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DE20018480U1 - Schalungselement - Google Patents

Schalungselement

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Publication number
DE20018480U1
DE20018480U1 DE20018480U DE20018480U DE20018480U1 DE 20018480 U1 DE20018480 U1 DE 20018480U1 DE 20018480 U DE20018480 U DE 20018480U DE 20018480 U DE20018480 U DE 20018480U DE 20018480 U1 DE20018480 U1 DE 20018480U1
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DE
Germany
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formwork element
formwork
anchoring
element according
center axis
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DE20018480U
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English (en)
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SCHAUWECKER FRANZ ANTON
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SCHAUWECKER FRANZ ANTON
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/32Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
    • E04B5/36Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Polyoxymethylene Polymers And Polymers With Carbon-To-Carbon Bonds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schalungselement für die Herstellung von Bauwerkskörpern und Bauswerkskörperteilen aus Beton, insbesondere eine Deckenrandabschalung zur Verwendung in Stirn- und Eckbereichen von Bauwerkskörpern und -körperteilen.
Es ist bekannt, bei der Herstellung von Decken für Bauwerke Deckenrandabschalungen zu verwenden, die als verlorene Schalung am Bauwerk bleiben.
Die DEAl 31 37 549 offenbart eine Deckenrandschalung mit einer winkligen Ausbildung. Der horizontale glatte Schenkel des Schalungselementes liegt auf dem Kopf der aufrecht stehenden Wand auf und der vertikale Schenkel ist mit seiner Außenfläche, bündig mit der Wand, nach oben gerichtet. Der vertikale Schenkel bildet dabei den Rand der Decke. Die Innenseiten der Schenkel der Deckenrandschalung werden von dem Deckenbeton belegt, wobei der horizontale Schenkel vertikal belastet, den senkrechten Schenkel vor einem Ausweichen aus der vertikalen Lage hält. Die Schalungsfläche im Bereich der Innenseite des vertikalen Schenkels ist glatt. Der horizontale Schenkel sichert die Fixierung der Lage der Deckenrandschalung.
Gemäß der DE Ul 94 00 337 wird ein Schalungselement offenbart, das vertikal auf dem Wandkopf angeordnet und mit Bewehrungseisen an der Wand befestigt ist. Die der Deckenseite zugerichtete Seite weist Nuten mit einem schwalbenschwanzförmigen Profil auf, die horizontal verlaufend vorgesehen sind. Der Frischbeton verbindet sich im Bereich der Nuten mit der Schalung, so dass eine feste Haftung des Schalungselementes und eine sichere Begrenzung der Decke erfolgen kann. Das Schalungselement ist nicht variabel anzuordnen und nur mit großem technologischen Aufwand am Bauwerkskörper zu befestigen.
In der DE Ul 299 07 609 wird ein Schalungssystem, bestehend aus einer verlorenen Schalungsplatte, beschrieben, die senkrecht angeordnet, durch ein dazugehöriges Befestigungsteil gehalten wird, das winkelförmig ausgeführt, mit seinem horizontalen Schenkel auf dem Wandkopf und seinem vertikalen Schenkel am Schalungselement befestigt ist. Das Element weist an einer der Decken zugewandten Innenseite parallel mit seiner Längsmittenachse verlaufende Verankerungsnuten mit einem Hinterschnitt auf, an
Patentanwälte Erich und Nern
GBM248 Bl
die der Frischbeton beim Vergießen der Decke eindringen kann und mit dem Schalungselement eine feste Verbindung eingeht.
Die DE OS 37 24 413 offenbart einen Flachziegel, der als Schalung für den Deckenrand einer aus Beton zu fertigenden Decke Verwendung finden kann und an seiner als Innenseite zu verwendenden Fläche eine Anzahl von Verankerungsvertiefungen aufweist, die bei der Anordnung im Deckenbereich des Bauwerkes einen horizontalen Verlauf erhalten. Die Nuten sind geradlinig, ohne Hinterschnitt verlaufend, ausgebildet.
Gemäß der Schrift DE Ul 299 OO 313 wird ein Trennfugenelement mit einem außenliegenden Fugendichtungsband beschrieben. Das Fugendichtungsband liegt auf der Sauberkeitsschicht eines Bauwerkskörperteiles auf und fixiert die vertikale Höhe und Lage des Trennfugenelementes, das als verlorene Schalung zwischen den zu vergießenden Bauwerkskörperteilen vorgesehen ist. Das Element überbrückt die Randbereiche der Bauwerkskörperteile, die an dem Trennfugenelement anliegen.
