DE20014905U1 - Verbindung durch Keilzinken - Google Patents
Verbindung durch KeilzinkenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
tatbrauchsmusteranmeldung von H.-J. Teske
Holzverbindung durch Keilzinken
Keilzinken gehören seit vielen Jahren zu den Holzverbindungen, die aufgrund ihrer positiven Eigenschaften vielseitige Verwendung finden.
Um eine Eigenschaft zu nennen, sei hier auf die besonders hohe Festigkeit hingewiesen, die durch die Schaffung der Holzzellen erzielt wird.
Zu den typischen Anwendungsfällen von Keilzinkenverbindungen zählen beispielsweise die Herstellung von Massivholzplatten in der Holzwerkstoffindustrie, das Verbinden von Gestellen im Möbelbau oder das Vorfertigen von Holzkanteln für den Fensterbau etc.
Ein Profil mit keilförmigen Zinken wird an das zu verbindende Werkstück gefräst. An das Gegenstück wird ein Konterprofil gefräst. Die beiden so bearbeiteten Werkstücke lassen sich nun unter Zugabe von Leim und einem entsprechendem Preßdruck dauerhaft verbinden.
Die angefrästen Keilzinken verlaufen linear und zueinander parallel versetzt.
Linear laufende Keilzinken haben wie oben erwähnt viele Einsatzgebiete.
Für eine fertigungstechnische Realisierung von linear laufenden Keilzinkenverbindungen bieten diverse Firmen Maschinen/Anlagen und entsprechende Werkzeuge an.
Keilzinkenprofile und deren Geometrie für linear laufende Keilzinken sind in DIN 68140 beschrieben.
Nach Gebrauchsmuster DE 297 08107 U1 werden konzentrische Ringe zur Vergrößerung der Kontaktfläche benutzt, um durch anschließendes Einbringen eines Kunststoffes ein Kopfholzverbundverschluß zu erzeugen. Hierbei geht es jedoch lediglich um einen Verbundverschluß verschiedener Materialien.
Gebrauchsmusteranmeldung von H.-J. Teske 3
Nicht aber um eine Keilzinkenverbindung nach DIN 68140 von ausschließlich Holzteilen, mit paßgenauen ineinandergreifenden Positiv- und Negativprofil, miteinander (vgl. Schutzanspruch 2).
Die an quaderförmigen Werkstücke o.a. angefrästen Zinken verlaufen immer linear und bilden an Ein- und Austrittskante des Werkzeuges ein Zinkenprofil, welches auch nach dem Verbinden der Werkstücke noch sichtbar ist.
Um diesen Nachteil zu umgehen, habe ich Keilzinken erfunden, die nicht linear, sondern rotationssymmetrisch zu einander verlaufen - wie im Schutzanspruch 1 aufgeführt. Mit dieser Form der Verbindung läßt sich der erwähnte Nachteil bei runden Stäben o.a. zylinderförmigen Werkstücken, vermeiden.
Die Neuheit dieser Verbindung ist, daß man Keilzinken
rotationssymmetrisch in genau nach DIN 68140 definierter Form
hergestellt.
Mittels eines so hergestellten Positiv- (Fig.2) und Negativprofiles (Fig.1) läßt sich eine neuerliche Art der Holzverbindung herstellen.
Zur Herstellung werden zwei verschiedene rotierende Fräser benötigt, die jeweils die Positiv- und Negativform fräsen.
Die somit paßgenauen Profilierungen, in einem definierten Verhältnis von Neigung und Länge der Keile, lassen sich mit dem Effekt der Selbsthaltung zusammenfügen.
Ferner ist eine Zentrierung in zwei Richtungen ein weiterer positiver Effekt, den diese Verbindung mit sich bringt.
Gebrauchsmusteranmeldung von H.-J. Teske
Aus spanungstechnischer Sicht bedeutet dies, daß nicht Schnittrichtung und Vorschubrichtung parallel zueinander verlaufen. Die Schnittrichtung steht hier senkrecht auf der Vorschubrichtung.
Nach den jetzigen Stand der Technik sind keine der zur Verfügung stehenden Fertigungslösungen zur Realisierung dieser Holzverbindung verwendbar.
Grundsätzliche Vorteile einer Holzverbindung durch Keilzinken sind:
- Wirtschaftliche Ausnutzung des Holzes (Verschnittminimierung)
- Beliebige Längenmaße herstellbar
- Steigerung der Qualität und der Festigkeit durch Eliminieren von Ästen und Fehlerstellen
- Selbsthaltung führt zur Minimierung der Preßzeit etc.
Neue Vorteile durch rotationssymmetrische Keilzinken:
- Optischer Vorteil gegenüber den bisher verwendeten linear laufenden Keilzinken, weil Profil nicht sichtbar (bei zylindrischen Werkstücken)
- Verbindung in zwei Richtungen fixiert
- Neue Einsatzgebiete für Keilzinken mit weiteren Vorteilen im Vergleich zu bisherigen Lösungen (siehe Ausführungsbeispiel H)
- Ästhetisch reizvolle Fuge (bei Längenverbindung von quaderförmigen Werkstücken)
Gebrauchsmusteranmeldung von H.-J. Teske
Zielbranchen und Anwendungsmöglichkeiten:
• Möbelbau &Iacgr; _ . .. .. . „ .. . .
