DE20022290U1 - Stromerzeugereinheit aus Generator- und Hubkolbenverbrennungsmotor als Antrieb - Google Patents
Stromerzeugereinheit aus Generator- und Hubkolbenverbrennungsmotor als AntriebInfo
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Description
Stromerzeugereinheit aus Generator und Hubkolbenverbrennungsmotor als Antrieb
Die Erfindung betrifft eine Stromerzeugereinheit aus Generator und Hubkolbenverbrennungsmotor als Antrieb, insbesondere aus Synchrongenerator und Dieselmotor, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine derartige mit einem Pumpenaggregat kombinierte Stromerzeugereinheit ist in DE 19721527 beschrieben.
Üblicherweise fehlt bei Stromerzeugereinheiten mit Permanentmagneterregung eine einfache Regelung zur Anpassung der Generatorspannung an verschiedene Lastzustände. Bei anderen Stromerzeugereinheiten ist auf der Erregerseite des Generators ein regelungstechnischer Eingriff vorgesehen, entweder in Form von verschleißanfälligen Schleifringen oder durch Einbau eines rotierenden Gleichrichters mit Erregermaschine.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, aufwendige regelungstechnische Maßnahmen zu vermeiden. Insbesondere soll die Einhaltung vorgegebener Spannungstoleranzen bei Laständerungen zugunsten eines kontinuierlichen, von der Phasenlage weitgehend unabhängigen Spannungsverlaufs gewährleistet werden.
Diese Aufgabe wird nach einem Vorschlag der Erfindung gemäß dem Kennzeichen von Anspruch 1 gelöst.
Dadurch, daß nach dem Erfindungsvorschlag, der Stator des Generators zum Zwecke der Spannungsregelung geteilt ist in einen Statoraußenteil, der mit dem Rotor einen Luftspalt bildet und einen Statorinnenteil, der mit dem ihn umgebenden Statoraußenteil einen Steuerluftspalt
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bildet, gelingt es auf einfache Weise, den magnetischen Fluß im Stator durch Verdrehen des Statorinnenteils zu steuern, indem die Geometrie des Steuerluftspalts verändert wird. Durch eine derartige Veränderung des Steuerluftspalts in Abhängigkeit vom Verdrehwinkel des Statorinnenteils gelingt es, einen monotonen Verlauf des zur induzierten Spannung proportionalen magnetischen Flusses bei Einhaltung von niedrigen Spannungstoleranzen zu verwirklichen.
Erfindungsgemäß erfolgt die Verdrehung des Statorinnenteils entsprechend den lastabhängigen Schwankungen der Klemmspannung des Generators, wobei der magnetische Widerstand im Stator mit zunehmendem Schließen des Steuerluftspalts abnimmt, bzw. umgekehrt mit zunehmender Vergrößerung des Steuerluftspalts anwächst.
Zu diesem Zweck können die an den Steuerluftspalt angrenzenden Umfangsflachen der beiden Statorteile über den Umfang gesehen eine Mehrzahl segmentartiger Vorsprünge aufweisen, vorzugsweise derart, daß jeder Statorteil wenigstens drei Segmentvorsprünge aufweist, deren Konturen gegensinnig von der Kreisform abweichen. Das bedeutet, daß bezogen auf eine Drehrichtung die Segmentvorsprünge des Statorinnenteils sich zunehmend an jene des Statoraußenteils annähern, während sie sich in der gegensätzlichen Drehrichtung unter Vergrößerung des Steuerluftspalts zunehmend voneinander entfernen.
Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß der Statoraußenteil gehäusefest, zweckmäßig durch Befestigen an einem Deckelteil des Generatorgehäuses, angeordnet ist und daß darin der Statorinnenteil zentrisch und verdrehbar aufgenommen ist.
Dies geschieht vorteilhaft in der Weise, daß der Statorinnenteil auf einer Hohlwelle drehfest angeordnet ist, die auf beiden Seiten des Statorinnenteils in Lagerflanschen drehbar gelagert ist, die mit dem Statoraußenteil verbunden sind, z. B. in der Weise, daß die Lagerflansche an seitlichen Hüllblechen ausgebildet sind, die mit dem Statoraußenteil verschraubt sind.
