DE20014438U1 - Vorrichtung zur Ausbringung von flüssigen Stoffgemischen zur landwirtschaftlichen Boden- und Pflanzenbearbeitung - Google Patents
Vorrichtung zur Ausbringung von flüssigen Stoffgemischen zur landwirtschaftlichen Boden- und PflanzenbearbeitungInfo
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Description
I ."fcATElvfirANWALT J J ;
ÖPfcßÄN FViTSNiT ATTORNEY
DiPL.-PHYs. DR. WALTHER JUNIUS Hannover
30519 HANNOVER FAX. (0511) 842124
Aktenzeichen: 200 14 438.3 12.Dez.2000
Anmelder: Bleinroth GmbH
Mein Zeichen: 1473
Vorrichtung zur Ausbringung
von flüssigen Stoffgemischen zur
landwirtschaftlichen Boden- und Pflanzenbearbeitung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausbringung von flüssigen Stoffgemischen zur landwirtschaftlichen Boden- und Pflanzenbearbeitung mit einer Spritz- und/oder Verteilervorrichtung, die an einem einen Tank tragenden Fahrzeug montiert ist und aus einem mit ausschwenkbaren Armen versehenen Gestell besteht, welches Düsen und/oder Auslaufschläuche oder -rohre trägt.
Derartige Vorrichtungen sind in einer großen Vielzahl bekannt. Sie werden z.B. zum Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Diese werden in relativ kleinen Mengen einer flüssigen Lösung ausgebracht, wenn sich die Pflanzen in ihrer Wachstumsphase befinden. Die relativ kleinen Mengen erlauben es, mit relativ leichten Fahrzeugen mit schmalen Rädern das Ausbringen vorzunehmen und so beim Ausbringen nur schmale Fahrspuren zu hinterlassen, auf denen die durch die Räder niedergewalzten Pflanzen für das weitere Wachstum verloren gehen. Obwohl die hierdurch auftretenden Verluste nicht allzu hoch sind, ist die Landtechnik trotzdem bemüht, durch weit zu den Seiten des Trägerfahrzeuges auslegende, die Verteilerdüsen tragenden Arme mit einer einzigen Fahrt einen möglichst breiten Landstreifen zu
bearbeiten. Die weit auslegenden Arme sind am Trägerfahrzeug gelenkig angebracht, so daß sie für die Fahrt auf einer Straße in Fahrrichtung geklappt werden können.
Anders ist das bei Fahrzeugen für die Ausbringung von flüssigem Dünger, insbesondere von Gülle. Hier verwendet man vornehmlich rotierende Prallteller, auf die die Gülle in freiem Fall geleitet wird und von denen sie durch die Rotation des Tellers versprüht und in kleinen Tropfen über den Acker gestreut wird. Dieses Versprühen erfolgt in relativ großer Höhe, damit ein möglichst breiter Landstreifen mit Gülletropfen überdeckt wird. Diese Art des Austragens hat ihre bedeutenden Nachteile: Die Versprühung selbst setzt erhebliche Mengen an Geruchs stoffen frei, die über Kilometer weit mit ihrem unangenehmen Geruch menschliche Siedlungen beeinträchtigen. Die Versprühung aus etwa ein Meter Höhe zieht es nach sich, daß infolge von Windeinwirkung ein Teil des Sprühgutes nicht auf dem Acker landet, für den es bestimmt ist, sondern in Form feinster Tröpfchen vom Wind weit weggetragen wird und dabei die Luft durch den der Gülle innewohnenden Gestank verpestet.
Da Gülle im Gegensatz zu Pflanzenschutzmitteln in erheblich größeren Mengen pro Quadratmeter auszutragen ist, sind die einzusetzenden Tankfahrzeuge erheblich größer und mit erheblich breiteren Reifen ausgestattet. Die für den weiteren Pflanzenwuchs verlorengehenden Spurstreifen sind dadurch erheblich breiter. Die Ausbringung von Gülle in mit Nutzpflanzenwuchs bestandenen Äckern ist schon aus diesem Grunde wirtschaftlich mehr als problematisch. Sie unterbleibt daher in der Regel, obwohl eine solche Naturdüngergabe in der Wachstumszeit der Pflanzen von erheblicher Bedeutung sein kann. Darüber hinaus ist die Versprühung von Gülle über Pflanzen mit weiteren Nachteilen behaftet: Die auf die Pflanzen treffende Gülle wird über noch größere Oberflächen verteilt, wodurch die Geruchsstoffe
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noch intensiver freigesetzt werden. Oftmals vertragen aber auch die Pflanzen auf sie gespritzte Gülle nur schlecht, wodurch es nicht zu einer Wachstumsförderung, sondern zu Wachstumshemmungen kommen kann. Diese lassen sich nur vermeiden, wenn die Gülle unmittelbar auf dem Boden unterhalb der Pflanzen ausgebreitet wird.
