DE20013238U1 - Blechanordnung - Google Patents
BlechanordnungInfo
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Description
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Anmelder: MN Metallwarenfabrik Neustadt GmbH
Industrie weg 34
23730 Neustadt
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23730 Neustadt
Blechanordnung
Die Erfindung betrifft eine Blechanordnung im Wesentlichen bestehend aus einem profilierten Blech mit mindestens einer Ausnehmung zum Durchführen eines Befestigungsbolzens, beispielsweise einer Schraube, eines Nagels oder eines Niets, wobei zwischen Bolzenkopf und Blech ein Unterlegkörper vorgesehen ist.
Derartige Befestigungen von Blechen sind üblich. Damit werden beispielsweise Wellbleche an einer Unterkonstruktion befestigt. Üblicherweise wird als Unterlegkörper eine Unterlegscheibe verwendet, wobei z. B. im Außenbereich ggf. noch eine Dichtscheibe vorgesehen ist, um ein Eindringen von Wasser in die Verbindung, insbesondere in den Bereich unterhalb des Wellblechs zu vermeiden.
Eine solche Befestigung genügt insbesondere dann den zumindest statischen Anforderungen, wenn die Wellentäler breit genug sind, um der Unterlegscheibe und dem Bolzenkopf eine ausreichende Auflage zu bieten. Da insbesondere bei der Schraubbefestigung jedoch teilweise hohe Zug- bzw. Druckkräfte aufgebracht werden, um eine spielfreie Befestigung auf der Unterkonstruktion zu gewährleisten, ist regelmäßig im Bereich der Befestigungsstelle, also dort, wo die Unterlegscheibe aufliegt, eine Verformung des Blechs festzustellen, die den optischen Gesamteindruck stören kann. Verstärkt tritt dieses Problem auf, wenn die Befestigung im Bereich eines Wellenberges oder einer Erhebung des Bleches erfolgt, da dann insbesondere bei zu kräftigem Anziehen der Schraube eine deutlich sichtbare Beule erzeugt wird. Dieser Effekt tritt auch auf, wenn der
Abstand benachbarter Wellentäler, also die Wellenlänge, sehr klein ist, so dass die Ausnehmung nicht definiert in einem Wellental vorgesehen sein kann, sondern diese übergreifend angeordnet ist. Neben dem störenden ästhetischen Eindruck können darüber hinaus auch statische Probleme auftreten, da das Blech dann nur unzureichend mit der Unterkonstruktion verspannt werden kann oder die Gefahr des Ausreißens besteht.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 94 15 612 sind zwar Befestigungselemente für Wellplattendachabdeckungsprofile bekannt, die dazu dienen, auf einem vorhandenen Wellplattendach eine Überdeckung aus Alu- oder Stahlprofilen anzubringen. Diese Befestigungselemente bilden jedoch die Unterkonstruktion, auf welcher die Alu- oder Stahlprofile dann angebracht werden können. Vergleichbare Befestigungselemente sind auch aus DE 36 03 716 C2 bekannt. Die vorbeschriebenen Probleme werden durch diese bekannten Anordnungen nicht gelöst, da sie lediglich die Unterkonstruktion betreffen.
Vor diesem Hintergrund liegt die Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Blechanordnung der eingangs genannten Art so auszubilden, dass durch die Anbringung des Befestigungsbolzens die Topologie des Blechs nicht spürbar beeinflusst wird und eine sichere und zugleich ästhetisch ansprechende Befestigung gegeben ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchen sowie in der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung angegeben.
Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist es, den Unterlegkörper an die Topologie des Blechprofils anzupassen, so dass er mit der zum Blech gerichte- ten Seite bündig an diesem anliegt, also eine große und definierte Auflagefläche zum Blech hin bildet, die eine Verformung desselben weitgehend ausschließt
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und zur anderen Seite hin eine plane Kopfauflage bildet, ähnlich der einer Unterlegscheibe, mit der die vom Bolzenkopf aufgebrachten Kräfte möglichst gleichmäßig in die Konstruktion eingeleitet werden können.
Zweckmäßigerweise weist der Unterlegkörper eine Ausnehmung auf, die so ausgebildet und angeordnet ist, dass sie in bestimmungsgemäßer Lage des Unterlegkörpers auf dem Blech mit der Ausnehmung im Blech fluchtet.