Eine Vorrichtung zur Überdeckung von Spalten und Fugen zwischen Schalungen und fertigen Bauwerksteilen bei der Herstellung von Bauwerken aus Beton stellt die DE Ul 73 15 275 vor. Die Vorrichtung besteht aus einer Kunststoffleiste, die auf ihrer gegen den Frischbeton gerichteten Seite zur Einbettung in das herzustellende Bauwerksteil Verankerungsvorsprünge aufweist. Auf einer der Profilierung gegenüberliegenden Seite sind Aufrauungen vorgesehen, um eine bessere Haftung der Vorrichtung auf den tragenden Flächen zu gewährleisten.
Die DE Al 198 03 438 informiert über eine Verankerungsvorrichtung und eine Anordnung zur Abschalung der Stirnseite einer Decke. Die Verankerungsvorrichtung weist eine gabelförmige, vertikalgerichtete Führung auf, die an ihrem unteren Ende zusammengebracht, einen Verankerungsfuß trägt, der in den Wandkopf fest eingearbeitet wird. In die gabelförmige Führung werden bei der Fertigung der Decke die horizontal verlaufenden Schalungselemente eingeführt und begrenzen die Seitenfläche der Decke.
Im Prospekt der Firma HNK ist unter der Bezeichnung FB-Profile zur Verwendung als Deckenrandabschalung oder zur Fugenabdeckung eine Faserbetonplatte vorgestellt, die parallel zu ihrer Längsmittenachse verlaufende schwalbenschwanzformige Nuten aufweist. Die Nuten werden in Richtung gegen die Decke gestellt, wobei das Prospekt angibt, dass die Deckenrandschalung mit ihrer Außenseite fluchtend mit der Wandfläche vertikal aufragt. Sie stellt beim späteren Vergießen der Decke eine sichere Begrenzung
Patentanwälte Erich und Nern
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der Deckenkante her und geht als verlorene Schalung in den Bauwerkskörper ein. Das Element mit gleicher Ausfuhrung kann gemäß der Informationsschrift im Eckbereich der Decke den Zwischenraum zwischen Wand und Deckenschalung überbrücken und sichert ein sauberes, rissfreies Verbinden der Decke mit der Wand. Dieses Problem löst gleichartig die Schrift DE Ul 73 15 275. Die Nuten sind in die Faserbetonplatte eingefräst und schwächen durch ihren Längsverlauf die Stabilität des Schalungselementes, so dass die Bruch Verluste auf der Baustelle sehr hoch sind.
Die Firmenschrift der Firma LOHR offenbart ein Ab Schalbretter zur Ausbildung einer Deckenrandschalung für den Betonbau speziell bei Anschlussbewehrungen. Das Abschalbrett wird gemäß der verbalen Erläuterungen in der Wandschalung teilweise verankert. Beim Herstellen der Wand wird es mit eingegossen und ragt über den Wandkopf hinaus. Die der Decke zugerichtete Seite des Abschalbrettes trägt Erhebungen, die eine Verbindung des Deckenbetons mit dem Schalungselement herstellen sollen. Die Erhebungen sind stabförmig ausgebildet und entsprechend der Schrift nachträglich aufgearbeitet. Sie überspannen die gesamte Breite des Schalungselementes quer zum Verlauf seiner Längsmittenachse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schalungselement für die Herstellung von Bauwerkskörpern und Bauwerkskörperteilen aus Beton, insbesondere eine Deckenrandabschalung zur Verwendung in Stirn- und Eckbereichen von Bauwerkskörpern zu schaffen, mit dem eine qualitätsgerechte Bemessung zu gießender Bauwerkskörperteile erreicht und dem Schalungselement eine hohe Stabilität gegeben wird, um seine wirtschaftliche Verwendung im Baubereich zu gewährleisten.
Erfmdungsgemäß wird die Aufgabe durch ein Schalungselement für die Herstellung von Bauwerkskörpern und Bauwerkskörperteilen aus Beton, insbesondere zur Verwendung in Stirn- und Eckbereichen von Bauwerkskörpern, mit einer rechteckigen, plattenförmigen Ausbildung, das in Richtung seiner Längsmittenachse eine größere Erstreckung als in seiner Quermittenachse aufweist, wobei deren große Oberflächen als Schalungsflächen ausgebildet sind und in mindestens einer dieser Flächen sich quer zur Längsmittenachse des Schalungselementes gerichtete Vertiefungen erstrecken, die voneinander beabstandet sind, wobei mindestens eine Kopfseite der Vertiefungen als Anschlag ausgebildet ist.
