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DE20023931U1 - Dosierspender für freifließendes, schüttfähiges pulver- oder partikelförmiges Gut - Google Patents

Dosierspender für freifließendes, schüttfähiges pulver- oder partikelförmiges Gut Download PDF

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DE20023931U1
DE20023931U1 DE20023931U DE20023931U DE20023931U1 DE 20023931 U1 DE20023931 U1 DE 20023931U1 DE 20023931 U DE20023931 U DE 20023931U DE 20023931 U DE20023931 U DE 20023931U DE 20023931 U1 DE20023931 U1 DE 20023931U1
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DE
Germany
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funnel
metering
dosing
opening
dosierkörpergehäuse
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20023931U
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English (en)
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Abbott Products GmbH
Original Assignee
Solvay Pharmaceuticals GmbH
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Publication date
Application filed by Solvay Pharmaceuticals GmbH filed Critical Solvay Pharmaceuticals GmbH
Priority to DE20023931U priority Critical patent/DE20023931U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/10Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation
    • G01F11/12Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements
    • G01F11/14Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber reciprocates
    • G01F11/18Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with measuring chambers moved during operation of the valve type, i.e. the separating being effected by fluid-tight or powder-tight movements wherein the measuring chamber reciprocates for fluent solid material

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Abstract

Dosierspender für ein freifließendes, schüttfähiges pulver- oder partikelförmiges Gut, das in einem manuell auf den Kopf kippbaren Vorratsgefäß enthalten ist, gekennzeichnet durch
– eine Rotationssymmetrische Kappe (1) zum Aufstecken oder Aufschrauben auf den Hals des Vorratsgefäßes, wobei die der Kappenöffnung (1a) entgegengesetzte Seite als Trichter (1b) ausgebildet ist;
– einen Dosierkörper (2), umfassend ein Dosierkörpergehäuse zur Aufnahme eines Dosierschiebers (3), wobei das Dosierkörpergehäuse
a) auf der der Kappe (1) zugewandten Deckseite (2a) mittig mit dem Trichter (1b) fest verbunden ist und eine dem Mündungsdurchmesser des Trichters (1b) deckungsgleiche Öffnung aufweist und
b) auf der entgegengesetzten Bodenseite (2b) eine oder zwei in Schubrichtung des Dosierschiebers (3) gegenüber der Einlaßöffnung jeweils um die Hublänge des Dosierschiebers zum Rand des Dosierkörpergehäuses versetzte Auslaßöffnung(en), mit jeweils einem dem Mündungsquerschnitt des Trichters (1b) entsprechenden Querschnitt aufweist;
– einen senkrecht zum Trichter (1b) seitlich durch das Dosierkörpergehäuse in zwei fixe Positionen...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Dosierspender für freifließendes, schüttfähiges pulver- oder partikelförmiges Gut, insbesondere für partikelförmige Arzneimittel, zum einfachen Dosieren von kleinen Mengen des zu dosierenden Gutes im 100 mg-Bereich aus Vorratsbehältern.
  • Freifließende und schüttfähige, pulver- und partikelförmige Güter verschiedenster Art müssen oftmals genau aus einem Vorratsbehälter abgemessen werden können. Dieses trifft in hohem Maße insbesondere für pulverförmige, granulare oder pelletierte Arzneimittelformulierungen zu. Solche Arzneimittelformulierungen werden üblicherweise mittels sogenannter Meß- oder Dosierlöffel für die Anwendung abgemessen. Bei bestimmten Personengruppen, z.B. bei Kindern oder älteren Personen, oder in Stresssituationen, bei Unruhe oder Nervosität kann das genaue Dosieren mittels Meß- oder Dosierlöffel möglicherweise Schwierigkeiten bereiten.