Grundsätzlich kann der erfindungsgemäße Unterlegkörper zur Befestigung in einem Wellental oder auf einem Wellenberg eines wellenförmig profilierten Blechs vorgesehen sein. Zu bevorzugen ist jedoch zumindest bei den Blechen, deren Wellenlänge so groß ist, dass eine Befestigung talseitig möglich ist, diese auch im Tal vorzusehen, da dadurch zum einen eine statisch günstigere Befestigung und regelmäßig auch eine optisch unauffälligere und somit ästhetisch ansprechendere erfolgen kann. Grundsätzlich kann jedoch mit der vorliegenden Erfindung auch eine Befestigung am Wellenberg erfolgen, dann ist der Unterlegkörper an seiner Unterseite entsprechend hohl ausgebildet.
Ist die Profilierung des Bleches eng, d. h. der Abstand benachbarter Wellenberge bzw. Wellentäler so gering, dass ein Schraubenkopf dazwischen nicht anbringbar ist, so ist es zweckmäßig, den Unterlegkörper so auszugestalten, dass er mindestens zwei Wellentäler oder Wellenberge übergreift, so dass eine sichere Abstützung auf dem Blech gewährleistet ist, die eine Verformung desselben beim Anziehen der Befestigungsschraube verhindert.
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Insbesondere bei Verwendung der Blechanordnung im Außenbereich kann es erforderlich sein, eine Abdichtung zwischen den Befestigungselementen vorzusehen, um das Eindringen von Wasser wirksam zu verhindern. Auch bei der erfindungsgemäßen Anordnung können hierzu die an sich bekannten Dichtringe Verwendung finden. Bevorzugt wird jedoch der Unterlegkörper selbst so ausgestaltet, dass eine Abdichtung gegenüber dem durchzuführenden Bolzen erfolgt.
Wenn der Unterlegkörper aus einem Kunststoff mittlerer Elastizität gebildet ist, so kann eine solche Dichtung an der Innenseite der Ausnehmung angeformt sein. Eine solche lippenartige Dichtung wird sich dann beim Durchstecken des Schraubenschaftes an diesen dichtend anlegen. Darüber hinaus wird der Unterlegkörper selbst für eine Abdichtung zum Blech hin sorgen. Dabei wird der Unterlegkörper zweckmäßigerweise so ausgebildet, dass er sich mit wachsendem Schraubendruck von oben bündig mit seiner gesamten Unterseite an das Blech anlegt. Hier kann ggf. auch ein nach unten vorspringender Rand vorgesehen sein, bei dem eine erhöhte Flächenpressung zum Blech hin gegeben ist.
Zweckmäßigerweise wird der Unterlegkörper so ausgestaltet, dass er nicht nur an seiner Unterseite, sondern auch an zwei oder mehr Seiten an die Topologie des zu befestigenden Bleches angepasst ist, um sich bündig in letzteres einfügen zu lassen. Die übrigen Seiten können plan ausgebildet sein, wobei es dann, wenn die räumliche Erstreckung eines Unterlegkörpers genügend groß ist, auch eine versenkte Kopfauflage vorgesehen sein kann, so dass der Schraubenkopf innerhalb des Unterlegkörpers liegt, was hinsichtlich des ästhetischen Eindrucks besonders homogen wirkt.
Die Unterlegkörper gemäß der Erfindung können aus Hartgummi hergestellt sein, was insbesondere im Hinblick auf die vorbeschriebene Dichtfunktion vorteilhaft sein kann. Sie werden jedoch kostengünstig als Kunststoffspritzgussteile gefertigt werden können. Ästhetisch besonders ansprechend wird es sein, wenn diese Unterlegkörper aus Metall, beispielsweise Aluminiumdruckguss, oder auch mittels anderen formgebenden Verfahren hergestellt sind. Die Unterlegkörper können auch als Blechformteile ausgebildet sein, wobei dafür Sorge zu tragen ist, dass eine genügend stabile Auflage im Bereich des Bleches vorgesehen ist, damit keine merkliche Verformung des Bleches und der Unterlegkörper erfolgt.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in stark vereinfachter perspektivischer Darstellung eine Blech-
anordnung gemäß der Erfindung,
Fig. IA in vergrößerter Darstellung einen Unterlegkörper mit Schraube
gemäß Fig. 1 im Schnitt,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsvariante in Darstellung nach Fig. 1,
Fig. 2A in vergrößerter Darstellung einen Unterlegkörper mit Schraube
gemäß Fig. 2 im Schnitt,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsvariante in Darstellung nach Fig. 1,
Fig. 3A in vergrößerter Darstellung einen Unterlegkörper mit Schraube
gemäß Fig. 3 im Schnitt,
Fig. 4 eine vierte Ausfuhrungsvariante in Darstellung nach Fig. 1 und
Fig. 4A in vergrößerter Darstellung einen Unterlegkörper mit Schraube
gemäß Fig. 4 im Schnitt.
