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DE2002821B - Rechtkant- Hohlkörper - Google Patents

Rechtkant- Hohlkörper

Info

Publication number
DE2002821B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow body
parts
rectangular hollow
legs
shows
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Barraya, Pierre Charles Henri, Paris

Links

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf einen Rechtkant-Hohlkörper aus zwei identischen, auseinandernehmbaren, jeweils aus drei Seitenflächen des Hohlkörpers bestehenden Teilen, wobei die aneinander anliegenden Kanten der beiden Teile unter 45° abgeschrägt sind; ein solcher Hohlkörper kann entweder als dauernd geschlossen bleibendes Konstruktionselement benutzt werden, er kann aber auch ein beliebig oft zu öffnender und zu verschließender Verpakkungsbehälter sein.
Die bekannten, meist dünnwandigen Rechtkant-Hohlkörper bestehen im allgemeinen aus zwei Hohlkörperteilen, die man durch Anformen ineinandergreifender Passungsteile an den beiden Teil-Hohlkörpern zum Zusammenstecken oder zum Aufeinanderstecken geeignet macht, wie dies beispielsweise bei Verpackungskästen und Schachteln der Fall ist. So weist z. B. der Verpackungsbehälter nach der USA.-Patentschrift 2 986 300 identische Ober- und Unterhalbschalen auf, die mit Hilfe besonderer Vorsprungsleisten an den miteinander zu verbindenden Kanten zusammensteckbar sind.
Ein Rechtkant-Hohlkörper der eingangs genannten Art ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1986 447 bekannt. Jeder der beiden identischen Teilhohlkörper besteht dort vorzugsweise aus einem rechtwinkligen Flächenwinkel, der an mindestens einigen seiner Ränder Verbindungselemente zum Befestigen des einen Flächenwinkels am andern trägt. Abgesehen davon, daß durch die Verbindungselemente, wie Zapfen und Löcher, die völlige Identität der Teilhohlkörper verlorengeht und zu ihrer Herstellung zwei verschiedene Formen benötigt werden, ist der optische Eindruck des zusammengesetzten Hohlkörpers im Fall der Verwendung eines durchsichtigen Materials durch die Verbindungselemente gestört.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Rechtkant-Hohlkörper der eingangs genannten Art so auszubilden, daß seine beiden Teile zusammenhalten, ohne daß hierfür besondere Vor- und Rück-Sprünge oder andere Verbindungselemente erforderlich sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeder Teil die Form eines U aufweist, dessen Mittelteil eine Fläche des herzustellenden Rochtkant-Hohlkörpers darstellt, wtihrend die Schenkel die angrenzenden Flächen bilden, und daß die Enden der Schenkel anfangs derart einander zugeneigt sind, daß die Fasenflächen des einen Teils nach dem Zusammenfügen unter Druck an denen des anderen Teils anliegen.
Infolge der Ausbildung jedes der beiden Teile in Form eines U und der anfänglichen gegenseitigen Zuneigung der Schenkelenden, deren zwangläufige Parallelausrichtung beim Zusammenfügen beider Teile einen ausreichenden Anlagedruck an den sich berührenden Fasenfiächen erzeugt, entfällt die Notwendigkeit besonderer Verbindungselemente, und der optische Eindruck des zusammengesetzten Hohlkörpers ist auch im Fall der Verwendung eines durchsichtigen Materials durch keine Verbindungselemente gestört. Das erfindungsgemäße Verwenden zweier identischer Hohlkörperteile, die durch elastisches gegenseitiges Verspannen den Zusammenhalt des aus ihnen gebildeten Rechtkant-Hohlkörpers ergeben, bringt weiter den Vorteil, daß nur eine einzige Form für die beiden Teile des Hohlkörpers benötigt wird; dies bedeutet bei der Herstellung der Teile aus Metall oder elastischem Kunststoff eine ganz wesentliche Preisersparnis.