Patentanwälte Erich und Nein
GBM248 Bl
Es ist eine sinnvolle Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung, dass die Vertiefungen an mindestens einer Seite einen Hinterschnitt aufweisen, wobei vorteilhafterweise die Vertiefung einen Hinterschnitt erhält, welcher ihr einen schwalbenschwanzförrnigen Querschnitt verleiht. Die Vertiefungen sind gemäß der erfinderischen Ausbildung als Verankerungsnuten ausgebildet. Es ist eine wesentliche Ausformung der Erfindung, dass die nutenformigen Vertiefungen, an einer Seitenkante beginnend, sich teilweise über die Oberfläche erstrecken und vor der gegenüberliegenden Seitenkante mit einem Abstand enden. Nach einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung erhalten die Verankerungsnuten eine Beabstandung in Richtung der Längsmittenachse des Schalungselementes, die mindestens das Doppelte ihrer Breite beträgt. Weiter ausgeformt ist die Erfindung damit, dass die nutenformigen Vertiefungen bei einer Anordnung auf beiden großen Oberflächen des Schalungselementes versetzt ausgeführt sind. Das erfindungsgemäß ausgeformte Schalungselement erhält dadurch eine weitere Anwendung, dass es in den Eckbereichen von Bauwerkskörperteilen zur Aufnahme von horizontalen Spannungen eingefügt ist. Vorteilhafterweise sind die Anschläge aus den Endbereichen der Verankerungsnuten gebildet.
Es ist vorteilhaft und im Erfindungsbereich, wenn die Vertiefungen auf der großen Oberfläche des Schalungselementes so angeordnet sind, dass sie, als Verankerungsnuten ausgebildet, sich nicht vollständig über die Oberfläche erstrecken, sondern an zu beiden Seiten mit Abständen von den Seitenkanten enden. Wobei es weiterhin erfinderisch ist, wenn die nutenformigen Vertiefungen nicht rechtwinklig zur Längsmittenachse des Schalungselementes erstreckt sind, sondern ihre Erstreckung in einem bestimmten Winkel geneigt ausgeführt worden ist.
Das Schalungselement nach der Erfindung weist für seine Verwendung eine Reihe von Vorzügen auf. Durch die Führung der Vertiefungen nicht über die gesamte Breite der Schalungsoberfläche des Elementes, sondern mit einer Beabstandung von der gegenüberliegenden Seitenkante oder von den Seitenkanten wird eine erhöhte Stabilität und Verwindungssteifigkeit des Elementes erreicht. Weiterhin hält es den doch rauen Beanspruchungen eines Baustellenbetriebes besser Stand und kann unkompliziert gehandhabt werden. Weiterhin ist die erfindungsgemäß primäre Führung der Nuten quer zu den Längsmittenachsen sinnvoll, weil jetzt bei der Herstellung der Schalungselemente ein geringerer technologischer Aufwand für das Einarbeiten der Vertiefungen notwendig
Patentanwälte Erich und Nern GBM248 B1
ist und die relativ weite Beabstandung der Verankerungsnuten zu einer weiteren Stabilitätserhöhung des Elementes beiträgt. So sind Transportvariabilität, größere Auflagesicherheit weitere vorteilhafte Merkmale der erfindungsgemäßen Lösung, die damit einhergehen, dass das Schalungselement jetzt bei einer Einordnung in den Kopfbereich einer zu gießenden Betonwand das Element leicht in den frischen Beton eingeschoben werden kann und der überstehende Bereich, der als Deckenrandabschalung Verwendung findet, durch die nicht vollständig durchgeführten Verankerungsnuten in einer bestimmten Breite eine glatte Schalungshaut behält und sehr stabil ist.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Das Schalungselement in einer Vorderansicht im Schnitt;
Fig. 2: Das Schalungselement nach Fig. 1 in einer Seitenansicht;
Fig. 3: Das Schalungselement nach Fig. 1 in einer Untersicht;
Fig. 4: Das Schalungselement nach Fig. 1 mit einer anderen Ausführung der Vertiefungen;
Fig. 5: Das Schalungselement nach Fig. 4 mit geneigt eingearbeiteten Vertiefungen;
Fig. 6: Das Anwendungsbeispiel des Schalungselementes in einem Bauwerk.
