[go: up one dir, main page]

DE20020995U1 - Transportbeutel, insbesondere für sperrige Güter - Google Patents

Transportbeutel, insbesondere für sperrige Güter

Info

Publication number
DE20020995U1
DE20020995U1 DE20020995U DE20020995U DE20020995U1 DE 20020995 U1 DE20020995 U1 DE 20020995U1 DE 20020995 U DE20020995 U DE 20020995U DE 20020995 U DE20020995 U DE 20020995U DE 20020995 U1 DE20020995 U1 DE 20020995U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
transport bag
transport
openings
christmas tree
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20020995U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PSE STAHLHANDEL GmbH
Original Assignee
PSE STAHLHANDEL GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PSE STAHLHANDEL GmbH filed Critical PSE STAHLHANDEL GmbH
Priority to DE20020995U priority Critical patent/DE20020995U1/de
Publication of DE20020995U1 publication Critical patent/DE20020995U1/de
Priority to DE10194485T priority patent/DE10194485D2/de
Priority to PCT/DE2001/004095 priority patent/WO2002035976A1/de
Priority to DE20180281U priority patent/DE20180281U1/de
Priority to AU2002215832A priority patent/AU2002215832A1/en
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G33/00Religious or ritual equipment in dwelling or for general use
    • A47G33/04Christmas trees 
    • A47G33/045Underlays, i.e. mats for catching needles or to aid in disposing of Christmas trees
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/50Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for living organisms, articles or materials sensitive to changes of environment or atmospheric conditions, e.g. land animals, birds, fish, water plants, non-aquatic plants, flower bulbs, cut flowers or foliage
    • B65D85/52Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for living organisms, articles or materials sensitive to changes of environment or atmospheric conditions, e.g. land animals, birds, fish, water plants, non-aquatic plants, flower bulbs, cut flowers or foliage for living plants; for growing bulbs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Evolutionary Biology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

