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DE20014378U1 - Vorrichtung zur Gehschulung - Google Patents

Vorrichtung zur Gehschulung

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DE20014378U1
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DE
Germany
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tension rod
user
walking
rollers
frame
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Expired - Lifetime
Application number
DE20014378U
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Publication of DE20014378U1 publication Critical patent/DE20014378U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H3/00Appliances for aiding patients or disabled persons to walk about
    • A61H3/04Wheeled walking aids for patients or disabled persons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE ,·, "·"·.,·'./WerSftielfegS
DIPL.-ING. CONRAD KÖCHLING Anm· : Dr, Joachim Herrmann
DIPL-ING CONRAD-JOACHIM KÖCHLING Fahrende e
P.O.Box20 69-D-58020Hagen D-58097 Hagen
Fleyer Straße 135 - D-58097 Hagen
Telefon: (+49) (0)2331/81164 + 986610
Telefax: (+49) (0)2331/9866111
E-mail:Patentanwaelte. Koechling@t-online.de
Konten: Commerzbank AG, Hagen 3 515 095 (BLZ 450 400 42)
Sparkasse Hagen 100 012 043 (BLZ 450 500 01)
Postbank: Dortmund 5989 - 460 (BLZ 440 100 46)
VNR: 11 58 51
Lfd. Nr. 13537/00 CJK/Bo.
vom 18. August 2000
Vorrichtung zur Gehschulung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Gehschulung, insbesondere rollbares Gehgestell oder Retrorollator.
Derartige rollbare Gehgestelle beziehungsweise Retrorollatoren sind im Stand der Technik bekannt und als orthopädisches Hilfsmittel üblich. Dabei werden solche Rollatoren, an denen sich der Benutzer abstützen kann, hinter dem Benutzer rollend hergezogen. Es besteht ein Bedarf dahingehend, solche Vorrichtungen zu verbessern, um eine besondere Beeinflussung von bestimmten Körperpartien des Benutzers zu ermöglichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor,
daß an der Vorrichtung ein Hilfsteil zur gangabhängigen alternierenden Streckung des Kniegelenkes des jeweils nicht schreitenden Standbeines des Benutzers angeordnet ist.
Gemäß der erfindungsgemäßen Ausbildung ist an dem Gehgestell oder Retrorollator ein Hilfsteil angeordnet, welches einerseits an dem Gehgestell und andererseits im Bereich der Kniegelenke des Benutzers angeordnet ist. Bei der Benutzung des Gehgestelles beziehungsweise Retrorallators durch eine zu schulende Person wird durch das Hilfsteil erreicht, daß beim Vorschreiten des einen Beines des Benutzers das Kniegelenk des anderen Beines gestreckt wird und gleichzeitig eine Streckungsbewegung auf den Hüftbereich erzeugt wird, so daß beim alternierenden Vorschreiten der Beine jeweils das nicht vorschreitende Bein im Kniebereich gestreckt wird. Hierdurch wird eine verbesserte Gehschulung erreicht, die sich positiv auf die Beine und insbesondere die Hüfte des Benutzers auswirkt.
Bevorzugt ist dabei vorgesehen, daß das Hilfsteil zwei an den Knien des Benutzers anzuordnende Schlaufen
aufweist, die über einen Zuganker verbunden sind, wobei der Zuganker an einem Gestellteil umgelenkt und geführt ist, das am in Laufrichtung hinteren Endbereich der Vorrichtung in Gehrichtung hinter dem Benutzer angeordnet ist.
Die Schlaufen sind in einfacher Weise an den Knieen des Benutzers anzuordnen, wobei die Schlaufen, die durch den Zuganker verbunden sind, zwangsweise die Streckung des Knies des nicht vorschreitenden Beines bewirken und somit auch eine Streckbewegung auf das Hüftgelenk in diesem Bereich ausüben.
Obwohl die Vorrichtung auch mit einem starren Zuganker, beispielsweise einem Seil oder dergleichen brauchbar ist, ist bevorzugt vorgesehen, daß der Zuganker elastisch ausgebildet ist.
Es kann sich bei dem Zuganker beispielsweise um ein Teil aus einem Elastomerwerkstoff oder einem gummiartigen Werkstoff handeln.
Desweiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß das
Gestellteil ein Bügel ist, der an in Gehrichtung hinteren Rahmenteilen der Vorrichtung befestigt ist und der mindestens eine Umlenkrolle aufweist, an der der Zuganker geführt ist.
Diese Ausbildung ermöglicht es, das Hilfsteil nachträglich an einem üblichen Gehgestell oder Retrorollator zu befestigen. Durch die Umlenkrolle wird die alternierende Zugbewegung, die über die Schlaufen an den Knieen des Benutzers angreift, in einfacher Weise erzeugt.
Um eine besonders leichtgängige und auch etwa parallel zu der Bewegung der Kniee des Benutzers gerichtete Anordnung zu erreichen und ein entsprechendes Angreifen der Zugkräfte in der richtigen Lage zu bewirken, ist zudem vorgesehen, daß am Gestellteil mittig eine Umlenkrolle und beidseits daneben weitere Umlenkrollen gehaltert sind, um die der Zuganker geführt ist, wobei die zu den Schlaufen führenden Enden des Zugankers etwa parallel zueinander und etwa in Fluchtrichtung der Kniee des Benutzers ausgerichtet sind.