Fig. 1 zeigt den Abschnitt eines Schalungselementes 1 mit drei Verankerungsnuten 2, die von einer ersten Seitenkante des Schalungselementes 1 über die Längsmittenachse hinweg auf der Fläche des Schalungselementes 1 angearbeitet sind und mit einem Abstand a vor der Seitenkante enden, die der ersten Seitenkante gegenüberliegt. Im Bereich des Abstandes a bleibt die Oberfläche des Schalungselementes 1 glatt und die Verankerungsnut 2 bildet mit ihrem Ende einen Anschlag 8 aus. Fig. 2 zeigt dabei die Tiefe der Verankerungsnut 2 und die Lage des Anschlages 8. Fig. 3 ist zu entnehmen, dass die Verankerungsnut 2 ein schwalbenschwanzförmiges Profil hat. Die Wahl dieses Profils mit den beidseitigen Hinterschneidungen der Verankerungsnut 2 hat den Vorteil, dass der Frischbeton auch bei gröberer Körnung in die Verankerungsnut 2 eindringen kann, den Hinterschnitt ausfüllt und nach einem Aushärten des Betons das Schalungselement 1 festgehalten wird. Weiterhin ist den Figuren 1 bis 3 zu entnehmen,
Patentanwälte Erich und Nern
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dass der Abstand a fur die Stabilität des Schalungselementes 1 von besonderer Bedeutung ist, ebenso wie die Beabstandung der Verankerungsnuten 2 in Richtung der Längsmittenachse.
Der sachkundige Betrachter wird feststellen, dass die Beabstandung der Verankerungsnuten entlang der Längsmittenachse sehr groß gewählt werden kann und damit die Stabilität des Schalungselementes 1 erhöht wird. Weiterhin ist es nicht unwesentlich, dass die Fertigungskosten durch eine Verringerung des technologischen Aufwandes zum Einbringen der Verankerungsnuten 2 gesenkt werden können. Es ist von nicht untergeordneter Bedeutung, welche Materialart für das Schalungselement 1 gewählt wird, weil hier neben den Stabilitätsanforderungen erhebliche Kostenfragen ausschlaggebend sein können, da die Schalungselemente 1 weitestgehend als verlorene Schalungen am Bauwerk bleiben. Dadurch ist der Hersteller gezwungen, kostengünstige Werkstoffe einzusetzen, die dem Grunde nach keine hohen Festigkeiten aufweisen.
Fig. 4 zeigt das Schalungselement 1 mit Verankerungsnuten 2', deren Erstreckung mit den Abständen a;a' von den Seitenkanten begrenzt ist. Die Einordnung von Verankerungsnuten 2 mit zwei sich gegenüberliegenden Anschlägen 8 erhöht die Einordnungssicherheit gegen ein Verschieben in entgegengesetzter Richtung der Längsmittenachse sowie die Stabilität des Gesamtelementes. Weiterhin ist der technologische Aufwand zum Einarbeiten der Verankerungsnuten 2 geringer und die zur Anwendung der Schalung notwendigen Kosten.