Patentanwaltskanzlei Kreutzer, Essen Sl8G01 DE .. . ; »!*:::: I Beschreibung
PSE Stahlhandel
45259 Essen, DE
Transportbeutel insbesondere für sperrige Güter
Die Erfindung betrifft einen Transportbeutel insbesondere für sperrige Güter wie Christbäume.
Transportbeutel sind in der unterschiedlichsten Ausgestaltung hinsichtlich Größe und Material seit Urzeiten bekannt. Legt man sie flach hin, so sind sie in der Draufsicht im Regelfall im wesentlichen rechteckig und weisen drei geschlossene und eine offene Seite auf. Es gibt sie z.B. als Kartoffelsäcke aus sehr grobem Gewebe, das die Atmung der Kartoffeln ermöglicht. Es gibt sie als sogenannte Turnbeutel meist aus Baumwollgewebe, die im Bereich ihrer offenen Seite umsäumt sind und bei denen durch den solchermaßen gebildeten Saum jeweils wenigstens ein Band gezogen ist, mittels welchem die Öffnung des Beutels zugezogen werden kann.
Beim Transport sperriger Güter, insbesondere von Gütern mit abstehenden Elementen, wie z.B. Christbäumen, besteht das Problem, daß sich die Güter zwar in einer Einschubrichtung in einen entsprechend dimensionierten Beutel bewegen lassen, daß jedoch die abstehenden Elemente das Herausziehen des jeweiligen Gutes entgegen der Einschubrichtung aus dem Beutel verhindern. Insbesondere ist es z.B. ohne weiteres möglich, einen nicht zu großen Christbaum in einen Kartoffelsack zu stecken. Beim Versuch, den Christbaum entgegen der Einschubrichtung aus dem Kartoffelsack zu ziehen, wirken jedoch die Äste, Zweige und Nadeln wie Widerhaken, die das Herausziehen des Christbaumes verhindern.
Patentanwaltskanzlei Kreutzer, Essen S18GO1 DE
.: . . * Beschreibung
-2-
Zum Transport von Christbäumen sind daher schlauchartige Netze bekannt, in welche die Christbäume mittels einer trichterartigen Einführhilfe, die die Äste und Zweige eng an den Stamm preßt, eingeführt werden können. Ist ein Christbaum in ein solches schlauchartiges Netz eingeführt, wird das Netz an geeigneter Stelle abgeschnitten und gegebenenfalls zugebunden. Da solche Netze sehr grobmaschig geknüpft sind, ist jedoch ein Zubinden meist nicht nötig, da sich die Äste und Zweige in den Maschen des Netzes verfangen und ein sicherer Halt des Baumes in dem Netz gewährleistet ist. Solche Transportnetze eignen sich aber bekanntermaßen nur zum einmaligen Transport der Christbäume, eben weil sich die Äste und Zweige in den Maschen des Netzes verfangen, so daß das Netz zerschnitten werden muß, wenn der Baum ohne Beschädigung aus dem Netz befreit werden soll.
Nun besteht häufig der Wunsch, sperrige Güter der genannten Art in einem Beutel zu transportieren und nach dem Transport problemlos aus dem Beutel entnehmen zu können, ohne dabei den Beutel zerstören zu müssen. Beispielsweise wäre es wünschenswert, einen Christbaum nach den Feiertagen in einen geeigneten Transportbeutel stecken zu können, um den Baum durch die Wohnung und gegebenenfalls ein Treppenhaus transportieren zu können, ohne daß der zu diesem Zeitpunkt im Regelfall bereits sehr trockene und daher nadelnde Baum beim Transport die Wohnung und das Treppenhaus mit großen Mengen abfallender Nadeln verunreinigt. Die bekannten Transportnetze für Christbäume eignen sich ausschließlich zum Transport frischer, noch nicht nadelnder Bäume.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Transportbeutel insbesondere für sperrige Güter wie Christbäume anzugeben, der das leichte Einführen und Entnehmen des zu transportierenden Gutes ermöglicht, ohne daß dabei der Beutel zerstört werden muß.
Die Aufgabe wird gelöst von einem Transportbeutel der eingangs genannten Art, bei welchem an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Öffnungen vorgesehen sind.
Patentanwaltskanzlei Kreutzer, Essen Sl 8G01 DE .: .". *; ·"; ;";;": Beschreibung
Da viele Güter, insbesondere Tannenbäume eine bevorzugte Richtung haben, entlang derer sie sich relativ leicht in einen Beutel hineinbewegen lassen, hat die Erfindung den großen Vorteil, daß solche Güter in der selben Richtung, in der sie zum Transport in einen Beutel eingeführt worden sind, nach dem Transport wieder aus dem Beutel herausgezogen werden können.
Ein weiterer großer Vorteil eines an zwei Seiten offenen Transportbeutels ist, daß derjenige Teil des Gutes, der zuerst in den Beutel eingeführt wurde, nach dem Einführen des Gutes in den Beutel noch zugänglich ist, und zwar von der gegenüberliegenden Seite des Beutels aus. Dies ermöglicht es z.B., einen erfindungsgemäßen Beutel mit einer Öffnung nach oben auf dem Boden auszubreiten, sodann einen Christbaum samt Ständer in die Beutelöffnung zu stellen, den Beutel hochzuziehen, so daß der Christbaum komplett im Beutel verpackt ist und anschließend von der der Öffnung, durch die der Christbaum in den Beutel eingeführt wurde, gegenüberliegenden Öffnung aus den Christbaumständer abzumontieren.
