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DE2002700A1 - Einrichtung bei Kettenwirkmaschinen,insbesondere Raschelmaschinen,zur Ausfuehrung von Blindlegungen und/oder zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke - Google Patents

Einrichtung bei Kettenwirkmaschinen,insbesondere Raschelmaschinen,zur Ausfuehrung von Blindlegungen und/oder zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke

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Publication number
DE2002700A1
DE2002700A1 DE19702002700 DE2002700A DE2002700A1 DE 2002700 A1 DE2002700 A1 DE 2002700A1 DE 19702002700 DE19702002700 DE 19702002700 DE 2002700 A DE2002700 A DE 2002700A DE 2002700 A1 DE2002700 A1 DE 2002700A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needles
push rod
movement
guide
lifting movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702002700
Other languages
English (en)
Inventor
auf Nichtnennung. P Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUESKEN FA J
Original Assignee
GUESKEN FA J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUESKEN FA J filed Critical GUESKEN FA J
Priority to DE19702002700 priority Critical patent/DE2002700A1/de
Publication of DE2002700A1 publication Critical patent/DE2002700A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/24Thread guide bar assemblies
    • D04B27/26Shogging devices therefor
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines
    • D04B23/02Flat warp knitting machines with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Einrichtnng bei Kettenwirkmaschinen, insbesondere Raschelmaschinen, zur Ausführung von Blindlegungen und/oder zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke Die Erfindung betrifft eine Einrichtung bei Kettenwirkmaschinen, insbesondere Raschelmaschinen, zur Ausführung von Blindlegungen und/oder zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke.
  • Für die Ferti-gung von Bodenbelägen, Matten, Möbelstoffen, Persianer-Imitationen und technischen Gewirken sowie die Fertigung sämtlicher Velourarten ist die Verarbeitung von sehr starken Materialien wie Dochtgarnen, Faserbändern, Chenillefäden, Effekt-und Flammgarnen unerlässlich. Andererseits wird für das Grundgewirke dieser Produkte zumeist ein sehr feines Maschenbild verlangt, was eine entsprechende Feinheit in der Nadelteilung derZUngennadeln und Lochnadeln bedingt. Bei derart feinen Nadelteilungen führt die Verarbeitung der vorgenannten starken Materialien naturgemäss zu Schwierigkeiten, da die diese Materialien führenden Loclinadeln nicht mehr in der Lage sind, die Zungennadelgassen frei zu passieren.
  • Zur Behebung dieser Schwierigkeit ist eine Einrichtung bekannt, bei welcher die starken Materialien mittels einer von den übrigen Lochnadelbarren unabhängigen Lochnadelbarre durcbschwungen und auf das Grundgewirke gebunden werden. Die Lochnadelbarren werden dabei von einer Gehängewelle und einem support aufgenommen, der die Barrenhalter für die Grundlochnadelbarren und für die Deckeneinlegebarren trägt. Die letzteren führen die starken Garne in Lochnadeln oder Röhrchen und führen keine Schwingbewegung durch, sondern werden nur seitlich versetzt. Zur Maschenbildung steigen die Zungennadeln in Legestellung und schwingen durch die stehenden Grundlochnadelbarren hindurch bis kurz vor die die starken Fäden führenden Lochnadeln oder Röhrchen. Dann schwingt die Grundlochnadelbarre mit den einzelnen Lochnadeln zwischen den die starken Garne führenden Lochnadeln oder Röhrchen durch die Nadelgasse der Zungennadelfontur hindurch, macht einen seitlichen Versatz und schwingt wieder nach vorne zurück. Die Zungennadeln bewegen sich schließlich durch die Grundlochnadelbarre nach hinten zurück, senken sich und beenden den normalen Maschen~ bildungsvorgang. Die vorbeschriebene bekannte Einrichtung ist praktisch nur bei einfonturigen Wirkmaschinen verwendbar.
  • Weiterhin sind die Wirkbewegungen kompliziert, da nur ein Teil der Lochnadelbarren um die Gehängewelle schwingt, während der andere Teil stationär verbleibt,und da ferner der Zungennadelbarre zusätzlich zur Vertikalbewegung noch eine intermittierende Schwingbewegung erteilt werden muss.
