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DE20014516U1 - Befestigungsvorrichtung - Google Patents

Befestigungsvorrichtung

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Publication number
DE20014516U1
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DE
Germany
Prior art keywords
fastening device
support
coupling piece
fastened
bicycle
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20014516U
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE20014516U priority Critical patent/DE20014516U1/de
Publication of DE20014516U1 publication Critical patent/DE20014516U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J9/00Containers specially adapted for cycles, e.g. panniers or saddle bags
    • B62J9/20Containers specially adapted for cycles, e.g. panniers or saddle bags attached to the cycle as accessories
    • B62J9/26Containers specially adapted for cycles, e.g. panniers or saddle bags attached to the cycle as accessories to the saddle, e.g. saddle bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

Wolfgang Schulz t· .' . '. ?/\ . j &iacgr;&iacgr; * SlO/1
Weberstrasse 8 .I...i.. *.."..* ".·**··
D-33803 Steinhagen
Befestigungsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Gegenstände, insbesondere von Rucksäcken an Fahrrädern.
Bekannte Fahrradgepäckträger mit Federbügeln zur Halterung von Gepäckstücken eignen sich im Allgemeinen nicht zur Befestigung von Rucksäcken, wenn diese in ihrer aufrechten Trageposition transportiert werden sollen. Ein solcher Sonderfall tritt insbesondere dann ein, wenn beispielsweise bei einer Fahrradwanderung mit geländegängigen Fahrrädern entlang schmaler Gebirgswanderwege auf einer einfachen Passage ein Rucksack nicht auf dem Rücken getragen werden soll, sondern bequemlichkeitshalber auch auf einem Trägersystem befestigt werden soll. Um ein solches Fahrrad auf kurzen Teilstrecken, auf denen es möglicherweise getragen werden muss, noch gut handhaben zu können und auch um im Fahrbetrieb eine optimierte Schwerpunktlage erzeugen zu können, muss der Schwerpunkt des Rucksackes soweit wie möglich nach vorne verlagert werden, insbesondere vor die Hinterachse, wobei sich ein Querlegen eines solchen Rucksackes verbietet, da dann das Passieren von langen Durchgängen unmöglich wird.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Befestigungsvorrichtung für mit Fahrrädern zu transportierende Gegenstände, insbesondere von Rucksäcken zur Verfügung zu stellen, die eine optimierte Fixierung eines solches Gegenstandes gewährleistet.
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Die Lösung dieser Aufgabe wird in Verbindung mit den Oberbegriffsmerkmalen erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebene technische Lehre vermittelt.
Dadurch, dass die Befestigungsvorrichtung aus mindestens einem sich in einer senkrechten Richtung nach oben erstreckenden Stütze besteht, die an ihrem unteren Ende ein Kupplungsstück zur Befestigung an einem Trägersystem aufweist, lässt sich ein Rucksack hervorragend auch im oberen Bereich, in dem üblicherweise die Träger ansetzen, befestigen, wozu handelsübliche Spannbänder oder aber am Rucksack vorhandene Befestigungsmöglichkeiten genutzt werden können. Die Stützen können dabei so nah hinter dem Sattel eines Fahrrades angeordnet sein, dass sie einen Fahrer gerade nicht behindern, womit erreicht wird, dass der Schwerpunkt eines Rucksackes soweit wie möglich nach vorne verlagert werden kann. Das Kupplungsstück ermöglicht es, die Stütze auf einfache Art und Weise an einem dafür vorgesehenen Trägersystem einzusetzen oder aber die Befestigung mit oder ohne zusätzliche Adapterstücke an auf dem Markt befindliche Gepäckträgersysteme anzupassen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich mit und in Kombination aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Stütze als einfache gerade Stange ausgebildet, die zudem aus Kohlefaser oder einem Leichtmetall hergestellt ist, sodass das Eigengewicht dieser Befestigungsvorrichtung nur wenige Gramm beträgt.
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Nach einer weiter bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das Kupplungsstücke an seiner unteren Seite stirnseitig ein axiales Gewinde auf, wobei sich das Kupplungsstück, welches sich von oben in eine Aufnahme des Trägersysteme erstreckt, von unten mittels einer Schräubverbindung daran festlegen lässt..
Eine andere vorteilhafte Variante des Kupplungsstückes besitzt einen Schnellverschluss mit dem Trägersystem, welches beispielsweise als gegenseitige Verrastung mit Federelementen ausgestattet sein kann oder auch über exzentrisch gelagerte Spannhebel verfügen kann. Denkbar ist weiterhin eine Befestigung der Stütze, bei der das Kupplungsstück von oben in die Aufnahme des Trägersystems eingeführt ist und in quer dazu im Trägersystem angeordneten Gewinden Schrauben eingesetzt sind, mit denen ein Kupplungsstück in einer Aufnahme verklemmt werden kann.
Von besonderem Vorteil ist eine Ausführungsform der Befestigungsvorrichtung mit einem Querträger, der sich quer zur Längsachse eines Fahrrades erstreckt und beidseitig symmetrisch voneinander beabstandete Stützen aufweist. Damit wird die Standsicherheit eines Rucksackes bedeutend verbessert, da er rechts- und linksseitig im oberen Bereich aber auch über seine gesamte Höhe vorteilhaft gehalten ist.
Vorteilhaft ist weiterhin eine Ausführungsform der Transportvorrichtung, die auf dem Querträger mit einer Auflage für den zu transportierenden Gegenstand ausgestattet ist, sodass das eigentliche Gewicht des Gegenstandes nicht von den Stützen getragen werden muss, wodurch sich deren seitliche Belastung deutlich verringert. An der Auflagerfläche kann einteilig mit dieser eine sich nach hinten erstreckende
Wolfgang Schulz .· .· . : :.··..: ti I SlO/1
einteilig mit dieser eine sich nach hinten erstreckende Verlängerung angeordnet sein, die einen Spitzschutz für den Rucksack bzw. den Fahrer zur Verfügung stellt.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform einer Befestigungsvorrichtung ist für den Transport von Rucksäcken auf Fahrrädern ausgelegt, die keinen herkömmlichen Gepäckträger aufweisen, wobei der Querträger hier auf einem Längsträger befestigt ist, der sich über ein Anschlussstück an einem Fahrrad befestigen lässt, sei es an der Sattelstange, am Sattelrohr oder an den Sattelstützen. Ein solches Trägersystem bietet sich bei dem Verzicht auf einen handelsüblichen Fahrradgepäckträger insbesondere dann an, wenn vorwiegend Rucksäcke darauf befestigt werden sollen. Durch eine Demontage der Stützen oder auch ein Verschwenken der Stützen nach hinten ergibt sich jedoch durch die Auflagerfläche eine Möglichkeit auch zum Transport von herkömmlichen Gepäckstücken, Einkaufskörben, Kindersitzen und ähnlichem.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung weist auf die Stützen aufschiebbare Buchsen auf, die ab einem regelmäßig zu transportierenden Gepäckstück, Rucksack oder ähnlichem befestigt werden können, sodass dieses bereits durch ein einfaches Aufschieben auf die Stützen an dem Trägersystem festgelegt ist und keiner weiteren Befestigung bedarf.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Seitenansicht einer an einer Sattelstange festgelegten Befestigungsvorrichtung mit Gepäck,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Befestigungsvorrichtung gemäß Fig. 1, ohne Gepäck und
Fig. 3 eine vergrößerte Rückansicht im Teilschnitt.
Die Befestigungsvorrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei separaten Stützen 1, die an ihrem unteren Ende Kupplungsstücke 2 aufweisen, mit denen sie in Aufnahmen 3 eines Querträgers 5 eingesetzt und dort über eine als Schraubverbindung ausgeführte Befestigungsvorrichtung 4 festgelegt sind. Die Stützen 1 bestehen aus einem Faserverbundmaterial, Kohlefaser oder Leichtmetall, der Längsträger 6 und der Querträger 5 insbesondere aus Leichtmetall, wobei auf letzterem eine Auflagerfläche 7 aufgesetzt ist, die eine sich nach hinten erstreckende Lasche aufweist, welche als Spritzschutz 8 dient.
Der Querträger 5 weist mindestens im Bereich des Längsträgers 6 einen kreiszylindrischen Querschnitt auf, ist durch eine Bohrung des Längsträgers 6 hindurchgesteckt und in diesem um seine Längsachse herum verschwenkbar, sodass die Stützen 1 unabhängig von der Winkelstellung des Längsträgers 6, welche von der Winkelstellung der Sattelstange 14, oder je nach Befestigungsort des Sattelrohres oder Sattelstützen abhängig ist, in eine vertikale Position gebracht werden können.
Die Stützen 1 sind mit darauf aufschiebbaren Buchsen 10 versehen, die an Laschen 11 des Rucksackes 15 befestigt sind. Ein Rucksack 15 kann alternativ oder zusätzlich auch mit einem Spannband 12 an einem Sattel 13 befestigt werden.