Der Transportbeutel kann aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt werden. Besonders bewährt haben sich jedoch sogenannte "tannennadelfeste" Materialien, das heißt Stoffe wie Kunststoffolien und Kunststoffplanen oder dichte Nylongewebe, die von den Nadeln eines Nadelbaumes nicht zerrissen und vorzugsweise nicht einmal durchdrungen werden und die - anders als bei Transportnetzen - das Herausfallen solcher Nadeln aus dem Beutel verhindern.
Dabei sei an dieser Stelle betont, daß sich ein erfindungsgemäßer Transportbeutel natürlich nicht nur zum Transport, sondern auch zur Lagerung eignet. Beispielsweise ist der Transportbeutel hervorragend zur Aufbewahrung von künstlichen Tannenbäumen geeignet, die - ggf. komplett geschmückt - in entsprechend dimensionierten Beuteln verpackt und aufbewahrt werden können.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind beide Öffnungen des Transportbeutels gleich groß. Dies erlaubt sowohl die besonders einfache Herstellung als auch die besonders einfache Handhabung des Transportbeutels.
Patentanwaltskanzlei Kreutzer, Essen Sl8G01 DE
.: .". .: .". .·*..". Beschreibung
-4-
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist der Transportbeutel Mittel zum Verschließen der beiden Öffnungen, insbesondere Bänder, Kordeln und dergleichen auf. Sind solche Bänder oder Kordeln vorgesehen, so kann der Transportbeutel im Bereich jeder Öffnung vorteilhaft mit Führungsmitteln zum Führen der Bänder, Kordeln oder dergleichen versehen sein. Solche Führungshilfsmittel können z.B.
einen an wenigstens einer Stelle offenen Saum umfassen. Alternativ oder zusätzlich können die Führungshilfsmittel auch Ösen oder aufgesetzte Laschen umfassen.
Je nach Art des für den Transportbeutel verwendeten Materials und des zu transportierenden Gutes kann es zweckmäßig sein, den Beutel im Bereich der Öffnungen zu verstärken. Dies kann durch einen Besatz oder einfach dadurch erfolgen, daß der Beutel umsäumt wird.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind Mittel, insbesondere umlaufende Bänder, Kordeln oder dergleichen zum Anpressen des Beutels an ein im Beutel befindliches Gut vorgesehen. Bei manchen Gütern, wie insbesondere Tannenbäumen können durch solche Mittel auch die Abmessungen des eingeführten Gutes auf ein den Transport erleichterndes Maß beschränkt werden im Falle eines Tannenbaums dadurch, daß durch das Anpressen des Beutels an das Gut auch die abstehenden Äste und Zweige nahe an den Stamm des Baumes herangedrückt werden.
Sind umlaufende Bänder, Kordeln oder dergleichen der gerade genannten Art vorgesehen, so kann der Beutel entsprechende Führungshilfsmittel, z.B. in Form von auf die Beutelaußenseite aufgesetzten Laschen aufweisen.
Selbstverständlich ist es möglich, erfindungsgemäße Transportbeutel beliebig zu formen und zu dimensionieren. Für den Transport von Tannenbäumen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn die Beutelöffnungen im wesentlichen kreisförmig ausgebildet sind und wenn jede Beutelöffnung einen Durchmesser von etwa 80 bis 120 cm und der Beutel eine Länge von 160 bis 240 cm aufweist.
Patentanwaltskanzlei Kreutzer, Essen S18G01DE
Beschreibung
-5-
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden rein beispielhaften und nicht-beschränkenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines ersten
Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Transportbeutels im unbefüllten Zustand und
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Transportbeutels, der mit Mitteln zum Anpressen des Transportbeutels an
das zu transportierende Gut versehen ist und in welchen ein Tannenbaum eingeführt wurde.
In der Fig. 1 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichneter Transportbeutel gezeigt, der an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Öffnungen 12 und 14 aufweist. Da sich der gezeigte Transportbeutel insbesondere zum Transport von Tannenbäumen eignet, deren Äste soweit auskragen können, daß sie beim Einführen eines Tannenbaumes in den Beutel 10 zunächst vom Rand der Öffnung um ein gewisses Maß an den Stamm herangedrückt werden müssen, ist der Transportbeutel 10 im Bereich der Öffnungen jeweils mit einem Saum 16 bzw. 18 versehen, der in an sich bekannter Weise durch Umlegen und Vernähen oder Verkleben des Transportbeutelmaterials im Bereich der Öffnungen gebildet ist. Selbstverständlich ist es auch möglich, eine solche Randverstärkung durch entsprechende Besatzstücke zu bilden.
Im nach außen umgeschlagenen Teil jedes Saumes 14 und 16 sind jeweils eine Anzahl von Ösen 20 eingebracht, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur einige mit Bezugszeichen versehen wurden. Durch die Ösen ist entlang jedes Saumes ein Band 22 bzw. 24 geführt, dessen jeweilige Enden 26 und 28 aus einer gemeinsamen Öse herausragen, so daß durch Ziehen an den Enden 26 und 28 die Öffnungen 12 und 14 zugezogen werden können.
• ·
• · a ·
Patentanwaltskanzlei Kreutzer, Essen S18G0IDE .: .". .: .". ■";;**; Beschreibung
Man beachte, daß bei diesem Ausführungsbeispiel die Ösen 20 bewußt nur in der Außenseite jedes Saumes vorgesehen sind, so daß die Bänder 22 durch die Ösen und den jeweiligen Saum geführt werden, ohne auf die Innenseite des Transportbeutels 10 zu gelangen. Dies gewährleistet, daß sich beim Einführen eines sperrigen Gutes, wie z.B. eines Tannenbaumes, in den Transportbeutel das Gut nicht an dem jeweiligen Band verfangen kann.