  • Die vorbekannten Einrichtungen bedingen größte Präzision in Herstellung und Montage und lassen nur vergleichsweise geringe Maschinendrehzahlen zu.
  • In manchen Fällen ist es auch erwünscht, sogenannte Henkellegungen auszuführen, indem eine die Polfäden führende mittlere Lochnadelbarre in der Höhe der Zungennadelköpfe durch die Zungennadelgassen hindurchschwingt und anschliessend eine Uberlegung ausführt, ohne schließlich vom Zungennadelkopf zur Maschenbildung erfasst zu werden. Bekannte Einrichtungen zur Ausführung solcher Henkellegungen arbeiten mit einem sogenannten Fallblech, das die Polfäden auf den Zungennadelschäften zur alten Masche hinunterstößt. Auch ist es bekannt, diesen Fallblecheffekt mit einer senkbaren Lochnadelbarre zu erzielen, um insbesondere bei doppelfonturigen Maschinen nicht den hohen Aufwand von zwei Fallblechen betreiben zu müssen. In beiden Fällen werden die Zungennadeln erheblichen Belastungen ausgesetzt, da die herabgedrückte Masche am Nadelschaft mit sehr grosser Spannung anliegt, wodurch die Gefahr von Nadelbrüchen und auch Fadenbrüchen besteht, insbesondere bei den üblichen Einfach-Streichgarnen, die bei bestimmten Plüschqualitäten zur Anwendung kommen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung bei Kettenwirkmaschinen, insbesondere Raschelmaschinen, zu schaffen, die sich zur Ausführung sowohl der letztgenannten Henkel-oder Blindlegungen wie auch zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke eignet und dabei einfach herstellbar und montierbarist und vergleichsweise hohe Maschinendrehzahlen zuläßt. Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine oder mehrere Legeschienen an der Gehängewelle derart aufgehängt und antreibbar sind, daß sie ausser den normalen Schwing- und Versatzbewegungen noch eine in einer dritten Richtung verlaufende Hubbewegung ausführen, mittels welcher die Lochnadeln dieser Legeschiene über die Köpfe der angehobenen Zungennadeln hinweghebbar sind. Zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke wird diese Hubbewegung zweckmässig derart gesteuert, daß die Lochnadeln nach Uberschwingen der angehobenen Zungennadeln in eine Stellung zur Ausführung von Uberlegungen abgesenkt werden. Sollen hingegen Blindlegungen zur Bildung von Henkeln ausgeführt werden, dann wird die Hubbewegung zweckmässig so gesteuert, daß die Lochnadln erst beim Zurückschwingen über die angehobenen Zungennadeln hinweggehoben werden.
  • In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist die die Hubbewegung ausführende Legeschiene an der Gehängewelle in einer Normalebene zu dieser beweglich geführt und mit einer an Parallelogrammlenkern aufgehängten und in Richtung der Versatzbewegung der Lochnadeln auslenkbaren Schubstange derart verbunden, daß nur die in Richtung der Normalebene zur Gehängewelle verlaufende Komponente der Schubstangenbewegung auf die Legeschiene übertragbar ist. Zweckmässig erfolgt die Auslenkung der Schubstange durch die Mustereinrichtung, indem beispielsweise auf der Musterkettentrommel eine zusätzliche Spur mit einer eigens für die Auslenkbewegung der Schubstange vorgesehenen Musterkette angeordnet ist.
