurve zu
einer merklichen Verformung, z. B. neigen die Taubenschwanzteile 13, die durch die Ausnehmung 14 getrennt
sind, zu einer Abflachung gegen den aufrechtstehenden Teil 11 der Schiene. Außerdem ist eine Tendenz des
geneigten Flansches 12 vorhanden, sich noch stärker der aufrechten Lage anzunähern. Indessen wird der Flansch
12 in sich nicht in einem solchen Ausmaß verzerrt daß es für einen Gleithaken gemäß F i g. 2 unmöglich ist
glatt um die Kurve herumzulaufen. Es ist festzustellen, daß, wenn ein Gleithaken sowohl die Oberkante als
auch die Unterkante der Schiene umgreift wie es früher bekannt wurde, die Verformung an der scharfen Kurv
ein Laufen des Gleithakens um die Kurve herun verhindern würde.
Um zu verhindern, daß die Gleithaken vom Ende de Schiene herablaufen, ist es erforderlich, einen Endhalte
an jedem Schienenende vorzusehen. Es ist herkömmli ehe Praxis, daß ein Endhalter auch als Anbringungs
punkt für den Endhaken des Vorhanges dient, um da äußere Ende des Vorhanges zwangsläufig so festzule
ίο gen, daß es nicht zur Mitte der Schiene gezogen wire
Wenn bei einer Vorhangaufhängevorrichtung Gleitha ken anstelle von unabhängigen Haken und Gleitstücke
verwendet werden, ist es üblich, daß der Endhalter eine festen Endhaken für einen Vorhang einschließt. Wen
so der Vorhang von der Schiene zu entfernen ist, wird e normalerweise nötig, entweder den Endhalter von de
Schiene abzunehmen oder den Vorhang aus dem ii Endhalter enthaltenen Haken zu befreien. Beid
Vorgänge sind unbequem und unerwünscht. Diese Problem wird bei der Verwendung eines Endhalter
nach den F i g. 3 und 4 gemäß der Erfindung hinfällig Ein solcher Endhalter ist mit einem Schlitz versehen, si
daß ein Gleithaken in den Schlitz eingesetzt und auf de Schiene in der normalen Stellung des Gleithaken
relativ zur Schiene eingerastet werden kann.
Die F i g. 3 und 4 zeigen einen Endhalter 41, der mi einem Paar von Rippen 42 und 43, einem Schlitz 4
dazwischen und einer Schraube 45 zur Einstellung de Relativstellungen der beiden Rippen versehen is
Dieser Teil des Endhalters entspricht den entsprechen den Rippen 29 und 31 und den zugehörigen Befesti
gungsmitteln einer Montagekonsole gemäß F i g. 2.
Zwei getrennte Winkel 46 und 47 (beide in F i g. 4 ζ
sehen) erstrecken sich vom Hauptkörper des Endhalter nach oben. Die Winkel 46 und 47 haben solch
Konturen, daß sie eine Paßbefestigung auf de Rückseite der Vorhangschiene und auch an de
Oberseite des Flansches 12 der Schiene schaffen. De Abstand zwischen den beiden Winkeln 46 und 47 is
derart daß ein Schlitz gebildet wird, in den ei; Gleithaken eingeführt werden kann, der gleichzeitig au
der Schiene eingerastet wird. Ein solcher Gleithake: nimmt dann die normale Stellung eines Gleithaken
relativ zur Schiene ein. F i g. 4 zeigt einen solche Gleithaken 48 in der Stellung in dem genannten Schiit;
Eine weitere Anzahl von Gleithaken, repräsentier durch einen Gleithaken 49, der gestrichelt ist, werdei
durch den Endhalter am Herabfallen vom Ende de Schiene gehindert.
Aufgrund dieser Anordnung ist es möglich, einei Vorhang von der Schiene zu entfernen, ohne einei
Endhaken (oder Endgleithaken in diesem Fall) von Vorhang und auch ohne den Endhalter von der Schien*
zu entfernen. Dieses Ergebnis ließe sich auch mittel eines herkömmlichen Endhalters und eines herkömmli
chen darin gehaltenen Hakens erzielen, doch würde die
ein Erfordernis zweier getrennter und verschiedene Komponenten, nämlich Endhalter und Haken mit sie
bringen, während es bei der erfindungsgemäße
ω Anordnung möglich ist einen Standard-Gleithaken i
Verbindung mit dem Endhalter zu verwenden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorhangaufhängevorrichtung mit einer T-förmigen Führungsschiene, an deren den Flansch
aufweisenden Oberkantenzone eine Mehrzahl von das Vorhangband aufnehmenden Gleithaken jeweils
mit ihrem nach hinten weisenden Schieneneingriffsteil gleitbar ist, mit Befestigungsmitteln zum
Festlegen der Schiene an einem Träger und mit Endhaltern zum Festlegen einzelner Gleithaken an
der Schiene, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (12) der Schiene (11) nach hinten und
unten geneigt ist und auf ihn der Schieneneingriffsteil (20,21) jedes Gleithakens (20—23) von oben her
einrastbar ist, wobei dieser mit dem oberen Ende seines frei nach unten hängenden, den Haken
aufweisenden Teils (22) an der Flanschvorderkante aniiegt und mit seinem Endteil (20) die Flanschhinterkante
umfaßt, und daß der Steg der Schiene (11) an seiner Rückseite einen sich längs erstreckenden,
nach hinten vorspringenden Klemmteil (13) aufweist, an dem einerseits die Befestigungsmittel
(24, 25, 26, 29, 31) der Schiene und andererseits die Endhalter (41) einzelner Gleithaken (48) festlegbar
sind.
2. Vorhangaufhängevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Oberseite des Flansches (12) in Kontakt kommende Fläche im
Schieneneingi iffsieil (20, 21) des Gleithakens (20—23) eine Ausnehmung aufweist.
3. Vorhangaufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmteil (13)
schwalbenschwanzförmig ausgebildet ist
4. Vorhangaufhängevorrichiung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Klemmteil
(13) verspannbare Aufnahmeausnehmung an den Aufhängekonsolen (24—26) bzw. an den Endhaltern
(41) zwischen zwei Rippen (?9, 31 bzw. 42, 43) angeordnet ist.
5. Vorhangaufhängevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Endhalter (41)
oberhalb der Rippen (42, 43) zwei Winkel (46, 47) aufweist, zwischen denen der Schieneneingriffsteil
(20,21) eines Gleithakens (43) festlegbar ist.
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