Die anhand von Fig. 1 dargestellte Blechanordnung besteht aus einem im Wesentlichen rechtwinklig profiliertem, also im Zickzack verlaufenden Blech 1, das dort, wo die Befestigung an einer (nicht dargestellten) Unterkonstruktion besteht, nicht dargestellte Ausnehmungen aufweist, durch welche Schrauben 2 geführt sind, die mit ihrem Kopf 3 auf einem Unterlegkörper 4 aufliegen, der im Längsschnitt eine im Wesentlichen dreieckige Form (siehe Fig. IA) aufweist und eine zentrale Ausnehmung hat, durch welche der Schaft 5 der Schraube 2
geführt ist. Fluchtend zur Ausnehmung des Unterlegkörpers 4 ist eine entsprechende Ausnehmung im Blech 1 vorgesehen, den der Schaft 5 ebenfalls durchsetzt.
Der Kopf 3 der Schraube 2 liegt auf einer Kopfauflagefläche 7 des Unterlegkörpers 4 auf, welche durch die Oberseite des Unterlegkörpers 4 gebildet ist. Die seitlichen Stirnseiten 8 des Unterlegkörpers 4 sind in montiertem Zustand frei und sichtbar zwischen Wellenbergen 6, wohingegen die Unterseite (also die Schenkel des in Fig. IA im Schnitt sichtbaren Dreiecks) flächig in einem WeI-lental 9 des Bleches 1 anliegen. Die Unterseite des Unterlegkörpers 4 ist entsprechend der Topologie des Bleches 1 in diesem Anlagebereich ausgebildet, so dass der Unterlegkörper 4 mit seiner gesamten Unterseite flächig am Blech 1 anliegt und somit eine sichere Befestigung mittels der Schraube 2 an der Unterkonstruktion gewährleisten kann, ohne dass das Blech 1 hierdurch verformt wird.
Um das Blech 1 gegenüber der Unterkonstruktion abzudichten, kann die Ausnehmung des Unterlegkörpers 4 eine (nicht dargestellte) umlaufende Dichtlippe aufweisen, welche sich nach Einschieben der Schraube 2 bündig an den Schaft 5 anlegt. Die Anordnung dieser Dichtlippe erfolgt vorzugsweise so, dass die Anlage an dem Teil des Schraubenschaftes erfolgt, der kein Gewinde aufweist. Alternativ kann auch ein gesonderter Dichtring vorgesehen sein.
Während das anhand von Fig. 1 dargestellte Blech eine im Querschnitt Zickzack-Struktur aufweist, ist das anhand von Fig. 2 dargestellte wellenförmig (Wellblech) ausgebildet. Zur Befestigung dieses Bleches la sind Unterlegkörper 4a vorgesehen, die entsprechend der Wellenform ausgebildet und die Form eines längsgeteilten Zylinders aufweisen. Auch hier sind zentrale Ausnehmungen vorgesehen, die mit entsprechenden Ausnehmungen im Blech la fluchten, durch welche jeweils der Schaft 5 der Schraube 2 geführt ist. Die Kopfauflageflächen 7a sind bei den Unterlegkörpern 4a ebenfalls durch deren Oberseiten gebildet.
Das anhand von Fig. 3 dargestellte Blech Ib hat im Querschnitt trapezförmig ausgebildete Wellentäler 9b, in denen entsprechend strukturierte Unterlegkörper 4b angeordnet sind, durch welche die Schrauben 2 mit ihren Schäften 5 geführt sind. Auch hier reicht der Unterlegkörper 4b seitlich bis an die Wellenberge 6b heran, wodurch das Blech besonders gut auch gegen auftretende Querkräfte abgestützt ist. Auch hier wird die Kraft, welche über die Schraube auf das Blech Ib aufgebracht wird, großflächig eingeleitet, so dass weder die Gefahr von Verformungen des Blechs Ib noch gar die eines Ausreißens desselben aufgrund der zu erwartenden Belastungen besteht.
Die anhand der Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele verdeutlichen, wie Unterlegkörper zweckmäßigerweise anzupassen sind, wenn die Wellenlänge bzw. die Breite der Wellentäler so groß ist, dass darin genügend Raum für eine Kopfauflage besteht. Die dort dargestellten Unterlegkörper 4 können auch derart ausgebildet sein, dass sie den Schraubenkopf ganz oder teilweise aufnehmen, d. h. dass die Kopfauflagefläche gegenüber der Oberseite deutlich abgesenkt ist.