  • Da bei einer solchen Einrichtung die normale Schwingbewegung der Legeschienen keine Unterbrechung erfährt, braucht die Maschinendrehzahl gegenüber gewöhnlichen Virkmaschinen nicht herabgesetzt zu werden. Die bisher gegebene Einschränkung in der Auswahl der Polfadenstärken bei gegebener Nadelfeinheit für die Grundgewirke entfällt, da die Fadenführer, d.h. die Lochnadeln nicht mehr durch die Zungennadelgassen hindurchschwingen müssen. Zur Herstellung von Henkellegungen werden die Zungennadeln nicht mehr von herabgedrückten Maschenschenkeln belastet und es tritt auch keine Mehrbelastung der Zungennadeln durch Knotenbildung im Bereich der Zungennadellücke auf.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigen Fig. 1 in Seitenansicht und zum Teil im Schnitt ein Legeschienengehänge mit einer Einrichtung nach der Erfindung für die mittlere Legeschiene, Fig. 2 eine Vorderansicht des Legeschienengehänges mit der mittleren Legeschiene Fig. 3 in vergrößertem MaBstab einen Ausschnitt aus Fig. 2 Fig. 4 in schematischer Darstellung den Bewegung ablauf für die Lochnadeln der mittleren Legeschiene beim Legen dicker Garne, Fig. 5 in schematischer Darstellung den Bewegungsverlauf der mittleren Legeschiene bei Henkellegung.
  • Gemäss der Darstellung in Fig. 1 laufen in üblicher Weise die von nicht sichtbaren Kettbäumen kommenden Kettfäden 1 zu den Lochnadeln 2 von je drei vorderen und drei hinteren Legeschienen, um unter Zuhilfenahme von Zungennadeln 3 zu Gewirke verarbeitet zu werden. Die Legeschienen sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel an zwei übereinanderliegenden Gehängewellen 4 und 5 aufgehängt und erhalten die erforderliche Schwingbewegung mit Hilfe von an den Gehängewellen 4,5 ansetzenden Hebeln 6 bzw. 7, die von nicht gezeigten Kurventrieben angetrieben werden. Die Versatzbewegung in Längsrichtung erhalten die Legeschienen einzeln von bekannten Mustereinrichtungen wie Mustergliederketten oder Spiegelscheiben.
  • Eine zwischen den beiden vorerwähnten Gruppen von Legeschienen in der Gehängemitte angeordnete weitere Legeschiene 8 mit Lochnadeln 9 dient zur Herstellung des Pols zwischen zwei von den übrigen Legeschienen hergestellten Grundgewirken und wird hierzu von einer Polfadenschar 10 beaufschlagt. Die Pollegeschiene 8 führt zusätzlich zu den Schwing- und Versatzbewegungen der übrigen Legeschienen noch eine Hub- und Senkbewegung aus. Zu diesem Zwecke sind gemäss der Darstellung in den Figuren 2 und 3 Lenker 11 vorgesehen, die mit ihren oberen Enden in Kugelgelenken 12 an Lagerböcken 13 der die Gehängewelle tragenden Traverse 14 des Maschinengestells und mit ihren unteren Enden in Kugelgelenken 15 an Klemmstücken 16 einer Schubstange 17 angelenkt sind. Mit Hilfe der Kugelgelenke 12,15 vermag die Schubstange 17 sowohl der Schwingbewegung des Gehänges zu folgen wie auch eine Schubbewegung in Längsrichtung auszuführen, die ihr in weiter unten erläuterter Weise von der Mustereinrichtung der Maschine erteilt wird. Unter dieser Schubbewegung schwingen die Lenker 11 mit den Kugelgelenken 15 auf einer Kreisbahn, wodurch die Schubstange 17 gleichzeitig angehoben wird. Je nach dem Längsabstand zwischen den Kugelgelenken 12 und 15 kann das Maß dieser Hubbewegung im Verhältnis zur längsgerichteten Schubbewegung verschieden gewählt werden.
  • Um nur die Hubkomponente der Schubstange 17 auf die Pollegeschiene 8 zu übertragen, ist eine Doppelschiebebuchse 18 vorgesehen, die mit einer oberen Kugellängsführung 19 horizontal beweglich auf der Schubstange 17 sitzt. Eine untere Kugellängsführung 20 nimmt zusammen mit einer in einem Lagerstück 21 enthaltenen weiteren Kugellängsführung 22 Führungsstifte 23 bzw. 24 eines Legeschienenhalters 25 auf, wodurch die Hubkomponente der Schubstange 17 auch auf die Pollegeschiene 8 übertragen wird. Gleichzeitig ermöglichen die Kugellängsführungen 20 und 22, daß der Pollegeschiene 8 eine von der Hubbewegung unabhängige Längsbewegung, die sogenannte Versatzbewegung, erteilt wird. Eine das Lagerstück 21 mit der Doppelschieberbuchse 18 verbindende Stange 26 ist in einer Kugellängsführung 27 vertikal verschieblich angeordnet.