I Rotationssymmetrische Keilzinken zum
• Innenausbau &Ggr; Verbinden von diversen Holzkonstruktionen
• Gestellbau
• Zulieferindustrie Um Zulieferprodukte wie etwa Stäbe etc. in
beliebigen Längenmaßen herzustellen
• Sägewerksindustrie Verbinden von ganzen Holzstämmen um
beliebige Fixlängen zu erhalten und um weitere
Prozeßschritte einzusparen
Prozeßschritte einzusparen
Ausführungsbeispiel I: Längenverbindung - siehe Anhang I
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figur 1 und 2 erläutert.
Hierbei handelt es sich um eine Längenverbindung die zylindrische - aber auch quaderförmige - Werkstücke miteinander verbinden kann.
Ausführungsbeispiel II: Gestellverbindung - siehe Anhang Il
Ein weiteres Ausführungsbeispiel wird mittels der Figur 3 und 4 beschrieben.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel wird mittels der Figur 3 und 4 beschrieben.
Eine beispielhafte Verbindungsart im Gestell- und Möbelbau ist der angefräste Dübel (siehe Ausführungsbeispiel II, Figur 3 und 4). Der angefräste Dübel 2 wird an eines der zu verbindenden Werkstücke Fig.3 angefräst. Das Gegenstück Fig. 4 wird an der gewünschten Position mit einer Bohrung 1 versehen, die genau dem Durchmesser des angefrästen Dübels entspricht.
Nach dem Aufbringen des Leimes müssen die Werkstücke zusammengeführt und gepreßt werden. Die Preßzeit ist vom Leim abhängig. Liegt in der Regel zwischen 15-60 Minuten.
Gebrauchsmusteranmeldung von H.-J. Teske &dgr;
Diese Preßzeit wirkt sich erheblich auf die Belegungszeit der Preßvorrichtung o.a. aus, da der Preßkraft F während des gesamten Abbindevorganges anliegen muß.
Würde man an die Stirnseite des angefrästen Dübels rotationssymmetrische Keilzinken 3 anbringen (analog im Bohrloch), könnte man die Preßzeit minimieren. Die Ursache hierfür liegt in der selbsthaltenden Wirkung der Keilzinken. Die somit eingesparte Belegungszeit würde so zur Optimierung der Fertigungszeit(-kosten) führen.
Claims (2)
1. Holzverbindung durch Keilzinken, wobei
- die Keilzinken nach DIN 68140 beschrieben sind und ein definiertes Verhältnis von Neigung und Länge haben.
- die Keilzinken durch paßgenaues ineinandergreifen von Positiv- (Fig. 2) und Negativprofil (Fig. 1) gekennzeichnet sind.
- die Keilzinken - einer oder mehrere - rotationssymmetrisch parallel angeordnet sind.
- die Keilzinken eine Verbindung schaffen die in zwei Richtungen fixiert ist.
- die Keilzinken bei einer Verbindung von zylindrischen Werkstücken über die Stirnseiten (Anwendungsbeispiel I) gewährleisten, daß das Keilzinkenprofil nicht sichtbar ist.
2. Verbindung nach Schutzanspruch 1, wobei die Werkstücke ausschließlich aus Holz bestehen sollten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20014905U DE20014905U1 (de) | 2000-08-29 | 2000-08-29 | Verbindung durch Keilzinken |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20014905U DE20014905U1 (de) | 2000-08-29 | 2000-08-29 | Verbindung durch Keilzinken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20014905U1 true DE20014905U1 (de) | 2002-01-17 |
Family
ID=7945785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE20014905U Expired - Lifetime DE20014905U1 (de) | 2000-08-29 | 2000-08-29 | Verbindung durch Keilzinken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20014905U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2004094842A1 (de) * | 2002-04-25 | 2004-11-04 | Bambutec International Gmbh | Zinkenartige verbindung |
| DE102024001322A1 (de) * | 2024-04-23 | 2025-10-23 | Weinig Grecon GmbH & Co. KG | Werkstück mit einer Keilzinkenanordnung sowie Verfahren zur Herstellung solcher Werkstücke |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2512378A1 (fr) * | 1981-09-04 | 1983-03-11 | Held Kurt | Dispositif de jonction par emboitement annulaire a gorge et languette pour profiles en bois massifs ou stratifies |
| DE3838807A1 (de) * | 1988-11-17 | 1990-06-21 | Dieter Herrmann | Kreiskeilzinken |
-
2000
- 2000-08-29 DE DE20014905U patent/DE20014905U1/de not_active Expired - Lifetime
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| DE102024001322A1 (de) * | 2024-04-23 | 2025-10-23 | Weinig Grecon GmbH & Co. KG | Werkstück mit einer Keilzinkenanordnung sowie Verfahren zur Herstellung solcher Werkstücke |
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