In Ausgestaltung der Verdrehung des Statorinnenteils entsprechend den lastabhängigen Schwankungen der Klemmenspannung des Generators ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß auf einer gehäusedeckelseitigen Verlängerung der Hohlwelle ein Drehmagnet drehfest gelagert ist, dessen Verdrehung innerhalb eines zugeordneten gehäusefesten Jocheisens durch dessen an die Generatorklemmenspannung angeschlossene Wicklung gesteuert wird. Damit ist eine vom Leistungsfaktor cos &phgr; unabhängige Spannungsregelung verwirklicht.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich durch die vorgenannte Anordnung des Statorinnenteils auf einer Hohlwelle. Eine nahezu kraftlose Verdrehung des Statorinnenteils durch den Drehmagneten ist dadurch erzielbar, daß ein zwischen Stator und Drehmagnet wirkender, mit der Hohlwelle verbundener Torsionsstab derart ausgelegt ist, daß die Torsionskraft unabhängig vom Drehwinkel etwa der auf den Statorinnenteil durch das magnetische Feld ausgeübten Magnetkraft entspricht. Bei dieser Anpassung kommt es wesentlich auf die Geometrie des Steuerluftspalts abhängig vom Verdrehwinkel an. Durch entsprechende Anpassung an die Federkraft des Torsionsstabs in der Hohlwelle kann praktisch eine kraftlose Spannungsregelung verwirklicht werden.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt durch eine Motor-Generator-Einheit gemäß Schnitt I-I der Fig. 2,
Fig. 2 eine Ansicht auf den Stator und den Rotor der Motor-Generator-Einheit gemäß Schnitt II-II der Fig. 1,
Fig. 3 zu Fig. 2 eine teilweise axiale Ansicht des Stators in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4 einen dreidimensionalen Ausschnitt des Rotors mit Dauermagneten und
Fig. 5 eine Ansicht des Spannungsreglers gemäß Schnitt V-V der Fig. 1.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte einen Stromerzeuger bildende elektrische Maschine betrifft eine Einheit aus einem Antriebsmotor und einem Synchrongenerator. Als Antriebsmotor kommt bevorzugt ein Dieselmotor in Frage, von dem lediglich das anschlußseitige Ende seiner Kurbelwelle 1 strichliert gezeichnet ist. Stirnseitig an der Kurbelwelle 1 ist ein Lüfterrad 2 mittels Schrauben 3 angebaut. Das Lüfterrad besitzt eine Beschaufelung 4 zur Erzeugung eines Luftstroms gemäß Pfeil Sl zur Motorkühlung, wobei die gemäß Pfeil S2 zuströmende Luft der aus dem Generatorgehäuse 8 abströmenden Kühlluft nach der Generatorkühlung entspricht. Wie in Fig. 1 dargestellt, besitzt der (strom-)abflußseitig vorgesehene Generatorgehäusedeckel 9 Ansaugöffnungen für die gemäß Pfeilen L zuströmende Kühlluft. Damit dieser Kühlluftstrom im Generatorgehäuse 8 seine volle Kühlwirkung erzielt, besitzt die Schutzhaube 14 eine oder mehrere (nicht gezeichnete) entsprechend dimensionierte Eintrittsöffnungen für die Kühlluft.
