DE20019103U1 - Ablageelement mit Lochung - Google Patents
Ablageelement mit LochungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F3/00—Sheets temporarily attached together involving perforations; Means therefor; Sheet details therefor
- B42F3/003—Perforated or punched sheets
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F11/00—Filing appliances with separate intermediate holding means
Landscapes
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
Description
- Dechow 10/00 Ablageelement mit Lochung -
Die Erfindung betrifft eine Ablagehilfe, bei der mittels einer nicht vollständig geschlossenen Lochung das Heftgut-(Schriftstücke, Filmtaschen, Einzelseiten aus Photoalben etc.) von der zumeist ringförmigen Befestigungsmechanik genommen werden kann, ohne dass dafür die Mechanik erst umständlich geöffnet werden müsste.
Zum gegenwärtigen Stand der Technik existieren unterschiedliche Typen der randoffenen Lochung, die das Problem der unbeabsichtigten Lösung des Heftguts von der Befestigungsmechanik unterschiedlich auszugrenzen versuchen:
1. randoffene gegen- oder gleichläufige Führungsschlitze für die Befestigungsmechanik - teils mit Federbügel wie beim Einhakhefter Heftvorrichtungen mit Relatiwerschiebung, wodurch Führungsrillen von randoffen zu geschlossen unifunktioniert werden können,
2. Heftstreifen mit umklappbaren Verstärkungsleisten, welche eine offene Lochung durch Überdeckung in eine geschlossene verwandeln.
Keine dieser Vorrichtungen erfüllt jedoch ihren Anspruch des einfachen Handlings in überfüllten Aktenordnern oder sonstigen Archivierungssystemen. Wichtigste Einschränkung dieses Anspruchs ist es, dass jede der obengenannten bislang veröffentlichten Vorrichtungen oft beide Hände für den Einheit- und Lösungsmechanismus erfordert und somit keine Hand frei bleibt für das Zurückhalten des Heftgutes über dem benötigten Dokument.
Aus der genannten Problematik ergibt sich die Aufgabe, ein Ablageelement zu schaffen, welches:
1. sich schnell und unkompliziert auf eine der handelsüblichen Ringmechaniken einhaken und wieder auslösen lässt,
2. bei Fixierung des gesamten Ordnerinhaltes durch den obenliegenden Clips eine Drehung und Transport des Ordners in jeder Lage ermöglicht, ohne dass ein Teil des Inhalts verloren geht,
3. so materialreduziert ist, dass der Werkstoffaufwand und die Fertigung in einem vernünftigen Verhältnis zum eigentlichen Heftgut steht (besonders auffällig bei der Archivierung von Einzeldokumenten),
4. sich kompatibel zu möglichst vielen aktuellen Büroordnungssystemen darstellt.
Diese Aufgabe wird folgendermaßen gelöst:
Die Erfindung betrifft ein Ablageelement, welches sich durch eine spezielle Lochung ausweist, die durch Materialdoppelung und spezifische Form der Lochung entsteht, (Fig.2) und durch Zug und Druck am Einheftgut rechtwinklig zur Befestigungsmechanik (Ringmechaniken, Spiralheftungen etc.) eine leicht lös- und schließbare Verbindung ermöglicht (Fig.Va-c). Diese Lochung ist mit unterschiedlichsten Ablagevorrichtungen kombinierbar und kann überall dort Verwendung finden, wo bislang der konventionellen Lochung mit Lochverstärkung der Vorzug gegeben wurde (Heftstreifen, Photoalben, Prospekthüllen, Einhakhefter, herausnehmbare Timereinlagen, Kalenderblätter etc.).
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- Dechow 10/00 Ablageelement mit Lochung -
Diese Lochung hat den Vorzug, dass ihre Festigkeit gegen radial an ihr wirkende Kräfte schon durch leichten Druck senkrecht zur Lochungsebene auf ihre ursprüngliche Haltkraft zurückgebracht werden kann, unabhängig davon, wie häufig oder mit welcher Schnelligkeit der Mechanismus beansprucht wurde. Dieser leichte Druck ist schon dadurch gegeben, dass beim Schließen des Ordners die darüberliegenden Dokumente durch ihr Eigengewicht auf die Haltekraft der Lochungen stabilisierend wirken.
Durch die spezielle Form der Haltenasen und Schlitzung an den Lochrändern ist zudem der sichere Halt des Heftgutes in jeder Lage zur Befestigungsachse gewährleistet, solange nicht ein definierter (vom verwendeten Material im Lochungsbereich abhängiger) Druck auf den Lochungsrand wirkt, der die in einer fixierten Stellung am Lochrand wirkenden Kräfte deutlich überschreitet. Lochungsdurchmesser, Durchmesser der Befestigungsvomchtung und Materialstärke können so aufeinander abgestimmt werden, dass Archivierungen in unterschiedlichsten Formaten möglich sind.
Zum Herausnehmen eines Dokuments - beispielsweise aus einen Aktenordner müssen lediglich die darüberliegenden Heftungen etwas angehoben werden, sodass das etwas Spiebaum zum Ergreifen des gewünschten Dokuments entsteht und durch einfachen einhändigen Zug am Dokument nach rechts, kann dieses entnommen und genauso einfach auch wieder eingefugt werden (Fig. Va-c).
