[go: up one dir, main page]

DE20016009U1 - Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament - Google Patents

Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament

Info

Publication number
DE20016009U1
DE20016009U1 DE20016009U DE20016009U DE20016009U1 DE 20016009 U1 DE20016009 U1 DE 20016009U1 DE 20016009 U DE20016009 U DE 20016009U DE 20016009 U DE20016009 U DE 20016009U DE 20016009 U1 DE20016009 U1 DE 20016009U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flange
column
anchor rods
fastening
anchor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20016009U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VETTER FOERDERTECHNIK GmbH
Original Assignee
VETTER FOERDERTECHNIK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VETTER FOERDERTECHNIK GmbH filed Critical VETTER FOERDERTECHNIK GmbH
Priority to DE20016009U priority Critical patent/DE20016009U1/de
Publication of DE20016009U1 publication Critical patent/DE20016009U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/32Foundations for special purposes
    • E02D27/42Foundations for poles, masts or chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

-1/9-
Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament
Die Erfindung betrifft die Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament, wobei die Säule auf ihrer Unterseite einen Flansch aufweist und in das Betonfundament Ankerstangen mit einem Flansch nahe ihrem oberen Ende eingegossen sind, der Flansch der Ankerstangen mit seiner Oberseite bündig mit dem Fundament angeordnet ist und die Säule über ihren Flansch mit den Ankerstangen verschraubt ist.
Säulenschwenkkrane besitzen üblicherweise rohrförniige Säulen, an deren Fußende ringförmige Flansche oder Fußplatten angeschweißt sind, über die sie auf einem Fundament befestigt sind. Die Befestigung auf dem Fundament erfolgt dabei durch Verschrauben, Verschweißen oder auf ähnliche im Stahlbau gängige Weise (4DE-Z: Fördern und Heben 1971, Nr. 8, Seite 444). Als Fundament wird in den meisten Fällen, falls keine andere Möglichkeit vorhanden ist, ein Betonfundament gewählt, das zur Befestigung des Säulenschwenkkranes entsprechende Einrichtungen aufweist. Die Herstellung des Fundamentes erfolgt auf die im Betonbau übliche Weise, wobei bei der Herstellung des Fundamentes die Vorrichtungen zur späteren Befestigung des Kranes vorgesehen werden.
Hierbei sind nach einer vorbekannten Ausführung Ankerschächte für den späteren Einsatz von Ankerschrauben vorgesehen. Die Ankerschrauben werden bei dieser vorbekannten Ausführung nach dem Abbinden des Betonfundamentes in die Ankerschächte eingesetzt, mittels einer Bohrschablone ausgerichtet und mit Beton vergossen. Nach der Betonabbindezeit wird dann die Kransäule aufgesetzt, mit Muttern an den Ankerschrauben ausgerichtet und verschraubt. Anschließend ist eine Betonuntergießung des Fußflansches der Kransäule unbedingt erforderlich, um eine flächige Auflage des Fußflansches der Kransäule zu erreichen. Nach einer weiteren, zum Abbinden der Betonuntergießung erforderlichen Frist, kann die Kranabnahme mit der entsprechenden Probelast erfolgen und der Kran in Betrieb genommen werden.
-2/9-
Bei einer weiteren vorbekannten Ausführung des Betonfundamentes werden die Ankerschrauben direkt in das Fundament eingegossen, wobei die Ausrichtung der Ankerschrauben mit Hilfe von Schablonen erfolgt. Die Montage der Kransäule erfolgt dann auf die gleiche Weise wie bei der erstbeschriebenen Ausführung. Es ist auch hier in jedem Fall erforderlich, entweder auf die Ankerschrauben Muttern aufzudrehen oder Keile zu unterlegen, auf die die Kransäule aufgesetzt und über die diese dann ausgerichtet wird.
Durch die Betonuntergießung des Fußflansches der Kransäule erfolgt dann auch bei dieser Ausführung die starre und statisch sichere Befestigung der Kransäule auf dem Fundament.