Ein motorseitiges Anschlußgehäuse 5 umschließt den Raum, in dem das Lüfterrad 2 untergebracht ist, radial nach außen; es ist beidseitig offen und besitzt auf seiner dem Motor gegenüberliegenden Seite einen Ringflansch 6 mit Gewindebohrungen zum Eindrehen von Befestigungsschrauben 7 für den Anschluß des zweckmäßig aus Blech gefertigten zylindrischen Generatorgehäuses 8, in dem dieses auf beiden Stirnseiten planflächig eingespannt wird. Die Befestigungsschrauben 7 sind an der Innenseite des Generatorgehäuses 8 anliegend über dessen Umfang verteilt angeordnet und durchspannen die gesamte Gehäuselänge. Am abflußseitigen, in der Zeichnung linken Ende des Generatorhäuses 8 ist ein Generatorgehäusedeckel 9 vorgesehen, welcher an radial nach innen ragenden Speichen einen Deckelinnenring 10 aufweist, an dem der Stator 11 des Generators befestigt ist. Mit ihren abflußseitigen Enden ragen die Schäfte der Befestigungsschrauben 7 durch Bohrungen in dem Generatorgehäusedeckel 9 hindurch; an ihren freien Gewindeenden 12 sind Schraubbolzen 13 aufgeschraubt, die der Befestigung des Generatorgehäuses 8 am Generatorgehäusedeckel 9 sowie der Schutzhaube 14 mittels kurzer Schrauben 15 dienen; diese werden von außen durch entsprechende Bohrungen in der Schutzhaube 14 in Gewindebohrungen der zugewandten Enden der Schraubbolzen 13 eingeschraubt. Die Schutzhaube 14 übergreift mit ihrem das offene Ende bildenden Randabschnitt 16 das zugeordnete freie Ende des Generatorgehäusedeckels 9 von außen.
Während über den Umfang verteilt gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel acht Befestigungsschrauben 7 vorgesehen sind, genügen zur Befestigung des Stators an dem Deckelinnenring 10 sechs Statorschrauben 17, welche durch Bohrungen des Blechpakets eines Statoraußenteils
19 hindurchgeführt sind und über Distanzhülsen 20 zwischen dem Deckelinnenring 10 und der zugewandten Seite des Statoraußenteils 19 mit dem Deckelring 10 verschraubt sind. Der Statoraußenteil 19 wird auf diese Weise gehäusefest fixiert, wobei das den Statoraußenteil 19 bildende Blechpaket durch die Statorschrauben 17 zusammengespannt wird.
Das einen Statorinnenteil 21 bildende Blechpaket ist auf einer Hohlwelle 24 drehfest angeordnet. Die Hohlwelle 24 ist über ihre Endkappe 60 mit einem in der Wellenachse angeordneten, mit Vorspannung eingesetzten Torsionsstab 4 6 verbunden. Sie ist auf Lagerbuchsen 4 7 in Lagerflanschen 26 von Hüllblechen 22 verdrehbar gelagert, welche an gegenüberliegenden Stirnseiten des Blechpakets angeordnet sind. Das der Endkappe 60 gegenüberliegende Ende des Torsionsstabs 46 ist über eine stabfeste Stütze 44 gehäusefest fixiert. Deren Befestigungsauge 61 sitzt auf einer Schraube 62, welche das Blechpaket des Jocheisens 42 zusammenspannt. Die Hüllbleche 22 überdecken einen Steuerluftspalt 23 zwischen dem Statorinnenteil 21 und dem Statoraußenteil 19. Da somit das den Statorinnenteil 21 bildende Blechpaket drehfest auf der Hohlwelle 24 sitzt, macht es deren Verdrehung zum Zwecke der erwünschten Konstantregelung der Generatorspannung mit. Die Verstellung des Statorinnenteils 21 gegenüber dem Statoraußenteil 19 zum Zwecke der Spannungsregelung des Generators wird weiter unten noch im Detail beschrieben.
Die Ansicht gemäß Fig. 2 zeigt - ohne die in Fig. 1 dargestellte Isolierplatte 25, die zur Verbesserung der Ansicht weggelassen ist -, nicht nur die Kontur des den Rotor 2 9 bildenden Blechpakets, sondern auch diejenige der den Stator bildenden Blechpakete, welche im Bereich des Statoraußenteils 19 Ausschnitte 38 zur Aufnahme der
Wicklungsstränge der Drehstromwicklung 28 des Generators aufweisen. Der Statoraußenteil 19 ist mittels durch Bohrungen 3 9 seines Blechpakets geführten Statorschrauben 17 an dem in Fig. 1 gezeigten Deckelinnenring 10 befestigt. Entsprechend der gewählten Schnittführung erkennt man auch die Distanzhülsen 20, welche das Blechpakte des Statoraußenteils 19 gegen den Deckelinnenring 10 abstützen.