In der Fig. 2 ist ein in seiner Gesamtheit mit 40 bezeichneter Transportbeutel gezeigt, der einen noch in einem Christbaumständer 42 stehenden zur Entsorgung vorgesehenen Tannenbaum 44 aufnimmt. Die beiden Öffnungen des Transportbeutels 40 sind mittels entsprechender, im Bereich der Öffnungen geführter Kordeln 46 und 48 zusammengezogen, so daß beim Transport des Tannenbaumes 44 keine Nadeln aus dem Transportbeutel 40 herausfallen können.
Der Transportbeutel 40 ist auf seiner Außenseite mit einer Anzahl von aufgesetzten Laschen 50 versehen, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur einige Bezugszeichen tragen.
Durch die Laschen 50 ist ein den Transportbeutel 40 umlaufendes Band 52 geführt, welches den Transportbeutel an den Tannenbaum 44 anpaßt und damit auch die Äste des Tannenbaumes nahe an den Stamm des Tannenbaumes herandrückt, so daß der Tannenbaum weniger Volumen einnimmt und sich ein Transport leichter gestaltet.
Auf der Außenseite des Transportbeutels 40 ist ferner ein Tragegriff 54 angesetzt, mittels welchem sich der Transportbeutel einschließlich des Tannenbaumes bequem tragen läßt.
Der gezeigte Transportbeutel dient insbesondere zum Transport eines zu entsorgenden Tannenbaumes von der Wohnung zur Straße, wobei der Transportbeutel in umweltfreundlicher Weise nicht mit entsorgt werden muß, da die erfindungsgemäße Ausgestaltung gewährleistet, daß sich ein transportierter
Patentanwaltskanzlei Kreutzer, Essen S18G0IDE
.: .". .: .". ."..··. Beschreibung
-7-
Tannenbaum problemlos aus dem Transportbeutel entnehmen läßt, ohne dabei den Transportbeutel zu zerstören.
Selbstverständlich können umweltbewußte Verbraucher den Beutel nicht nur zum Transport eines zu entsorgenden Baumes verwenden, sondern auch zum Abholen eines frischen Baumes, so daß auf die nur einmal verwendbaren Netze verzichtet werden kann. Das Abholen eines Baumes mit dem Beutel hat zudem den Vorteil, daß dann, wenn der Baum in einem Fahrzeug transportiert wird, der Beutel vorteilhaft das Fahrzeuginnere schont, während die bekannten Netze Schmutz, Harz und Ungeziefer ungehindert durchlassen.
Beim Transport eines zu entsorgenden Tannenbaumes kann wie folgt vorgegangen werden: Der Transportbeutel wird so auf dem Boden ausgebreitet, daß die beiden Öffnungen übereinander liegen und das verbleibende Beutelmaterial einen umlaufenden Ring bildet. Der Tannenbaum wird samt Ständer in die Mitte des Ringes gestellt. Die untere der beiden Öffnungen wird im Bereich des bodenseitigen Endes des Stammes über dem Ständer mittels entsprechender Kordeln oder Bänder zusammengezogen. Anschließend wird der Transportbeutel im Bereich der oben liegenden Öffnung gegriffen und über den Tannenbaum gezogen. Dabei eventuell abfallende Nadeln werden vorteilhaft im am bodenseitigen Ende bereits geschlossenen Transportbeutel aufgefangen. Die obere, im Bereich der Tannenbaumspitze befindliche Öffnung kann dann ebenfalls mittels entsprechender Kordeln oder Bänder zusammengezogen werden
Sind Mittel, zum Heranpressen des Transportbeutels an den Tannenbaum, also z.B.
ein umlaufendes Band wie das in Fig. 2 gezeigte Band 52 vorgesehen, so werden solche Mittel bestimmungsgemäß betätigt, also z.B. ein entsprechendes Band festgezogen.
Schließlich wird der Tannenbaumständer entfernt, und der Tannenbaum kann transportiert werden, ohne daß abfallende Nadeln, an den Ästen hervorquellendes Harz und/oder eventuell vorhandene Kerzenwachsreste die Wohnung oder das Treppenhaus verschmutzen.
Patentanwaltskanzlei Kreutzer, Essen S18G01DE . · .·♦, .; .**. ♦**.♦·*. Beschreibung
Hat man den Tannenbaum auf diese Weise zu einer Entsorgungsstelle verbracht, werden die die Öffnungen zusammenziehenden Kordeln oder Bänder und die gegebenenfalls vorhandenen, den Transportbeutel an den Tannenbaum pressenden Bänder gelöst und der Transportbeutel kann problemlos über die Tannenbaumspitze abgezogen werden. Besteht der Transportbeutel aus geeignetem Material, so reicht es, ihn nach dem Transport einmal auszuschütteln und so von sämtlichen abgefallenen Tannennadeln zu befreien. Der Transportbeutel kann dann zusammengelegt und wieder verwendet werden.
Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind zahlreiche Abwandlungen und Weiterbildungen möglich, die sich z.B. auf die Art und Ausgestaltung der Mittel zum Verschließen der Öffnungen beziehen. Insbesondere ist es möglich, anstelle der gezeigten Bänder oder Kordeln Reiß- oder Klettverschlüsse vorzusehen. Der Fachmann kann dem jeweiligen Anwendungsfall optimal angepaßte Verschlußmittel wählen. Erfindungswesentlich ist jedenfalls, daß der Beutel an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Öffnungen aufweist, die das vorteilhafte Einführen und Herausnehmen sperriger Güter in derselben Richtung ermöglichen, so daß die Beutel beim Herausnehmen nicht beschädigt und vorteilhaft über viele Jahre verwendet werden können.