Diesen beiden vorbekannten Ausführungen einer Einrichtung zum Befestigen eines Kranes haften entscheidende Nachteile an. So ist die Aussparung der Ankerlöcher bei der Fundamentherstellung nach Zeichnung notwendig und schwierig, da die genauen Lochteilungen eingehalten werden müssen und aus statischen Gründen die Ankerschächte nach unten konisch auseinanderlaufend ausgebildet sein müssen, was wiederum zu Schwierigkeiten bei der Herstellung, Anordnung und nachträglichen Entfernung der entsprechenden Verschalungen führt. Ein weiterer Nachteil dieser Ausführung besteht darin, dass sich die Ankerschächte sehr schlecht ausräumen lassen und evtl. vorhandener Abfall die statisch sichere Befestigung der Ankerschrauben behindert. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass nach der eigentlichen Fundamentherstellung die Anker später einbetoniert werden müssen und nach einer Mindestabbindezeit des Betons erst die Kranmontage folgen kann, bei der dann wiederum ein Betonunterguss des Fußflansches des Kranes erfolgen muss. Erst nach dem Abbinden des Untergusses, was wiederum zu einer erheblichen Zeitverzögerung führt, kann die Kranabnahme und Inbetriebnahme erfolgen. Es sind also in größeren Zeitabständen Betonwerkerarbeiten erforderlich. Das Bereithalten und zur Verfügung stellen der Baumaterialien bzw. der Betonwerker führt zu einer erheblichen Vergrößerung des Montageaufwandes. Die Montage gestaltet sich dadurch unwirtschaftlich und aufwendig. Das Untergießen des Kranfußflansches wird oft fehlerhaft ausgeführt. Es entstehen dadurch Hohlräume unter dem Fußflansch, die zu einer örtlichen Überbeanspruchung führen, die die erforderliche starre Befestigung der
-3/9-
Kransäule auf dem Fundament behindern und eine Wippanfälligkeit des Kranes zur Folge haben.
Bei beiden vorbekannten Ausführungen des Fundamentes müssen zur Befestigung der Ankerschrauben die unterschiedlichen &Egr;-Module der beteiligten Werkstoffe berücksichtigt werden. Um diesem Rechnung zu tragen, müssen hierbei entsprechend große Querschnitte und Längen der Ankerschrauben sowie Fußflanschmaße gewählt werden.
Den erforderlichen langen Ankerschrauben muss notwendigerweise die Fundamenttiefe angepasst werden. Da die Standsicherheit der Fundamente in erster Linie von der Breite und Länge des Fundamentes abhängig ist, eine Vergrößerung des Tiefenmaßes jedoch nur unwesentlich dazu beiträgt, ist für ein auf Grund der langen Ankerschrauben entsprechend tief ausgebildetes Fundament ein unwirtschaftlich hoher Betonaufwand erforderlich, was den zusätzlichen Nachteil einer erhöhten Bodenpressung mit sich bringt.
Bei einer weiteren durch die DE-PS2438722 vorbekannten Ausführung der Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament wird im Fundament ein rohrformiger Anker eingegossen, der an seinem oberen Ende einen innerhalb seines Mantels angeordneten Lagerflansch aufweist, auf dem der Flansch der Säule befestigt ist. Hierbei kann an der Unterseite des rohrförmigen Ankers eine Bodenplatte angeordnet sein. Bei dieser Ausführung ist zwar eine gute Prüfung der Schraubverbindung und ein evtl. Austausch der Schrauben gewährleistet. Es wird auch bei einer minimalen Fundamenttiefe durch große Mantelflächen des Ankers eine geringe Bodenpressung und ein geringer Bewehrungsaufwand möglich. Der Nachteil dieser Ausführung besteht jedoch in der unwirtschaftlichen Ausbildung des Ankers aus einem Rohr mit dem angeschweißten Lagerflansch.
Bei einer weiteren aus der Praxis vorbekannten Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament werden gerippte Ankerstangen, die an ihrem einen nach oben weisenden Längsende mit Gewinde versehen sind, an einer dem Fußflansch der Säule des Säulenschwenkkranes entsprechenden Schablone mittels
-4/9-
