DE20017252U1 - Formschlüssige Welle-Nabe-Verbindung - Google Patents
Formschlüssige Welle-Nabe-VerbindungInfo
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- DE20017252U1 DE20017252U1 DE20017252U DE20017252U DE20017252U1 DE 20017252 U1 DE20017252 U1 DE 20017252U1 DE 20017252 U DE20017252 U DE 20017252U DE 20017252 U DE20017252 U DE 20017252U DE 20017252 U1 DE20017252 U1 DE 20017252U1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D1/00—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
- F16D1/10—Quick-acting couplings in which the parts are connected by simply bringing them together axially
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D1/00—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements
- F16D1/06—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end
- F16D1/08—Couplings for rigidly connecting two coaxial shafts or other movable machine elements for attachment of a member on a shaft or on a shaft-end with clamping hub; with hub and longitudinal key
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Description
Formschlüssige Welle-Nabe-Verbindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Keil- oder Zahnwelle mit einer formschlüssig verbundenen Nabe.
Eine derartige Anordnung ist beispielsweise aus dem Fachbuch Roloff Matek "Maschinenelemente - Normung, Berechnung, Gestaltung" 13. überarbeitete Auflage, Vieweg Verlag 1992, Seiten 322 und 323 bekannt. Eine solche Welle-Nabe-Verbindung wird eingesetzt, um eine drehstarre Verbindung von einer Welle und einer Nabe zu erzeugen. Durch diese Verbindungen sind größere, auch wechselnde und stoßartige Drehmomente Übertragbar.
In der Elektrotechnik sind derartige Verbindungen eingesetzt, um Antriebsbewegungen eines Antriebs zu den bewegbaren Schaltstücken eines Schaltgerätes zu übertragen. So ist der Offenlegungsschrift DE 23 21 933 ein Leistungsschalter entnehmbar, dessen Schaltpole in einem Kapselungsgehäuse angeordnet sind. Eine gasdicht durch das Kapselungsgehäuse hindurchgeführte Welle überträgt die Antriebsbewegung von einem außerhalb des Kapselungsgehäuse angeordneten Antrieb in das Gehäuseinnere. Dazu sind an den Enden der Welle Hebel angeordnet. Um eine einwandfreie Funktion des Schaltgerätes zu gewährleisten, ist es notwendig, dass die beiden Hebel in einem bestimmten Winkel mit der Welle drehstarr verbunden sind. Bei der Verwendung der bekannten Keil- oder Zahnwellenverbindung gestaltet sich die Einstellung dieses Winkels bei der Montage kompliziert, da die Hebel in vielen Winkellagen entlang der WeIlendrehrichtung positionierbar sind. Um den rieh-
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tigen Winkel einzustellen, sind Maßlehren und Hilfsmittel bei der Montage erforderlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Welle-Nabe-Verbindung zu schaffen, die die Montage erleichtert und weiterhin die Übertragung hoher Drehmomente zuverlässig gewährleistet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch zumindest eine parallel zu den Keilen/ Zähnen verlaufende, von deren Profil abweichende Nut-Mitnahmeelement-Anordnung, die den Winkel zwischen Welle und Nabe festlegt.
Durch das Einbringen einer Nut-Mitnahmeelement-Anordnung in das Profil der Welle und der Nabe ist das Verbinden von Welle und Nabe nur in einer bestimmten Position möglich. Die bei herkömmlichen Keilwellen- bzw. Zahnwellenverbindungen Verstellmöglichkeiten in Drehrichtung der Welle sind so z.B. auf eine bestimmte Position eingeschränkt. Das Profil der Nut-Mitnahmeelement-Anordnung kann je nach gewünschtem Anwendungsbereich vielfältig gestaltet werden. So sind beispielsweise zahnförmige oder keilförmige Querschnitte einer derartigen Anordnung leicht herstellbar. Um die Montage eindeutig zu gestalten, ist es beispielsweise möglich, Nut- und Mitnahmeelement mit einem asymmetrischen Querschnitt zu versehen, oder mehrere Nut-Mitnahmeelement-Anordnungen entlang des WeI-lenumfanges anzuordnen. Durch eine derartige "Codierung" ist die Einhaltung einer bestimmten Winkellage von Welle und Nabe zueinander mit einfachen Mitteln erzielbar. Dabei bleibt der 0 Vorteil des Übertragens von größeren, wechselnden und stoßartigen Drehmomenten von Keil- und Zahnwellenverbindungen vollständig erhalten.
