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DE20017364U1 - Vorrichtung zum Aufwickeln einer Materialbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Aufwickeln einer Materialbahn

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Publication number
DE20017364U1
DE20017364U1 DE20017364U DE20017364U DE20017364U1 DE 20017364 U1 DE20017364 U1 DE 20017364U1 DE 20017364 U DE20017364 U DE 20017364U DE 20017364 U DE20017364 U DE 20017364U DE 20017364 U1 DE20017364 U1 DE 20017364U1
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DE
Germany
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cutting knives
longitudinal cutting
winding
group
reel
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20017364U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Voith Paper Patent GmbH filed Critical Voith Paper Patent GmbH
Priority to DE20017364U priority Critical patent/DE20017364U1/de
Publication of DE20017364U1 publication Critical patent/DE20017364U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/14Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
    • B65H18/20Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web the web roll being supported on two parallel rollers at least one of which is driven
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/41Winding, unwinding
    • B65H2301/414Winding
    • B65H2301/4148Winding slitting

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

Vorrichtung zum Aufwickeln einer Materialbahn
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufwickeln einer Materialbahn mit einem Zulaufabschnitt, einer Poperollertrommel und einem Tambour, der relativ zur Poperollertrommel bewegbar ist.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Papierbahn als Beispiel für eine Materialbahn beschrieben. Sie ist aber auch bei anderen Materialbahnen anwendbar, die ähnlich gehandhabt werden müssen, beispielsweise Kartonbahnen oder Folien aus Kunststoff oder Metall. Die eingangs genannte Vorrichtung wird in der Regel zum Aufwickeln der Materialbahn nach dem Durchlaufen einer Bearbeitungsstation, beispielsweise der Satinage in einem Kalander, verwendet. In einer anderen Ausgestaltung wird die Vorrichtung zum Umwickeln verwendet, bei der die Papierbahn von einem Tambour abgewickelt, die Kanten längsgeschnitten und die Materialbahnen dann wieder maschinenbreit auf einem anderen Tambour aufgewickelt wird. Das Umrollen wird auch dazu verwendet, um Rollenfehler zu beseitigen. Ein derartiger Umroller wird
DRESDNER
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-2-
vielfach zwischen der Papier- oder Kartonmaschine und einer Streichmaschine oder auch zwischen einer Streichmaschine und einem Kalander eingesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art die Einsatzmöglichkeiten zu vergrößern.
Diese Aufgabe wird bei einer derartigen Vorrichtung dadurch gelöst, daß der Tambour in unbewickeltem Zustand in einem Abstand zur Poperollertrommel fixierbar ist, in dem er mit der Poperollertrommel ein Wickelbett eines Doppeltragwalzenwicklers bildet.
Man kann daher die Vorrichtung nicht nur dazu verwenden, maschinenbreite Papierbahnen (oder andere Materialbahnen) auf Tamboure aufzuwickeln. Derartige Tamboure sind im Grunde nur dazu geeignet, die aufgewikkelte Materialbahn in einer Papierfabrik von einer Sta-0 tion zur nächsten zu befördern oder die Papierbahn zu speichern. Wenn die Papierbahn zu einem späteren Verwender ausgeliefert werden soll, muß sie auf andere Wickelkerne aufgewickelt werden, beispielsweise Wickelhülsen. Wenn man nun den Tambour umfunktioniert zu einer Tragwalze und diese Tragwalze dann mit der Poperollertrommel zusammenwirken läßt, erreicht man mit relativ wenigen Änderungen an der Wickelvorrichtungen den Umbau zu einem Doppeltragwalzenwickler. In einem derartigen Doppeltragwalzenwickler kann man eine Wickelhülse 0 in das Wickelbett, das durch die Poperollertrommel und den Tambour gebildet ist, einlegen und die Papierbahn darauf aufwickeln. Erforderlich ist lediglich, daß der Tambour leer bleibt, also keine Materialbahn aufgewikkelt wird, und daß er in der entsprechenden Entfernung zur Poperollertrommel gehalten wird. Beim Betrieb als