Muttern und Gegenmuttern befestigt und so in das Fundament eingegossen, dass die Unterkante der Schablone etwas über dem fertigen Fußboden liegt. Der Ausguss des Fundamentes erfolgt dabei nicht bis zur Unterkante der Schablone, sondern es wird ein für die Nivellierung erforderlicher Freiraum freigelassen. Nach dem Abbinden des Fundamentes wird der Säulenschwenkkran auf den Ankerstangen über den Fußflansch der Säule des Säulenschwenkkranes nach dem Entfernen der Schablone montiert und der verbleibende Freiraum zwischen dem Fußflansch der Säule des Säulenschwenkkranes und dem Betonfundament nach dem Einjustieren der Säule mit einer Betonnivelliermasse ausgegossen. Bei dieser vorbekannten Ausführung treffen ebenfalls wieder die Nachteile der eingangs beschriebenen Befestigungen zu.
Bei einem weiteren ebenfalls aus der Praxis vorbekannten Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes werden Ankerstangen, die an ihrem nach oben weisenden Längsende mit Gewinde versehen sind, über eine Schablone, Muttern auf der Unterseite der Schablone und Gewindehülsen auf der Oberseite der Schablone zu einem Korb zusammengebunden und dieser Korb komplett in dem Fundament mit eingegossen. Die Gewindehülsen sind dabei an ihrem oberen Ende mit einem Stopfen verschlossen. Der aus den Ankerstangen und der Schablone gebildete Korb wird dabei so in das Fundament eingegossen, dass das nach oben weisende Längsende der Gewindehülse in etwa dem Niveau des Fußbodens entspricht. Nachteilig ist, dass die Oberfläche des Betonfundamentes nie eben ist und Nacharbeiten erforderlich macht. Nach dem Abbinden des Betonfundamentes und dem Ausführen der Nacharbeiten werden die Stopfen aus den Gewindehülsen entfernt, der Säulenschwenkkran mit dem Fußflansch seiner Säule aufgesetzt und mittels Schrauben in den Gewindehülsen verschraubt. Bei noch nicht montiertem Kran ist der Fußboden frei von Stolperstellen. Die Ausführung hat jedoch den weiteren Nachteil, dass die Schablone relativ weit von dem Fußboden und damit dem Befestigungsniveau des Fußflansches der Säule des Säulenschwenkkranes in dem Betonfundament angeordnet ist und damit nicht gewährleistet ist, dass die Ankerstangen nach dem Abbinden des Betonfundamentes dem Bohrbild der Befestigungslöcher in dem Fußflansch der Säule entsprechen.
•5/9-
Die Aufgabe vorliegender Erfindung bestand nunmehr darin, eine statisch sichere, unfallsichere und wirtschaftliche Möglichkeit zur wechselspannungsfreien Ankerbefestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament zu finden, bei der der Säulenschwenkkran sofort nach dem Aushärten des Betonfundamentes montierbar und in Betrieb zu nehmen ist, bei der bei nicht montiertem Kran vorzugsweise keine Stolperstellen auf dem Fundamentvorhanden sind, bei der das Ausrichten der Säule des Säulenschwenkkranes mit einfachsten Mitteln und schnell erfolgen kann und bei der die Nachteile der vorstehend beschriebenen Ausführungen vermieden werden.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Befestigung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Flansch der Säule zugfest direkt mit den Ankerstangen über eine Gewindeverbindung lösbar verbunden ist, der Flansch der Ankerstangen nach dem Abbinden des Betonfundamentes aus diesem entfernbar ist und wobei der Flansch der Ankerstangen auf seiner Unterseite beim Einsetzen in das Betonfundament gegenüber jeder Ankerstange ein den Flansch abstützendes und abdichtendes elastisches oder plastisches Element trägt. Gemäß einer Ausführung des Erfindung tragen die Ankerstangen an ihrem oberen Ende über Gewinde eine Gewindebuchse, in die andererseits lösbare Gewindestangen eingesetzt sind, wobei die Gewindebuchsen über das abstützende und abdichtende Element den Flansch der Ankerstangen tragen und justieren und über die Gewindestangen der Flansch der Säule anschraubbar ist. Durch diese erfindungsgemäße Ausführung der Befestigung wird erreicht, dass eine absolut ebene Auflage für den Flansch der Säule des Säulenschwenkkranes erreicht wird. Es wird weiter gewährleistet, dass bei einer evtl. durch unsachgemäße Ausführung geneigten Oberfläche des Flansches der Ankerstangen der Flansch leicht entfernt und ausgerichtet werden kann. Es ist weiter von Vorteil, dass über die elastischen oder plastischen Elemente bei dem evtl. Ausrichten des Flansches keine störenden Betonverkrustungen im Bereich der Ankerstangen vorhanden sind. Bei dieser ersten Ausführung der Erfindung wird eine ebene Oberfläche ohne störende Stolperstellen und ein befahrbares Fundament erzielt. Durch die Anordnung des Flansches der Ankerstangen nahe deren oberem Ende ist eine genaues Lochbild mit dem Lochbild des Flansches der Säule übereinstimmend gewährleistet. Gemäß einer zweiten Ausführung der Erfindung ragen die Ankerstangen mit ihrem oberen Ende über das