Um die Länge des Zugankers in einfacher Weise variieren zu können, ist zudem vorgesehen, daß die mittlere Umlenkrolle in Bewegungsrichtung der Vorrichtung verstellbar ist.
Eine besonders bevorzugte Ausbildung wird darin gesehen, daß jede Schlaufe als brillenartiges Band ausgebildet ist, dessen Enden am Zuganker lösbar befestigt sind und dessen Öffnung von der Kniescheibe des Benutzers durchsetzt ist.
Zudem ist vorgesehen, daß das Gehgestell aus zwei etwa L-förmig abgewinkelten Rohren, an deren einem Ende Laufrollen angeordnet sind und deren andere Griffstücke aufweisen, die in Laufrichtung nach vorn abragen, sowie aus einem U-förmigen Bügel, dessen Schenkel nahe der Basis jeweils mit einem der Rohre zwischen einer Laufrolle und der zum Griffstück weisenden Abwinklung verbunden sind und dessen Schenkelenden weitere Laufrollen haltern, die sich in Draufsicht der Vorrichtung vor dem von den Griffstücken auf dem Fahrweg gefällten Lot befinden, besteht, wobei der den Zuganker halternde Bügel an den Rohren zwischen der Befestigungsstelle des U-förmigen
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Bügels und den Laufrollen befestigt ist.
Ein schematisiertes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Die einzige Zeichnungsfigur zeigt ein erfindungsgemäßes rollbares Gehgestell in isometrischer Darstellung.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Gehschulung, ein sogenannter Retrorollator 1 gezeigt, der vom Benutzer hinter sich hergezogen wird und an dem der Benutzer mit seinen Händen angreifen kann. An dieser Vorrichtung ist ein Hilfsteil 2 angeordnet, mittels dessen gangabhängig eine alternierende Streckung des Kniegelenkes und auch eine Beeinflussung des Hüftgelenkes des jeweils nicht schreitenden Standbeines des Benutzers erreicht wird. Das Hilfsteil 2 weist zwei an den Knieen des Benutzers anzuordnende Schlaufen 3 auf, die über einen Zuganker 4 miteinander verbunden sind, wobei der Zuganker 4 an einem Gestellteil 5 umgelenkt und geführt ist, das am in Laufrichtung 6 hinteren Endbereich der Vorrichtung in
Gehrichtung hinter dem Benutzer angeordnet ist. Vorzugsweise ist der Zuganker 4 als elastisches Seil ausgebildet.
Das Gestellteil 4 ist ein Bügel, der an in Gehrichtung 6 hinteren Rahmenteilen der Vorrichtung befestigt ist und der mindestens eine Umlenkrolle aufweist, an der der Zuganker 4 geführt ist. Vorzugsweise ist, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, am Gestellteil 5 mittig eine Umlenkrolle 7 und beidseits daneben weitere Umlenkrollen 8 angeordnet, um die der Zuganker 4 umgelenkt und geführt ist, wobei die zu den Schlaufen 3 führenden Enden des Zugankers 4 etwa parallel zueinander und etwa in Fluchtrichtung der Kniee des Benutzers parallel zur Laufrichtung 6 ausgerichtet sind. Vorzugsweise ist die mittlere Umlenkrolle 7 in Bewegungsrichtung und entgegen Bewegungsrichtung 6 der Vorrichtung verstellbar, um gegebenenfalls die Länge des Zugankers in einfacher Weise ändern zu können.
Jede Schlaufe 3 ist als brillenartiges Band ausgebildet, dessen Enden am Ende des Zugankers 4 lösbar befestigbar sind, wobei in der Gebrauchslage die Öffnung 9 von der Kniescheibe des Benutzers
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durchsetzt ist. Auf diese Weise ist ein sicherer Halt und eine sichere bleibende Positionierung am Knie des Benutzers realisiert. Der Retrorollator 1 besteht aus zwei etwa L-förmig abgewinkelten Rohren 10, an deren einen Ende Laufrollen 11 angeordnet sind und deren anderen Enden Griffstücke 12 aufweisen, die in Laufrichtung 6 nach vorn abragen, sowie aus einem U-förmigen Bügel 13, dessen Schenkel nahe der Basis jeweils mit einem der Rohre 10 zwischen einer Laufrolle 11 und der zum Griffstück 12 weisenden Abwinklung verbunden sind und dessen Schenkelenden weitere Laufrollen 14 haltern, die in Draufsicht der Vorrichtung vor dem von den Griffstücken 12 auf den Fahrweg gefällten Lot gerichtet sind, so daß eine kippsichere Anordnung geschaffen ist. Dabei ist der den Zuganker 4 halternde Bügel 5 an den Rohren 10 zwischen der Befestigungsstelle des U-förmigen Bügels 13 und den Laufrollen 11 befestigt. Im Ausführungsbeispiel ist das Hilfsteil als separates Element ausgebildet, welches nachträglich an den Rohren 10 befestigt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, bisher übliche Retrorollatoren nachträglich mit der Hilfseinrichtung auszustatten.
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Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.

