DE2003222C3 - Verfahren zum Herstellen eines isolierten Rohres - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines isolierten RohresInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L59/00—Thermal insulation in general
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- F16L59/00—Thermal insulation in general
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- F16L59/027—Bands, cords, strips or the like for helically winding around a cylindrical object
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Description
1 573 287, zum Stand der Technik erläuterten Ver- Damit wird erreicht, daß das Kunststoffband im
fahren kann die Verbindung im Bereich der Über- 40 Anschluß an seine Herstellung weder abgekühlt noch
lappungsflächen entweder dadurch erreicht werden, zwischengespeichert werden muß, und eine dichte und
daß als Kunststoffband ein selbsthaftendes Band ver- widerstandsfähige Schweißnaht entsteht, deren Festigwendet
wird oder dadurch, daß zwischen die anein- keit an diejenige des Bandes selbst heranreicht, dabei
ander anliegenden Flächen des Bandes Klebstoff ein- aber keine besonderen Vorrichtungen für die Erzeugeführt
wird, der kalt oder nach Erwärmung für eine 45 gung der Schweißverbindung benötigt werden. Daher
entsprechende Haftung sorgt. Wie auch in der ge- \sird mit dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht
nannten Druckschrift angeführt ist, treten bei einem nur die Qualität des Erzeugnisses verbessert, sondern
derart hergestellten isolierten Rohr leicht Undichtig- überdies auch die Herstellung erheblich vereinfacht,
keiten in der feuchtigkeitsisolierenden Deckschicht Es ist aus der FR-PS 1 478 245 an sich bekannt,
auf, da die Haftung an der langen Klebenaht zumal >° ein thermoplastisches Kunststoffband im unmittelbei
ungünstigen Störeinflüssen nicht ausreicht. baren Anschluß an seinen Austritt aus dem Extruder
Die Weiterentwicklung dieses Standes der Technik ohne Zwischenkühlung in einzelnen Windungen unter
in der FR-PS 1 573 287 besteht darin, das aufgerollt Überlappung auf ein kunststoffbeschichtetes Rohr
auf Vorrat gehaltene Kunststoffband in Richtung der aufzuwickeln, wobei der Wärmeinhalt des Kunststoff-RolirdChse
aufzubringen und umzuschlagen, so daß 55 bandes selbst für eine Verschweißung mit der dareine
achsparaliele Verbindungslinie geringerer Länge unterliegenden Kunststoffschicht und in den Überentsteht;
als Wärmeisolierung kann dabei eine Wick- lappungsbereichen des Bandes benutzt wird. Die
lung in Windungen aus Bändern, Streifen od. dgl., aus zwischen der Rohraußenfläche und der Wicklung
Isoliermaterial oder Schaumstoff wie Polyurethan- liegende Kunststoffschicht dient jedoch weder der
schaum herangezogen werden, und die Verbindung f>o Wärmeisolierung noch besteht sie aus Schaumstoff,
der Ränder des Kunststoffbandes kann durch Klebung sondern dient der Verankerung der Wicklungen auf
oder durch Schweißung erfolgen. Eine Schweißung der Rohraußenfläche und besteht aus gesintertem und
ist in der genannten Druckschrift speziell jedoch nur geschmolzenem Polyäthylenpulver. Hierbei wird das
in Kombination mit einer Wärmeisolierung aus Bän- Rohr zunächst auf 1500C oder mehr aufgeheizt,
derwicklungen od. dgl. angesprochen, nicht jedoch in 65 sodann mit dem Polyäthylenpulver besprüht, welches
Kombination mit einer Schaumstoffschicht, da zu be- an der heißen Rohraußenfläche haftet und sintert,
fürchten ist, daß bei der zur Schweißung notwen- wonach schließlich die Pulverschicht nochmals von
digen Wärmeeinwirkung in der Nähe der Schweiß- außen her durch einen Gasbrenner erhitzt wird, um
auch an der Außenfläche eine gute Sinterung und Verschmelzung der Polyäthylenteilchen zu erhalten.
Durch nachfolgende Schweißvorgänge auf dieser gesinterten Schicht können daher deren Eigenschaften
allenfalls im Sinne der vorherigen Bearbeitungen verbessert werden, ohne daß eine Gefahr besteht, daß,
wie im Falle einer Schaumstoffschicht. Zerstörungen oder Zersetzungen auftreten.