Drei Halteschrauben 27 dienen der Zentrierung des Statorinnenteils 21 innerhalb des Statoraußenteils 19 mittels seitlicher Hüllbleche 22, in deren Lagerflanschen 26 die Hohlwelle 24 mit dem Blechpaket des Statorinnenteils 21 gelagert ist.
Die Hüllbleche 22 werden nach außen hin im Bereich des Steuerluftspalts 23 jeweils noch von einer Isolierplatte 25 überdeckt, welche der elektrischen Isolierung der Drehstromwicklung 2 8 des Generators sowie dreier am Umfang verteilt angeordneter Halteschrauben 2 7 gegenüber dem Hüllblech 22 dient. Die Halteschrauben 27 verlaufen durch Bohrungen in dem den Statoraußenteil 19 bildenden Blechpaket. Sie sind mittels Isolationshülsen gegen das Blechpaket isoliert und zentrieren über die Hüllbleche 22 den Statorinnenteil 21 gegenüber dem Statoraußenteil 19.
Der Stator 11 ist umgeben vom Rotor 29, welcher ebenfalls aus einem Blechpaket aufgebaut ist, welches mittels Spannschrauben 3 0 zusammengespannt wird, die mit einem motorseitigen Gewindeende 31 in entsprechende Gewindebohrungen des Lüfterrads 2 eingeschraubt sind. Zwischen Lüfterrad und der zugeordneten Seite des Rotors 2 9 sind auf die Spannschrauben 3 0 aufgeschobene Stützhülsen 32 eingespannt. Damit ist der Rotor 29 drehfest mit dem Lüfterrad 2 verbunden. An seinem In-
nenumfang bildet er einen schmalen ca. 2 mm breiten Luftspalt 33 gegenüber dem Stator 11. Außerdem besitzt der Rotor 29 in axialer Richtung durchgehende etwa zylinderförmig innerhalb zweier Polsegmente verlaufende Taschen 34, in welche von beiden Seiten Magnetelemente 35 in Form schmaler barrenförmiger Stäbe eingeschoben sind, und zwar im vorliegenden Beispiel, wie man aus Fig. 2 erkennt, je Pol zwei Reihen von jeweils zehn nebeneinander angeordneten Magnetelementen 35, welche für die magnetische Erregung des Generators verantwortlich sind. Im Bereich der Taschen 34 begrenzt die innere Konturlinie 36 der die Taschen 34 radial nach innen begrenzenden Umfangswand 50 des Rotors 2 9 zusammen mit der äußeren Konturlinie 37 des Stators 11 den schmalen Luftspalt 33. Bohrungen 40 in den Rotorblechen dienen für den Einbau eines (nicht gezeigten) Anlassers.
Gemäß Fig. 2 und 4 werden die Magnetelemente 3 5 axial in die Taschen 34 eingeschoben, so daß sie polygonartig verteilt dicht nebeneinander liegend die beiden Pole bilden. Durch die Unterteilung der Dauermagnete für die Pole in kleine Magnetelemente 35 wird deren kostengünstige Herstellung ermöglicht; deren Montage wird durch einen geeigneten magnetischen Rückschluß 49 sehr erleichtert, weil dadurch die gegenseitige Abstoßung benachbarter Magnetelemente 35 praktisch entfällt. Die einzelnen Magnetelemente 3 5 können in die Taschen 34 nahezu kraftlos eingeschoben werden. Dabei erübrigt sich eine besondere Befestigung der Magnetelemente 35, denn diese werden im Betrieb durch ihre Magnetkräfte in axialer Richtung gehalten und in den Taschen in radialer Richtung gesehen abgestützt, so daß sie den im Betrieb auftretenden Fliehkräften ohne weiteres standhalten.
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In der räumlichen Darstellung der Magnetanordnung gemäß Fig. 4 ist am Ende des Ausschnitts, in dem die Magnetelemente 35 sitzen, ein Hohlraum 48 vorgesehen. Ohne diesen Hohlraum 48 würde im Falle eines Stoßkurzschlusses des Generators die außerordentlich hohe Flußdichte in diesem Bereich zur Ummagnetisierung und somit zur Zerstörung des äußeren Magnetelements 3 5 führen. Durch die Ausbildung des Hohlraums 4 8 mit einem definierten magnetischen Rückschluß 4 9 kann diese Ummagnetisierung vermieden werden. Der Hohlraum 4 8 ist gebildet durch eine Verlängerung der inneren Umfangswand 50 der Taschen 34 und einen an die benachbarte Pollücke 52 angrenzenden Brückensteg 51, durch den der magnetische Rückfluß 49 verläuft. Axial verlaufende Rippen 53 an den Innenseiten der Taschen 34 definieren die Abstände zwischen den Magnetelementen 35.