Claims (14)

1. Transportbeutel (10; 40) insbesondere für sperrige Güter wie Christbäume (44), dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel (10; 40) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Öffnungen (12, 14) aufweist.
2. Transportbeutel (10; 40) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel aus einem tannennadelfesten Material, insbesondere einer vorzugsweise gewebeverstärkten Kunststoffplane oder einem dichten Gewebe, insbesondere einem Nylongewebe besteht.
3. Transportbeutel (10; 40), dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (12, 14) gleich groß sind.
4. Transportbeutel (10; 40), dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (22, 24; 46, 48) zum Verschließen der beiden Öffnungen (12, 14) vorgesehen sind.
5. Transportbeutel (10; 40), dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel ein Band (22, 24), eine Kordel (46, 48) oder dergleichen umfassen.
6. Transportbeutel (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsmittel (14, 16, 20) zum Führen des Bandes (22, 24) der Kordel oder dergleichen im Bereich jeder Öffnung (12, 14) vorgesehen sind.
7. Transportbeutel (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel einen an wenigstens einer Stelle (20) offenen Saum (16, 18) umfassen.
8. Transportbeutel (10) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel eine Anzahl von Ösen (20) umfassen.
9. Transportbeutel (10; 40), dadurch gekennzeichnet, daß der Transportbeutel im Bereich der Öffnungen (12, 14) verstärkt, insbesondere umsäumt ist.
10. Transportbeutel (40), dadurch gekennzeichnet, daß Mittel, insbesondere ein umlaufendes Band (52), eine Kordel oder dergleichen zum Anpressen des Transportbeutels an ein im Transportbeutel befindliches Gut vorgesehen sind.
11. Transportbeutel (40) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Führungshilfmittel, insbesondere in Form von auf die Beutelaußenseite aufgesetzten Laschen (50) für die Mittel (52) zum Anpressen des Transportbeutels an das im Transportbeutel befindliche Gut vorgesehen sind.
12. Transportbeutel (10; 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Beutelöffnungen im wesentlichen kreisförmig ausgebildet sind und einen Durchmesser von etwa 80 bis 120 cm besitzen.
13. Transportbeutel (10; 40) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel eine Länge von etwa 160 bis 240 cm besitzt.
14. Transportbeutel (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Beutelaußenseite Hilfsmittel zum Tragen des Transportbeutels, insbesondere wenigstens ein Tragegriff (54) vorgesehen ist.
DE20020995U 2000-11-03 2000-12-12 Transportbeutel, insbesondere für sperrige Güter Expired - Lifetime DE20020995U1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20020995U DE20020995U1 (de) 2000-11-03 2000-12-12 Transportbeutel, insbesondere für sperrige Güter
DE10194485T DE10194485D2 (de) 2000-11-03 2001-11-04 Transportbeutel für sperrige Güter, insbesondere Christbäume
PCT/DE2001/004095 WO2002035976A1 (de) 2000-11-03 2001-11-04 Transportbeutel für sperrige güter, insbesondere christbäume
DE20180281U DE20180281U1 (de) 2000-11-03 2001-11-04 Transportbeutel für sperrige Güter, insbesondere Christbäume
AU2002215832A AU2002215832A1 (en) 2000-11-03 2001-11-04 Transport sack for bulky goods, in particular christmas trees