Bei großen Austragsmengen besteht die Gefahr, daß beim Abfahren einer Fahrspur das Austragsgut ausgeht, neues Austragsgut geholt werden muß und dann beim erneuten Austragen nicht mehr oder nur mit Schwierigkeiten feststellbar ist, bis wohin die zuvor ausgetragene Charge gereicht hat. So bleibt in solchen Fällen ein Teil des Ackers unversorgt oder wird doppelt versorgt. Das eine kann ebenso nachteilig sein wie das andere.
Die Erfindung vermeidet die Nachteile des Standes der Technik. Es ist die Aufgabe der Erfindung, mit einfachen Mitteln eine Möglichkeit zu schaffen, Gülle und andere Dünger, aber auch andere flüssige Stoffe und Stoffgemische in bestmöglicher Weise pflanzenschonend über große Breiten derart auszutragen, daß jede Ladung von Austragsgut auch bei langen, großen Schlägen über eine Fahrtlänge ausreicht.
Die Erfindung besteht darin, daß man Arme an der Austragvorrichtung verwendet, die durch Gelenke in zwei Teile unterteilt sind, und die für den Betrieb in zwei feststellbare Verschwenkstellungen (beide senkrecht zur Fahrtrichtung) einstellbar sind, und zwar in eine gestreckte Stellung und weitere Stellung, in der die Armteile parallel zueinander und nebeneinander befindlich sind, daß man Träger der Düsen und/oder Auslauf schläuche und/oder -rohre verwendet, deren Länge &khgr; so gewählt ist, daß in der Stellung der Armteile parallel nebeneinander die Enden der Träger unmittelbar nebeneinander liegen, während sie in der
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gestreckten Stellung der Armteile einen Abstand von 2x voneinander haben, und daß man die zu bearbeitende Fläche zweimal in der gleichen Spur befährt, einmal mit in gestreckter Stellung stehenden Armen, das andere Mal mit parallel zueinander eingestellten Armen.
Dazu verwendet man erfindungsgemäß eine Austragsvorrichtung, die sich dadurch auszeichnet, daß die Arme durch Gelenke in zwei Teile unterteilt sind, die für den Betrieb in zwei feststellbare Verschwenkstellungen einstellbar sind, und zwar in eine gestreckte Stellung und weitere Stellung, in der die Armteile parallel zueinander und nebeneinander befindlich sind, daß lediglich an den äußeren Armteilen die Träger für die Düsen und/oder AuslaufschJäuche oder -rohre angebracht sind, daß die Träger der Düsen und/oder Auslaufschläuche und/oder -rohre eine Länge &khgr; haben, und daß in der Stellung der Armteile parallel nebeneinander die Enden der Träger unmittelbar nebeneinander liegen, während sie in der gestreckten Stellung der Armteile einen Abstand von 2x voneinander haben.
Mit dieser Vorrichtung wird jede Fahrspur zweimal abgefahren, auf jeder Fahrt wird die Hälfte der maximalen Austragsbreite ausgenutzt. Die maximale Austragsbreite ist hierbei in vier Streifen unterteilt, bei der ersten Fahrt werden die zwei äußeren Streifen, bei der zweiten Fahrt die zwei inneren Streifen mit Austragsgut versorgt. Am Ende jeder Fahrt wird der Traktorist feststellen, wieviel auszubringende Flüssigkeit noch im Tank befindlich ist, ob sie ausreicht für eine weitere Fahrt oder ob neue Flüssigkeit in den Tank geholt werden muß. Somit läßt es sich sicher vermeiden, daß selbst bei langen Schlägen das Austraggut während der Fahrt auf einer Spur ausgeht. Die große mögliche Arbeitsbreite dieser Vorrichtung erlaubt es, große schwere Fahrzeuge mit großem Tank zu verwenden, z.B. mit einem Tank für 30 cbm Flüssigkeit, ohne daß der Verlust an Pflanzen durch
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deren Niederwalzen beim überfahren stark ins Gewicht fiele. Dabei kann die Anlenkung der Arme an den Fahrzeugseiten erfolgen, die Mitte zwischen den Anlenkgelenken bleibt frei für Arbeitsmittel zur Anpassung der Stellung der Arme an Bodenverhältnisse, insbesondere Bodenneigungen.