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Doppeltragwalzenwickler sollte sich der Abstand zwischen der Poperollertrommel und dem Tambour nicht ändern im Gegensatz zum normalen Wickelbetrieb, bei dem die Materialbahn auf den Tambour aufgewickelt wird. Hier muß der Tambour mit zunehmendem Wickeldurchmesser von der Poperollertrommel weggefahren werden.
Vorzugsweise weisen die Poperollertrommel und der Tambour jeweils einen eigenen Drehantrieb auf. Damit lassen sich im Betrieb als Doppeltragwalzenwickler bessere Wickelergebnisse erzielen. Durch unterschiedliche Antriebsleistungen bzw. -momente lassen sich Spannungen in die jeweils äußeren Lagen der aufzuwickelnden Materialbahn einbringen, die für einen gewünschten Wikkelhärteverlauf sorgen.
Bevorzugterweise sind im Zulaufabschnitt eine erste Gruppe von Längsschneidemessern und eine zweite Gruppe von Längsschneidemessern angeordnet, wobei die Längs-Schneidemesser der ersten Gruppe unabhängig von den Längsschneidemessern der zweiten Gruppe betätigbar sind. Die Längsschneidemesser der ersten Gruppe werden verwendet, um einen Kantenbeschnitt zu erzielen. Ein derartiger Kantenbeschnitt ist hauptsächlich beim Um-5 rollen erforderlich. Er kann aber auch am Ausgang eines Kalanders sinnvoll sein, um einen Wickel mit geraden Kanten auf dem Tambour zu erzeugen. Wenn hingegen die Vorrichtung als Doppeltragwalzenwickler betrieben wird, ist es in der Regel erforderlich, die zulaufende Ma-0 terialbahn in Längsrichtung in mehrere Teilbahnen zu unterteilen. Insbesondere Papierbahnen werden üblicherweise mit einer Breite hergestellt, die für einen späteren Verwender, beispielsweise eine Druckerei, nicht handhabbar ist. Papiermaschinen arbeiten mit Breiten von derzeit bis zu 10 m. Für einen Verwender sind Brei-
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ten nur in der Größenordnung von 0,8 bis etwa 3,8 m handhabbar. Dementsprechend ist es bekannt, die Materialbahn unmittelbar vor dem Aufwickeln in die gewünschten Breiten zu schneiden. Hierfür werden die Längsschneidemesser der zweiten Gruppe verwendet.
Hierbei ist besonders bevorzugt, daß die Längsschneidemesser der zweiten Gruppe mit einer Steuereinrichtung verbunden sind, die diese Längsschneidemesser in Abhängigkeit von der Funktion des Tambours steuert. Man kann damit eine Verriegelung vorsehen, die sicherstellt, daß die Längsschneidemesser der zweiten Gruppe nicht in Aktion treten können, wenn die Materialbahn auf dem Tambour aufgewickelt wird. Die Längsschneidemesser der zweiten Gruppen können vielmehr nur dann betätigt werden, wenn die Materialbahn auf Rollenkerne aufgewickelt werden, die im Wickelbett aus Poperollertrommel und Tambour liegen. In diesem Fall muß aber der Tambour in einer vorbestimmten Position festgelegt sein. Diese In-0 formation steht der Steuervorrichtung zur Verfügung.
Dementsprechend kann die Steuereinrichtung die Längsschneidemesser der zweiten Gruppe problemlos steuern.
Vorzugsweise ist vor dem Zulaufabschnitt ein Kalander angeordnet. Kalander sind häufig mit einer Aufrollung ausgestattet, in der die Papierbahn auf dem Tambour aufgewickelt wird, wobei sie mit Hilfe des Tambours gegen die Poperollertrommel gedrückt werden. Wenn man nun diese am Ausgang des Kalanders befindliche Vorrichtung, 0 wie oben geschildert, umbaut, dann kann man die Materialbahnrollen auch gleich online am Ausgang des Kalanders schneiden und zu verkaufsfähigen Rollen aufwikkeln.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen: 5
Fig. 1 eine Vorrichtung beim Aufwickeln einer Papierbahn auf einem Tambour und
Fig. 2 die Vorrichtung beim Wickeln der Papierbahn zu Wickelrollen.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Aufwickeln einer Papierbahn 2 auf einen Tambour 3 zu einem Wickel 4, der sich auf dem Tambour 3 bildet. Der Tambour ist hierzu auf Schienen 5 gelagert.
Die Papierbahn 2 läuft über eine Poperolletrommel 6 und dann durch einen Nip 7, der zwischen der Poperollertrommel 6 und dem sich bildenden Wickel 4 ausgebildet ist. Mit anderen Worten wird der sich auf dem Tambour bildenden Wickel 4 laufend mit nicht näher dargestellten Mitteln gegen die Poperollertrommel 6 gedrückt, um die Wickelhärte des Wickels 4 zu beeinflussen.
Lediglich schematisch dargestellt ist, daß die Poperollertrommel 6 einen Antrieb 8 und der Tambour 3 einen Antrieb 9 aufweist.