Beim Zusammenschieben der beiden Teile bilden sich durch elastische Verformung der U-Schenkel Zusammenhaltekräfte aus, die genügend groß sind, um die beiden identischen U-Teile in der Quaderform zusammenzuhalten, die aber zum öffnen bzw. Auseinandernehmen der beiden U-Teile ohne größere Mühe überwunden werden können.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist wenigstens einer der U-förmigen Teile eine parallel zu seinem Mittelteil liegende Zwischenwand auf, die als Versteifung den elastischen Druck erhöht und so den Zusammenhalt des Rechtkant-Hohlkörpers verbessert.
Ein beispielsweise in Form eines Würfels hergestellter Hohlkörper gemäß der Erfindung läßt sich vorteilhaft als Verpackungsbehälter oder bei Wahl von durchscheinendem oder durchsichtigem Kunststoff auch als Sichtverpackung für unterschiedliche Waren oder Gegenstände benutzen.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung werden nunmehr Beispiele von erfindungsgemäßen Rechtkant-Hohlkörpern beschrieben, die in der Zeichnung veranschaulicht sind. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung eines U-förmigen Hohlkörperteils,
F i g. 2 eine Seitenansicht des Hohlkörperteils nach Fig. 1,
F i g. 3 eine auseinandergezogene Darstellung zweier zusammenzufügender U-Hohlkörperteile,
F i g. 4 eine schaubildliche Darstellung eines teilweise aufgebrochenen, erfindungsgemäß hergestellten Quader-Hohlkörpers, der eine der vielen Verwendungsmöglichkeiten zeigt,
Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig. 1, wobei jedoch eine Versteifung der beiden Schenkel des U-Hohlkörperteils vorgesehen ist,
F i g. 6 eine Seitenansicht des Hohlkörperteils nach Fig. 5,
F i g. 7 einen Schnitt durch einen zusammengesetzten Hohlquader, zu dessen Herstellung U-Teile gemäß F i g. 5 und 6 benutzt wurden.
Wie aus den in der Zeichnung dargestellten Ausi'llhningsbeispielen hervorgeht, ist ein Rechtkant-Hohlkörper durch Zusammenfügen oder Zusammenschieben zweier identischer, elastisch verformbarer Hohlkörperteile gebildet, die die Form eines U haben, dessen mittlerer oder Stegteil 1 eint? der Außenflächen des herzustellenden Hohlquaders bildet, während die beiden Schenkel 2 die anschließenden Flüchen ergeben.
Der U-förmige Bauteil wird vorzugsweise aus Kunststoff geformt; dieser Kunststoff kann durchsichtig, durchscheinend oder undurchsichtig sein; er soll aber eine gewisse Elastizität haben, die eine elastische Verformung zuläßt,
bei diesem
Gleichzeitig werden bei diesem Aufschieben Schenkel aufeinander die SchenkelflHchen des Bauteils A durch die Schenkelkanten des Bauteils B und die Schenkelflachen des Bauteils B durch die Schenkelkanten des Bauteils A geradegerichtet.
Ein derartiger Rechtkant-Hohlkörper, insbesondere in Würfelform, wie er in den Fig. 1 bis 4 veranschaulicht ist, kann als Verpackungsbehälter, etwa als verlorene Verpackung oder auch als weiter zu verwendender Behälter benutzt werden.
Die F i g 4 zeigt die Verwendung eines erlindungsuemäß hergestellten hohlen Würfels, in den man einen mit kleineren Abmessungen ausgeführten Würfel 6 eingesetzt hat, auf dessen sechs WUrfelflachen
... __ σ t , ■ I I !n„!nlniii/|l(ia Ί?/*\1 ΙΛ fT I'll Pif»l t
Die beiden Schenkel 2 sind anfänglich nicht paral- 15 Bilder 7 angeordnet sind, beispieswe|rel°8u™'';
Der innere Würfel 6 kann lichtundurchlässig oder