Trotz der sehr hohen Breite der Austragvorrichtung kann das Fahrzeug leicht für die Fahrt auf der Straße hergerichtet werden, indem man für die Fahrt über Straßen die Armteile parallel zueinander einstellt, den Träger der Düsen und/oder Auslaufschläuche und/oder -rohre um etwa 180° hochschwenkt und die Arme dann um 90° in Fahrtrichtung verschwenkt. Dadurch sind die Arme in einem zusammengefalteten Zustand seitlich am Fahrzeug angeordnet und nehmen dadurch wenig Raum ein.
Noch weniger Raum wird benötigt, wenn man vor dem Einschwenken der beiden parallel zu einander eingestellten Armteile diese bis in eine Stellung über den Kotflügeln des Träger- und Tankfahrzeuges einstellt. Dann befinden sich die Arme oberhalb der Kotflügel und nehmen seitlich am Fahrzeug keinen Raum in Anspruch.
Für die Aufnahme der Arbeit auf dem Acker nach dem Straßentransport geht man dann so vor, daß man nach einer Fahrt über Straßen für die Bodenbearbeitung die Arme und Armteile in eine Stellung quer zur Fahrtrichtung ausbreitet, den Träger der Düsen und/oder Auslaufschläuche und/oder -rohre nach unten klappt und dieses Aggregat nach unten absenkt.
Zweckmäßigerweise sorgt man dafür, daß man vor der Ausbringung des flüssigen Stoffgemisches die in ihm enthaltenen Feststoffe zerfasert und zerkleinert. Das tut man am einfachsten mit einer auf den Armen angebrachten Pumpe, deren rotierende Flügel das auszutragende Gemisch zerreiben.
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Um das Gewicht der Austragvorrichtung niedrig zu halten, ist es zweckmäßig, daß man das flüssige Feststoffgemisch zu den Düsen und/ oder Auslaufschläuchen und/oder -rohren durch Teile des Gestells bildende Rohre führt, die an den Gelenksteilen durch Rohrgelenke miteinander verbunden sind. Auf diese Weise erspart man sich auch die Verwendung von Schläuchen, die beim Zusammenklappen der Armteile oder beim Verschwenken der Arme leicht gequetscht oder anderweitig beschädigt werden könnten.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig.1 das Tankfahrzeug von hinten mit ausgeschwenkten Armen des Gestells, welches Düsen und/oder Auslaufschläuche
oder -rohre trägt,
Fig.2 das Tankfahrzeug von hinten mit eingeschwenktem Arm des Gestells, der hier neben dem Tank oberhalb der
Fig.2 das Tankfahrzeug von hinten mit eingeschwenktem Arm des Gestells, der hier neben dem Tank oberhalb der
Räder lagert (Halbbilddarstellung),
Fig.3 das Tankfahrzeug von hinten mit halb ausgeschwenktem
Fig.3 das Tankfahrzeug von hinten mit halb ausgeschwenktem
Arm des Gestells
Fig.4 das Tankfahrzeug von hinten mit voll ausgeschwenktem
Fig.4 das Tankfahrzeug von hinten mit voll ausgeschwenktem
Arm des Gestells
Fig.5 das Tankfahrzeug von oben mit halb ausgeschwenktem Arm des Gestells.
Fig.5 das Tankfahrzeug von oben mit halb ausgeschwenktem Arm des Gestells.