Für diese Form der Lochung ergeben sich vielfältige Anwendungsbeispiele:
1. lageunabhängige Aufhängung von Warenbeuteln an Verkaufsdisplays, wobei ein einzelner Warenbeutel beliebig von der Aufhängestange genommen werden kann, ohne dass dafür ein Ausreißen der Lochung in Kauf genommen werden müsste,
2. Fotoalben oder Präsentationsmappen mit herausnehmbaren Kartonagen,
3. Archivierung von Einzeldokumenten wie Röntgenbilder, Flip-Chartverwaltete Besprechungsergebnisse,
4. nur temporär zu fixierende Arbeitsmitteleinlagen in Timern (Lineal, Taschenrechner etc.)
Claims (11)
1. Das Ablageelement, insbesondere in Form eines Hefters (Fig. 1) oder einer Mappe ist dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander zugeordnete, randoffene Ausstanzungen (1, 2) zwei Sperrnasen (3, 4) bilden die im Ausgangs und Endzustand der Verwendung eine geschlossene Lochung ergeben (5) und dann auf sie radial wirkenden Kräften Widerstand bieten.
2. Ablageelement ist nach Anspruch 1 durch eine Materialdoppelung im Funktionsbereich gekennzeichnet.
3. Ablageelement ist nach den Ansprüchen 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, dass je ein Schlitz (1, 2) im Ober- (6) und Untermaterial (7) vom Rand des Ablageelementes rechtwinklig tangential auf die Lochung (8, 9) trifft (Fig. II).
4. Ablageelement ist nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass je ein Schlitz mit zugehöriger Lochung spiegelbildlich auf der zugeordneten zweiten Lochung fixiert und dadurch die Materialdoppelung gewährleistet wird.
5. Ablageelement ist nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Materialdoppelung auch durch Stanzung und Falzung eines Papier- oder Folienwerkstoffes erreicht werden kann (Fig. III und IV).
6. Ablageelement ist nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze versetzt auf die Lochung treffen, und dadurch die einander überlappenden Haltenasen (3, 4) ausgebildet werden.
7. Ablageelement ist nach einem der Ansprüche 1-6 dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Pappe als auch Kunststoffolie als Werkstoffe Verwendung finden können.
8. Ablageelement ist nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schlitze (1, 2) in Kombination mit den beiden Haltenasen (3, 4) einer Lochung die Entnahme des Ablageelements von der jeweils verwendeten Befestigungsmechanik durch Zugwirkung auf die Haltenasen ermöglichen.
9. Ablageelement ist nach den Ansprüchen 1-8 dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahme und das Einfügen des Ablageelements durch das Wegklappen der Haltenasen (Fig. Va-c) - bedingt durch die Elastizität des dafür verwendeten, Materials - gewährleistet wird, und sich diese bei Nichtbeanspruchung wieder ihrer Ursprungslage (Fig. Va) annähern.
10. Ablageelement ist nach einem der Vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der verwendeten Lochungen je nach Verwendungsanspruch unterschiedlich gewählt werden kann, ohne dass dadurch der Mechanismus beeinträchtigt wird, da die Schlitzungen parallel zueinander angeordnet sind.
11. Der Mechanismus der Lochung ist nach den vorherigen Ansprüchen dadurch gekennzeichnet, dass er sich je nach Anordnung der Lochungen zueinander jedem auf dem Markt befindlichen Ordnungssystem anpassen lässt, und ohne dadurch entstehende Nachteile gegenüber der bislang gebräuchlichen Lochung diese ersetzen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20019103U DE20019103U1 (de) | 2000-11-11 | 2000-11-11 | Ablageelement mit Lochung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20019103U DE20019103U1 (de) | 2000-11-11 | 2000-11-11 | Ablageelement mit Lochung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20019103U1 true DE20019103U1 (de) | 2001-04-05 |
Family
ID=7948650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20019103U Expired - Lifetime DE20019103U1 (de) | 2000-11-11 | 2000-11-11 | Ablageelement mit Lochung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20019103U1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1777338U (de) | 1958-09-29 | 1958-11-13 | Rost & Co H | Heftruecken bzw. heftrand aus kunststoff. |
| DE1907040U (de) | 1964-06-18 | 1964-12-23 | Werner Arzt | In aktenordner, schnellhefter od. dgl. einfuegbarer heftstreifen. |
| CH484755A (it) | 1968-09-27 | 1970-01-31 | Capovilla Enrico | Dispositivo per agganciare materiali in foglio ad un elemento filiforme d'agganciamento, particolarmente in anelli di trattenuta di raccoglitori |
| DE19629801A1 (de) | 1996-07-24 | 1998-01-29 | Elba Buerosysteme Erich Kraut | Heftstreifen |
-
2000
- 2000-11-11 DE DE20019103U patent/DE20019103U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1777338U (de) | 1958-09-29 | 1958-11-13 | Rost & Co H | Heftruecken bzw. heftrand aus kunststoff. |
| DE1907040U (de) | 1964-06-18 | 1964-12-23 | Werner Arzt | In aktenordner, schnellhefter od. dgl. einfuegbarer heftstreifen. |
| CH484755A (it) | 1968-09-27 | 1970-01-31 | Capovilla Enrico | Dispositivo per agganciare materiali in foglio ad un elemento filiforme d'agganciamento, particolarmente in anelli di trattenuta di raccoglitori |
| DE19629801A1 (de) | 1996-07-24 | 1998-01-29 | Elba Buerosysteme Erich Kraut | Heftstreifen |
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