  • Die Kugellängsführung 27 ist an einem Legeschienenträger 28 befestigt, der mit seinem oberen Ende an der unteren Gehängewelle 5 festgeklemmt und hierdurch mit dieser verschwenkbar ist. Auf diese Weise wird die Schwenkbewegung des Legeschienenträgers 28 über die Kugellängsführung 27, die Stange 26, di e die Kugellängsführungen 20 und 22 und die Führungsstifte 23 und 24 auf den Begeschienenhalter 25 und die Pollegeschiene 8 mit den Lochnadeln 9 übertragen. Somit führt die Pollegeschiene 8 eine dreidimensionale Bewegung durch.
  • Gemäss der Darstellung in Fig. 2 ist am rechten Ende der Schubstange 17 ein Hebel 29 befestigt, der an seinem freien Ende einen Bolzen 30 mit Kugel schale trägt-. Eine Kugel 31 stellt von der Kugelschale des Bolzens 30 eine Verbindung zu einer Stößelstange 32 her, die über eine weitere Kugel 33 mit einem Schieber 34 verbunden ist. Das freie Ende des Schiebers 34 trägt ein Kugellager 35, das von einer gestrichelt angedeuteten Mustergliederkette eines Mustergetriebes beaufschlagt wird. Die Höhe der Kettenglieder und deren Anstiege bestimmen die Auslenkung der Schubstange 17 und infolge der Parallelogrammaufhängung mit Hilfe der Hebel 11 auch deren Hubhöhe und Hub zeit.
  • Am linken Ende der Schubstange 17 ist ein Hebel 37 befestigt, der am freien Ende einen Bolzen 38 trägt. Gegen den Bolzen 38 drückt der Teller 39 einer Druckfeder 40, die sich mit einem weiteren Teller 42 gegen einen auf der Gehängewelle 5 sitzenden und mit dieser verschwenkbaren Lagerbock 43 abstützt. Auf diese Weise erhält die Schubstange 17 die dem Mustergetriebe entgegenwirkende Rückstellkraft.
  • Die in einer besonderen Spur der Mustergliederkette laufende Musterkette 36 erteilt somit der Pollegeschiene 8 im Zusammenwirken mit der Druckfeder 40 eine Hub- und Senkbewegung, die der Schwing- und Versatzbewegung der Pollegeschiene 8 auf verschiedene Weise angepasst werden kann. Fig. 4 veranschaulicht die Bewegung, wie sie beim Legen dicker Garne für das sogenannte über Kopf Arbeiten der mittleren Lochnadelreihe erforderlich ist. Hierbei führen die Lochnadeln 9 der Pollegeschiene 8 während ihrer Schwingbewegung von der einen Zungennadelfontur zur anderen eine Bewegung in einer Ebene oberhalb der Zungennadelköpfe aus, so daß die Lochnadln 9 mit den Kettfäden 10 nicht durch die Zungennadelgassen geführt werden. Nun folgt die Uberlegung an den angehobenen Zungennadeln, wonach die Lochnadeln erneut über die Köpfe der Zungennadeln angehoben werden und zur anderen Fontur zurückschwingen. Dort erfolgt die gleiche Senk- und Hubbewegung.
  • Bei dieser Arbeitsweise sollen die Lochnadeln nicht wie üblich auf Lücke zwischen den Zungennadeln, d.h. also über den Zumgennadelgassen stehen, sondern angenähert über den Zungennadeln angeordnet sein.
  • Fig. 5 veranschaulicht den Bewegungsablauf der Lochnadeln 9 bei Henkellegung. Bekanntlich ist das Garnmaterial für den Pol besonders teuer. Es wird deshalb nach Wegen gesucht, die Polfäden nicht als Masche einzubinden, sondern nur als Henkel zu legen. Dadurch wird eine erhebliche Materialeinsparung erzielt. Ausserdem bietet der Henkeleffekt neue Mustermöglichkeiten.