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IeI zueinander, ihre äußeren Enden sind einander zugeneigt, wie dies die F i g. 2 deutlich erkennen läßt.
Die Wandkanten des U-förmigen Bauteils haben eine nach innen gerichtete Fase 3, die zur äußeren Flache oder Außenseite des betreffenden Wandteils unter einem Winkel von 45° geneigt ist, Dieser Winkel könnte etwas kleiner als 45°, aber möglichst nicht größer sein.
Die F i g. 3 zeigt klar, wie durch Zusammenschieben zweier U-Bauteile A und B, die in ihrer Form identisch sind, ein Würfel gebildet wird, indem man die beiden Teile mit ihren Öffnungen gegeneinander gerichtet und um jeweils 90 gegeneinander verdreht in Richtung der Pfeile F zusammenfügt bzw. zusammenschiebt.
Sobald die Eckwinkel 4 des Teiles A in Berührung mit den entsprechenden Eckwinkeln 5 des Teiles B kommen, wobei die geneigten Fasenflächen aufeinandertreffen, entsteht ein gewisser Keileffekt durch das Aufschieben der geneigten Flächen aufeinander, so daß die beiden Schenkel jedes der beiden Teile A und ß gegenseitig elastisch auseinandergedrückt werden.
Daraus folgt, daß nach dem Zusammenfügen der beiden Teile A und B die Schenkel an ihren Rändern mit einer Klemmspannung aneinanderliegen und eine Reibungskraft entsprechender Größe die beiden Bauteile des Rechtkant-Hohlkörpers zusammenhält.
durchsichtig sein, genau wie der äußere Würfel, er kann auch eine Lichtquelle enthalten, um die Bilder auf seinen Seitenflächen von innen (wie bei Dias üblich) beleuchten zu können.
Nach einer in F i g. 5 veranschaulichten Variante sind die Schenkel 8 des U-formigen Bauteils durch eine parallel zur mittleren Wand dieses Bauteils verlaufende Zwischenwand 9 verbunden, die in einem solchen Abstand von der mittleren U-Körperwand liegt, daß das Zusammenfügen zweier identischer Teile, das die F i g. 7 zeigt, nicht behindert wird.
Selbstverständlich sind bei dieser Ausführungsform nur diejenigen Teile der U-Schenkel nach innen gekrümmt, die über die Zwischenwand 9 hinausragen.
Ein Hohlkörper, der unter Verwendung der Bauteile nach F i g. 5 und 6 hergestellt ist, kann eine Verpackung, einen Klarsichtbehälter od. dgl. mit zwei getrennten Abteilen 10 und 11 (F i g. 7) bilden.
Unter Beibehaltung der Maßverhältnisse könnte ein Bauteil nach F i g. 5 ein kleines Möbelstück darstellen, das allein oder in Verbindung mit anderen gleichen Bauteilen in unterschiedlicher Anordnung benutzt werden kann.
Die Hohlkörperteile einer Verpackung lassen sich auch als Spielzeugteile verwenden, die etwa Bauelemente oder Bausteine darstellen.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rechtkant-Hohlkörper aus zwei identischen, auseinandernehmbaren, jeweils aus drei Seitenfltichen des Hohlkörpers bestehenden Teilen, wobei die aneinander anliegenden Kanten der beiden Teile unter 45° abgeschrägt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teil (A, B) die Form eines U aufweist, dessen Mittelteil (1) eine Fläche des herzustellenden Rechtkant-Hohlkörpers darstellt, während die Schenkel (2, 8) die angrenzenden Flächen bilden, und daß die Enden der Schenkel anfangs derart einander zugeneigt sind, daß die Fasenflächen (3) des einen Teils nach dem Zusammenfügen unter Druck an denen des anderen Teils anliegen.
2. Rechtkant-Hohlkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der U-förmigen Teile eine parallel zu seinem Mittelteil (1) liegende Zwischenwand (9) aufweist.

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