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DE20019273U1 - Haltevorrichtung - Google Patents

Haltevorrichtung

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Publication number
DE20019273U1
DE20019273U1 DE20019273U DE20019273U DE20019273U1 DE 20019273 U1 DE20019273 U1 DE 20019273U1 DE 20019273 U DE20019273 U DE 20019273U DE 20019273 U DE20019273 U DE 20019273U DE 20019273 U1 DE20019273 U1 DE 20019273U1
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DE
Germany
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holding device
holding
devices
hollow body
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20019273U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Effing Geb GmbH
Original Assignee
Effing Geb GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Effing Geb GmbH filed Critical Effing Geb GmbH
Priority to DE20019273U priority Critical patent/DE20019273U1/de
Publication of DE20019273U1 publication Critical patent/DE20019273U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/0016Storage devices for printing cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

DR. STARK & PARTNER PWfENfANWÄLTE ""mOERSER STRASSE 140 · D-47803 KREFELD
Anwaltsakte: 00 271 / 8 th
Gebr. Effing GmbH, Ridderstraße 33, 48683 Ahaus
Haltevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für die Lagerung und/oder für den Transport von kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlkörpern.
In der Druckerei-Flexotechnologie bezeichnet man derartige Hohlkörper auch als Sleeves. In die Oberfläche wird das zu druckende Druckbild ein- bzw. aufgebracht. Die Sleeves, die üblicherweise aus Kunststoff, in einigen Fällen auch aus Metall, bestehen und lediglich eine dünne Wandung aufweisen, werden zum Druck auf Grundzylinder, die in der Druckermaschine angeordnet sind, aufgeschoben. Aufgrund der leichteren Handhabung und der günstigeren Herstellungskosten gewinnen Sleeves in der Druckindustrie immer mehr an Bedeutung.
Als problematisch erweist sich die Lagerung der Sleeves, die üblicherweise stehend auf Paletten oder liegend in Transportkartons auf Regalen erfolgt. Hierdurch kann es einerseits zu Beschädigungen der empfindlichen Oberflächen und bei längerer Lagerung zu elipsenförmigen Deformationen der Sleeves kommen. Andererseits ist die Archivierung gelagerter Sleeves problematisch.
DR. STARK & PARTNER ROTENfANWÄLTE '"mOERSEr'sTRASSE 140 ■ D-47803 KREFELD
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Haltevorrichtung zu schaffen, die die vorgenannten Nachteile vermeidet.
Diese Aufgabe wird durch eine Haltevorrichtung für die Lagerung und/oder für den Transport von kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlkörpern, insbesondere Sleeves für die Druckerei-Flexotechnologie, mit wenigstens einer an einer Haltekonstruktion befestigten, den(die) Hohlkörper zumindest teilweise durchfassenden und in einer im Wesentlichen aufrechten Transport- und/oder Lagerstellung fixierenden Halteeinrichtung gelöst. Hierdurch werden die Sleeves sicher vorzugsweise im Abstand zueinander gehalten, so dass Beschädigungen bei der Lagerung vermieden werden. Auch ein Transport der kompletten Haltevorrichtung ist problemlos möglich, da die Sleeves durch die Halteeinrichtungen vor einem Umkippen und Verrutschen fixiert werden.
Zumindest eine Halteeinrichtung kann voneinander beabstandet angeordnete und endseitig in den Hohlkörper hineinreichende Fixierelemente aufweisen. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Oberfläche der Sleeves nicht in Kontakt mit dem Untergrund bzw. anderen Sleeves gelangt, so dass Beschädigungen des auf den Oberflächen aufgebrachten Druckmusters ausgeschlossen sind und Deformationen der Sleeves vermieden werden.
Dabei bietet sich an, wenn wenigstens ein Fixierelement in Richtung des kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlkörpers konisch zulaufend, insbesondere kegelstumpfförmig ausgebildet ist. Hierdurch wird die Fixierung einerseits optimiert, da das kegelstumpfförmig ausgebildete Fixierelement an dem Innenrand des Hohlkörpers anliegt. Andererseits
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können derartige Fixierelemente für Hohlkörper unterschiedlicher Innendurchmesser verwendet werden.