Claims (8)

1. Vorrichtung zur Gehschulung, insbesondere rollbares Gehgestell oder Retrorollator (1), dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorrichtung ein Hilfsteil (2) zur gangabhängigen alternierenden Streckung des Kniegelenkes des jeweils nicht schreitenden Standbeines des Benutzers angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsteil (2) zwei an den Knien des Benutzers anzuordnende Schlaufen (3) aufweist, die über einen Zuganker (4) verbunden sind, wobei der Zuganker (4) an einem Gestellteil (5) umgelenkt und geführt ist, das am in Laufrichtung hinteren Endbereich der Vorrichtung in Gehrichtung hinter dem Benutzer angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuganker (4) elastisch ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestellteil (5) ein Bügel ist, der an in Gehrichtung hinteren Rahmenteilen der Vorrichtung befestigt ist und der mindestens eine Umlenkrolle aufweist, an der der Zuganker (4) geführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestellteil (4) mittig eine Umlenkrolle (7) und beidseits daneben weitere Umlenkrollen (8) gehaltert sind, um die der Zuganker (4) geführt ist, wobei die zu den Schlaufen (3) führenden Enden des Zugankers (4) etwa parallel zueinander und etwa in Fluchtrichtung der Kniee des Benutzers ausgerichtet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Umlenkrolle (7) in Bewegungsrichtung (6) der Vorrichtung verstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schlaufe (3) als brillenartiges Band ausgebildet ist, dessen Enden am Zuganker (4) lösbar befestigt sind und dessen Öffnung von der Kniescheibe des Benutzers durchsetzt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehgestell aus zwei etwa L-förmig abgewinkelten Rohren (10), an deren einem Ende Laufrollen (11) angeordnet sind und deren andere Griffstücke (12) aufweisen, die in Laufrichtung (6) nach vorn abragen, sowie aus einem U-förmigen Bügel (13), dessen Schenkel nahe der Basis jeweils mit einem der Rohre (10) zwischen einer Laufrolle (11) und der zum Griffstück (12) weisenden Abwinklung verbunden sind und dessen Schenkelenden weitere Laufrollen (14) haltern, die sich in Draufsicht der Vorrichtung vor dem von den Griffstücken (12) auf dem Fahrweg gefällten Lot befinden, besteht, wobei der den Zuganker (4) halternde Bügel (5) an den Rohren (10) zwischen der Befestigungsstelle des U-förmigen Bügels (13) und den Laufrollen (11) befestigt ist.
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WO2014204955A3 (en) * 2013-06-17 2015-07-02 Markowitz Baruch Exercise apparatus and system for stationary users

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