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DE20021310U1 - Zusatz zu einer Baustoffmischung in Form von Fasern - Google Patents

Zusatz zu einer Baustoffmischung in Form von Fasern

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Publication number
DE20021310U1
DE20021310U1 DE20021310U DE20021310U DE20021310U1 DE 20021310 U1 DE20021310 U1 DE 20021310U1 DE 20021310 U DE20021310 U DE 20021310U DE 20021310 U DE20021310 U DE 20021310U DE 20021310 U1 DE20021310 U1 DE 20021310U1
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DE
Germany
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fibers
mixture
plastic
additive
building material
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20021310U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kurt Glass Baustoffwerk GmbH
Original Assignee
Kurt Glass Baustoffwerk GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=7950149&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE20021310(U1) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Kurt Glass Baustoffwerk GmbH filed Critical Kurt Glass Baustoffwerk GmbH
Priority to DE20021310U priority Critical patent/DE20021310U1/de
Publication of DE20021310U1 publication Critical patent/DE20021310U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B16/00Use of organic materials as fillers, e.g. pigments, for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of organic materials specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
    • C04B16/04Macromolecular compounds
    • C04B16/06Macromolecular compounds fibrous
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/34Non-shrinking or non-cracking materials
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/60Flooring materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

Zusatz zu einer Baustoffmischung in Form von Fasern
Die Erfindung betrifft einen Zusatz zu einer abbindenden Baustoffmischung, insbesondere Estrich, in Form von Fasern zur Verminderung oder Verhinderung einer Rissebildung beim Abbinden des Baustoffes.
Ein derartiger Zusatz ist in unterschiedlicher Form bekannt. Einerseits sind Kunststoff-Fasern und andererseits Glasfasern als derartiger Zusatz bekannt.
Insbesondere bei der Verwendung der weitgehend transparenten oder
&phgr;-0 nicht sichtbaren Glasfasern lassen diese sich bei Reklamationen im Estrich kaum noch feststellen, so daß eine Kontrolle über die jeweils zugegebene Menge an solchen Glasfasern nicht möglich ist.
Ferner haben die Glasfasern einerseits und die Kunststoff-Fasern andererseits zwar vorteilhafte Wirkungen als Zusatz, aber unterschiedliche Eigenschaften.
Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Zusatz der eingangs genannten Art zu schaffen, der eine bessere Kontrolle und/oder eine bessere 0 Ausnutzung seiner Eigenschaften erlaubt.
F:\TEXTE\ANMELDUN\HAE00594
Die überraschende Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der Zusatz eine Mischung aus Glasfasern und Kunststoff-Fasern ist.
Statt jede einzelne Faserart als Zusatz vorzusehen, wird also eine Mischung gebildet und als Zusatz benutzt, wobei die unterschiedlichen Eigenschaften der Fasern nutzbar gemacht werden können.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, daß die Kunststoff-Fasern farbig oder schwarz sind. Diese können später im Estrich festgestellt und also zur Kontrolle herangezogen werden, da aus dem Anteil der farbigen Fasern bei
&psgr; Kenntnis des Mischungsverhältnisses mit den Glasfasern auf die gesamte Menge der zugegebenen Fasern geschlossen werden kann. Somit kann durch die in der Mischung befindlichen farbigen Kunststoff-Fasern kontrolliert werden, ob die richtige Mengenzugabe an Fasern erfolgt ist.
Dabei kann die Mischung aus Glasfasern und farbigen Kunststoff-Fasern ein Mischungsverhältnis von etwa hundert zu eins bis etwa hundert zu fünfzig aufweisen. Es kann also schon mit relativ wenig farbigen Kunststoff-Fasern eine entsprechende "Markierung" der Mischung durchgeführt werden. Es ist aber auch möglich, die Zahl der farbigen Kunststoff-Fasern zu erhöhen, was dann auch zu einer stärkeren
™ Ausnutzung von deren mechanischen Eigenschaften führt.
Kommt es mehr darauf an, die unterschiedlichen Eigenschaften der Glasfasern und der Kunststoff-Fasern gemeinsam nutzbar zu machen, kann die Mischung aus Glasfasern und Kunststoff-Fasern ein Mischungsverhältnis von etwa hundert zu zehn bis zehn zu hundert 0 aufweisen. Die Mischung kann also je nach Eigenschaften der unterschiedlichen Fasern mehr zu Gunsten der einen oder der anderen oder aber auch in einem hälftigen Verhältnis vorgesehen werden.
Die mit den Glasfasern gemischten Kunststoff-Fasern können Polypropylen-Fasern sein. Diese haben sich als Zusatz zu
• · · m
abbindenden Baustoffmischungen bewährt und können somit ihre entsprechenden Eigenschaften auch in die erfindungsgemäße Mischung einbringen.
Die in der Mischung vorgesehenen unterschiedlichen Faserarten können jeweils etwa die gleiche oder eine unterschiedliche Länge, beispielsweise eine Länge von einem halben Zentimeter bis zwei Zentimeter, insbesondere von 11 mm bis 15 mm, vorzugsweise von 12 mm, haben. Dabei ist zum Beispiel denkbar, Glasfasern von etwa einem halben Zentimeter oder 6 mm Länge mit Kunststoff-Fasern von größerer Länge zu mischen und so eine Materialersparnis zu erzielen.
Die einzige Zeichnung zeigt schematisiert eine Mischung von transparenten Glasfasern 1 mit farbigen Kunststoff-Fasern 2 vor dem Einmischen in eine Baustoffmischung. Durch ein solches Vermischen mit einer Baustoffmischung können die unterschiedlichen Fasern dabei auch jeweils miteinander stärker vermischt werden.
0 Ansprüche