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20018763 2000-11-03
DE20020995U DE20020995U1 (de) 2000-11-03 2000-12-12 Transportbeutel, insbesondere für sperrige Güter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20020995U1 true DE20020995U1 (de) 2001-03-15

Family

ID=7948414

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20020995U Expired - Lifetime DE20020995U1 (de) 2000-11-03 2000-12-12 Transportbeutel, insbesondere für sperrige Güter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20020995U1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1761637C3 (de) 1968-06-19 1975-02-27 Walter 7121 Walheim Krause Transportbehälter

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1761637C3 (de) 1968-06-19 1975-02-27 Walter 7121 Walheim Krause Transportbehälter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2729155A1 (de) Flexibler behaelter zum transport und zur aufbewahrung von schuettgut und verfahren zu seiner herstellung
CH661701A5 (de) Container aus einem schlauchgewebe.
DE202005014773U1 (de) Tragevorrichtung
CH710239B1 (de) Hufschuh für ein Huftier, vorzugsweise ein Pferd.
DE20020995U1 (de) Transportbeutel, insbesondere für sperrige Güter
DE8902165U1 (de) Umhüllung für den Wurzelstock von Pflanzen
DE9315093U1 (de) Schutzabdeckung für die Landwirtschaft und den Gartenbau
DE20180281U1 (de) Transportbeutel für sperrige Güter, insbesondere Christbäume
DE3223539C2 (de) Großraumsack
DE2746344A1 (de) Faltbett
EP4014718B1 (de) Hüllsystem für einen baum
DE631413C (de) In ein Zelt umwandelbarer Rucksack
DE10113176B4 (de) Wurfschnuraufnahmebehälter
DE7604167U1 (de) Aufzucht- und transportbeutel fuer jungpflanzen
DE1479837A1 (de) Tragbeutel und Verfahren zu seiner Herstellung
DE202021000748U1 (de) Wiederverwendbare ein-und ausziehbare Transporttüte für den sauberen Einkauf und die pflegeleichte Entsorgung eines Weihnachtsbaums
DE2906994A1 (de) Sack fuer rieselgut
DE4318239C2 (de) Verschlußvorrichtung für eine Liegefläche mit Lattenrost und Polsterkörpern
CH645312A5 (de) Verfahren und vorrichtung zur handhabung von saecken, insbesondere papiersaecken.
DE20207701U1 (de) Verpackungsbehälter zum Transport von Bäumen
CH687142A5 (de) Sack, insbesondere abfall- oder sammelsack.
DE29804440U1 (de) Beutel für Wattepads
DE3304432A1 (de) Kunststoffbeutel
DE202022106035U1 (de) Transportverpackung für nadelnde Weihnachtsbäume
DE102017120781A1 (de) Schüttgutbehälter sowie Verfahren zum Befestigen mehrerer Schüttgutbehälter übereinander

Legal Events

Date Code Title Description
R118 Application deemed withdrawn due to claim for domestic priority
R409 Internal rectification of the legal status completed
R207 Utility model specification

Effective date: 20010419

R021 Search request validly filed

Effective date: 20010516

R163 Identified publications notified

Effective date: 20010620

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20040701