DE2001812C3 - Bistabile Schaltung - Google Patents
Bistabile SchaltungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine bistabile Kippschaltung, die am Ende eines ersten Eingangssignales in
ihren zweiten Schaltzustand und am Beginn eines zweiten Eingangssignales in ihren ersten Schaltzustand
ίο umschaltet.
Eine in der beschriebenen Art wirkende Schaltung ist geeignet zur Lösung bestimmter Aufgaben der Fernwirktechnik.
Sie kann z. B. dazu verwendet werden, bei der Prüfung einzelner Streckenverstärker einer Nachrichtenverbindung
durch eine Überwachungsstelle eine die Verstärker nacheinander ansteuernde Steuerfrequenz
nach dem Ende der Prüfung eines Verstärkers zum nächsten Verstärker weiterzuschalten.
Zumindest im Fa)Je des genannten Anwendungsbeispiels kommt zu den einleitend genannten, ungewöhnlichen Umsteuerkriterien die Forderung eines möglichst geringen Leistt.'ngsverbrauches der Anordnung im Ruhezustand, der dem ersten Schaltzustand entspricht. Dieser Forderung genügen bistabile Kippschaltungen mit zwei zueinander komplementären Transistoren einer solchen Al, wie sie z. B. durch die deutsche Auslegeschrift 12 74 642 bekannt sind.
Zumindest im Fa)Je des genannten Anwendungsbeispiels kommt zu den einleitend genannten, ungewöhnlichen Umsteuerkriterien die Forderung eines möglichst geringen Leistt.'ngsverbrauches der Anordnung im Ruhezustand, der dem ersten Schaltzustand entspricht. Dieser Forderung genügen bistabile Kippschaltungen mit zwei zueinander komplementären Transistoren einer solchen Al, wie sie z. B. durch die deutsche Auslegeschrift 12 74 642 bekannt sind.
Die üblichen bistabilen Kippschaltungen, sowohl mit untereinander gleichen als auch mit zueinander
komplementären Transistoren, schalten als Folge eines Steuerimpulses, im allgemeinen mit dessen Beginn in
einen anderen Schaltzustand.
Die zu lösende Aufgabe war es daher, cmc bekannte bistabile Kippschaltung mit zwei zueinander kompleinentären
Transistoren so abzuändern oder zu ergänzen, daß sie am Ende eines ersten Eingangssignals von
ihrem ersten in ihren zweiu 11 Schaltzustand und am Beginn eines zweiten Eingangssignals von ihrem
zweiten in ihren ersten Schaltzustand umschaltet. Die diese Aufgabe lösende Anordnung ist als Ganzes
ebenfalls eine bistabile Kippschaltung, jedoch mit vom üblichen abweichenden Umschaltkriterien. Zur Unterscheidung
wird nachstehend die verwendete bekannte bistabile Kippschaltung als »Ausgangs-Kippiichaltung«,
die diese ergänzende, das Schaltkriterium ändernde Schaltung als »Steuerschaltung« bezeichnet.
Die erfindungsgemäße bistabile, am Ende eines ersten
Eingangssignals und am Beginn eines zweiten Eingangssignals umschaltende Kippschaltung, bestehend aus
einer durch das erste Eingangssignal ansteuerbaren Steuerschaltung und einer dieser nachgeschalteten
bistabilen Ausgangs-Kippschaltung mit zwei zueinander komplementären Transistoren, ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerschaltung zwei zueinander komplementäre Transistoren enthält, von denen der
erste über seine Basis durch das erste Eingangssignal ansteuerbar ist und während dessen Dauer leitend
gehalten wird, daß der Kollektorkreis des ersten Transistors die Parallelschaltung aus erstens einem
(.0 Basisspannungsteiler für den zweiten Transistor und zweitens einer Reihenschaltung aus zwei Widerständen
und der Kollektor-Emitterstrecke des zweiten Transistors enthält, wobei die Widerstände dieser Reihenschaltung
zwischen den Kollektoren der zwei Transisto-
hj ren angeordnet sind, wobei der leitende erste Transistor
über den Bas'sspannungsteiler den zweiten steuert, daß der Verbindungspunkt der zwei Widerstände im
Kollektorkrcis der zwei Transistoren mit einem Beliiu
eines Kondensators verbunden ist, dessen zweite Belag
am Emitter des zweiten Transistors liegt, wobei bei leitenden erstem und zweitem Transistor über den
Abgriff der als Spannungsteiler wirkenden Widerstände zwischen den Kollektoren der Transistoren der
Kondensator aufgeladen wird, daß vom Kollektor des zweiten Transistors eine Sieuerleitung zur Basis eines
der Transistoren der Ausgangs-Kippschaltung führt, wobei durch den leitenden zweiten Transistor das
Ansteuern der Ausgangs-Kippschahung verhindert wird und nach dem Sperren des zweiten Transistors die
Ladung des Kondensators über dem Kollektor über den dem Kollektor des zweiten Transistors nächstliegenden
Widerstand die Ausgangs-Kippschahung in ihren zweiten Schaltzustand steuert, in dem deren beide
Transistoren leitend sind, und daß durch das zweite Eingangssignal in an sich bekannter Weise die
Ausgänge-Kippschaltung in ihrem ersten Schaltzustand,
in dem keiner der beiden Transistoren leitet, zi./ückgesetzt
wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Stromlaufplanes näher erläutert. Die Figur zeigt in
strichpukiierten Rahmen die Steuerschaltung SS und
die Ausgangs-Kippschahung .45.