  • Es besteht daher ein Bedarf an einfachen Dosierspendern, die wahlweise anstelle eines Meß- oder Dosierlöffels verwendet werden können, ohne daß konstruktive Veränderungen am Vorratsgefäß vorgenommen werden müssen. Weiterhin sollte ein derartiger Dosierspender einfach konstruiert, robust und bei einfacher Handhabung eine vergleichbare oder gar bessere Dosierung als Meß- oder Dosierlöffel gewährleisten.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen einfach konstruierten und einfach handhabbaren Dosierspender bereitzustellen, der wahlweise anstelle eines Meß- oder Dosierlöffels mit einem, das zu dosierende Gut enthaltenden Vorratsgefäß kombiniert werden kann, und der ein sicheres Dosieren von freifließenden und schüttfähigen pulver- oder partikelförmigen Gütern erlaubt.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch den in den Schutzansprüchen angegebenen Dosierspender. Demgemäß betrifft die Erfindung einen Dosierspender für ein freifließendes und schüttfähiges pulver- oder partikelförmiges Gut, das in einem manuell auf den Kopf kippbaren Vorratsgefäß enthalten ist, gekennzeichnet durch
    • – eine Rotationssymmetrische Kappe (1) zum Aufstecken oder Aufschrauben auf den Hals des Vorratsgefäßes, wobei die der Kappenöffnung (1a) entgegengesetzte Seite als Trichter (1b) ausgebildet ist;
    • – einen Dosierkörper (2), umfassend ein Dosierkörpergehäuse zur Aufnahme eines Dosierschiebers (3), wobei das Dosierkörpergehäuse
    • a) auf der der Kappe (1) zugewandten Deckseite (2a) mittig mit dem Trichter (1b) fest verbunden ist und eine dem Mündungsdurchmesser des Trichters (1b) deckungsgleiche Öffnung aufweist und
    • b) auf der entgegengesetzten Bodenseite (2b) eine oder zwei in Schubrichtung des Dosierschiebers (3) gegenüber der Einlaßöffnung jeweils um die Hublänge des Dosierschiebers zum Rand des Dosierkörpergehäuses versetzte Auslaßöffnung(en), mit jeweils einem dem Mündungsquerschnitt des Trichters (1b) entsprechenden Querschnitt aufweist;
    • – einen senkrecht zum Trichter (1b) seitlich durch das Dosierkörpergehäuse in zwei fixe Positionen pendelbaren Dosierschieber (3), der je nach Zahl der Auslaßöffnungen in der Bodenseite (2b) des Dosierkörpergehäuses, ein oder zwei Dosierkammern mit einem dem Querschnitt des Trichters (1b) entsprechenden Querschnitt aufweist, wobei eine Dosierkammer in der ersten Position zur Deckung mit der Mündung des Trichters (1b) und in der zweiten Position zur Deckung mit einer Auslaßöffnung in der Bodenseite (2b) des Dosierkörpergehäuses gebracht werden kann;
    • – einen bodenseitig mit dem Dosierkörper fest verbundenen, sich trichterförmig zu einer Ausgabeöffnung (4a) für das zu dosierende Gut verjüngenden Schnabel (4).
  • Die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung besteht somit im wesentlichen aus zwei Trichtern, die durch einen Dosierkörper (2) mit beweglichen Dosierschieber (3), der eine oder zwei Dosierkammern aufweist, verbunden sind. Der obere Trichter, d.h. die Kappe (1) ist als Zulauftrichter rotationssymetrisch ausgeführt und vermittelt den Übergang vom Vorratsgefäß zur Dosiervorrichtung. Der untere Trichter bildet als Schnabel (4) den Auslauftrichter, er ist nicht rotationssymetrisch, seine Vorder- und Rückseite sind planparallel zueinander. In seiner Mittelstellung verschließt der Dosierschieber (3) den Zulauftricher und damit auch das Vorratsgefäß mit dem freifließenden und schüttfähigen pulver- oder partikelförmiges Gut. Gewünschtenfalls ist der Dosierschieber (3) durch geeignete konstruktive Maßnahmen so ausgestaltet, daß er in seinen Einlauf-, Auslauf- und Verschluß-Positionen arretiet werden kann. Die Arretierung kann z.B. durch einfache übliche Einrastmechanismen am Dosierkörpergehäuse (2) und/oder Dosierschieber (3) erreicht werden. Eine weitere einfache Möglichkeit zur Fixierung des Dosierschiebers (3) in Einlauf- und Auslauf-Positionen besteht darin, den Dosierschieber (3) mit überkragenden Kopfenden auszustatten.
  • Bevorzugt zeichnet sich der erfindungsgemäße Dosierspender dadurch aus, daß der Dosierschieber (3) zwei Dosierkammern (3a) und (3b) aufweist, die im Wechsel betrieben werden können.
