DE20021248U1 - Halfter, geflochten - Google Patents
Halfter, geflochtenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
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Description
Ina Keldenich, Thumstr. 51, 52372 Kreuzau
Gegenstand der Erfindung ist ein vollständig von Hand geflochtenes, leichtes, Halfter für Tiere (z. B. Pferde) mit punktueller Druckverteilung, eingeflochtener Sollbruchstelle, Geflechtelastizität ,Geflechtknoten und je nach Ausführung integriertem Führstrick sowie metallfreier Ausführung.. Das Halfter wird aus mehreren Strängen ebenfalls geflochtenen Kunstfaserseils (&zgr;. B. Polypropylen) oder Naturfaser geflochten.
Übliche Halfter zum Führen und/oder Anbinden sind beispielsweise genäht, gespleißt, genietet und verschnallt und verfugen meist über Bestandteile aus Metall, z. B. Ringe, Ösen, Haken, Karabiner . Führteile werden ebenfalls zumeist mit Metallschnallen, Karabiner etc. an den Halftern befestigt. Solche Halfter solo oder in Kombination mit Führstricken haben meist erhebliches Gewicht, nachteilig für Tierhalter, die mehrere Tiere gleichzeitig von der Koppel holen. Metallteile können auch beim Waschen in der Waschmaschine die Waschtrommel beschädigen, dreckige Halfter hingegen begünstigen den Befall mit Pilzen. Je nach verarbeitetem Material (Leder, Gurtband aus Nylon, Baumwolle, Tauwerk u. a.) wird gleichmäßig flächiger Druck auf den Tierkopf ausgeübt. Das Material ist meist unelastisch, die Halfter werden L d. R. maschinell hergestellt und verfügen über Nasen- Kinn und Kehlriemen sowie Genickstück
Das erfundene geflochtene Halfter ist konzipiert, um heftige Tiere (z. B. ungestüme Pferde oder Hengste) durch die punktuelle Druckverteilung des Geflechts besser kontrollieren zu können, da eine punktuelle Druckverteilung am Kopf schärfer wirkt als flächiger Druck und folgedessen als unangenehmer empfunden wird, sodaß indirekt über Nervensignale dem Tierführer bei richtiger Anwendung mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, wiederum indirekt der erste Schritt zur besseren Kontrolle.
Weiteres Merkmal des geflochtenen Halfters ist die eingeflochtene „Sollbruchstelle", welche sich bei starkem Zug nach hinten/oben lösen kann, um damit ernsthafte Verletzungen angebundener Tiere bei Panikreaktionen auf das Anbinden zu vermeiden. Die Sollbruchstelle wird am Übergang von Genickstück zur Nasenschlaufe eingeflochten.
Durch den Verzicht auf jegliche Metallteile rostender oder nichtrostender Art erhält das geflochtene Halfter geringes Gewicht, Schutz gegen ggf. abfärbende Metallteile oder Korrosion und letztendlich eine hervorragende Eignung für die pflegeleichte Maschinenwäsche, sinnvoll für diejenigen Tirhalter, die mit Pilzinfektionen ihrer Tiere Probleme haben.
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Ein Geflechtknoten, der in das Halfter eingeflochten wird, sorgt fiir ruhigere Lage am Kopf des Tieres und gleicht so das leichte Material in der Stabilität der Lage aus. Viele „Leichthalfter" schlenkern am Kopf und erzeugen Nervosität, Unbehagen bis hin zur Panik.
Die Nasenschlaufe ist so geflochten, dass Sie sich nicht zuzieht, da z. B. sensible Tiere (z. B. Pferde) aufzuziehen mit Panik reagieren können.
Durch die bekannte Art des Flechtens wird eine leichte Elastizität erreicht, die vorteilhaft sein kann, wenn ein Tier sich der Kontrolle des Tierfuhrers entzogen hat und versehentlich auf das Führteil tritt. Empfindliche Tiere (z. B. Pferde) können auch hier in Panik geraten, wenn der plötzliche Ruck nicht abgemildert wird, sogar Verletzungen sind nicht auszuschließen. Das geflochtene Halfter kann dies ggf vermeiden.
Um eine bessere Anpassung zu erreichen, verzichtet das geflochtene Halfter auf einen Kehkiemen.
Anhand der beigefügten Zeichnung wird die Herstellung des geflochtenen Halfters kurz beschrieben, ebenfalls die besonderen Merkmale. Die Zeichnung zeigt das Halfter nach Schutzanspruch 1. Hierbei wird über den Geflechtknoten (1) die Nasenschlaufe (2) geflochten. In die Nasenschlaufe (2) wird beiderseits das Genickstück (3) eingeflochten, auf einer Seite entsteht die beschriebene „Sollbruchstelle" (4). Nachdem das Genickstück (3) eingeflochten ist, wird die Nasenschlaufe (2) fest mit dem Geflechtknoten (1) verbunden, bevor Sie durch den Geflechtknoten (1) indirekt als Führteil (5) weitergeflochten wird.
Das geflochtene Halfter wird aus mehreren Strängen geflochtenen Tauwerks nochmals von Hand verflochten, der Durchmesser beträgt durchschnittlich ca. 15 mm.
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Claims (4)
1. Halfter, handgeflochten und metallfrei, bestehend aus Geflechtknoten, Nasenschlaufe und Genickstück mit indirekt angeschlossenem, integriertem Führteil.
Dadurch gekennzeichnet - dass eine Sollbruchstelle eingearbeitet ist - punktuelle Druckverteilung erreicht werden kann - Geflechtelastizität vorhanden ist - durch den Geflechtknoten eine stabilere Lage erreicht werden kann - kein Kehlriemen existiert
Dadurch gekennzeichnet - dass eine Sollbruchstelle eingearbeitet ist - punktuelle Druckverteilung erreicht werden kann - Geflechtelastizität vorhanden ist - durch den Geflechtknoten eine stabilere Lage erreicht werden kann - kein Kehlriemen existiert
2. Halfter nach Schutzanspruch 1 Dadurch gekennzeichnet, dass zwei Sollbruchstellen eingearbeitet sind, jeweils dort, wo Dass Genickstück in die Nasenschlaufe eingeflochten wird
3. Halfter nach Anspruch 1 oder 2 Dadurch gekennzeichnet, dass das Genickstück einen größeren oder kleineren Durchmesser als die Nasenschlaufe/Führstrick hat.
4. Halfter nach Anspruch 1, 2 oder 3 Dadurch gekennzeichnet, dass kein Führteil integriert ist, sondern das Halfter am Geflechtknoten endet und in diesen ein Metallring zur Befestigung eines separaten Führteils eingearbeitet sein kann.
Priority Applications (1)
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| DE20021248U DE20021248U1 (de) | 2000-12-13 | 2000-12-13 | Halfter, geflochten |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE20021248U1 true DE20021248U1 (de) | 2001-03-15 |
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ID=7950101
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20021248U Expired - Lifetime DE20021248U1 (de) | 2000-12-13 | 2000-12-13 | Halfter, geflochten |
Country Status (1)
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2000
- 2000-12-13 DE DE20021248U patent/DE20021248U1/de not_active Expired - Lifetime
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