-6/9-
Betonfundament und sind an diesem Ende mit Gewinde versehen. Es kann bei beiden Ausführungen der Erfindung, falls die Oberseite des Flansches der Säule bündig mit dem Fundament sein soll, der Flansch der Ankerstangen nach dem Abbinden des Fundamentbetons entfernt werden und die Säule des Säulenschwenkkranes mit ihrem Flansch an ihrem Fußende in die durch den Flansch der Ankerstangen gebildete Vertiefung eingesetzt und damit mit der Oberfläche des Betonfundamentes bündig abschließen.
Das abstützende Element kann nach einer Ausführung der Erfindung aus einem plastischen Material bestehen. Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung kann das abstützende Element aus einem elastischen Material bestehen. Bei beiden Ausführungen ist das Element zum Anschrauben des Flansches der Säule verformbar. Es ist weiter gemäß der Erfindung denkbar, dass über die plastischen oder elastischen Elemente mit Spiel eine Abdeckkappe angeordnet ist, oder dass die Abdeckkappe direkt das elastische oder plastische Element bildet. Hierdurch ist gewährleistet, dass bei einem evtl. nachträglichen Ausgießen der durch den Flansch der Ankerstangen gebildeten Vertiefung zum Ausrichten keine störenden Betonverkrustungen weiträumig vorhanden sind. Gemäß der Erfindung ist es sinnvoll, dass der Flansch der Ankerstangen Bohrungen zum Durchfuhren der Ankerstangen oder Gewindestangen aufweist, die mit geringen Spiel dem Durchmesser der Ankerstangen oder Gewindestangen entsprechen. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Lochbilder der Flansche, der Ankerstangen und der Säule weitestgehend übereinstimmen. Gemäß der Erfindung ist es weiter sinnvoll, dass der Flansch der Ankerstangen als eine Mantelfläche konisch sich zum Betonfundament verjüngend ausgebildet ist. Hierdurch ist ein leichtes Entfernen des Flansches aus dem Betonfundament gewährleistet. Es ist weiter denkbar, dass der Flansch der Ankerstangen auf seinen dem Beton zugewandten Flächen eine Antihaftfolie trägt oder mit einem Antihaftmaterial beschichtet ist. Hierdurch wird ein Verkleben des Flansches der Ankerstangen mit dem Betonfundament vermieden.
Bei Säulenschwenkkranen, die verwendungsfertig abzuliefern waren, wurden bisher Ankerschrauben und Schablone vorab zur Errichtung des Betonfundamentes geliefert. Nach dem Abbinden des Betons wurde dann der Kran von den Monteuren des Kranherstellers auf dem Betonfundament über Ankerschrauben und Gabelblechen
-7/9-
montiert. Der Kunde musste dann Betonwerker beauftragen, den Betonunterguss unter dem Kranfuß durchzuführen. Nach dem Abbinden dieses Untergusses mussten dann die Gabelbleche entfernt werden, danach waren die Ankermuttern anzuziehen. Das Beispiel zeigt, dass der Kranhersteller den Kran nicht verwendungsfertig dem Betreiber übergeben konnte und erhebliche Kosten im Bereich der Befestigung des Kranfußes anfielen. Nach der jetzt vorgeschlagenen Ausführung werden Anker stangen und Ankerflansch vorab zur Errichtung des Betonfundamentes dem Kunden übersandt. Nach dem Abbinden des Betons wird der Kran auf den ebenen Ankerflansch aufgesetzt und mittels Muttern mit den Ankern zugfest verschraubt. Der Kran kann also jetzt verwendungsfertig dem Betreiber übergeben werden, ohne dass zusätzliche Werkerarbeiten anfallen, Wartezeiten wie vorbeschrieben fallen nicht mehr an.
Einzelheiten der Erfindung sind von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 die schematische Darstellung eines Säulenschwenkkranes auf einem
