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DE20023685U1 - Vorrichtung zur Sanierung von Alkylbleiverbindungen im Grundwasser mit Luftinjektionsbrunnen - Google Patents

Vorrichtung zur Sanierung von Alkylbleiverbindungen im Grundwasser mit Luftinjektionsbrunnen Download PDF

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DE20023685U1
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    • B09DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
    • B09CRECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
    • B09C1/00Reclamation of contaminated soil
    • B09C1/002Reclamation of contaminated soil involving in-situ ground water treatment

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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Abstract

Der Luftinjektionsbrunnen besteht aus einem handelsüblichen Brunnenaufbau, in der Regel aus Kostengründen mit ø DN 50, und wird in der gesättigten Bodenzone mit Wickeldrahtfilterrohren z.B. aus VA oder aus PVC-Schlitzbrückenfilterrohren (3) zusammengesetzt. Es können auch größere oder kleine Brunnenrohrdurchmesser sowie alle für den Brunnenbau gängigen Werkstoffe verwendet werden. Die ungesättigte Bodenzone (7) wird über ihre gesamte Mächtigkeit T mit einem Vollrohr ausgebaut.

Description

  • Beschreibung und Zweck der Vorrichtung:
  • Die Vorrichtung Luftinjektionsbrunnen dient der in-situ Reinigung der gesättigten Bodenzone. Die Vorrichtung besteht aus einem Luftinjektionsbrunnen. Der Luftinjektionbrunnen ist eine Grundwassersanierungstechnik nach dem Prinzip des Grundwasserzirkulationsverfahrens. Zweck ist, durch Eintrag von Luftsauerstoff und/oder Anreicherung des Grundwassers mit einem anderen Gas eine chemische und/oder mikrobiologische Umwandlung von Grundwasserschadstoffen zu bewirken. Weiter wird bezweckt, eine Mobilisierung der löslichen Grundwasserschadstoffe in Bereiche außerhalb der in Gang gesetzten Grundwasser-Zirkulationswalze zu verhindern. Außerdem wird bezweckt, durch Ausstrippen die leichtflüchtigen Grundwasserschadstoffe zu entfernen.
  • Das Einblasen von Luft bewirkt eine Aufhöhung des Grundwasserspiegels in der Umgebung des Brunnens (6). Die im Brunnenrohr aufsteigenden Luftblasen erzeugen ein Wasser-Luft-Gemisch mit der Spiegellage ΔlB über dem Grundwasserspiegel. Die eingeblasene Luftmenge ist relativ gering und ist abhängig von der gewünschten Aufhöhung der Wasser-Luft-Spiegellage. Die einzubringende Luftmenge bei einem durchschnittlich durchlässigen Porengrundwasserleiter mit kf = 10–4 m/s beträgt ca. 1,5 m3/h. Infolge der Erhöhung der Wasser-Luft-Spiegellage im Brunnenrohr wird ein Druckunterschied im Brunnenrohr und im umgebenden Aquifer erzeugt, wodurch ein Zu- und Abfluß im Brunnenrohr bzw. eine Zirkulationsströmung (12) um den Brunnen in Gang gesetzt wird. Aufgrund der Kontinuitätsbedingung entspricht der Grundwasserzustrom (10) dem Grundwasserabstrom (11) des Brunnens.
  • Zur Trennung des Luft/Wassergemisches (Schaumbildung) in die Einzelkomponenten kann der Brunnenkopf mit größerem Durchmesser ausgebildet sein.
  • Der Betrieb eines Luftinjektionsbrunnens reichert den Grundwasserleiter mit Luftsauerstoff (13) oder mit einem anderen Gas an. Die Anreicherung des Grundwassers mit Luftsauerstoff oder einem anderen Gas wird durch Einblasen mittels einer Injektionslanze am Brunnenfußpunkt bewirkt. Die Verteilung des gelösten Gases im Grundwasser erfolgt durch Grundwasserzirkulation (12). Durch die Anreicherung des Grundwassers mit dem gelösten Gas werden im Boden adaptierte Mikroorganismen aktiviert und zur Transformation bzw. zum Abbau von Schadstoffen (14) angeregt.

Claims (3)

  1. Der Luftinjektionsbrunnen besteht aus einem handelsüblichen Brunnenaufbau, in der Regel aus Kostengründen mit ø DN 50, und wird in der gesättigten Bodenzone mit Wickeldrahtfilterrohren z.B. aus VA oder aus PVC-Schlitzbrückenfilterrohren (3) zusammengesetzt. Es können auch größere oder kleine Brunnenrohrdurchmesser sowie alle für den Brunnenbau gängigen Werkstoffe verwendet werden. Die ungesättigte Bodenzone (7) wird über ihre gesamte Mächtigkeit T mit einem Vollrohr ausgebaut.
  2. Der Einbau der Brunnenrohre in das Erdreich ist dadurch gekennzeichnet, daß er mit oder ohne Kiesschüttung erfolgt.
  3. Der Einbau der Brunnenfilterrohre (3) ist dadurch gekennzeichnet, daß die Brunnenfilterrohre möglichst mit der Lage der Grundwasseroberfläche (8) abschließen. Der Brunnen ist an der Sohle mit einer Abdeckung (5) versehen.
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