Claims (6)

1. Zusatz zu einer abbindenden Baustoffmischung, insbesondere Estrich, in Form von Fasern zur Verminderung oder Verhinderung einer Rissebildung beim Abbinden des Baustoffes, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz eine Mischung aus Glasfasern (1) und Kunststoff-Fasern (2) ist.
2. Zusatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoff-Fasern (2) farbig oder schwarz sind.
3. Zusatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung aus Glasfasern (1) und insbesondere farbigen Kunststoff-Glasfasern (2) ein Mischungsverhältnis von etwa 100 zu 1 bis 100 zu 50 aufweist.
4. Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischung aus Flasfasern (1) und Kunststoff- Fasern (2) ein Mischungsverhältnis von etwa 100 zu 10 bis 10 zu 100 aufweist.
5. Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Glasfasern (1) gemischten Kunststoff- Glasfasern (2) Polypropylen-Fasern sind.
6. Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Mischung vorgesehenen unterschiedlichen Faserarten jeweils etwa die gleiche und/oder eine nach Faserart unterschiedliche Länge, beispielsweise eine Länge von einem halben Zentimeter bis zwei Zentimeter, insbesondere von 11 mm bis 15 mm, vorzugsweise von 12 mm haben.
DE20021310U 2000-12-16 2000-12-16 Zusatz zu einer Baustoffmischung in Form von Fasern Expired - Lifetime DE20021310U1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3902595C1 (en) 1989-01-28 1990-05-03 Fulgurit Baustoffe Gmbh, 3050 Wunstorf, De Fibre-reinforced shaped body
DE4114408A1 (de) 1991-05-03 1992-11-05 Asglawo Gmbh Freiberg Daemm-, verstaerkungs- und isolationsmaterial
DE19752045A1 (de) 1997-11-24 1999-05-27 Mci Sa Mischung und Herstellung von Formteilen aus Glasfaserbeton sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung solcher Formteile
DE19802602A1 (de) 1997-07-22 1999-08-05 Wulff Gmbh U Co Verfahren zum Verlegen von Belägen auf Untergründe

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