Der Abstand zwischen den Fixierelementen kann durch Verlagerung von zumindest einem Fixierelement gegen eine Rückstellkraft auf einen die Länge der zu haltenden Hohlkörpers übersteigenden Wert veränderbar sein. Zum Beladen der Halteeinrichtung wird das eine Fixierelement gegen eine Rückstellkraft, die beispielsweise durch eine rückseitige Feder erzeugt wird, derart betätigt, dass der Abstand zwischen den Fixierelementen vergrößert wird. Hierdurch kann der Hohlkörper zwischen die beiden Fixierelement bewegt werden. Anschließend wird das Fixierelement durch die Rückstellkraft in Richtung des anderen Fixierelementes bewegt, so dass die Fixierelemente stirnseitig in den Hohlkörper hineingreifen und dieser sicher gehalten wird.
Als zweckmäßig erweist sich, wenn zumindest eine Halteeinrichtung für Be- und Ent1adungsvorgänge der Halteeinrichtung in ihrer Ausrichtung relativ zur Haltevorrichtung veränderbar ist. Zum Be- und Entladen kann beispielsweise die Halteeinrichtung aus ihrer vorzugsweise senkrechten Transport- und/oder Lagerstellung in eine schräge oder horizontale Lage bewegt werden, so dass der Hohlkörper einfach zwischen den Fixierelementen der Halteeinrichtung fixiert werden kann. Anschließend wird die Halteeinrichtung in die Transport- und/oder Lagerstellung zurückgeschwenkt .
Bei mehreren Halteeinrichtungen kann zumindest eine Halteeinrichtung zu Be- und Ent1adungsvorgängen aus der Flucht der Haltevorrichtung heraus schwenkbar sein.
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Bei einer anderen Ausführungsform kann zumindest eine Halteeinrichtung ein als Führungsstange ausgebildetes Fixierelement aufweisen. Der Hohlkörper wird beim Beladen einfach auf die Führungsstange aufgeschoben und so sicher durch diese fixiert. Sofern die Halteeinrichtung über zwei Fixierelemente verfügt, ist verständlicherweise nur ein Fixierelement als Führungsstange ausgebildet, während das gegenüberliegende Fixierelement beispielsweise kegelstumpfartig ausgebildet ist und endseitig in den Hohlkörper hineinragt.
Zum einfacheren Beladen der Halteeinrichtung kann um wenigstens eine Führungsstange zumindest bereichsweise eine dem Innendurchmesser des kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlkörpers angepasste Innenfixierung vorgesehen sein. Hierdurch wird einerseits das Beladen vereinfacht. Andererseits wird der Hohlkörper auch beim Transport sicher durch die Innenfixierung gehalten, da dieser nicht mehr verrutschen kann.
Zweckmäßigerweise kann die Innenfixierung zum freien Ende der Führungsstange hin zumindest bereichsweise konisch zulaufend ausgebildet sein. Die konisch zulaufende Stirnseite der Innenfixierung erleichtert das Beladen der Hohlkörper, da diese beim Aufschieben geführt werden.
Zum Verschwenken kann zumindest eine Halteeinrichtung über ein Gelenk verschwenkbar mit der Haltekonstruktion verbunden sein.
Bei einer anderen Ausführungsform kann zum Verschwenken zumindest eine Halteeinrichtung über ein gegen eine Rückstellkraft verformbares Befestigungselement, insbesondere
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eine Feder, verschwenkbar mit der Haltekonstruktion verbunden sein.
Um die Halteeinrichtungen in der im Wesentlichen aufrechten Transport- und/oder Lagerstellung sicher zu fixieren, kann zumindest eine Halteeinrichtung mittels einer vorzugsweise an dem freien Ende der Halteeinrichtung vorgesehenen Befestigungseinrichtung an der Haltekonstruktion fixierbar sein. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen Verriegelungsmechanismus handeln.
Zweckmäßig erweist sich, wenn die in einer Haltekonstruktion angeordneten Halteeinrichtungen über eine zentrale Schwenkvorrichtung betätigbar sind. Bei Betätigung dieser werden die in dieser Haltekonstruktion befindlichen Halteeinrichtungen in ihrer Gesamtheit verschwenkt.
Als vorteilhaft erweist sich, wenn zumindest eine Haltekonstruktion als Rahmen ausgebildet ist, der zwei über vertikal ausgerichtete Streben beabstandete Halteprofile aufweist. Dieser Rahmen kann beispielsweise unterseitig Rollen aufweisen, so dass der Rahmen mit den darin befindlichen Halteeinrichtungen einfach manuell auf einem Untergrund verschiebbar ist.