  • Der Querschnitt der Ein- und Auslaßöffnungen und der Dosierkammern des erfindungsgemäßen Dosierspenders kann elliptisch oder kreisförmig ausgestaltet sein. Vorzugsweise ist der Querschnitt der Ein- und Auslaßöffnungen und der Dosierkammern kreisförmig ausgestaltet.
  • Der Dosierkörper (2) des erfindungsgemäßen Dosierspenders kann quaderförmig ausgebildet sein, wobei die Ecken und/oder Kanten des Dosierkörpers gegebenenfalls gerundet sein können.
  • Der erfindungsgemäße Dosierspender eignet sich zweckmäßiger Weise für eine Vielzahl von Vorratsgefäßen unterschiedlicher Art und kann vom Fachmann unter Beibehaltung der erfindungsgemäßen konstruktiven Merkmale leicht an den jeweiligen Einzelfall geometrisch angepaßt werden. Das Einsatzgebiet des erfindungsgemäßen Dosierspenders liegt insbesondere auf pharmazeutischem Gebiet, d.h. er eignet sich beispielsweise für Arzneimittelgefäße, die üblicherweise für die Abgabe von freifließenden und schüttfähigen pulver- oder partikelförmigen Pharmazeutika verwendet werden. Der erfindungsgemäße Dosierspender eignet sich daher insbesondere für solche Vorratsgefäße, die Glasflaschen für pharmazeutische Zwecke sind.
  • Der erfindungsgemäße Dosierspender kann zwar für vielfältige freifließende und schüttfähige, pulver- und partikelförmige Güter, insbesondere aus dem Arzneimittelbereich, eingesetzt werden. Die partikelförmigen Güter können z.B. Arzneimittelgranulate oder Arzneimittelpellets sein. Beispielsweise eignet sich der erfindungsgemäße Dosierspender hervorragend für sogenannte Mikropellets. Als ein Anwendungsbeispiel für den erfindungsgemäßen Dosierspender sei die Arznei mittelformulierung Kreon® für Kinder aus magensaftresistenten Mikropellets im Glas genannt. Derartige Mikropellets werden zur Enzymsubstitution bei z.B. Pankreasinsuffizienz, Verdauungsinsuffizienz nach Magenoperationen, Leber- und Gallenerkrankungen, Mukoviszidose oder chronischer Pankreatitis verordnet und werden üblicherweise durch Meß- oder Dosierlöffel zu anwendungsbezogenen Dosiereinheiten abgemessen, was jedoch gerade bei kleinen Kindern nicht immer eine verlustfreie Verabreichung der Arzneimittelpellets gewährleisten kann. Hier bietet der erfindungsgemäße Dosierspender eine erhebliche Erleichterung, da eine exakte Dosierung selbst dann gewährleistet werden kann, wenn mit einer Hand das Kind gehalten werden muß und mit der anderen Hand die Dosierung der Mikropellets erfolgen soll.
  • Die Handhabung des erfindungsgemäßen Dosierspenders ist denkbar einfach. Nach dem Öffnen der Glasflasche (Entfernung des Drehverschlusses bzw. der Verschlußkappe) wird einfach der erfindungsgemäße Dosierspender auf den Flaschenhals aufgesteckt oder aufgeschraubt, der Dosierschieber in die Befüllposition, d.h. zur Deckung mit dem Querschnitt des Trichters (1b) gebracht. Anschließend wird die Flasche kurz auf den Kopf gestülpt und der Dosierschieber zur gegebenen Zeit in die Ausgabeposition geschoben, d.h. der Querschnitt der befüllten Dosierkammer wird zur Deckung mit der Auslaßöffnung auf der Bodenseite (2b) gebracht. Anschließend sammelt sich die dosierte Pelletmenge im trichterförmigen Schnabel (4) und kann direkt oral durch die Ausgabeöffnung (4a) verabreicht werden. Besonders vorteilhaft sind hierbei Dosierspender, die zwei Dosierkammern im Abstand einer Hublänge des Dosierschiebers aufweisen, und die im Wechsel betrieben werden können, Diese Ausführungsform gewährleistet, daß immer eine der beiden Dosierkammern (3a) und (3b) in Befüllposition angeordnet ist, so daß vor der Anwendung ein separates Einstellen des Schiebers auf Befüllposition entfallen kann.
  • Der erfindungsgemäße Dosierspender kann hierbei für die Einwegverwendung als auch vorzugsweise für die Mehrfachverwendung vorgesehen sein.
  • Beispielhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Dosierspenders werden durch die Figuren und das Beispiel in ihrem Konstruktionsaufbau und Wirkprinzip weiter erläutert. Für den Fachmann ist es hierbei selbstverständlich möglich, im Rahmen des Konstruktions- und Wirkprinzipes routinemäßige Abwandlungen und Anpassungen, z.B. zur Anpassung an Pulver-bzw. Partikelparameter, vorzunehmen. Die einzelnen Dimensionen des erfindungsgemäßen Dosierspenders können dabei nicht nur an die Pulver- bzw. Partikelparameter angepaßt werden, sondern gleichfalls an die Art und Dimension des Vorratsgefäßes.
  • Die Vorratsgefäße können hierbei durchaus Kunststoff-oder Metallcontainer sowie Glasflaschen sein.
  • Das Material, aus dem der erfindungsgemäßem Dosierspender aufgebaut ist, kann ein an sich üblicher Kunststoff sein, der lebensmittel- bzw. arzneimittelverträglich ist. Der erfindungsgemäße Dosierspender läßt sich mittels der in der Kunststoffverarbeitung an sich üblichen Fertigungstechniken herstellen. Die Dosiervorrichtung besteht in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung aus einem durchsichtigem Kunststoff (z.B. aus Acrylglas), damit man die Dosiervorgänge optisch verfolgen kann.
  • Figurenbeschreibung
  • Alle Dimensionsangaben in den Figuren sind mit Ausnahme der Winkelgrade mm-Maße. Es bedeuten:
  • R
    = Radius
    = Durchmesser
    °
    = Winkelgrad
  • 1: Schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung. Es bedeuten:
    (1) = Rotationssymmetrische Kappe zum Aufstecken oder Aufschrauben auf den Hals des Vorratsgefäßes; mit Kappenöffnung (1a) und entgegengesetzte Seite als Trichter (1b) ausgebildet.
    (2) = Dosierkörper bzw. Dosierkörpergehäuse; kappenseitiger Deckseite (2a) mit Einlaßöffnung und entgegengesetzter Bodenseite (2b) mit Auslaßöffnungen.
    (3) = Dosierschieber; mit zwei Dosierkammern (3a) und (3b).
    (4) = Schnabel, trichterförmig verjüngend zu einer Ausgabeöffnung (4a).
  • 2: Schnittansichten der erfindungsgemäßen Dosiervorrichtung (ohne Kappe (1) abgebildet).
  • 2a: Dosierkörpergehäuse (2) mit Schnabel (4) als Auslauftrichter.
  • 2b: Dosierschieber (3) mit Dosierkammern (3a) und (3b)
  • Das nachfolgende Beispiel soll die Erfindung weiter erläutern, ohne sie jedoch in ihrem Umfang einzuschränken.
  • Beispiel:
  • Dosiervorrichtung für Kreon® für Kinder
  • Das Handelsprodukt Kreon® für Kinder wird üblicherweise mit einem beigepackten, kleinen Dosierlöffel aus Kunststoff ausgeliefert. Mit Hilfe dieses Löffels werden von den Kreon®-Pellets die Einzeldosen von 100 mg, entsprechen 0,135 ml, abgemessen. Das genaue Dosieren eines derart kleinen Volumens mit dem Dosierlöffel erweist sich für manche Verbraucher als schwierig. Um die Dosierung für diesen Verbraucherkreis zu vereinfachen, kann die Dosierung nunmehr alternativ durch eine leicht zu bedienende Dosiervorrichtung bzw. -hilfe der erfindungsgemäßen Art erfolgen. Diese Dosiervorrichtung kann zusätzlich zum Dosierlöffel an die Verbraucher abgegeben werden, wobei an eine mehrfache Verwendung möglich ist.
  • Die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung wird auf die Kreon-Glasflasche (RG 35/50) nach Entfernen des Verschluß-Kunststoffstopfens einfach aufgesteckt, und sie ersetzt damit den ursprünglich vorhandenen Verschluß der Flasche. Danach wird die Einheit aus Dosiervorrichtung und Glasflasche so gedreht, daß der Boden der Glasflasche nach oben weist.