Derartige Zerstörungen oder Zersetzungen treten beim erfindungsgemäßen Verfahren nicht in einem
schädlichen Umfang auf, weil die Wärmedämmschicht aus Schaumstoff sich durch ihre außerordentliche
Wärmedämmeigenschaft gewissermaßen selbst vor der zu großen Hitzeeinwirkung schützt, so daß allenfalls
ein Anschmelzen der ganz außen liegenden Zellwände erfolgt und die Erwärmung so langsam in das
Innere der Schaumstoffschicht fortschreitet, daß mit Rücksicht auf die fortschreitend«. Abkühlung des
Kunststoffbandes durch Wärmeabgabe an die Umgebung keine schädlichen Temperaturen in inneren
Zonen der Schaumstoffschicht erreicht werden. Ein Anschmelzen der äußersten Zellwände der Schaumstoffschicht
aber ist nicht schädlich, da diese Wände von der Innenfläche des Kunststoffbandes überdeckt
werden, die an Stelle geschmolzener Zellwände das Treibgas im Zellinneren halten. So bildet sich auch
eine gute Verbindung zwischen der Innenfläche des Kunststoffbandes und den äußersten Zellwänden der
Schaumstoffschicht aus, ohne deren Wäfmedämmeigenschaften merklich zu beeinträchtigen.
Nach einem weiteren Merkmal gemäß der Erfindung wird als Kunststoffband Polyäthylen mit einer
Temperatur von ungefähr 170° C verwendet. Es hat sich gezeigt, daß man nach Abkühlen eine besonders
gute und dichte Deckschicht erhält.
Die Erfindung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Ztichnung näher erläutert.
S Die Figur zeigt eine perspektivische Ansicht eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Isolierungsrohrs 1, das beispielsweise aus Metall, aus faserverstärktem Kunststoff, wie z. B. Polyvinylchlorid oder Polyesterglasfaser oder auch aus Beton bestehen kann.
S Die Figur zeigt eine perspektivische Ansicht eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Isolierungsrohrs 1, das beispielsweise aus Metall, aus faserverstärktem Kunststoff, wie z. B. Polyvinylchlorid oder Polyesterglasfaser oder auch aus Beton bestehen kann.
Das zu isolierende Rohr ist mit einer als Isolierung
dienenden Schaumstoffschicht 2 versehen. Um diese Schaumstoffschicht, z. B. aus Polyurethanschaum,
wird ein Polyvinylchloridband unmittelbar nach dem *5 Austritt aus einem Extruder gewickelt. Dabei verschweißen
die Überlappungen der aufeinanderfolgenden Windungen 4 und 5 dieses Bandes. Dies gilt auch
für alle weiteren Windungen. Auf diese Weise erhält man eine völlig dichte Deckschicht auf der Außenseite
des Schaumstoffbelages 2, die das Eindringen von Feuchtigkeit und Gasen in diesen Belag verhindert.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn
die Deckschicht 3 aus einem außen um die Schaumes isolierung 2 gewickelten Polyäthylenband besteht,
dessen überlappende Teile der Windungen 4 und 5 miteinander verschweißt werden. Dies wird dadurch
erreicht, daß aus einem Extnider extrudiertes, noch heißes und weiches Polyäthylenband sofort außen
um die Schaumisolierung gewickelt wird. Wegen der hohen Temperatur (z. B. 170° C) des Kunststoffs
schweißen dabei die überlappenden Teile des Polyäthylenbandes zusammen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen eines isolierten große Gasblase bildet, was die Isoliereigenschaften
Rohres mit einer Isolierschicht aus am Rohr- 5 der Schaumstoffschicht ganz beträchtlich verschlechumfang
aufgebrachtem Polyurethan-Kunststoff- tert.
schaum od. dgl., bei dem die Kunststoffschaum- Es ist aas dem Kunstsxoff-Taschenbuch, 17. Aufschicht
mit einem organischen thermoplastischen lage, Carl Hanser-Verlag München, Ausgabe 1967,
Kunststoffband zur Bildung einer feuchtigkeits- S. 336 und 337, bekannt, daß Schaumstoffe vereinzelt
isolierenden Deckschicht umwickelt wird, dessen io kurzzeitige maximale Gebrauchstemperaturen von bis
einzelne Windungen unter Überlappung mitein- za 200° C ertragen können; es sind dies spezielle
ander verbunden werden, dadurch gekenn- Schaumstoffe aus Polymethacrylimid und Phenolze
ich net, daß das Aufwickeln des Kunststoff- Harz. Alle anderen dort aufgeführten Schaumstoffe,
bandes auf die Kunststoffschaumschicht unmittel- insbesondere Polyurethanschaumstoffe, erreichen
bar nach seinem Austritt aus einem Extruder 15 diese Werte bei weitem nicht, sondern müssen bei
erfolgt, wobei die miteinander in Berührung korn- Temperaturen um 100° C oder weniger gehalten
menden Flächen der sich überlappenden Teile werden. Aus diesem Grunde ist es im Stand der
infolge ihrer über der Schweißtemperatur liegen- Technik nicht bekannt, auf einer üblichen Schaumden
Temperatur miteinander verschweißt werden. Stoffschicht aus Polyurethan od. dgl. zu schweißen
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 oder sonstige Bearbeitungen mit Erwärmungen auf
kennzeichnet, daß als Kunststoffband Polyäthylen einen Rereich zwischen etwa 150 und 200° C vormit
einer Temperatur von ungefähr 170cC ver- zunehmen.