Fig. 5 stellt das Schalungselement 1 in der Ausführungsart wie in der Fig. 4 vor, jedoch sind hier die Verankerungsnuten 2 ;2' um den Winkel &agr; aus der Vertikalen geneigt. Bei speziellen Anforderungen gewährleistet diese Ausführungsform eine Sicherheit gegen Abgleiten in vertikaler und horizontaler Richtung. Gleichzeitig erscheint die Verwendung in äquivalenten technologischen Gebieten möglich, wie weiter in der Fig. 6 dargestellt. Die Figur zeigt eine Anwendungsart des erfindungsgemäßen Schalungselementes 1 bei der Ausführung eines Bauwerkkörpers mit Wand- und Deckenteilen. Wandschalungen 5 sind für die Herstellung einer Wand 3 entsprechend beabstandet ausgerichtet. In den Abstand hinein, rückseitig an der Innenseite der äußeren Schalung 5 anliegend, ist ein Schalungselement 1, mit dem Anschlag 8 nach oben gerichtet, eingeschoben. Auf das Schalungselement 5' aufgelegt, ist ein Schalungselement 1, das den Eckbereich überragend, auf einer Deckenschalung 6 aufliegt, die mit Stützen 7 abgefangen ist. Die
Patentanwälte Erich und Nern
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Decke 4 schließt beim Vergießen das Schalungselement 1 ein, das durch die Verankerungsnut 2'nach Aushärten des Betons festgehalten wird. Durch diese Anordnung ist es möglich, eine rissfreie Ecke mit einem scharfkantigen X-el zu erreichen. Die Wahl des Schalungselementes 1 mit der erfindungsgemäß ausgeführten Verankerungsnut 2' gibt die Sicherheit einer festen Einordnung im Deckenbeton und vor dem Vergießen ein lagesicheres Einfügen in die verwendeten Schalungssysteme. Die getroffene Wahl des Schalungselementes 1 mit der Verankerungsnut 2" wäre genauso vorteilhaft, wenn ein Schalungselement 1 mit den eingearbeiteten Verankerungsnuten 2' zum Einsatz gelangt wäre. Das Ausführungsbeispiel lässt erkennen, dass die jetzt gewählte Form der Schalungselemente mit den indexierten Vertiefungen, die als Verankerungsnuten 2;2';2" eingearbeitet sind und das Bilden von Abständen a;a' der Anschläge 8 der Verankerungsnuten 2;2';2" erhöht die Variabilität und Funktionssicherheit der Schalungselemente 1 bedeutend. So kann es jetzt vermieden werden, dass sich die profilierten Flächen der Schalungselemente 1 beim Transport verhaken bzw. gegenseitig beschädigen. Weiterhin ist bei der Anwendung im Bauwerk eine erhöhte Sicherheit der Lagefixierung erreicht und eine signifikante Verbesserung der Stabilität des Schalungselementes 1 gewährleistet.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 Schalungselement
2;2';2" Verankerungsnut
3 Wand
4 Decke
5; 5' Wandschalung
6 Deckenschalung
7 Stütze
8 Anschlag a;a' Abstand

Claims (9)

1. Schalungselement (1) für die Herstellung von Bauwerkskörpern und -körperteilen aus Beton, insbesondere zur Verwendung in Stirn- und Eckbereichen von Bauwerkskörpern, mit einer rechteckigen, plattenförmigen Ausbildung, das in Richtung seiner Längsmittenachse eine größere Erstreckung als in seiner Quermittenachse aufweist, wobei deren große Oberflächen als Schalungsflächen ausgebildet sind und in mindestens einer dieser Flächen sich quer zur Längsmittenachse des Schalungselementes (1) gerichtete Vertiefungen erstrecken, die voneinander beabstandet sind, wobei mindestens eine Kopfseite der Vertiefung als Anschlag (8) ausgeformt ist.
2. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen Verankerungsnute (2; 2'; 2") sind, die an mindestens einer Seite einen Hinterschnitt aufweisen.
3. Schalungselement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinterschnitt schwalbenschwanzförmig ausgebildet ist.
4. Schalungselement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsnute (2), an einer Seitenkante des Schalungselementes (1) beginnend, sich teilweise über die Oberfläche bis zu einem Abstand (a) von der gegenüberliegenden Seitenkante erstrecken.
5. Schalungselement nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsnute (2'; 2") sich, von beiden Seitenkanten des Schalungselementes (1) beabstandet, auf dem Schalungselement (1) erstrecken.
6. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beabstandung der Verankerungsnute (2; 2'; 2") in Richtung der Längsmittenachse des Schalungselementes (1) mindestens das Doppelte ihrer Breite beträgt.
7. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsnute (2; 2'; 2") bei einer Anordnung auf beiden sich gegenüberliegenden großen Oberflächen, zueinander auf Lücke versetzt, ausgeführt sind.
8. Schalungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungselement (1) in Eckbereiche von Bauwerkskörperteilen zur Aufnahme von horizontalen Spannungen eingefügt ist.
9. Schalungselement nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (8) durch die Endbereiche der Verankerungsnute (2; 2'; 2") im Bereich der Abstände (a) gebildet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005002692A1 (de) * 2005-01-19 2006-08-03 Thomas Kreckel Verlorenes Schalungselement sowie verlorenes Schalungssystem für Betonwände
EP1690659A3 (de) * 2005-02-14 2007-03-14 SCHÖCK BAUTEILE GmbH Abschalelement zum Herstellen von Betonfertigteilen

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