Anhand von Fig. 4 ist dargestellt, wie ein erfindungsgemäßer Unterlegkörper 4c auszubilden ist, wenn das Blech so eng strukturiert ist, dass eine Befestigung in einem Wellental nicht oder nur ungünstig möglich ist. Die Unterlegkörper 4c übergreifen drei Wellentäler 6c des Wellblechs Ic und bilden somit eine großflächige Auflage. Die Ausnehmung in dem Unterlegkörper 4c sowie dem Blech Ic ist so angeordnet, dass sie talseitig ist, also der Schraubenschaft unmittelbar nach Durchführen durch das Blech Ic in die darunter liegende Unterkonstruktion eingreifen kann.
Allen Unterlegkörpern 4 bis 4c gemeinsam ist, dass mindestens die Unterseite an die Form des Blechs, zu dessen Befestigung sie dienen sollen, angepasst ist. Die hier dargestellten Unterlegkörper sind aus Vollmaterial, also beispielsweise als Kunststoffspritzgussteile, ausgebildet. Sie können jedoch auch als Blechformteile ausgebildet sein, wobei dann die Seiten aus der die Kopfauflage bzw.
Oberseite bildenden Fläche nach unten abgebogen sind. Bei dieser Ausfuhrungsvariante ist die Krafteinleitung in das Blech nicht so gleichmäßig wie bei den Vollkörpern, dabei kann jedoch eine gewisse Eigenspannung nach Art eines Federringes induziert werden, indem die unteren Auflageflächen der Stanzteile nicht vollständig abgebogen werden, sondern noch ein gewisses Stück elastisch einfedern.
Bezugszeichenliste
| 1 | Blech |
| 2 | Schrauben |
| 3 | Schraubenkopf |
| 4 | Unterlegkörper |
| 5 | Schraubenschaft |
| 6 | Wellenberg |
| 7 | Kopfauflagefläche |
| 8 | Stirnseiten von 4 |
| 9 | Wellental |
| ~a | Fig. 2 |
| ~b | Fig. 3 |
| ~c | Fig. 4 |
Claims (8)
1. Blechanordnung im Wesentlichen bestehend aus einem profiliertem Blech (1) mit mindestens einer Ausnehmung zum Durchführen eines Befestigungsbolzens (2), beispielsweise einer Schraube, eines Nagels oder eines Niets, wobei zwischen Bolzenkopf (3) und Blech (1) ein Unterlegkörper (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterlegkörper (4) auf seiner zum Blech gerichteten Seite der Topologie des Blechprofils zur weitgehend bündigen Anlage an diesem angepasst ausgebildet ist und auf seiner zum Kopf gerichteten Seite eine Kopfauflage (7) bildet.
2. Blechanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterlegkörper (4) mindestens eine Ausnehmung aufweist, die in bestimmungsgemäßer Lage mit einer Ausnehmung im Blech (1) fluchtet.
3. Blechanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Blech (1a) im Wesentlichen wellenförmig profiliert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterlegkörper (4a) zumindest an die Form eines Wellentales (6a), in das er eingegliedert ist, angepasst ausgebildet ist.
4. Blechanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Blech (1c) im wesentlichen wellenförmig profiliert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterlegkörper (4c) mindestens zwei Wellentäler (6c) oder Wellenberge (9c) übergreift.
5. Blechanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung/Ausnehmungen im Unterlegkörper mindestens einen umlaufenden Abschnitt geringeren Durchmessers als der übrige Teil der jeweiligen Ausnehmung aufweist/aufweisen, der eine Dichtung gegenüber dem durchzuführenden Bolzen bildet.
6. Blechanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterlegkörper (4, 4a, 4b) nur in einem seitlichen Abschnitt an die Topologie des Bleches im übrigen Teil (8) jedoch plan ausgebildet ist.
7. Blechanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopfauflage versenkt innerhalb des Unterlegkörpers angeordnet ist.
8. Unterlegkörper mit einer Ausnehmung zum Durchführen eines Befestigungsbolzens (2) und mit einer Auflage (7) für den Bolzenkopf (5), dadurch gekennzeichnet, dass die der Auflage (7) abgewandte Seite eine Topologie aufweist, die der eines damit zu befestigenden Bleches (1) entspricht.
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2004081312A1 (en) * | 2003-03-10 | 2004-09-23 | General Electric Company (A New York Corporation) | Corrugated polymeric zigzag sheet for greenhouse roof structures |
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2000
- 2000-08-01 DE DE20013238U patent/DE20013238U1/de not_active Expired - Lifetime
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Effective date: 20070228 |