Fig. 3 stellt zur Verdeutlichung einen vergrößerten Ausschnitt von Fig. 2 dar, wobei übereinstimmende Teile mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind. Isolierplatte 25 und Hüllblech 22, welches der Positionierung des Statorinnenteils 21 dient, sind in Fig. 3 jeweils mit Bezugslinien an Außen- und Innenkontur angegeben. Die Lagerbuchse 47 ist stirnseitig dargestellt. In einem Ausschnitt 38 des Statoraußenteils 19 sind Wikkeldrähte der Drehstromwicklung 2 8 im Schnitt gezeichnet.
Der veränderbare Steuerluftspalt 23 zwischen dem Statoraußenteil 19 und dem Statorinnenteil 21 ist wesentlich für das Funktionsprinzip der Spannungsregelung des Generators. Die an den Steuerluftspalt 23 angrenzenden Umfangsflächen des Statorinnenteils 21 einerseits und des Statoraußenteils 19 andererseits sind dreifach über den Umfang segmentiert ausgebildet, wobei die drei einzelnen Segmente etwa schraubenartig verlaufende, von
der Kreisform abweichende vorspringende Umfangsabschnitte aufweisen. Beispielsweise verkleinert sich der Steuerluftspalt 23, wenn man ausgehend von der strichliert eingezeichneten Position den Statorinnenteil 21 gegenüber dem Statoraußenteil 19 in Richtung des Uhrzeigersinns gemäß Pfeil U (Fig. 2) verdreht, wobei die Endposition etwa bei einem Verdrehweg gemäß dem Winkel w erreicht ist. In dieser Endposition ist der Steuerluftspalt 23 am kleinsten.
Durch Verdrehen des Statorinnenteils 21 gegenüber dem Statoraußenteil 19 wird wie- beschrieben die Geometrie des Steuerluftspalts 23 und damit der magnetische Widerstand im Stator 11 geändert. Dieser Umstand wird bei der vorliegenden permanent erregten Synchronmaschine zur Spannungsregelung verwendet. Durch die beschriebene Veränderung des magnetischen Flusses ist es möglich, die induzierte Spannung zu regeln, wobei eine direkte Proportionalität zwischen letzterer und dem magnetischen Fluß besteht. Dadurch, daß der Statorinnenteil auf einer Hohlwelle 24 mit vorgespanntem Torsionsstab 46 sitzt, werden der Kraftwirkung des magnetischen Feldes auf den Statorinnenteil 21 entgegenwirkende Torsionskräfte mobilisiert, so daß die zum Zwecke der Spannungsregelung angewandte Verdrehung des Statorinnenteils 21 gegenüber dem Statoraußenteil 19 mittels eines Drehmagneten 41 nahezu kraftlos vonstatten geht. Dies setzt allerdings voraus, daß die Torsionsvorspannung der magnetischen Rückstellkraft angepaßt wird.
Der in den Fig. 1 und 5 dargestellte Drehmagnet 41 ist im Inneren eines Jocheisens 42 angeordnet, welches eine von der Generatorklemmenspannung gesteuerte Wicklung trägt. Dabei führen SpannungsSchwankungen an der Generatorwicklung zu einer Verdrehung des Drehmagneten 41 und bewirken somit durch eine Relativdrehung zwischen
den beiden Statorteilen die gewünschte Konstantregelung der Spannung. Gemäß Fig. 1 ist der Drehmagnet 41 auf dem zugeordneten Ende der Hohlwelle 24 fliegend gelagert, welche wiederum drehfest mit dem Statorinnenteil 21 verbunden ist. Der Drehmagnet 41 sitzt zentrisch auf einem Lagerabschnitt 45 am Ende der Hohlwelle 24 und ist dort gegen eine Schulter der Hohlwelle 24 aufgepreßt. Bevorzugt sind der Drehmagnet 41 mit zugehörigem Joch 42 jeweils geblecht ausgebildet.