  • Die Henkellegung wird nun mit Hilfe der erfindungsgemässen Einrichtung auf folgende Weise erzielt. Die Lochnadeln 9 bewegen sich aus einer Mittelstellung I im abgesenkten Zustand durch die Gassen der Zungennadeln 3 hindurch bis zu einer Stellung II. Dann wird die Überlegung in bekannter Weise ausgeführt. Ehe die Legeschiene 8 wieder zurückschwingt, werden die Lochnadeln 9 in die Stellung III angehoben, wodurch die Polfäden von den Zungennadelköpfen nicht eingefangen und zu Maschen verarbeitet werden können. Die Lochnadeln 9 bewegen sich weiter in angehobener Stellung aus der Position III in die Position IV und werden dann wieder in die Stellung I abgesenkt. Für die andere Zungennadelfontur wiederholt sich anschlieRend derselbe Vorgang mit der Bewegungsfolge I-V-VI-VII-I Patentansprüche /

Claims (10)

  1. Patentansprüche W Einrichtung bei Kettenwirkmaschinen, insbesondere Raschelmaschinen zur Ausführung von Blindlegungen und/oder zur Einarbeitung dicker Garne in feinmaschige Grundgewirke, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß eine oder mehrere Legeschienen (8) derart an der Gehängewelle (4,5) aufgehängt und antreibbar sind, daß sie ausser den normalen Schwing- und Versatzbewegungen noch eine in einer dritten Richtung verlaufende Hubbewegung ausführen, mittels welcher die Lochnadeln (9) dieser Legeschiene (8) über die Köpfe der angehobenen Zungennadeln (3) hinweghebbar sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Hubbewegung derart steuerbar ist, daß die Lochnadkln (9) nach Überschwingen der angehobenen Zungennadeln (3) in eine Stellung zur Ausführung von Überlegungen abgesenkt werden (Fig. 4).
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Hubbewegung derart steuerbar ist, daß die Lochnadeln (9) erst beim Zurückschwingen über die angehobenen Zungennadeln (3) hinweggehoben werden (Fig.5).
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t, daß die die Hubbewegung.ausführende Legeschiene (8) an der Gehängewelle (5) in einer Normalebene zu dieser beweglich geführt und mit einer an parallelogrammförmig angeordneten Lenkern (11) aufgehängten und in Richtung der Versatzbewegung der Lochnadeln (9) auslenkbaren Schubstange (17) derart verbunden ist, daß nur die in Richtung der Normalebene zur Gehängewelle (4§5) verlaufende Komponente der Schubstangenschwingung auf die Legeschiene (8) übertragbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Auslenkung der Schubstange (17) von der Mustereinrichtung der Maschine bewirkt wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5 bei einer Kettenwirkmaschine mit nustergliederketten , d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Kettentrommel eine zusätzliche Spur für eine die Auslenkbewegung der Schubstange (17) bewirkende Mustergliederkette aufweist.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüch 4 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die parallelogrammartig angeordneten Lenker (11) für die Schubstange (17) an einer das Gehänge tragenden Traverse (14) des Maschinengestells mit Hilfe von Kugelgelenken (12) allseitig verschwenkbar befestigt sind.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t, daß die die Hubbewegung ausführenden Legeschiene mit der Schubstange (17) über von dieser durchsetzte Kugellenkführungen (18) verbunden ist.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t, daß zur Führung der die Hubbewegung ausführenden Legeschiene (8) gegenüber der Gehängewelle (4,5) Kugellängsführungen (27) vorgesehen sind.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, d a d u r ch g e k e n n z e i.c h n e t, daß der Horizontalabstand zwischen den oberen und unteren Enden der parallelogrammartig angeordneten Lenker einstellbar ist.
    Leerseite
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6289703B1 (en) 1998-10-26 2001-09-18 Liba Maschinenfabrik Gmbh Rashel machine with a stroke device for a guide bar assemblage
DE10305919A1 (de) * 2003-02-13 2004-09-02 Karl Mayer Textilmaschinenfabrik Gmbh Wirkmaschinen
DE102007047911A1 (de) * 2007-12-01 2009-06-10 THÜMLING Textilmaschinen GmbH Raschelmaschine und Verfahren zur Herstellung eines Abstandsgewirkes sowie Abstandsgewirke

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