Sofern ein Schienensystem vorhanden ist, bietet sich an, dass zumindest eine Haltekonstruktion vorzugsweise oberseitig eine Verfahreinrichtung, insbesondere Rollen zum Einhängen in das Schienensystem aufweist.
Ein Lager- und/oder Transportsystem für die erfindungsgemäßen Haltevorrichtungen besteht vorzugsweise aus ortsfest angeordneten Aufnahmeeinrichtungen zur Aufnahme der Haltevorrichtungen, die den Abmessungen und der Ausrichtung der
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Haltevorrichtungen in der im Wesentlichen aufrechten Transport- und Lagerstellung angepasst sind, und aus Verfahrstrecken für die Haltevorrichtung. Im einfachsten Fall kann es sich bei den Aufnahmeeinrichtungen um Fächer beispielsweise eines Hochregallagers handeln, in denen die Haltevorrichtungen abgestellt werden. Bei Bedarf werden die Haltevorrichtungen manuell oder über eine Greifvorrichtung aus den entsprechenden Aufnahmeeinrichtungen herausgenommen und über Verfahrstrecken wie z. B. über einen Weg mit eingelassenen Induktionsschleifen durch ein automatisches Transportfahrzeug an den jeweiligen Einsatzort oder mit einem manuell bewegten Transportfahrzeug transportiert .
Alternativ bietet sich an, dass die Aufnahmeeinrichtungen über Verfahrstrecken, die durch Schienen, insbesondere von einem Untergrund beabstandet angeordnete Monorails gebildet sind, transportiert werden.
Ähnlich einem Hochregallager können die Aufnahmeeinrichtungen übereinander und/oder nebeneinander angeordnet sein. Hierdurch können auf geringem Raum eine größere Anzahl an Hohlkörpern gelagert werden.
Als Vorteil erweist sich, wenn mehrere Aufnahmeeinrichtungen in einer verfahrbaren Einheit fixiert sind. So brauchen nicht mehr die Haltevorrichtungen einzeln transportiert werden. Vielmehr reicht es aus, wenn die Einheit als Ganzes mit den darin befindlichen Haltevorrichtungen verfahren wird.
Im Folgenden wird ein in den Zeichnungen dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemäße Haltevorrichtung,
Fig. 2 eine Stirnansicht auf den Gegenstand nach Fig. 1, wobei die Halteeinrichtungen sich in der Transport- und/oder Lagerstellung befinden,
Fig. 3 eine Stirnansicht auf den Gegenstand nach Fig. I7 wobei sich die Halteeinrichtungen in der Entnahmestellung befinden und
Fig. 4 eine schräge Draufsicht auf mehrere in Aufnahmeeinrichtungen gelagerte Haltevorrichtungen.
In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen verwendet.
Fig. 1 zeigt eine Haltevorrichtung mit einer als Rahmen ausgebildeten Haltekonstruktion 1 für die Lagerung und/oder für den Transport von kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlkörpern 2. In dem dargestellten Fall handelt es sich um Sleeves für die Druckerei-Flexotechnologie.
Die als Rahmen ausgebildete Haltekonstruktion 1 besteht aus zwei über vertikal ausgerichtete Streben 3 beabstandete Halteprofile 4. An dem unteren Halteprofil 4 sind schwenkbar Halteeinrichtungen 5 zur Aufnahme der Hohlkörper 2 vorgesehen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Haltevorrichtung insgesamt acht Halteeinrichtungen 5 auf, so dass insoweit auch acht Hohlkörper 2 fixierbar sind. Es bedarf keiner näheren Erläuterungen, dass die Zahl der Halteeinrichtungen 5 beliebig variierbar ist. Gewöhnlich wird in einer Haltevorrichtung ein kompletter Drucksatz gelagert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist
DR. STARK & PARTNER PATENTANWÄLTE * * *MOERSER*STRASSE 140 · D-47803 KREFELD
lediglich ein auf einer Halteeinrichtung 5 fixierter Hohlkörper 2 dargestellt.