Auf dem Fahrgestell 1 mit den Rädern 2 lagert der Tank 3. Das Fahrgestell 1 trägt an seinem Heck eine Tragvorrichtung 4 für die Arme 5 des Gestells, welche je eine Leiste 6 mit Düsen und oder Auslaufrohren bzw. - schlauchen 7 tragen. Die Arme 5 sind
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um Gelenke 8 an der Tragvorrichtung 4 verschwenkbar, in der Betriebssteilung stehen sie wie in Fig.1 und 4 gezeigt voll ausgebreitet senkrecht zur Fahrtrichtung. Die Arme 5 bestehen aus je zwei um das Gelenk 9 klappbaren Armteilen 10 und 11. Dabei ist der dem Tank 3 benachbarte Armteii 10 etwa doppelt so lang wie der außen angeordnete Armteil 11, welcher an seinem Ende die mittig aufgehängte Leiste 6 mit den Auslaufschläuchen 7 trägt. In dieser voll ausgeklappten Stellung werden zwei äußere Streifen Ackerland unter der Leiste 6 mit Flüssigkeit versorgt, die aus dem Tank durch die Rohre 12, 13, die Bauteile der Armteile 10,11 bzw.der Arme 5 sind. Für den Flüssigkeitstransport aus dem Tank 3 in das Rohr 12 und den Weitertransport in das Rohr 13 dienen in den Gelenken 8,9 spezielle Rohrgelenke 14.
Am Ende der Armteife 11 sind Pumpen 15 angeordnet, weiche die auszutragende Flüssigkeit aus dem Tank 3 absaugen, die mit der Flüssigkeit angesaugten Feststoffteile zerfasern und zerkleinern und die so behandelte Suspension in die Auslaufschläuche 7 drücken.
Nach der Versorgung der beiden äußeren Streifen des Ackers unter den Leisten 6 mit den Auslaufschläuchen 7 mit der auszutragenden Flüssigkeit werden am Ende des Fahrstreifens für eine zweite Fahrt über diesen Fahrstreifen die äußeren Armteile 11 um 180° nach innen verschwenkt in eine Stellung, wie sie die Fig.5 Stellung B zeigt: Jetzt befinden sich die Armteile 10 und 11 unmittelbar nebeneinander, die Auslaufschläuche 7 befinden sich unter den Armteilen 10,11, wodurch nunmehr die beiden inneren Streifen des Ackers mit der auszutragenden Flüssigkeit versorgt werden. Nach Beendigung der Arbeit des Austragens der Flüssigkeit wird mittels des Servomotors 16 der zusammengeklappte Arm 5 für den Straßentransport aus der Stellung B in die Stellung A unter Anhebung der Arme 5 verschwenkt, so daß die Arme 5 neben dem Tank 3 über den Rädern 2 zu stehen kommen.
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Dabei werden zuvor die Leisten 6 mit den Auslaufschläuchen 7 um etwa 180° nach oben verschwenkt, wie es die Fig.3 zeigt. Dadurch wird verhindert, daß Gülle aus den Auslaufschläuchen 7 auf die Straße tropft. Auch diese verschwenbewegung kann durch einen Servomotor ausgeführt werden.
Die Bedeutung der Erfindung Hegt in erster Linie darin, daß mittels einer Fahrspur ein sehr breites Gebiet mit Gülle versorgt werden kann. Dabei ist auch bei langen Schlägen eine Tankfüllung ausreichend, um zwei der vier Streifen auf einer Fahrt mit Gülle zu versorgen. Am Ende der Fahrstrecke kann dann der Traktorist entscheiden, ob er mit der Restfüllung des Tanks die zweite Fahrstrecke noch schafft oder ob er Gülle in seinen Tank nachfüllen muß, um sicherzustellen, daß ihm während der Fahrt auf seiner zweiten Fahrstrecke die Gülle nicht ausgeht. Die Austragung der Gülle mittels Schläuchen stellt sicher, daß die Geruchsbelästigung der Umgebung erheblich geringer ist als bei einer Austragung mittels einer rotierenden Prallscheibe und daß die Stickstoffzufuhr in den Ackerboden.verbessert ist. Dabei konnte das Gewicht der Vorrichtung dadurch vermindert werden, daß Rohre des Austragegestells gleichzeitig als Gülletransportrohre genutzt werden. Diese Vorrichtung ist aber auch auf schmaleren Schlägen von der Breite nur zweier Austragstreifen einsetzbar.