wendet wird. Ausgehend von dem aus der FR-PS 1 573 287
bekannten Verfahren der eingangs beezichneten Gat-25
tung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein derartiges, mit einer äußeren Isolierschicht aus organischem
Kunststoffschaum versehenes Rohr auf möglichst einfache und kostensparende Weise herzustel-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Her- len, welches eine erheblich vergrößerte Sicherheit
stellen eines isolierten Rohres mit einer Isolierschicht 30 gegen Undichtigkeiten aufweist,
aus am Rohrumfang aufgebrachten Polyurethan- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge-Kunststoffschaum od. dgl., bei dem die Kunststoff- löst, daß das Aufwickeln des Kunststoffbandes auf schaumschicht mit einem organischen thermoplasti- die Kunststoffschaumschicht unmittelbar nach seinem sehen Kunststoffband zur Bildung einer feuchtigkeits- Austritt aus einem Extruder erfolgt, wobei die mitisolierenden Deckschicht umwickelt ist, dessen ein- 35 einander in Berührung kommenden Flächen der sich zelne Windungen unte. Überlappung miteinander überlappenden Teile infolge ihrer über der Schweißverbunden werden. temperatur liegenden Temperatur miteinander ver-
aus am Rohrumfang aufgebrachten Polyurethan- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge-Kunststoffschaum od. dgl., bei dem die Kunststoff- löst, daß das Aufwickeln des Kunststoffbandes auf schaumschicht mit einem organischen thermoplasti- die Kunststoffschaumschicht unmittelbar nach seinem sehen Kunststoffband zur Bildung einer feuchtigkeits- Austritt aus einem Extruder erfolgt, wobei die mitisolierenden Deckschicht umwickelt ist, dessen ein- 35 einander in Berührung kommenden Flächen der sich zelne Windungen unte. Überlappung miteinander überlappenden Teile infolge ihrer über der Schweißverbunden werden. temperatur liegenden Temperatur miteinander ver-
Bei diesem, uuf Seite 2, Zeilen 1 bis 9 der FR-PS schweißt werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702003222 DE2003222C3 (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Verfahren zum Herstellen eines isolierten Rohres |
| JP7036009A JPS5039247B1 (de) | 1970-01-24 | 1970-04-28 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702003222 DE2003222C3 (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Verfahren zum Herstellen eines isolierten Rohres |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2003222A1 DE2003222A1 (de) | 1971-08-12 |
| DE2003222B2 DE2003222B2 (de) | 1973-03-29 |
| DE2003222C3 true DE2003222C3 (de) | 1975-09-25 |
Family
ID=5760451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702003222 Expired DE2003222C3 (de) | 1970-01-24 | 1970-01-24 | Verfahren zum Herstellen eines isolierten Rohres |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2003222C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009050686A1 (de) * | 2009-10-26 | 2011-05-05 | Leoni Kabel Holding Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer thermisch isolierten Rohrleitung, insbesondere für kryogene Medien |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3602866C2 (de) * | 1985-03-11 | 1998-03-19 | Marquet & Cie Noel | Schaumstoffisolierrohr für Heizungsrohre mit dazugehörender Befestigungsvorrichtung |
| DE9420319U1 (de) * | 1994-12-19 | 1995-02-16 | VÖWA Isoliermaterial GmbH, 86399 Bobingen | Isolierschlauch |
| EP0897088A3 (de) | 1997-08-14 | 2001-03-21 | Hewing GmbH | Rohranordnung |
| DE29715806U1 (de) * | 1997-08-14 | 1997-11-06 | Hewing GmbH, 48607 Ochtrup | Fußbodenheizungsrohranordnung |
| DE202007017809U1 (de) | 2007-12-20 | 2009-04-23 | VÖWA GmbH | Isolierschlauch |
-
1970
- 1970-01-24 DE DE19702003222 patent/DE2003222C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009050686A1 (de) * | 2009-10-26 | 2011-05-05 | Leoni Kabel Holding Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer thermisch isolierten Rohrleitung, insbesondere für kryogene Medien |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2003222B2 (de) | 1973-03-29 |
| DE2003222A1 (de) | 1971-08-12 |
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