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Außerdem kann es vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Mitnahmeelement an der Welle oder an der Nabe angeformt ist.
Ist das Mitnahmeelement an der Welle oder Nabe angeformt, so ergeben sich verbesserte Montageeigenschaften gegenüber einem nach Art einer Pass- oder Scheibenfeder einlegbaren Mitnahmeelement.
Weiterhin kann bei der Anordnung eines ersten Hebels und eines zweiten Hebels an der Welle besonders vorteilhaft vorgesehen sein, dass die/das an der Welle angeordnete Nut/Mitnahmeelement der Welle-Nabe-Verbindung des ersten Hebels und die/das an der Welle angeordnete Nut/Mitnahmeelement der Welle-Nabe-Verbindung des zweiten Hebels in der gleichen Winkellage am Wellenumfang angeordnet sind und die an der ersten Nabe und an der zweiten Nabe angeordneten Mitnahmeelemente/ Nuten jeweils in der gleichen Winkellage zum zugehörigen Hebel angeordnet sind.
0 Eine derartige Ausbildung der beiden formschlüssigen Welle-Nabe-Verbindungen gestattet es, bei identisch ausgebildeten Naben der beiden Hebel den gewünschten Winkelversatz der Hebel auf der Welle zu erreichen. Dabei ist es besonders vorteilhaft, dass dieser Versatz mit identisch ausgeführten He-5 bein erzielt werden kann. Dadurch ergeben sich Kostenvorteile hinsichtlich der Fertigung der Hebel sowie Montageerleichterungen .
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei-0 spieles in einer Zeichnung gezeigt und nachfolgend näher be
schrieben. Dabei zeigt die
Figur 1 eine erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Welle,
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Figur 2 die erfindungsgemäße Ausgestaltung einer Nabe eines
Hebels und die
Figur 3 eine Welle mit zwei Hebeln.
Figur 3 eine Welle mit zwei Hebeln.
Die in der Figur 1 dargestellte Welle 1 weist in ihrem zentralen Bereich einen zylindrischen Abschnitt 2 auf, in welchem die Welle 1 gelagert ist. Die Welle 1 kann beispielsweise an einer Kapselung eines Hochspannungs-Leistungsschalters gelagert sein und Schaltbewegungen durch diese Kapselung hindurch in das Innere des Leistungsschalters übertragen. Eine derartige Anordnung eignet sich besonders für gasdichte Kapselungsgehäuse .
An ihrem ersten Ende weist die Welle 1 einen ersten Teilabschnitt 3 eines Kerbzahnprofils auf. An dem zweiten Ende der Welle 1 ist ein zweiter Teilabschnitt 4 vorgesehen, der ebenfalls ein Kerbzahnprofil aufweist. Parallel zu der Kerbverzahnung des ersten sowie des zweiten Teilabschnittes 3,4 ist jeweils eine Nut 5a,5b angeordnet.
Der in Figur 2 dargestellte Hebel 6 weist eine Nabe 7 auf, mit welcher der Hebel 6 und die Welle 1 formschlüssig in Verbindung bringbar sind. Die Nabe 7 weist eine zu dem auf der Welle 1 aufgebrachten Kerbzahnprofil des ersten Teilabschnittes 3 die entsprechend zugehörige Negativkomponente dieses Profils auf. Unter einem bestimmten Winkel bezüglich des Hebelarmes weist die Nabe 7 einen angeformten Keil 8 auf, welcher auf die in dem ersten Teilabschnitt 3 angeordnete Nut 5a abgestimmt ist. Durch die Nut 5a und den Keil 8 sind Hebel 6 und Welle 1 nur unter einer bestimmten WinkelZuordnung formschlüssig verbindbar. Eine Verstellmöglichkeit in Drehrichtung ist somit ausgeschlossen.