Claims (11)

1. Befestigungsvorrichtung für Gegenstände, insbesondere von Rucksäcken an Fahrrädern, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mindestens einer sich in einer vertikalen Richtung sich nach oben erstreckenden Stütze (1) besteht, die an ihrem unteren Ende ein Kupplungsstück (2) zur Befestigung an einem Trägersystem eines Fahrrades aufweist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (1) als gerade Stange ausgebildet ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (1) aus Kohlefaser oder Leichtmetall hergestellt ist.
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsstücke (2) stirnseitig ein axiales Gewinde aufweist und sich von oben in eine Aufnahme (3) des Trägersystems erstreckt und von unten mittels einer Schraubenverbindung daran festgelegt ist.
5. Befestigungsvorrichtungen nach einem der vorgenannten Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsstück (2) mit einem Schnellverschluss ausgestattet ist.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Kupplungsstück (2) von oben in eine Aufnahme (3) des Trägersystems erstreckt und dass im Trägersystem quer zur Axialrichtung des Kupplungsstückes (2) der Stütze (1) ein Gewinde und Schrauben zur radialen Klemmung des Kupplungsstückes (2) angeordnet sind.
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersystem einen Querträger (5) aufweist, auf dem zwei beidseitig zu einer Fahrradlängsachse symmetrisch voneinander beabstandete Stützen (1) angeordnet sind.
8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Querträger (5) eine Auflagerfläche (7) für zu transportierende Gegenstände befestigt ist.
9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagerfläche (7) eine sich nach hinten erstreckende Verlängerung als Spritzschutz (8) aufweist.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (5) auf einem Längsträger (6) befestigt ist, der ein Anschlussstück (9) besitzt, mit dem er an einem Fahrrad befestigbar ist.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf den Stützen (1) aufschiebbare Buchsen (10) aufweist, die an Laschen (11) eines zu transpörtierenden Gegenstandes befestigbar sind.
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