Die Steuerschaltung SS enthält die zwei zueinander :s
komplementären Transistoren Ts 1 und Ts 2. Durch ein. in der gezeigten Schaltung positive Signal über den
Eingang Ei wird der Transistor Fs 1 leitend gesteuert,
so daß zunächst ein Strom über die in Reihe geschalteten Kollektorvorwidcrstände R\ und R 2
diesen Transistors fließt. Diese Widerstände bilden zugleich den Basisspunnungsieilcr für den Transistor
Ts2. Daher erhält bei leitendem Transistor 7s 1 der
Transistor Ts2 Basisstrom und dieser wird ebenfalls
leitend. Der Transistor Ts2 erhält seinen Kollektorstrom über die Emiuer-Koliekiorsirccke des Transistors
7s 1 und die in Reihe geschalteten Widerstände R 3 und /?4. Vom Kollektor des Transistors Ts 2 führt
eine Steuerleitung S zur Basis des Transistors 7's 3 der Ausgangs-Kippschaltung AS. /wischen dem Verbindungspunkt
der Widerstände Λ'3 und R4 einerseits und
den Emitter des Transistors Ts 2 liegt ein Kondensate C Das sofortige Ansteuern der \11sgangs-Kippschaltung
AS durch den durch das Eingangssignal an Π leitend gesteuerten Transistor Ts 1 und die Widerstände 4s
/?3 und R4 wird durch die Zeitkonstante R 3.C verhindert. Mit dem Leitendwerden des Transistors 7V 2
legt dieser positives Sperrpotential an die Steuerleiiuiif.
Bei leitenden Transistoren Ts 1 und 7s 2 bilden die Widerstände R 3 und R 4 einen an dor Speisespannung
liegenden Spannungsteiler über dessen Abgriff der Kondensator C aufgeladen wird. Beim Unterbrechen
des Eingangssignals El sperren die Transistoren 7s 1
und Ts 2. das Sperrpoteniial an der Steuerleitung wird unterbrochen, und der Kondensator Centlädt sich über
den Widerstand R 4. die Steuerleitung und den Transistor 7s 3 der Ausgangs-Kippschahung AS.
Dadurch werden in bekannter Weise die zwei Transistoren Ts3 und 7s4 leitend gesteuert und
behalten diesen zweiten Schaltzustand bis zum gesteuerten Ausschalten. Der über zumindestens einen der
Transistoren Ts 3 und Ts 4 fließenden Strom kann beispielsweise, wie in der Figur angedeutet, ein Relais
erregen. Das Zurückschalten der Ausgangs-Kippschallung
in ihren ersten Schaltzustand, in dem keiner der zwei Transistoren leitet, kann beispielsweise durch ein
positives Signal über den Eingang E2 an die Basis des Transistors Ts3 erfolgen, oder es kann dazu die
Speisespannung kurzzeitig unierbrochen werden.
Bei der bisher beschriebenen Schaltung kann nach dem Unterbrechen des ernten Eingangssignals £ 1 und
dem Sperren des Transistors Ts 1 der geladene Kondensator C als Speisespannungsquelle für den
Transistor 7's2 wirken, trotz Herabsetzung der Basisspannung dieses Transistors durch den dem
Bas'sspannungsteiler R 1 und R 2 nun vorgeschalteten
Widerstand R 3 der Transistor Ts 2 verzögert sperren und dabei über den Widerstand R 4 den Kondensator C
zusätzlich entladen, so daß für das Ansteuern der Ausgangs-Kippschahung AS nur eine geringere Leistung
zur Verfügung steht. Dies kann durch eine zwischen den Kollektor des Transistors Ta 1 und den
Kondensator fin Reihe zum Widerstand R 3 eingefügte Diode Dl verhindert weiden, die so gepolt ist, daß sie
für den normalen Kollektorstrom der Transistoren Ts 1 und 7s2 durchlässig ist. jedoch einen Strom über den
Basisspannungsteiler des 'transistors 1\2 aus dem
Kondensator Csperrt.