Betonfundament mit der Befestigung gemäß der Erfindung. Fig. 2 die Einzelheit „A" der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung Fig. 3 die Einzelheit nach Fig.2 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der
Erfindung
Fig. 4 die Einzelheit nach Fig. 2 gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung
Wie in den Figuren dargestellt, ist an der Säule 1 des Säulenschwenkkranes an deren unterem Ende ein Flansch 2 fest angeordnet. In dem Fundament 3 des Säulenschwenkkranes sind Ankerstangen 4, die sinnvoller Weise aus geripptem Stahl bestehen, eingegossen. Diese Ankerstangen 4 weisen in dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung an ihrem oberen, innerhalb des Fundamentes 3 liegenden Bereiches Gewinde auf, auf das eine Gewindebuchse 5 aufgedreht ist. Von oben ist in die Gewindebuchse 5 eine Gewindestange 6 eingeschraubt. Entsprechend der statischen und dynamischen Auslegung des Säulenschwenkkranes sind auf dem Flansch
-8/9-
der Säule 1 des Säulenschwenkkranes auf deren Umfang gleichmäßig verteilt Bohrungen 7 angeordnet, wobei für jede Bohrung 7 in dem Flansch 2 je eine Gewindestange 6 mit Gewindemutter 8 und Ankerstange 4 vorgesehen ist. Entsprechend dem Lochbild der Bohrungen 7 in dem Flansch 2 ist ein mit dem gleichen Lochmuster versehener Flansch 9 der Ankerstangen 4 an den Gewindestangen 6 auf den Gewindebuchsen 5 gelagert. Diese Lagerung des Flansches 9 auf der Gewindebuchse 5 erfolgt unter Zwischenschaltung eines elastischen oder plastischen Elementes 10, das als Kunststoffmutter, als Federnuss oder als plastische Kappe ausgebildet sein kann. Die Aufgabe dieses Elementes 10 besteht in der Abstützung des Flansches 9 auf der Gewindebuchse 5 mit der Bedingung, dass ein Verkleben der Gewindestange 6 mit dem Beton des Fundamentes 3 unter dem Flansch 9 vermieden wird und in diesem Bereich eine plastische oder elastische Zone entsteht. Der Flansch 9 wird zum Befestigen der Ankerstangen 4 in dem Fundament über die Gewindebuchse 5 und die Gewindestangen 6 über die Zwischenlage (Element 10) mittels nicht dargestellter Muttern verschraubt und vorjustiert. Mittels einer Hilfsvorrichtung wird der aus der erforderlichen Anzahl von Ankerstangen 4 und dem Flansch 9 gebildete Ankerkorb so in die Fundamentgrube eingehängt, dass die Oberseite des Flansches 9 bündig mit der Oberseite des Fundamentes 3 abschließt. Nach dem Ausgießen und Aushärten des Betonfundamentes werden die nicht dargestellten Muttern auf dem Flansch 9 entfernt und der Säulenschwenkkran kann auf den Flansch 9 aufgesetzt und mit den Muttern 8 verschraubt werden.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Flansch 9 entfernt und der Säulenschwenkkran mit dem Flansch 2 in die durch den Flansch 9 gebildete Vertiefung in dem Fundament 3 eingesetzt und mittels der als Schrauben ausgebildeten Ankerstangen 6 in den Gewindebuchsen 5 verschraubt. Hiermit ist das elastische Element 10 als Gummi- oder Kunststoffscheibe ausgebildet. Dieses Element 10 kann auch wahlweise bei allen Ausführungen der Erfindung vor dem Anschrauben des Säulenschwenkkranes entfernt werden.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ragen die Gewindestangen 4 über den Flansch 9 hinaus. Es wird auf die Gewindebuchse 5 und die
• · · ♦
-9/9-
Gewindestange 6 verzichtet. Bei Anordnung des aus den Ankerstangen 4 und dem Flansch 9 gebildeten Korbes, der Ausguss des Betonfundamentes sowie die Befestigung des Säulenschwenkkranes erfolgen gleich den vorstehend beschriebenen Ausführungen. Diese Anordnung zeigt zwar aus dem Betonfundament 3 hervorstehende Ankerstangen, sie hat jedoch den Vorteil einer absolut wirtschaftlichen Ausbildung.
Der Vorteil des herausnehmbaren Flansches 9 mit den elastischen oder plastischen Elementen 10 besteht unter anderem darin, dass ein unsachgemäß eingesetzter geneigter Flansch 9 angehoben, mit einer schnell aushärtenden Nivelliermasse untergossen und absolut horizontal ausgerichtet werden kann.