  • Die Dosiervorrichtung – die durch die Figuren weiter verdeutlicht ist – besteht im wesentlichen aus zwei Trichtern, die durch einen beweglichen Schieber, der die beiden Dosierkammern enthält, verbunden sind. Der obere Trichter ist als Zulauftrichter rotationssymetrisch ausgeführt und vermittelt den Übergang von der Glasflasche zur Dosiervorichtung. Der untere Trichter bildet den Auslauftrichter, er ist nicht rotationssymetrisch, seine Vorder- und Rückseite sind planparallel zueinander. In seiner Mittelstellung verschließt der Schieber den Zulauftricher und damit auch die Glasflasche mit den Kreon-Pellets. Wenn man den Schieber in seine rechte oder linke Anschlagposition bringt, wird die Dosierkammer auf der gegenüberliegenden Seite mit Kreon-Pellets gefüllt. Nach erneuter Betätigung des Schiebers, diesmal in die entgegenge setzte Anschlagposition, läuft die abgemessene Menge Pellets über den Auslauftrichter aus der Dosiervorrichtung aus. Gleichzeitig wird jetzt die andere Dosierkammer gefüllt. Mit jedem vollständigen Hub von Anschlagposition zu Anschlagposition wird jeweils eine Einzeldosis portioniert. Soll die Entnahme beendet werden, so genügt es, den Schieber in die Mittelstellung zu bringen. Damit ist der Zulauftrichter und auch die Glasflasche wieder verschlossen. Die Dosiervorrichtung besteht zweckmäßiger Weise aus durchsichtigem Kunststoff, beispielsweise aus Acrylglas, damit die Dosiervorgänge auch optisch verfolgt werden können.

Claims (5)

  1. Dosierspender für ein freifließendes, schüttfähiges pulver- oder partikelförmiges Gut, das in einem manuell auf den Kopf kippbaren Vorratsgefäß enthalten ist, gekennzeichnet durch – eine Rotationssymmetrische Kappe (1) zum Aufstecken oder Aufschrauben auf den Hals des Vorratsgefäßes, wobei die der Kappenöffnung (1a) entgegengesetzte Seite als Trichter (1b) ausgebildet ist; – einen Dosierkörper (2), umfassend ein Dosierkörpergehäuse zur Aufnahme eines Dosierschiebers (3), wobei das Dosierkörpergehäuse a) auf der der Kappe (1) zugewandten Deckseite (2a) mittig mit dem Trichter (1b) fest verbunden ist und eine dem Mündungsdurchmesser des Trichters (1b) deckungsgleiche Öffnung aufweist und b) auf der entgegengesetzten Bodenseite (2b) eine oder zwei in Schubrichtung des Dosierschiebers (3) gegenüber der Einlaßöffnung jeweils um die Hublänge des Dosierschiebers zum Rand des Dosierkörpergehäuses versetzte Auslaßöffnung(en), mit jeweils einem dem Mündungsquerschnitt des Trichters (1b) entsprechenden Querschnitt aufweist; – einen senkrecht zum Trichter (1b) seitlich durch das Dosierkörpergehäuse in zwei fixe Positionen pendelbaren Dosierschieber (3), der je nach Zahl der Auslaßöffnungen in der Bodenseite (2b) des Dosierkörpergehäuses, ein oder zwei Dosierkammern mit einem dem Querschnitt des Trichters (1b) entsprechenden Querschnitt aufweist, wobei eine Dosierkammer in der ersten Position zur Deckung mit der Mündung des Trichters (1b) und in der zweiten Position zur Deckung mit einer Auslaßöffnung in der Bodenseite (2b) des Dosierkörpergehäuses gebracht werden kann; – einen bodenseitig mit dem Dosierkörper fest verbundenen, sich trichterförmig zu einer Ausgabeöffnung (4a) für das zu dosierende Gut verjüngenden Schnabel (4).
  2. Dosierspender gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierschieber (3) zwei Dosierkammern (3a) und (3b) aufweist, die im Wechsel betrieben werden können.
  3. Dosierspender gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Ein- und Auslaßöffnungen und der Dosierkammern elliptisch oder kreisförmig, vorzugsweise kreisförmig, ausgestaltet ist.
  4. Dosierspender gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dosierkörper (2) quaderförmig, gegebenenfalls mit gerundeten Ecken und/oder Kanten, ausgebildet ist.
  5. Dosierspender gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorratsgefäß eine Glasflasche für pharmazeutische Zwecke ist.
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