Solange die Ausgangs-Kippschahung .45 ihren zweiten Schaltzustand hat. könnte ein auf den Eingang
E\ gelangende.! Störsignal die Transistoren 7~s 1 und
Ts 2 leitend steuern und dabei durch ein positives Signal auf der Steturleitung die Ausgangs-kippschaliung für
kurze /eil in ihren ersten Schaltzustand zurückschalten. Dies verhindert eine in die Steuerleiuing S eingefügte
Dioile D 2. die nur negative Signale zur Ausgangs-kippschaltung
4Sgclangen läßt.
Hierzr 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Bistabile, am Ende eines ersten Eingangssignales und am Beginn eines zweiten Eingangssignales
umschaltende Kippschaltung, bestehend aus einer durch das erste Eingangssignal ansteuerbaren
Steuerschaltung und einer dieser nachgeschalteten bistabilen Ausgangs-Kippschaltung mit zwei zueinander
komplementären Transistoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (SS)
zwei zu einander komplementäre Transistoren (7"s 1, Ts2) enthält, von denen der erste (Ts 1) über seine
Basis durch das erste Eingangssignal ansteuerbar ist und während dessen Dauer leitend genalten wird,
daß der Kol'ektorkreis des ersten Transistors (Ts 1) die Parallelschaltung aus erstens einem Basisspannungstei/er
(R I, R2) für den zweiten Transistor (7s 2) und zweitens einer Reihenschaltung aus zwei
Widerständen (R3, /?4) und der Kollektor-Emitter-Strecke
des zweiten Transistors (Ts 2) enthält, wobei die Widerstände (/?3, /?4) dieser Reihenschaltung
zwischen den Kollektoren der zwei Transistoren (Ts 1, 7s2) angeordnet sind, wobei der leitende erste
Transistor (Ts 1) über den Basisspannungsteiler (R 1, R 2) den zweiten Transistor leitend steuert, daß der
Verbindungspunkt der zwei Widerstünde (R3, R4)
im Kollektorkreis der zwei Transistoren (7s 1, Ts 2) einem Belag eines Kondensators (C) verbunden ist,
dessen zweiter Belag am Emitter des zweiten Transistors (Ts2) liegt, wobei bei leitenden erstem
und zweitem Transistor (Ts 1, Ts2) über den Abgriff der als Spannungsteiler wirkenden Widerstände
(R3, R4) zwischen den Kollektoren der Transistoren
der Kondensator (C) aufgeladen wird, daß vom Kollektor des zweiten Transistors (7s 2) eine
Steuerleitung (S) zur Basis eines der Transistoren der Ausgangs-Kippschallung ^45^ führt, wobei
durch den leitenden zweiten Transistor (Ts2) das
Ansteuern der Ausgangs-Kippschaltung verhindert wird und nach dem Sperren des zweiten Transistors
(Ts2) die Ladung des Kondensators (C) über den
dem Kollektor des zweiten Transistors (7s 2) nächstliegenden Widerstand (R4) die Ausgangs-Kippschaltung
in ihren zweiten Schaltzustand steuert, in dem deren beide Transistoren (Ts3, 7s4)
leitend sind, und daß durch das zweite Eingangssignal in an sich bekannter Weise die Ausgangs-Kippschaltung
in ihren ersten Schaltzustand, in dem keiner der beiden Transistoren (7s3, Ts 4) leitet,
zurückgesetzt wird.
2. Bistabile Kippschaltung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung
zwischen dem ersten Belag des Kondensators (C) und dem Kollektor des ersten Transistors (7s 1)eine
in der Durchlaßrichtung dieses Transistors leitende und nach dem Sperren des ersten Transistors (7s 1)
einen Basisstrom für den /weiten Transistor (7s 2) aus dem geladenen Kondensator (C) sperrende
Diode (D 1) eingefügt ist.
3. Bistabile Kippschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Steuerlcitung
zwischen dem Kollektor des zweiten Transistors (7s2) und der Ausgangs-Kippschaltung (AS) eine
entgegen der Durchlaßrichtung dieses Transistors leitende Diode (D2) eingefügt ist, die bei durch ein
Störsignal auf den ersten Eingang leitend gesteuertem zweiten Transistor (7s 2) das Zurückschalten
der Ausgangs-Kippschaltung (AS) verhindert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702001812 DE2001812C3 (de) | 1970-01-16 | Bistabile Schaltung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702001812 DE2001812C3 (de) | 1970-01-16 | Bistabile Schaltung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2001812A1 DE2001812A1 (de) | 1971-07-22 |
| DE2001812B2 DE2001812B2 (de) | 1976-09-16 |
| DE2001812C3 true DE2001812C3 (de) | 1977-04-28 |
Family
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