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Liste der Bezugszeichen
| 1 | Fahrgestell |
| 2 | Rad |
| 3 | Tank |
| 4 | Tragvorrichtung |
| 5 | Arm |
| 6 | Leiste mit Auslaufschläuchen |
| 7 | Auslaufschlauch |
| 8 | Gelenk |
| 9 | Gelenk |
| 10 | Armteil |
| 11 | Armteil |
| 12 | Rohr |
| 13 | Rohr |
| 14 | Rohrgelenk |
| 15 | Rohrgelenk |
| 16 | Servomotor |
| 17 | |
| 18 | |
| 19 | |
| 20 |
Anmeldung eieii.iOlh,Qijit>H. .: J # ·, "'„'· &Uacgr;,&Mgr;&Φm&ii473
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Ausbringung von flüssigen Stoffgemischen zur landwirtschaftlichen Boden- und Pflanzenbearbeitung, mit einer Spritz- und/oder Verteilervorrichtung, die an einem einen Tank tragenden Fahrzeug montiert ist und aus einem mit ausschwenkbaren Armen versehenen Gestell besteht, welches Düsen und/oder Auslaufschläuche oder -rohre trägt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arme durch Gelenke in zwei Teile unterteilt sind, die für den Betrieb in zwei feststellbare Verschwenkstellungen einstellbar sind, und zwar in eine gestreckte Stellung und weitere Stellung, in der die Armteile parallel zueinander und nebeneinander befindlich sind,
daß lediglich an den äußeren Armteilen die Träger für die Düsen und/oder Auslaufschläuche oder -rohre angebracht sind
und daß die Träger der Düsen und/oder Auslaufschläuche und/oder -rohre eine Länge x haben,
und daß in der Stellung der Armteile parallel nebeneinander die Enden der Träger unmittelbar nebeneinander liegen,
während sie in der gestreckten Stellung der Armteile einen Abstand von 2x voneinander haben.
daß die Arme durch Gelenke in zwei Teile unterteilt sind, die für den Betrieb in zwei feststellbare Verschwenkstellungen einstellbar sind, und zwar in eine gestreckte Stellung und weitere Stellung, in der die Armteile parallel zueinander und nebeneinander befindlich sind,
daß lediglich an den äußeren Armteilen die Träger für die Düsen und/oder Auslaufschläuche oder -rohre angebracht sind
und daß die Träger der Düsen und/oder Auslaufschläuche und/oder -rohre eine Länge x haben,
und daß in der Stellung der Armteile parallel nebeneinander die Enden der Träger unmittelbar nebeneinander liegen,
während sie in der gestreckten Stellung der Armteile einen Abstand von 2x voneinander haben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Armteile für die Fahrt über Straßen parallel zueinander einstellbar sind, der Träger der Düsen und/oder Auslaufschläuche und/oder -rohre um etwa 180° hochschwenkbar sind und die Arme um 90° in Fahrtrichtung verschwenkbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden parallel zu einander einstellbaren Armteile bis in eine Stellung über den Kotflügeln des Träger- und Tankfahrzeuges hochfahrbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gerät zur Zerfaserung und Zerkleinerung der in dem flüssigen Stoffgemisch enthaltenen Feststoffe.
5. Vorrichtung nach Anspruch II.1, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme des Gestells zumindest teilweise aus Rohren bestehen, durch die das flüssige Feststoffgemisch zu den Düsen und/ oder Auslaufschläuchen geführt ist, wobei diese Rohre an den Gelenkstellen durch Rohrgelenke miteinander verbunden sind.
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| DE (1) | DE20014438U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1964460A1 (de) | 2007-02-27 | 2008-09-03 | Gabriele Schuster | Vorrichtung zur Ausbringung flüssiger Düngemittel |
| CN107318810A (zh) * | 2017-07-18 | 2017-11-07 | 深圳市雷凌广通技术研发有限公司 | 一种用于农业的保证农药喷洒效果的植保无人机 |
| CN111887230A (zh) * | 2020-07-24 | 2020-11-06 | 创景园林建设有限公司 | 一种园林病虫害防治装置 |
| CN114208472A (zh) * | 2022-01-14 | 2022-03-22 | 仲恺农业工程学院 | 一种百香果叶面喷肥装置 |
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2000
- 2000-08-21 DE DE20014438U patent/DE20014438U1/de not_active Expired - Lifetime
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Effective date: 20010315 |
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