Claims (12)

1. Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament, wobei die Säule auf ihrer Unterseite einen Flansch aufweist und in das Betonfundament Ankerstangen mit einem Flansch nahe ihrem oberen Ende eingegossen sind, der Flansch der Ankerstangen mit seiner Oberseite bündig mit dem Fundament angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (2) der Säule (1) zugfest direkt mit den Ankerstangen (4) über eine Gewindeverbindung lösbar verbunden ist, der Flansch (9) der Ankerstangen (4) nach dem Abbinden des Betonfundaments (3) aus diesem entfernbar ist und wobei der Flansch (9) der Ankerstangen (4) auf seiner Unterseite beim Einsetzen in das Betonfundament (3) gegenüber jeder Ankerstange (4) ein den Flansch (9) abstützendes und abdichtendes elastisches oder plastisches Element trägt.
2. Befestigung der Säule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerstangen (4) an ihrem oberen Ende über ein Gewinde eine Gewindebuchse (5) tragen, in die andererseits lösbare Gewindestangen (6) eingesetzt sind, wobei die Gewindebuchsen (5) über das abstützende und abdichtende Element (10) den Flansch (9) der Ankerstangen (4) tragen und justieren und über die Gewindestangen (6) der Flansch (2) der Säule (1) anschraubbar ist.
3. Befestigung der Säule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ankerstangen (4) mit ihrem oberen Ende über das Betonfundament (3) ragen und an diesem Ende mit Gewinde versehen sind.
4. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das abstützende und abdichtende Element (10) beim Anschrauben der Säule (1) plastisch verformbar ist.
5. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das abstützende und abdichtende Element (10) beim Anschrauben der Säule (1) elastisch verformbar ist.
6. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass über die elastischen und plastischen Elemente (10) mit Spiel eine Abdeckkappe angeordnet ist.
7. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen oder plastischen Elemente (10) als Abdeckkappe ausgebildet sind, die gegen die Ankerstangen (4) und den Flansch (9) einen Hohlraum bilden.
8. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (10) als Kunststoffmuttern ausgebildet sind.
9. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente (10) nach dem Abbinden des Betonfundamentes (3) entfernbar sind.
10. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (9) der Ankerstangen (4) Bohrungen (7) zum Durchführen der Ankerstangen (4) oder Gewindestangen (6) aufweist, die mit geringem Spiel dem Durchmesser der Ankerstangen (4) oder Gewindestangen (6) entsprechen.
11. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (9) der Ankerstangen (4) auf seiner Mantelfläche konisch sich zum Betonfundament (3) verjüngend ausgebildet ist.
12. Befestigung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (9) der Ankerstangen (4) auf seinen dem Beton zugewandten Flächen eine Antihaftfolie trägt oder mit Antihaftmaterial beschichtet ist.
DE20016009U 2000-09-15 2000-09-15 Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament Expired - Lifetime DE20016009U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20016009U DE20016009U1 (de) 2000-09-15 2000-09-15 Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20016009U DE20016009U1 (de) 2000-09-15 2000-09-15 Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20016009U1 true DE20016009U1 (de) 2001-04-26