Gemäß Fig. 5 ist noch die elektrische Schaltung zur Betätigung des Drehmagneten 41 gezeichnet. Die an einem der Pole des Jocheisens 42 angebrachte Wicklung 43 liegt an der Klemmenspannung Ul, U2 der Generatorwicklung 28 an. Dabei verhält sich der magnetische Fluß direkt proportional zur indizierten Spannung und steuert die Drehung des Drehmagneten 41 und über die Hohlwelle 24 auch des Statorinnenteils 21, wodurch die Geometrie des Steuerluftspalts 23 und damit der magnetische Widerstand im Stator 11 verändert wird. Das Ergebnis ist eine einfache, vom Leistungsfaktor cos &phgr; unabhängige Regelung der Klemmenspannung des Generators.
Claims (8)
1. Stromerzeugereinheit aus Generator und Hubkolbenverbrennungsmotor als Antrieb, insbesondere aus Synchrongenerator und Dieselmotor, wobei der Rotor (29) des Generators als Außenläufer von der Kurbelwelle (1) des Dieselmotors angetrieben ist und Dauermagneten (35) zum Erregen des Generators trägt, und wobei der Stator (11) des Generators innerhalb des Rotors (29) angeordnet ist und die Ankerwicklung (28) des Generators trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator (11) des Generators zum Zwecke der Spannungsregelung geteilt ist in einen Statoraußenteil (19), der mit dem Rotor (29) einen Luftspalt (33) bildet, und einen Statorinnenteil (21), der mit dem ihn umgebenden Statoraußenteil (19) einen Steuerluftspalt (23) bildet und gegenüber dem Statoraußenteil (19) verdrehbar gelagert ist derart, daß sich mit der Drehlage die Geometrie des Steuerluftspalts (23) verändert und daß die Verdrehung abhängig von den Schwankungen der Klemmspannung des Generators erfolgt.
2. Stromerzeugereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Steuerluftspalt (23) angrenzenden Umfangsflächen der beiden Statorteile (19, 21) über den Umfang gesehen eine Mehrzahl segmentartiger Vorsprünge aufweisen.
3. Stromerzeugereinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Statorteil (19, 21) wenigstens drei Segmentvorsprünge aufweist, deren Konturen gegensinnig von der Kreisform abweichen.
4. Stromerzeugereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Statoraußenteil (19) gehäusefest angeordnet ist und daß darin der Statorinnenteil (21) zentrisch und verdrehbar aufgenommen ist.
5. Stromerzeugereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Statorinnenteil (21) auf einer Hohlwelle (24) drehfest angeordnet ist, die auf beiden Seiten des Statorinnenteils (21) in Lagerflanschen (26) drehbar gelagert ist, die am Statoraußenteil (19) befestigt sind.
6. Stromerzeugereinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerflansche (26) an seitlichen Hüllblechen (22) ausgebildet sind, die mit dem Statoraußenteil (19) verschraubt sind.
7. Stromerzeugereinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer gehäusedeckelseitigen Verlängerung der Hohlwelle (24) ein Drehmagnet (41) sitzt, dessen Verdrehung mit der Verlängerung der Hohlwelle innerhalb eines gehäusefesten Jocheisens (42) durch dessen an die Generatorklemmenspannung angeschlossene Wicklung (43) gesteuert wird.
8. Stromerzeugereinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen Stator und Drehmagnet (41) wirkender, mit der Hohlwelle (24) verbundener Torsionsstab derart ausgelegt ist, daß die Torsionskraft abhängig vom Drehwinkel etwa der auf den Statorinnenteil (21) durch das magnetische Feld ausgeübten Magnetkraft entspricht, derart daß die Verdrehung des Statorinnenteils (21) durch den Drehmagneten (41) nahezu kraftlos erfolgen kann.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010816 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20030411 |
|
| R157 | Lapse of ip right after 6 years |
Effective date: 20061003 |