In Bahnlaufrichtung vor der Poperollertrommel 6 ist ein 0 Zulaufabschnitt 10 angeordnet, in dem die Papierbahn über zwei Leitwalzen 11, 12 geleitet wird. In dem Zulaufabschnitt 10 ist ferner eine Messeranordnung mit einer ersten Gruppe von Längsschneidemessern 13, die mit gestrichelten Linien dargestellt sind, und einer 5 zweiten Gruppen von Längsschneidemessern 14, die mit durchgezogenen Linien dargestellt sind. Die zweite Gruppe von Längsschneidemessern 14 ist hier auseinander gefahren, d.h. die tritt nicht in Aktion, während die
erste Gruppe von Längsschneidemessern 13 zusammengefahren ist. Die erste Gruppe von Längsschneidemessern wird durch die jeweils äußersten Längsschneidemesser gebildet. Diese Längsschneidemesser dienen dazu, den Rand der Papierbahn 2 zu beschneiden und damit zu begradigen, so daß der sich auf dem Tambour bildenden Wickel 4 eine glatte Stirnkante erhält.
Die Papierbahn 2 kann aus unterschiedlichen Quellen kommen. Sie kann beispielsweise von einem anderen Tambour abgewickelt werden. In Fig. 1 ist gestrichelt dargestellt, daß vor dem Zulaufabschnitt ein Kalander 15 angeordnet ist, indem die Papierbahn 2 satiniert wird.
Man kann nun mit einer relativ einfachen Maßnahme den in Fig. 1 dargestellten Poperoller umrüsten zu einem Doppeltragwalzenwickler, wie er in Fig. 2 dargestellt ist. Gleiche Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Eine in Fig. 1 nicht näher dargestellte Steuereinrichtung 16 betätigt eine Sperre 17, die den Tambour 3 auf den Schienen 5 in einem vorbestimmten Abstand zur Poperollertrommel 6 festlegt. Dadurch wird zwischen der Poperollertrommel 6 und dem Tambour 3 ein Wickelbett ausgebildet, in den ein nur schematisch dargestellter Rollenkern 19 eingelegt werden kann, auf den die Papierbahn 2 aufgewickelt wird, und schließlich eine gestrichelt dargestellte Wickelrolle 20 zu bilden. Das Wickelbett 18 ersetzt den Nip 7.
Die Steuereinrichtung 16 wirkt gleichzeitig auf die zweite Gruppe von Längsschneidemessern 14, die nur dann geschlossen werden können, wenn die Sperre 17 aktiviert worden ist. Mit anderen Worten wird mit Hilfe der Steu-
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ereinrichtung 16 sichergestellt, daß die erste Gruppe von Längsschneidemessern 13 unabhängig vom Betriebszustand bzw. der Funktion der Wickelvorrichtung arbeiten kann, während die zweite Gruppe von Längsschneidemessern 14 nur dann in Betrieb genommen werden kann, wenn Wickelrollen 2 0 erzeugt werden, also ein Längsschnitt der Papierbahn 2 zu echten Teilbahnen erforderlich ist.
Auch in Fig. 2 ist dem Zulaufabschnitt 10 ein Kalander 15 vorgeschlagen. Das Rollenschneiden und Aufwickeln der Materialbahn 2 zu Wickelrollen 2 0 kann dann sozusagen online mit dem Satinieren erfolgen.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Aufwickeln einer Materialbahn mit einem Zulaufabschnitt, einer Poperollertrommel und einem Tambour, der relativ zur Poperollertrommel bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tambour (3) in unbewickeltem Zustand in einem Abstand zur Poperollertrommel (6) fixierbar ist, in dem er mit der Poperollertrommel (6) ein Wickelbett (18) eines Doppeltragwalzenwicklers bildet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Poperollertrommel (6) und der Tambour (3) jeweils einen eigenen Drehantrieb (8, 9) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Zulaufabschnitt (10) eine erste Gruppe von Längsschneidemessern (13) und eine zweite Gruppe von Längsschneidemessern (14) angeordnet sind, wobei die Längsschneidemesser (13) der ersten Gruppe unabhängig von den Längsschneidemessern (14) der zweiten Gruppe betätigbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschneidemesser (14) der zweiten Gruppe mit einer Steuereinrichtung (16) verbunden . sind, die diese Längsschneidemesser (14) in Abhängigkeit von der Funktion des Tambours (3) steuert.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Zulaufabschnitt (10) ein Kalander angeordnet sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012038593A3 (en) * 2010-09-20 2012-05-10 Metso Paper, Inc. Method in finishing processing of a fiber web machine and a reeling concept

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R207 Utility model specification

Effective date: 20010503

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

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