Family

ID=7946525

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20016009U Expired - Lifetime DE20016009U1 (de) 2000-09-15 2000-09-15 Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20016009U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105314548A (zh) * 2014-07-28 2016-02-10 中建四局第六建筑工程有限公司 一种结构梁承载式的内爬塔吊安装及顶升方法及结构
CN109098202A (zh) * 2018-09-18 2018-12-28 中铁十局集团建筑工程有限公司 非落地式塔吊基础施工方法

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105314548A (zh) * 2014-07-28 2016-02-10 中建四局第六建筑工程有限公司 一种结构梁承载式的内爬塔吊安装及顶升方法及结构
CN109098202A (zh) * 2018-09-18 2018-12-28 中铁十局集团建筑工程有限公司 非落地式塔吊基础施工方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10045735A1 (de) Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament
DE19639576C2 (de) Befestigung der Säule eines Schwenkkranes
EP0079343B1 (de) Vorrichtung zur zugfesten verbindung zweier bauelemente
EP1460024B1 (de) Säulenschwenkkran
DE2438722C2 (de) Befestigung der Säule eines Schwenkkranes
DE20016009U1 (de) Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes auf einem Betonfundament
DE20218938U1 (de) Befestigung der Säule eines Säulenschwenkkranes
DE3034740C2 (de)
EP0138196A2 (de) Verfahren zur Errichtung von aus gussfähigen Materialien insbesondere Beton bestehenden Baukörpern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE10347536B4 (de) Verankerung eines Säulenschwenkkranes
DE1942604A1 (de) Einrichtung zum Verankern eines Teiles an einem anderen Teil eines Baukoerpers
DE4429605A1 (de) Trittschalldämmendes Auflagerelement
DE3306182C2 (de)
DE29816287U1 (de) Säulenschwenkkran
AT386037B (de) Vorrichtung zum befestigen von stehern an bauwerken
DE3201230C2 (de) Treppenpodest als Betonfertigteil
DE3915669A1 (de) Verankerung eines grabsteines mit einem fundament
EP0593017A1 (de) Verbindungsteil
DE2212118A1 (de) Kletterschalung
EP4541979A1 (de) System zur montage eines balkons an einem gebäude, und montageverfahren
DE202005010755U1 (de) Vorrichtung zur Verankerung einer Abstützeinrichtung für eine Betonschalung
DE4041066C2 (de)
DE2309723C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Justierung von Fertigteilwänden und -stützen von Gebäuden
DE102010012500A1 (de) Betonwand eines Behälters
DE20315719U1 (de) Verankerung eines Säulenschwenkkranes

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20010531

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20031031

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20061013

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20081006

R071 Expiry of right