Zum Verschwenken der als Führungsstange 6 ausgebildeten Halteeinrichtung 5 ist an der Führungsstange 6 unterseitig ein Gelenk 7 vorgesehen, so dass die Halteeinrichtung 5 gegenüber dem unteren Halteprofil 4 und somit der Haltevorrichtung aus einer im Wesentlichen aufrechten Transport- und/oder Lagerstellung in eine schräge ggf. auch horizontale Entnahmeposition verschwenkbar ist. In Fig. 2 sind dabei die Halteeinrichtungen 5 in der Transport- und/oder Lagerstellung dargestellt, während Fig. 3 die Entnahmeposition der Halteeinrichtung 5 zeigt.
Wie aus diesen Figuren leicht zu erkennen ist, wird zum Beladen oder zum Entnehmen der Hohlkörper 2 die entsprechende Halteeinrichtung 5 aus der Flucht der Haltevorrichtung verschwenkt. Dann wird der Hohlkörper 2 in Richtung der Pfeile 8 auf die entsprechende Halteeinrichtung 5 aufgeschoben bzw. von dieser abgezogen. Durch die im Wesentlichen aufrechte Transport- und/oder Lagerstellung wird gewährleistet, dass die Haltevorrichtung lediglich eine geringe Breite aufweist und insoweit wenig Platz benötigt.
Zum einfacheren Beladen der Halteeinrichtungen 5 ist um die Führungsstange 6 eine dem Innendurchmesser des Hohlkörpers 2 angepasste Innenfixierung 9 vorgesehen, wobei die Innenfixierung 9 zu dem freien Ende der Führungsstange 6 einen konisch zulaufenden Bereich 10 aufweist.
Über eine an einer oder beiden Stirnseiten der Haltevorrichtung angeordnete zentrale Schwenkvorrichtung 11, die in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Hebel ausgebildet ist und gleichzeitig auch zum Verfahren der Halte-
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vorrichtung geeignet ist, ist der Verschwenkmechanismus der Halteeinrichtungen 5 betätigbar.
Oberseitig sind an dem Halteprofil 4 der Haltekonstruktion 1 Rollen 12 angeformt, so dass die Haltevorrichtungen auf Schienen 13 laufen und insoweit hängend verfahrbar sind. Selbstverständlich können anstelle der oberseitigen Rollen 12 oder in Ergänzung auch an dem unteren Halteprofil 4 Rollen bzw. Räder vorgesehen sein, damit die Haltevorrichtung auf einem Untergrund verfahrbar ist.
Fig. 4 zeigt mehrere Haltevorrichtungen, die in ortsfest angeordneten Aufnahmeeinrichtungen 14 gelagert sind. Bei diesen Aufnahmeeinrichtungen 14 handelt es sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel um Schienen 13, in denen die Haltevorrichtungen 1 verfahrbar gelagert sind.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei übereinander angeordnete Reihen von Aufnahmeeinrichtungen 14 zu einer Einheit 15 zusammengefasst, wobei die Einheit 15 in der Breite gesehen lediglich bereichsweise dargestellt ist. Es ist selbstverständlich, dass mehrere Einheiten 15 nebeneinander, übereinander bzw. hintereinander angeordnet sein können, damit bei geringstmöglichen Platzbedarf eine große Anzahl an Hohlkörpern 2 gelagert werden können.
Zur Entnahme der Haltevorrichtungen werden diese aus der entsprechenden Aufnahmeeinrichtung 14 herausgezogen und beispielsweise mittels eines Wagens an den jeweiligen Einsat zort verfahren.
Es ist aber auch durchaus möglich, dass sich an die Aufnahmeeinrichtungen 14 Verfahrstrecken wie z. B. ein Schienensystem anschließt, so dass die Haltevorrichtungen auf
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diesem Schienensystem zu dem jeweiligen Einsatzort gefahren werden können. Der Transport kann dabei automatisch erfolgen, sofern entsprechende Steuerungseinrichtungen vorgesehen sind. Das Schienensystem kann z. B. unter einer Raumdecke zum hängenden Transport der Haltevorrichtungen oder auf einem Untergrund zum stehenden Transport der Haltevorrichtungen angeordnet sein.
Es sind aber auch ebenerdige Verfahrstrecken denkbar, bei denen z.B. in den Untergrund Induktionsschleifen eingelassen sind, die als Orientierungshilfe für entsprechende Transportfahrzeuge dienen.