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Die Figur 3 zeigt die in Figur 1 dargestellte Welle 1 mit
zwei, an dieser angeordneten Hebeln. Die beiden Hebel sind
gleichartig, wie in Figur 2 dargestellt, ausgebildet. Aufgrund
der Ausbildung der Welle-Nabe-Verbindungen sind die
beiden Hebel leicht unter Einhaltung der gewünschten Winkellage montierbar. Da die Nuten 5a,5b der Welle 1 am Wellenumfang an den gleichen Positionen angeordnet und die Hebel
gleichartig ausgebildet sind, ist der Winkel, um welchen die beiden Hebel zueinander versetzt sind, genau doppelt so groß wie der Winkelversatz, um welchen die Keile der beiden Hebel bezüglich des Hebelarmes ausgelenkt sind.
zwei, an dieser angeordneten Hebeln. Die beiden Hebel sind
gleichartig, wie in Figur 2 dargestellt, ausgebildet. Aufgrund
der Ausbildung der Welle-Nabe-Verbindungen sind die
beiden Hebel leicht unter Einhaltung der gewünschten Winkellage montierbar. Da die Nuten 5a,5b der Welle 1 am Wellenumfang an den gleichen Positionen angeordnet und die Hebel
gleichartig ausgebildet sind, ist der Winkel, um welchen die beiden Hebel zueinander versetzt sind, genau doppelt so groß wie der Winkelversatz, um welchen die Keile der beiden Hebel bezüglich des Hebelarmes ausgelenkt sind.
Bei entsprechender Ausbildung der Welle 1 sind auch mehr als zwei Hebel an der Welle 1 montierbar.
Claims (3)
1. Keil- oder Zahnwelle mit einer formschlüssig verbundenen Nabe (7), gekennzeichnet durch, zumindest eine parallel zu den Keilen/Zähnen verlaufende, von deren Profil abweichende Nut-Mitnahmeelement-Anordnung, die den Winkel zwischen Welle (1) und Nabe (7) festlegt.
2. Keil- oder Zahnwelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mitnahmeelement an der Welle (1) oder an der Nabe (7) angeformt ist.
3. Keil- oder Zahnwelle nach Anspruch 1 oder 2 mit einem eine erste Nabe aufweisenden ersten Hebel und einem eine zweite Nabe aufweisenden zweiten Hebel, dadurch gekennzeichnet, dass die/das an der Welle (1) angeordnete Nut/Mitnahmeelement der Welle-Nabe-Verbindung des ersten Hebels und die/das an der Welle (1) angeordnete Nut/Mitnahmeelement der Welle-Nabe- Verbindung des zweiten Hebels in der gleichen Winkellage am Wellenumfang angeordnet sind und die an der ersten Nabe und an der zweiten Nabe angeordneten Mitnahmeelemente/Nuten jeweils in der gleichen Winkellage zum zugehörigen Hebel angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20017252U DE20017252U1 (de) | 2000-09-29 | 2000-09-29 | Formschlüssige Welle-Nabe-Verbindung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20017252U DE20017252U1 (de) | 2000-09-29 | 2000-09-29 | Formschlüssige Welle-Nabe-Verbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20017252U1 true DE20017252U1 (de) | 2002-02-21 |
Family
ID=7947394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20017252U Expired - Lifetime DE20017252U1 (de) | 2000-09-29 | 2000-09-29 | Formschlüssige Welle-Nabe-Verbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
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Effective date: 20020328 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20031203 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20090401 |