Claims (19)

1. Haltevorrichtung für Lagerung und/oder Transport von kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlkörpern (2), insbesondere Sleeves für die Druckerei-Flexotechnologie, mit wenigstens einer an einer Haltekonstruktion (1) befestigten, den(die) Hohlkörper (2) zumindest teilweise durchfassenden und in einer im Wesentlichen aufrechten Transport- und/oder Lagerstellung fixierenden Halteeinrichtung (5).
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Halteeinrichtung (5) voneinander beabstandet angeordnete und endseitig in den Hohlkörper (2) hineinreichende Fixierelemente aufweist.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Fixierelement in Richtung des kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlkörpers (2) konisch zulaufend, insbesondere kegelstumpfförmig ausgebildet ist.
4. Haltevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Fixierelementen durch Verlagerung von zumindest einem Fixierelement gegen eine Rückstellkraft auf einen die Länge der zu haltenden Hohlkörpers (2) übersteigenden Wert veränderbar ist.
5. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Halteeinrichtung (5) für Be- und Entladungsvorgänge der Halteeinrichtung (5) in ihrer Ausrichtung relativ zur Haltevorrichtung (1) veränderbar ist.
6. Haltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren Halteeinrichtungen (5) zumindest eine Halteeinrichtung (5) zu Be- und Entladungsvorgängen aus der Flucht der Haltevorrichtung heraus schwenkbar ist.
7. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Halteeinrichtung (5) ein als Führungsstange (6) ausgebildetes Fixierelement aufweist.
8. Haltevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum einfacheren Beladen der Halteeinrichtung (5) um wenigstens eine Führungsstange (6) zumindest bereichsweise eine dem Innendurchmesser des kreiszylinderförmig ausgebildeten Hohlkörpers (2) angepasste Innenfixierung (9) vorgesehen ist.
9. Haltevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfixierung (9) zum freien Ende der Führungsstange (6) hin zumindest bereichsweise konisch zulaufend ausgebildet ist.
10. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Halteeinrichtung (5) über ein Gelenk (7) verschwenkbar mit der Haltekonstruktion (1) verbunden ist.
11. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Halteeinrichtung (5) über ein gegen eine Rückstellkraft verformbares Befestigungselement, insbesondere eine Feder, verschwenkbar mit der Haltekonstruktion (1) verbunden ist.
12. Haltevorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der Ansprüche 6 bis 11, soweit diese auf Anspruch 5 rückbezogen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Halteeinrichtung (5) mittels einer vorzugsweise an dem freien Ende der Halteeinrichtung (5) vorgesehenen Befestigungseinrichtung an der Haltekonstruktion (1) fixierbar ist.
13. Haltevorrichtung nach Anspruch 5 oder einem der Ansprüche 6 bis 12, soweit diese auf Anspruch 5 rückbezogen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Haltekonstruktion (1) angeordneten Halteeinrichtungen (5) über eine zentrale Schwenkvorrichtung (11) betätigbar sind.
14. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Haltekonstruktion (1) als Rahmen ausgebildet ist, der zwei über vertikal ausgerichtete Streben (3) beabstandete Halteprofile (4) aufweist.
15. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Haltekonstruktion (1) vorzugsweise oberseitig eine Verfahreinrichtung, insbesondere Rollen (12) zum Einhängen in ein Schienensystem aufweist.
16. Lager- und/oder Transportsystem für Haltevorrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bestehend aus ortsfest angeordneten Aufnahmeeinrichtungen (14) zur Aufnahme der Haltevorrichtungen, die den Abmessungen und der Ausrichtung der Haltevorrichtungen in der im Wesentlichen aufrechten Transport- und Lagerstellung angepasst sind, und aus Verfahrstrecken für die Haltevorrichtung.
17. Lager- und/oder Transportsystem für Haltevorrichtungen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtungen (14) sowie die Verfahrstrecken durch Schienen (13), insbesondere von einem Untergrund beabstandet angeordnete Monorails gebildet sind.
18. Lager- und/oder Transportsystem für Haltevorrichtungen nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtungen (14) übereinander und/oder nebeneinander angeordnet sind.
19. Lager- und/oder Transportsystem für Haltevorrichtungen nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Aufnahmeeinrichtungen (14) in einer verfahrbaren Einheit (15) fixiert sind.
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